Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
26
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
prensel, R, el El, Bernd Schlueter, inoculator, thegray, omitreligion, microcar, wolfgang dwuzet, Emil, Andi aus Bad Essen, Kömmi

Saft Einzeluberwachung: welcher sind da ?

Startbeitrag von prensel am 08.11.2015 10:27

Hallo allen,

Ich bin auf der suche nach einer einzeluberwachung systeme fur meine 20 Saft cellen (Peugeot 106E).
Welcher systemen sind da, evt selbst zum basteln ?


Gruss,

Paul

Antworten:

hi Paul,
zum Basteln? Ok, dann 3x das da, zusammen ca 50€:
ell-Log 8M Cell Voltage Monitor (2S-8S)

Bewährt, trotz Unkenrufen ;)

von el El - am 08.11.2015 10:45
Konstantinwir reden von 6V Blöcken.

von R - am 08.11.2015 10:54
Mischt die gehen nur bis 4,9v :(

von el El - am 08.11.2015 10:58
Vielfach bewährt hat sich einfach nur die Mitte der beiden Hälften zu über wachen. Dazuvergleicht man die rechnerische halbe Systemspannung mit dem realen Mittelabgriff. Genaugenommen den Punkt zwischen den 9 und den 11. GK hat da ein Gerät für gebaut, das noch ein paar nützliche weitere Infos liefert.

von R - am 08.11.2015 11:01
Der Junsi Powerlog 6S habe ich gesehen geht bis 28V pro cell.
[www.ev-power.eu]


Vielfach bewährt hat sich einfach nur die Mitte der beiden Hälften zu über wachen. Dazuvergleicht man die rechnerische halbe Systemspannung mit dem realen Mittelabgriff. Genaugenommen den Punkt zwischen den 9 und den 11. GK hat da ein Gerät für gebaut, das noch ein paar nützliche weitere Infos liefert.

Ok, wieviel kostet das GK geraet ?
Was fur weitere info liefert es, hat jemend so einer/ erfahrungen ?

von prensel - am 08.11.2015 11:35
Verwende es selber nicht (weil EL Fahrer :-)) Habe es mal in einem Peugot erlebt. Es zeigt mindestens die Gesamtspannung, die Ah, mitttlere Spannung der Neuenergruppe und mittlere Spannung der Elfergruppe. Solange die beiden letztgenannten dicht bei einander liegen ist alles gut. Wenn nicht bricht der erste Block ein.
Diese Vergleichsfunktion habe ich mal sehr rustikal analog nachgebaut und Asymeter genannt. Kostet dann

von R - am 08.11.2015 11:47
Hat jemand erfahrungen mit der Junsi PowerLog ?

Ich hatte es so gedacht:
Mit 4 stuck von dieser PowerLog konnte man bis 24cellen uberwachen.
Jeder Powerlog montiert man neben/in der batteriekaste und das externe alarm anschluss kan nach dashboard geleitert werden und beobachtet mit zb 4 dioden ?
Beim alarm kan man von jeder PowerLog uber USB die logging nach schauen von der letzte 36 stunden und sehen was passiert ist..

von prensel - am 08.11.2015 11:57
Das mit der USB Überwachung wird nicht funktionieren da der Anschluss wahrscheinlich nicht galvanisch getrennt ist. Das gleiche gilt für die Dioden wenn keine galvanische Trennung vorhanden ist.

Das gibt alles einen hübschen Kurzschluss. :p

Es gibt Leute die mehrere Celllog als BMS nutzen. Allerdings wird da auf galvanische Trennung geachtet.

von Emil - am 08.11.2015 17:29
Gehen würds wahrscheinlich schon, jedem Celllog/Powerlog sein eigenes Anzeigegerät?

von el El - am 08.11.2015 18:22
frag mal den gausi,
der hat da ein nettes Tool in seinem Saxo hängen

von Andi aus Bad Essen - am 09.11.2015 07:49
nJunsi + Gedöns - Das bei NICD, Leute gehts noch!

Eine gute Lösung gibt es leider nicht ! - noch nicht! (also im Sinne ein Gerät ; wenig gebastel; minimum an Betriebssicherheit darf schon sein; am besten auch TÜVunsichtbar; Günstig + Komfortklamotten)

Dann doch die Asy-Lösung Analog -> Warum Analog weil die meisten Digi nur 2-3 Messungen machen dann doch lieber Analog das sieht man dann auch kürzere Zuckungen.

von thegray - am 09.11.2015 14:08
Asy-losing wie dieser:

[67183441.foren.mysnip.de]

Wer hat so etwas gemacht, vielleicht noch verbessert ?

von prensel - am 09.11.2015 22:12
Läuft bei mir bis heute im EL. Muss aber für den Peug angepasst werden. Ich such mal ein paar ausreichend Spannungsfeste Transistoren raus für Deine 170V .

von R - am 10.11.2015 05:15
Noch einfacher geht es mit einem Messinytrument mit Ruhelage in der Mitte. Da braucht man nur den Spannungsteiler für den Vergleich Punkt und baut das Messgerät quer ein. Die Teilerwiderstände regeln dann die Empfindlichkeit.

von R - am 10.11.2015 08:01
Hallo,

ich hatte in meinen ersten beiden NiCd-Clios eine Quick&dirty Variante an meinen Einzelabgriffen hängen:
Beim Apotheken-C gab es Sonder-LEDs zur Batterieüberwachung, ich glaub Einschalten wenn unter 3V. Dazu je noch eine Zener-Diode gepackt hatte ich eine schicke Lichtorgel, die mir sofort angezeigt hat, wenn eine Zelle unter Last unter 5V gesackt ist.
Alternative wäre: alle LEDs an und gehen unter 5V aus.

Gruß
Michael

von Kömmi - am 10.11.2015 18:06
Ic bin angefangen selbst etwas zum bauen mit opamps, mulitplexer und AVR controller.
Prototype lauft schon :-)
Modulaire Aufbau bis 40 kanalen, jeder module 8 kanalen.

Gruss,

Paul

von prensel - am 02.12.2015 08:04
Denk aber dran das einige der Multiplexer kein "break before make" haben und dann bekommst du wenn du das in der Firmware nicht realisiert ist - ein Shoot through.

Also Datenblatt einsehen dort muß stehen break before make....
Anderenfalls mußt du eine Programmschleife einbauen die bevor neu geschaltet wird schaut ob noch auf den Eingängen Potential ist.... nur mal so als Anregung (von einem Nichtprogrammierer)

von thegray - am 02.12.2015 13:38
Seit mir eine Saft explodiert ist und mir immer noch viel Ärger verursacht (im Moment brennen zwei gelbe Lampen dauerhaft), fahre ich mit meiner Mittenüberwachung herum. Außerdem habe ich 23 Pole über Sicherungen nach außen geführt und kann notfalls von außen nachladen. Das war bisher nicht nötig, da ich gezielt tauschen kann.
Ihr müsst nicht alle Zellen stetig im Blick haben, aber unbedingt jede Unregelmäßigkeit feststellen.

Wasserverdünnte Lauge übergelaufener Akkus hat bei mir auch ihren Schrecken verloren.

von Bernd Schlueter - am 26.12.2015 09:52
Hi,

da ich aktuell wieder den Gesellenbrief für den Saftmetzger auffrische, hier ein oder zwei kleine Tipps.

Zunächst ist die Einzelzellenüberwachung bei NC genauso sinnvoll, wie bei jeder anderen Zelle.
Die Mittelspannungsüberwachung ist zwar eine KIS Lösung, welche durchaus ihre Berechtigung hat, nur muss man sich im klaren sein, daß hier nicht zwingend ein richtiges Ergebnis erkennbar wird.
Gerade NCs haben ein weites Spannungsfeld, in dem die Zellen agieren können.

Nun zu den SAFT Blöcken.

Die Herausforderung ist, die Einzelabgriffe so hinzubekommen, daß die Zelle weder beschädigt wird, noch der Abgriff einen unsicheren Kontakt hat.

Auf diesem Weg ist der Beitrag im ELWiki zum Zersägen der Zellen Gold wert. Hier kann man die Verbinden zwischen den Zellen recht gut lokalisieren.
Ich habe bis jetzt zwei experimentelle Abgriffe:
1. eine einfache M4 (Edel-)Stahlschraube
Die Bohrung muss präzise über der Durchkontaktierung der Zellen sein und setzt dann mit leichtem Druck auf dem Metall auf.
Der Nachteil ist, daß die Kontaktsicherheit nicht gegeben ist. Die Schraube löst sich durch Vibrationen leicht vom Kontakt ab und es kommt zu Messfehlern
2. PVC Schraube M5
Aber PVC leitet doch nicht...!!! Ja, stimmt. deswegen wird die M5 Schrauben mit einer M3 Bohrung versehen. In diese Bohrung kommt von oben eine Feder, welche wiederum mit einer M3 Edelstahlschraube unter Druck gesetzt wird -eine M3 Gewindestange ist besser, da man dann oben direkt den Abgriff mit Mutter erstellen kann.

Diese Lösung hat sich bis jetzt als die stabilste bezogen auf die Kontaktsicherheit herausgestellt.

Nun zum Messen.
Es gibt faktisch keine fertige Lösung auf dem Markt, die man mal eben kaufen und anschließen kann.
Dieses Problem habe ich auch noch nicht 100% im Griff.
Das Problem ist in erster Linie, daß die Zellen auch noch negative Spannungen haben können. Und wenn man diesen Bereich komplett überwachen will, dann wird es "fiestig".
Aktuell gehe ich den Weg über 2 Optokoppler, welche über eine galvanische Spannungsquelle einzeln unter Vorspannung gesetzt werden. Dabei kommt es zu einer Überlappung im Bereich von -0,6V bis +0,6V -also der "untere" OK fängt bei +0,6V am "oberen" OK an und bekommt Durchbruch bei 0V, da er dann bereits -0,6V Vorspannung hat. Ab da ist der obere OK unter der Durchbruchspannung und schließt.
Der Abgleich ist etwas schwierig, zumal die Wärme noch kompensiert werden muss -der gute alte Emitterwiderstand ;-)
Erste BB-Aufbauten brachten Ergebnisse im Tolleranzbereich von +/-0,05V zum Referenzmessgerät.
Weiter bin ich da noch nicht.
Der nächste Schritt soll sein, die Einzelsignale durch eine analoge Weiche zu jagen, und im "Multiplexverfahren" von einem Rasperry auszulesen.
Sobald die Werte dort drin sind, ist der Rest "nur noch" ein wenig PHP oder PERL und die Anzeige ist reif für einen Tesla Stile ;-)

Ich hoffe zur Verwirrung beigetragen zu haben ;-)

von inoculator - am 14.01.2016 10:12
hallo,
zu deinem kontaktierungsproblem,
schon mal mit [images.google.de] versucht,??
gibts in diversen längen und gewindestärken, haben federkontaktierung, sind vergoldet, und kannst hinten gleich dein kabel dranschrauben

von wolfgang dwuzet - am 14.01.2016 12:19
Die Idee ist nicht schlecht, aber irgendwo fängt dann auch der Geldbeutel an, weh zu tun. Und die M5 PVC Schraube mit Feder und M3 V2A Schraube/Gewindestange, 3 Muttern, 2 U-Scheiben, 2 Federringe und ein Tropfen 2k Kleber kommen in Summe nicht auf 1 Euro/Abgriff.
Aktuell liege ich bei ~10 Euro für die Kontaktierung von 32 Verbindern (8 Saftblöcke)
Die primäre Elektronik (Optokoppler) rechnet sich aktuell mit knapp 1 Euro für den Prototypen pro Zelle.
Die Sekundäre Elektronik (anlaloger Multiplexer) ist dann knapp 10 Euro.
Der Rasperrry darf nicht zwingend gerechnet werden, da er mehr macht, als "nur" Zellenüberwachung, würde sich aber mit

von inoculator - am 14.01.2016 14:07
Zum Inokulieren genügt es doch, nur den Kontakt der siebten Zelle im hinteren Kasten nach vorne zu führen (über 10 kOhm direkt am Kontakt) und das gleiche an den beiden Anschlüssen an Sagems Box. Dann zwei gleiche 1mOhm-Widerstände zusammenführen und gegen die Mitte von Nr.7 hinten mit einem 200mV-Meter (digital) messen. Digital, weil der Eingangswiderstand 10 MOhm beträgt. 1 mV Abweichung ist dann ein Superwert, aber 200 mV auch noch. Geht ein ganzer Block auf Null, so ergibt das eine Differenz von 3 Volt. Also, am besten Vielfachinstrument nehmen.
Ihr kommt, ohne aufzumachen, an weitere zwei Anschlüsse (Sicherungen), damit könnt Ihr per Rechnung die miese Zelle weiter eingrenzen, braucht also nur eine Kiste zu öffnen. Die Messung funktioniert nur unter Belastung, also während der Fahrt.
Ich spreche hier vom Saxo.

Spart Euch die Brände an den Kabelbündeln, die Ihr für die Junsis benötigt!

von Bernd Schlueter - am 14.01.2016 14:25
Hallo,

man kann entweder diese Anzeigen einfach an jeden NI-CD Akku anbringen und öfter mal draufschauen (=einfachste Lösung) oder man macht sich ein Board der über Relais gesteuert (Zündschlüssel rum) mit allen Anzeigen die unter Last bei Fahrt den Spannungseinbruch jeder Zelle anzeigen. Bei NICD muß man keine Angst haben, die Anzeigen nuckeln den Akku leer wie bei Lithium....

[www.ebay.de]

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 16.01.2016 10:04
Ich habe im Colenta 16 Säfte u. messe jeweils 8 Blöcke zusammen auf einer Spannungsanzeige.
D.h. ich habe zwei Spannungsanzeigen bis 100VDC(Ohne 12v-Versorgungsleitung) montiert, welche ich während der Fahrt immer vergleiche.
Wenn ein Akku ausreisst sieht man die Spannung um mind.1 V differieren was mich sofort zur Gaswegnahme zwingt.
Also ich brauche das teure Gedöns um das es hier im Thread Vordergründig ging überhaupt nicht, denn es geht auch einfacher u.günstiger.....in verschiedenen Els von mir hat dieses Prinzip schon länger beste Funktion bewiesen ;-)

von microcar - am 16.01.2016 20:25

Re: Saft Einzeluberwachung: welche sind da ?

Der Michael ist schon mit den Hühnern aufgestanden, guten Morgen, Michael!

Wenn es genügt, nur festzustellen, genau welche Zelle aus der Reihe tanzt, gibt es auch eine andere, sichere Methode:

Pro 16 Zellen einen einzigen Junsi 8 und 16 sehr hochohmige Widerstände. Also, 2 Junsis genügen zur Überwachung von 32 Zellen oder auch 6-Voltsäften.

Nur zwei völlig symmetrisch liegende Ausreißer wären in der Lage, den Faden abzubeißen.
Überlegt mal!

Apropos Huhn, eines hat schon wieder ein Ei gelegt:

Statt einem Junsi kann man auch zwei Vierer-OPs nehmen und vier zusätzliche Widerstände und 8 beliebige LEDs. Das kommt noch billiger und man sieht sofort, was läuft, ohne lange Zahlen ablesen zu müssen.
Allerdings, hochohmig heißt auch, die Kabel müssen sehr gut isoliert werden. Die 1 MOhm-Widerstände sitzen direkt an den Kontakten. Zusätzliche Trimmpotis von 20kOhm können Unsymmetrien ausbügeln.geht aber auch ohne.

Die Schaltung sitzt genau in der Mitte der Batterienkette und hat wenig Stromverbrauch aus einer eigenen, kleinen und ausschaltbaren Batterie.
Keine Relais, keine Optokoppler, kein aufwendiges Bussystem, das ausfallen kann.

von Bernd Schlueter - am 19.01.2016 05:36
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.