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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Emil, wotan,der ältere, Ralf Wagner, Multimegatrucker, thegray, sigi-flieger, Martin Heinrich, Trabant 601-E, laase

Hocheffiziente Netzteile gesucht

Startbeitrag von Ralf Wagner am 12.07.2014 11:47

Hi Zusammen,

ich suche nach effizienten Netzteilen für 230VAC/24VDC mit Konstantstrom 5A oder 10 oder 20A. Ich brauch dei Netzteile zur Ladung meines Solarspeichers. Im Moment arbeite ich mit Labor-Schaltnetzteilen, die haben jedoch ca. 85%. Gibts Netzteile in dem Bereich größer 90%?

Grüße
Ralf Wagner

Antworten:

Hallo Ralf
Hätte da noch Hutschienennetzteile in der Leistungsklasse von Block oder Puls wie:
[www.reichelt.de]
Konkretes müsste ich raussuchen, wie auch präzise technische Daten (Wirkungsgrad etc.). Was ich finde bring ich mal zur Mühle mit.
Gruss
woti

von wotan,der ältere - am 12.07.2014 20:39
Traco Power TML100-124C

von Emil - am 14.07.2014 11:06
Hallo,

sind die bei "automatic recovery" strombegrenzend oder schalten dauernd ab und zu?

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 14.07.2014 11:58
Je nach Verschaltung und Art der Regelung/Nutzung deines Speichers, könnte das HiCap solcher Netzteile bei "Überstrom-Kurzschluss" Probleme bereiten.

Das folgende ist zwar keine direkte Antwort auf die Frage stellung - Aber gibt dir evtl. Hilfe das beste zu finden.

Mit einer "neuen" Topologie (stammt glaube ich von einen Ungarn oder Tschechoslowaken Name fällt mir im Moment nicht ein, der schon lange in den USA lebt) und Schaltnetzteile sind bis an die 98% in der Praxis machbar (bei gleichzeitiger schneller und Stabilerregelung auf Last und Quelle ach ja und für eine paar Cent mehr läßt sich sogar ein Bidirektionaler Wandler bauen..... Aber beides wird wegen der geringen Mehrkosten bei den Leistungsbauteilen und der sorgsamen Aufbau der Regelung kaum angewendet. Ist irgendwie wie bei den Verbrenneren in allen bereichen wendet man dort ja auch leider eben Falsch ....Nerver change a running system....an;)

Mittlerweile ist er auch in einer Firma tätig die Übertrager und auch komplette Schaltungen nach dem Konzept aufbaut.
Auch sind vollständige Konzeptbeschreibungen mit allen Formeln als Buch zu bekommen kosten aber richtig Asche. Weniger umfangreiche Grundlagen sind schon für unter 50 schleifen zu erhalten.

EDIT
Ach jetzt kommts mir doch - nach 30min..... Mensch bin ich eingerostet oder ob das an den Medis hängt.......>Cuk-Wandler.

von thegray - am 14.07.2014 12:13
Die schalten dauernd ab und zu.

Mir ist noch nicht ganz klar wie er mit exakt 24 V laden will. Weder Blei noch LiFePO4 werden mit 24 V geladen. Diese Variante erlaubt eine Regelung von 5 %, was aber nicht ausreicht.

Ich bin auch nur auf das Teil gekommen weil ich nach DC/DC-Wandlern für Einzelzellenladung ohne Balancer gesucht habe. Es gibt da welche für 3,3 V wo man die Spannung um 10 % regeln kann. Das würde für eine Ladung mit 3,6 V reichen.

Ganz generell stellt sich für mich die Frage ob man nicht besser gleich von den Modulen ohne Umweg über Wechselrichter und Ladegerät lädt. Das wäre unter Umständen noch effizienter, da übliche gute Solarregler teilweise auch deutlich mehr als 90 % Wirkungsgrad haben.

von Emil - am 14.07.2014 13:01
Zitat
Emil
Die schalten dauernd ab und zu.

Ganz generell stellt sich für mich die Frage ob man nicht besser gleich von den Modulen ohne Umweg über Wechselrichter und Ladegerät lädt. Das wäre unter Umständen noch effizienter, da übliche gute Solarregler teilweise auch deutlich mehr als 90 % Wirkungsgrad haben.


Hicap eben - sehe da einen kritischen Punkt.

Und 1. die meisten im Häuslichen Bereich verwendeten Module haben schon hohe Spannung und die dann in Reihe da kommt schon was zusammen.
2. Aufgrund der politischen Situation und der Gegebenheiten bei "offiziellen" Anlagen die Netz speisend sein können.
Wird wegen der eben korrekten Abrechnung der Finanzierung notwendig erst über WR in den Zähler; Netz und dann wieder erst in die Akkus zu gehen !!!!

von thegray - am 14.07.2014 21:39
Direkt Laden würde über einen MPPT gehen, aber ich habe 150V von den Modulen und 8 Blöcke LiFEPo4 mit 180Ah. Aktuell habe ich zwei Laborlader mit 250 und 350 W die auf die Akkus laden. Ein Lader mit rund 100 W soll auch noch dazu. Ich brauche Lader mit einer Strom und Spannungsbegrenzung ohne Takten. Ein Lader der wegen Überstrom abschaltet taugt nicht. Die Maximalspannung sollte auch einstellbar sein, z.B. 27V.

Der SMA Homemanager schaltet und kombiniert die Lader automatisch je nach Überschuss meiner PV Anlage. Im Moment habe ich einen Lade / Entladewirkungsgrad von ca. 68%, inkl Lader Batterie und Wechselrichter der Rückspeisung. Das sollte noch besser gehen.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 14.07.2014 22:43
Ich habe zwei MPP-Regler die 140 V aushalten in meinem Wohnmobil, da ich unter bestimmten Bedingungen 2 Module mit je 88 Zellen in Reihe schalte.

Es gibt Modelle bis 240 V.

Ich habe zwei PCM-5048 als Master/Slave vernetzt. Damit braucht man alle Einstellungen nur beim Master machen. Es gibt auch ein USB Interface für das Monitoring. Man kann die Ladespannungen frei einstellen. Ich lade damit auch meine 24 V LiFePO4 Akkublocks mit derzeit 28.4 V, und einer Ladeerhaltung von 26,4 V.



Ich habe direkt beim Hersteller in Taiwan gekauft und damals 329 USD/Stück + 120 USD Versand + 19 % MwSt bezahlt.

Leider ist es so, dass es kaum Netzteile gibt, die mit einer Strombegrenzung arbeiten, denn das wären dann schon wieder IU Ladegeräte. Netzteile legt man halt so aus, dass sie für den sicheren Betrieb der angeschlossenen Geräte ausreichen und nicht in die Strombegrenzung laufen.

von Emil - am 15.07.2014 05:09
Noch eine Idee:

Was würde passieren wenn man die Module gleichzeitig am Netzwechselrichter und einem MPP-Laderegler angeschlossen hätte?

Der MPP würde auf jeden Fall auch richtig geregelt werden und man würde den Ladestrom direkt von den Solarmodulen abzapfen und in den Akku laden.

Bei den von mir genannten Solarreglern kann man auch den MPP-Regler ziemlich frei einstellen.

Das Einzige was mir momentan als Hindernis einfällt ist, dass die Regler die Spannung am Ausgang dadurch regeln in dem sie die MPP Spannung regeln. Wenn die Absorptionsspannung erreicht ist dann wird die MPP-Spannung weiter nach oben verschoben so dass sich der Strom von den Modulen verringert. Wenn jetzt ein zweiter Regler den MPP aber fest hält dann funktioniert das natürlich nicht.

Mit den genannten Reglern könnte man aber über die programmierbaren Relais den Regler von den Modulen trennen lassen wenn die Batteriespannung einen gewissen Wert überschritten hat.

von Emil - am 15.07.2014 05:17
Wirkungsgrad gemessen 89%, Ua = 21V-31V, Ia = 10A (Boost:20A/4s;60A/25ms), Ia ist sauber ohne abschalten oder Foldback.
Ich brings mal mit.
woti

von wotan,der ältere - am 24.07.2014 13:51
Und geht nicht in einen "Hick-up" Mode. ;)

von wotan,der ältere - am 25.07.2014 07:01
Schaltnetzteile ohne Power factor correction (PFC) haben normal einen höheren Wirkungsgrad, da für das PFC ja ein zweiter Leistungswandler (Hochsetzsteller) mit Leistungsschalter, Drossel und Gleichrichter im Gerät verbaut ist. PFC ist gut für die Stromversorgungsunternehmen; dem privaten Abnehmer bringt es i.d.R. nichts, da er nicht wie Industrieabnehmer für Stromspitzen, nicht-sinusförmige Ströme bzw. cosphi ungleich 1 bestraft wird.

von laase - am 23.08.2014 17:08
Hallo, hier mal ein Tipp von mir:
Ich benutze zum laden meines Elektroautos dieses Netzgerät: RSP-2400 von Meanwell.
Ist relativ günstig (338 Euro), hat 2,4kW mit 230V AC Versorgung und kann vor allem Konstantstrom! Ich habe die 48V Version, welche 50A dauer-Konstantstrom kann, gibts aber auch mit 24V/ 100A und 12V/ 166A. Auch der Wirkungsgrad ist ziemlich gut.

Das Netzteil hat auch einen Steuereingang für die Ausgangsspannung und Digitaleingänge zum soft-on/ off und kann auch über ein Poti leichti in der Ausgangsspannung variiert werden, ich lasse mein 48V Gerät zum Beispiel mit 43V (über das Poti eingestellt) laufen, und das alles schon erfolgreicht seit 4 Jahren.

Ist wie ich finde ein top Gerät!
Hier noch das Datenblatt: [www.elpro.org]

Wehr mehr power brauch, kann die Teile auch parallel schalten ;-)

Bei Fragen dazu kann ich euch gern helfen.

Gruß
Leo

von Trabant 601-E - am 04.09.2014 07:54
Hallo Ralf,

wie wäre es mit ~93% Wirkungsgrad?

Ich habe mir ein solches hocheffizientes LED Netzteil zugelegt und bin begeistert.
Der Name: MeanWell

Ja. Meanwell. IP65 (67), 92,5% Wirkungsgrad, Spannung und Strom einstellbar/justierbar.

Du brauchst 24V in 240 oder 320Watt? No problem. Achte aber auf das "A"

Link Datenblatt

Die gibt es bei ebay oder auch bei renomierten Elektrofirmen aber auch bei ebay Kleinanzeigen.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 27.10.2014 22:27
Hallo Johannes,

Ja Meanwell ist mir ein Begriff, die sind auch bei meinen LED Leuchten an allen Ecken zu finden. Im Moment habe ich drei HF Laborlader und die sind mäßig Effizient, d.h. etwas über 85%.

Es wäre mal einen Test wert. So wie ich das verstehe können die Netzteile Konstatnstrom? Ich würde die gerne auf 2/3 Dauerleistung einbremsen...

Im Moment ist der Wirkungsgrad meines Speichers ca. 70% von AC bis AC.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 27.10.2014 22:42
Zitat
Ralf Wagner
können die Netzteile Konstatnstrom? Ich würde die gerne auf 2/3 Dauerleistung einbremsen...


Ja Ralf.

Diese Netzteile kannst du einbremsen. Gummitülle abnehmen und feinen Schlitzschraubendreher.
Rechts herum gehts Richtung Maximum, links herum "Einbremsung" ;).

Suchbegriff: HLG-240 24A oder HLG-320 24A

Ich habe die jeweiligen Datenblätter verlinkt. Angebote gibt es wie Sand am Meer.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 27.10.2014 22:52
Hallo zusamen. Ich habe auch so ein Netzteil (2400w 48v 50a), ich bin auch zufrieden damit. Ich lade damit meine 13 Stück 100a Zellen auf. Ich habe eine Frage. Wie kann man bei einer vollen Batterie das Netzteil abschalten. Zum Beispiel wenn der Ladestrom bis 10 oder 5a ausfällt. MfG Sergej.

von sigi-flieger - am 15.06.2015 16:28
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