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elweb Batterie
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63
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, wchriss, Sven Salbach, Ben-EL, inoculator, el El, Peter End., Stefan B., Matthias Rau, Joe-Hotzi, ... und 4 weitere

HP-Lader abgeraucht/durchgebrannt Eingangsstufe

Startbeitrag von Ben-EL am 25.04.2013 06:14

Hallo Ihr,

hier meine Geschichte... Es lauert da draußen und es kann jeden Treffen der Lader in Reihe betreibt! :eek:

Hinwärts nach Sinsheim mit 16A-CEE rot und Lader an einer Phase betrieben am Rückweg mit 32A-CEE rot am 1v4 und dann am 2v4 Ladehalten mit Ladern auf unterschiedlichen Phasen.

Ladegeräte:
Siemens beide in Reihe auf Ausgang 27A und max. 116.8VDC eingestellt.

HP-Lader Strang 1:
1.1 (ungeregelt, keine Platine) und 1.2 (mit Platine V2.2) in Reihe mit ca 28A bei gesamt 112VDC eingestellt.

HP-Lader Strang 2:
2.1 (ungeregelt, keine Platine) und 1.2 (mit Platine V2.2) in Reihe mit ca 28A bei gesamt 111VDC eingestellt.

Anschlussübersicht Netzseitig:
32A-CEE rot mit Verteilerkasten auf 16A-CEE (einzelabgesichtert) und 6x16-CEE blau (einzelabgesichtert)

16A-CEE (Verteilerkasten auf Schuko) hinter Verteilerkasten von 32A
L1 Beide Siemens in Reihe (Ladeleistung Ausgang 3100W (27A bei max. 116VDC))
L2 HP-Lader 1.1
L3 HP-Lader 1.2

16A-CEE blau vom 32A Verteilerkasten
L1 oder L2 (weis ich nicht mehr) HP-Lader 2.2
L3 HP-Lader 2.1

Anschlussübersicht DC Ausgangsseitig:
HP-Lader Strang 2 (hinterm Fahrer) DC-Ausgang offen, nicht verbunden + oder - mit Leitungen zu Akku oder anderer Lader.

Beide Siemens und HP-Lader Strang 1 (unterm Beifahrersitz) Ausgangsseitig verbunden (waren zusammengesteckt) und ich am Weg mit zusammen stecken mit Akkupack.

Ablauf HP-Lader Tod:
Siemens Lader und HP-Lader Strang 1&2 wurden Netzseitig eingesteckt.
Ich ging dann zum hinteren Teil des Fahrzeugs um hinten den Akkupack mit der Gesamtleitung der Lader zuverbinden, Zeitdauer kurz darauf - Eingesteckt und hinter zum Akkustecker... (so habe ich das bis jetzt immer gemacht)
Ich bin der Meinung dass der große Anderson-Stecker fast gesteckt war, also DC Kontakte verbunden, jedoch noch nicht komplett eingerastet.
Darauf hörte ich zwei Laute :hot:PLOPP PLOPP:hot:, ich zog den Anderson wieder auseinander und eilte ums Fahrzeug herum.
Am 32A-Verteiler waren die beiden C16A von der L3 gefallen und beim Peter seiner DSK hatte der RCD (FI) ausgelöst und es roch im Fahrzeugraum nach Strom!

[attachment 140 HP-Lader1.2defekt.jpg]
Auf beiden defekten HP-Lader das gleiche Bauteil soweit ich das erkennen konnte.
Bei den anderen beiden die anscheinend noch funktionieren ist aber der grau Silikon oder Gummi über dem gleichen Bauteil auch etwas geschmolzen.

Kurze vor Ort Schadensbegutachtung durch wieder einsichern, DC Kreis offen:
HP-Lader Strang 1 (unterm Sitz) mach ganz laut 50Hz Brumm Geräusche! :eek:
HP-Lader Strang 2 (hinterm Fahrersitz) Rauchentwicklung aus einem! :eek:
Siemens Lader funktionieren. :-)

Was noch merkwürdig war, daß die Spannung an der CEE-Dose gegen Null gemessen bei 2 Phasen gleich war und eine Phase ca. 10-12V mit ca 211V hinterher hinkte. Das allerdings nicht nur an der DSK sondern schon direkt in der Hausverteilung nach dem Zähler, Peter. Also ist eine defekte Zuleitung bzw. sonstige Fehler an der Verkabelung der DSK auszuschließen, da schon im Haus diese Differenzspannung vorlag.

Martin hatte kurzezeit vor mir geladen und seine SAGEM Box klackerte seltsam, als er den 32A-CEE rot mitverwenden wollte. Er hatte die 16A-CEE rot mit seinen Lader belegt und dachte den Bordlader noch zusätzlich über die 32A-CEE zu betreiben, was er aber nur kurz getan hatte.

Peter kam dann auch daheim an und sah den HP-Lader Friedhof... jetzt nur noch mit 3KW laden, da stehe ich 5 Stunden bei ihm. Darauf hin machte er mir zwei Delta-Lader in Reihe damit ich zumindest um 6KW Laden könne.

DELTA-Lader Tod:
Siemens immernoch an einer Phase und ladeten mit 27A.
DELTA-Lader jeweils an einer Phase, ich glaube es war L2 und L3 (wieder die L3...)
Anfangs ladeten diese mit 32A und wir dachten alles super mit ca 60A Ladestrom dauerts max um 2-2.5 Stunden.
Doch aufeinmal flog wieder eine Sicherung und einer der DELTA war hinüber!
Nach wieder einsichern gab auch dieser Rauchzeichen!?
Nun hatte auch Peter Fragezeichen genauso wie ich...Wir verstehen es nicht...

Defekter DELTA wurde ersetzt durch neuen und dann beide nur noch an einer Phase.
Peter gab mir dann noch zwei alte Siemens mit und somit konnte ich nach 5 Stunden aufenthalt weiterfahren.

An den anderen beiden Ladehalten am Heimweg waren immer die Siemens und DELTA an einer Phase in Reihe.

Fragen über Fragen:
- Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die HP's generell in der Lage sind an unterschiedlichen Phasen in Reihe betrieben zu werden?
- Dioden in den DC Kreis?
- Bei Ladern in Reihe eine Abschalttechnik ala Daniel?
- Was soll zuerst verbunden werden, Akku mit Ladern oder Netz mit Ladern und dann Akkus, oder kurz Lader ein und dann Akku ran?
- Was macht ein Spannungsunterschied zwischen den Phasen aus? Ladegeräte/Netzteile haben/hatten Weitbereichseingang.
- Phasen- oder Nullpunktverschiebung?
- Oberwellen im Netz?
- Generell mal die Versicherung-/Haftungsfrage wenn schlimmeres passiert?
-Warum immer ich....

Danke für alles Peter :spos:

Gruß euer Ben-EL

PS: Dumm jetzt, da Dänemark gleich ist und ich die HP-Lader dafür benötigen würde...:-(

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
Ben-EL
Fragen über Fragen:
1- Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die HP's generell in der Lage sind an unterschiedlichen Phasen in Reihe betrieben zu werden?
2- Dioden in den DC Kreis?
3- Bei Ladern in Reihe eine Abschalttechnik ala Daniel?
4- Was soll zuerst verbunden werden, Akku mit Ladern oder Netz mit Ladern und dann Akkus, oder kurz Lader ein und dann Akku ran?
5- Was macht ein Spannungsunterschied zwischen den Phasen aus? Ladegeräte/Netzteile haben/hatten Weitbereichseingang.
6- Phasen- oder Nullpunktverschiebung?
7- Oberwellen im Netz?


Zu Frage 1
Ein klares ja, funktioniert bei Daniel, auch der Drehstromladertest in Sinsheim wurde ja auch an 3 Phasen betrieben.
2:Bringt nichts wenn es eingangsseitig raucht.
3: Ich kenne Daniels Abschlattechnik nicht.
4: Ganz klar zuerst den Akku mit dem Lader, dann erst Netzseitig verbinden.
Da die Stromrampe sonst schon auf maximum ist und beim DC-Verbinden sofort der max. Ladesstrom läuft.
5: Bei den HPNetzeilen ist der Spannungsbereich von 185 bis 265V deklariert, in diesem Bereich funktionieren die auch ( hab ich getestet).
6: Reine vermutung aber nicht auszuschliesen.
7: dito

Ben ich mache dir ein Paket fertig mit Netzteilen wieviel brauchs´t du ?

Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 07:08
Zitat
wchriss
Ben ich mache dir ein Paket fertig mit Netzteilen wieviel brauchs´t du ?


Hallo Christian
werde mich melden, da einmal ein geregelts und einmal ein ungeregeltes durchgebrannt sind, kann ich ja einfach die Eingangsplatinen vom HP tauschen und dann hätte ich zumindest wieder meine beiden geregelten.

Frage ist nur ob ich mich auf diese noch verlassen kann...

Gruß Ben

von Ben-EL - am 25.04.2013 07:18
Zitat
Ben-EL
Kann es sein das bei beiden Netzteilen die
VDR = Voltage Dependent Resistor
durchgebrannt sind? Wo mit wir wieder auf die Netzspannung kommen....


Ich glaube nicht dass nur ein Bauteil hinüber ist. Jedoch ist die Primärplatine definitiv die Schwachstelle bei den Netzteilen, ich habe erst ein NT wo beide hin sind, jedoch schon 5 Stück wo primär defekt sind. Eine genaue Fehlersuche habe ich allerdings noch nicht gemacht.
Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 07:57
Zitat
Ben-EL
Hallo Christian
werde mich melden, da einmal ein geregelts und einmal ein ungeregeltes durchgebrannt sind, kann ich ja einfach die Eingangsplatinen vom HP tauschen und dann hätte ich zumindest wieder meine beiden geregelten.
Frage ist nur ob ich mich auf diese noch verlassen kann...
Gruß Ben


Einfach machen und testen. Primärteil hab ich schon ein paar mal getauscht, und die laufen alle noch.
Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 07:59
Hallo,

ich hatte es irgendwo schonmal geschrieben:

Schaut euch mal die PFC an und was passiert, wenn die über die gleiche Lasttastung anfangen gegeneinander zu steuern.

Es kann dabei durchaus passieren, daß die Oberwellenfilter der beteiligten Step-Up Wandler, welche durch die PFC gesteuert werden, gegeneinander schwingen.
Dann knallen die Kondensatoren, welche gegen PE drücken und im Ernstfall der PFC Chip selber -der liegt voll an 240V.

Asymetrische Reihenschaltungen von HF-Netzteilen, die nicht untereinander syncron sind -also eigene PFC Wandler haben; schwingen unkontrolliert.

Sorry, wenn ich das jetzt so sage, aber ich hatte das mal vor Jahren gesagt, als das mit den Reihenschaltungsplänen von HF-Ladern hier losging.

Die einzige Lösung wäre, die Eingangspannung gemeinsam gleichzurichten und dann EINE PFC anzusteuern -oder einen fetten Trenntrafo für jeden Lader.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2013 08:24
Hallo Ben,

grundsätzlich handelt es sich um Oberwellen, die nicht in Konjunktion zur Netzfrequenz stehen.

Gaaaanz grob die Ereigniskette:

Beide Lader sind im Ausgang in Reihe.
Beide Lader tasten im Ausgang den gleichen Strom.
Beide Lader sind in der PFC nicht Syncron.
Die Bauteile im Oberwellenfilter auf der 50Hz Seite schwingen unterschiedlich.
Wenn sich nun die Ausgangslast ändert, reagieren die PFC in beiden Ladern nicht syncron, sondern zu ihrer Eigenschwingung versetzt.

Oder anders beschrieben (beispielhaft):
Du hast 100V Akkuspannung -Ladeschluss 120V
Jeder Lader macht 60V und 30A
Nun werden die beiden Lader aber nicht exact syncron anladen. Also Lader 1 wird nicht genau 50% vordrücken.
Diese Tolleranz ist es, welche dann o.g. Erregung generiert.

Dieser Versatz erzeugt seinerseits wieder eine Oberschwingung, die zwischen den Filtern der beiden Lader angeregt wird. Diese resultierende Schwingung bekommt mit jeder Reaktion der PFC auf dieses Ungleichgewicht einen neuen Schubser, bis halt der schwächerer Kondensator platzt.

Der Effekt tritt auch auf, wenn keine äußere Last (Akku) angeschlossen ist, da im Ausgang eines HF Laders IMMER ein ohmscher Widerstand liegt, der für die Messwerterfassung wichtig ist.

Es ist zu !_vermuten_!, daß der Effekt bei gleichphasiger Eingangspannung geringer ausfällt, ich hege jedoch meine Zweifel und nehme an, daß über kurz oder lang auch dann der schwächere Filter nachgibt.

Äußere Einwirkungen -Phasenungleichheit, Leitungsverluste etc; fördern dieses natürlich noch.

Verstanden?

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2013 10:33
Hallo Carsten,

Das mit den Oberwellen habe ich wohl grob verstanden in der Theorie, aber Praktisch wären somit alle Reihenschaltungen von HP-Ladern, Efore, Benning, etc. betroffen oder?

Lese ich heraus das die Parallelschaltung auch nicht besser ist....:-(

Gruß Ben

von Ben-EL - am 25.04.2013 10:53
Zitat
inoculator
Nun werden die beiden Lader aber nicht exact syncron anladen. Also Lader 1 wird nicht genau 50% vordrücken.
Diese Tolleranz ist es, welche dann o.g. Erregung generiert.
Gruss
Carsten


Hallo Carsten,
dann hätten wir ja das selbe Problem bei der Parallelschaltung, und im Orginalrack von HP sind da 6 Netzteile parallelgeschaltet. Da scheint es ja auch zu funktionieren.
Somit wäre das ein generelles Problem und nicht ein spezielles bei Reihenschaltung von Nezteilen.
Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 10:58
Hallo Christian, Ben,

Nein in der Parallelschaltung ist das Problem nicht existent.
Hier haben die Geräte die Möglichkeit sich in der Ausgangspannung einzupendeln und der Strom darf variieren.
Bei der Serienschaltung ist der Auslöser der gemeinsame Strom und die daraus resultierende Spannungsschwankung.

Warum das Problem nur bei einigen Beureihen auftritt kann daran liegen, daß bestimmte Bauteile höherwertig oder anders verbaut sind. Eventuell werden zusätzliche Tantal-Filter verbaut, die das Entstehen dieser sehr hochfrequenten Wellen im Keim ersticken.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2013 11:16
Zitat
Ben-EL
... Beschreibt dies bei Geräten in Reihe aber an meheren Phasen?


Ich denke, dass sich die Problematik bei einer Serienschaltung an mehreren Phasen vor allem bei Netzungleichgewicht (wie halt bei Peter zu diesem Zeitpunkt vorhanden) deutlich verschärft.

Zitat
Ben-EL
Oder wäre es besser in Reihe geschaltete auf einer Phase laufen zu lassen?


Ich meine, dass dies sicherer ist. Bedenke: Ich habe zur gleichen Zeit (der Anschluss bei Peter war ja "frei" :rolleyes: geworden) mit zweimal Zivan NG5 an Drehstrom, 2xTCCharger 1,5kW an je einer Phase und 3xNetzteile in Reihe - (zusammen 2kW - aber alle 3 Netzteile eben an einer Phase!) geladen - ohne Probleme. DC-seitiges Parallelschalten scheint also nicht problematisch zu sein, Reihenschaltung auf verschiedenen Phasen zumindest bei AC-Netz-Problemen augenscheinlich schon ...

PS: Carsten war schneller und bestätigt meine Vermutung.



von Joe-Hotzi - am 25.04.2013 11:26
Zitat
inoculator
Hallo Christian, Ben,
Nein in der Parallelschaltung ist das Problem nicht existent.
Hier haben die Geräte die Möglichkeit sich in der Ausgangspannung einzupendeln und der Strom darf variieren.
Bei der Serienschaltung ist der Auslöser der gemeinsame Strom und die daraus resultierende Spannungsschwankung.
Gruss
Carsten


Hallo Carsten,
da kann ich nicht ganz folgen, die Netzteile hat lt. Ben es ohne Last zerlegt, das heißst jedes NT für sich hätte eine Ausgangspannungregelung vornehmen könnnen und durch ( wie du weiter oben beschrieben hast) über den Internen Lastwiderstand eine regelung vornehmen können.
Sehe ich das richtig ?
Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 11:37
Bisher habe ich mich nicht getraut, in Reihe zu betreiben. Also, doch die Vollweggleichrichtung nehmen und eines von wotanischen Saft-Geräten in Reihe? Die sind anscheinend überaus gutartig und vor allem völlig galvanisch getrennt. Ich fürchte mich ja schon davor, die kleinen 64Volt Kondensatörchen gegen das Gehäuse mit 160 Volt zu belasten und da ich das Gehäuse damit voll unter hohe Spannung setzte, habe ich es ganz gelassen. Resonanzeffekte, daran habe ich nun wirklich nicht gedacht und ich habe schon einen Riesenrespekt vor den anscheinend auch niederfrequenten Schwingungen, die bei der Unterschreitung von 21 Volt Ausgangsspannung auftreten.
Also, zurück zu meinem ursprünglichen Konzept, drei völlig getrennte HPs in Vollweggleichrichtung, ergänzt mit den strombegrenzenden Saft-Ladern, die ich anscheinend mit gutem Gewissen empfehlen kann? Sollten die gegenseitig bei Hintereinanderschaltung auch so einen Mist machen, was ich überhaupt nicht beobachtet habe, dann sicherlich nicht zusammen mit einem HP. Der konstante Strom von 30 Ampere des Saft ist ein wenig zu hoch für den vollweggleichegrichteten HP. Das kann man aber ändern. Ich fürchte, die HPs vertragen auch 61 Ampere Ausgangsstrom. Was meint Ihr. Habt Ihr schon herausgefunden, was ich dafür ändern müsste? Nur die shuntdrähtchen? Die Eingangsteilshunts mit Sicherheit nicht.
Die Halbleiter sind ja alle sehr redundant ausgelegt, da sehe ich überhaupt kein Problem.
Regelungstechnisch habe ich jedoch Bammel vor den Dingern.
Mal rechnen, 3 mal 30 Ampere125 bis 150 Volt, macht 11,25 bis 13,5 kW.
Das netto bei 16 Ampere Drehstrom.
Aua, sprach der Bauer. Also, doch besser einen shunt-Draht aus den Säften heraussägen.

Männekes von Amazon ist dann natürlich fällig. Wisst Ihr, was die RWE-Säulen zu 21 Ampere in der Spitze sagen? Also 14,5 kW Aufnahme aus dem Netz? Was Eure Drehstromkisten, falls ich es doch schaffe, eine Drehstromkiste zu installieren? Mit dem Bordlader zusätzlich wären es dann sogar bis 17,5kW...

Meine Versuche könnten ja doch interessant sein und ich möchte darauf hinweisen, dass bei Vollweggleichrichtung auf 96 bis 105 Volt die 48 bis 52,5 Volt zur Regelung trotzdem zur Verfügung stehen und Ihr insofern an der Regelung überhaupt nichts ändern müsst. Das Herauslöten der dicken Stromverdopplerdrosseln ist hingegen Viecherei und auch das Ausfräsen zweier Dioden geht nur mit Dremel. Durch die Svensche Ausgangsspannungserhöhung mittels Austausch des 24kOhm-Widerstands sind auch 130 Volt möglich. Hab ich auch noch nicht gemacht. Bin eben Angsthase und was das Verlegen der direkt mit der Batterie vrbundenen Kabel angeht, ohnehin.
Weiß jemand von Euch, ob die mit Keramikmehl gefüllten Porzelansicherungen 32 Ampere, die ja bis 500 Volt Wechselspannung zulässig sind, 140 Volt Gleichspannung zuverlässig trennen?
Ich meine, so etwas sollte man unbedingt verwenden. Vielleicht zusätzlich die Ausgangsschottkis aus den HPs ausbauen und in die Fahrzeuge einbauen? Die vertragen 40 Ampere 250Volt und sind zu dritt unnötigerweise vor dem Ausgang. Die sind nur bei Parallelschaltung erforderlich, so im Serverbetrieb. Im Fahrzeug erhöhen diese die Sicherheit ungemein. Als Sicherung taugen Dioden aber überhaupt nicht. Die schließen nur mit Sicherheit kurz.

Was ich nicht verstanden habe bezüglich der möglicherweise erfolgten Aufschaukelung des PFCs: meint Ihr, das geschah dann eingangsseitig über die Impedanz des Nulleiters? Oder durch Regelungsschwingung ausgangsseitig und dann Rückwirkung auf die Eingangsseite? Das HP neigt zu Regelschwingungen, das ist klar. Eine verbastelte Kiste habe ich hier liegen, was das Ausgangsteil angeht. Da hatte ich Spannungsverdopplung (196 bis 210 Volt) ausprobiert mit großer Fräs- und Auslötaktion. Auch dabei Regelung über den immer noch vorhandenen 48-Voltausgang. Der allerdings in Einweggleichrichtung, mit eigener Diode mitten zwischen den Sekundärwicklungen, und Siebung.
Nein, das Teil wird nicht mehr eingebaut, Ersatzteillager.

Noch eine Frage: Praktisch wäre, wenn wir uns ausgangsseitig auf einen einheitlichen Stecker einigen könnten. Habt Ihr da schon etwas überlegt oder beschlossen? Anderson? Wie gepolt?
Die Andersons haben ja beidseitig begrenzten Berührschutz.

Noch mal gerade bei RWE-mobility angerufen:
16Ampere beträgt zur Zeit die Strombegrenzung für eine Stunde 3mal 16 Ampere per SMS. Da müsste ich wohl strikt drunterbleiben? Dann käme ich auf durchschnittlich nur 8 bis 9 kW Ladeleistung.
Das Saft netzaufnahmemäßig zu regeln, traue ich mich nicht. Da fehlt mir der strategische Punkt am HP-Poti. Es ist allerdings unvergleichlich übersichtlicher aufgebaut.
Liegen da irgendwelche Erfahrungen vor?

von Bernd Schlueter - am 25.04.2013 11:43
Hallo Christian,

bevor wir nun weiter theoretisieren sollten wir uns über eines im Klaren sein:

Wir reden von hochfrequenten Signalen an 240VAC bzw 400VDC die auf einer momentan nicht näher bestimmten Taktfrequenz des Step-Up-Wandlers aufmodulieren.

Der einzige Weg, dieses Phänomen faktisch zu qualifizieren, wäre mit mehreren getrennten Speicherozilloscopen den Moment des Aufschwingens zu beobachten.

Wichtig dabei ist, den Lastkreis syncron zum Speisekreis und den Zwischenkreis im Lader dabei zu monitoren.

Die Erregung läuft rückwärts über die Sensoren der einzelnen Kreise.
Theoretisch könnte man das Problem lösen, wenn die Taktfrequenz des Zwischenkreises heruntergestuft UND die Taktfrequenz des Lastkreises heraufgestuft wird. Von der Frequenz der PFC würde ich die Finger lassen, da diese auf den Filter in der Speiseleitung abgestimmt ist -sein sollte.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2013 12:27
Kleine Anmerkung: Das HP schaltet immer erst nach einiger Zeit auf die Last. das hat sicher einen Grund. Schaltest du das laufende HP auf die Last (Einstecken) fällt die Spannung schlagartig ab. Eine Regelschwingung wird angefacht, die sich von hinten her aufschaukeln kann. Sprichst Du von den Netzteilen, die über Mikroprozessor und Hallsensor geregelt werden?
Normalerweise werden Spannungsschwankungen am Regeleingang (Poti) von den Drosseln und dicken Kondensatoren abgefangen, aber nicht, wenn Du schlagartig auf die Batterien schaltest.
Gegenseitige Beeinflussung der PFCs kann ich mir nicht vorstellen.
Ich kann nicht erkennen, welches Bauteil die Schmauchspuren hinterlassen hat. Das VDR doch nicht, so fette Schmauchspuren? Das wäre blau, in grauem Kleber zwischen grünem 1µF und blauem MKP. Einen der fetten 7Ohm-Widerstände habe ich mal gehimmelt, durch Überlastung. Die schmauchen nicht.
Nullphase hochohmig? Wackelkontakt?Frage ich nochmal. Das würde alles erklären.

von Bernd Schlueter - am 25.04.2013 13:15
Ja Carsten,
das ist alles Theorie, und ohne wie du schreibst Aufzeichnung mit Oszi, wird es das auch bleiben.
Ich versuche nur besser zu verstehen was da passiert ist, um das Problem zu minimieren ohne weiteren Eingriff ins HPNT.
Eines scheint aber klar zu sein, starke Lastwechsel wie das verbinden des DC-Kreises bei laufendem Lader passiert, fördert das Aufschwingen der PFC´s.
Gruß
Christian

von wchriss - am 25.04.2013 13:23
Hallo Ben und alle Anderen,

der von uns, in Ben"s Fahrzeug, nach den HP-Desaster verwendete Siemens-Lader der nach einigen Minuten ebenfalls Rauchzeichen von sich gab, hat eindeutig nicht "primärseitig" gequalmt. Das bedeutet doch, daß ursächlich keine Zusammenhang zwischen den HP- und Siemens-Defekten bestehen dürfte.


Ich beobachte seit Sonntag täglich mehrmals die Spannungen in meinem Netz. Es gibt bis auf max. 3Volt keinen Unterschied mehr in der Höhe der Netzspannung. Am Sonntag waren es teilweise bis zu 12 Volt gegen den Neutralleiter gemessen.

mfG
Peter

von Peter End. - am 25.04.2013 14:18
Hallo Peter,

nach der Theorie, welche in den letzten Beiträgen formuliert wurde, könnte man das annehmen.

Da wir aber keine 100% Aussage haben, würde ich das mal nicht gänzlich in Ablage "P" verschieben.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 25.04.2013 15:00
Hallo Peter,

die unterschiedlichen Spannungen netzseitig können eigentlich nur durch einen losen Nulleiter und unterschiedliche Belastungen der einzelnen Aussenleiter hervorgerufen werden.
Belaste doch mal eine Phase mit mehreren Kilowatt und messe die drei Aussenleiter gegen den Nulleiter und auch dem Schutzleiter.
Bei mir in der Firma ist durch einen losen Nulleiter der Zuleitumg der Unterverteilung der Kantine
die Hälfte der Küchengeräte durchgebrannt.

Gruß Matthias

von Matthias Rau - am 25.04.2013 15:31
Also, wenn das VDR durchgebrannt ist, war es der Nulleiter. Die vier Gleichrichterdioden werfen auch 400 Volt nicht um bzw. 560 Volt Spitzenspannung. Die ganzen Theorien mit Aufschaukeln von Regelschwingungen glaube ich nicht. Die HPs neigen dazu, das kann aber auf die Eingangsseite keine Auswirkungen haben, außer wechselnden Strombedarf, der nur verzögert auftritt. Im Rack waren sechs Stück verbaut, vergesst das nicht. nein, wenn Schwingungen, dann im Wandlerteil, nicht im PFC. Das PFC arbeitet , bis auf die Rückmeldung der Kondensatorspannung geradeaus, ohne jeglichen Regelkreis, also absolut schnell, die fetten Ladekondensatoren blocken jegliche Schwingneigung ab. Ich wette, das Netzteil arbeitet noch, wenn die durchgeschlagenen passiven Teile ersetzt sind. Was soll schließlich an den vier Eingangsthristoren 40TPS08 kaputtgehen, 40 Ampere Dauerleistung mal 2 also 16kW. 500 Ampere Strom für eine volle Halbperiode und wenn er bei 800 bis 1200 Volt durchschlägt, passiert bei einem Thyristor außer Zündung überhaupt nichts. Die mit 425 Volt versorgten zwei Halbbrücken sind mit20N60 bestückt, 20 Ampere 600 Volt in Vollbrücke doppelt bestückt, gut für 40 Ampere 1200 Volt. Nein, da ist nichts kaputt. 275 Volt Wechselstrom haben die zwei MKP-Kondensatoren (blau) 400 Volt der 1µF-Kondensator (hellblau bei mir). Die können, nur theoretisch, durchgeschlagen sein. Die Stromversorgung der Ansteuerelektronik kommt von der zweiten Platine samt Ventilatoren 12 Volt.
Ich denke mal, eine der 10 Ampere Schmelzsicherungen ist durch, Hatte ich mehrfach, und natürlich das VDR. das hatte ich noch nicht, dafür einen der beiden 7 Ohm-Widerstände, der auf meiner Bastelplatine nun 5,6 Ohm hat. Die brennen mit als erste durch.
Nein, ich vermute, da ist nichts Ernsthaftes.
Die Siemens - Lader? Was fällt denen denn ein? Erzählt Ihr was vom Pferd?
Eine fehlende Null müssen die nicht verzeihen, aber den Wandler hinter dem PFC zerstören?

von Bernd Schlueter - am 25.04.2013 22:09
Hallo,

es laden ja viele Leute mit den HPs (ich nicht) und bisher ohne solche spektakulären Ausfälle, warum es dann immer Ben trifft kann ich auch nicht sagen.
Da ich aber beim Peter quasi den Stabwechsel an Ben gemacht habe und vorher auch schon Unregelmäßigkeiten hatte denke ich es liegt in keinem Systemfehler mit den Ladern.

Ich hatte zuerst den AX über Sicherungsbox am 32A Anschluß als in der SAGEMbox ein Relais ordentlich klackerte so als ob es Aufschalten will und nicht kann.
Ähnliches kenn ich vom TWIKE wenn man über Schaltuhr programmiert laden will und beim Einstecken nicht beachtet ob man mit dem (einpoligen) Schaltkontakt ev. den Null unterbricht und nicht die Phase. Da denkt dann die TWIKE-Logik Strom ist da und will voll aufregeln, zieht dann in X- Stunden das Relais kann es das Aus des Umrichters sein.

Auffällig war dass auch ohne fliesenden Ladestrom mehrfach der FI in der DSK ausgelöst hat. Hab das auch mit meinen EFOREs probiert. Dazu muß ich sagen dass die über einen Phasenwächter laufen der erstmal 5 Minuten Pause macht bevor er eine Freigabe zum dreipoligen Schütz gibt. Angeschlossen war das dann an der 16er Dose da ich keinen Adapter von 32A auf 16 A dabei hatte. Den 32A-Verteiler nehm ich normal für den TYP2-Adapter.

Den Effekt wie Matthias beschreibt kennen Fahrer die mal schnell beim Bauern an der Scheune laden wollten. Die haben oft keinen Null verlegt wenn sie irgendeine Pumpe o. ä. betreiben. Bei langen Leitungen zu den Hallen spart ein 4adriges Kabel schon Kupfer/Kosten.


Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 26.04.2013 05:22

Nullleiterüberwachung

Den Dreiecksmittelpunkt als Referenzpunkt kann man mit drei gleichen Widerständen leicht herstellen.
Gleichrichter und OP dran, der ein Drehstromschütz schaltet, fertig. Könnte sich für Treffen schon lohnen. Mist, 32 Ampereschütze bringen schon was auf die Waage.

1. April, die müssen ja nur selten schalten. Da reicht ein Fehlerstromschutzschalter, den kann man direkt an den Referenzpunkt anschalten, mit äußerst wenig Umbaumaßnahme.

Ich werde mich dieser Idee mal annehmen. 40 Ampere dreiphasig schaltet das preiswerte Standardteil, das man sich sogar an den Hut stecken kann.

Also, Ben, Kopf hoch, Deine abgerauchten Teile lassen sich reparieren. Schade, dass Du am anderen Ende der Welt wohnst.

Noch mal überlegen: Drei VDRs gegen den Nulleiter statt Widerständen an den Fehlerstromschalter, praktisch ohne Umbau, ich werde mich mal in der Apotheke umschauen.
So ganz nebenbei behält der Fehlerstromschutzschalter dabei noch seine eigentliche Funktion...
ich würde gerne Deine Teile reparieren. Nicht wegwerfen!

von Bernd Schlueter - am 26.04.2013 09:00
Dann will ich ergänzen, dass ich auf Bens Tip hin die 32er Dose gemieden habe und nur an der 16A Drehstrom meinen Baustromverteiler angeschlossen hatte. Auch da kam mehrmals der FI als auch einzelne Phasen bei Peters Absicherung (nicht die Sicherungen in meinem Baustromverteiler).
Aber erst, nachdem wir eines meiner NG5 abgezogen und Bens letzen Lichtstromlader zugesteckt hatten. Aber das war wohl eher eine leichte Überlastung, da mit einem NG5 (4,5kW, also gut 6A auf jeder Phase) +2xTCCharger und Bens letztem Lader zumindest diese eine Phase über Volllast lief ...

Ein Fehler beim Nullleiter wäre zu untersuchen. Immerhin wurde immer unter Laste (laufende Lader) die Phasenspannung gemessen, so dass sich das evtl. bis zum Hausanschluss auswirken könnte?

von Joe-Hotzi - am 26.04.2013 09:08

Manche Dinge.....

... sollten unausgesprochen bleiben.

Solange keine handfesten Belege existieren, ist das alles hier Schwall und Schmauch.

Letztlich gibt es einen Grund, warum HF Netzteile explizit für den !_parrallelbetrieb_! ausgewiesen werden.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 26.04.2013 09:10
Nix, Schall und Rauch. Für mich sieht die Sache sehr eindeutig aus. Klar hätte man erst die Gleichspannungsseite anschließen müssen. Aber, wenn Batteriespannung anliegt, kann man sehr wohl hintereinderschalten, wenn alle Netzteile mit dem Ausgang im Regelbereich bleiben. Das ist aber bei 100 Volt absolut der Fall. Wenn die batterie ganz leer gewesen wäre, hätte eines der Netzteile ganz ausgeschaltet, dann wäre auch nichts passiert. Bei dreien, wie ich es verwenden wollte, sieht es schon anders aus. Da komme ich anfangs schnell in den kritischen Bereich unter 21 Volt. Rückwärtsstrom verträgt das Netzteil fast beliebig, auch dann schaltet es aus es muss wieder "initialisiert" werden, also, Knopfdruck.

Was mir gar nicht gefällt, sind die mit 64 Volt beschrifteten kleinen Kondensatoren, die vom Daniel mit 200 Volt belastet werden. Ich habe deshalb noch nichts eingebaut. Außerdem bekomme ich an meinen Ladestationen immer Kaffee, da habe ich es nicht so eilig, den schukostecker abzumontieren. Nur in Köln habe ich eine Drehstromsteckdose, die ich mit 7,5kW Säften und Bordlader kombiniert belaste.
Das Männeken fehlt immer noch, außerdem drei Batterien und ein Schlepp nach Düsseldorf.
Nein, ich werde dann Saft und ein umgebautes HP hintereinanderschalten. da gibt es überhaupt kein Problem.
Wenn die Null fehlt oder wackelt, und die Netzteile an verschiedenen Phasen angeschaltet sind, passiert das Aufschaukelproblem, das Du nennst Carsten, aber ein wenig anders.
Also, mein mehrfach durchgebranntes Netzteil (Überlastungstest) konnte ich bisher immer reparieren.
Möglicherweise haben aber doch 560 volt Spitze am Eingang weitere Teile zerstört. ich entdecke gerade eine Vielzahl von Verbindungen zur Regelelektronik der vier Gleichrichterthyristoren...Außer einem Optokoppler aber nichts Empfindliches.
in der gegend von 100kHz liegt die Schaltfrequenz des PFC, bei 200kHz die des Wandlers, wenn ich mich recht entsinne. Da wandert nichts über die Filter ins Netz oder aus dem Ausgang.
Das VDR ist von kühlendem Gepappe eingehüllt und kann schon eine Menge Schmauch entwickelt haben. das teil ist ja schwer auslötbar, ich tippe mal auf eine 275-Volt-Aufschrift, die überschritten wurden.
Auch vemute ich, dass da schon vor der Gleichstromankopplung der Schaden auftrat, das war nur ein zufälliges Zusammentreffen.
Was machen die beiden Sicherungen?
Die drei Kondensatoren sollten eine ziemliche Überlebenschance haben, die zwei Leistungswiderstände sind zu messen, 7 Ohm. Denen sieht man nichts an, wenn sie durchgebrannt sind. Die zwei Sicherungen amerikanischer Art (Auto) stecken im Deckelteil. Ich weiß nicht mehr, wieviel Ampere, es müssen ja deutlich mehr als 16 Ampere gewesen sein. steht drauf.

von Bernd Schlueter - am 26.04.2013 10:55
hallo,

ich vermute das irgendwas mit der eingangsspannung/wechselstomseitig nicht gepasst hat, dadurch die hp's primärseitig durchgegangen sind. frage an die elektriker unter uns, könnte man nicht ein kästle bauen das die 230 oder 400 volt erst frei gibt wenn alles gut ist, natürlich auch abschaltet falls ein problem erkannt wird? dies könnte man auch mit dem ein oder anderem bms verbinden und so mit einem zusätzlichem teil auch überladung verhindern bzw. das vorhandene netzschütz um diese funktion erweitern.

servus, harald.

von ba0547 - am 26.04.2013 21:49
Hallo Harald,

da fällt mir spontan nur ein Spannungsüberwachungsrelais ein. Das könnte einen Schütz schalten wenn sich die Höhe der Eingangsspannung ausserhalb eines bestimmtem Bereiches befindet.
Aber Lader bzw. Schaltnetzteile haben einen so großen Eingangssspannungsbereich in denen sie betrieben werden können, daß man sich doch immer innerhalb dessen befindet. Und selbst wenn du in der Reihenschaltung zweier oder mehrerer Lader eine Phase, also ein Gerät, komplett wegschaltest geht doch nichts kaputt. Das habe ich zumindest mit meinen Siemens-Geräten festgestellt.

Ich hatte gestern alle meine leeren und teilweise kaputte Saft-Blöcke (insgesammt 91 Zellen) in Reihe geschaltet und mit 3 in Reihe verschalteten Siemens-Lader mit ca 45 Ampere geladen. Ich habe da an meiner DSK alle möglichen Anschlussweisen probiert. Also auf unterschiedliche Phasen, auf gleiche Phasen, Schukostecker verdreht, an allen meinen verschiedenen Dosen, Also jede Anschlussvariante die irgendwie möglich ist. Auch das Einschalten und Anklemmen mit und ohne Last. Mehrmals sind dabei natürlich verschiedene 16A-Automaten gefallen, wenn diese überlastet waren. Allerdings flog nie der FI und es ist auch kein Lader kaputt gegangen. Selbst das Anlegen von 119V Batteriespannung auf dem Ausgang nur eines Ladegerätes hat weder im ein- noch im ausgeschaltetem Zustand einen Defekt erzeugt.

Vor dieser Testreihe hatte ich vom Hausanschlusskasten weg, bis zu meiner DSK alle Verbindungen geprüft und somit auch alle Schrauben nachgezogen. Da war und ist nichts auffälliges. Das einzige ist, daß ich die Phasenlage an den Anschlüssen nicht immer beachtet hatte. Somit hat die 32A Steckdose ein anderes Drehfeld wie die mit 16A. Aber das kann doch auch kein Grund sein, daß etwas kaputt geht.

Mich beunruhigt trotzdem aber immer noch der Spannungsunterschied der einzelnen Phasen an diesen Sonntag. Ich habe deshalb mit einen Elektromeister-Kollegen der bei unserem EVU arbeitet gesprochen. Der meinte sowas kann nur durch sehr große Unsymetrie in der Belastung zwischen den Phasen kommen. Aber dafür kann kein normaler Hausanschluß verantwortlich sein.
Allerdings gibt es bei uns in der Gegend auch keine größere Verbraucher bzw. Abnehmer. Und Sonntags Mittag schon mal gar nicht.

mfG
Peter

von Peter End. - am 27.04.2013 06:40
Hallo Harald,
ja so etwas ist in der Industrie recht gänig. Ich kontaktiere mal am Montag meinen Großhändler.
Die geschichte muß aber so gebaut werden, das sie auch abschaltet, wenn die Unsymetrie bei Belastung eintritt. Ich mach mir da mal einen Kopf.

von Michael Hu - am 27.04.2013 06:57
Hallo Peter,
nicht nur Verbraucher können dies Verursachen. Ja auch Stromerzeuger ( PV ) machen dies bei einphasiger Einspeisung ( Ja die TAB lässt dies eigendlich nicht zu ) möglich. Auch Kabelmuffen die einen " Knax " haben können dies hervorrufen.

von Michael Hu - am 27.04.2013 07:02
Hallo Michael,

an diesem Sonntag war es nicht besonders sonnig. Darum denke ich nicht dass PV-Anlagen Schuld gewesen sind.
Defekte Verbindungen im Netz können schon für sowas ursächlich sein. Aber dann müßte das doch eigentlich öffters passieren.
Ich habe in meiner Hauptverteilung ein fest montiertes digitales Spannungsmessgerät, bei dem lassen sich durch einen Drehschalter alle Spannungen der Zuleitungen gegeneinander und jeweils gegen den Neutralleiter anzeigen. Ich werde auf jedem Fall noch oft kontrollieren.

mfG
Peter

von Peter End. - am 27.04.2013 18:48

Nulleiterproblem in Neustadt

War heute bei der Modellstadt Bad Neustadt /saale beim "Event". Wir haben an einer der aufgestellten verteilen angeschlossen , als einer meiner Lader abschaltete, DC-seitig kam kein Strom aus dem Lader. Dann flog plötzlich der FI. Ich schob es erst auf den Regen, dann kam der elektriker und maß zwischen 1. und 2. Phase 400V und nix gegen Null. Phase 3 leer

War falsch angeklemmt und mit mir weitere 20 CEE 3x16A~. "Trotz Messprotokoll" wie mir der Techniker versicherte.
Also, die müssen dort noch dazulernen.
Werd dem Verantwortlichen mal ne Mail schreiben.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 27.04.2013 21:54
Zitat
wchriss
Zitat
Ben-EL
Fragen über Fragen:
1- Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die HP's generell in der Lage sind an unterschiedlichen Phasen in Reihe betrieben zu werden?
2- Dioden in den DC Kreis?
3- Bei Ladern in Reihe eine Abschalttechnik ala Daniel?
4- Was soll zuerst verbunden werden, Akku mit Ladern oder Netz mit Ladern und dann Akkus, oder kurz Lader ein und dann Akku ran?
5- Was macht ein Spannungsunterschied zwischen den Phasen aus? Ladegeräte/Netzteile haben/hatten Weitbereichseingang.
6- Phasen- oder Nullpunktverschiebung?
7- Oberwellen im Netz?


Zu Frage 1
Ein klares ja, funktioniert bei Daniel, auch der Drehstromladertest in Sinsheim wurde ja auch an 3 Phasen betrieben.
3: Ich kenne Daniels Abschlattechnik nicht.


Gruß
Christian



Hallo

Bei meinen HP Ladeeinheiten hatte ich damals folgens gemacht:
Pro Ladereinheit, welche in Reihe geschaltete Netzteile hatten, wurde jede Einheit nach der anderen eingeschaltet und hochgedreht.
Eine Einheit selbst bestand aus 4 HP Lader in Reihe:
Davon 2x ungereggelt 51,5V und 2x geregelt 51,5V, um 206V zu erreichen.
Eine Erkennung über 4 Relais am Eingangskreis je HP-Phase stellte je die verfügbaren 230V gegen Neutralleiter fest. Wenn alle 4 Realis, plus das Signal vom BMS i.O. waren, schaltete überhaupt erst das Netzzschütz die 4x HP an die 4 Phasen.
Nach einer Zeitverzögerung von 4 Sekunden zog das Batterieschütz an.
Dann habe ich den Strom von 0A auf max. hochgedreht.
Wenn das BMS Sop sagte, oder eine Phase plötzlich fehlte, weil Diazed Sicherung korrodiert und schmolz, obwohl kleiner nennstrom, fällst sofort das Netzschütz und batterieschütz gleichzeitig ab.
(Das mit der Diazed Sicherung hatte ich mal in Kitzingen erlebt, als die 50A Diazed Vorsicherung so vergammelt war, daß sie schon bei 32A auslöste).
Es machte dann nur klack, und die Schütz fielen wie gedacht ab.
Wie gesagt, waren das damals die 53V Bausätze, da es damals die 63V Bausätze noch nicht gab.
Dioden im DC Kreis hatte ich keineVerbaut.

Viele Grüße Daniel

von Dr. Mabuse - am 28.04.2013 11:04
Zitat
Bernd Schlueter
Das VDR ist von kühlendem Gepappe eingehüllt und kann schon eine Menge Schmauch entwickelt haben. das teil ist ja schwer auslötbar, ich tippe mal auf eine 275-Volt-Aufschrift, die überschritten wurden.


Hallo Bernd,
hab mal die Platine von Ben unter die Lupe gekommen, richtig der 275V VDR hat´s kpl. gefetzt.
Widerstände sind in Ordnung. Ansonsten hab ich alles Optisch kontrolliert, nichts auffälliges.
Die Eingangsstufe geht aber trotztem nicht.
So wie ich das sehe kommt von der SEC-Mainplatine wo auch der Spannungspoti drauf ist eine rechtecksignal das die Primärplatine ansteuert. Da kommt aber nichts, obwohl die Sekundärplatine funktioniert.
Frage hat jemand ein Blockschaltbild oder noch besser einen Schaltpan ?
Ich komme da momentan nicht weiter.
Gruß
Christian

von wchriss - am 29.04.2013 15:20
Das ist doof. Das VDR schaltet ja nicht scharf ab wie eine Supressionsdiode. Dann hats doch wohl die Steuerelektronik erwischt, die auseinanderzunehmen ich dankend verzichtet habe. Diese Wanderung von Platine zu Platine, die auch noch eng und zweiseitig bedruckt sind, ist bei dem Preis eines Laders zu mühsam. Nein, einen Schaltplan habe ich nicht entdeckt und auch aus den USA wurde aus den Bastlerkreisen gemeldet, dass sie keinen haben. Die kannten nicht einmal Haralds Initialisierung. Nur die grobe Funktion und die beiden Optokoppler , die die PWM steuern, habe ich aufdecken können und zum Lesen der Aufschriften der SMD_Widerstände muss ich alter Opa manchmal schon ein Photoobjektiv nehmen...
Also, ich hätte das Ding auch einfacher gebaut...mit dem Aufwärtswandler-PFC kenne ich mich nicht aus. Das 14-Füßler SMD-Teil, in dem ich das Steuer-IC des PFC vermute, ist teilweise von der Aufschrift befreit, T062 ? kann ich gerade noch entziffern, aber die Geschichte geht auf der zweiten Platine weiter. Ein Optokoppler in der Nähe des ersten dicken 470µF Kondens ators wäre für mich ein Anhaltspunkt. ah, da sitzt ja noch ein zweiter 14-Füßler weier hinten auf der senkrechten Platine, vermutlich gleiche Aufschrift 2901, hier gut lesbar von "ST", E95P541.
Aha, die 2901 ist, richtig herum gelesen, die IC-Bezeichnung, entspricht dem LM139, nix Spezial-IC, Vierfachkomparator, alles zu Fuß, und möglichst kompliziert, aufgebaut. Trotzdem, ich vermute noch ein PFC-IC auf der zweiten Platine, also. Im nächsten Leben...
Interessant vielleicht, ein kleines Poti, V201, da muss ich demnächst mal dran spielen...Ich würde ja so gerne die Zwischengleichspannung von 425 Volt herabsetzen...Auch, wenn es komisch klingt, ich könnte dann viellleicht mehr Leistung herausholen.
Eigentlich könnte ich jetzt weitermachen, denn ich habe die beiden Steuerplatinen auf der Wandlertrafoplatine auf Stelzen gesetzt. Aber lohnt das? Wir wissen doch schon viel und es gibt doch, denke ich, noch preiswerte Ersatzgeräte?
Ich gucke mal in Amerikanien, habe aber jetzt nicht die Zeit.
Gugelt doch mal im deutschen Gugel unter der HP-Nummer: HP226519-001, das ist unser HPS3KW. Da sind schon einige Informationen, falls jemandem die Zeit nicht zu schade ist.
Also, die sind anscheinend weltweit nicht weiter als wir.
Wer von Euch den Schaltplan komplett hat, tut ein gutes Werk und gebt ihn auch den Amis...
Noch scheint es die Teile zu geben, bei leicht anziehenden Preisen.
So, was ich jetzt noch zu erkennen glaube, die vier 20N60, die den beiden Aufwärtswandlerdrosseln am Nächsten sind, bedienen diese. Die sind also so wenig spannungsfest, dass es sie gut erwischt haben könnte. Die zwei "Transistoren" dahinter sind wohl zweipolige Dioden, die die 425Volt verbrechen. Auf der gegenüberliegenden Seite die reichlichst dimensionierten Hilfspannungserzeugerbrückenmosfets , ebenfalls 20N60.
Also, jetzt ist klar, von der Leistungselektronik aus gesehen, ist das PFC das am wenigsten spannungsfeste Teil, und die war ja eindeutig zu hoch. Ja, doof.

Das PFC ist ja eine "Zündspulenschaltung". die vier Transistoren dürften alle parallel sein, die müsste man auf Kurzschluss prüfen, evtl. erwischt es nur einen und die vier Eingangsgleichrichterthyristoren machen nur einen Halbwellenversuch und schalten dann ab...
aber alles nur vielleicht...dann brauchte man nur das eine schwarze schaf abknipsen, die Thyristoren düften sicher heil sein. 500 Ampere mal 7 Ohm sind immerhin 3500 Volt...500A sind die angegeben für die Halbwelle. 40TPS08, irre.
Die Hilfsspannungsquellen werden normalerweise auch für Überspannungen redundant ausgelegt, da suche ich erst gar nicht. Normalerweise...

von Bernd Schlueter - am 29.04.2013 19:46

Fehlersuche Primärnetzteil

Hallo Bernd,
die Leistungsbauteile habe ich alle mit Druchgangsprüfer getestet, die haben alle den gleichen Wert wie ein funktionierendes NT.
Ich habe mal die Bauteile makiert die von der Sekundärplatine angesteuert werden. Bei einer funktionierenden Primäreinheit habe ich hier rechtecksignale, bei der defekten Einheit nicht.
Das Problem was ich habe ist woher weiß die Sekundärplatine das primär was faul ist. Ich kann da keine Verbindung erkennen.
Die 5V auf der Sekundärplatine sind da. Auch die 425V zwischekeisspannung habe ich.
Über SK7 Primär nach Sek. wird Spannung übertragen. Dort wird dann wohl auch die 5V versorgung generiert.

Klar die Preise für die Netzteile sind noch erschwinglich, so dass sich eine reperatur kaum lohnt. Was mich aber ärgert ich, habe jetzt bereits 5 defekte Primärteile mit den gleichen Fehler.
Offensichtlich ist da irgendwo eine Schwachstelle, die würde ich gerne finden.
Gruß
Christian


[attachment 154 neu-1.jpg]

von wchriss - am 29.04.2013 22:41
Die drei markierten Punkte gehören ja zu einem Schaltungsteil, der offensichtlich "angeklatscht" wurde und keine Verbindung zur Ersten Platine hat , obwohl er direkt an den 8 Leistungstransistoren für den Wandler sitzt. Schau mal genau hin, weiter vorne sitzt ein identischer angeklatschter Schaltungsteil ohne Verbindung! Geht genauso an die hintere Regelplatine auf dem Wandlerteil, durch einen gemeinsamen Ferritring. Dazwischen der Leistungsausgang für den Wandler.
Schlimm, was die da zusammengebaut haben.
Also, der Fehler kann nur mit den Primärplatinenteilen zusammenhängen, die über SK7, SK12 und SK13 verbunden sind, oder gar mit den beiden isolierten identischen Schaltungen. letzteres kannst Du leicht ausprobieren, indem Du den langen hinteren Stecker von einer intakten , nicht angesteckten Primärplatine holst und hinten einstöpselst! Denn die beiden Schaltungen sind nur von der Wandlerplatine "ausquartiert".Dann wären wir wieder ein Stück weiter.
Laufen die Ventilatoren?
Ich muss jetzt fünf Tage eine Elektronikwerkstatt bewachen, da hätte ich viel Zeit. Können wir uns telefonisch oder per Internet kurzschließen? Ich nehme auf jeden Fall meine Netzteile und mein "Übungsnetzteil" mit. Meine Daten findest Du sehr versteckt im Profil. Anrufen sofort, sonst Privatnachricht oder mail.
Dort kann ich in Ruhe umbauen...Vielleicht auch für die Waldmühle eine zuverlässige Frequenzstabilisierung , damit die fette Schneider-USV anschließbar wird...

von Bernd Schlueter - am 30.04.2013 06:09

Re: Nulleiterproblem in Neustadt

Jetzt ist mein Lader wirklich hinüber.
Nachdem ich neulich auf einen defekten Lader tippte, da der FI flog (schuld war der DC/DC, was ich erst merkte, als ich einen weiteren Lader anschloss), hat mein Bordlader nun 400V AC genossen. Folge: Eingangsseitig völlig hinüber, verschmort.
Hab jetzt ne Anfrage auf Reparatur in Frankreich gestartet. Wer weiß noch ne Adresse, möglichst in D, (Gero und Fleischmann hab ich schon kontaktiert)
Bernd, kannst du sowas?
Danke
Stefan

von Stefan B. - am 04.05.2013 21:45

Re: Nulleiterproblem in Neustadt

Hallo Stefan,

Glückwunsch!
Bin ja nicht nach NES, Wetter zu schlecht und war auch nicht mehr nötig denn meine Lader hatten wohl schon einen Schlag weg - als ich am SA in Kitzingen schnell laden wollte sprangen die 16A Sicherungsautomaten raus.

Sch..., wer hat von den kleinen Delta/Siemensladern übrig?
Hab keine Lust die alten Efores wieder rein/rauszuwuchten.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 06.05.2013 09:56
Chris, ich konnte den Fehler nicht finden, denn Deine PFC-Platine läuft bei mir:
Dabei aber folgende Unregelmäßigkeit:
Ich habe erst einmal alle Verbindungen, sprich "SK-Stecker", die für den betrieb nicht erforderlich sind, ausgestöpselt, und das sind so ziemlich alle. Jedenfalls bei meiner intakten Platine. Da kann ich sogar den Ventilatorenstecker weglassen, dann läuft die Kiste. Bei der von Dir als defekt gekennzeichneten ist auch alles in Ordnung, ich muss aber den Ventilatorenstecker auch einstecken.

Unsinn habe ich erzählt zu den zwei identischen Schaltungen, die mit SK1 und 2 vernüpft sind. Das sind ganz einfach die Treiberschaltungen für die 20N60, Ich blindes Huhn habe doch tatsächlich die zwei Ringkerntreibertrafos übersehen, die die zwei Spalte überbrücken.
Die einzigen Stecker außer den zwei genannten für die Treiber, die teilweise gebrückt werden müssen, sind SK6 und SK404 zur hintersten Platine mit dem Schaltfeld und dem 53-Volt Ausgang. Ich vermute mal, ich muss an SK404 den freien Stift mit weiß und braun verbinden? Der freie Stift ist ,eingebaut ,mit dem Gehäuse direkt verbunden.

Für meine Kiste bin ich noch nicht festgelegt, ob ich den Bordlader mit zwei auf 107 Volt umgebauten HPS und einem unveränderten Netzteil kombiniere, wobei die 107-Volt-Netzteile eingangsstromgeregelt sind.

Wahrscheinlich bleibe ich aber bei den wotanischen Säften, die sich gut bewährt haben.




Wer hatte das genauer untersucht? Dann brauche ich nicht mehr probieren.

Meinen 160 Volt-Umbau lasse ich sterben, das war viel zu viel Aufwand mit der Löterei und Fräserei.

Übrigens, keinerlei Unregelmäßigkeiten habe ich bemerkt, nachdem ich sämtliche Schrauben vom Gehäuse gelöst hatte und die Kondensatoren mit der Aufschrift "63" (Volt) in der Luft ließ...
Insofern ist dann auch der Umbau von Daniel auf 220 Volt mit vier hintereinandergeschalteten Netzteilen anscheinend unbedenklich.

Insofern, da ich keinen Fehler feststellte, kann ich auch nicht sagen, welches Bauteil bei dem Maleur in Sinsheim zerstört wurde. Wenn da das halbe PWM-Rechteck fehlte, würde ich den Fehler tatsächlich auf der kleinen Regelplatine mit dem Spannungspoti suchen.


Nur, die Null darf niemals fehlen, das führt sofort zu Überspannungsschäden. Wir können, glaube ich, sehr sicher sein, dass das in Sinsheim zumindest zeitweise der Fall war.
Das VDR hat offensichlich ganz schöne Ströme abgeleitet, die mit Sicherheit einen empfindlichen 4-poligen 30mA-FI ausgelöst hätten.

Zu zwei , drei oder vier HPS3KW gehört also solch ein FI, wobei die Überspannungsableiter-VDRs auf Null oder Erde, vor dem FI landen. So wird jede Unsymmetrie den FI auslösen. Ganz simpel.
Wir müssten nur die HPS fest verdrahten und den einen Anschluss des VDR nach außen VOR den FI verlegen.

Das Sinsheim-Vergnügen war teuerer. Trotzdem wüsste ich immer noch gerne, was da defekt wurde.

von Bernd Schlueter - am 07.05.2013 19:58

Hinweise zu Reparaturen und Umbauten des HPS3KW

Ich hatte Bens PFC-Platine hier, um den Fehler darauf zu suchen. Außer dem abgrauchten 275-Volt-VDR fand ich aber keinen Fehler, wohl eine Abweichung, die ich eher auf Unstimmigkeiten bei der Produktion zurückführe: Das Ding läuft!!
Ich vermute aber, dass in Bens zweiter, der Wandlerplatine, und zwar auf unserer kleinen senkrechten Steuerplatine mit dem Poti, noch ein Fehler steckt. Denn Chris vermisste das von von dieser Platine gelieferte PWM-Signal.
Oder, Ben hat gar nicht erst versucht, nach dem Abrauchen des VDRs, einzustecken, sieben Sekunden abzuwarten, und in Wirklichkeit ist da gar nichts Weiteres passiert?
Schade, Bens Wandlerplatine hätte ich auch dahaben müssen.


Der einzige Unterschied zu zwei meiner intakten Platinen:
Bens Platine läuft nur, wenn der Ventilatorstecker eingesteckt ist, die anderen beiden können auf den Ventilator verzichten.
Da ich in einer feuer- und sonstwie sicheren Umgebung arbeiten konnte, verzichtete ich diesmal auf jegliche Gehäuse, schloss auch die vielen gelben und sonstigen Entstörkondensatoren, die an die Schraubverbindungen zum Gehäuse gehen und konnte keinerlei Unstimmigkeiten dabei feststellen. Das Basteln ist damit deutlich einfacher geworden, obwohl ich weiter vor den überaus gefährlichen 425 Volt Gleichspannung warne!
Weiterhin testete ich aus, welche Stecker ich ausstecken konnte, ohne die scheinbare Funktion des Netzteils einzuschränken.
Überraschung!:
ALLE! -bis auf die Überbrückung der drei nebeneinanderliegenden pins der vierpoligen Steckverbindung SK404 neben dem roten Kabel!
Der nicht belegte Pinn ist normal mit dem Gehäuse verbunden, also ein Steuerungs-ground, dieser wird also mit den beiden anderen Pinns, am besten verlötet. Eine Platine weniger im Weg.

Eingesteckt bleibt nur der längliche Stecker ohne lesbaren Namen neben unserem Poti, der zu den beiden identischen Treiberschaltungen mit SK1/2 auf der ersten Platine geht.

Normalerweise nichts Weiteres, außer, wenn wie bei Bens "abgerauchter" Platine, das Einstecken des Ventilatorsteckers SK804 nur ausnahmsweise erforderlich ist.
Dann läuft auch diese, nach den üblichen 7 Sekunden Initialisierungspause an.


Das VDR ist übrigens nicht für den Betrieb erforderlich, aber es würde gute Dienste leiten, wenn wir bei Überspannung damit einen Fehlerstrom erzeugen würden, der einen gewöhnlichen 30mA-FI-Schalter vierpolig sicher vom Drehstromnetz trennen würde. Natürlich auch einphasig verwendbar.

Ich würde die VDRs auslöten und den Nulleingang des Drehstromeingangs mit diesen drei VDRs vor dem FI beaufschlagen, sodass Überspannungsströme außen über den FI-Schalter geleitet würden und alles vom Netz trennen, bis auf den fehlenden Nullleiter.
Trotzdem, bei Unstimmigkeiten auch hier Vorsicht wegen Vertauschungsmöglichkeiten! Am Besten, alles fest verdrahten!





Umbauten: auf 120 oder160 Volt? Nein, nur für mich, das kann ich niemandem empfehlen . Das Auslöten und das voneinander Isolieren ist Viecherei. Ich baue jetzt nur die eine Platine dauerhaft auf 120 Volt und direkter galvanische Stromregelung um, wie auch längst prizipiell im Elwiki von Lukas beschrieben. Teile brauche ich dafür nicht, im Gegenteil, das HPS wird ein Pfund leichter.
Ich habe auch keine Lust, für einige verkaufte, umgebaute Platinen einen Obulus von vielleicht insgesamt 350 Euro zu bekommen, bei der vielen Mühe, und dem TÜV -Mann 4000 Euro dafür in den Rachen zu werfen, für eine bloße Messung, und nachher bin ich doch noch für Eure Beerdigung verantwortlich, während der TÜV-Mann frei herumläuft
Obwohl es bei einer Elektroautofahrerbeerdigung meist leckeren Kaffee und Kuchen und auch noch Strom gibt, was ja auch nicht zu verachten ist...

Andererseits, mir gefällt die Bausatzlösung erst recht nicht, das ist nämlich eine effektive Gefährdung, für jemanden, der des Lötens nicht kundig genug ist.

Also, meine Empfehlung jetzt: Umbauten, wo es geht , vermeiden. Ich selbst bin zu ängstlich, die Verbindungen zum Gehäuse bestehen zu lassen, die würde ich bei mir möglichst zuverlässig kappen und in einem ordentlichen, feuerfesten Gehäuse drei bis sechs HPS3KW unterbringen, je drei hintereinanderschalten und mit durchschnittlich bis 18kW und bis 140 Ampere laden.
Stromregelung: die Lukaslösung modifizieren, dann ist die hässliche Schwingungsneigung auch weg.

Das Netzgerätebündel mit FI extern, außerhalb der brennbaren Kiste aufstellen, das Ganze mit einem Zaun umgeben und die Nummer der Feuerwehr schonmal eintippen.
Die Einladungen zum Begräbnis sind schon vorsorglich gedruckt...


Vermutlich werde ich mich aber doch zu einer Hintereinanderschaltung von nur zwei nicht umgebauten HPS entscheiden und diese mit zwei stromgeregelten SAFT-Ladern ergänzen. Die erscheinen mir als sehr geeignet. Dann habe ich 60 Ampere und die 23Ampere des Bordladers, der dann lückenlos bis zuende lädt.
80 Ampere, das heißt bei völlig leerem Akku, 1,5 Stunden Ladezeit.
Waldmühle: 5 Stunden Fahrt, 5 Stunden Ladezeit. Immerhin 36km/h.

von Bernd Schlueter - am 09.05.2013 07:14

Halt! Halt!

Ihr dürft natürlich nur die überflüssigen Stecker herausziehen. Die zwei kurzen Brücken von Platine zu Platine und den dickeren Stecker, auch an der Vorderseite der Wandlerplatine, natürlich nicht. Die sind nämlich so heilig, dass ich die gar nicht mehr beachtet habe. Da laufen alle Versorgungsspannungen und fetten 850 Volt-Spitze-Spitze drüber, die den ganzen Wandler versorgen!
Aber, wie gesagt, alle anderen außer dem längeren auf der Steuerplatine sind in der Regel, außer bei Ben, verzichtbar.
Manchmal sieht man den Baum vor lauter Wald nicht.

von Bernd Schlueter - am 09.05.2013 08:48

Re: Hinweise zu Reparaturen und Umbauten des HPS3KW

Zitat
Bernd Schlueter

Ich selbst bin zu ängstlich, die Verbindungen zum Gehäuse bestehen zu lassen, die würde ich bei mir möglichst zuverlässig kappen und in einem ordentlichen, feuerfesten Gehäuse drei bis sechs HPS3KW unterbringen, je drei hintereinanderschalten und mit durchschnittlich bis 18kW und bis 140 Ampere laden.




Sowas? Hab ich mir mal im Wahn gekauft aber ja doch keine Verwendung dafür :(
Nun ja, die Netzteile werden ja langsam auch immer seltener und teurer, schadet nicht was auf Lager zu haben.

LG Konstantin

von el El - am 09.05.2013 19:20

Re: Hinweise zu Reparaturen und Umbauten des HPS3KW

ich hätte dabei so meine Bedenken...
Wenn meins 3 Stunden Dauerlast läuft, ist die Gehäusetemperatur schon bedenklich...Wenn das ganze nun in einem Fahrzeug und nicht in einer Klimatisierten Umgebung läuft...und dann sechs!!! davon, dicht an dicht, über mehr als einer Stunde unter Last 100%....wie oft kommt das in einem Rechenzentrum vor?

Ich habe hier die Vision eines Massensterbens...

von Sven Salbach - am 09.05.2013 20:06
Was wird denn so furchtbar heiß? Viel mehr als die Leerlaufverluste können es doch gar nicht sein?
Die Ummagnetisierungsverluste der Ferritkerne dürften ziemlich konstant bleiben, auch bei Belastung.
53 Volt sind das Äußerste, was ich Ihnen abverlange. Wenn ich die zwei dicken Drosseln entferne und die drei Ausgangsdioden, ist es noch mal ordentlich weniger, was heizt.

Aber das tolle rack von Konstantin gefällt mir. 50kg , schätze ich. Mal rechnen. 55 Ampere mal 2 , macht 110 Ampere Ladestrom. ist ja schon in einer guten Stunde voll. 360km durch 5 Stunden Fahrzeit und vier Stunden Ladezeit, macht 9 Stunden, also 40km/h. Und dafür muss ich dann 30kg Gummibärchen zu Hause lassen? Und darf nicht mal den Bordlader mitlaufen lassen?
Nein, ich bleibe wohl doch bei Bordlader und zwei Kombinationen aus zwei fast unveränderten HSPs und zwei wotanischen Säften, die sind einfach nur super. Die Spannung der HSPs kann ich bei den 70 Volt der Säfte sogar noch auf 45 Volt absenken, vielleicht per NTC, um Überhitzung zu vermeiden. Die Säfte regeln im oberen Bereich den Strom deutlich zurück, das passt alles super zusammen.
Und außer meinen Gummibärchen dürfen dann auch noch meine Salmiakpastillen hinten Platz nehmen, da machen mir die 4km/h geringere Durchschnittsgeschwindigkeit auch nicht mehr so viel aus.
Nunja, immerhin eine ganze Stunde dauert die Fahrt dann länger. 10 statt 9 Stunden. Mit meinem Maseratti nur 3 Mohikaner.

Zurück dann per Schiff und Wasserkraft, Phillippsburg Rhein-km 390, Uerdingen Rhein-km 766, also rund 376km , in 19 Stunden. Dauert zwar länger, aber ich habe ja meine Salmiakpastillen mit.

Mal sehen, wie das Trampen am Rhein funktioniert.
Was ich mir immer schon gewünscht habe, auf einer Schildkröte durch Griechenland...

Aber trotz Schnelladestationen - die Elektrofahrerei ist auf langen Strecken auch mit Chademo total langsam. Düsseldorf-Hamburg mit dem I-Miev und dem dort lückenlosen Chademo-Netz: 4 Stunden Fahrt mit 100km/h und 4 Stunden Laden: 50km/h.
Rennstrecke Düsseldorf-Hamburg, Chademo lückenlos

von Bernd Schlueter - am 09.05.2013 23:01
Die Ausgangsdioden fliegen bei mir heraus, denn ich schalte hintereinander. Da sind sie unnütz.
Bei Vollweggleichrichtung habe ich keinerlei Drosselverluste mehr, den Kühluftstrom leite ich verstärkt auf die Trafos. Dazu eine Absenkung der Ausgangsspannung auf 90 Volt, dann habe ich genug Kühlreserve, um den Strom auf volle 30 Ampere, den die Saftlader haben wollen, anzuheben.

Ich denke, das ist die beste Alternative Die Kombination HPS in Vollweg/Saftlader ist dann autark und kann an jeder beliebigen Phase angeschlossen werden.
Kopfzerbrechen bereiten mir die dicken Drosseln, die ich dann ja trennen muss, ohne mir das Auslöten noch einmal anzutun. Das Abbohren von zwei Gleichrichterdioden ist die Welt nicht und das Herausrupfen von zwei Kondensatoren und Umpolen des zweiten auch nicht. Die 63 Volt-Kondensatoren zum Gehäuse sind dann auch unkritisch und können bleiben.

Sollte noch ein zusätzlicher Schukostecker zur Verfügung stehen, erhalte ich 23 Ampere Bordlader und dreimal 30 Ampere Kombinationslader von je 8,5 kg Masse. Insgesamt 110 Ampere bei einer Masse von ca. 25,5kg. Da kann man nicht meckern. Der Wirkungsgrad steigt nicht unerheblich an.

Ich lande dann ungefähr bei einer Stunde Laden auf eine Stunde Autobahnfahrt.
40km/h auf sehr langer Strecke. Da kommt der Tesla nicht mit.

Mist, könnte ich die Zwischengleichspannung von 425 auf 360 Volt absenken, ein durchaus üblicher Wert für diese Art von PFC, ließe sich der Ausgangsstrom zumindest auf 35 statt 30 Ampere anheben. Aber das können die Saftlader wiederum nicht.

von Bernd Schlueter - am 10.05.2013 09:01
Hallo Bernd,
ich habe mir heute mal die anderen defekten primärteile vorgenommen.
Da scheint wohl die Diode D16 das ist eie FR460 der Schwachpunkt zu sein. Die ist bei 3 von 4 Stück defekt. Beim 4-ten sind die 2x7Ohm Widerstände hin. Diode und Widerstände werde ich mir besorgen, und dann sehen wir weiter, ob es das schon war.

Gruß
Christian

von wchriss - am 11.05.2013 19:53
ist das die grau/schwarze?
Die hatte ich bei meinem ersten testnetzteil auch mal getauscht..das Netzteil hatte vorher gelegentlich verdächtige Geräuischte von sich gegeben..ein kurzen ticken in unregäßigem Abstand..obwoh wenn ich drüber nachdenke..war glaube ich eine Lötkugel reingefallen :-)

von Sven Salbach - am 11.05.2013 20:29
ok, das ist ne andere,auer dem einen HP LAder den ich fliciken mußte, weil mir die Lötkugel reinviel hatte ich noch nie einen defekten.
Mein Hauptalder war bis vor kurzem daurhaft an den Akkus angeklemmt und läuft häute noch,.also an sich, kann ich die HPs als extrem zuverlässig bezeichnen..habe also unnötigerweise 5 Stück gebunkert :-)

von Sven Salbach - am 11.05.2013 21:04
Jo ich selber hab auch noch kein NT geschrottet.
Die defekten sind alle von meinen verkauften Bausätzen. Was weis der Teufel was da passiert.
Jedoch sind die Dioden mit 460V und 4A etwas schwach dimensioniert. Lass mal rechnen, zwischenkreisspannung 420V * 4A = 1680W , da es ne hablbrücke ist also mal 2 = 3360W übertragbare Leistung. Da ist nicht mehr viel Spielraum, wenn das NT auf Anschlag mit 57A läuft, wenn ich dann noch die Verluste rechne, oh oh. Die werde ich doch gleich durch stärkere ersetzten.
Gruß
Christian

von wchriss - am 11.05.2013 21:21
Mangels Einsatz habe ich auch noch keinen Lader richtig um die Ecke gebracht. Zweimal habe ich Kurzschlüsse aus Unachtsamkeit fabriziert, da wusste ich genau, wo ich suchen musste und ersetzte zielbewusst die defekten Teile. Einmal an unserer Regelplatine, der 15Volt-Versorgungskondensator, unter der Platine und einer der beiden wichtigen Optokoppler, ebenfalls unerreichbar darunter, das andere mal einer der beiden 7Ohm-Anlasswiderstände, die Diode hatte dabei standgehalten.

Fi? Da tippe ich auch auf die kleinen gelben Entstörkondensatoren, die ja mit 63 beschriftet sind.

Bens Gerät? Ich tippe, nur reine Vermutung, der Schreck, dass die beiden teuren Siemens-Lader kaputt sind, hat dazu geführt, dass er gar nicht mehr sie sieben Sekunden abgewartet hatte, nachdem der "abgerauchte" HPS besagte Zeichen von sich gegeben hatte und den Überspannungsschutz den Bach aller Jagdgründe hinabrudern ließ.

Das Ding tuts wahrscheinlich noch, das VDR-Fragment ist draußen und für den Betrieb nicht erforderlich.
Jetzt steckt Bens Vorderteil endlich im Transportpaket zum Chris!

4A sind nun wirklich nicht viel für die Anlassdioden. Also, evtl. ist die wichtigste Fehlerquelle gefunden. FR460, D16. Der Widerstand 7 Ohm gibt übrigens auch kein Rauchzeichen von sich, wenn er durchbrennt. Da sind ja zwei hintereinander.

Also, reine Spekulation: Das HP hats ausgehalten, die Siemens nicht. Das heißt ja auch nicht Werner... Wenn der schon mit seinem Motorrad kommt.

Nein, meine bleibt eine Nichrraucherkiste. Netzgeräte haben im Inneren nichts verloren, die müssen leider draußen bleiben und 50 kg tue ich mir auch nicht an.
Wenn der Schumi allzusehr in mir toben sollte, hole ich mir nen Prius und bau den um. Dann wird auf Fahrten überhaupt nicht mehr angehalten, außer es gibt irgendwo außer Strom auch noch leckeren Kaffee...

Mal sehen, zweimal die Kombination aus spannungsverdoppeltem HP und je einem Saft, das sollte wohl noch drin sein.80, vielleicht auch 83 Ampere, das sollte mit genügen. 17 statt 50kg, dazu aber noch einen FI -Schutz für 25 Euro, gegen fehlende Nulleiter.
Ja, wie heißt das Sprichwort mit dem Klugwerden noch?

von Bernd Schlueter - am 13.05.2013 06:03
Zitat
Bernd Schlueter
Das Ding tuts wahrscheinlich noch, das VDR-Fragment ist draußen und für den Betrieb nicht erforderlich.
Jetzt steckt Bens Vorderteil endlich im Transportpaket zum Chris!
4A sind nun wirklich nicht viel für die Anlassdioden. Also, evtl. ist die wichtigste Fehlerquelle gefunden. FR460, D16. Der Widerstand 7 Ohm gibt übrigens auch kein Rauchzeichen von sich, wenn er durchbrennt. Da sind ja zwei hintereinander.


Hallo Bernd,
hab heut mal wieder etwas Zeit gefunden um mit den HP´s weiter zu machen.
Also Ben´s Teil läuft nach VDR-Tausch tatsälich ohne Probleme.

Bei meinen andern Primärteilen hab ich jetzt die D16 durch eine stärkere ersetzt. Im leerlauf gehen die erstmal wieder. Der "Hardcoretest" kommt nocht.
Bei einem hab ich die 7Ohm Wiederstände durch 1Ohm Wiederstände ersetzt, mal sehen ob das bei Belastung und Normalbetrieb funktioniert, im leerlauf geht auch das NT wieder.
Beim 4-ten ist doch tatsächlich einer von den 20N60C3 mit Kurzschluss drauf. Da kommt man extrem schlecht ran, da das Teil hinter der kleinen stehenden Platine ist.
Gruß
Christian

von wchriss - am 15.06.2013 16:43
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