Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
29
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stüpfnick, Sven Salbach, el El, Joe-Hotzi, E. Vornberger, R.M, Hobbyschrauber Mario, MarcoW., microcar, Bernd Schlueter, Jan-EL

Bei diesem Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar bzw. Alternativen?

Startbeitrag von Stüpfnick am 05.07.2013 17:04

Hallo!

Ich will mir ein neues Ladegerät zulegen, einerseits, weil ich ein stärkeres und hochwertigeres haben will und andererseits, weil das alte spinnt. Das wird deutlich zu heiß, schaltet sich bei zu großer Temp. dann ganz ab und zeitweise fliegt auch die Sicherung im Sicherungskasten.
Kann es aber nicht einschicken, da ich kein anderes, passendes habe.

Ich hätte dieses Gerät ins Auge gefasst:
[faktor.de]

Das gefällt, da:
•) Mit 25A einigermaßen stark, nicht so lahm, wie das 10A.
•) Wirkungsgrad >= 93%
•) Spritzwasserfest
•) Vibrations/Stoßfest
•) Überhitzungsschutz
•) BMS-Anschluss für evt. Nachrüstung später
•) wirkt hochwertig verarbeitet
etc.

Das einzige Problem ist, ich weiß nicht, ob man die Ladenschlussspannung einstellen kann, laut Händler ist es angeblich fest auf 58,4V eingestellt. Das wäre allerdings ein Problem, denn ich muss die Ladeschlussspannung genau auf die Balancer einstellen. Kann da nichtmal wirklich genau sagen, es muss auf so und soviel Volt eingestellt werden, ich müsste das direkt an den Akkus angeschlossen machen. Die Balancer gehen bei ca. 3,6V (oder etwas darunter) einfach komplett an, d.h. bei 58,4V bleibt das ganze dann in einer Endlosschleife (ca. 200W) hängen, bis man absteckt.

Gibt es da nun irgendwo so eine Einstellmöglichkeit für die Ladeschlussspannung, irgendein Poti irgendwo oder so, oder geht das einfach gar nicht?

Falls es geht, würde ich es wohl vertikal einbauen, und mit 2 aktiven Lüftern über die Kühlrippen von hinten nach vorne blasen, da 1. im Eingebauten eine passive Kühlung nicht so viel bring, warme Luft kann nicht nach oben raus, sondern nur nach vorne (Lüftungsschlitze)
Und vom Platz her ginge es sich vertikal optimal aus. Das ist natürlich für eine passive Kühlung nicht geeignet, aber dazu kämen ja dann 2 Stk. PC-Lüfter mit 210mm Durchmesser hinzu, und es wird eine aktive Kühlung daraus.

Wenn es gar nicht geht, kennt jemand eine brauchbare Alternative dazu? Sollte aber auch nicht (viel) mehr kosten.

Was natürlich ganz nett wäre, ein Ladegerät, bei dem man einstellen kann, dass es z.B. jeden 10. Zyklus eine Ausgleichsladung macht, also z.B. fix mit 58,4V - 2A für 30 min. als 3. Phase. In der Hinsicht fällt mir allerdings nur das Piktronik KOP1001 (bzw. KOP601) ein, ist aber mit 18A bei 48V schon eher schwach und auch relativ teuer. Hätte das KOP1001 mit 36V da, nur leider bringt mir das nix für das neue System, außer man könnte es relativ einfach auf 48V umbauen, was wohl kaum möglich sein wird. Auch hat das Piktronik keine BMS-Anschlussmöglichkeit.

Was das neue Ladegerät haben sollte:
•) ca. 20-30A (mehr wären auch nett, sollte aber dann reduzierbar sein - Standardladung soll ca. in dem Bereich liegen)
•) Wirkungsgrad so um die 90% oder mehr. (88% auch ok, 80% nur in der Not)
•) Vibrations/Stoßsfest
•) Einigermaßen gut verarbeitet, kein Billigteil
•) Ladeschlussspannung einstellbar
•) kompakter Einbau über aktive Lüfter sollte im Idealfall auch gehen
•) Überhitzungsschutz (wird es zu heiß, gehen z.B. die Lüfter nicht, soll es sich selbst abschalten)
•) Preis: < €500,-
k.A. ob ich noch etwas wichtiges vergessen habe …

BMS-Funktionen wären auch nett. Am besten über die 2-5V Spannung, da kann man auch selber was basteln … bei einem 50A Lader z.B. kann ich mir einen Regler einbauen, von 0-100% Ladestrom und dann z.B. auf Dauer nur mit 25A laden, habe ich es eilig, dann drehe ich so weit rauf, wie es Steckdose und Kabel zulassen.

Besten Dank im Voraus!

Antworten:

ähm..also was spricht denn gegen den HP Lader?
Der ist hochwertiger als diese anderen Chinageräte....ist aktiv gekühlt und ist extrem zuverlässig wenn richtig betrieben...

von Sven Salbach - am 05.07.2013 18:10
@ Sven: Was für ein HP-Lader? Wo kann ich so einen zum Bestellen finden? Bzw. techn. Daten, wie Abmessungen, Leistung, etc.

In Ihrem Shop finde ich auch nur chinesische Ladegeräte bis 15A bei 16 Zellen, 2 Labornetzteile und das genannte Ladegerät in 1,5 kW & 3 kW, letztere allerdings nicht lagernd.

Besten Dank im Voraus!

von Stüpfnick - am 05.07.2013 22:02
na das HP Laderprojekt, das jetzt weiter von Wchris betreut wird...oder brauchst Du mehr als 58V?

von Sven Salbach - am 05.07.2013 22:22
Herr Wöhrl kann die Netzteile zurzeit nicht liefern.
"Nicht auf Lager Dieses Produkt hat eine längere Lieferzeit, bitte anfragen."
Ich hatte ihn vor einer Woche angeschrieben, weil ich eine sehr sehr günstige Bezugsquelle für die Netzteile habe - wenn man mehrere abnimmt - und bei ihm sind sie in guten Händen, aber er ist entweder auf Urlaub oder hat kein Interesse. Ob das Forum Interesse hat? Steige ich da eh hoffentlich niemandem auf die Füße?
LG Konstantin

von el El - am 06.07.2013 07:59
na, er schreibt ja hier auch oft, also denke ich er wird wohl im Urlaub sein oder so.
warten wir mal ein paar Tage, vielleicht gibt dann neues.
Ich habe selber noch 5 oder so in Reserve, aber irgendwie geht keins der beiden ersten kaputt :-)
Konnte ja keiner ahnen, das die so zuverlässig sind, hatte ja, weit über zwei Jahre dauerhaft nur damit geladen und die µc Schaltung ausgiebig zu testen.

von Sven Salbach - am 06.07.2013 08:33

Konstantin, günstige Bezugsquelle?

Vielleicht komme ich irgendwann dazu, die Ladegeräte anzupassen? oder wenigstens den Plan liefern? Erst nach einem Test. Umbau sozusagen Nulltarif.

von Bernd Schlueter - am 06.07.2013 16:51
Und wie sieht es mit dem 1,5 kW-Ladegerät aus, weiß da jemand, ob man irgendwie die Ladeschlussspannung ein wenig korrigieren kann (ca. 0,5 - 1V niedriger) oder ist die absolut fix?

Dieser Open Source HP-Lader klingt natürlich auch sehr interessant, dürfte ziemlich günstig und dabei noch mehr als doppelt so stark sein. 58V muss auch reichen, bin nur nicht so sicher, wegen der Unterbringung, da es sehr länglich ist. Hat das Teil einen Überhitzungsschutz für sich selbst? Das wäre mir schon wichtig. Und den Ladestrom kann man einstellen, oder? (habe zwar schon öfters von einem HP-Lader hier gelesen, aber mich noch nicht näher damit auseinander gesetzt, wusste nicht so recht, was das sein soll)

Notfalls ginge es auch extern, oder evt. über den Akkus, wenn ich die Balancer irgendwie besser unterbringen kann. Dabei dürfte dann alles gesamt nicht höher als ca. 10-11 cm sein. Aber auch dann geht der Luftstrom seitlich, müsste aber nach vorne, der Länge nach ist aber nicht viel Platz, so ca. 25cm. Links neben den Akkus von unten nach oben müsste ich mal nachmessen, wie hoch der freie Raum da ist (auf jeden Fall mehr). Und über den Akkus von links nach rechts oder umgekehrt müssten es ca. 83-84 cm maximal sein (bis zu den Wänden). Wobei da das zusammengebastele Balancer-Board mittig über den Akkus angeschnallt ist.

[Edit:] Für vertikal ist es wohl zu lang. Wohl am ehesten von rechts nach links (auch der Luftstrom), dieser müsste dann aber noch nach vorne raus, wenn links angekommen. Dadurch, dass es so niedrig und schmal ist, ginge es sich evt. vor oder hinter den Balancern aus.
Nur Frischluft kommt auch am meisten von links rein, da dort 2 offene Löcher im Boden sind. Naja, muss das mal neu ausmessen mit den HP-Netzteil-Maßen.

Kriegt man das ganze irgendwo schon fertig umgebaut? Und was kostet das gesamte in etwa? Habe zwar nix gegen basteln, aber die Zeit drängt, der 10A-Lader könnte jeden Moment eingehen.

von Stüpfnick - am 07.07.2013 15:31
Die TC-Lader kann man (wenn es kein CAN-Bus Gerät ist) mit Hilfe eines Spannungsteilers runter regeln.
Kann aber sein, dass nur der maximale Strom und nicht die Ladeschlussspannung verändert werden kann. Meins hat die CAN-Bus-Option, da kann man Spannung und Strom einstellen, aber nur über CAN-Bus oder die spezielle serielle Schnittstelle ohne die CAN-Bus-Box (so wie diese Firma aus Australien das gemacht hat Batrium).

Heiß werden die aber auch, von daher ist die aktive Kühlung empfehlenswert.

Hier die Anleitung in der die Ansteuervarianten gezeigt werden (gefunden bei nothnagel-marine.de)

Vielleicht hilft es.

Marco

von MarcoW. - am 07.07.2013 17:03
Bei faktor ist die Anleitung auch verfügbar (unter Medien).

Marco

von MarcoW. - am 07.07.2013 17:06
Also bei der Anleitung sieht es so aus, als könnte man bei dem TC-Lader extern nur die Stromstärke runterregeln, das habe ich mir schon angesehen.

So ziemliches jeder billige Chinalader hat Potts drin, wovon eines für die Spannung zuständig ist. (was offiziell auch nirgendwo steht), also frage ich mich, ob das bei diesen TC-Ladern nicht auch geht.

z.B. steht bei litrade.de in der Liste unter "Vout Max" ein Wert von 65V beim Gerät für 48V-Systeme.
Sollte das aber fest auf 58,4V eingestellt sein, wie kann man dann 65V erreichen? Sven S. wird diese Liste wohl kaum selbst erstellt haben, und daher wahrscheinlich auch nicht mehr wissen.

Aber evt. hat das Gerät ja irgendwer im Einsatz und weiß mehr?
@Marco: Eine aktive Kühlung ist sowieso fest eingeplant, da die heiße Luft nach vorne raus muss (Lüftungsschlitze sind vorne), was mit Konvektion nun mal nicht geht.

Nebenbei werde ich mir das HP-Ladegerät-Projekt auch näher ansehen, welches auf jeden Fall sehr interessant ist, danke für den Tipp!
Vor allem, ob und wie ich das lange Teil am besten unterbringen könnte. Wesentlich einfacher wäre es mit nur der halben Länge, dafür doppelte Breite oder Höhe, aber was soll man machen …

PS: Tiecheng klingt zwar auch nach Fernost, das Gerät wirkt aber hochwertiger, als der übliche Kram von 10A-30A Ladegeräten aus den div Shops, sowohl von den Daten, als auch optisch.
Aber abgesehen von der Bauform spricht eigentlich alles für den HP-Lader … :-/

von Stüpfnick - am 07.07.2013 19:30
Hallo Stefan,

Ich habe das Thema eine weile lang verfolgt und frage mich auch ob man die TC-Lader Runter regeln kann.

Das wäre für mich der ausschlaggebende Punkt.

Mein kleiner Benning Bringt mehr oder weniger nur die Hälfte an Ausgangsleistung auf die Wage und ist ein IP00.

Da würde ich einen ``Vielecht regelbaren 1,5Kw lader Vorziehen besonders, wenn er wenigstens IP46 erfüllt´´ :rolleyes:

von Hobbyschrauber Mario - am 08.07.2013 21:17

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Hallo,
herstellerseitig ist bei den TCCharger /Elcon-Ladern alles fest verdrahtet /programmiert und keine Einstellmöglichkeit über Poti vorgesehen. Aber da die Geräte recht verbreitet sind, stellt sich das Problem immer wieder - auch bei mir. Ich hatte mich im Vorfeld umgehört und mir ist (weiß nicht mehr woher) eine PDF zugemailt wurden:

HOW TO TRIM THE ENDPOINT VOLATGE ON AN ELCON HF/PFC 1.5KW CHARGER

Darin ist detailiert beschrieben, wie man über einen Eingriff bei den jeweiligen Referenzspannungsteilern sowohl (in Maßen) die Endspannung etwas erhöht, als auch senken kann. Ich weiß nicht, wie ich so etwas hier einstellen könnte, aber wer will, dem maile ich die Anleitung gern zu.

Ich betreibe derzeit zwei der 156V/8A 1,5kW-Lader, die in der Ladeendspannung (189V) etwas unter meinen Balancierwerten liegen. Einer davon soll noch etwas angehoben werden, um die beiden parallel am Lichtstrom betreiben zu können und sehr schonend zu laden - die beiden sollen dann nacheinander den Strom nach der Kennlinie absenken, dass der höhere der beiden dann gerade so die Balancierspannung erreicht (nur vorauseilende Blöcke würden balanciert). Ich habe aber auch noch einen Dritten, der in der Spannung eine Stufe höher liegt (192V/6A) und umgebaut werden soll, um alle Zellen zum Balancieren zu bringen (Endspannung orig. 233V, gebraucht wird 201V) - ist aber noch nicht umgesetzt, da ich zwar Lötkolben halten kann, aber doch gehörigen Respekt vor solchen Eingriffen habe - Unterstützung willkommen.

Der Betrieb der Teile ist problemlos und zuverlässig. Da das gleiche Gehäuse auch bei der 2kW-Version gewählt ist, sollte thermisch bei 1,5kW etwas Reserve sein. Ich habe die Lader im Fußraum des Hotzenblitz verbaut. Dazu musste ich die Kühlrippen um etwa 10mm kürzen ... Ich habe zwar eine Aluabdeckung montiert aber ein Ersatz für freien Luftzug ist das nicht. Nach etwa 1-2 Ladestunden regeln die Lader wg. der Gerätetemperatur den Ladestrom von 8A auf etwa 4-5A runter. Vorgesehen ist einen Lüfter zu montieren, dann sollte es auch bei leerem Akku /langer Ladedauer keine Stromabsenkung mehr geben.

von Joe-Hotzi - am 12.07.2013 06:37

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Ich habe mich mal durch die Seite von Elcon gelesen und dort habe ich den Hinweis gefunden nach dem ich gesucht habe.

Es handelt sich bei den TC oder Elcon Ladern, egal ob als Lifepo4 oder Blei Ladegerät, immer um ein und das selbe Ladegerät.

also effektiv lässt sich nach den angaben die Ladeschlussspannung z.B. vom 36V 33A Lader von 36 - 51 Volt einstellen.

Der unterschied liegt in den Poti Einstellungen auf die Ladespannung.

Danke an den Joe-Hotzi | Jörg !

Natürlich ist auf den Internetseiten von Elcon oder TC davon nicht,s zu lesen wie genau man das anstellt.

Und ich kann auch nicht sagen wie groß der Einstellbereich bei den Ladern ist.

ich habe auch noch eine Freundliche Warnung vom Sven Salbach :

Das es bei einigen Leuten wohl zu defekten gekommen ist bei der Spannungs einstellung via Poti und Co.

Und das es nicht einfach sei den Lader ein zu stellen.

Also wer sich einen solchen Lader Kauft und ihn einstellen möchte sollte das mit bedacht machen.

Denn es wird kein anderer für Eventuelle Schäden grade stehen. ( auch ich nicht )

von Hobbyschrauber Mario - am 13.07.2013 10:33

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

bedenkt bitte auch, auf die Leistung zu achten!! also nicht einfach nur die Spannung rauf, sondern auch den Strom dann runter!!

von Sven Salbach - am 13.07.2013 18:21

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Genau deswegen ist bei der Erhöhung nur von wenigen Prozenten geschrieben und auf die Problematik hingewiesen. Eine Stromanpassung ist eben nicht vorgesehen. Ebenso bleibt bei der Spannungsabsenkung der voreingestellte Strom gleich - es wird also Leistung "verschenkt".

Die Garantie hatte sich spätestens erledigt, als ich die Säge am Gehäuse ansetzen musste ... :rp:

von Joe-Hotzi - am 15.07.2013 10:55

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Hallo, erstmal danke für die Info,

Aber was heißt das jetzt genau?

Kann man das Gerät überhaupt aufschrauben?

Ich müsste die Ladeschlussspannung um ca. 0,8V verringern. Also von 58,4V auf 57,6V in etwa.

Allerdings versuche ich mal, ob ich den HP-Lader kriege, da gibt's wahrscheinlich eine Möglichkeit und ob ich den dann unterbringe.

Wenn nicht, kenne ich bisher nur das (Elcon/TC, wie immer man das nennt) bzw. Piktronik frei programmierbar, aber das ist mir für nur 18A Ladeleistung etwas zu teuer, auch würde es mit den Abmessungen eher knapp werden, das Elcon wäre da am besten.

Kennt da jemand Alternativen, die man fein-einstellen kann, was die Ladeschlussspannung angeht? Kenne sonst nur die 30A-Chinalader von ev-power.eu …

Naja, mal sehen, vielleicht haut das mit dem HP-Lader hin, wäre aber trotzdem interessant zu wissen, ob Spannung etwas reduzieren beim Elcon/TC-Lader sauber machbar ist.

von Stüpfnick - am 19.07.2013 21:07

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Also wenn es nur um eine Verrringerung um 0,8V geht kann man zwischen Plus-Ausgang und Akkuplus auch einfach eine Hochleistungsdiode legen. Eine typische Si-Leistungsdiode hat in etwa diese Durchlasspannung. Die Regelungschrakteristik des Laders sollte dadurch nicht beeinflußt werden.

von E. Vornberger - am 20.07.2013 08:14

Re: Ladegerät Ladeschlussspannung einstellbar - es geht wohl doch

Hallo

Ich würde 2 Dioden antiparallel schalten damit das Ladegerät auch die Akkuspannung sieht, mit nur einer kann es passieren das das Gerät gar nicht einschaltet bzw der Regelkreis nicht sauber funktioniert.

Und natürlich Kühlkörper nicht vergessen.


Gruß

Roman

von R.M - am 20.07.2013 08:45
Dachte ich auch erst. Aber das Problem ist, dass ja dann auch die vom Lader gemessene Spannung um diese 0,8V der anti-parallelen Diode zu niedrig ist. Dann könnte es sein, dass Regelung wieder aufdreht (da ja die gmessene Spannung zu gering ist), aber erst Strom los wird wenn die Durchlasspannung in die andere Richtung überschritten ist. Wenn der Lader aber keinen Strom los wird könnte er der Meinung sein, dass der Akku weg ist und das Spiel geht von vorne los. Wenn das Ladegerät ein einfacher spannungs/strombegrenzter Konstanter ist reicht die eine Diode. Wenn es etwas intelligenter ist könnte es sein dass keiner der beiden Lösungen funktioniert.Muss man wohl mal testen.

von E. Vornberger - am 20.07.2013 14:38
Hallo

Deswegen die Dioden antiparallel schalten, ich weiß die Schaltung sieht so aus als ob sie zu nichts nütze wäre, ist aber genau so sinnvoll wie große und kleine Kapazitäten parallel zu schalten.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.07.2013 22:11
Hm auch wenn der Bausatz super günstig ist, habe ich bei dem HP-Ladegerät leider ein Problem entdeckt:

Arbeitstemperatur +5C° bis +40C°

Ich bräuchte es aber auch bei Minusgraden, speziell wenn es kälter ist (-10°C oder so) geht es wesentlich besser, wenn die Akkus erst kurz vor der Fahrt aufgeladen werden, denn dann sind sie warm und man hat Spannungen wie im Herbst bei Plusgraden. Garage habe ich nämlich leider keine.

von Stüpfnick - am 21.07.2013 12:08
ich hatte den über laaange Zeit als Hauptlader im El...auch im Winter, lade dann aber auch nur mit geringer Leistung

von Sven Salbach - am 21.07.2013 12:39
Ich hatte keine Probleme damit im letzten Winter.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 21.07.2013 16:04
Zitat
Stüpfnick
Hm auch wenn der Bausatz super günstig ist, habe ich bei dem HP-Ladegerät leider ein Problem entdeckt:

Arbeitstemperatur +5C° bis +40C°

Ich bräuchte es aber auch bei Minusgraden, speziell wenn es kälter ist (-10°C oder so) geht es wesentlich besser, wenn die Akkus erst kurz vor der Fahrt aufgeladen werden, denn dann sind sie warm und man hat Spannungen wie im Herbst bei Plusgraden. Garage habe ich nämlich leider keine.

Also meine 3 HP-Lader in Reihe von Christian machen knapp unter 10 Grad nix mehr, deshalb habe ich für diesen Fall in jener Jahreszeit immer ein Heizlüfter parat mit dem ich dann auf den Eingang der Lüfter an den Ladern ziele u.das kann bei scharfen Minusgraden schon 2-3 Minuten dauern bis die Lader anspringen......aber dann halten die durch bis zum Schluss der Ladung u.beim Tourenfahren klappts dann auch mit mehrmaligen Laden hintereinander ohne Heizlüfter........

von microcar - am 21.07.2013 19:19
Und gibt es einen tatsächlichen Grund, warum die Elektronik beim HP-Lader bei

von Stüpfnick - am 03.08.2013 15:38
Überbrücken geht sicher, entweder Widerstand in serie oder parallel, müßt man durchmessen (ptc/ntc) kaputt werden von wegen Kondensation, glaube ich kaum. Doch eins ist klar: Wenn Du dem NT eine hohere Temperatur vorgaukelst so drehen die Lüfter höher und zwar immer. Auch egal, oder?

LG Konstantin

von el El - am 03.08.2013 17:57
-> el EL: Höher drehende Lüfter wären egal, selten sitzt man während der Ladung drin … Allerdings könnten evt. doch Bauteile drin sein, die keine niedrigen Temperaturen vertragen.

In welchem Serverraum hat es schon

von Stüpfnick - am 06.08.2013 17:56
Stefan, wenn der HP zu Laden beginnt hat es nicht allzulange 5°C da drinnen. Gib ihm 5 Minuten und Du kannst damit Deine Scheiben enteisen. Und wenn er verreckt? Na dann verreckt er halt. Um rund 200€ bekommst Du 2 HP Netzteile a 3kw mit Zusatzplatine.. Die NT gibts derzeit sehr günstig - und andere laden schon viele Jahre so, bei jedem Wetter.
LG Konstantin

von el El - am 06.08.2013 20:22
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.