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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
hallootto, el El, Bernd Schlueter, Peter End., thegray, hk12, R.M

Ladegerät/Netzgerät 66-68V

Startbeitrag von hallootto am 16.09.2013 19:26

Moin, Moin!

Ich benötige eure Hilfe.
Ich suche ein Ladegerät/Netzteil mit 66-68V fest, oder auch größere Bandbreite einstellbar. Es sollte dabei 2,5-3,0 A bringen, nicht mehr. Eventuell auch einstellbar.
Leider kann man die 48V Netzteile von Meanwell nur bis knapp an die 60V hochdrehen, oder kann man diese durch Veränderung eines Widerstands noch weiter aufdrehen?
Ein Labornetzteil wäre mir zu komplex, und die gehen auch meistens nur bis maximal 60V.
Hat da jemand eine Idee, und kann/will mir helfen?

Besten Dank im Voraus, und elektrische Grüße
Peter

Antworten:

wenns billig sein soll: 2 in serie?
LG Konstantin

von el El - am 16.09.2013 20:49
Hallo Peter,

schau mal bei Labor-netzteilen.
Ich habe eins mit 0 - 120V und 0 - 3A im Einsatz. Ist zwar ein alter Trümmer, muß aber ja auch nicht mit auf Tour und macht seinen Job seit Jahren zuverlässig.

Gruß
Horst

von hk12 - am 17.09.2013 07:16
Frag mal RM via PM der hat sowas als leichtes Schaltnetzteil aufgetan.

von thegray - am 18.09.2013 09:44
Moin, Moin! Und danke für die bisherigen Antworten.

Ein Labornetzteil ist mir definitiv zu groß, und meistens gehen die lediglich bis 60 V oder knapp drüber. Mit mehr Spannung sind diese nur schwer zu bekommen, oder kosten ein kleines Vermögen.

Die Idee mit den zwei Schaltnetzteilen hatte ich auch, wenn ich nur sicher sein kann, dass es funktioniert. Ich könnte je eines mit 36 V (+-10%) von Meanwell oder TDK-Lambda/Conrad einbauen. Entweder an jeweils 9 Blöcken, oder über alle 18 Blöcke. Mittlerweile glaube ich auch dass ich besser mit 1,5A lade, denn die CBM1 balancer verbraten ja 1,7 A. Ich hatte erst gedacht, diese zu verdoppeln.
Ausgelöst wird die ganze Aktion deshalb, weil mein Ladegerät erst oberhalb von 70 V den Ladestrom weit genug reduziert. Ich weis zwar nicht, warum das Ding so tickt, denn es ist für 16 Blöcke (48V) ausgelegt, bin aber anders herum auch froh, weshalb ich ja die 2 zusätzlichen Blöcke ohne Probleme einbauen konnte.
Nun sind mir 4 Blöcke ein wenig aus dem Kurs geraten, weil das Balancieren bei >3,6 V und >20 A Ladestrom nicht wirklich gut funktioniert. So schaltet das BMS den Ladevorgang ab, wenn ein Block die 3,7 V erreicht. Habe auch andere Abschalt-Spannungen ausprobiert, aber das führte nicht dazu, (wenige Minuten) dass die nachhängenden Blöcke aufholen konnten.
Ich habe nun ein Meanwell-Schaltnetzteil mit 3,3 V (+-10%) und 7 A gekauft und damit die Blöcke nachgeladen. Es sind ca. 20 - 35 Ah rein gegangen. Ich müsste diese Prozedur aber auch mit den anderen Blöcken machen, denn welch Wunder, nun hängen andere hinterher.

Ich glaube, dass es nach nun fast 2 Jahren, und mehr als 27.000 km nicht ungewöhnlich ist, suche aber einen Weg dies zu automatisieren. Und dazu benötige ich weniger Ladestrom als die Balancer verbraten können.
Mein Ladegerät ist übrigens dies hier von [www.ev-power.eu]. Ich hatte es schon einmal auf, ist mir aber zu kompliziert. Sicher genügt es einen bestimmten Wiederstand zu verändern um den Ladestrom zu reduzieren.

Danke und elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 18.09.2013 20:19
Hallo

Gibts manchmal in der Bucht, ich schau mal ob ich noch irgendwie herausbekomme wie der Verkäufer hies, war vor 2 Rechnergenerationen als ich das Teil gekauft habe, ist ein 72V Bleiakkulader als Platinenversion.

Gruß

Roman

von R.M - am 18.09.2013 20:45
2 in serie funktioniert tadellos wenn beide auf gleiche Spannung eingestellt sind, oder eben wie Du schreibst, 9+9 Blöcke. Die meanwells lassen sich gut in der Stromstärke regulieren, ein kleiner Eingriff, zB:
[www.recumbents.com]


LG Konstantin

von el El - am 19.09.2013 05:38
Ah, super, endlich ein einstellbares Ladegerät. Jetzt kann ich endlich mit der Angela zusammen das smart grid aufbauen.

von Bernd Schlueter - am 19.09.2013 09:06
gibts doch eh wie Sand am Meer, nur halt nicht immer so büllich :)
Für die meisten Anwendungen wär das eh zu schwach, fürs ballanzieren aber fein. Der selbe Trick dürfte aber wohl auch mit den großen meanwells gehen.
Meine Detonation,
Konstantin

von el El - am 19.09.2013 09:41
Suuper! :spos:

Das ist ja schon der richtige Ansatz. Genau so ein Poti würde ich ja auch gerne in mein Ladegerät einbauen. Ich bau das Ding am Wochenende doch noch einmal auseinander, mache ein paar hochauflösende Bilder, und stelle die hier rein. Ich weis ja, das es ein ähnliches Ladegerät mit BMS-Verbindung und damit mit der Ladestromreduzierung gibt. Eventuell kann man dass ja "nachrüsten".
Die Ladestrombegrenzung bräuchte ich übrigens bei den von mir angedachten 50W Netzteilen (TDK-Lambda LS50-36) nicht, denn die geben ja sowieso nur 1,4 A raus, und sind in der Spannung justierbar.

Danke und elektrische Grüße
Peter.

von hallootto - am 19.09.2013 13:19
Hallo Peter,

ich verwende zum balancieren meiner 16 Zellen dieses Gerät.

Es lassen sich mit dem Potis 2 Spannungen (max. 69,4V) mit den dazugehörigen max, Strömen einstellen. Umgeschaltet wird dann mit dem Schalter auf der Vorderseite.
Über 5A habe ich aber noch nicht gedreht. Meine Verbräterplatinen können sowieso nur 2,1A.

Wenn du Interesse hast, bitte bei mir melden..
















mfG
Peter

von Peter End. - am 19.09.2013 15:30
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