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elweb Batterie
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vor 4 Jahren, 9 Monaten
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vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Emil, R.M, Manfred aus ObB, thegray, el El, hk12, EVplus, Sven Salbach, weiss, Cavaron

Lange Standzeiten von Elektrofahrzeugen, Strategien zum Erhalt der "Batteriegesundheit"

Startbeitrag von EVplus am 24.10.2013 17:08

Die Frage eines Renault ZOE Besitzers , "Wie erhalte ich ein halbes Jahr die Batteriegesundheit ohne Nutzung des Fahrzeugs" hat mich beschäftigt.
Ein 1/2 Jahr geht der Besitzer nach Südamerika und lässt seinen noch recht neuen ZOE diese Zeit in Europa zurück.

Welche Strategien gibt es ? Tesla hat ja schon beim Roadster spezielle "Lagerungsladeprogramme". Wie sieht es bei den heutigen anderen E-Autos aus ?

So gibt es Empfehlungen die Lithium Akkus nur bis zu 80% zu laden. Was macht in dieser Zeit der 12V Akku - ( Stichwort Selbstentladung )?

Soll das Ladekabel ( unter Strom) angeschlossen bleiben ?

Viele , noch ungeklärte Fragen.

Habt Ihr Empfehlungen bzw. Erfahrungen ?

Die Bedienungsanleitung des Renault ZOE sagt : Kabel angeschlossen lassen

Wie sind die Empfehlungen/ Erfahrungen beim i-miev, Peugeot Ion, C-Zero, Nissan Leaf, Smart ed , Ampera und Andere ?

Beste Grüsse EVplus

Antworten:

Also es ist ein Chemiespeicher!
Die Alterung ist auch ein chemischer Vorgang? !

Wann laufen die Chemischen Prozesse, also auch die nachteiligen am langsamsten ab!

Bis welcher Temperatur darf das Fahrzeug auf der Straße stehen.

ICh habe das Handbuch nicht aber sich sag mal -20.

Die Elektronik zieht Strom auch das später überlebenswichtige BMS in diesen Fahrzeugkonzepten , die muß zugeführt werden - ERGO Stecker rein! (hat schon einen Grund wenn selbst der Hersteller ...):D

Und ja Teilentleert - Sofern der Lader nicht gleich wieder anfängt von 60 oder 70% auf die 100% gehen zu wollen -> Und die Batterieheizung einzuschalten .....;). Das sind eben dieses bewußten Lagerprogramme .....
Workaround für - Wenn nicht machbar, schauen ob es einen Setup für "flache Zyklen" mit stark eingeschränkter Reichweite gibt? - das könnte dann auch ein Hinweis auf eine niedrigere "Vollladegrenze" sein, dann da ansetzen und NAchfragen.

Ergo - Lagerprogramm wenn im User-Zugriff; Batterieheizung auf Passivität prüfen bei Lagerung ; Teilentladen ( evtl. auch zusätzlich den Zell-Hersteller und Typ in Erfahrung bringen und denn direkt fragen wie bei welcher zulässigen -Temp.; am besten auch das "Wiederanladen") Und Teilentladen in einen Tiefkühlhaus ... Seit dem Butter-; Fleischberg... gibt es ja eigentlich genug.

Und einen bekannte/n 1x Monat nach schauen lassen ob der Lader noch mit Saft versorgt wird - oder via GSM-OBD selber .

3-2Wochen vor Inbetriebnahme wieder rausholen und sich selber warm werden lassen.

von thegray - am 24.10.2013 19:43
Hallo

Wozu sich gedanken machen, der Akku ist geleast, wenn defekt gibts nen neuen.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.10.2013 22:03
Zitat
R.M
...
Wozu sich gedanken machen, der Akku ist geleast, wenn defekt gibts nen neuen.
...

hallo :-)
na, ganz so einfach ist es dann doch nicht!
BA lesen hilft weiter.
ich habe mein wissen vom twizy, da steht drinnen vollladen und beide batterien trennen.
beim twizy geht das noch recht einfach. der hat den batterienstecker sichtbar am unterboden. wie das beim zoe ausschaut weiß ich natürlich nicht.

also ich würde zum :-) fragen gehen ob und zu welchem preis sie den (fachgerecht) einlagern können.

von weiss - am 25.10.2013 06:23
Hallo,

ich sehe das auch so:
Fahrzeug in Garantie + Akku geleast >> Händler soll sich kümmern.
Gehts schief, sein Problem... .
Ist ja schon blöde nen Leasing-Akku nen halbes Jahr stehen zu lassen und munter zu bezahlen.

Meine eigenen Fahrzeuge werden geladen und auf ca 70% entladen, dann wird Akkupaket und wenn vorhanden 12V Batterie abgeklemmt. 1/2 Jahr Standzeit haben die LiFePo Akkus auf diese Art bisher immer gut überstanden.

Seit den guten Erfahrungen mit dem KEWET, habe ich auch die anderen Fahrzeuge mit Hauptschalter (mit Vorglühknopf) ausgerüstet. Damit kann ich dann jederzeit ohne Aufwand stillsetzen und schnell wieder in Betrieb nehmen und der DC oder sonstige Systeme können keinen Schaden anrichten.

Gruß
Horst

von hk12 - am 25.10.2013 08:23
Wie wäre es mit Untervermietung? Natürlich an jemanden, dem man vertraut das Auto und Akku gut zu behandeln. Akku-Miete läuft ja weiter...

Ansonsten ist Lagerung im Kalten für Lithium gut, für 12V Blei aber nicht. Stecker würde ich auch drinne lassen, man kann nie wissen. Voll geladen rumstehen lassen ist vielleicht nicht optimal, aber 1000% besser als einmal tiefenentladen. Außerdem könnte Renault meckern, dass man sich grob fahrlässig nicht an die Anleitung gehalten hat und den Tod des Akkus somit selbst verschuldet.

von Cavaron - am 25.10.2013 08:28
Zitat
R.M
....Wozu sich gedanken machen, der Akku ist geleast, wenn defekt gibts nen neuen.


Ganz so einfach ist das auch nicht. Wenn der Akku defekt ist , ok. wenn er aber z.B. durch nachlässige Lagerung dann nach einem halben Jahr nur noch 80% Kapazität hast und dann 4 Jahre lang der Akku nicht unter 75% der Anfangskapazität fällt , schaust Du auch in die Röhre....

Also besser darauf aufpassen und möglichst die 100% Kapazität erhalten.

OT : nachdem ich im Artikel von [www.manager-magazin.de] gelesen habe, daß der Freiherr von Gemmingen nach 5 Jahren und 250.000 km anstatt 350km nur noch 100 km weit kommt, bin ich schon nachdenklich geworden...soviel Verlust hätte ich nicht eingerechnet !

Leseprobe mit der betreffenden Aussage :
[attachment 381 TeslaAkkuprobleme_klein.jpg]

von EVplus - am 25.10.2013 11:31
Zitat
EVplus

OT : nachdem ich im Artikel von [www.manager-magazin.de] gelesen habe, daß der Freiherr von Gemmingen nach 5 Jahren und 250.000 km anstatt 350km nur noch 100 km weit kommt, bin ich schon nachdenklich geworden...soviel Verlust hätte ich nicht eingerechnet !

Leseprobe mit der betreffenden Aussage :
[attachment 381 TeslaAkkuprobleme_klein.jpg]


Würd ich jetzt nicht gleich das Hosenflatern kriegen, es handelt sich ja um einen Teslaakku da war nicht mehr zu erwarten,
bevor jetzt die teslajünger schreien Steinigt Ihn, die Aussage ist nicht von mir steht so in den ELWB * Wasgibtneis *

[baseportal.de]

von dort ist a Horgascht ( Hochdeutsch Interview ) verlinkt wo folgendes geäußert wird


Zitat
Sven Bauer
Also ist der Eindruck falsch, dass Tesla die besseren Akkus hat?
Zunächst mal hat Tesla einen Akku, der funktioniert. Aber der Akku im BMW i3 ist im Vergleich dazu ein Quantensprung.
BMW hat ein industriell gefertigtes, ausgereiftes Teil mit dafür abgestimmten Zellen, nicht eine Laptop-Zelle, die
abgewandelt worden ist für eine Automotive-Anwendung. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Tesla wird ein Problem bekommen, weil der Kunde nach fünf, sechs Jahren kaum bereit sein wird,
mal eben 20.000 Euro für einen neuen Akku auszugeben.


von Manfred aus ObB - am 25.10.2013 11:57
Hallo

Je größer der Akku desto weniger Zyklen sind akzeptabel, hat halt alles seinen Preis, du kannst Lithiumakkus kaufen wo der Hersteller für 15 Jahre Lebensdauer und 3 Jahre Lagerung gerade steht, nur der Preis ist halt heftig.

Die Unterschiede liegen wie auch BMW erkannt hat in der Fertigungsqualität und den Materialien.

Rundzellen deren Ausenhülle aus Metall besteht und die Individuell auf den Ausdurchmesser der Zelle abgestimmt ist, dazu noch eine gute Dichtung oder ein fester Elektrolyt und schon sind 20 Jahre keine Utopie mehr.

Und 250000 km sind doch nicht schlecht das sind 8ct/ km Akkukosten, bei Renault sinds 12,1 ct/km. für einen wesentlich kleineren Akku

Gruß

Roman

von R.M - am 25.10.2013 14:11
Roman genau - und laß mich ergänzen das die Akksu die Heute verbaut werden wahrscheinlich mehr abkönnen...

Man erinnere sich mal an die Dramen der ersten Jahre bei NB.

von thegray - am 25.10.2013 19:51
Hatte ich nicht irgendwo einen Artikel verlinkt wo drin steht, dass die aktuellen Akkus beim Tesla etwa 1.600 Zyklen aushalten und die nächste Generation voraussichtlich bei 2.400?

Bei 1.600 Zyklen und 400 km Reichweite pro Zyklus fährt man mit dem Akku 640.000 km. Das ist doch wirklich kein schlechter Wert. Und der gesamte Akku kostet ja dann in 10 Jahren auch keine 20.000 Euro mehr sondern weit weniger. Man kann auch heute beim Kauf eines Tesla schon den zukünftigen Austauschakku für $12.000 mit kaufen.

Und dass BMW angeblich den besseren Akku und dieser eine längere Lebensdauer hat, das muss sich erst Mal zeigen. Wegen der geringeren Reichweite muss der BMW Akku bei gleicher Gesamtkilometerleistung 3-mal soviel Zyklen aushalten. Und natürlich sind auch die Einzelzellen ein industriell produziertes Produkt, das wegen der sehr hohen Stückzahlen weit bessere Qualität erwarten lässt als die bisher nur in geringen Stückzahlen gefertigten Zellen beim BMW.

Tesla verfolgt auch bei seinen aktuellen Batterien ein ganz anderes Konzept als all die anderen hersteller. Anstatt dass jede Zelle einzeln überwacht wird, werden die Zellen und der Zellbehälter so gestaltet, dass man darauf völlig verzichten kann. Dies spart massiv an Elektronik-und Produktionskosten. Dass Tesla konventionelle18650 Zellen verwendet, das stimmt nicht mehr. Diese wurden so verändert, dass sie konstruktiv Teil des Sicherheitskonzepts sind. Z.B. trennt sich die Zelle selbsttätig mechanisch aus dem Strang wenn sie überhitzt wird. Aber vorher sorgt schon die ausgeklügelte Kühlung dafür, dass eine heisse Zelle keinen Schaden an der Batterie verursachen kann. Da die Kapazität pro Zelle sehr gering ist kann man deren Wärme bei einem Schaden noch problemlos handeln. Bei einer großen Blockzelle, mögicherweise mit mehr als 100 Ah, sieht die Sache dagegen schon ganz anders aus.

Meiner Meinung nach hat deshalb der Tesla das fortschrittlichste Sicherheitskonzept und auch die höchste Energiedichte, während alle anderen nur die ausgetretenen Wege beschreiten und deshalb auch Probleme mit den Batteriekosten haben. Die anderen Hersteller werden es schwer haben dem gleichen Pfad wie Tesla zu folgen, ohne dass sie an Tesla Lizenzkosten für die Nutzung der Technologie zahlen müssen.

Hier sind ein paar interessante Bilder zu finden.

Hier noch mehr Infos zur Technologie.

Wenn es ein Tesla Unterforum gäbe dann könnte man die ganze Tesla Info auch dort konzentrieren.

von Emil - am 26.10.2013 05:19
Hallo

Lassen wir mal dahingestellt wer das bessere Konzept hat, was ich bei Tesla vermisse sind die Werkstätten die sich um die Mechanik kümmeren, auch wenn die Elektronik problemlos ist die Mechanik ist es nicht.

Da werden die noch viel Lehrgeld zahlen müssen da sie ja nicht aus der Automobilecke kommen.

Tatsache ist jedenfalls daß momentan Lithiumakkus angeboten werden die 5500 Zyklen aushalten bei 16 stündiger Ladung und 8 stündiger Entladung bis sie 80% der Anfangskapazität haben, der Hersteller garantiert das.

Jedenfalls ist bei allen langlebigen Zellen die Vorgehensweise gleich, Rundzellen, jeder Zellenwickel wird gemessen und der Becher individuell drauf ausgelegt, dazu kommt ein Metallgehäuse ( bei denen mit hoher Leistungsdichte eine Titanlegierung) und sehr gute Polabdichtungen.


Gruß

Roman

von R.M - am 26.10.2013 07:45
Zitat
Emil
Wenn es ein Tesla Unterforum gäbe dann könnte man die ganze Tesla Info auch dort konzentrieren.


Für jede Marke ein Forum das wird bald Lustig :mad:

Fänd besser man würd das nach Kaufpreis staffeln, also E-auto bis 15000€ bis 25000€ bis 35000 € bis 50000€ und dann über 75000€ aufwärts.

Wär besser vergleichbar und man könnt Autos die mehr fürs Ego gezielter ignorieren ;-)


Zitat
Emil
Hatte ich nicht irgendwo einen Artikel verlinkt wo drin steht, dass die aktuellen Akkus beim
Tesla etwa 1.600 Zyklen aushalten und die nächste Generation voraussichtlich bei 2.400?


gilt aber nur wenn man selten Schnellladen wird :rp:

Bis vor kurzen noch selbst auf der Teslaseite so gestanden, nun da man ein Flächendeckendes Netz will, schreibt man das besser nicht mehr, wenn Tesla was
versteht dann vom Marketing :o

Zitat
Emil
Wegen der geringeren Reichweite muss der BMW Akku bei gleicher Gesamtkilometerleistung 3-mal soviel Zyklen aushalten.


Bohhh äjjjj

Das ist ja so wie wenn man schreibt ein Auto mit einen 90 Liter Tank ist billiger als eins mit einen 30 Liter Tank
das muß dreimal weniger an die Tankstelle :spos: :xcool:

Zitat
Emil
Dass Tesla konventionelle18650 Zellen verwendet, das stimmt nicht mehr. Diese wurden so verändert,
dass sie konstruktiv Teil des Sicherheitskonzepts sind. Z.B. trennt sich die Zelle selbsttätig mechanisch aus dem Strang wenn sie überhitzt wird.



Sagenhaft was Elektronik alles kann, na halt des is ja völlig ohne Elektronik rein Mechanisch :hot:

Hmmm So, So genau deshalb stimmt die Aussage fast

Zitat
Emil
Anstatt dass jede Zelle einzeln überwacht wird, werden die Zellen und der Zellbehälter so gestaltet,
dass man darauf völlig verzichten kann. Dies spart massiv an Elektronik-und Produktionskosten.


Durch die Bauteile die mechanisch die einzele Zelle vom Akku trennen, wird Elektronik gespart
ob das deswegen Preiswert wird :confused:

Auf jendenfall wirds kritisch wenn das mehr Rundzellen tun den um so werden die andern belastet und davon werden
die nicht Kalt :cool:

von Manfred aus ObB - am 26.10.2013 08:01
Zitat
R.M
Tatsache ist jedenfalls daß momentan Lithiumakkus angeboten werden die 5500 Zyklen aushalten bei 16 stündiger Ladung und 8 stündiger Entladung bis sie 80% der Anfangskapazität haben, der Hersteller garantiert das.


Mal angenommen es käme zum Garantiefall: Wie weist man dem Hersteller die richtige Handhabung über die gesamte Verwendungszeit zweifelsfrei nach? So, daß es auch gerichtlich haltbar ist? Manche Garantie ist leider das Papier nicht wert auf dem sie steht.
150000€ Geräteschutzversicherung

von el El - am 26.10.2013 09:13
aus dem Grunde würde ich das Fahrzeug solange jemandem geben (vermeiten) und fertig..
Währe mir zu blöd wegen Akkumiete nur fürs stehen!
soll jemand der swas mal auf Probe haben will den für nen halbes Jahr nehmen und die Kosten tragen,..

von Sven Salbach - am 26.10.2013 14:07
Zitat
R.M
Lassen wir mal dahingestellt wer das bessere Konzept hat, was ich bei Tesla vermisse sind die Werkstätten die sich um die Mechanik kümmeren, auch wenn die Elektronik problemlos ist die Mechanik ist es nicht.


Jetzt gibt es ja noch nicht so viele Teslas in D. Aber Musk hat ja in seiner Rede in München gesagt, dass er ein Servicenetz aufbauen möchte so dass niemand wieter als 100 km zur nächsten Werkstatt fahren muss. Ähnlich war es am Anfang bei SMART auch. Das kann ja auch noch durch einen Abholservice ergänzt werden.

Zitat

Da werden die noch viel Lehrgeld zahlen müssen da sie ja nicht aus der Automobilecke kommen.


Tesla baut mittlerweile 20.000 Autos und kommt nicht aus der Automobilecke?

Jeder einigermaßen fähige KFz-Mechaniker kann nach einer Schulung die mechanischen Komponenten warten. Problematischer ist da die HV-Technik.

Zitat

Tatsache ist jedenfalls daß momentan Lithiumakkus angeboten werden die 5500 Zyklen aushalten bei 16 stündiger Ladung und 8 stündiger Entladung bis sie 80% der Anfangskapazität haben, der Hersteller garantiert das.


Wen der ein Elektroauto wirklich intensiv nutzen will interessiert das. Jeder ist scharf darauf sein Elektroauto so schnell wie möglich zu laden, weil eben die Reichweite doch nicht so groß ist wie es viele wünschen. Und bei Tesla geht es mittlerweile in Richtung 20 Minuten. Dass sich dadurch die Lebensdauer verringert ist anscheinend für Tesla kein Problem, sonst würden sie keine 8 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung geben. Die Zahl der Zyklen sind ein Problem für die anderen Elektroautos mit im Schnitt nur 150 km. Rechnet man die 5500 Zyklen um auf die 4-fache Kapazität des Tesla um reichen eben weniger als 1500 Zyklen. Der Punktist doch auch, dass Tesla eine höhere Energiedichte und ein kleines Volumen der Batterie hat und auch deshalb mehr Kapazität in ein Fahrzeug packen kann.

Zitat

Jedenfalls ist bei allen langlebigen Zellen die Vorgehensweise gleich, Rundzellen, jeder Zellenwickel wird gemessen und der Becher individuell drauf ausgelegt, dazu kommt ein Metallgehäuse ( bei denen mit hoher Leistungsdichte eine Titanlegierung) und sehr gute Polabdichtungen.


Wie oben schon geschrieben, spielt die Zahl der Zyklen keine so große Rolle mehr wenn man mehr Kapazität ins Fahrzeug packt.

Es gibt die folgenden zwei Alternativen momentan auf dem Markt:
1. Batterie aufgebaut mit prismatischen Zellen, geringer Energiedichte, hoher Zyklenzahl, und hohen Kosten pro kWh für das System und in der Folge mit wenig Kapazität.
2. Batterie aufgebaut mit modifizierten Rundzellen, hoher Energiedichte, mittlerer Zyklenzahl, deutlich günstigeren Kosten pro kWh für das System und hoher Kapazität.

Ich würde mich auch ganz klar für das 2. System entscheiden, weil ich lieber mehr Reichweite hätte statt eine Lebensdauer, die ich sowieso wahrscheinlich nie nutzen kann.

von Emil - am 26.10.2013 15:34
Zitat
Manfred aus ObB
Auf jendenfall wirds kritisch wenn das mehr Rundzellen tun den um so werden die andern belastet und davon werden
die nicht Kalt :cool:


Dafür gibt es ja dann noch die Überwachung des gesamten Packs, so dass Laden/Entladen abgeregelt werden kann. Es muss nur noch die Temperatur des Kühlmittels an einigen Stellen überwacht werden.

von Emil - am 26.10.2013 15:38
Hallo

Ganz einfach mit den Daten die kontinuierlich aufgezeichnet werden.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.10.2013 17:11
Hallo Sven,

aus Sicht der Akkus ja, aber das Auto ist ja Eigentum und das gibt nicht jeder gerne aus der Hand.

Gruß
Horst

von hk12 - am 26.10.2013 17:40
Zitat
R.M
Hallo

Ganz einfach mit den Daten die kontinuierlich aufgezeichnet werden.

Gruß

Roman


Kann man das, nicht manipulierbar?

von el El - am 26.10.2013 20:05
Hallo

Kann man wenn man die Daten mit einem speziellen Chip verschlüsselt.

Da die Zellen nur zusammen mit BMS und Thermalmangement verkauft werden ist das Risiko gering.

Auserdem werden diese Zellen bis jetzt habsächlich in Nachrichtensatelliten eingesetzt von daher ist das Risiko eines Fremdeingriffs vernachlässigbar

Aber wenn man bedenkt das so ein Satellit 30 Mio Umsatz im Monat bringen kann dann muß sich der Hersteller schon sicher sein wenn er diese Garantie gibt.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.10.2013 21:32
An sich muss das BMS jegliche Art von Fehlbedienung verhindern.

Was kann denn dann noch eine Fehlbedienung sein?

von Emil - am 27.10.2013 05:27
Zitat
Emil
An sich muss das BMS jegliche Art von Fehlbedienung verhindern.

Was kann denn dann noch eine Fehlbedienung sein?


Mit aktivierten BMS nie zu laden :xcool:

von Manfred aus ObB - am 27.10.2013 10:00
Manfred ich würde das nicht so sehen wollen.


Gehe mal davon aus

Nein damit das nicht besserwisser rüberkommt. - These:

a.: Gehe mal davon aus das die - etwas innovativer sind - weil nicht alte Pfade beschreiten bzw beschreiten müßen. (z.B. das man ein EV auf der Blechpanzerbasis aufbauend Planen weil man da in in der Anlagen-Technik auf bewährtes zurückgreift - blos kein Risiko.)

Ich lach mich ja sowie immer in die Tasche - kommen immer von wegen Strömungsgünstiger als beim Vormodell bla bla - und wenn ich mich drunter lege -> Grand Canyon, schlimmer gehts nimmer und das macht 1/3 der Fahrzeug-Oberfläche aus was nützen da im Verhältnis ein etwas besserer Kühlergrill und Spiegel!

KLAR man kann den Unterboden nicht anders aufbauen - man erzähle jemanden wie mir ein anderes Märschen.


b.: Die haben ihre Technik tausendmal mehr getestet - als jeder andere PKW-Großhersteller derzeit. Und entsprechend perfektioniert. (speziell in Bezug auf Akkusystem und Überwachung grade weil damit vieles steht und fällt)

c.: Manfred und grade du - so denke ich - hast auch die Einstellung weniger ist manchmal mehr - was bei Technik Einsatz bedeutet > weniger Komponenten mehr Zuverlässigkeit. Wenn die also BMS auf Zell eben reduzieren zu Gunsten "Physikalischer Sicherheitsfunktionen" finde ich das erstmal nicht grundlegend bedenklich.

(Ehrlich ziehe ich bei einem Auto wenn ich die Wahl habe passive Sicherheit der aktiven vor - Du bis doch Audi-Affine -> ProconTen nur mal als bei Spiel und wenn ich mal gezwungener maßen, einen Skandinavier angeboten bekommen sollte deswegen nicht grundlegend ablehnen.)

d.: Aber eins ist auch sicher wie das Ahmen in der Kirch - auch die werden Rückschläge und Rückrufaktionen haben - Alleine weil es bei den anderen Herstellern "Abteilungen gibt die nur drauf Warten jegliches Manko so auszuschlachten indem sie das entsprechend weiter lancieren um einen Konkurrenten irgend wie zu Schaden.

Spätestens wenn die Absatz empfindlicher getroffen wird und das mehr als nur Achtungserfolge in einigen USA-Bundesstaaten sind ......

Und weil ab einer gewissen Menge und Kostendruck Tesla versuchen wird Outsourcing bei Teilen zu machen dann nun ja wir kenne das bei den anderen Herstellern....in Fahrzeugbetrieb auf einmal bisherige unbekannte Fehler einschleichen weil eben das neue Ident-Teil doch nicht so ist wie früher das eigene ...

Aber eben da die neu anfangen nicht immer die Ausgetreten Pfand begehen der an deren die in manchen Hinsicht schwer zu handhabende Dauerprobleme in Gewährleistung und auch außerhalb dessen mit sich bringt OK Motor brauchen wir nicht drüber zu reden; Abgassysteme ; thermische Belastung von Teilen die nicht zur Mechanik des Motors gehören; Klimasysteme beim Tesla sicher hermetisch geschlossen; mittlerweile 7-8Gang Automatik oder das DSG (da mal reingeschaut)laß die mal in die Jahre kommen - die gelte jetzt schon als Mimosen.... dann doch mal lieber ein durch entwickeltes Stufenloses ZF Getriebe mit einen Leistungsschwachen Motor....

von thegray - am 28.10.2013 08:00
Zitat
Manfred aus ObB
Mit aktivierten BMS nie zu laden :xcool:


Auch das muss das BMS verhindern und wie bei Tesla die Leitstelle informieren.

Dass eine Kommunikation zwischen Batterie und einer Leitstelle immer mehr in Mode kommt habe ich erst gestern gelesen. Da wurde nämlich berichtet dass Renault verhindern kann, dass der Akku geladen werden kann, wenn die Akku Miete nicht bezahlt wird. ;)

von Emil - am 29.10.2013 06:11
Zitat
Emil
Auch das muss das BMS verhindern und wie bei Tesla die Leitstelle informieren.

Dass eine Kommunikation zwischen Batterie und einer Leitstelle immer mehr in Mode kommt habe ich erst gestern gelesen.
Da wurde nämlich berichtet dass Renault verhindern kann, dass der Akku geladen werden kann, wenn die Akku Miete nicht bezahlt wird. ;)


Zu meinen Beständen an alten Diesel, gehört ein Luftgekülter 2 Zylinder Deutz in einen Mobilkran
Demag KB 303 ( gebaut bei Bavaria ( nicht die Kesselbauer, sondern Gebr. Hoffmann Eibelstadt
( die wußten aber zuletzt nicht mal mehr das Sie jemals solche Geräte gebaut ))
der da im Sägewerk ein Sortierwagen ( elektrisch angetrieben und so von der Wasserturbine betrieben )
die Arbeit übernahm, fast 8 Jahr einfach in einen Eck stand wieder in Betrieb. Die Batterie war hin,
war klar und alle läßterten brauchst kein neue kaufen, sondern einen neuen Kran ( die funktion des
Seilbaggers ist heutzutage eigentlich nur nostalgisch ), da ich zu Lästerer ein sehr Bodenständiges Verhältnis hab,
Unimog geholt, Stahlseil einen Reingesetzt selber in den alten Demag und nach nicht mal 20 m
machte der alte Diesel mit den alten Dieselkraftstoff Tuck, Tuck. Einige Arbeiten zum nachstellen der Schlingband
Kupplungen und Bremsen und der Neubau des zerstörten Sägehalle konnte beginnen.

Keine NSA hat geholfen ( wobei ich vor 10 Jahren als die Straße gemacht ich schon eine grüne Betonfarb reinkippen wollte
( es gab aber grad kein Grün nur Gelb, Blau und Rot ) um es aus der Luft unkenntlicher zu machen. Die Frau meinte es ist
doch nich Krieg, also was soll daß, mein Bauchgefühl hat Recht behalten, der Stadt führt Krieg gegen seine Bürger,
den nur Feinde spioniert man aus :mad: oder wer solche Freunde hat ist mit den Feinden vielleicht besser dran :rolleyes:

Deshalb hab ich ja auch dazu was geschrieben [26373.foren.mysnip.de]


p.s. Das der Akku alles an die Firma meldet, hilft aber nich wenn er nicht geladen wird, er wird nur wie
Hal ( also der [www.youtube.com] ) langsam das wirr sein anfangen und verstummen.
Der Dumme ( in den Fall zweimal, den sowas tut man(n oder Frau nich )) ist nur der Kunde,
der darf den Schaden zahlen :rp:

von Manfred aus ObB - am 29.10.2013 09:18
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