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elweb Batterie
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Andi aus Bad Essen, Bernd Schlueter, R.M, GDE, Enno, E. Vornberger, Peter End., inoculator, d!rk

Noch unsicher im Umgang mit NiCd...

Startbeitrag von Andi aus Bad Essen am 15.05.2013 12:17

Hallöchen,

also, seit einigen Tagen läuft unser 2. EL mit NiCd Technik.
Ich würde nun gern mal ausprobieren, wo die Vorteile liegen sollen.
Ein Vorteil ist wohl, dass ich keine Angst haben muss, dass meine Tochter damit Unsinn macht, der am Ende auch gefährlich werden könnte, ohne Profibms Lithium.
Vielleicht gibt's ja auch andere Vorteile schon vor dem Winter zu entdecken, denn die Nachteile gegenüber LiFePo4 sind doch auch spürbar.

Wie auch immer.
Einige Unsicherheiten habe ich noch, trotz langer ausführlicher Erklärungen von Heinz Behringer. (ich hätte mitschreiben sollen).

Ich, dass heißt meine Tochter fährt mit dem El mehrmals am Tag wenige Kilometer. Aber sie kommt damit auf täglich 30 bis 50 Kilometer. Sie hat die 100Ah Saftis drin. Das Fahrzeug läuft mit ungefähr 40-50A im Durchschnitt.
Ich denke, eine Reichweitwe von 60-70 km sollte drin sein. Das reicht oft nicht ganz für 2 Tage ist aber mehr als 1 Tag.

1. Unsicherheit
Wenn nun ein Tag vorbei ist und der nächste folgt, ist es da ratsam die Akkus morgens wieder voll zu laden für den Tag? Dann werden sie allerdings nie leer gefahren, nur mal so zwischendurch.
Oder ist es besser, die anzuladen, so dass sie dann immer zwischendurch leer gefahren werden?
Oder ist der Memoryeffekt Humbug, und man läd einfach voll, so dass der nächste Tag kommen kann ?

2. Unsicherheit
Wie ist es mit dem "Leer" saugen der Akkus.
Um sie zwischendurch - ein mal im Monat oder so - mal leer zu bekommen, habe ich mir gedacht, dass ich sie erst mit Heizung und dann mit Licht unter Beobachtung zwischendurch mal auf 4,5V runter ziehe.
(Bei 28V springt der HF Lader noch an. Der ist auch temperaturgesteuert und auf die NiCds eingestellt)
Ich meine das so verstanden zu haben, um die Akkus wach zu halten.
ist das richtig so?

Wie macht ihr NiCd Fahrer das?

Vielleicht schreibt ihr mir mal zwei kleine Tips dazu.
Wäre um eure Erfahrungsberichte dankbar.

Antworten:

Hallo Andi,

also auch die Nasszellen haben einen Memory Effekt.
Der ist aber bei weitem nicht so drastisch, wie bei Sinterzellen.

Bei der beschriebenen Fahrweise, ist weniger der Memoryeffekt tragend, als die unterschiedliche Selbstentladung.

Ich empfehle einmal im Monat die Blöcke über kleine Halogenlämpchen runterzusaugen und dann wieder frisch bei Null anzufangen -keine Initialladung, sondern direkt wieder mit "normalem" Dampf weitermachen.

Wenn Du am Anfang unsicher bist, wie gut die Blöcke gegeneinander sind, dann messe einfach mal so alle zwei Tage die Leerlaufspannung gegen die Spannung unter Last (Heizung Stufe 1) auf den einzelnen Blöcken.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 15.05.2013 12:35
ganz gegen null???
Das macht das Ladegerät aber nicht mit, oder?
Der HF Lader braucht doch eine Mindestspannung, wenn ich das richtig sehen oder?
Kann der Benning das? Auf welche Spannung sollte er dann stehen?
Auch bei 48V?

Und:
Angleichen bzw. balanzieren geschieht doch zum Ende des Ladens durch das Blubbern in den Zellen bis die Endspannung von 48V erreicht ist, oder?
Oder habe ich das falsch verstanden ?

Muss mich halt noch reinfuchsen :-)

von Andi aus Bad Essen - am 15.05.2013 13:36
Hallo

Einmal im Monat leer fahren bis auf 5V je Block bei ca. 50A Last reicht.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.05.2013 14:19
also doch Leerfahren = 5V und nicht 0V ... 5V hatte ich gestern schon, sogar 4,5V. Das schaffen wir gut. Auch mehrmals im Monat :-)

Das bedeutet, Zwischenladungen sind okay, wenn man ihn öfter mal leer fährt.

von Andi aus Bad Essen - am 15.05.2013 14:27
Nicht zu früh laden, das ist ganz wichtig. mindestens 50% sollten leergefahren sein. Als Regel, streng muss man da nicht sein. Wenn nicht gefahren wird, nicht laden.
Im Zweifelsfall entladen stehen lassen. Sonst laufen die auseinander, wegen unterschiedlicher Selbsteintladung. dann gibts bald zerstörerische Umpolungen.
Je länger man die Akkus vollgeladen stehen lässt, um so mehr sind sie auseinandergelaufen und um so mehr muss man überladen. Du hast es gut, Du kannst im Cityel jede Batterie einzeln messen, ob sie schon voll ist.

Wasser nhachfüllen? Ich glaube, das sauberste Wasser ist das Beste.

von Bernd Schlueter - am 15.05.2013 17:10

Hab sie jetzt mal runtergezogen

So, hab ihn jetzt mal bis Stillstand gefahren:
Ruhespannung: Alle Akkus 5.9 oder 6.0 V
Mit 13A (Heizung Stufe 1:
1. 4,7
2. 5,5
3. 4,5
4. 5,7
5. 5,8
6. 4,3

mein Plan:
Ich ziehe alle Akkus auf gleiches Niveau runter, bis sie unter Last, Heizung Stufe 1 = 13A 4,5V haben. Dann laden... richtig?

von Andi aus Bad Essen - am 15.05.2013 19:53

Re: Hab sie jetzt mal runtergezogen

Hallo Andi,

ja, dein Benning fängt sogar zu laden an wenn alle Blöcke wirklich auf 0V gezogen wurden.

Ich würde erfahrungsgemäß nicht so viel Wert auf das angleichen der Spannungen im entladenem Zustand machen. Das wird dir sowieso nur sehr schwer gelingen und führt doch zu gar nichts. Ausser du gehst mit sehr niedrigen Strömen komplett auf 0V. Dann hättest du sie wohl angeglichen, aber für was? Die Höhe der Spannung ist bei NC-Akkus nicht gleich der enthaltenen Ladungsmenge. Ich hatt zum Beispiel Blöcke die hatten ohne Last 5V und sind mit ca. 30A (Heizstufe-2) auf ca. 4V gesunken. Aber es kann auch sein, daß bei einer Leerlaufspannung von 6V der Block bei ebenfalls 30A auf unter 3V einbricht.
Viel wichtiger ist die Ausgleichsladung im vollem Zustand.

mfG
Peter

von Peter End. - am 15.05.2013 20:25

Re: Hab sie jetzt mal runtergezogen

Hallo

Richtig, bis 4,8V kannst du nichts falsch machen da bis dahin ein umpolen ausgeschlossen ist, die Akkus sind schon sehr weit auseinander gelaufen.

Da wurde schon länger keine Ausgleichsladung gemacht. Die absoluten Ladeschlußspannungen sind nich so ausschlaggebend, von 8,1 bis 8,6V ist da alles möglich. beim laden für genügend Spannung sorgen so um die 8,3V je Block sollten es sein und dann laden bis der Strom auf einen wert unter 10A zurückgeht.

Vermute mal daß der HF Lader keine Ausgleichsladung macht. daher würde ich ab und zu mal mit einem Netzteil das vielleicht 3A schafft und 54V für etwa 3h laden nachdem sie voll sind.

Geschickt wäre es natürlich wenn man dem HF Lader eine zweite Kennlinie einprogrammieren würde die umgesachaltet werden kann für ausgleichs und Wartungsladung.

Welches Baujahr sind die Akkus denn.


Gruß

Roman

von R.M - am 15.05.2013 20:30

Re: Hab sie jetzt mal runtergezogen

Nun habe ich so ein Netzteil nicht.

Aber wenn ich den Benning nach der Ladung (die ja bei 48V Schluss macht) laaaangsam peut à peut von 6 x 8V bis 6 x 8,3 V, also 49,8 hochdrehe und ihn da dann eine Weile belasse, dann läd er doch auch nur mit vermindertem Strom... oder sehe ich das falsch?

Und muss ich dann Wasser nachfüllen?

von Andi aus Bad Essen - am 15.05.2013 20:48

Wie findet man das BJ heraus?

Wie findet man das BJ der Akkus heraus?
Steht das irgendwo?

habe gerade dest. Wasser nachgefüllt, damit die Ausgleichsladung kommen kann.

von Andi aus Bad Essen - am 15.05.2013 21:18
Hi
ich zitiere mal aus dem Manual:
Zitat
5.2.3. Maintenance charge
This is a normal charge with a higher overcharge coefficient that will permit increased capacity.
At its term, the battery is topped- up with water.


Ein nomal charge ist:
Zitat
5.2.1. Normal charge
In cycling applications, STM batteries are preferably charged at constant current between 0.15 and 0.2 C5A.



Da liegt der Hase im Pfeffer. Meine Ladegeräte liefern keinen konstanten Strom. Deines vermutlich
auch nicht...
Wie schlimm das ist, kann ich nicht beurteilen.

und weiter:

Zitat
In practice, STM monoblocks can be very deeply discharged. Occasional polarity inversion will not harm the monoblocks.
However, this polarity inversion must remain exceptional to avoid water consumption not taken into account by topping-up.



Weiterhin steht im Manual, dass die Kapazität so angegeben ist das die Spannung pro Block auf 4,4 V fallen kann bei einer Belastung von 100A. Bei einem Strom von 20A sind es 4.9V.

von d!rk - am 15.05.2013 22:01
Du brauchst keinen konstanten Ladestrom. Durch das Überladen werden nicht nur Dendriten aufgebaut, sondern, nur, wenn Du das Überladen nicht übertreibst, Kapazitätsreserven des Akkus aktiviert, was bei alten Akkus gar nicht mehr möglich ist. Die solltest Du dann gegen Überladen und auch gegen Umpolen schützen. Du kommst im El immerhin an die kritischen Kandidaten, die Du bitte einzeln behandelst, wie man es auch mit Lithium tut. Bei Nicad geht das auch von Hand.
Einzeln zellen werden kritisch, nicht Blöcke. Deshalb versuche die kritischen zellen herauszufinden. Sowohl beim Fahren wie beim laden werden die deutlich wärmer als deren Nachbarn. Wasserkühlung wirst Du ja wohl keine haben...Den Temperaturunterschied bemerkst Du nur mit einem preiswerten Infrarotthermometer, das 0,1 Grad auflöst. Die schwachen Kandidaten bitte hintereinander zur Extrabehandlung. Die kannst Du dann auch gut stützen.
Haben die Akkus lange geladen gestanden, bitte immer eine Einzelladung, nur damit die unterschiedliche Selbstentladung ausgeglichen ist. Du bist mit dem El in der glücklichen Lage.

von Bernd Schlueter - am 16.05.2013 05:07

Re: Wie findet man das BJ heraus?

Hallo,

hast du das Wasser einfach so reingefüllt? Oder vorher die Akkus entsprechend für die Wasserwartung geladen? Wenn du das nicht gemacht hast, war das einer der schlimmsten Fehler für die Akkus.

Gruß
Gunther

von GDE - am 16.05.2013 05:40

"Wasserwartung" falsch gelaufen?

Was heißt das: "Für die Wasserwartung geladen" ? ... nein, habe ich nicht.

Mist dann habe ich da etwas grundlegend falsch verstanden. (?)
Ich dachte, - so habe ich den Vorgänger verstanden - wenn der Wasserstand sichtbar zu sinken droht, wäre es gut, das Wasser "nachzufüllen".
Bei mir sind die Wasserfüllstutzen aller Akkus in Reihe verbunden.
Es hieß bei der Übergabe, wenn der Wasserstand sinke, sei er einfach wieder aufzufüllen, indem ich am einen Ende solange desitliertes Wasser nachfülle, bis es am anderen Ende wieder rauskommt.
Das habe ich nun gemacht.
Dann habe ich die eine Seite mit dem Einfüllstutzen wieder verschlossen. Die andere Seite steht mit einem Schnorchel gegen den Überdruck versehen offen

Ich habe das Wasser also nur nachgefüllt.
Eigentlich war noch genug drin, so mein Vorgänger.
Aber ich dachte mir, besser voll als zu wenig... Dabei sind etwa 300ml Wasser in die Akkus geflossen bei Entladung !.

Dann habe ich geladen.
Alles schien normal zu verlaufen

Heute Morgen:
42V Ruhespannung.
Das El fuhr heute morgen mit guter Spannungslage und ,meiner Tochter davon.

Worauf müsste ich vielleicht nun achten?
Wäre ggf. ein Fehler reversibel ?
Oder habe ich (hoffentlich) Glück gehabt mit meiner Prozedur ?
Wie sollte ich heute laden bzw. fahren?
ICh hätte eigentlich mit meiner Tochter eine 50 Km Tour vor.

Klärt mich mal auf bitte.

(So langsam bereue ich das mit den NiCds angefangen habe. Wie einfach sind da doch meine LiFePos - mutlos die Schultern hängen lass...)

von Andi aus Bad Essen - am 16.05.2013 07:09

Re: "Wasserwartung" falsch gelaufen?

Hallo,

das war ganz schlecht für die Akkus. Eine Wassernachfüllung darf nur nach einer definierten Überladung durchgeführt werden. Dadurch wird die Lauge aus den Platten gelöst und es wird tatsächlich nur so viel Wasser nachgefüllt wie tatsächlich gebraucht wird. Wenn du diese Ladung nicht durchgeführt hast, wurde Wasser nachgefüllt, das nicht gebraucht wird. Wenn du nun normal lädst, dann steigt der Laugenstand im Akku. Es wird nun Lauge aus dem Akku über die Einfüllöffnung auslaufen. Wenn die Akkus miteinander verbunden sind, wird von einem Akku Lauge in den nächten Akku verteilt. In dem Akku, aus dem die Lauge ausgetreten ist, wird dann bei der nächsten Nachfüllung mit Wasser die Laugenkonzentration niedriger. Dadurch wird der Akku nicht mehr die Leistung haben. Da sich jetzt nichts mehr ändern lässt, gibt es nicht mehr viele Möglichkeiten. Ich würde nun an alle Nachfüllöffnungen Schläuche anbringen. Diese würde ich beim Laden senkrecht über den Akku noch oben offen stehen lassen. Wenn dann Lauge austritt, bleibt diese in den Schläuchen stehen und läuft dann bei Entladung wieder in den Akku zurück. Das mußt du so lange machen, bis keine Lauge mehr beim Laden in die Schläuche läuft. Normalerweise wird das Wasser bei der Ausgleichsladung durch das Blubbern verbraucht. Lass also die Akkus immer etwas blubbern. Sonst bekommst du das Wasser nicht mehr raus. Auf keinen Fall darf die Lauge unkontrolliert aus dem Akku austreten, da sie sonst fehlt.
Vielleicht gibt es auch noch andere Möglichkeiten.

Gruß
Gunther

von GDE - am 16.05.2013 07:42
Moin Andi,
ich kann mich den Worten von Gunter nur anschliessen: Wasserwartung nur nach vorangegangener Wasserwartungsladung (spezielle Überladung). Da Du nun schon Wasser nachgefüllt hast, sollte das Wasser in jedem Akku verbleiben bzw von dort verdunsten. Den Tipp mit den vorübergehend hochgelegten Schläuchen finde ich gut. Was mir noch einfällt. Hast Du durchsichtige Schlüche verlegt? Dann könntest Du sehen ob das zugefüllte Wasser in der Gasungsladung wirklich so hoch kommt. 300ml nachgefüllte Menge ist bezogen auf 6 oder 7 NiCd ja nicht so viel. Vieleicht ist der Wasserstand gerade noch nicht zu hoch. Vermeide Laugeflecken im/am Fahrzeug und auf der Haut!
Viel Glück und Grüsse
Enno

von Enno - am 16.05.2013 09:27
Solange beim Laden keine Lauge, das ist dann kein Wasser, ausgetreten ist, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Wenn es pro 6 Volt-Block unter 300cm³ waren, ist das sehr ärgerlich, aber bei dem geringen Strom, den das Cityel verbraucht, zu verkraften. Der Akku ist dann eben schlapper.
Ab 100cm³, die beim Laden ausgetreten sind, könntest Du dann die Lauge ergänzen, dann würdest Du bei der nächsten Wasserwartung, wenn Du die überhaupt noch brauchst, einfach ganz frische Lauge, die nicht mit der Luft länger in Berührung war, nachfüllen. Aber das müssten wir dann genauer planen. Lauge kostet in der Industrie 50 Cent der Liter, auch billiger, aber darauf kommt es hier nicht an. Das Lithium, das auch in der Lauge herumgeistert, ist unwichtig, solltest Du nicht beachten.
Kannst Du Dich noch erinnern, ob Lauge ausgetreten ist, und wenn, wieviel etwa?.Mache den Gegentest mit Wasser, das Du auf den Boden schüttest, um Deine Erinnerung wachzurufen!

Falls das viel war, keine Panik, das bekommen wir wieder hin... ist halt Umstand, weil die Akkus so dicht verschlossen sind. Aber immerhin ein Zu- und ein Ablauf.
Einfachster Trick, falls noch nichts augetreten ist: Nylonschläuche anschließen und in kleine, möglichst luftdichte Glasflaschen stecken, die austretende Lauge auffabgen und luftdicht verschließen. Aufschreiben, auf die Blöcke, mit Filzschreiber, wieviel das war.

Nach uns nach werden wir dann diese Lauge bei den nächsten Wartungen verdünnt nachfüllen. Dafür würden wir dann telefonieren und meine Nummer steht sehr versteckt im Profil. ich habe dann den Taschenrechner in der Hand und stelle Fragen.

Vorher frage ich jetzt noch mal alle, die ein Elyt oder Lexia benutzen:
1000Ah Wasser versprudeln, macht 7 Liter Nachfüllmenge beim Saxo oder Pöjo?
Ich überlade ja überhaupt nicht mehr, da meine Akkus das übelnehmen.dann barucht man nie nachzufüllen.

von Bernd Schlueter - am 16.05.2013 09:47
Also, bis jetzt ist nur ein Spritzer aus dem Auslass am letzten Akku ausgetretem.
Was während der Fahrt (meine Tochter ist heute früh damit losgedüst) noch ausgetreten sein mag, weiß ich nicht. Sie fährt aber auch nur 7 kilometer hin und nachher wieder zurück. Ich habe mir jetzt längere durchsichtige passgenaue Schläuche besorgt und werde die beim nächsten Laden dranklemmen an die beiden Auslässe und wie beschrieben nach oben ausrichten.. So sollte ja kein Druck in die eine oder andere Richtung entstehen.

Tja, ich werde wohl nicht der erste sein und nicht der letzte, der hier Lehrgeld bezahlt.

:(

Als ich überhaupt mit Ellisieren anfing, habe ich auch gleich meine ersten Bleier vergewaltigt. Das waren am Ende die, die bei mir am längsten gehalten hatten...
Vielleicht habe ich ja Glück

von Andi aus Bad Essen - am 16.05.2013 09:53
Hallo

Mach dir mal nicht zuviel Gedanken, die die von Laugenaustritt schreiben haben noch nie 20%ige Kalilauge auf die Finger bekommen, dann wären sie nämlich ein Fall für den Notarzt.

Was passiert ist daß sich das Wasser im Vorratsraum des Akkus leicht mit Lauge anreichert das ist vielleicht eine Konzentration von 0,3 % wenn du damit in Berührung kommst ists seifig und die Fingerkuppen werden weiß.

Wichtig ist einzig und allein daß beim nachfüllen alle Akkus blubbern, am bei kleinem Strom. die Idee mit dem Benning ist nicht gut, wenn die akkus zu weit geladen werdn sinkt die Spannung wieder und der Lader legt wieder mit voller Stromstärke los, dann werden die Dinger heiß und kochen über.

Zur Not kann man ein kleines Netzteil nehmen und immer 1 bis 3 volle Akkus mit 2 oder 3A beaufschlagen und dann eben in 2 Etappen nachfüllen.

Fürs überladen zum nachfüllen gilt, Strombegrenzung nicht mehr als 5A und offene Spannung mit mindestens 9V je Block, mit einem normalen 30V Labornetzteil könntest du also immer 3 akkus nachfülllen, bei 12v nur 1 Akku.

Das Produktionsjahr steht auf dem Mittelsteg, schlecht lesbar, mit weichem Bleistift drüber reiben dann wirds sichtbar.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.05.2013 10:45
Dann mach Dir mal gar keine Sorgen, es ist alles in Ordnung. Nicht zu stark überladen. Ja, mit langem Schlauch nach oben ist eine gute Idee, dann fließt die Lauge nach der Bubberei wieder fast dahin, wo sie hergekommen ist. Also, die nächsten Male mit der Bubberei vorsichtig sein, die Spannung bei 6 bis 8 Akkus beim Laden messen ist soviel Arbeit nicht. Nur, wenn die Akkus schon fast voll sind.blubbern hört man, dann sind die Zellen voll, auch ohne Messegerät.Ich beneide Cityelfahrer.
Wenn Du zum Ladeende eine Autoscheinwerferbirne mit beiden Glühfäden in Reihe schaltest, kann nicht zuviel Strom fließen. Außer, die Bennings machen Fisimatenten. Bei zwei Volt Überspannung zum Schluss noch etwa 3 Ampere. Unbedingt Zeitschaltuhr. Wie ich Dich kenne , bist du vergesslich und hörst den Wecker nicht.
Die Lauge muss nur über den Platten stehen, alles andere ist ziemlich unwichtig. Ohne große Überladung brauchst du praktisch nie nachfüllen. Insofern sind es eigentlich schon irgendwo Sorgenfreiakkus. Mit richtiger Behandlung reparieren sich auch die meisten Schwächen von selbst.

von Bernd Schlueter - am 16.05.2013 11:50
Sorgenfreiakkus?
Also wenn ich mal die Forenbeiträge zusammenzähle, die sich um NiCd-Regenerierung/Aufwecken/Separatorfehler/Wasserwartung/gezielt auf 0V entladen/gezielte Überladung/Einstellung der Ladegeräte ja nach Außentemperatur.... kümmern stecken da schon zeimlich viel Sorgen drin. Mein LiFe(Y)PO's habe ich einmal eingebaut und das wars........Den Rest macht das BMS

von E. Vornberger - am 16.05.2013 12:46
Und deine alten LiFePo4 habe ich einmal eingebaut...
Und ich muss sagen, das fühlte sich zu Beginn schon besser an...
mal sehen wie's wird.

:-)

jetzt kommt erstmal ne 50 km Tour.
Mal sehen, was sie dazu sagen.

Habe sie jetzt einmal mit Schlauch geladen.
Hat gut geblubbert, ist aber nix oben raus gekommen.

von Andi aus Bad Essen - am 16.05.2013 14:37
Habe das EL jetzt nach der "Wasserwartung" drei mal 50 Km gefahren und dann mit der Methode "Schlauch nach oben" an beiden Endausgängen geladen.
Ist alles scheinbar normal gelaufen. Zellen sind eingermaßen gleich und das El genau so kraftvoll wie vorher.
Aus den Schläuchen ist keine Flüssigkeit ausgetreten.

Mal weitersehen

von Andi aus Bad Essen - am 22.05.2013 06:54
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