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Informationen zum Thema:
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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Mühlen-Kiste, Multimegatrucker, Thomas-Saxo97, Peter Dambier, `helmut`

Laden mit Einzellader?

Startbeitrag von Mühlen-Kiste am 20.08.2013 22:12

Hallo

Möchte mein Peugeot mit ca. einem kw laden.
Finde aber kein geeignetes Ladegerät dazu.

Meine Überlegung ist, die fünf Batteriekästen entsprechend ihren Spannungen einzeln zu laden.
Läßt sich das umsetzen?

Bei mir steht nicht immer 3kw Leistung bereit und muß deshalb fremd laden gehen.
1kw geht aber immer.
Was meint Ihr dazu?

Gruß Michael
an der wasserarmen Pfinz

Antworten:

Zitat
Mühlen-Kiste
Möchte mein Peugeot mit ca. einem kw laden.


120V oder 168V?

Spielt Geld eine Rolle?

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 20.08.2013 22:22
Hallo Johannes

168V
Ist der Partner.
Den Boden zum zusammenfegen habe ich noch nicht gefunden;-)
An was denkst Du?

Michael

von Mühlen-Kiste - am 20.08.2013 22:41
Zitat
Mühlen-Kiste
An was denkst Du?


Ich denke an Sorensen...

Aber da Geld eine nicht unerhebliche Rolle spielt, verwerfe ich diesen Gedanken schnell wieder ;).
An deiner Stelle würde ich vier HP Lader in Serie, entsprechend gedrosselt betreiben.
Die sind für eine schmale "Mark" zu haben und sind bei Bedarf nach oben hin regelbar.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 20.08.2013 23:09
Ich denke, da lässt sich praktisch jeder Lader umbauen. Wenn der Lader im Pöjo nicht so blöde mit dem zentralen Computergedöns verbandelt wäe, würde ich mich auch da heran trauen. Ich muss einfach mal nachschauen. Vielleicht ist das PWM-Chip aber auch auf der Leistungsplatine. Da kommt man dran.
Ansonsten, kann man praktisch alle lader leistungsregeln und ich ärgere mich schon die ganze Zeit, dass das nicht endlich durch herauslegen eines Leistungsregelkabels geschieht. Stattdessen dieses männekensgedöns für viel Geld, aber kein vernünftiges ladekonzept für die Zukunft.
Viele haben Solardächer, die nicht immer gleich von der Sonne beschienen werden oder ein BHKW, das nur überschüssige leistung loswerden will.
Die Waldmühle schlägt aber den Boden aus dem Gebälk, da muss was geschehen.
Ich sehe Handlungsbedarf.
Ich muss endlich den Gero besuchen, der hat, so hoffe ich, was offenes herumliegen...
Ja, drei HPs, das geht.
Ganz doof finde ich aber auch meine Idee nicht, über einen durchgebrannten und umgestrickten Perm und Wandler die Pöobatterie direkt zu laden, die Elektronik registriert das ja, wenn man den Zündschlüssel herumdreht und zwei Pumpen ausschaltet.Die Kapazitätsanzeige muss schon unbedingt erhalten bleiben. Auszuschalten sind Vakuumpumpe und vor allem die Servopumpe für die Lenkung. Das ist aber einfach.
Der Perm passt umgestrickt auch an den SEW-Getriebausgang mit 800 Umdrehungen/min und hat auch dann noch ausreichend Leistung und Spannung. Zwei Wandler: einer für die Notversorgung des ganzen Mühlengedöns bei Niedrigwasser mit 230 Volt, eineroder zwei vom Michael Hurst, zum Laden des Pöjos. Ein Lader hat 500 Watt und passt zum Pöjo, ein wenig umgestrikt. Der hat dann auch noch einen 120 Volt, 60 Hz-Ausgang, wenn man den brauchen kann.

Momentemal, der Pöjo hat auch noch einen 1000 Watt-Modus, da weiß nur der Gero, wie man den einschaltet. Also, Gero besuchen.

von Bernd Schlueter - am 21.08.2013 05:23
Hallo, der Original Lader lässt sich auf 10 Ampere drosseln, wenn Du Säfte drin hast solltest Du auch nicht viel weiter runter gehen!

Gruß Thomas

von Thomas-Saxo97 - am 21.08.2013 05:34
Ich denke, wenn der dicke Generator abgekuppelt ist, gibts ein kW mahr Leistung . An ohmschen Verlusten am eigentlich zu langsam drehenden Perm treten dann vielleicht , bei 10 mOhm (Kohlen kommen ab) Motorwiderstand, 50 Watt auf. Das wäre kein Problem. Das wichtigste ist die automatische Regelbarkeit, damit auch andere Geräte weiterversorgt werden. Die Ladung sollte mit dem Überschussstrom erfolgen. Sind 10 Ampere Ladestrom wirklich zu wenig für die Säfte?
An der Mühle hängt ein total dicker 40kW-Generator mit voller Drehzahl und energiefressendem Keilriemen und Gebläse. Der ist bei Niedrigwasser fehl am Platz. Der umgebaute Perm hätte bei 800/min ca 20 Volt. Ich denke, den kann man auch auf 150 Volt umwickeln bzw. zurechtlöten.

Die 128 oder wie viele Lötstellen sind eh auseinander. Die kann man mit Draht geeignet überbrücken.

Also, wer kann seinen durchgebrannten Perm entbehren? Nur bitte nicht wegwerfen!!

Öfter gibts ja auch vollen Strom, dann werden die Nicads wieder trainiert und unter 10 Ampere, das tritt nur selten ein.
Was ich gar nicht gut fände, in Blei zwischenspeichern. Die Waldmühle hat keine andere Energiequelle als die Pfinz..Ab und zu ein Elektroaal, aber der läuft mit 360 Volt.

von Bernd Schlueter - am 21.08.2013 08:22
Hallo Bernd,

10A sind Ok für die Säfte, aber 1000W/5Ampere könnte auf die Dauer zu wenig sein!

Gruß

Thomas

von Thomas-Saxo97 - am 21.08.2013 10:45
Ich dachte an 10 Ampere Batteriestrom bei Niedrigwasser, dann ist eh nicht mehr viel drin. Dazu würde ich das Mühlrad ordentlich ausbremsen, sodass sich mehr Wasser in den Zuppinger-Abteilungen sammelt und der Wirkungsgrad steigt.
Die zukünftige Fischtreppe saugt ordentlich Wasser und ich rechne mit 10 kWh Verlust pro Fisch.
50 Liter in der Sekunde, das sind 900 Watt.
In Japan hat man bei der Gelegenheit die Fische vergoldet. Deshalb heißen sie ja auch so.
Statt Fischtreppe würde ich eh in die Zoohandlung gehen und dort nachkaufen. Kommt billiger.

Ja, habe große Sachen vor da, mit dem umgebauten Grillperm eine Drehzahlregelung für Niedrigwasser, mit Batteriepuffer 12 Volt und Spamnnungswandler für die Stillung des schlimmsten Energiehungers.

Es ist noch Zuppe da!

Wenn alle Stricke reißen...

und die Wasserführung zu wünschen übrig lässt.

von Bernd Schlueter - am 21.08.2013 18:13

Zum Fischen an die Waldmühle

50 Liter die Sekunde kosten die fische, die die Treppe benutzen. Fallhöhe 1,8 Meter. macht 1576,80 Euro im Jahr , wenn ich den Strompreis zu 20 Cent die kWh setze. Nein, noch mehr, denn wir sind im Bereich der Wasserlecks da kann man glatt mit dem doppelten Verlust rechnen.

Ich würde ein Fischgarteneisenbahn bauen, die braucht ganz erheblich weniger Energie. Sagen wir, alle 10 Minuten ein 200-Liter-Waggon voller Fische, macht nur 7 Watt Verlust statt 900 und mehr.

1 Cent kostet dann der Fischfahrschein von Grabener Straße 7 nach Grabener Straße 7a.
Der Zug heißt "Reusenexpress". damit die Fische nichts merken, wird der Zug von vorne nach hinten mit umgepumptem Wasser versorgt. Ich wette, die benutzen den nach kurzer Zeit auch für die Talfahrt.
Die Energie für das Umpumpen erzeugen die Fsche selbst, den sie wollen ja Aufi.

Ohne solch eine Einrichtung kannman das laden mit mühlenwasser ja wohl vergessen. Außerdem kann man die Wasserladung solar nach oben befördern, was dann als zusätzliche Energie für das Ladegerät zur Verfügung steht.

Eine andere Frage wäre, ob man nicht mit einer schnellen Wehrklappensteuerung die Mühle stoßweise belastet und so stoßweise mit 3000 Watt lädt. Das täte den Nicads weit besser. Eine Methode, die ich auch für solares Laden empfehlen würde. Dazu wären dann Ultracaps als Zwischenspeicher sinnvoll.

Hat da schon jemand Erfahrung mit solchen "Impulsladern"?

Mal rechnen, ein Ultracap von 5000 Farad speichert rund 15000 Joule 500.000 mal und kostet ca 100 Euro. Macht 2000 kWh während der Lebensdauer, 5 Cent verteuerung pro kWh.
Jetzt weiß ich, warum sich Ultracaps als Energiespeicher nicht durchsetzen.

Lithiumakkus sind, im richtigen Bereich umgeladen, sehr viel billiger. Siehe auch Prius, der in NIMH zwischenspeichert.

Da soll es Fische geben, die kommen aus der Antarktis bis zur Waldmühle geschwommen, um nur einmal in ihrem Leben Fischeisenbahn zu fahren.

von Bernd Schlueter - am 22.08.2013 19:34
hallo michael

prinzipiell gesehen fährt dein partner ein 1 kw ladegerät dauerhaft spazieren
elektrisch gesehen ist es auch nicht sonderlich schwierig diesen "1 kw modus" zu aktivieren...
ist ein pwm-signal mit etwa 30 % tastverhältnis (und einer kleinen stolperfalle)
das anspruchvolle bei der ganzen sache wäre das einschleifen des signals an der richtigen stelle...
- die flachbandkabelverbindung _in_ der sagembox zwischen dem calculateur und der ladeeinheit -
bisher fehlen da "nur" die passenden ideen zur mechanischen umsetzung der kontaktierung/kabelführung

vorstellbar wäre auch eine stufenlose anpassung der ladeleistung

servus...helmut

von `helmut` - am 22.08.2013 20:53
Hallo Johannes

Angedacht hatte ich sowas schon mit vier Mainwell HRP Schaltnetzteilen.
Bin mir aber nicht sicher ob es da Toleranzprobleme gibt.
Bei den Rollern mit zwei in Reihe funktioniert es gut!

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 22.08.2013 23:14
Hallo Thomas

Es geht ja nicht um einen Dauerzustand, sondern wenn für kurze Zeit, nur verminderte Leistung ansteht. Drei-vier mal low geladen wird und dann wieder normal.
Bzw. ich die Lademöglichkeit noch paralell nutzen könnte.

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 22.08.2013 23:20
Hallo Helmut

Das wäre sicher eine Traumlösung!
Laden nach Frequenz oder Spannungslage mit ein wenig träger Aussteuerung von Schwankungen.
Wenn sich das umsetzen liese --- ist wie Weihnachten.

Froh wäre ich schon mit der Möglichkeit, einfach auf ein kw umschalten zu können.
Am besten mit selbsttätiger Rückstellung auf Normalladen nach Ladeende.

Vielleicht an der ensprechenden Verbindung dazwischen stöpseln mit den gleichen Steckern?

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 22.08.2013 23:39
Ich schlage das Laden in vier Zeitpaketen mit wotanischen 30 bis 40 Volt-Ladern vor, 30 Ampere.
Umschaltung durch absolut kurzschlusssichere Relais. 20 Saftblöcke lassen sich in 2,4,5 oder 10 aufteilen.Nur der letzte Block wird über das shunt geladen, dazu darf dann auch die Pumpe laufen. Ansonsten bleiben die aus. Cityellader sind auch geeignet, aber nicht alle. Ebenso der Ladeperm, vor allem wegen der Mühlendrehzahl, die damit einfach zu erniedrigen ist und 1 kW mehr bringt..

Besser ist natürlich die Ladung durch eine zeitweise Wehrerhöhung mit Pause, einfach ein zeitweise von oben abgesenktes Überlaufbrett. Damit läst sich nicht nur der Lader zum Impulsladen animieren, sondern auch das ganze System bei Niedrigwasser stabil betreiben.

Keine Frage, ich würde letzteres vorziehen.

von Bernd Schlueter - am 23.08.2013 06:46
Habe vielleicht etwas Interessantes: Den Motor einer direkt angetriebenen Trommelwaschmaschine von LG. Der würde bei 900 /min perfekt funktionieren und potentialgetrennten Drehstrom passender Spannung liefern. Passt auf den jetzigen Getriebeausgang.

Andere Überlegung: In Deinem privaten Netz stören sonst unzulässige Blindströme nicht:
Du könntest mit Phasenanschnittssteuerung und Drossel störungsfrei Deine Kiste geregelt laden. Allerdings nicht potentialgetrennt. Nulleiter fest am Fahrzeug, Phase über Drossel nund Steuerung an z.B. Plus. Ganz ohne Ladegerät. Bei 160 Volt (einstellbar je nach Temperatur) wird dauerhaft abgeschaltet.
Dann fließt auch über den Bordlader nur noch knapp 1000 Watt, der dann zu Ende laden darf.

Am besten gefiele mir ja noch der umgebaute, kaputte Perm, der auch die Drehzahlregelung übernehmen würde, dann auch mit Phasenanschnitt und Drossel, ohne die jetzt vorhandenen Störungen.

Nummero 4:

Der Umbau eines Induktionsherds dürfte kein Problem sein. Ebenfalls PWM-geregelt, potentialgetrennt und wahlweise ist dann auch noch warme Suppe da.
1700 Watt, stufenlos geregelt.
2 Stück, noch besser, bedienen auch störungsfrei die Energievernichter.

von Bernd Schlueter - am 06.09.2013 07:54
Apropos potentialfrei,

Aufm J1772 Amerika (Nord):

N -- Blech vom Auto (Gelb/Grün)

L1 -- 120V Wechsel (Schwarz)

L2 -- 120V Wechsel (zusammen mit L1 240V Wechsel (Blau)

Pilot (was Irres, gegen Blech, so um die 12V)

Proxi (auch gegen Blech, oft 12V für die Lampe im Stecker)

Außer beim Laden sollte die Batterie nirgends das Blech berühren und deswegen kann man sie auch ungestraft anfassen, sicherheitshalber mit einer Hand in der Hosentasche und nur einen Pol.

Man kann nie wissen, aber in Amerika ist Blech meist ziemlich 0 im Vergleich zu L1 und L2, beim Laden.

Bei uns ist Blech sowieso Gelb/Grün und damit 12V Autobatterie immer 12V gegen Erde. Man kann also nicht zwei 12Volt Batterien mit je eigenem Ladegerät hintereineinander schalten, um LKW zu spielen (24V), das gibt einen kurzen.

Aus gutem Grund, und vor allem weil es praktisch ist, darf die Fahrbatterie nirgends das Blech berühren und deshalb darf Manzanita, der Guru unter den Ladegeräten, auch ungestraft machen, was sie wollen, aber nur beim Laden.

Beim Gleichstromladen aus einem i-MiEV ist das DIngs so freischwebend zum Netz, wie der i-MiEV, aber oft wird der gerade mit 3 kW mit seinem eingebauten Lader gefüttert und so hat der Rennwagen beim Schnelladen auch noch eine Diebstahlsicherung.

Beim Laden aus dem Netz geht man besser in Deckung, sobald der Stecker im Netz steckt. Manzanita findet man auf jedem Rennen. Die laden Alles und nutzen als Stromquelle Alles. Wer interessiert sich da noch für potentialfrei, ganze im Gegenteil, mit dem Teil hat man das Potential zu gewinnen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 07.09.2013 08:42
Manzanita darf aber nicht nehmen, was sie kriegt, sondern muss sich bescheiden, damit das Mühlrad nicht stehen bleibt. In jedem der Netzbelaster sollte ein Frequenzregler für die Mühlradgeschwindigkeit eingabaut sein.

Vielleicht schaue ich doch noch ein zweites Mal in Sagembox hinein und sehe nach, was man machen kann. Wird dann eben ein Pöjo mit Waldmühlenregler.
Alternative: Pfinzregler. ist schon schwieriger. Machts so, wie die Ilsebill, jedenfalls nicht so, wie ich gern will.

Gero, bist Du zu Hause? Zwei rechts zwei links.

von Bernd Schlueter - am 07.09.2013 10:18
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