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elweb Batterie
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7
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
R, R.M, omitreligion, laase

Spannungswandler 12 Volt auf 110-115 Volt

Startbeitrag von omitreligion am 19.03.2015 10:50

Hallo,

gibt es Spannungswandler DC DC die eine übliche 12 Volt Spannung auf ca. 110 bis 115 Volt (nicht höher) transformieren?

Wo finde ich diese?

Hintergrund:

Ich habe 208 Lipo Zellen 8 ah die ich in 3s oder 4s zusammenschalten könnte für das 12 Volt Netz in meinem Volta Elektroauto (ehemals Twike Akku). Dann würde ein günstiges BMS mit nur 3-4 Zellen ausreichen um unbeaufsichtigte Betriebssicherheit für die Lipos herzustellen.

Aus diesem Akku könnte ich dann beim umdrehen des Zündschlüssels noch den Hauptakku (Li-Mn Akku höchster Qualität) stützen.

Das einzige was ich berücksichtigen muß ist noch die Anpassung 12 Volt Bleilader an die Lipos denn diese hätten dann entweder maximal 12,6 Volt (3s) oder 15,6 Volt (4s) wenn man pro Zelle nur bis 3,9 Volt laden würde. Aber ich könnte statt einem Bleilader auch ein einstellbares Labornetzteil verwenden. Dann wäre das Problem für den 12 Volt Bereich gelöst.

Gruß, Dragan

Antworten:

Hallo

Einfach einen US Wechselrichter nehmen und etwas runter regeln.

Gruß

Roman

von R.M - am 19.03.2015 18:01
Der geht dann im Leerlauf aber ordentlich drüber.

von R - am 19.03.2015 18:10
Zitat
R.M
Hallo
Einfach einen US Wechselrichter nehmen und etwas runter regeln.
Gruß
Roman



Hallo Roman,

danke für den Tipp!

Ich könnte also so einen Wald und Wiesen Wechselrichter nehmen und den Ausgang gleichrichten, der Ausgang sollte geringfügig regelbar sein um genau 115 Volt einzustellen. Die Zellen können bis 117 Volt ab, geringe Schwankungen wären nicht schlimm.
(Gleichrichtung mit Brückengleichrichter und 2 Kondensatoren - [www.elektronik-kompendium.de] )

Günstig sind 600-800 Watt Wechselrichter. Falls ich merke es ist zuwenig um den Hauptakku zu stützen (115 Volt, hochstromfähige,10c, Li-Mn Zellen, 60 ah, reichen im Volta leider nur für ca. 35 km bei 70-80 km/h, ist halt ein Getriebe dazwischen und ist ein Motor alter Bauart) dann könnte ich einfach einen zweiten Wechselrichter parallel schalten.
Der Lipo 12 Volt Akku wird in 3s wohl etwa 63 Zellen parallel haben mit etwa 500 ah haben.

Der Wechselrichter - sollte es ein galvanisch getrenntes Modell sein?

Hat jemand einen Tipp - für ein Modell mit regelbarem Ausgang? Durch die Gleichrichtung erhöht sich die Gleichspannung um wieviel? (Um den Regelbereich abzuschätzen). Wie groß sollte mindestens der Glättungskondensator sein?

Was die Leerlaufspannung angeht, in diesen wird man wohl kaum kommen. Wenn der 12 Volt Akku droht leer zu gehen muß das Auto ohnehin wieder nachgeladen werden, sonst bleibt es ja stehen.

Sowas kann man wohl nicht nehmen, wahrscheinlich nicht regelbar im Ausgang:
[www.amazon.com]

Kennt jemand ein taugliches aktives Balancing für 3 Lipo - Zellen, 3s ?

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 19.03.2015 22:43
Das mit der Erhöhung durch die Gleichrichtung ist genau das Problem. 110V ist die Wirkspannung, also die Spannung, die imMITTEL ansteht. Bei Leerlauf läd sich dein Ausgangselko auf die Spitzenspannung auf. Sind in Deinem Fall um 150V. Genaueres findest Du in jedem Webartikel über Wechselstrom. Unter Last geht die Spannung dann wieder auf den Mittelwert der Wechselspannung runter. Für die Elkos rechne ich normal 1000myF/W Ausgangsleistung.Das ist für deine Anwendung aber zu reichlich finde ich. Mit 1/10 bis 1/20 davon liegst Du sicher gut genug.

von R - am 20.03.2015 05:11
Hallo

Die Spannung ist nicht sinusförmig daher wird nicht das 1,4 fache rauskommen. Galvanisch getrennt sind eigentlich alle Wechselrichter.

Auserdem brauchst du noch eine Strombegrenzung, am einfachsten eine Glühlampe, dann stimmts auch mit der Spannung, da ein Teil an der Glühlampe abfällt.

Da ja die Akkus nur wärend des fahrens gestützt werden sollte das funktionieren. Spannung sollte man trotzdem überwachen.

Für die Elkos unbedingt schaltfeste Ausführung verwenden die billigen Wechselrichter haben eine Trapezförmige Ausgangsspannung.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.03.2015 07:13
Hallo Dragan,
mach den Wechselrichter auf und zieh Dir die interne Gleichspannung von ca.130V raus!
Die Wechselspannung wird im WR durch eine hinter der Gleichspannung sitzende "Vollbrücke" (Zerhackerstufe) erzeugt. Vorteil des internen Abgriffs:
Du brauchst weder Gleichrichter, noch Elkos, hast einen höheren Wirkungsgrad, kein externes Geschleuder und bist obendrein "näher dran" an der geregelten DC- Spannung.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 15.04.2015 17:20
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