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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
el El, Bernd Schlueter, wchriss

HP Lader: Max Leistung?

Startbeitrag von el El am 03.08.2013 03:34

Hallo zusammen,
ich kann den Strom Ausgangsseitig nicht messen und habe eingangsseitig nur eines dieser digitalen Stommeßgeräte zur Verfügung..
Kann ich damit dennoch bestimmen, wie weit ich das den Strom des HP Laders hochdrehen kann? Hab mich bisher nicht weiter als ca 2600W getraut :(
..Uuund was passiert wenn ich ihn zu hoch raufdrehe? Schaltet es dann wegen Überlast ab und ist nach dem Stromlosmachen und zurückdrehen des Stroms wieder einsatzfähig oder ist durch den Umbau diese Schutzfunktion deaktiviert und das Ding verbrutzelt? Danke!
LG Konstantin
PS: Meine Frau hat gestern unsere Familienkutsche an einem (anfangs) leichten Hang geparkt, mit Gang aber ohne Handbremse. Als die Feuerwehr dann mit dem schweren Bergegerät den Wagen dann über die 70° wieder raufgezogen hatte war die 1. immer noch drinnen.

Antworten:

Hallo Konstantin,
die max. Leistung des HP liegt bei 2900W Ausgangsseitig. Ich rechne mit ca. 20 % Verlustleistung, dann hast du ca. 3500 W Eingangsleistung. Bis dahin kanst du max. gehen, wenn die Ausgangsspannung größer 51V ist. Wenn die kleiner ist must du das Produkt aus Ausgangsspannung und max. Strom (57A) mal 1,2 ( Verlustleistung) nehmen.
z.B. Ausgansspannung 40V * 57A *1,2 = 2736W Eingangsleistung.

Gruß
Christian

von wchriss - am 03.08.2013 08:49
Super, danke!

von el El - am 03.08.2013 10:59
Die Gleichrichterdioden und die beiden dicken Ringdrosseln sind ja reichlich dimensioniert, die Ferriterwärmung sinkt mit sinkender Ausgangsspannung. Deshalb frage ich mich, ob sekundär über einen größeren Bereich auch mehr Leistung abverlangt werden kann. Das Schaltverhältnis beträgt 1:2, also 2/3 Aussteuerung und kann nur mit Bedenken gesteigert werden (für höhere Ausgangsspannung). Strommäßig sehe ich das nicht so kritisch. Natürlich muss die Strombegrenzung angepasst werden.
Wird die Ausgangsspannung abgesenkt, übernehmen die beiden hintereinandergeschalteten Drosseln die zusätzlich Stromlieferung, Trafos und Transformatoren werden kaum stärker belastet. Die verringerte Ferritverlustleistung der Drosseln kann durch ohmsche Verluste aufgefüllt werden.
Kontrolle über Infrarotthermometer!
Ansonsten sind insbesondere die Ferrittemperaturen bedenklich hoch, sodass ich nicht mehr Leistung abverlangen würde.
Aber 40 Volt und 65 Ampere? Das könnte schon gehen. 30 Volt und 90Ampere wären mit Sicherheit zuviel des Guten.

von Bernd Schlueter - am 20.08.2013 01:43
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