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elweb Batterie
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14
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, ba0547, wchriss, Günter citystromer, Dr. Mabuse

HP Lader in Reihe?

Startbeitrag von ba0547 am 30.03.2013 09:10

Hallo,

nachdem ich nun 115V Ladeschlußspannung im ERK habe und mein Kinpan China Can Lader nicht oder erst im August eintreffen soll, hab ich mir überlegt mit 2 HP Ladern in Reihe mein ERK zu laden. Nachdem das bei den Siemens/DELTA Ladern funktioniert, sollte das wohl auch bei den HP's möglich sein?
Haben sicher auch schon andere Leute versucht? Erfahrungen damit? Schütze in Primär und Sekundärkreis?

Servus, Harald.

Antworten:

Ja, die kleinen Kondensatoren gegen das Gehäuse müssen ersetzt oder gar weggelassen werden, sie sind gegen Störschwingungen Eine Kiste ist total auseinandergenommen und auf doppelte Spannung umgebaut, was aber Viecherei ist. Also, ich kann nachschauen, was da noch stört, ich meine, da war noch was. Wenn, dann rufe mich an. Meine Nummer ist ziemlich in meinem Profil versteckt. Unter was ganz anderem. Phäisbuck oder sowas. Hab die Kiste griffbereit.
Stromregeln brauchst Du ja nur eine Kiste.
Mist, 115 Volt ist ja normelerweise etwas zu viel. zweimal 56 sind 112, was nicht jedes HP schafft. Im Weg ist nur ein 24kOhm-W"iderstand unter der Platine. Aber, Du hast doch schon ein von Sven umgebautes teil, der hat den Widerstand schon entsprechend geändert. Angenommen, maximal 53 Volt, dann fehlen nur 62 Volt, Kann Svens Umbau doch.
Ich brauche ja bis 160 Volt, die will ich auch hintereinander schalten, später. Keine Spannungsvervielfachung, ist zu viel Umstand.

von Bernd Schlueter - am 30.03.2013 14:16
Hallo Harald

Habe mir vor ca. einem Jahr einen Lader mit 3 Netzgeräten von MeanWell gebaut.
Der bringt jetzt 146 Volt mit 15 Ampere.
Auf die Idee hat mich Daniel (Dr. Marbuse) gebracht.
Du musst aber ziemlich dicke Dioden dazwischen einbauen, am besten mit Kühlblech.
Die Geschichte wird als ganzes ziemlich warm ,aber es funktioniert bis jetzt ganz gut.

freundliche Grüße aus Österreich
Günter

von Günter citystromer - am 30.03.2013 17:33
Die HPs haben schon die dicken Dioden. Ziemlich gute Schottkis.
Eigentlich braucht man die nur zur Parallelschaltung. Die vier Gleichrichterdioden blocken auch schon gut ab gegen Rückwärtsspannungen, wenn Du das meinst. Die treten aber eigentlich nicht auf, außer bei Kurzschluss.

von Bernd Schlueter - am 30.03.2013 19:21
Hallo Harald

Ich hatte seither, um die damaligen 206V Ladeschlußspannung in meinem Golf zu generieren 4x 53V HP Lader in Reihe. ( Zu der Zeit gab es noch nicht die die 63V Bausätze, die es heute gibt).

Hat bei mir ohne zusätzliche Dioden einwandfrei funktioniert!
Ich habe eine entsprechende Überwachung eingebaut: zum einen waren an jeder Phase, an der ein HP hing ein Signal Relais. Wenn alle Phasen ok meldeten, der Einschalter ok meldete, und das BMS ok meldete (Relais), ging d as Netzschütz der HP´s an. 4 Sekunden später zog das Betrieschütz an, welches die Gesamtspannung der HP Lader ohne zusätzliche Dioden mit den Akkus verbindete.
Wenn BMS abschaltete, oder Phase weg, oder selbst ausgeschalten, fallen Netzschütz und Batterieschütz gleichzeitig weg.

Diese Konfiguration ist bei mir hunderte Stunden problemlos gelaufen!

Von daher würde ich Dir zwei 63V Bausätze empfehlen, und wie gesagt Netzschütz und Batterieschütz verwenden.

btw. Wenn keine 32A CEE rot, sondern nur 16A CEE rot verfügbar waren, konnte man den HP, statt auf die 4. Phase zu legen per M3U Gleichrichter versorgen.
Das heißt, der Neuralleiter des 4. HP bleibt wie die anderen 3 HP´s auf "N". Die Phase des 4. HP aber über 3 Dioden von den Phasen L1, L2, L3 ! Funktionierte Auch problemlos.
(natürlich darf man dann bei 11kW (16A Drehstrom) nicht ganz so weit aufdrehen. Da ja jeder der Lader 3kW kann, also 12kW gesamt + Verluste.

Viele Grüße Daniel

von Dr. Mabuse - am 30.03.2013 22:03
hallo Günter,

danke dir für den TIP. Hab hier einige HP Lader rumliegen die ich im EL eingesetzt hatte. Wollte die nach möglichkeit weiter verwenden, damit neue Anschaffung vermeiden und auch noch mit reichlich Strom laden wenn ich unterwegs bin.
Mit Daniel bin ich sehr oft in Kontakt, wir haben den selben Arbeitgeber, eine grosse Firma in Süddeutschland.

Servus, harald.

von ba0547 - am 30.03.2013 22:53
hallo bernd,

welche kondensatoren meinst du die man weglassen könnte. gibt es dazu bilder? was kann passieren wenn man die drin läßt? ja, sicher, ich hab die lösung von sven aber auch die von bs wöhrl. letztere funktioniert meiner meinung nach besser.
wie dem auch sei, die 115,2 volt sind mit 2 ladern nicht das problem. habe eine ladeschlußspannung von unter 120 volt gewählt weil ich wußte das man da eher eine standardlösung zum laden bekommen kann.
hatte schon mal mit daniel über dieses thema gesprochen, er meinte das man einen schütz fürs netz und einen für den DC bereich nehmen sollte, sonst nichts weiter machen müßte.

servus, harald.

von ba0547 - am 30.03.2013 23:04
Das Gehäuse liegt an Erde und die kleinen gelben Kondensatoren haben die Aufschrift "470 bzw 100K und 63", wobei 63 die Voltzahl ist.
Aber, der Daniel ist super!!!
Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen, dass man sich die vierte Phase ja über Einweggleichrichtung der drei Phasen holen kann!
Ja, damit habe ich auch mein Problem gelöst.
Aber, bitte noch mal den Daniel fragen, ob man die 63-Volt-kondensatoren wirklich nicht entfernen muss!
Das sind ja Ablockungskondensatoren mit hoher Sicherheit, vielleicht auch Metall-Folie, die sich beim Durchschlagen selbst "reparieren" oder zurechtstutzen. Ich hatte die entfernt., weil ich bis zu 160 Volt hintereinandergeschaltet habe... Die Gehäuse wollte ich ja geerdet lassen.160 Volt auf 63-Volt-Kondensatoren, das klingt schon heftig.
Also, dann sieht das für mich so aus:
1 Phase Bordlader mit 3150 Watt. 2 HPs belasten mit je 2800 Watt, Der dritte HP , das bei mir alleine den Strom regelt, belastet anfangs mit 1200 Watt, geteilt durch drei Phasen, also je 400 Watt, allerdings Einweg. Die Belastung steigt dann auf dreimal 800 Watt Einweg. Die hohe Belastung ist nur kurz, ca 1/4 Stunde, zwischen 145 und 160 Volt, dann macht das Relais klack.
Gleichstromrelais? Ich denke, die sind nicht mal nötig. Die zusätzlichen Ausgangsdioden bringen genug Sicherheit. Klar, Schmelzsicherung aus dem Zählerkasten. Keramikpulvergefüllt, wegen Gleichstrom.

Überlastung? Unkritisch, denn das geht dann ja über Drehstromstecker und nicht mehr Schuko.
Wo ist mein Baumarkt? Wo ist meine 25 Meter lange fünfpolige Leitung?

Daniel, danke! das war die Idee des Jahrzehnts.

von Bernd Schlueter - am 31.03.2013 02:02

Frage an Daniel

Die Ausgangsspannung des PFC ist ja 425 Volt. Wenn ich jetzt den über Dioden angekoppelten Lader direkt mit den 320 Volt Sptzenspannung der Dioden versorge, ohne PFC, reicht diese Spannung, das Wandlerteil zu versorgen, denn die PWM kappt ohnehin bei 425 Volt um 1/3 ab. Die Trafos würden nicht mehr so heiß.
Die Frage ist, ob der Wandler dann noch läuft.
185 Volt /50Hz-Eingang sind ja noch zulässig. Was machen die 425 Volt dann? Werden die auch weniger?
Ich habs noch nicht getestet.
Da die drei Dioden eh geringfügig verzerren, dürfte ein fehlendes PFC an dem einen Lader nicht stören.
Statt 850 Volt Spitze-Spitze dann nur noch 640 Volt? 570 Volt wäre das Minimum, um volle Ausgangsgleichspannung zu erreichen.
Möglicherweise können wir dann an einem Lader bei vollem Ausgangsstrom und ohne Überhitzung
640/570 mal 52 Volt = 58 Volt erreichen. Sprich, der Umbau wäre bei den anderen Wandlern überflüssig.

Zum Schluss wird es knapp mit der Versorgungsspannung des Wandlers. Das könnte sich in einer Stromreduzierung auswirken...was super wäre. Fragen über Fragen. Sonst muss ich testen...

von Bernd Schlueter - am 31.03.2013 02:32
Hallo Harald,
hier
gibt es einen ausführliches Thema dazu.
Hab gestern endlich mal wieder etwas Zeit gefunden mich dem Lader zu widmen und weiter entwickelt.

Also 2 oder 3 lader in Reihe sind keine Problem, es muss nur verhindert werden, das sich die Spannung ungleichmäßig über die Netzteile verteilt. Ich habe das mit je einem Widerstand und einer Z-Diode in Reihe über die Ausgangssapnnunganschlüsse realisiert.
Gruß
Christain

von wchriss - am 31.03.2013 20:37
Hallo Christian,

hab mich mal durch die Seiten gelesen die du in deinem link gesendet hast. Leider keine genaue informationen gefunden wie man die spannung der jeweiligen lader gleichmässig aufteilt. kannst du bitte einen schaltplan senden mit dem ich erkennen kann wie du das mit der z-diode und den widerstand gemacht hast? es scheint das du komplett ohne schütze im eingang und im ausgang arbeitest? hab 3 lader hier von denen bereits 2 mit deiner schaltung ausgestattet wurden. die dinger waren in meinem el im einsatz. kann die sicher auch für den erk verwenden. vielleicht kauf ich mir noch einen 4. lader dazu und hab damit 114 A Ladestrom.

Servus, harald.

von ba0547 - am 31.03.2013 22:30
Ich verteile ungleichmäßig, sprich zwei Netzteile laufen mit voller Spannung und vollem Strom. eines ist in der Stromstärke reduziert, das regelt die Ladung. Probleme gibt es erst, wenn weit unter die 102 Volt netladen wird, was beim Saxo gar nicht möglich ist. 112 Volt Restspannung sind es unbelastet immer.
Wenn ich jetzt endgültig aufbaue und eine Drehstromdose habe, bekommt das Stromregelnetzteil mit seiner niedrigeren Spannung und seinem niedrigeren Strom seine Eingangsspannung über die drei Dioden, die die Stromaufnahme auf die vier Phasen verteilen. Genau, wie Daniel es gemacht hat.
Das PFC kann übrigens drinbleiben, es reduziert auch bei dieser Art Speisung die Blindleistung und Verbiegung des Sinus.
Allerdings nur teilweise, es handelt sich schließlich um störamplitudenreiche Einweggleichrichtung.
Mit einem Drehstromvollweggleichrichter könnte man auch zwei Netzteile mit der verminderten Spannung betreiben, gegeneinander geschaltet. Da müsste man erst einmal berechnen, was der Leistungsfaktor macht.

erlaubte und auftretende Blindleistung

Was mich wundert, hier werden Oberwellenspannungen statt -Ströme angegeben. Bei einem niederohmigen Netz kann man diese Grenzspanungen mit Sicherheit einhalten.
Ich denke, der Wikiautor hat sich hier vertan.

Ja, das sieht nicht gut aus. Ein passives Oberwellenfilter wäre eigentlich erforderlich, statt PFC über PWM.150 Hz., also ab 3.Oberwelle, reicht nicht.

von Bernd Schlueter - am 01.04.2013 00:23
Hallo Harald,
also ich hab ein Netzteil ohne Regelung verwendet und die anderen 2 Stück werden mit Strom & Sapnnung auf einer Zusatzplatine geregelt. Das heißt die beiden laufen Spannungsmäsig gleich, hab das über ein Stereopoti gemacht, sowohl bei Spannung wie auch beim Strom und der Sicherheitsabschaltung.
Ja ich arbeite kpl. ohne Schütze, da der Lader ohnehin nur bei der Ladeprozedur mit dem Akku verbunden ist.
Ich habe die 62V Z-Diode in Reihe mit dem Widerstand geschaltet, und diese dann auf die Ausgangsanschlüsse des Netzteils gelegt. Sollte also die Spannung höher als 62V steigen wollen, wird diese über die Z-Diode zum nächsten NT abgeleitet.

Gruß
Christian

von wchriss - am 01.04.2013 09:03
Wie soll das geschehen? Im Ausgang sind drei 40A-250 Volt-Schottkidioden , wie soll ad ein Strom rückwärts fließen?
In der anderen Richtung blocken die Gleichrichterdioden einen hohen Strom ab. Bei Falschpolun gigts eh ein Feuerwerk. da hilft auch eine noch so große zenerdiode nicht.Obwohl HP schreibt, dass eine Mindestbelastung nicht unterschritten werden soll, habe ich noch nicht bemerkt, dass die Spannung zu hoch ansteigt, wenn man das vergisst. Oder habt Ihr auf Euren Platinen eine Regelschwingung, die die Spannung zuweilen zu hoch schaukelt? Da würde ich die Ursache lieber am Schopf ergreifen...

von Bernd Schlueter - am 01.04.2013 20:21
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