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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Peter Dambier, Thomas Pernau (Ion), Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, thegray, Emil

Ohne Worte

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 29.09.2013 18:25

Spioeglein, Spieglein...

Doch, ein paar Worte schon: Der erste Akku muss ein Hochstromakku sein.

Antworten:

Elektrischer Reservekanister - wenns so einfach wäre.

Aber wenn die Schuhkartons statt über Lüsterklemmen über Glasfasern angeschlossen wären ...

Und wenn man einen Blitz (oder ein ganzes Gewitter) ohne Adernendhülsen in so eine Glasfaser ...

Und dann noch eine handelsübliche Krokodilklemme ...

Man sieht dem Online Spiegel nicht an, ob es die vorletzte Seite im gedruckten Spiegel ist, also Satire oder Glosse.

Ein dicker roter CEE 400V/64A ist fast so groß wie der Schuhkarton und hat für den Strom eine Null zu wenig. Ich kann mirs nicht vorstellen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 29.09.2013 19:12
Wir könnten uns ja damit begnügen dass die Akkupakete per DC/DC Wandler den Fahrakku bei Laune halten. Dann wäre die Belastung für die Anschlüsse der Zusatzakkus schön gleichmäßig.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 29.09.2013 20:00
Schuhkarton 180 x 270 x 130 mm. 9V Batterie 15 x 25 x 50 mm

Ich bekomme etwa 7 mal so viel wie ich für die 330V für den i-MiEV brauche rein. Das gibt etwa 1,4 AH in NiMH. Für eine kWh brauche ich schon 2 Schuhkartons.

In Lithium sieht das sicher besser aus.

DC-DC Wandler in beide Richtungen?

Das BMU des i-MiEV wäre sicherlich nicht glücklich, wenn da einer Batterien zieht und steckt. Also BMU und CANBUS für jeden Schuhkarton.

Ich kann mich den zwei DC-DC Wandlern nicht anfreunden. Das sind Laden und Entladen jeweils 10% Verlust plus Kühlung. Also nochmal zwei Gardenia Schlauchkupplungen und ein Wischlappen für das Kühlwasser.

Das verlagert nur das Better Place Problem von einer auf viele Batterien. Tesla hat das zwar gelöst, aber speziell auf ein bestimmtes Auto und mit speziellen Robotern.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 29.09.2013 21:49
Zitat
Peter Dambier

Das BMU des i-MiEV wäre sicherlich nicht glücklich, wenn da einer Batterien zieht und steckt.


Da hast das System nix begriffen


Das wäre optmiert sicher ein Weg das Grundeauto billiger zu machen und genauer den
Verhältnissen des Nutzer anzupassen.

Der wirkliche Akku fürs E-Auto ist so klein das bei einer besseren C-Rate die technischen
Parameter eingehalten werden, ohne des der Schmu erzählt werden muß der Tesla hat
500 Kilometer Reichweite ( wenn man dann nicht schneller als 50 km/h fährt )

So ein E-auto könnt ( muß aber net, wenn der Fahrer nicht grad Pupertär ) eine tolle Beschleunigung
haben ohne mords Kosten weil ein Riesenakku dafür nötig.

von Manfred aus ObB - am 29.09.2013 22:15
Ja, einfach parallel Schalten geht nicht. Aber man könnte jedes Akkupaket mit einer Halbbrücke versehen und diese durch kleine Ausgleichsdrosseln auf den Motor wirken lassen.Ich halte es nicht für dumm.Es könnten sehr unterschiedlich geladene Batteriepakete kombiniert werden und ein wechselnder Teil in der Garage bleiben und Energie des Solardaches speichern. Nur, wenn es einmal auf weitere Fahrten gehen sollte, werden alle Pakete benötigt. Natürlich benötigt man eine Einheitsspannung für alle Fahrzeuge, um einen beliebigen Tausch der Batteripakete vornehmen können. Ohne größeren elektronischen Aufwand werden dabei voll geladene Zellen stärker entladen, in gering geladene Zellen wird stärker rekuperiert.
Die Ansteuerung der Halbbrücken ist die gleiche, nur die Ausgänge jeder Halbbrücke werden getrennt aus dem Controller geführt.
Wir erinnern uns, das Curtis besitzt viele parallele Transistoren, deren Ausgänge man problemlos voneinander isoliert herausführen könnte oder auch in jedes Batteriepaket packen könnte.
So kann auch ein Teil der Batterien am Zielort verbleiben und entsprechend getauscht werden, um die Reichweite anzupassen oder in Zwischenstationen als Solardachpuffer wirken, der bei Bedarf auch den Haushalt außerhalb der Sonnenstunden versorgt. Liegen gebliebene Fahrzeuge? Kein Problem mehr. Geladene Pakete findet man überall. Sagen wir, zwischen zehn und vierzig 1-kWh-Pakete befinden sich im Fahrzeug, jeder Stecker muss nur 1/10 des Stroms verkraften können und ist abgesichert.

von Bernd Schlueter - am 30.09.2013 00:41
Die Frage ist doch, wo kann man die Pakete im Fahrzeug platzieren dass man sie leicht austauschen kann und nicht stören. Wobei leicht austauschen, bei einem Gewicht von 10-15 kg ist auch nicht für jeden so einfach möglich.

Wahrscheinlich müsste man da Fahrzeug auch wieder ganz speziell um die Batterien herum bauen. Jedenfalls halte ich wie gezeigt den Kofferraum für weniger geeignet.

Und über den Preis sollte auch nochmal nachgedacht werden. Heute bekommt man LiFePO4 1 kWh Akkupacks auch schon für weniger als 500 €. und eigentlich sollten die Akkus doch billiger werden.

von Emil - am 30.09.2013 05:08
Zitat

Wahrscheinlich müsste man da Fahrzeug auch wieder ganz speziell um die Batterien herum bauen. Jedenfalls halte ich wie gezeigt den Kofferraum für weniger geeignet.


Auf keinen Fall. Das System muß mit vorhandenen Autos klarkommen. Entweder im Kofferraum oder auf dem Rücksitz oder auf dem Dach. Anhängerkupplung ist leider nicht.

Man kann bei vielen heutigen Autos, mit und ohne Verbrenner, die Passagiere durch Fracht ersetzen. Stecker dran - paßt. Wenn man die Batterien in Babysitze einbaut, kann man sogar die Befestigung nutzen, ohne neues patentieren zu müssen.

Better Place ist pleite und kommt nicht wieder. Da baut niemand mehr ein Auto drumrum.

Das einzige Auto mit Wechselbatterien dürfte für lange Zeit der Tesla sein und die Batterie paßt weder in einen i-MiEV noch einen i3.

Zitat

Die Frage ist doch, wo kann man die Pakete im Fahrzeug platzieren dass man sie leicht austauschen kann und nicht stören. Wobei leicht austauschen, bei einem Gewicht von 10-15 kg ist auch nicht für jeden so einfach möglich.


Die Einkaufskörbe im Kofferraum oder auf dem Rücksitz sind auch nicht leicht und schon garnicht praktisch. Stören tun sie gewaltig, besonders den der hinten sitzt.

Im i-MiEV kann ich mir gut vorstellen, als Zweisitzer, im Kofferraum eine Lage Schukartons und darüber das Reisegepäck, auf Weltreise (500 Kilometer) zu gehen.

von Peter Dambier - am 30.09.2013 09:48
Zitat
Peter Dambier

Better Place ist pleite und kommt nicht wieder.


Wieder so eine pauschal Aussage, erst was schreiben dann eventuell mal nachsehen, das macht kein guter Pirat,
der ist im Internet so zuhause das es in Fleisch und Blut implantiert :cool: da ist selbiges andersrum :xcool:

Der Gott des Handel Merkur hat sich der Sache angenommen genauer Tzachi Merkur
[green.autoblog.com]
was letztlich draus werden wird, Tja das wissen nur die Götter.

Zitat
Peter Dambier
Das einzige Auto mit Wechselbatterien dürfte für lange Zeit der Tesla sein


Das System soll ja genau nicht so beschert sein, wie das von Tesla :mad:

es wird nich die Autobatterie ausgewechselt, sondern ein Zusatzstromquelle eingeführt die nicht
wie die Autobatterie ( im Idealfall, bisher wurds immer vermurkst siehe Better Place oder Tesla )
mit Spitzenstromen bei Beschleunigung oder Rekuperation belastet, sondern gibt möglichst gleichmäßig Strom ab.

Natürlich sollte der Akku auf die Aufgabe optmiert sein, als das gegenteilige der eigentlichen Autobatterie,
hohe Energiedichte, geringe C-Rate.

Der Idealeplatz wäre der wo ansonsten der mietbare Bordstromversorger hinkommt ( neideitsch Ranger Extender )
so das die Reichweite nach Energieangebot und Fahrprofil optimiert werden kann, so könnte man das Grundfahzeug,
mit dem der Papi den Rest des Jahres zur Arbeit pendelt zum Ganzjahresauto machen :p

von Manfred aus ObB - am 30.09.2013 10:20
In Zeiten von Canbus, Chamäleon Lader usw. könnte man den/die Zusatzakkus vielleicht ganz praktisch und billig machen:
- Akkupack so um die 300V
- Einfache Zellüberwachung auf Unterspannung und Temperatur im Pack
- Akkupack meldet sich am Fahrzeug an: Kapazität und max. Entladestrom (0,5 C oder so)

Der DC/DC Wandler zum Entladen der Zusatzakkus ist ja schon im Fahrzeug drin: der Bordlader. Ja nach Lader können 1-3 Akkupacks parallel in den Fahrakku umgeladen werden. Weitere verfügbare Akkupacks kommen eben der Reihe nach dran.

So, wer jetzt zweifelt dass das geht der schaue mal seine letzte Zeile an da wo steht 12 kWh/100 km oder so. Das heißt doch dass zum Fahren nur 5-10 kW Dauerleistung nötig sind also würde selbst ein 3 kW Bordlader für 50% Reichweitenverlängerung gut sein wenn ausreichend Zusatzakkus vorhanden.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 30.09.2013 18:58
Also was Bernd mit seinem NEMA Nachbarschafts "Netz" vor hat, auf die Batterie übertragen:

Ich hab da sone Spannung und ein Bißerl Strom hab ich auch - und ein treuer Manzanito schiebt das auf Augenhöhe der aktuellen Bordnetzspannung.

Parallel zum DC-DC Wandler eingespeist.

Ein IGBT Kontaktor verbindet den Manzanita reihum mit den Schukartons, jeweils für ein paar Sekunden.

Der Trick funktioniert bei i-MiEVs mit 330V genau so gut wie bei anderen eAutos mit anderen Spannungen.

Für Bastler, Schukarton mit 9V Batterien NiMh? oder vielleicht aus dem Modellflieger (oder Netbook) die 4V Spezies Lithium. Bottom gebalanced und irgendwie auf 100V gebracht. Den Rest soll der Manzanita richten.

Obacht, es gibt Zellen, die darf man nicht parallel schalten, weil volle Zellen weniger Spannung als halbvolle haben. Die halbvollen würden leer gelutscht und die vollen gnadenlos überladen. Das gilt innerhalb des Schuhkartons. Nach draußen, also ins Auto, sorgt schon der Kontaktor für Ordnung.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 30.09.2013 19:52
Hallo Peter,

ist zwar am System vorbeigemogelt, aber könnte funktionieren, zumindest mal mit 500 W oder so. Besser als nichts.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 30.09.2013 20:07
Bleibt aber dabei das man dazu so oder so eine entsprechendes Fahrzeugkonzept drumrum bauen muß. Damit ein EV effizienter in Kosten und Leistung wird.
Mit den Konzepten der "Großen" Hersteller kannst du das aber nicht umsetzten oder nur schwer im doppelten Sinn.
Was wieder oder zumindest teuer macht - das dem, also der Sache an sich Kontraproduktiv ist.

Als Beispiel - Wieder mal Gähn ich weiß - Tesla, nimm den Akku des S und den Antrieb und bau das in einen 6er oder GT; oder A8 Coupe oder ein ....Was bekommste dann einen teuren Zieglstein der übers Asphalt schleift.



ps. Nebenbei ist das perse nicht für Massen tauglich - denn Akku; Kontakte; Verkabelung außerhalb des Fahrzeugs und dann noch im schmutzigsten; feuchten und am schlechtesten zu wartenden Bereich unter zu bringen! Also somit auch das Wechsle Akku Konzept der Hauptbatterie - nun ja auch Tesla ist nicht perfekt. (wobei der Grund dafür weniger die Vorteile als einfach Markt-Marketing ist - Meine Meinung)

von thegray - am 30.09.2013 21:11
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