Sehen SO neue und einwandfreie Winston aus?

Startbeitrag von Yttrium am 01.04.2015 22:44

Hallo zusammen,

mir wurde ein Satz neuer Winston mit 40Ah geliefert, die undicht aussehen (grünlicher Schlamm am Minuspol). Der Händler meint, das sei alles kein Problem, die Zellen seien nur "in der Fertigung nicht richtig abgespühlt" worden. Wie seht Ihr das? Ist so etwas normal?
Foto:



Die Zellen sind auch nicht frisch, sondern fast ein Jahr alt (Mai 2014). So sollte es natürlich auch nicht sein, oder sehe ich das falsch? Die Seriennumern sind ein wildes Sammelsurium unterschiedlichster Werte. Eine mögliche Erklärung wäre, dass zunächst die einwandfreien Zellen verkauft wurden, so dass zuletzt ein trauriges Häuflein weniger einwandfreier Zellen mit einem Sammelsurium unterschiedlichster Seriennummern übrig blieb.

Danke für Eure Einschätzung.

Antworten:

bedingt durch die neue Vorschrift, das die Pole abgedeckt sein müssen (Winston hat diese Gummiüberzieher) kann Restfeuchte vom Waschprozess oder auch Kondesnfeuchte sowas verursachen und ist völlig normal.
Teilweise sind die Kupferpole sogar schwarz dadurch.

Haben denn alle das gleiche Herstellungsdatum?

von Sven Salbach - am 02.04.2015 10:24
Ist normal, aber Oxide müssen vor dem Einbau ab! Ich kaufe mir vor dem Einbau eines neuen Satzes immer eine neue "zahme" Fächerscheibe (SiC?) für die Flex.
Ich stelle die Zellen alle ausgerichtet in eine lange Reihe. Zuerst gehe ich mit der Scheibe über alle Alukontakte, danach mit der gleichen Scheibe von der anderen Seite über die Kupferkontakte mit der Alu-Mutter drumrum.
Dann Pole alle nochmal mit fusselfreiem Tuch trocken vom Staub befreien.
Zum Schluß Silikonfett (zB "Hahnfett") dünnst mit Finger ebenfalls zuerst auf die Alupole, dann auch auf die Kupferpole ziehen. Muttern können dabei ruhig auch was abbekommen.
Muß insgesamt zügig gehen und sollte bei möglichst "warmen" Zellen in trockener Umgebung passieren. (Nicht die Zellen aus dem Keller bei 25°C warmer Außenluft holen!)
Dann Zellen wie gewünscht anordnen, bündeln/verspannen auch die Verbinder an den Kontaktflächen dünn "befilmen" und entsprechend der vorher angefertigten Verschaltungszeichnung aufsetzen und gleich verschrauben.
Nur "fliegende Sicherungen" des Typs Glasröhrchen 5x20 bekommen von mir wegen schlechter Erfahrungen dort kein Silikonfett mehr. Ansonsten mache ich das Zeugs inzwischen fast an alle geschraubten Stromverbindungen.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 14.04.2015 22:50
oder eben Vaseline aus der Dorgerie, ist eifnacher zu beschaffen udn wenn man nicht egrade unter Wasser arbeitet gibt es hier keinen Nachteil :-)

von Sven Salbach - am 15.04.2015 14:10
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