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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
hk12, inoculator, Peter Dambier

Thread gesucht

Startbeitrag von hk12 am 10.12.2013 09:45

Hallo,

es gab vor einiger Zeit einen Thread in dem beschrieben wurde wie Jemand NiCD mit sehr kleinem Strom über sehr lange Zeit regeneriert hat.
Ich suche bereits eine ganze Weile, finde diesen aber nicht wieder. Der Link soll als Info oder auch Hilfestellung für einen anderen NiCD-Fahrer dienen.

Kann Jemand helfen?

Danke und Gruß
Horst

Antworten:

den:
[26373.foren.mysnip.de]

;-)

War auch wieder Thema auf dem Weihnachts BKK.

An dieser Stelle überigens nochmal Danke an alle Teilnehmer.
Das war ein sehr schöner Jahresabschluss.

Ich freue mich auf das nächste Jahr.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 10.12.2013 11:13
Richtig Carsten,

ich war schon soweit das ich diesen Thread gefunden hatte, aber den entsprechenden Zweig übersehen habe.

Danke Dir
Horst

von hk12 - am 10.12.2013 11:39
Laden mit Assymetrischem Wechselstrom:

ein Widerstand in Serie sagen wir 100 Ohm. Eine Diode und parallel ein Widerstand mit 1 Kiloohm. Damit habe ich eine zeitlang sogar Trockenbatterien wieder aufgeladen.

NiCd werden wieder fitt und aus Wegwerfbatterien kommt wieder Strom, aber spätestens beim vierten Mal bekommt die Wegwerfbatterie ein Loch und läuft aus. Der NiCd züchtet Stalagmiten und Stalaktiten wie eine Tropfsteinhöle. Kurzschluß - kann man ausbrennen mit ordentlich Ladestrom, Loch im Diaphragma, das wars.

Also nichts für Dauer, nichts für Lebensdauer, aber wenn man weiß was man tut ...

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 11.12.2013 07:57

Minmimalstromregeneration NC Zellen.

Hallo Peter,

der asymetrische Wechselstrom ist etwas für die grundsätzliche Regenerierung der noch vorhandenen Oberfläche.
Bei der Minimalststomregeneration geht es um die Wiederherstellung von inaktiven Bereichen auf der Cadmiumoberfläche.

Kurz zur Geschichte:
Bei der Extraktion einer Nickel-Cadmium-Elektrode wurden kleine Trichter auf der Cadmiumoberfläche sichtbar -ähnlich einem Trichter, wie er sich in einem Milchshake bildet, wenn er mit einem Strohhalm getrunken wird.
Die Theorie nimmt nun den Ausgangspunkt, daß das Cadmium nicht feste, sonder ähnlich Knetmasse flexibel ist.
Bereits durch langfristiges (>1 Jahr) einfaches kühles Aufbewahren mit Kurzschlusswiderstand konnte eine Wiederherstellung verloren gegangener Kapazitäten festgestellt werden.
Bei der Langzeitbestromung (>7 Tage) eines geladenen NC Akkus mit Strömen im 0,01C Bereich konnte der gleiche Effekt mehrfach durch unterschiedliche Personen nachgewiesen werden.
Eine Probe mit einem demontierten Akku zeigte tatsächlich, daß die Trichter im Cadmium nach einer solchen Behandlung stark verkleinert waren und teilweise die Oberfläche schon dabei war sich zu einer homogenen Fläche zu verbinden.

Ich vermute:
Die in sich bereits weiche Masse des Cadmium auf dem Nickelträger wird im geladenen Zustand an den Übergängen zum Träger in den "Trichtern" durch den kleinen Strom über längere Zeit so "sanft" erwärmt, daß es zu einer langsamen exothermen Reaktion kommt, welche die Masse zum Fließen bringt und somit ein Schließen des Trichters bewirkt.
Die so regenerierte Oberfläche nimmt danach wieder aktiv an der Gesamtkapazität teil.
Gleiches -jedoch unendliche langsamer- passiert, wenn der Akku über sehr lange Zeit ungeladen steht. Die freie, nicht durch einen Separator bedrückte Stelle füllt sich von Innen heraus wieder mit Material.

Praxis:
Ursprünglich mit um die 35 - 40Ah Restkapazität gefahrenen SAFT STx50 Einzelzellen konnten auf über 50Ah Kapazität regeneriert werden.
Die Reichweite des Testträgers im Sommer stieg von etwa 30km bis 33km auf 38 bis 40km an.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 11.12.2013 11:03
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