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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
Jan-EL, thegray, Bernd Schlüter, Bernd Schlueter

Ri messen

Startbeitrag von Jan-EL am 05.07.2013 12:27

Moin Leute

Kann man mit Hausmitteln den Ri einer Zelle messen? Multimeter, Oszi, Frequenzgenerator
usw. sind vorhanden. Ich brauche keine absoluten Werte. Eine Aussage wie "Zelle 1 ist
die beste, Zelle 14 die zweit beste .. reicht.

Der Hintergrund ist folgender: Ich hab gerade alle Zellen ausgebaut und möchte sie nachher
wieder zu gleichmäßigen Paaren zusammenschalten. Die schlechteste mit der besten, die
zweit schlechste mit der zweit besten .. So das alle Paare einen gleichmäßigen gesamt Ri
haben.

Aus 2p12s wird dann 2p13s mal sehen wie weit ich dann komme :)

bis denne
Jan

Antworten:

Demnach wohl die 180Ah Lixx.

Also zum Vergleichen damit du auch im deinen Sinne das hast.
Frage: Balanciert ausgebaut oder sind die Teilentladen bzw. nicht Balanciert?
Dann alle mit 1,5qmm parallel und über ein 4Volt Quelle laden - bis mit der Stromzange keine nenneswerten Ausgleichströme mehr vohanden sind.

Also dann besorg dir mal ein paar fette Halogen(Bau)strahler; Ausgemusterte H4 mit durchgebranten Ablend-Faden + Steckfassungen aus Unfallscheinwerfern (denn Löten ist da nicht) Fals du große Kabelschuhe für Flachstecker hast gehn die auch, dann eben am besten auf 1,5-2,5qmm Cu gepresst oder gelötet wenn keine ordentliche Crimpzange da.
Oder Wärmestrahler wenn davon ein Paar rumfliegen.
Die Innerreien von ein Paar Backöfen; Elektrogrill; Tostern usw......alles parallel verkabeln ....

Ergibt eine Schöne Last.

Also mal ganz einfach daher nicht ganz korrekt -
Stell dir Vor du hast eine idealle Spanungsquelle die Leitungsführung im Akkublock sowie die Anschlußpole haben aber auch einen Widerstand.

Deswegen redet man von Urspannung - Delta U des Ri = Klemmspanung (also das was man aussen an den Polen mißt.
Bei null Strom fällt naturgemäß keine Spanung ab - an einem in Reihe geschalteten Widerstand egal oder nun 0,00015Ohm oder 150Kiloohm heißt.

ÄÄhhh und wie soll das einen nun weiter bringen...

Spanungmessen mit einem hochohmigen Instrument.
Last anschließen.
Moment warten bis sich auf dem Strommesser ein gleichbleibender Strom einstellt (wegen der anfänglichen größen Temperaturdrift der ohmichen Last.)
Nun gleichzeitig wieder die Klemmspannung messen -(nicht an den (Kabel-) Anschlüßen sonderen an den Polen der Batterie!) Herr Gott
:D

Ohmisches Gesetzt anwenden.

R=U/I

Wobei logischer weise U eben das Delta von erster gemessener Klemspanung zu zweiter gemessenener ist.

Für die es genauer wissen wollen dann das ganze bei anderen Temperaturen und Ladezuständen.


Dann

von thegray - am 05.07.2013 13:08
Gut, in die Richtung hatte ich auch schon gedacht.

> Frage: Balanciert ausgebaut oder sind die Teilentladen bzw. nicht Balanciert?

Fast voll, nicht balanciert. Aber kein Problem eine Angleichungsladung steht eh
auf dem Programm.

> Ergibt eine Schöne Last.

Mit wieviel Ampere sollte ich die 90 Ah Zellen belasten? Reichen ca. 10 A.

Das mit dem URI bekomm ich hin :)

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 05.07.2013 14:40
:joke:
Hey Hochstromer - gegen Elektrikmeister angeben mit wieviel Ampere man hantiert.

Und jetzt mit - 10 Ampere gegen die TS mit 0,002Ohm ;-)
Da kommste in die Messungenaugkeit des DMM, oder so ....

Rechne dochmal über den Daumen den Delta U der bei den Vorgaben zu erwarten ist- merkste was
also bei 30 A oder so, da reden wir noch mal drüber!

von thegray - am 05.07.2013 15:37
Ich weiß nicht, ob nicht doch besser gleiche Zellen gepaart werden, sonst ist eine leicht schneller leer und hat dann einen zu großen Entladezyklus durchlaufen?
Aber ansonsten sollte Parallelschltung problemlos sein.

Kleiner Innenwiderstand und gleiche Kapazität sind nicht unbedingt das gleiche Paar Schuhe.

von Bernd Schlueter - am 07.07.2013 18:11
Moin Bernd

Im inneren der Zellen sind die einzelnen Lagen ja auch parallel geschaltet. Im Prinzip
werden nur weitere Lagen dazu geschaltet, mit einen etwas dickeren Seperator.
Jedenfalls so stell ich mir das vor.

Der Efekt der gleichen Ri Pakete ist, das die Einzelspannungen bei Last dicht
beisammen sind. Und wenn irgendwo etwas im Argen liegt fällt es eher auf als
wenn die Einzelspannungen "stark" streuen.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 07.07.2013 22:08
Das ist alles problemlos.
Meine Bedenken sind, dass evtl. der Partner mit dem kleiner Ri schneller entladen wird und vorzeitig altert. Ri und Energiegehalt korrelieren, wenn auch nicht vollkommen. wichtig ist, das beide Partner gleich entladen werden, deshalb würde ich eher Zellen mit gleichem Ri zusammenpaaren.
Ein gutes BMS meldet dann zuvelkässig, wann die erste Batterie am Ende ist.
Ansosnsten müsstest Du Dir das schwächste Paar ausgucken. Dann siehst du wenigstens , was los ist.
Mein Plan ist ja, absichtlich eine schwächere Batterie einzufügen, die ich dann alleine nur überwachen muss. Um die Reserveladung der anderen zu nutzen, würde ich dann eine weitere Stützbatterie parallelschalten, über einen Widersatnd, damit es keinen zu großen Querstrom gibt.

von Bernd Schlüter - am 08.07.2013 14:22
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