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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, thegray, E. Vornberger, Cavaron, Michael Hu

Wasserwartung immer mit reiner Lauge und mit Wasser hinterherspülen?

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 14.08.2013 12:39

Mir fällt da gar nichts Schlimmes zu ein, wenn man mit originaler Lauge nachfüllt, ruhig im nicht vollgeladenen Zustand. Damit erneuert man lediglich stetig die Lauge und spült evtl schädliche Pottasche hinaus. Dann würde ich allerdings dafür plädieren, mit warmem destillierten Wasser nachzuspülen und den Überlauf aufzufangen. Nach dem Volladen spülen, weil auf Dauer die Lauge den Schlauch angreift und löchert.Voraussetzung: billige Quelle für die Lauge.
Selbstentladung kann man so entscheidend zurückdrängen.
Die frische Lauge, wenn man sie vorher im Kühlschrank kühlt, ist schwerer als die alte und die ältere
tritt beim Volladen zuerst aus.

Also, jetzt hat für mich das Wassernachfüllen seinen Schrecken verloren, zumal ich gar Kein Wasser mehr nachfülle.
Sagt mal was dazu!

Antworten:

Hallo Bernd,
du willst meine Meinung hören ?????

Ach Bernd ..............................................................( die Worte sind leider im Urlaub......)

mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 14.08.2013 15:41
1.Was ist den mit der Pottasche - Zitat: evtl. Schädlich?
2. Zitat: "nicht vollgeladenen Zustand" - was Passiert mit Lauge wenn der teilentladen Akku nun geladen wird in Punkt z.B. Konzentration.
3.Wasser anderer Temperatur "Nachspülen" :
- Was ist mit der Grenzschichten?
-Turbolenzen;
-Temperaturausgleich an berührenden Oberflächen;


Einfache Frage : Wie so macht es der Hersteller in seiner Empfehlung nicht so ?

von thegray - am 14.08.2013 18:03
...weil man auch dabei nicht gutzumachende Fehler machen kann. Zuviel destilliertes Wasser setzt zwar die Leistungsfähigkeit des Akkus zurück, zerstört ihn aber nicht. Zuviel Laugendichte aber sehr wohl. Schädlich wäre es, wenn man nicht ganz mit Lauge auffüllt, sodass beim anschließenden Laden überschüssige lauge nicht herausgedrückt wird.
Das Nachspülen mit destilliertem Wasser geschieht wie üblich, nun, aber, um die Laugereste im Schlauch herauszubekommen. Ja, das geschieht dann nach einer Wartungsladung, die ich möglichst um einiges abkürzen abkürzen würde.
Die Laugendichte schwankt ja, je nachdem, wie viel Wasser versprudelt wurde. Es gibt da einen oberen und einen unteren Wert, angegeben ist der Mittelwert. Die Lauge sollte dem unteren Wert entsprechen, also dem nach der Wartung eines neuen Akkus.
Nein, Fehler kann man da auch machen und bei meiner vorgeschlagenen Prozedur ist der Ablauf ein anderer. Dass das nicht übersehen wird!
Lauge und angewärmtes destilliertes Wasser haben verschiedene Dichten. Eine Vermischgung tritt nicht ein, wenn man nicht übertreibt oder mit Druck durchpustet. Übrigens, auch ein Fehler, der gemacht werden kann.

Ihr müsst schon den Ablauf richtig verstanden haben, sonst wage sich keiner daran.
Aber, für mich haben damit Fehlbehandlungen ihren Schrecken verloren.

von Bernd Schlueter - am 15.08.2013 09:18
Zitat
Bernd Schlueter
e Vermischgung tritt nicht ein, wenn man nicht übertreibt oder mit Druck durchpustet. Übrigens, auch ein Fehler, der gemacht werden kann.

Ihr müsst schon den Ablauf richtig verstanden haben, sonst wage sich keiner daran.
Aber, für mich haben damit Fehlbehandlungen ihren Schrecken verloren.



Darauf wolle ich hinaus Bernd. (im Doppelten Sinn)

Und mal eine Manöverkritik, solche Nachsätze sollten dann eben sinnvollerweise an den Kopf - Textkopf!

Ps. Und von mir noch was - Fehler macht jeder, je mehr Fehlermöglichkeiten ich in eine Sache von Anfang an einplane - im Sinne von Einbauen - um so heufiger werden sie gemacht.
Aus Hektik; Vergeßlichkeit ; Übermüdung; weil man grade durch Telefon abgelenkt oder zig andere Gedanken durch den Kopf gehen usw.; nach dem Essenkochen und der Zigarette danach einpennt......

von thegray - am 15.08.2013 20:10
Klar, warum die Hersteller meine Vorgangsweise nicht gutheißen?

Ihr panscht mit Lauge herum, Euch fehlen nachher ordentliches Schuhwerk und Zehen an den Füßen.
Die gebrauchte Lauge wird verbotenerweise in den Ausguss geschüttet...
Aber im Endeffekt gibt es nur diesen Weg, der dann mit aller Sorgfalt gegangen werden muss.

von Bernd Schlueter - am 16.08.2013 08:57
Mh... einfache Überlegung:
Beim Laden gasen die Zellen zum Ende hin. Gasen heißt, dass das Wasser in den Zellen in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird und sich dann teilweise verflüchtigt. Also H2O geht weg, KOH nicht. Füllt man immer mit der original Laugenkonzentration nach, dann müsste die Konzentration in den Akkus über die Zeit also stärker (und irgendwann zu stark) werden. Richtig oder Falsch?

von Cavaron - am 04.09.2013 10:53
Richtig. Ist wie beim guten alten (offenen, nicht wartungfreien) Bleiakku. Es heisst ja auch nicht ohne Grund "Wasserwartung" und nicht "Laugenwartung"

von E. Vornberger - am 04.09.2013 11:22
Ihr habt ja recht, das geht nur, wenn man kein Wasser versprudelt. Das habe ich eine ganze Zeit so gemacht. Seit ich den defekten Frankfurter Akku eingebaut hatte, ist alles durcheinander. Gegen böse Überraschungen muss ich mir da was Zusätzliches ausdenken. Da darf ich das nicht mehr tun.

Ansonsten ist es ein hervorragendes Verfahren, die alte Laugendichte wiederherzustellen. Gesprudelt werden darf dann aber auf keinen Fall.

von Bernd Schlueter - am 04.09.2013 20:53
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