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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Ralf Wagner

Wechselakku für Ralf und alle anderen Hybridfahrer

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 14.12.2013 13:06

Wer einen Prius fährt, ist ein (kleiner) Luftverpester. Nein, das muss nicht sein.
Idee, wie man die Stadtfahrten trotz Verbrenner elektrisch zurücklegen kann:
50kg oder mehr Akkus kommen statt dem NiMh in den Prius, herausnehmbar, in 5 Portionen zu je 10 kg je mit Henkel.Auch andere gut tragbare Kombination möglich.Die Akkus werden , jeweils eine Portion im Parkhaus, das gleichzeitig Wechselstation ist, von Hand getauscht. Plug in im wörtlichen Sinn. das BMS ist so beschaffen, das jeweils nur ein bis zwei Akkus reihum geleert werden, die fangen dann an, zu blinken. Sprich, zwei bis maximal vier Kilowattstunden werden jeweils nach"geladen", von Hand. Das entspricht 15 bis 30 km Fahrstrecke, Wartezeit Null. Die anderen Akkus sind dann, zwar unterschiedlich, aber ausreichend voll.

Das könntet Ihr doch mal diskutieren? Zuhause stehen natürlich auch immer zwei Tauschakkus vollgeladen bereit. Übrigens entfällt dadurch ein guter Teil der Brandgefahr. Seine Söhne sind allerdings, soviel ich weiß, nicht in der Politik tätig.

Antworten:

Wechselservice

Es ist ein Anreiz für die Kunden, wenn jeweils ein Akku abrechnungsfrei am Parkhaus gewechselt wird, die Kosten sind dann auch mehr als überschaubar. Klar, Pfand muss hinterlegt werden, wenn der Akku Eigentum des "Marktes" ist, mit Werbeaufschrift.
Diese Akkus könnten in der Abgabe strombegrenzt und versiegelt sein, um Risiken für das Geschäft auszuschließen. Aufladen auch nur durch den Eigentümer möglich.

von Bernd Schlueter - am 14.12.2013 13:17
Hallo Bernd, wer hat Lust Akkus zu schleppen? Die zwei Jahre Batterien schleppen haben meinen Rücken schon genug geschädigt. Never. In Zukunft nur in Ausnahmefällen Leitungen sonst induktiv, da ich ja faul bin...

Ralf

von Ralf Wagner - am 15.12.2013 16:04
Zitat
Ralf Wagner

Hallo Bernd, wer hat Lust Akkus zu schleppen?


Hmmm

ein Eauto muß selbiges jeden Tag :rolleyes:

Aber manchen kann der Akku auch nicht Groß genug sein :o

Andere meinen einmal am Akku zu verdienen ist zu wenig ( das Schleppen überlassen Sie anderen )

Ein Beispiel


Bildquelle: [tesladrivers.blogspot.de]

Geb aber zu der Akku der einmal zu Schleppen ist klein, der ausgemusterte Autoakku mutiert zum Homespeicher,
absolut im Einklang mit der Reinkarnationslehre, hoffentlich schlepp er aus der Autozeit kein böses Karma mit ;-)


Ja Bernds Idee ist noch etwas ungewohnt, ist aber im Bereich mobiler Eantiebe nicht neu, das Tauschen von Staplerbatterien ist in jeden E-Staplerdach berücksichtigt und ist in der Regel deutlich unter 2 Minuten zu machen ohne das per Hand irgentwas gescheppt wurde.

Aber es ist natürlich ein Argument, ob für Alles :confused:

[www.youtube.com]

( der Vorteil dieses Videos, es ist Österreichisches Steuergeld das dort verbraten wird )

von Manfred aus ObB - am 15.12.2013 18:01
Ich dachte ja auch nur ans "Nachladen" von ein paar km.für den Stadtverkehr. 5 bis 10kg Akku, mit bequemem Tragegriff. die anderen Akkus bleiben drin und werden ganz normal in der Garage geladen.
Aber Du hast recht, da kann man viel einfacher für 5 Minuten einstöpseln und hat den innerstädtischen Energieverlust wieder wettgemacht. Viel zu umständlich, meine Idee. Agassi hat schon mit der Idee eine Pleite erlebt.Der hat allerdings den gesamten Akku getauscht. Das halte ich für völlig abwegig.
Das haben die hier in Düsseldorf 1972 mit Bleibatterien gemacht und ganz schnell wieder eingestellt.
Also, bei Fahrrädern könnte man sich das gefallen lassen, obwohl auch da eine Ladepause gut zumutbar ist. Nein, ist keine so gute Idee.
Mit einem leichten Wechselakku, von 10kg Masse und 10C Belastbarkeit könnte man sich das gefallen lassen, damit auch die Priusfahrer ihr plug in, ohne eigenes Ladegerät, haben.
15 km Strecke in der Stadt lassen sich so rein elektrisch zurücklegen. Vielleicht kommen ja noch mal Hochstromakkus auf den Markt. Die Kokams haben zu geringe Lebensdauer. Gegen den Prius spricht auch, dass man für einen so kleinen Akku eine viel zu hohe Spannung benötigte.
10 Wh haben die neueren Panasonic 18650, jede 45 Gramm.
216 Zellen bringen es auf 10kg. das sind 2,5 kWh., zusammen mit dem eingebauten Priusakku über 15 km. Die einzigen Haken dürften das BMS und die Belastbarkeit sein.
Was die Priusfahrer für den Plug in an Mehrpreis bezahlen, ist meiner Meinung nach viel zu viel.
Der herausnehmbare Wechselakku ließe sich (relativ) problemlos zu Hause oder im Hotelzimmer laden. Solardachfähig wäre er auch. Ich denke, so etwas kommt irgendwann auf den Markt, mit eingebautem 300 Watt-Lader.
Noch mal zur Größe:4,5 Liter. Wenn 5 Liter Kofferraum verlorengehen, hätte selbst der fette Kohl noch Platz.
Bei angegebener Dauerbelastbarkeit von 10 Ampere pro Zelle wären das 200 Volt bei 40 Ampere,also 8kW. Zu wenig für den Prius. 100 Ampere müssten es schon sein.
Der Umbau wäre einfach , nach Nico. Keine Änderung an der Elektrik.
Ich denke ja auch über den Umbau eines Prius nach. Noch zu früh...

von Bernd Schlueter - am 15.12.2013 19:11
Ganz vergessen: Winter ist dann kein Problem mehr.

von Bernd Schlueter - am 17.12.2013 10:57
Nochmal Nachfrage bei unserem Oberakkuverbauer:
A123-Akkus gibt es in verschedenen Ausführungen. Alle im Format 18650. Die Höchstleistungsakkus haben eine maximale Belastbarkeit von 120 C, also 30 Sekunden Entladezeit, die man natürlich nicht braucht und nur fürs Militär sind. 70C sollten nur selten überschritten werden, 40C Dauerbelastung ohne Lebensdauereinbuße.
Uns reichen 10C Dauerbelastbarkeit. Natürlich können wir meinen Leichakku im Auto belassen, das Netzkabel ist ja dran.
Ihr habt Euch nur noch nicht überlegt, welche Vorteile ein herausnehmbarer Akku hat. Dabei denke ich nicht nur an die Vorteile bei Bränden, die unverständlicherweise immer noch häufiger sind, als hier mancher wahrhaben möchte.
Ich denke da an eine universelle Austauschbarkeit und einen Wettbewerb unter den Herstellern.

Ihr seid alle ungläubige Thomasse!

Bis auf den Manfred i sedam patuljaka:
Снежана и седам патуљака!

von Bernd Schlueter - am 18.12.2013 08:16
Hier nochmal Manfreds link mit den Daten des range extenders:

0,8l und 41 PS, 2 Zylinder 90°

Ich habe auch gerade etwas sehr ähnliches auf dem Papier im Bau:

Auch 2 Zylinder, 90Grad, 300cm³, 20 kW, voll ausgewuchtet, Abbau der Drehschwingung nicht durch Gegenläufigkeit, sondern Resonanzgegenschwinger. Das heißt, absolut konstante Drehzah erforderlichl.
Sozusagen Anti-Fourierschwingungen. Fester Einbau in die Karosserie möglich, Rappelei nur kurz beim Anlassen.

Kaum hat man was erfunden, schon wird es gebaut...
Ja, toller Fund, Драган!

von Bernd Schlueter - am 18.12.2013 08:51
Zitat
Bernd Schlueter

Ich habe auch gerade etwas sehr ähnliches auf dem Papier im Bau:


Das ist der Vorteil von Papier es ist Geduldig :joke:

Zitat
Bernd Schlueter
Auch 2 Zylinder, 90Grad, 300cm³, 20 kW, voll ausgewuchtet, Abbau der Drehschwingung nicht durch Gegenläufigkeit, ..........




Erfinder und die Weiten des WWW

[www.youtube.com]

Man beachte die gewählte Musik und die virtuellen Edelstahschrauben ;-)

von Manfred aus ObB - am 18.12.2013 09:31
Oh, Manfred, das darf nicht wahr sein, alles schon erfunden! Insbesondere die Lochscheibe im Zylinderkopf, die da irgendwann aus dem Paut wegfliegt, die habe ich auch. Allerdings nur im zweiten Zylinder, der dem ersten nachgeschaltet ist, kommt die. Wie ich jetzt Bin Laden sehe, kommt die jetzt auch in meinen ersten. Pischingers Wärmeübergangstheorie, stark angefeindet, sagt mir, dass das geht.
Aber, so langsam habe ich das Gefühl, ich bin nicht alleine auf der Welt.
Ja mein Papier ist geduldig und mein Papierkorb ist voll davon.
Ich schlafe schon immer auf zerbrochenen Bleistiften, Kugelschreibern und Patentideen...

Oho, Youtube noch einmal geschaut, da hat der Paut sogar meine Nachexpansion drin, fast genau, wie ich. Wahrscheinlich viel besser, denn der Mann ist offensichtlich genial.

Unfassbar, wie sich die beiden Lagerschilde rückwärts bewegen.
Trotzdem, zwei Zylinder, ganz normal, reichen mir. Ich brauche nur 20 kW.
Alles andere leisten Batterie und Elektromotor.
Auch dieses Aggregat herausnehmbar, denn im Stadtverkehr brauche ich es nicht.

Nein, nochmal bearbeiten, Paut benutzt keine Nachexpansion wie ich, sondern Leistungssteigerung per Kompressor. Das ist ein Rennmotor, oder Höhenmotor fürs Flugzeug, der sich sofort in seine Bestandteile verlegt und deshalb nicht gebaut wird.
Dem fehlen sämtliche Zwischenlager. Wahnsinnige Seitenkräfte, wie ich das sehe. Dafür stabile Doppelkolben.
Doch anders als meiner, aber wahnsinnig interessant.

von Bernd Schlueter - am 18.12.2013 11:16
Zitat
Bernd Schlueter

Nein, nochmal bearbeiten, Paut benutzt keine Nachexpansion wie ich, sondern Leistungssteigerung per Kompressor.


Ja und was machts jetzt wen wo anders mit Kompressor und Nachexpansion plus Vakkummotor gearbeitet wird

Also für Hartcoreelektroapostel, ein Vakuummotor ist von 1758 und war damals wesentlich effizienter
als Newcomer Dampfmaschin :eek: nur halt so wie damals als selbst Bayern noch keine Monarchie war gehts heit nimmer ;-)
Flammfressertechnick von 1758 bis umara 1931
(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/KURBEL-4_Vakuum-Motor_Funktion.gif)
Bildquelle: [de.wikipedia.org]

Nachteil mit so eine Motor kann man im Winter kein Eauto heizen, kein Kühlwasser und den Auspuff friert selber

von Manfred aus ObB - am 18.12.2013 14:41
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