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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
inoculator, thegray, Stefan B., R.M, Serg'elec, R, Martin Heinrich

Frage: Wasserstandskontrolle STM100

Startbeitrag von inoculator am 10.09.2015 09:06

Moin zusammen,
Ich fahre meine 8 STMs täglich knapp 40km und lade sehr konservativ.
Vor etwa 2 Monaten hatte ich dann zum ersten Mal Wasser nachgefüllt.
Knapp 2 Liter zogen sich die voll geladenen Zellen weg.

Gestern auf dem Weg nach Hause brach unvermittelt eine Zelle in einem Block ein, obwohl rein rechnerisch noch gut 20 bis 30 Ah hätten drin sein sollen -die anderen Zellen liefen stabil ohne murren und knurren.

Also habe ich über Nacht versucht, so viel Ladung aus den Zellen raus zu bekommen, wie möglich um dann heute morgen wieder gleichmäßig bei null anzufangen.
Nach knapp 90 Minuten mit 35A viel mir auf, daß der Block, welcher die vermeintlich defekte Zelle beinhaltete an der Anschlusschraube wärmer wurde, als die übrigen Blöcke.
Da ich, wie erwähnt extrem konservativ lade, habe ich zur Wasserflasche gegriffen, und angefangen Wasser nachzufüllen. Satte 500ml hat sich der Block gezogen.
Also nehme ich aktuell an, daß die Zelle kein Wasser mehr hatte -oder halt zu wenig.
Ursächlich könnte sein, daß der Shunt an der Schraube befestigt ist, und die Wärme, welche sich während der Fahr dort entwickelt natürlich in die Zelle wandert und dort wahrscheinlich eine höhere Verdunstung zur Folge hat.

Jetzt die eigentliche Frage:
Wie kann ich sicher prüfen, wie hoch der Wasserstand in einer einzelnen Zelle im Block ist, ohne diesen aufsägen oder anbohren zu müssen?

Beste Grüße

Carsten

Antworten:

Unter Detailfragen Wasserwartung war seinerzeit ein Video verlinkt, wo die Zellen gekippt wurden. Bin da damals nicht ganz schlau draus geworden, aber du hast ja die anderen zum Vergleich.

von R - am 10.09.2015 09:42
Hallo Carsten,

freistehend über die breite Seite kippen bis du am Deckel den Laugenstand der Zellen erkennst.
Voll geladen und gefüllt muß man da nicht arg kippen, ca. 20-30 Grad?

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 10.09.2015 11:22
Hallo,
bei Blöcken ohne Kühlfläche nimmt man eine helle Taschenlampe und leuchtet von der breiteren Seite rein. Laugestand kann man auf anderer Seite "ablesen".

Gruß Serg'elec

von Serg'elec - am 10.09.2015 19:09
Hallo

Der ungleichmäßige Ladezustand kommt durch das konserative Laden, ist mir auch schon passiert, sei dem lade ich auf über 64 V und Ruhe ist, selbst wenn ich die Blöcke unter 4 V fahre ist alles gleich.

Gruß

Roman

von R.M - am 10.09.2015 19:20
MR oder MRE?

Hallo Carsten

MR
Wie bei Bleisäure mit hellen Gehäuse, etwas kippen - oder Starke Tachenlampe mit starken Fokus und akku etwas Wackeln dann sieht man den Schatten der kräuselnden Oberflächenspiegel (wenn noch was da ist)

BEi den Mit Wassertasche klapt das Schlecht - weil wenn Farbiger Frostschutz drin ist das Licht zu ......
Darüber hinaus ist dann nicht immer eindeutig welchen Spiegel man nun.....



Ich denke nicht das das der Shunt ist - eine Zelle wird mehr Verbrauchen.
Wenn die ganz trocken gefallen ist kann die auch vorgeschädigt werden.
Da ist dann auch möglich das die Zelle auch selbst mehr Wärme bei Belastung.....

Grade wenn "die" eine - weil sich am unteren Ende des Kapazitätsspektrums bewegt - dann beim Leer fahren des 48VBlocks immer wieder und (Wegen mangelnder Ausgleichsladung) immer häufiger in die Umpolung kommt -> erhöhter Wasserverbrauch!

Behalte den Block in Augen der kann schlag artig Sterben also Zelle hochohmig werden (glaube das eher nach Trockenfallen) aber auch Schluß - unwahrscheinlicher aber wenn die Lade Technik das nicht berücksichtigt.......und Hochstrom.... mal Fukushima spielen.

von thegray - am 11.09.2015 08:00
Sind die mit Wassermantel.

Ja das Thema Ausgleichsladung könnte jetzt mal relevant werden.
Ich experimentiere gerade mit einem Lineartransistor, der bei Erreichen der Schwellspannung auf 5A begrenzt.
Da hier aber bis zu 12V Spannungsunterschied zum Ladegerät verbraten werden müssen (60W) scheitere ich noch an der Kühlung. Aber ich bin da auf einem guten Weg denke ich.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 18.09.2015 11:51
Hab früher auch eher konservativ geladen. Hab dann alle 3 Monate die Ausgleichsladung einfach mit nem Schaltnetzteil unter Beobachtung gemacht, dann sparst du dir das Basteln. War damals noch mit Bennings, die haben ja die LEDs. Pro LED 3A bei 10 LEDs 30 A. Hab die Dinger bei Endspannung einfach so eingestellt, dass nur 1-2 LEDs leuchteten und dann unter Beobachtung die Spannung höhergedreht bis Delta Peak erreicht war und hab dann wieder nach und nach runtergedreht, mich halt immer an den LEDs orientiert, geht aber auch mit ner Amperezange. Irgendwann waren sie wieder top beieinander.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 20.09.2015 21:41
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