Konstantins kleines Fukushima, Bin- und TEPCO -Laden

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 21.04.2013 07:44

Nachdem Konstantins Schalterkontakte mal wieder versagten, möchte ich mich einmal grundlegend dazu äußern, dass das Katastrophenunternehmen TEPCO zu Thomas Alpha Edison zurückkehren möchte und uns einen tödlichen Fukushima-Stecker mit 500 Volt und 200, ja, sogar 400 Ampere im Cityel verbraten will.
Chademo heißt das Ganze und ich sage, bitte, bitte, nicht!
Ein Schaltfehler im Cityel und City-Daiichi findet statt.

Ich sehe ja ein, dass in Chademo mit hoher Schaltfrequenz gearbeitet wird, die man nie und nimmer über teure Hochfrequenzkabel ins Zitiäll leiten sollte.
Aber Gleichstrom solch hoher Spannung und solch hohen Stroms?

Selbst der fetteste Strom wird unerbrochen, wenn man Wechselstrom schaltet oder einen noch so fetten Wechselstomstecker zieht, da reichen 0,1mm Luft. Mein saxo reißt 5 und mehr cm lange Lichtbögen, wenn ich meinen 2000 Watt-Fön /120 Volt trenne, ganz ohne Induktivität.
Nein, ins Fahrzeug muss immer Wechselstrom fließen. Oder, was ebenso effektvoll ist, der Gleichstrom muss alle Nasen lang für 0,05 Sekunden unterbrochen werden, damit Lichtbögen bei Schaltfehlern die Chance erhalten, abzureißen.

Was in der Chademo-Box geschieht , ist eh piepegal, aber unsere Elektroautos mit ihrem wertvollen Inhalt?

Man stelle sich vor, ein TEPCO-Mitarbeiter macht einen Fehler und die Box schaltet nicht ab...oder unser Zittiäll-Bastler vor dem Herrn hat TEPCO was abgegoogled...
Wer einen TEPCO-Stecker zieht, hat dann zumindest etwas verloren, was ihm teuer ist.

Nein, Wechselstom, oder wenigstens regelmäßig unterbrochener Gleichstrom muss sein!

Twike und Tesla laden nicht galvanisch vom Netz getrennt. Sprich, mit fast 100% Wirkungsgrad. Das halte ich für weitaus ungefährlicher als die Chademo-Experimente, die TEPCO da mit uns veranstaltet. Dass der Gleichrichter im Fahrzeug sitzt, ist überhaupt kein Nachteil. Ein Schottki-Vollweggleichrichter hat gerade mal 1 Volt Spannungsabfall, 200 Watt Wärme bei 200 Ampere.
Das kann jedes Fahrzeug verkraften.

Lasst mich raten, in der Tesla-Kabelbox sitzt ein hochempfindlicher Fehlerstrom-Netztrenner und der wendet fast alle Berührungsgefahren ab. Wir in Europa haben überall höchst geeigneten Drehstrom, ideal zum Leistungsladen.
Wir sollten Gleichstromladen von der Bildfläche verschwinden lassen. Nur Wechselstrom kann man mit einfachen Mitteln, wie Steckerziehen, gefahrlos abschalten.

Thomas von der Fukushima-Straße hat bildhaft festgehalten, was geschieht, wenn ein bloßer kleiner Benning mal wieder nicht abschaltet.
Chademo? Ich möchte nicht daneben stehen und weigere mich, zu helfen, wie auch die Feuerwehr von TEPCO sich weigerte, als die vier Reaktoren dringend nach Meerwasser schrien und drei Tage lang keines bekamen.

Zumindest regelmäßig unterbrochener Gleichstrom sollte zur Vorschrift gemacht werden, damit man wenigstens noch den Stecker ziehen kann.
Bei Induktionsladen besteht das Problem nicht, da zieht es beim Entfernen der Spulen nie Lichtbögen. Außerdem sitzt der Gleichrichter da, wo er hingehört, im Fahrzeug.

Antworten:

Hallo Bernd,

was ist der Kern Deines Postings? Chademo Lader haben eine Unterbrechungsmöglichkeit innerhalb des Laders. Einen Stecker mit hohen Gleichstrom zum ziehen ist nicht gesund, das ist klar. Ich sehe die Zukunft von Chademo ohnehin nicht in Europa.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 21.04.2013 07:58
Zitat
Ralf Wagner

was ist der Kern Deines Postings?


Aus Bayern gesehen, gar mancher Preuß spricht den Denkvorgang mit ;-)



Zitat
Ralf Wagner
Ich sehe die Zukunft von Chademo ohnehin nicht in Europa.


Das könnte auch davon Abhängen wohin sich in Europa das Stromnetz wandelt,
gibt es dereinst viele Gleichstromspeicher ( also Strom in Akkus gespeichert ) kann ein
Gleichstromladen interessant sein, nur da wird das pulsen von Bernd teuer.

Das ziehen von ein Gleichstromstecker unter Last sollte als so gesehen wen dann anders verhindert werde.

Anderes Szenario, primär Stromautarkes Haus das wenn dann nur billigsten Überschußstrom zukauft
( also negative Regelenergie weil Strom soll ja Geld bringen, keinens Kosten ;-) ) im Prinzip das Konzept aus Passau

[ris.landshut.de]

( die Aussenstelle Ruhsdorf ( nahe Passau, Sitz von Hatzmotoren ) macht das Für Landshut
[www.youtube.com]
( das ist aber alles Geschwätz in dem Video, Forschung lebt nicht vom Problemlösen, sondern
dran zu Forschen, ist das Problem gelöst ist die Geldquelle versiegt, nicht so unähnlich
Bernds Startbeitrag, schaffe ein Problem und löse es nach viel Tamtam :rolleyes: )

das Kernstück ist ein GasBHKW ( etwas ineffizient Energetisch aber preislich optimiert aus einen
Hatz Diesel ) das über einen Wechselrichter Drehzahlvariabel betrieben.

Da aber derzeit die Stelle des Professors Vakant

[www.academics.de]
gehts net so weiter wie gedacht.


Besonderheit stellt aber die Ladung des Gleichstromspeichers aus dem Zwischenkreis des Wechselrichters dar, läd oder wenn mehr Bedarf im Haus als das BHKW liefert oder steht
( man verwendet einen sehr rückständigen Wärmespeicher ist der Voll knackts )
das Haus versorgt. Auch hier wäre denkbar ( ähnlich


Bild aus einen Thread vor ein paar Wochen [26373.foren.mysnip.de]
nur das der Speicher wie die PV an die Gleichstromseite des Wechselrichters kommt, man kann
also auch da eine PV (ohne eigen Wechselrichter ) integrieren, muß es aber nicht :o )
das Fahrzeug als Verbraucher und wenn vom Besitzer erlaubt als Speicher einzubinden.

Auch hier wäre Gleichstrom ein Thema, unter Umständen auch mit hohen Voltzahlen, nur gepulst
wie Bernd wünscht nicht so der Bringer.

von Manfred aus ObB - am 21.04.2013 08:48

Also, doch die gleichspannungslösung, dann bitte auch umfassend

Der hohe Strom fließt beim Fahren dauerhaft, und zwar über sehr viel längere und anfälligere Wege im Fahrzeug. Insofern spielt der relativ kurze Stromweg vom Gleichstromlader zur Batterie keine so große Gefahrenquelle dar. In der Gleichstromladebox wird der Wandler geschaltet, und der arbeitet problemlos mit Wechselstrom. Insofern sind meine Bedenken wohl doch zu relativieren.Der Tankschlauch gehört zur Station, muss also nicht mitgeführt werden und hat die Abmessungen wie ein normaler Benzintankstellenschlauch und ist mit Sicherheit auch nicht gefährlicher.
Insofern bin ich doch wieder mit dem Gleichstromladen versöhnt, das immerhin mit Sicherheitsverriegelungen ausgestattet werden kann, die im Fahrzeug, bei ähnlich hohen Strömen, überhaupt nicht existieren.
Immerhin kann man irgendwo auch Gleichstromlichtbögen unterbrechen, die sich in aller Regel durch außergewöhnliche Stromschwankungen bei fehlender Sicherheitseinrichtung im Fahrzeug zuverlässig auch außerhalb bemerkbar machen., bei geregeltem Ladestrom auch durch einfach zu registrierende Spannungsschwankungen.

Also, von mir aus, Freigabe von TEPCOS neuen Atomreaktoren!

Innerstädtisch wäre dann immerhin auch meine vorteilhafte Zwischen-Gleichspannungslösung naheliegend, an die sich alle BHKWs, PV-Anlagen und Kuhpupanlagen mit Gasnutzung anschließen könnten. Für diese feuersicher unterirdisch verlegten Panzerleitungen genügen Fehlerstomschutzschalter zur Absicherung. Bei der Entstehung von Lichtbögen verhalten sich diese nicht anders als Wechselstromleitungen, außer, dass Gleichstromschalter aufwendig sind.
Eingespeist wird dann eh nur ins Mittelspannungsnetz, für das Wandler erforderlich sind. dann aber nur im Abstand von wenigen 100 Metern. Überlandleitungen bedürfen zwecks Blitzeinschlagslösungen etwas höheren Schaltaufwands.
Insofern, meine Bedenken gegen meine eigenen Gleichstromlösungen sind doch jetzt sehr stark relativiert und dadurch, dass nicht in jeder kleinen Hütte eine anfällige Einspeiseelektronik das Regiment führen muss, ist mit Sicherheit selbige im Hohen Maße hinzugewonnen.
Ich habe eh etwas gegen Insellösungen, die ja von unserer Bundesregierung mit Vehemenz gefördert werden, damit ihren Schützlingen die Monopole erhalten bleiben und ja keine alternative Energiequellen ihnen das Feld streitig machen können.
Ich stelle fest, über die Zwischengleichspannungslösung ist eine Verzehnfachung der BHKW-und Photovoltaikleistung ein großer Schritt in Richtung Energiewende.
Der getrennt sich entwickelnde Strompreis im Gleichspannungs- und Mittelspannungsnetz der Kommunen wird eh Energieüberschüssen Einhalt gebieten.

Sämtliche Steuern und Umlagen außer für ihren Betrieb entfallen selbstverständlich für die neuen Energiewendeanlagen. Für die Atom- und Großkraftwerke ohnehin, denn das brauchen wir ihren Lobbyvertretern in der Politik nicht zweimal zu sagen.

Also, Wilkommen, TEPCO, dann werde ich mal meine Kiste umzubauen beginnen, die hat eh schon den 200-Ampere-Gleichstromanschluss.
Hat zufällig jemand von Euch gerade den TEPCO-Mareshal-Adapterstecker herumliegen und braucht den nicht mehr?


Also, stürzen wir uns in die Gleichspannungstechnik!

Schon gewusst? Abgesehen von Photovoltaik und Laufwasserkraftwerken stellen alle anderen alternativen Energien speicherbare Regelleistungen dar. Daneben sind auch wir dann energiebewusten Verbraucher einer Verbrauchsanpassung gegenüber, schon aus finanziellen Gründen, sehr aufgeschlossen.
Atomkraftwerke und andere Großkraftwerke erhalten damit bequeme Regelzeiten, die eine ihnen angepasste Betriebsweise in noch höherem Maße als bisher möglich machen.

Kleiner Nebeneffekt meines in jedem größeren Haus zugänglichen Gleichstromnetzes:
Es ist ein Kinderspiel, unsere Lader bidrektional auszuführen und im Ausnahmefällen zur Stabilität des Netzes beizutragen. Vor allem im Sommer, wenn unser Photovoltaikdach nicht mehr weiß, wohin mit der Energie und alle Atomkraftwerke stillstehen. Unsere Batterien sind eh da und erhalten nur ein paar mehr schonende Zyklen als sonst.

von Bernd Schlueter - am 22.04.2013 06:57
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