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elweb Batterie
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Neues Mini-HP-Lader Projekt gefällig ?

Startbeitrag von wchriss am 05.12.2015 10:29

Meine Überlegung wäre ein in 12V-Schritten skalierbares Ladegerätkonzept.
Ich bin mit den Netzteilen ESP128 (25A) / DPS-460 (36A) / und DPS-525 (42A) fündig geworden.
Die Netzteile haben alle 12V Ausgangsannung, und sind über einen Optokopler mit Transistorausgang runter bis auf 8V regelbar ( hab ich bereits ausprobiert). Damit wäre über eine Reihenschaltung jede beliebige Ausgansspannung möglich. Die Netzteile sind deutlich kleiner ca. L30cm B8cm H4cm als das 3kw-Netzteil.
Die Montage wäre zwischen den Überrollbügel hinter dem Sitz möglich, ohne das ein Einschränkungen der Beladung vorhanden ist.

Gruß
Chrisitan

Die 50 interessantesten Antworten:

Re: Update Mini-HP-Lader Projekt

So jetzt bin ich fertig :)


Versuchsaufbau für Dauertest.


Rückseite mit allen Anschlüssen

Vorderseite / Luftaustritt

Gesamtgewicht, Abmessungen 41,5cm * 40cm * 5,5cm

Leistungsaufnahme

Ladestrom

Ladespannung
Es ergibt sich eine Wirkungsgrad von 81%

Balancerstrom
Hier ist der Wirkungsgrad bei 49%, das Balancing schaltet nach 3 min automatisch das Gesamtsystem ab.

Alles in allem ist der Aufbau etwas umfangreicher wie beim ESP-120 Netzteil, und hat auch nicht die Leistung, das war aber auch nie das Ziel. Meine Zielsetzung war einen Leistungsstärkeren Ersatz für den MEG-Lader. Da sind die automatisch Abschaltung und Balancing wichtiger als die Gesamtleistung.

Gruß
Christian

von wchriss - am 24.01.2016 19:19

Re: Ohne HP

Der dicke Lader bleibt bei mir erst mal graue Theorie und bedarf auch einigen Experimentierens. Fast jede meiner Leistungsschaltungen litt zunächst unter hochfrequenten Störschwingungen, die dann die Halbleiter zerstörten. Allerdings bezieht sich diese Aussage auf Hochfrequenztechnik. Unser Bereich gehört noch zum niederfrequenten Bereich, wo man eine "Erde" noch mit Recht "Erde" nennen kann.

Halbleiter sind billig geworden, da schmerzen die unvermeidlichen Experimentierverluste weniger.
Grundsätzlich kann man sagen, dass Lader hoher Leistung sich nicht anders verhalten als kleine. Nur die Opfer schmerzen mehr. Wer früher eisenlose Niederfrequenzverstärker gebaut hat, weiß, wovon ich rede.

Stromregelung: Ich bevorzuge den Widerstand der Zuleitungen zur Messung, notfalls mit Temperaturkompensation. Auch eine bifilare Wicklung in Spulen kann dabei nützlich sein, um unnötig höhere Spannungsabfälle zu verhindern. Natürlich ist die Messung des Halleffekts in einem engen Ringkernspalt eine elegante Methode, ohne nennenswerten Spannungsabfall, aber leider auch mit zeitlichen Verzögerungen, die zur Strombegrenzung von Mosfets und IGBTs meist zu langsam ist.
Dann hilft eine Kombination der schnellen Messung des Spannunsabfalls im Halbleiter selbst und , was ich bevorzuge, einer langsamen Messung an der 50 Hz-Stromversorgung, wo auch der aufgenommene Wechselstrom, nicht die Leistung, geregelt wird. das ist für die Netzstabilisierung besser, siehe Waldmühle (Twike-Ladung).
Hierbei treten allerdings die stärksten Verzögerungen mit Schwingungsneigung auf, die erst beherrscht werden müssen.
Die schnelle Messung ist, im Gegensatz zu den früheren Transistoren, eigensicher, weil der Innenwiderstand mit einem positiven Temperaturkoeffizienten versehen ist.
Manche Halbleiter haben diese Art der Strombegrenzung schon eingebaut, sind aber deutlich teurer.
Ein 22kW-Lader mit 95% Wirkungsgrad erzeugt einen Verlust von 1,1kW, das ist schon eine ganze Menge. Das Teuerste ist dann das Kühlsystem, weshalb man den Leistungslader lieber in der Station unterbringt. So würde ich es machen. Auch eine rein induktive Kopplung ist so möglich.
Der EV1 von GE nahm die Induktionsspule in der Front auf. Ich würde es umgekehrt machen und die Induktionsspule in der Ladesäule unterbringen und die Sekundärspule mit festem Kabel am Fahrzeug in die Ladesäule stecken, mit Sabotageschutz. Oder die anderen induktiven Lösungen.
Bei 0,7 Volt Spannungsabfall weit über 150 Watt Verlustleistung im Fahrzeug muss man bei 220 Volt und 100 Ampere dann eben in Kauf nehmen. Ihr merkt, ich bevorzuge niedrigere Batteriespannungen, weil weniger störanfällige Verbindungen und einfacheres BMS.

Im nächsten Leben baue ich dann so etwas.

von Bernd Schlueter - am 22.05.2016 09:00

Was habe ich da gekauft?

Ich hatte leichtfertig geboten , fand aber keine Antwort in ebay.
"Sie bieten zurzeit auf keinen Artikel." und "Sie haben derzeit keine Preisvorschläge." Also, noch mal geboten, Fehler!
In der mailbox, nicht bei ebay, erfuhr ich erst nach zwei Tagen, dass meine Angebote angenommen wurden.
Jetzt muss ich erst mal das Konto auffüllen...
Ich habe auch noch die über 6kg schweren Kötze mit 2950 Watt.

Merkwürdig, bei ebay steht, ich habe 6 Stück erstanden, die mail sagt, 12 bzw. 2 Pakete. Unter "meine Käufe"steht es aber falsch. Verstehe ebay nicht mehr.

Ich habe eben nachgefragt, ob steveofjemtec noch weitere 6er Pakete schicken kann...
Jetzt muss ich erst mal alle Beiträge lesen, um zu wissen, was ich da wirklich erstanden habe...

Scheint sich, dem Bild nach sich erheblich von den 3kW-Typen zu unterscheiden, die ja erheblich zu heiß werden.

Im Übrigen, Radialgebläse sind hier fehl am Platze, die sind nicht nur viel lauter, haben auch viel zu wenig Volumenstrom. Die sind nur bei sehr beengten Verhältnissen sinnvoll, wo man mit mehr Druck wenigstens etwas hindurchpressen möchte. So bei sehr, sehr langen Klimaanlagenleitungen, zum Durchpressen durch Aktivkohlefilter oder, um einen gezielten Luftstrom auf z.B. Kohlen zu richten.

Nachtrag: Habe jetzt erst gelesen, wofür ich da blind geboten hatte. Ich muss sagen, ich bin begeistert. Das Ding ist ja leichter und leistungsbegrenzt ohne endgültige Abschaltung. Also, genau, was ich bauen wollte. Mal sehen, nächste Woche kommen sie als Schwertransport nach Düsseldorf.
Ich habe ja auch noch die 2950 Watter. Ob ich da wirklich alle benötige? Ich fürchte, nein.

3Jahre lang habe ich nichts mehr davon berührt und, wenn ich Pech habe, steht die nächste längere Pause bevor. Moment, es hat aufgehört zu regnen. Ich muss messen, was da gestern passiert ist: zweimal hintereinander war mitten auf der Autobahn das mittelgroße reset erforderlich, mit Anhalten. Glück gehabt, konnte im dichten Verkehr und Regen an ungefährliche Stellen rollen.

Wahrscheinlich ist der Fehler gefunden: Beim Nachmessen der Einzel-Blockspannungen stelle ich fest, dass der Kurzschluss in einer der beiden schwächsten NiCad-Akkus sich von selbst behoben hat und diese nun wieder umpolt. Mit allen negativen Begleiterscheinungen.
Das muss behoben sein, ehe ich den Schnelllader in Betrieb setze. Zwar keine Brandgefahr, aber Nicads knallen auch ganz schön, wenn sie hochgehen. Ich denke, man sollte bei der Schnellladung dabei bleiben. Darum geht es ja wohl uns allen.

von Bernd Schlueter - am 24.05.2016 07:35

Re: Projekt DPS-2500AB: Was habe ich da gekauft?

Zitat
Bernd Schlueter
1. Ich hatte leichtfertig geboten , fand aber keine Antwort ...
2. Ich habe eben nachgefragt, ...


1. Ja ja, so ähnlich habe ich es auch erlebt. Nix ebay, direkt bei Gekko registriert, bestellt, und nix gehört. Kein Bestätigungs-E-Mail, nix unter "Bestellstatus" zu finden. Also alles nochmal, wieder nix.

2. Dann angerufen direkt bei GEKKO in Berlin. Ja ja, mußten zugeben, dass das Shopsystem Probleme macht. Die haben dann manuell nachgearbeitet, dann gings, und nu isses bezahlt. Mal sehen, was mir per UPS Standardversand da ins Haus flattert, denn nu habe ich die Bestellbestätigung dreimal. Nehme es aber nur einmal,
Gehäuse für 6 Blades mit 4 DSP-2500AB bestückt.

Verschaltung dann 3 Stück an CEErot 16A Drehstrom. 1 Stück an weitere einphasige Leitung, CEEblau oder Schuko. Außerdem natürlich der normale Berlingo-Sagem Lader an einer weiteren CEEblau oder Schuko Leitung. Wenns ganz schnell gehen soll, vielleicht noch einen Zivan NG3 an die letzte übrige einphasige Zuleitung. Dann sind alle 6 Phasen belegt, mit Zusammenschaltung auf eine Leitung CEErot 32A oder Typ2 Stecker - oder einzeln, je nach Verfügbarkeit der Ladesäule. Schaun wir mal. Da ich immer wieder für die Ladetechnik mit 22 kW plädiere, muss ich es wohl nun mal angehen.

Auf jeden Fall sollen die 4 Blades auf der DC Seite in Reihe geschaltet werden, damit ich auf die Ladeschlussspannung von 216 V komme. Ob das wohl geht? Entkopplen mit einer Diode um Rückströme zu verhindern? Wird das ausreichen?

Na ja, Absichtserklärungen. Mal sehen, was draus wird. Vier blades sind bestellt, ein passendes Zivan NG3 (180V nenn) und ein altes Mentzer Ladegerät stehen auch noch zur Verfügung. Gleiche Ladetechnik könnte auch in den Hotzi gehen, wenn ichs mechanisch irgendwie unterbringen kann. Probieren geht erst ab Anfang Juni, vorher habe ich ihn noch nicht hier.
Hotzi hat 56s CALB Li 60Ah Akkus drin, mit BMS.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 24.05.2016 12:37

Re: Projekt DPS-2500AB: Was habe ich da gekauft?

Habe alle Stellen erreicht. Ja, die wussten alle von den Fehlern bei paypal und ebay. Konnte alles korrigieren. Vor allem muss man anrufen, um nicht mehr existierende Adressen zu löschen. Kann man nicht selbst, und ein weiterer Kauf wäre beihahe schiefgegangen.

Die Trafos haben alle genügend Isolierfestigkeit, aber Minus dürfte immer mit dem Gehäuse und Erde verbunden sein, dazu weitere Abblockkondensatoren gegen das Gehäuse. Das muss man alles aufdröseln, um hintereinander zu schalten.
Das 3kW-Teil kann man relativ einfach in der Spannung verdoppeln, bei im Wesentlichen Beibehaltung der Regelung.
Mal sehen,ob das bei diesem Teil ebenso geht wie bei dem 3kW-Teil.
Konstanz der Ladeleistung , das habt Ihr schon herausgefunden, ermöglicht Hintereinanderschaltung der Ausgänge. Am Eingang aber nicht: bei Drehstromversorgung muss unbedingt der Nulleiter angeschlossen sein.
Zwei axiale Gebläse hintereinander, klar, zur Druckerhöhung, Oliver. Trotzdem, radial ist hier nicht sinnvoll, außer bei sehr großen Ausmaßen und geringer Drehzahl. Die Volumenstrom - Druckdiagramme der Gebläse kannst Du genau studieren, die Firmen veröffentlichen alle diese und Du kannst dann maßgeschneidert aussuchen. Hier mussten eben zwei hintereinander, weil es nichts voll Passendes gab. Es gibt allerdings von Papst radiale, die rundherum einen großen Luftaustritt haben, die wären auch geeignet, aber keinesfalls besser.

geeignetes axiales Gebläse für mehrere Netzteile gleichzeitig

für nur ein Netzteil

das größte radiale

Du siehst den geringen Volumenstrom,trotz Größe

Oh, Belastungsprobe- da liegt man ja mit allem daneben. 50 Volt 40 Ampere, 1,25 Ohm.
Da fällt mir nur verzinkter Zaundraht 1 bis 1,5 mm Durchmesser und 8 bis 20 Meter Länge ein. Im Wassereimer ohne Salzgehalt.

Billig genug, mehrere parallel

Zwei alte Durchlauferhitzer 18 kW, 3X60 Volt statt 230 Volt: gut 1kW Also zwei von der Sorte

von Bernd Schlueter - am 24.05.2016 20:42
Hier die Fotos und Daten vom Gehäuse und den Innereien:

Das Foto vom äußeren Blechgehäuse mit seinen teilweise eingebauten oder darauf- oder danebenliegenden Leistungsteilen ist ja schon früher abgebildet. Das nackte Gehäuse aus Stahlblech ohne Innereien wiegt 7,6 kg und hat die Maße: 740 x 426 x 42 [mm].

Ein einzelnes Leistungsteil wiegt in seinem Blechgehäuse 2,4 kg und hat die Maße 560 x 70 x40 [mm].


Das Motherboard von oben. Es wiegt 1.05 kg und hat wenige Bauteile. Es stechen die 2 mal 8 Dioden hervor, daher die jetzt im Detail im nächsten Fotos.


Hier einige der insgesamt 16 Dioden im Detail.


Das Motherboard von unten mit den Steckern und den 230V Verbindern.


Zur besseren Identifizierung die label vom Motherboard.


... und dies ist interessant für mich: die Buchse für die Verbindung zu einem Leistungsteil. Rechts die 230V Verbinder.


Das Zwischenblech mit den 6 Netzteilsteckern. Es sind herkömmliche Einbau-Stecker. In der Mitte der Einschub für eine kleine Kontroller-Platine mit LAN Schnittstellen.


Das Zwischenblech von der anderen Seite. Das Blech wiegt nackt so wie zu sehen 0,9 kg.


Das Management-board, eine kleine Einschub-Platine mit allerlei Elektronik und Steckverbindern nach außen. Gewicht 0,25 kg


Das Management-board von vorne mit den 2x LAN Dosen (Management link) und einem 9-poligen D-Sub Stecker.

Ein Leistungsteil habe ich jetzt auch teilweise von seinem Blech entkleidet, so dass man die Innereien gut sehen kann. Der kleine Lüfter besteht übrigens aus zwei hintereinander gesteckten Lüftern mit verschiedenen Lüfterflügeln. Der innere hat drei grosse Schaufeln, der äußere 7 kleinere Schaufeln. Es sind 40x40 mm Lüfter. Fotos vielleicht später. Die haben sich also schon was gedacht von wegen Luftstrom und Strömungen und so.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 30.05.2016 14:33
Mein ubuntu ist aber ziemlich ungenießbar. Immer, wenn ich eine andere Seite aufmache, ist das Geschriebene weg.
Die IRFs sind SMD-Typen. Da verbindet man die Verbindung mit den Leiterbahnen als Kühlkörper gleich mit der Drainelektrode. Ist aber die gleiche Kupferplatte, die auch unten als Drain herausguckt. Ist nicht abgekniffen, wird als SMD immer so geliefert. Kühlkörper sind, wie auch Potis, heute viel zu teuer, dann nimmt man lieber 16 von den Mosfets, kühlt besser und Ron ist nur 1/16 so groß. Sind schon seit langem auf allen Computermotherboards zu finden.
Im Innern setzt sich diese Aufteilung in Einzelelemente fort: in jedem Mosfets könnten zigtausende gleiche, parallele Mosfets mit wenigen mW Leistung enthalten sein. Dann wird der "Abreißfunke", der auch im Transistor, unsichtbar, entsteht, besser gekühlt und reißt ab.

IRF wurde gerade von Infineon aufgekauft. Ich wette, die werden jetzt teurer und die Mosfets bekommen neue Namen.

Ist aber sagenhaft, was Ihr bzw. die Helipiloten mit diesem HP für ein tolles Teil ausgegraben habt!
Ich zähle schon die Schiffe auf dem Rhein, in der Hoffnung, dass das shipment bald ankommt.
Dann gibt es was zum Basteln.

Ich bin jetzt mal die Datenblätter verschiedener Lüfter durchgegangen. da tut sich nicht sehr viel, wenn man größere nimmt. Es gibt lediglich eine Ersparnis von knapp der Hälfte an Leistung und Lautstärke. Im Wesentlichen ändert sich nur der Ton und das Gehäule der eingebauten Turbinen könnte fürchterlich sein. Ich denke, ein tieferer Ton ist zwar angenehmer aber nicht viel leiser, zumal das menschliche Gehör logarithmisch arbeitet. Wenn ich mehrere Innenleben der HPs in ein größeres Gehäuse stecke, ohne die engen Begrenzungen, können sich wenige größere Ventilatoren an weniger Flächen austoben, was die Kühlwirkungen vergrößern dürfte und eine Rücknahme an Turbinenleistung erlaubt. Sprich, 8 mal 8 cm² Gebläse wären ideal oder 12 mal 12cm². Da gibt es eines mit 35 Watt Stromaufnahme.
Gut sind die alle nicht im Wirkungsgrad.

12 mal 12 cm

Viel schlechter sind die 8 mal 8 cm-Typen auch nicht:

8 mal 8 cm

10db entspricht genau 1/10 Lärm, 3db ist ungefähr eine Verdopplung.

Weniger Drehzahl dürfte angenehmer sein, bei unvermeidlich weniger Kühlung.

Die Drehzahl lässt sich durch Ändern der Versorgungsspannung ändern. 7,2 bis 13,2 Volt.

Ich werde Messungen machen, ob die Lüfter optimal ausgelegt sind. Ich vermute, ja, und wir können nicht sehr viel ändern.
Ganz so dicht müssen wir in Europa die Gehäuse ja nicht machen, da dürfte etwas "drin" sein.
Der Druckabfall und damit die Turbulenz muss an den heißesten Stellen erzeugt werden.
1 Kubikfuß sind ca 30 Liter, 1mm Ws 10 Pascal.

Umrechnungen

Katalog mit allen Daten (Diagramme)

Schnell noch ein Einfall, den ich aus der Strömungslehre, angewandt in der Klimatechnik und an anderen Stellen weiß:

Es gibt Diffusoren mit 90% Wirkunhgsgrad, die einfach aufgebaut sind:
Ein Pusterohr mit einer gerundeten Öffnung pustet durch ein Loch in einer Platte gegen eine zweite Platte, deren Abstand von der ersten Platte so bemessen ist, dass der Strömungsquerschnitt des Pusterohres gleich ist dem Plattenabstand mal dem äußerem Umfang der Rundung. Sprich, bei der 90 Grad- Umlenkung nach allen Seiten bleibt der Strömungsquerschnitt gleich, es entstehen keine Wirbel (Hagenzahl Null). Der Ventilator ist dann das Pusterohr , das mit der gerundeten Austrittskante auf das Loch in der ersten Platte geschraubt ist. Der Abstand ist kritisch und sollte justiert werden. Die erste Platte kann rund sein und sollte mindestens 20 cm Durchmesser beim 12 cm -Ventilator betragen, besser mehr. Ergibt eine ordentliche Druck- und Durchsatzerhöhung.
Im Zusammenspiel mit den Flügeln könnten sich allerdings unerwartete Effekte einstellen, ich denke aber, nicht.
Es ist nicht zu fassen, ich finde keine Abbildung für so ein einfaches Ding. Es ist in Vergessenheit geraten. Manfred wüsste natürlich, wo.
Der Umkehrschub von Düsentriebwerken funktioniert auch so, also die Luftbremse.
Ich baue es einfach, wenn die Netzteile da sind und werde statt pusten die Kühlluft in Massen absaugen, mit einem einzigen 12cm-Ventilator, der dann flach liegt. Ich erwarte eine Verdoppelung der Ventilatorleistung ohne Geräuscherhöhung.

Die vergessen noch die Erfindung des Rades und wollen Autos bauen...

von Bernd Schlüter - am 31.05.2016 16:54
Mit Lüftern befasse ich mich im Moment intensiv, in einem ganz anderen Projekt. So habe ich meine Gedankenstütze einfach ins Forum gestellt. Vielleicht kann jemand anderes auch was damit anfangen? Meine Sendung braucht wohl etwas länger, bis ich genauer weiß, wovon ich rede.

Wenn man die Spannung reduziert, kann man mit Sicherheit die Strombelastung erhöhen.
Die Einschaltzeit der PWM wird dann kürzer und die Wärmebelastung der Transistoren geringer.
Nur die Dioden und Leiterbahnen werden dann höher belastet. So halte ich auch eine Kombination mit den HP ESP120 für möglich, also 50 Ampere bei bis zu 40 Volt. Das 3kW-Netzteil schaltet ja, ungeändert, erst bei 56 Ampere aus. dann übernimmt das 2500AB die volle Regelung, vor allem ohne weitere und teuer verkaufte externe Platine.
Ich sehe keinen Grund, warum man die ungleichen Teile nicht hintereinanderschalten sollte. Selbst das ESP120 bleibt bis auf 21 Volt hinab stabil und ich verlasse mich auf Eure Aussage, dass das 2000Watt-Teil das noch tiefer tut.
Etwas Abstand zum Abschaltstrom sollte man schon einhalten, denn normalerweise gibt es beim Einschalten Regelschwankungen.

Für ideal würde ich es halten, wenn mit steigender Spannung des 2500AB der Strom deutlich fallen würde, denn dann kann man den gesamten Spannungsbereich überstreichen, für meinen Saxo würden die zwei 3000W-Teile 108 Volt liefern, das 2000Watt-Teil die fehlenden 24 bis 56 Volt mit abnehmender Stromstärke, sodass man in einem Rutsch auch nicht nur bis 80%, sondern voll laden kann.
Eine meiner Nicads macht im Moment sehr merkwürdige Dinge, sodass ich überlege , stärkere Spannungsschwankungen zu detektieren und diese auf die Überstromabschaltung der 3000Watt-Teile zu legen. 11 oder 22kW, damit sollte man sicherlich nicht spaßen und ich vermute, dass alle Gleichstromlader entsprechende Einrichtungen besitzen. Weiß da jemand etwas drüber?

Mein Saxo hat mit Wahrscheinlichkeit so etwas, was zunehmend häufig das Hauptrelais heraushaut. Werde wohl den Kohlenhändler zu Rate ziehen müssen. Die Kohlen sind zu hart und lärmen unnormal. Klar, korrodierte Batterie- und Stecksicherungen könnten auch die offensichtlich detektierte Ursache sein.

Wo bekommt man eine einigermaßen schwerentflammbare Isolierplatte? Pertinax dürfte geignet sein, um die herausgenommenen Platinen darauf, rund um einen dicken Ventilator, zu gruppieren. Aldi, Rewe und Obi führen das nicht.

Was habe ich denn hier erwischt?

Bei guten Isolier- Festigkeits- und Brandresistenzklassen scheint Epoxyharz als Binder geeignet zu sein. PTFE ist ja wohl zu teuer. Glasfasergewebe und Polyester habe ich zur Verfügung, das ist aber viel zu feuergefährlich.

Roman hat doch öfter mit etwas Flammenwerfendem zu tun?

von Bernd Schlueter - am 01.06.2016 14:52

Re: Neues Mini-HP-Lader Projekt: die Potis

Viel Text aber auch viel neue Infos.

Hallo,
neue Erkenntnisse zu den Potis:
Also erstmal geht sanft mit ihnen um, die sind winzig und leicht zu beleidigen!
(von links nach rechts betrachtet)
Poti 1 ist offenbar auch für den Strom zuständig, allerdings offenbar für die eher feinere Einstellung.
Poti 2 für die grobe Stromeinstellung (biser:10-13A eingangsseitig)
Poti 3 für die zu erreichende Spannung.(die Spannungseinstellugn kann belastungsfrei erfolgen)
Poti 4 ist, ja, auch offenbar, für die Lüfter zuständig. Nicht für die Drezahl, sondern, und ich widerole mich, offenbar für das temperaturabhängige Drehzahl-Ansprechverhalten: Ein Kontakt des Potirades mit dem Geäuse läßt die Drezahl abfallen, nicht aber die Stromabgabeleistung. Dieses Poti *könnte* ev. bei einem ev. Umbau auf andere Lüfter auch eine Rolle spielen.

Zusatzerkenntnisse:

Poti 1 auf Linksanschlag entlockt den NT weitere Leistung! Das NT nimmt nun 3100W auf. 45min Test auf dieser Leistung positiv, keine Temperaturprobleme, der Lüfter dreht noch nicht mal ständig auf voller Leistung, aber gut jetzt hatte es auch nur rund 16°C. Hat also noch Reserven.

Situation: Poti 1 auf Linksanschlag, Stomaufnahme 3100W. Wenn ich nun Poti 2 (Strom "grob") drehe, so steigt die Stromaufname weiter, das NT regelt aber auf rund 2900W zurück. Wenn ich nun aber mit einem Schraubendreher (für Christian: Schraubenzieher) das Poti hauchzart niederdrücke, so steigt die Stromaufnahme auf über 14A, mir sind so 3300W erinnerlich. Halte ich den Schraubendreher/zieher so, dann bleibt das auch so, minutenlang,bis mir die Finger einschlafen. Und zwar ohne Röchelgeräusche oder Schmorgestank. Das was mit einem Filzstift aber lustigerweise nicht reproduzierbar, nur mit Metall. kA ob ich das Poti überdreht habe, kann ja leicht passiert sein, kA ob dann durch den minimalen Druck irgendein Potikontakt kurzfristig abgetrennt wurde, ich weiß es nicht. Aber das NT schaufelt so annähernd genau so schnell Strom in die Zellen wie sein großer Bruder das ESP120. Wenn Ihr Tüftler seid, bitte hakt da ein!

Epilog: Manche von Euch werden bei ihrer Suche nach diesem NT und seinen Umbaumöglichkeiten auf die Seite eines Russen gestoßen sein, der das NT für einen Verstärker nutzt. Klasse Pionierarbeit, dennoch: Seine Fehlannahmen: Das NT schaltet NICHT bei Überstrom auf 30V zurück. Es hat die weiter oben beschriebene Konstantstromschaltung und der Russe hat halt in seiner Wasserdose mit den Kabeln fast einen Kurzen gemacht.. Weiters: Das NT hat NICHT bei 2500W den gleichen Ausgangsstrom wie bei 2750W (seinem maximum). Das sieht man auch in seiner Tabelle: Seine Leitung gibt bei dieser Anschlußleistung dann halt nur noch (ich glaube) 208V her..

http://subamp.ru/smps-for-subamp/dps-2500ab-pre-test/

von el El - am 01.06.2016 19:01

Re: Neues Mini-HP-Lader Projekt sehr gefällig ?

Hallo Konstantin: Die NT nehmen nicht mehr als das maximum von 15-16A auf und das doch auch nicht "tagelang".
Schon recht, drauf steht was von 13A, und bei meinen Akkus müßten die in weniger als einer Stunde voll sein. Wenns für den Hotzi gehen sollte sogar in rund 30 Minuten.

Schaun wir mal mit der Erwärmung. Ich will ja, um auf die Spannung zu kommen, 4 Stück in Reihe schalten, und dann noch zwei weitere und vorhandene Ladegeräte (Zivan, Mentzer), damit ich 400V 32A auslasten kann, CEErot oder Typ2. So ist der Plan.
Sowohl Hotzi als auch Berlingo Akkus brauchen eine Ladeschlussspannung so um die 216 Volt. Und Laden mit rund 20 kW hätte schon was.

Hallo Martin,.....glaube nicht dass sich der Roland von mir kränken läßt,
Versuchs doch gar nicht erst (sag ich immer meinen Kindern und Enkeln), denn ein wenig krank bin ich sowieso schon. Aber der MOB könnte härter, da werde ich schon dünnhäutig. Das hier ging schon, halte ich schon aus. Wenns ganz schlimm wird, ziehe ich mich wieder in die (Reifen-)berge zurück, hab ich ja Erfahrung drin.

Vielleicht fahre ich auch mal nach Österreich, dort soll es auch schön sein. Kann mir dann aussuchen: CityEl (muss wiederbelebt werden), Berlingo (wenn ich dann mal schnell laden kann), Hotzi (ebenso mit den Laden) oder doch den alten AX (muss ich wiederholen, ist ausgeliehen). Alles elektrisch. Oder mal wieder eine eTour durch Europa mit einem Tesla S als Mitfahrer.

Und irgendwie reizt mich jetzt der Gedanke, die HP Lader in einen externen Koffer einzubauen, damit ich ich ihn - passende Verbinder vorausgesetzt - im Hotzi und/oder den Berlingos nutzen. Mit Modifikation sogar im AX. Normal kann jeder, dies wäre echt flexibel.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 03.06.2016 12:32

Re: Neues Mini-HP-Lader Projekt sehr gefällig ?

Nein, aber ersten Blick auf die Netzteile geworfen und wild durcheinander notiert:

927 Gramm das Gehäuse
1465 Gramm das Innenleben
ein paar Gramm die Schrauben
Platinengröße:
63mm breit,
550mm lang,
gut 35mm hoch

Vier Schraubbefestigungen sind mit dem Gehäuse verbunden. Das hat wahrscheinlich nur eine Bedeutung für Störstrahlung, die beiden blauen und gelben Abblockkondensatoren kann ich nicht auslesen. Da muss vielleicht etwas in Serie für die Hintereinanderschaltung.
Die vordere Platine ist mit drei, die hintere mit 5 Schrauben befestigt.


Ventilator: 40X40mm
Der gegenläufige reduziert den schädlichen Ausgangswirbel
Stromverbrauch Ventilator: 1,5 Ampere/12 Volt, also 18 Watt max.
Der Druck beträgt 320 Pascal bei einem Luftstrom von gut 20 Liter/s. Ca 30% Wirkungsgrad, das ist enorm viel!!

Jetzt muss ich erst mal nachlesen, ob das Netzteil am Ausgang kurzschlussfest ist, oder ob es auch meckert, wenn die Spannung unter einen bestimmten Wert sinkt, wie das ESP120 bei unter 21 Volt.
Wenn es nicht meckert, kann man wahrscheinlich einfach hintereinander schalten.

Sollte das Teil, wie das ESP120 unter einer bestimmten Spannung pfeifen, benötigt es eine Stromgegenkopplung, einfach ein Widerstand vom Ausgamg an die Stromregelung (vielleicht gegenphasig). Dadurch teilen sich hintereinandergeschaltete Netzteile die Gesamtspannung in gleichen Teilen.
Nebeneffekt: auf die gleiche Weise bekommt das Netzteil die Idealkennlinie mit Stromabsenkung zum Ladungsende. Um den Kurvenverlauf ideal zu bekommen, wird noch eine passende Zenerdiode oder ein VDR eingefügt. Später.

Grübel, grübel, je 2 Platinen nebeneinander und davon drei übereinander, ergibt eine Frontfläche von
ca 13 mal 12mm mit mehr Luftdurchtrittsfläche. Da passt dann ein 12cmX12cm-Gebläse vor. Irgendwo gibt es einen 35-Watt-Fan, der hat aber nicht den hohen Druck dieses lauten Gebläses.
Die Nummer 1 der Diagramme, kommt nur in die Nähe

200 Pascal bei 60 Liter/s. Ja das ist leiser als 6 kleine, aber schaufelt nur 70% wie 6 kleine, außerdem, dewr Stromverbrauch an nur einem Netzteil!
Ich spreche von dem Yen Sun FD120 238 EB-S
Heult mit knapp 70db, also etwa wie Suse. Andere Ventilatortypen ???

So, erst mal ein paar andere Punkte:
1.Unter der letzten Platine sitzen vier Widerstände, Aufschrift "R003", halte ich für 3 milliohm, alle parallelgeschaltet, also 0,75milliohm. Die halte ich für die shuntwidertände zur Strommessung, dahinter nochmal 5 milliohm (grün).
2.Auf der Oberseite entdecke ich die Aufschrift Delta (China)
3.Ich muss unbedingt überprüfen, wie die Stromausbeute reagiert, wenn ich die Ausgangsspannung über einen genügend hohen Widerstand auf das Strompoti (Nr.2 von links) rückführe. Meine Hoffnung ist, dass dann die Stromlieferung zurückgeht, denn dann bekommt man durch diesen Widerstand und einer in Serie geschalteten Zenerdiode einen zum Ende abfallenden Strom hin. und kann 100% volladen. Gleichzeitig kann man vermutlich problemlos mehrere Netzteile hintereinanderschalten. Ist es umgekehrt, muss ich die Geschichte invertieren...
4. beim besten Willen habe ich keinen Dunst, was die Aufschrift auf den beiden blauen Kondensatoren bedeuten, die gegen das Gehäuse geschaltet sind, ebenso sind die zwei beigen unlesbar. Die müssen beim Hintereinanderschalten aber die volle Spannug aushalten. Vielleicht gar nicht anschließen? Das ESP120 nimmt so etwas nicht sehr krumm.
5.Der Doppelventilator ist von Delta electronics, Typ GFB 0412EHS, war bei Pollin für 2,95 Euro erhältlich, war.
6.das miserable Ferritmaterial der ESP120 ist hier durch ein normales ersetzt, es wird nicht so heiß, fällt mir gerade auf.

7.Super, gleich bei Pollin das Produktdatenblatt für genau diesen Lüfter (2,95 Euro, nicht mehr lieferbar):

320 Pascal bei 21 l/s

Der hat einen sehr guten Wirkungsgrad, da wird es schwerfallen, einen besseren, größeren zu finden.

Um auf gleiche Verhältnisse zu kommen, brauchten wir 320 Pascal bei 125 l/s. Aber es gibt ja Reserven, wie einige schon festgestellt haben.
Wen der Lärm nicht stört, sollte bei den originalen bleiben. Vielleicht lässt sich etwas mit strömungsgünstigerer Anordnug machen, ich werde es mir genauer anschauen. Jedenfalls, die sechs originalen Heulsusen haben ca 100 Watt Aufnahme bei sehr gutem Wirkungsgrad, die 12X12cm hören bei 35 Watt auf. Ein Lüfter drückt ins Gehäuse, ein zweiter saugt am anderen Ende heraus, das ist auch noch möglich.

8. Wer kann ausprobieren, wie sich das Netzteil beim Kurzschluss am Ausgang verhält?
Der Fall tritt immer beim Hintereinanderschalten auf, ohne Rückführungswiderstand.
9.Mit der der Rückwirkungswiderstand/Zenerdiodenkombination kann man auch den Stromverbrauch glätten, falls das wichtig für die Ladesäulen ist und man streng unter 16 oder 32 Ampere bleiben muss.
10.weitere Überlegung: wenn ich sechs Netzteile zu 2X3 Stück bündele, ohne Gehäuse, werden die Strömungswiderstände verringert und vor allem wird auch die Unterseite der Platinen effektiv gekühlt. Möglicherweise kommt man dann auch mit nur einem einzigen Lüfter von 12X12 cm mit ca 20 Watt statt 100 Watt Verbrauch auf ausreichend Kühlung und "flüsterleise"?
Mit einem pressenden und einem saugenden Lüfter funktioniert das bestimmt und man kann mit zwei bis vier Netzteilen versorgen,über je zwei Dioden. Ich spreche von Hintereinanderschaltung der Netzteile. Außerdem bilden die Lüfter dann einen Berührschutz!!

Auf zu Hornbach, aber ich glaube, die haben kein bromiertes Pertinax, nur hochentzündliches Zeug? Roman weiß vielleicht eine Quelle für geeignetes, isolierendes Material?
Unter Umständen komme ich an feuerresistetes Epoxydharz und Glasfasermatten.
Klar, alles aus den Niederlanden, Bootsbau. Dann ist eine Seite aber immer sehr hässlich.

Ja, das Miniladerprojekt ist sehr gefällig!

von Bernd Schlueter - am 13.06.2016 15:47

Re: Neues Mini-HP-Lader Projekt sehr gefällig ?

Die eingebauten Lüfter von Delta-Fan-company sind alles andere als schlecht und ich könnte auch mit 9 originalen Netzteilen nebeneinander leben.
Wenn die Netzteile alle Spannungen von Null bis zur eingestellten Spannung vertragen würden, könnte man sie mit aller Wahrscheinlichkeit gefahrlos hintereinanderschalten. Eines der hinternandergeschalteten würde dabei auf die niedrige Spaanung geschubst, wobei die anderen die volle Spannung beibehalten. Mit den Netzteilen von SAFT kann man das jedenfalls machen, bei den ESP120 hätte ich Bedenken.
Wir haben bei den DPS2500 aber die Möglichkeit vom Ausgang auf den linearen Stromregelkreis zurückzukoppeln, was beim ESP120 nicht funktioniert. Das regelt nicht, sondern schaltet aus.
Was ich noch nicht am neuen Netzteil getestet habe, ob das eine Gegenkopplung oder eine Mit-Kopplung ist, was nicht funktionieren würde. Mit einem zusätzlichen Transistor kann man aber invertieren.
Achtung! Bei allen Gegen- und Mitkopplungen gilt immer, dass man die Kopplung nicht zu stark macht, sonst gibt es Parasitärschwingungen mit Zerstörung.
Hier genügt bereits eine sehr schwache Gegenkopplung, um die leicht untereinander abweichenden Netzteile zu symmetrieren.
Wenn alles nicht hilft, Integrator bzw. eine PID-Regelung einbauen. Ist sicherlich nicht erforderlich. Die ESP120 Lösung über die Mikroprozessorsteuerung war wegen der Rechenzeit, die nicht Null ist, gefährlich und gefiel mir überhaupt nicht.
Meine Regelung über den aufgenommenen Wechselstrom enthielt viele Zeitglieder und bedurfte einer sehr langsamen Integrierstufe und habe ich schließlich verworfen.
Symmetrierte Netzteile sind vorteilhaft für die Verlustverteilung und die gleichmäßige Auslastung der drei Drehstromphasen. Ich benötige drei hintereinander geschaltete Netzteile. 156 Volt reichen.
Da ich eh die Platinen voneinander isolieren muss, bietet sich ein größeres Gehäuse regelrecht an, dann auch mit geänderter Luftführung. Sehr wichtig sind dabei auch gleichstromfeste Schmelzsicherungen, die altertümlichen, sandgefüllten Haushaltssicherungen in Keramikverpackung.
Die möchte ich eh wiederbeleben, für meine weltverbesserlichen Gleichspannungspläne in unserem zukünftigen alternativen Stromnetz..

von Bernd Schlueter - am 14.06.2016 14:27

Re: Neues Mini-HP-Lader Projekt sehr gefällig ?

Zitat
Bernd Schlueter
Ihr habt es schon getestet. Deshalb denke ich, es ist einfach, das lange, 55cm lange Platinenpaar zu falten, in zwei über. oder nebeneinanderliegende von 31cm Länge...


Es ist eigentlich alles schon getestet und beschrieben im rc-heli-forum, 27 Seiten thread, bitte durchblättern.

Da sind viele Angaben und Daten zu den Lüftern, und auch Bilder vom gefalteten Netzteil. Sogar in 90Grad Anordnung ist was angedacht, dann braucht man nur einen 90-Grad Luftkanal. Aber nochmal, in dem Forum dort ist echt viel Information, man muss nur mal alles durchblättern..

Und danke, el-EL alias 940 (oder?) für den Hinweis auf die 55 Volt. Genau das wollte ich eigentlich wissen, 55Volt wäre super. Hauptladephase für 16s Li-Eisenphospat. Danach höchstens noch mit reduzierten Strömen vom bisherigen Ladegerät+BMS System.
An Bernd: Und ebenfalls für 7 NiCd Säfte. 20 Säfte dann in 7+7+6 aufteilen und blockweise laden. Keine Entkoppelprobleme, denn die Lader arbeiten ja eigentlich jeder für sich. Den Lader für den 6er Block auf kleinere Spannung einstellen, rechnerisch 47,14V. Dann sollten alle Säfte schön gleichmäßig voll werden. Wär doch ein schöner 3-Phasen Lader für den SAXO. Und die drei flachen Dinger in den Kofferraum gelegt nehmen eigentlich nicht viel Laderaum weg. Bin gespannt auf Deine Lösungen.

Zum Lüftergeräusch beim hp-mini hatte ich noch gelesen, dass das hauptsächlich von der Strömung am Lufteinlass verursacht wird. Hier etwas öffnen sollte helfen, das Ding leiser zu machen. Einen Umbau der Lüfter werde ich nicht machen, bin ganz zufrieden mit den Orginal-Lüftern.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 15.06.2016 14:20
Hallo zusammen,

auf der Suche nach nach einem preiswerten, regelbaren Lader(ca 100-1000 W) zum abschöpfen der Überproduktion meiner autarken Solaranlage (max 1,4KW), bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Nach dem Genuss der Lektüre bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass das DPS-2500AB eine Lösungsmöglichkeit sein könnte (+ Schnelllademöglichkeit dazu). Ich habe mir 4 Stück davon bestellt und erwarte sie Ende nächster Woche.

Ich möchte zwei NTs in Reihe schalten um auf die Ladeschlussspannung von 108 V zu kommen.

Gibt es außer der Schaltung von Schutzdioden und der Einstellung auf exakt gleiche Endspannung noch etwas für die Reihenschaltung zu beachten oder ist die Reihenschaltung in der Art Zelle 1-15 erster NT Zelle 16-30 zweiter NT?

Weiterhin möchte ich die NTs regelbar machen (bei einer hypothetischen Mindestlast von 5 A) also von ca. 500 W an aufwärts.

Ich habe leider keine Information zur Mindestlast gefunden (oder übersehen), ist darüber etwas bekannt?

Die Regelung würde ich über die Spannungseinstellung durchführen. Spricht aus den Erfahrungen euer Versuch etwas dagegen?

Unabhängig von diesem Vorhaben habe ich noch eine Verständnisfrage: In einigen Beiträgen steht, dass mehrere Lader in einigen Fahrzeugen eingebaut sind, können oder werden diese auch zum parallel laden verwendet?

Mit anderen Worten, ist es möglich mit einem NT und einem Zivan NG3 (z.B.) parallel zu laden?

Vielen Dank für eure Hilfe.

von TW - am 30.06.2016 14:50

Re: Neubestellung?

Danke für eure Erkundigungen und Erprobungen.

Frage an Konstantin:
welche Mindestlast hältst du nach Deinen Beobachtungen für erforderlich für die V 02. Ich habe vier Stück davon und möchte dann kleine Widerstände als Grundlast vorsehen. Frage ist: 1 A? Macht immerhin rund 50 Watt pro Leistungsteil. Oder reichen auch 0,1A, also nur 5 Watt. Wär mir lieber.

Frage an Bernd:
Kann ich noch meinen Bedarf für min. zwei oder auch drei Leistungsteile anmelden, nur V.02.
Und kannst Du das 6er Blade-Gehäuse brauchen, evtl. mit der Platine mit den 6 Buchsen? Für den Einsatz oder auch nur zum Vorab-Test von Leistungsteilen.

So wie ich meine Geräte plane, wird es ein mobiles Gerät, dass ich je nach Fahrzeug einsetzen kann, also
a) 3x16A Input und für den AX mit drei Leistungsteilen in Reihe
b) 3x16A Input und für den CityEl mit drei Leistungsteilen parallel
c) für den Berlingo oder Hotzi mit vier Leistungsteilen in Reihe. Eingangseitig brauche ich dann 400V 32A, und habe dann noch Reserve für zwei weitere Ladeteile, z.B. den Orginallader von der SAGEM Box oder ein Zivan NG3 oder so.

Noch eine Bemerkung zum Thema "Weltlader": 3 Leistungsteile sind in Europa perfekt für 3x16A Drehstrom, je Gerät an eine Phase. Aber auch perfekt für die USA, dann eingangsseitig alle parallel mit 240V 39A. Für eine (mögliche) Weltreise als auch eingangsseitig umschaltbar machen.

Wird - wenn funzt - sicher ein schönes Projekt, aber dauert etwas. Habe keine Eile, weil der eine Berlingo z.Z. gut fährt mit guter Reichweite. Und einen 22 kW Anschluss muss ich mir eh erst noch auf den Hof legen, bisher sinds nur 3x16A. Dafür muss der Hausanschluss verstärkt werden.
Kostet alles Zeit und Mühe... Beides habe ich leider nur begrenzt. Habe jetzt eine ganze Reihe von Kleingeräten direkt auch China bestellt, Mess- und Anzeigegeräte und so. Wenn ich mal viel Zeit und Muße habe, stelle ich meine Erfahrungen vielleicht hier rein...

Gruss, Roland
Ach so: der Hotzi fährt auch gut. Aber nur als Cabrio und nie bei Regen. Muss aber eine von den 56 LiFe mach hochladen weil etwas Unterspannung und wird dadurch nie ganz voll. Der Hotzi hat leider nur ein Batteriemonitoring, kein automatisches Balancing. Wieder eine Baustelle mehr....

von Hotzi-47 - am 04.07.2016 09:22

Das Gebläse des DPS2500

Ich bin zur Zeit mit Gebläseprojekten in einem ganz anderen Zusammenhang beschäftigt und habe eine erstaunliche Entdeckung gemacht.: Der Druck, den ein Gebläse aufbaut, ist in erster Linie von seiner Baulänge abhängig. Dabei geht man meist nur bis 38mm. Bei dieser Baulaänge wird aber bereits ca die Hälfte der Energie in einen Drall der Luft am Ausgang umgesetzt, der voll verloren geht.
Um diesen Drallverlust zu mindern, setzt man, so ist es auch bei dem Hochleistungsgebläse des ESP2500, ein gegenläufiges Gebläse dahinter, das nicht nur die ca 50% Drall voll in Druck umsetzt, sondern mit hohem Wirkungsgrad noch zusätzlichen Druck aufbaut. Eine zusätzliche Wirkungsgradsteigerung ist auf die hohe Drehzahl zurückzuführen. Insgesamt ergibt sich ein ca 3 fach höherer Wirkungsgrad als bei den besten einstufigen Gebläsen, der normalerweise zwischen 13 und 16% liegt. Hier haben wir aber ein Gebläse mit sage und schreibe ca 44% Wirkungsgrad.

Kurz, etwas Besseres gibt es nicht und wir tun gut daran, das Sirenengeheule zu ertragen bzw. Homers Ilias zu lesen und die erfolgreichen Vorschläge zu befolgen, die Odysseus vor dem Verderben bringenden Gesang errettete.

Doppelturbine

In der Volumenstrom-Druckkurve sucht man das Leistungsmaximum und dividiert dieses durch die Stromaufnahme in Watt.

Yen Sun stellt nur Hochwirkungsgradgebläse mit 38 mal 38 mm Größe her.
Sunon aber auch solche mit 60 mal 60 und 80 mal 80mm, letzteres ist dann auch 80 lang.
Die Ilias bleibt uns bei den fetteren Gebläsen nicht erspart. Wer es durchrechnet, kommt auf keinen Vorteil bei der Gesangslautstärke. Nur die Tonart der 80mm-Sirenen liegt fast eine Oktav niedriger.

Mich begeistert diese Entdeckung in gewisser Weise. Mit gegenläufigen Turbinenkränzen kann man sehr viel wirkungsgradstärkere Turbinen bauen. Schon vor dem zweiten Weltkrieg stelletn sogenannte Ljungströmturbinen alles Vergleichbare in den Schatten.
Da wir ja alle für Elektrik zu begeistern sind, können wir uns auch alle vorstellen, dass wir mit Hilfe von elektrischen Generatoren viele gegenläufige Turbinenräder auf einer Achse anordnen können, was, wenn wir erst einmal an das Sirenengeheul gewöhnt sind, wunderschöne range extender und Heizkraftwerke ermöglichen sollte. Bisher hat das noch niemand versucht.

von Bernd Schlueter - am 10.07.2016 13:53

Re: Weitere Mini-HP-Lader fürs Projekt gefällig ?

Hallo Bernd,

Dies war meine Frage seinerzeit:
Frage an Bernd:
Kann ich noch meinen Bedarf für min. zwei oder auch drei Leistungsteile anmelden, nur V.02.
Und kannst Du das 6er Blade-Gehäuse brauchen, evtl. mit der Platine mit den 6 Buchsen? Für den Einsatz oder auch nur zum Vorab-Test von Leistungsteilen.


Zitat
Bernd Schlueter
Habe Antwort von Steve of Jemtec. Also, er weiß noch nicht, ob er zusätzliche bekommt, hat aber eine Anfrage gestellt und will mich sofort benachrichtigen, wenn er Näheres erfährt.
Ich hatte ihm mitgeteilt, dass es mit den Serien 00 und 000 Schwierigkeiten gibt. Oder sind die nicht auch verwendbar? Ehe wir keine 02er mehr bekommen?


Danke für Deine Bemühungen um weitere Leistungsteile. Ich möchte nur die V 02. Will nicht mischen.

Die Frage, ob Du das 6er Gehäuse mit den sonstigen Innereien brauchen kannst, ist noch unbeantwortet. Schreib mal, kann es Dir schicken, wenn Du willst. Eine der Steckverbilnder für das Leistungsteil würde ich aber abtrennen und behalten für meine Prüfstation.

Gruss, Roland
Meine Berlingo Säfte gehen gut zur Zeit, nur der 11er Block sabbert Kühlwasser raus. Fahren geht aber einwandfrei. War am Wochenenede auf dieser Veranstaltung mit dabei. Fahre zwar, aber irgendwann ist wieder eine Reparatur fällig. Wenn der Kasten dann mal offen ist, werden aber gleich Einzelanschlüsse mit verbaut.

von Hotzi-47 - am 11.07.2016 15:18
Hallo Bernd, hallo Konstantin,

meine Frage vom 11.7.2016 an Bernd nach weiteren Leistungsteilen V 02 hat sich erledigt. Also Bernd: brauchst Dich nicht mehr zu bemühen.
Mittlerweile habe ich genug weitere Leistungsteile für weitere Experimente und "Welt-Ladegeräte" bestellt und hoffe, sie in den nächsten Tagen zu erhalten.

Meine Überlegung zu dem Thema: "Für einen Drehstromanschluss leistungsmässig blöde, eins pro Phase zu wenig, zwei zu viel" habe ich mir jetzt überlegt, dann doch drei zu nehmen. Passt prima für die 32A Absicherung. Ich muss sowieso mehr Leistungsteile nehmen, weil ich ja mindestens 4 Teile in Reihe brauche für meine Spannung von 190 Volt oder mehr.

Ich schalte drei Geräte auf der 230V Seite parallel, strommäßig eingeregelt auf gesamt 32A. Ideal für Drehstrom 32A, endlich gut ausgelastet. Damit einphasig an eine Drehstromdose oder an eine Typ2 Ladesäule überlassen wir den i3 oder Leafs, die trauen sich was. Der alte Herr VDE mag keine Schieflast, daher nehmen wir schon mehr Geräte und lasten möglichst alle Phasen gleichmäßig aus.
Ich will dann entweder 6 Geräte für 2 Phasen oder 9 Geräte für drei Phasen zusammenschalten.
Nachteil: geht nicht mehr mit 16A Absicherung. Na ja, man kann nicht alles haben.
Oder doch? Drei Geräte an den drei Phasen, nur rund 10A genutzt, bringen doch für einen Saxo/AX/106er noch gute 40A Ladestrom. Oder 120A für einen EL. Auch nicht ohne.

Probleme habe ich noch auf der DC Seite. Wie sinnvoll nutzen?
Mit 6mal 40A, also 240A Ladestrom auf CityEl Akkus? Brauchst schon entsprechende Akkus, die das aushalten, und Kabelquerschnitte. 35qmm Minimum. Ach so, habe in meinem EL teilweise bereits 50qmm verlegt. Hatte da mal was hochflexibles...

Oder 3 Stück in Reihe ergeben eine gute Spannung für den AX, 106 oder SAXO. Also was für Bernd. Ein Strang (eine Phase) bringen schon rund 40, zwei dann 80 und drei Stränge 120A. Super Ladestrom, dann könnte Bernd mit dem Saxo endlich vorankommen.

Das beste: die Leistungsteile arbeiten auch mit 60Hz. Für die USA dann genau passen für den dortigen "Kraftstromsanschluss" mit 240V 32A, also mit 3 Leistungsteilen. Also Bernd, bauen und ab in die USA, hast dann ein Welt-Ladegerät vom feinsten.

Na ja, so oder ähnlich denke ich mir das jetzt mal. Nur für den Berlingo mit seinen 162V Nennspannung (über 200V Ladeschluss) muss ich mir noch was ausdenken.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 08.08.2016 16:36
Zitat
el El
Wenn ihr was neues über die Lader rausfindet, schreibt es bitte, ja?


Na ja, ich hab nur neue Wünsche und Fragen zur Regelbarkeit der Netzteile.

Über Poti 2 kann ich den Eingangsstrom von 10 bis 13 A einstellen.
Prima. Wie kann ich den Eingangsstrom auf 8 A einstellen? Über Poti 2 möglicherweise zusammen mit Poti 1 ?? Habe es noch nicht ausprobiert.
Laut Leistungstabelle von Kollege Nase im RC-Heli Forum müßten die blades bei 8 A Eingang noch gute 31,5A am Ausgang liefern mit knapp 90% Wirkungsgrad und 0,99 PF. Gute Werte, so könnte man gut 2 blades an einer 16A Netzleitung betreiben.

Da die Netzteile im Betrieb in den Servern ja alle den gleichen Ausgangsstrom liefern sollen, gehe ich davon aus, dass über einen der Anschlüsse dieser geregelt bzw. eingestellt werden kann. Wenn ich wüßte, wie das geht, wäre es genial. Dann könnte ich den Ausgangsstrom vorgeben mit a) 31 A, was etwa 8 A Eingang von der 230 V Schiene bedeutet, oder b) 45 A, wass dann etwa 13 A Eingang bedeutet. Nennstrom ist ja 39A, max. Strom (OCP) bei rund 46A.

Mit anderen Worten: Zwei Netzteile parallel, je auf 8 A Eingang eingestellt für 16A Absicherung und auf 13A Eingang (oder mehr?) eingestellt (über den vorgewählten Ausgangsstrom von 45A oder mehr) für die 32A Steckdose. Gut, die wäre dann "nur" mit 26A belastet, aber immerhin. Das ganze dann noch dreiphasig.

Die Fragen also:
Kann man den Eingangsstrom am Poti 2 noch weiter runterdrehen ? Das wäre am einfachsten.
Oder kann man den (Ausgangs-)Strom von außen über die Buchsenleiste mit einem geeigneten Signal beeinflussen ?
Worauf ich hinauswill: Das gleiche Gerät dreiphasig für 16 A und für 32 A Absicherung nutzen. Einfach einstellbar über einen kleinen Schalter. Das wäre genial.

Gruss, Roland
Ach so, etwas neues gibt es doch: Ich habe mal nach manual und DPS-2500 AB und Spare Part Number 384779-001 im Net gesucht und dies gefunden. Leider keine Schaltpläne, mehr für den Servicetechniker gedacht, der nur Module austauscht und Funktionskontrolle machen kann anhand der LED Anzeigen und so. Und für die ganze Baureihe an blades... Aber besser zuviel als nix. Hier ein Auszug mit den Seiten, wo "unsere" blade 1U erwähnt wird. Und ich habe 8 weitere blades bekommen, die jetzt hier auf den Umbau/Einbau und so warten.

von Hotzi-47 - am 19.08.2016 08:45
Lasst die Potis drin!
An den Schleifer kommt Ihr direkt, und auf den kommt es an. Das ist das Häuflein Metall, auf das Ihr den Schraubenzieher steckt.
Erster Versuch: von Plus Ausgang über 300 kOhm auf den Schleifer von Nr 3: Senkung der Spannung um gut 2 Volt. Sprich, phasenrichtige Gegenkopplung, also mit Sicherheit stabil.
Es liegt nahe, dass das für die anderen Potis auch gilt. Fehlte mir die Zeit, das für die Stromlieferfähigkeit auzuprobieren. Also, bitte vorsichtig ausprobieren: anfangen mit 1 MOhm von +.

Andere Erkenntnisse: das AB2500 ist im Prinzip genau so aufgebaut wie das ESP120:
Abweichungen: die beiden Trafos sind primär und sekundär seriell hintereinandergeschaltet.

Das Ferritmaterial ist weitaus besser und leistungsfähiger, das design verbessert, runde Trafospule, 35 Volt ss pro Windung wie beim größeren Netzteil. Weit weniger Erhitzung (Eisenpulverkern??
Gleiche Frequenz 100kHz, also nicht 200kHz!
Trotzdem habe ich Sprünge in manchen Ferritkernen (Luftspalt, macht nicht viel aus).

Die Spannungshalbierung bzw. Stromverdopplung ermöglich auf relativ einfache Weise eine Verdoppelung der Ausgangsspannung. Die Entlötung ist ungleich einfacher als beim stärkeren Netzteil.

Mit anderen Worten: die Trafos müssten bei passender Schaltungsänderung austauschbar sein, falls Euch mal ein AB2500 stirbt.

Der Störschwingungssalat ist auf den kleineren Trafos aber deutlich höher!
Auch die viel kleineren Stromverdopplungsdrossel bleiben deutlich kühler.

Was noch:
die vier blauen "Kondensatoren" sind keine Kondensatoren, sondern VDRs, kann man wegisolieren oder auslöten. Die zwei kleinen, beige Keramikkondensatoren am Ende sind standardmäßige 100nF 100V -Typen, die müssen heraus, wenn man höhere Ausgangsspannungen benötigt.

Der mittlere hintere Anschluss zeigt gegen Minus bei meinem 200 MOhm-Multimeter in der einen Richtung keinen Durchgang, in der anderen 1,3 MOhm. In den anderen Ohmbereichen (20 MOhm usw) überhaupt keinen Durchgang.
Was ist das? Fehlerstromschutzschaltung bzw. Leckstromüberprüfung? Ihr habt doch bessere Luchsaugen als ich mit meinen Nepalbeschädigungen!

Dann sind die Ausgänge tatsächlich potentialfrei und belibig hintereinander zu verschalten.
Stromstabilisierung mit Gegenkopplung vorausgesetzt. Also auch für 216 volt. Bei Einwirkung auf die PWM sicherlich auch deutlich höher!
Aber dazu habe ich ja Eure Hilfe.

von Bernd Schlueter - am 28.08.2016 09:23
Hallo Bernd,
danke für Deine hilfreichen Hinweise zum mini-Poti und Regelung und so.


Hier die drei Potis. Möglich, auf den mittleren Pin einen kleinen Draht anzulöten. Na ja, will das aber nicht wirklich...

Mit geht folgender Gedanke durch den Kopf:
Im Einsatz sind in den 6er-Gehäusen jeweils drei blades direkt parallel geschaltet. Über plus und minus ist an jedem Teil ein kleiner Belastungswiderstand von 2 kOhm, was rund 1,25 Watt Grundlast ergibt. An den anderen Anschlüssen kann ich kaum eine Beschaltung erkennen.
Dabei vermute ich mal, dass über die weiteren Anschlüsse in irgendeiner Art sichergestellt wird, dass die blades gleiche Ströme liefern.


Am linken Anschluss sehe ich keine Beschaltung, am mittleren Anschluss sind 2 Pins und am rechten Anschluss ein Pin beschaltet. Was und wofür, wer weiss das schon? Ein Master und zwei slaves? Möglich Nur das ist sichtbar, auf der Unterseite sieht man nix.
Möglicherweise sind weitere Leiterbahnen innen vorhanden, die man aber nicht sehen kann. Nur eine einzige weitere Verbindung an allen drei Buchsen innen (also innen in der Platine) kann man mit Durchleuchten feststellen, aber nicht, wohin sie geht.


In der Buchse ist der Kontakt verbunden (wohin??), der mit dem Pfeil gekennzeichnet ist. Im Netzteil selber sieht man eine Verbindung nach innen, also scheint der zu irgendwas nützlich zu sein.

Bernd, ich sende Dir gerne eine dieser 6er-Platinen zur Analyse, wenn Du sowas brauchen kannst und machen willst.

Gruss, Roland
Was immer geht, ist das Runterregeln des Ladestroms mit einer geeigneten Mimik, also Leistungstransistor und Wärme machen. Damit sinkt natürlich auch der Eingangsstrom vom Netz. Das bleibt als letzte Möglichkeit und ist bei den sehr flachen Spannungs-Ladekurven bei Li-Fe wohl ohne riesige Verluste möglich ist.
Bei NiCd siehts anders aus, die Ladespannungen schwanken vergleichsweise enorm.

von Hotzi-47 - am 28.08.2016 22:05
Ach, so scharfe Augen wie Deine Kamera hatte ich vor Nepal auch mal. Die Raubmörderverletzungen machen mir jetzt immer mehr Schwierigkeiten. Ob das geht, Makrokamera und das Bild direkt auf den großen Bildschirm? Es sind tatsächlich meine Augen und die verletzte rechte Hand, die mir das Elektronikbasteln verleiden. Taugt alles nur noch für grobe Arbeiten.

Das ich mit der Plusausgang-Poti3-Schleifer-Ausgang über 300kOhm eine Gegenkopplung erzielte, lässt mich hoffen, dass dies mit den anderen Potis ähnlich ist.

An der kleinen Steuerplatine kommen mit Sicherheit nur kleine Gleichspannungen an, auch die Steuerspannung, die den Eingangsstrom misst. Da müsste doch, wie bei den größeren blades, ein Eingangsshunt vorhanden sein? Auf der ersten Platine, nahe Eingang, dessen Spannung gleich verstärkt wird? Optokoppler sehe ich genügend im Gerät. Ach, sucht Ihr doch bitte mal!
Ich denke, wir werden das Problem schon lösen. Denn das ist doch traumhaft, wenn man den EINGANGSSTROM mit dem Poti2 einstellen kann!.

Zur Synchronisierung: Mal nur wieder theoretisch, gemäß meinen Wunschvorstellungen:
Ich käme da auf keine einfache Lösung, außer eine:
Die PWM ist ein Maß für Eingangs und Ausgangsstrom und -Spannung. ich denke mir, dass diese miteinander verglichen werden. Tatsächlich, das unbeschaltete Netzteil als Master, das die anderen (nur teilweise) mitsteuert, sprich in der Stromerzeugung synchronisiert.
Total einfach kann die Verschaltung nicht sein, denn es dürfen nicht mehrere Regler gegeneinander arbeiten. Eine schwache Kopplung nur über Widerstände wäre allerdings auch ohne größere Logik möglich.
Huch! muss ich jetzt sagen, daran habe ich überhaupt nicht gedacht: Wir wollen ja nicht nur hintereinander, sondern auch parallel schalten! WIR MÜSSEN JA SYNCHRONISIEREN!??

Oder doch nicht? Alle Netzgeräte arbeiten doch beim Laden ausschließlich mit Unterspannung und mit voller Strombegrenzung! Da ist doch jedes für sich selbst verantwortlich und eine äußere zusätzliche Verschaltung bringt allenfalls zusätzliche Störungen hinein.
Also, meine Hoffnung: wir können auf die Synchronistaion verzichten.
Das Gegenteil: drei parallele Stränge, jede pumpt bei Unterspannung (=eingestellte Ladespannung unter der Batteriespannung) mit vollem Strom. Dann schalten je nach Spannungsschwelle die Stränge ab, bewusst unsynchron. Sprich, zum Ende der Ladung reduzieren wir damit automatisch die Stromstärke. Ich denke, das täte jedem Akku gut.

Gegen evtl. Rückströme sehe ich noch eine zusätzliche Diode für jeden Strang am Ausgang vor.

Also, was meint Ihr? Hat Synchronisieren überhaupt Sinn? Möglicherweise werden mit den zusätzlichen Verbindungen auch Regelschwingungen gegen Ladeende bekämpft? Wer solche beobachtet, bitte melden! Dann bekämpfen wir sie, genau an dieser Stelle hier!

Die Stränge bilden ja Mehrpunktregler mit Schwingneigung: Ein Strang schaltet bei Erreichen der Eingestellten Spannung aus, dann fällt die Spannung, ein anderer, bereits abgeschalteter schaltet dann ein und das Spiel wiederholt sich. Dann müssen wir die Regelverstärkung verringern, über diese zusätzlichen Verbindungen. Theorie, aber ungefähr so sollte es sein.

Die Regelfrequenz dürfte dann der Einschaltverzögerung entsprechen, also mehrere Sekunden Dauer. Wäre sicherlich nicht gut, wenn dann dauernd das Relais ein- und ausschaltet und die Ventilatoren losröhren. Also bitte, wer schon so etwas beobachtet hat, dann brauchen wir wohl doch die Verschaltung mit der Platine. Dann aber nur für ein Netzteil pro Strang. Da, wo alle Minusausgänge zusammengeschaltet sind. Die Schaltung auseinanderdröseln, dürfte ohne Schaltplan für uns unmöglich sein, denn ich vermute, diese ungleich verschalteten chips auf dem Bild gehören dazu? Vielleicht kann ich ja mit meinem Neutronendurchleuchtungsgerät die Leiterbahnen im Urwald weiter verfolgen?
Ich habe selbst keine solche Platine, nur die bloßen Netzgeräte.

von Bernd Schlueter - am 29.08.2016 10:50
Zitat
Bernd Schlueter
Ich habe selbst keine solche Platine, nur die bloßen Netzgeräte.


1. Frage: Wieviele, und welche über??
2. Frage: Soll ich Dir nun eine Platine schicken zum Anschauen?? Päckchen könnte morgen von der Post mitgenommen werden. Ja ja, die Post kommt bei uns ins Haus und holt auch ab.

Zur Regelung sehe ich das so:
In den Servern sind ja immer drei Netzteile hart parallel geschaltet. Dafür müssen natürlich die Spannungen gut gleichmäßig voreingestellt sein, sonst übernimmt ja der mit der meisten Spannung auch die größten Ströme. Möglicherweise läuft der ja auch erstmal bis zur eingestellten Stromgrenze hoch, DC-seitig meine ich. Wird noch mehr Strom angefordert durch die Last, ziehen die anderen blades nach. Also ein Master-Slave Prinzip für die drei. Vielleicht läuft über die zusätzlichen und uns noch unbekannten Anschlüsse eine Art Synchronisation, die sicherstellt, dass die blades gleichmäßige Ströme liefern. Diese Möglichkeit würde am meisten Sinn machen, und ich vermute stark, dass es so ist. Dann könnte man den Ausgangsstrom hier beeinflussen, was es herauszufinden gilt. Nach meiner Einschätzung geht das immer nur durch eine feine Einstellung der Ausgangsspannung, was natürlich intern über die Pulsweiten-Regelung geht.
Vielleicht aber gehen über diese zusätzlichen Anschlüsse auch die Pulsweitensignale, damit alle drei blades schön in Einklang schwingen und ausgangseitig genau zur gleichen Zeit die Spannungstäler- und Höhen haben. Ich meine das sogenannte ripple im Gleichstromausgang. Auch das würde Sinn machen, denn wenn ein Spannungstief vom einen blade auf ein Spannungshoch des anderen triftt, können ganz kräftige Ausgleichsströme hin- und herpendeln.

Die Begrenzung des Eingangsstromes ist eine ablösende Regelung, die alles andere überspielt und sozusagen nur im Notfall einspringt. Die Regelungen arbeiten nicht gegeneinander, sondern in einer Art Abstufung. Die können wir eigentlich unbeachtet lassen, allenfalls fest einstellen auf 10,5 A oder so. Dann drei parallel an einer 32A Leitung. Super ausgenutzt.
Dann wird die Regelung am Ausgang einfach: Nur in die Strombegrenzung laufen lassen.

Allen Regelungen gemeinsam ist wohl, dass bei Überlast die Spannung runtergeregelt wird. Etwas anderes ist gar nicht möglich. Ob das im Serverbetrieb so ist? Weiss ich nicht. Auf jeden Fall bei unseren Akkuladern. Die gesamte Regelung kann hier über die Spannungseinstellung erfolgen, vor allem bei den sehr flachen Ladekurven der Li-Fe Akkus. Ein ganz klein wenig die Spannung runtergedreht, und schon geht der Ladestrom enorm runter.

Kann man also die Ausgansspannung über ein externes Signal, sei es über die Poti-Pins und angelötete Drähte oder über die rückseitigen Platinenverbinder, ist alles gewonnen. Die Frage ist nur, auf was man regelt:
Ich würde erstmal die Spannung langsam hochregeln, bis der gewünschte Netz-Eingangsstrom erreicht ist, also entweder passend für 10A vom Netz für die Schweiz und Italien, 16A oder 32A max. CEErot oder Typ2 Versorgung. Ablösende Regelung der Ausgangsspannung, denn die max. Akkuspannung darf nicht überschritten werden. Der Ladestrom stellt sich dann von selber ein auf das, was das Netz und die Ladegräte hergeben.

Und natürlich alles in einer Art Master-Slave Prinzip. Der Master ist die SAGEM-Box oder das Hotzi Ladegerät. Wenn da der Ladestrom oder alternativ der Netzstrom zu klein wird, müssen die hp-minis runtergeregelt bzw. abgeschaltet werden. Dann isser voll, der Akku. Das bisschen Nach- oder Ausgleichsladen macht dann die Sagem Box oder das Hotzi Ladegerät.

Das Ziel ist klar, die Frage ist, wie es am einfachsten zu erreichen ist. Alle blades natürlich DC-seitig in Reihe.

Beim CityEl Lader ist vieles einfacher, das die DC ausgangsseitig parallel geschaltet werden. Ich würde da immer einen als Master laufen lassen und die anderen "Slaves" irgendwie auf den gleichen Strom einstellen. Geht am einfachsten auch über die Spannungsregelung.

Oder wie?

Und von einer Annahme geht ich noch aus: Die Netzteile sind so ausgelegt, dass sie die Lastanforderungen der Server immer schaffen. Sonst würden die ja mit Fehlfunktion in die Knie gehen, und das darf ums Verrecken nicht sein.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 29.08.2016 15:46
Eines von der Serie 00geöffnet. Da ist nichts Eingangs-shunt-artiges am Eingang. Wenn es nach mir ginge, würde ich dafür eine der Eingangsdrosselartiges missbrauchen. Aber so was Abartiges bringe eigentlich nur ich fertig. Der Eingangsstrom wandert bis auf die vordere Platine und ist dort genauso zur Messung geeignet. Aber kein Shunt ist da.Würde man am PFC-Ausgang messen, wäre, bei konstant gehaltener Zwischengleichspannung von 400 Volt oder mehr, der Strom ein Maß für die aufgenommene Leistung, aber auch da sehe ich nichts Verdächtiges.
Shunts gibt es erst am Ende, und zwar einen in gelber Trafofolie eingepackten in viereckiger Form und auf der Unterseite , in Serie, vier 3 Milliohm-Widerstände, nebst, etwas danebnen, 5 Milliohm.

Die gesuchte Leiterbahn dürfte aber irgendwo im Mikroprozessor bzw. OP-Gewirr landen, das kann man ja ausmessen. Ich denke schon, dass diese Verbindung eine weiche Mitkopplung darstellt, die so weich ist, dass sonst unvermeidliche Regelschwingungen der Netzteile gegeneinander vermieden werden. Früher wäre ich dem auf den Grund gegangen, heute überlege ich, ob es den Aufwand lohnt. Wenn ich bloß mein Stereomikroskop fände...
Da gibt es doch so kleine Kameras am Schwanenhals, inzwischen könnte so etwas für mich nützlich sein. Weiß da jemand was Geeignetes?
Roland, diese kleinen ICs auf dem Verbindungsboard, kannat Du da die Aufschrift lesen? Dann schaue ich nach, ob ich erahne, was die anstellen könnten...
Auf jeden Fall sind die Anschlüsse dafür da, was Du vermutest. Normal wäre allerdings eine volle Verschaltung in den Netzteilen selbst, denn die sind, bei ihrer langen, eigentlich unhandlichen Form, für eine Bündelung konstruiert.
Oha, das Abschicken überschnitt sich.
Die Ausgänge sind hart gekoppelt, die Regelung nur, soweit die Regelschwingungsmodes ausreichend gedämpft sind. Es reicht ja, wenn ein Netzteil genau und schnell regelt und die anderen nach Bedarf folgen, bis sie wieder unisono zu ihrer ehrenvollen Aufgabe beitragen, unsere Autos laden zu dürfen..
Ja, wenn es Schwierigkeiten gibt, müssen wir die ominöse Leiterbahn nachverfolgen und schauen, was wir mit ihr machen. Geregelt wird ja die PWM und erst sekundär die Spannung.
Insofern gibt es immer eine gewisse Regelverzögerung und Dämpfung.

von Bernd Schlueter - am 29.08.2016 16:09
Bernd, such mal nach "Dokumentenkamera". Das schaut aus wie eine kleine Schreibtischlampe mit Schwanenhals, wird an den PC angeschlossen und ist so eie Art vergrößernde Sehhilfe. Zoom usw.
Roland, ich fürchte, sobald man an den Potis dreht liefern die keine gleichmäßig aufgeteilten Ströme mehr. Ich habs noch nie mit NT in Serienzustand probiert, denke aber auch da wirds nicht anders sein.
Wir müssen 2 Dinge unterscheiden: Parallel und serienbetrieb. Im Parallelbetrieb gibt es eigentlich keine Probleme, auch bei der Serie 00 nicht. Jedes NT, auch serie 00 kann innerhalb der (noch bestehenden?) Grenzen Stromseitig geregelt werden, und auch wenn 2 oder mehrere unterschiedlich eingeregelt sind, sie liefern immer ihr eingestelltes Maximum an Strom. Und nicht mal dieses Volllast, dann jenes.
Spannung: Auch wenn ein miniHP mit niedriger Ladeendspannung mit einem maxiHP mit höherer LE Spannung parallel hängt gibt das keine Probleme. Es lädt halt solange mit wie es "kann" und regelt dann die Leistung runter. Auch wenn das MaxiHP dann die Spannung weiter hochfährt ist es dem Mini egal. Ich hab jetzt 3 minis parallel und das läuft tadellos. ALLE haben eine andere eingangsseitige Stromaufnahme!! Ich hab das bisher nicht gleich einstellen können. Auch haben ALLE NT eine andere max. Stromaufnahme, die meisten rund 13A, wenige aber auch drüber.

Und das wird wohl das Problem bei der serienschaltung sein. Da denke ich MUSS der Strom gleich sein.

Bernd, Du schreibst oben von Spannungsteilung/Stromverdopplung, meinst Du man könnte so ein NT ohne großen Aufwand bei halbem Strom auf rund110V bringen? Wenn ja, dann wärs das ja überhaupt! Wie geht das? Auch bei serie 00? Bitte gaaanz langsam für mich, bin elektrischer Dilettant, bis ich vor 4 Jahren das El gekauft habe war da nicht viel mit Strom. Ja gut, die Hausinstallation :rolleyes:

Bernd, Du schreibst:

die vier blauen "Kondensatoren" sind keine Kondensatoren, sondern VDRs, kann man wegisolieren oder auslöten. Die zwei kleinen, beige Keramikkondensatoren am Ende sind standardmäßige 100nF 100V -Typen, die müssen heraus, wenn man höhere Ausgangsspannungen benötigt.

Varistoren? Gut, hotplug brauchen wir nicht, die können raus. Müssen die auch raus, wenn die NT in serie geschalten werden? Müssen die Kondensatoren in Serie auch raus / getauscht werden?

Freut mich daß hier was weitergeht, Jungs ;)

von el El - am 29.08.2016 18:58
Hallo Konstantin, hallo Chris,
danke für die weiteren Hinweise.
Ich habe mir die Platine und das Datenblatt nochmal betrachtet. Der Optokoppler SFH617A-3 Ausgang geht zum Netzteil. Was immer das bedeutet... aber es ist ein Ausgang vom motherboard zum Netzteil. Und es ist so nur an einem der drei parallelen Netzteile verschaltet. ??????
An anderer Stelle auf der grossen Mutterplatine ist noch einer dieser Optokoppler zu finden, möglicherweise geht der über nicht sichtbare Leiterbahnen innen an ein anderes Netzteil.

Das wir uns recht verstehen: in Serie heißt, dass sich die Spannungen addieren und der Strom gemeinsam und für alle gleich ist. Da könnte - sollte - man die Spannungsaufteilung mal messen. Hat das mal einer gemacht?

Kontantin: Warum hast Du Serienschaltung probiert? Für welchen Einsatz? Für den CityEl sind sie doch definitiv parallel geschaltet. Da würde ich - wenns irgendwie machbar ist - die Stromaufteilung messen. Ich erwarte da keine Probleme, denn laut motherboard sind im Serverbetrieb ja auch jeweils drei Stück hart parallel geschaltet, also ohne weitere Entkoppeldioden. Die sitzen wohl wirklich sowieso innerhalb der blades.

Und ja, den Tip mit den Zenerdioden am Ausgang zur Begrenzung möglicher Überspannungen hatte ich auch schon mal in anderem Zusammenhang, also für andere hp-Netzteile, gehört. Habe mir 51V Zenerdioden besorgt, aber noch nix verdrahtet oder ausprobiert. Kommt noch. Ob das für die hp-minis wirklich nötig ist, kann ich nicht sagen. Möglicherweise sind ja intern im Leistungsteil schon Bauelemente vorhanden, die eine mögliche Überspannung von außen schon wirksam wegschlucken.

Meine Pläne: Je Leistungsteil eine kleine Vorlast durch einen Widerstand. Will es mal mit nur 2 Watt Last oder so probieren. Dann ein kleines Messgerät pro Leistungsteil zur Spannungsanzeige - das ist schon ein Teil der Lastschaltung. Dann Zenerdiode 51V mit Widerstand pro Leistungsteil.
Und dann suche ich noch eine einfache Möglichkeit, in die Spannungsregelung einzugreifen. Denn damit kann man eigentlich alles regeln: Ausgangs- und Eingangsströme haben bei vorgegebenen Akkus schließlich davon ab. Also entweder Spannungspoti auslöten und Kabel(chen) anschließen. Das hat mal einer gemacht und im Heli oder einen anderen Forum beschrieben. Ist aber eine Fummelei. Oder über die rückseitigen Platinenanschlüsse des Leistungsteils. Das wäre am elegantesten, aber dazu fehlt mir noch das tiefere Verständnis für die Funktionen.

Ach ja, noch etwas, was möglicherweise zum Verständnis beiträgt:
Die 6 Leistungsteile im Gehäuse sind auf eine rechte und eine linke 3er Gruppe aufgeteilt. Der Minus ist für alle 6 hart gemeinsam. Der Plus für die 3 linken ist gemeinsam, und für die 3 rechten gemeinsam. Diese Plusschiene von links wird über 8 Leistungstransistoren F2907ZS und ca. 1 mOhm Widerstand (drei DALE R003 parallel) auf eine mittlere gemeinsame Plus-Schiene geschaltet. Der Plus von der rechten Dreiergruppe geht nur über 8 Leistungstransistoren drauf, ohne 1 mOhm Widerstand. Diese mittlere Plus-Schiene dient wohl nur zum Ausgleich und zum Messen, denn dicke Verbinder gehen von der nicht weg.

Hier nochmal das motherboard, dass die 6 Leistungsteile verbindet.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 30.08.2016 08:36
Spannungsverdopplung. Ja, das ist einfach, denn wir haben hier durch die zwei Drosseln Spannungshalbierung und Stromverdopplung. Scheint eine Marotte bei HP zu sein, der Sinn erschließt sich mir nicht, denn es werden zwar die Diodenverluste halbiert, dafür werden die Kerne aber heißer und verbraten noch mehr. Kann aber auch regeltechnische Gründe haben.
Beide Trafos sind hintereinandergeschaltet und erzeugen pro Windung 35 Volt spitze-spitze. Also effektiv bei 67% Aussteuerung 30 Volt im bzw. die 48 Volt bei weniger Aussteuerung.Sozusagen zwei mal Einweggleichrichtung und die Spannung beträgt an jedem Diodenausgang den Mittelwert aus 0 Volt für 2/3 Zeit und 150 volt für 1/3 der Zeit. Kann man schön nauf dem Ossi sehen.150 Volt dürfte die Spitzenspannung sein bei Kurzschluss beider Drosseln, also Spitzengleichrichtung bei weit weniger Strom. und hoher Spitzenbelastung. Dann brennt natürlich alles hinter dem Transformator lichterloh. Schaltet man die beiden drosseln am Eingang, also an den zugehörigen Dioden, kurz, bekommt man die nicht halbierte Spannung. Also zweimal 48 Volt. Die Siebung ist dann besser, weil die lange 0-Voltpause fehlt. Man braucht dann eigentlich nur die Hälfte an Siebkondensatoren und kann die vorhandenden zweiteilen und hintereinanderschalten, die beiden Drosseln auch noch. Mögen die Kondensatoren aber nicht. Deshalb: einfach die Mitte zwischen den beiden Kondensatoren zu 0 erklären und dort die Hälfte der Kondensatoren je mit der Plus und der Minusseite anschließen. + an Dioden+ - an Diodenminus.. macht zweimal 48 Volt hintereinander. Rübezahl fragen, wie das Ergebnis ist. Habs einmal gemacht bei dem größeren und schwereren Netzteil und da ist es echt Viecherei mit der Umlöterei, hier scheint es einfacher zu sein und man braucht vermutlich nicht zwei Mann und 150 Watt Lötpower. ich brauche im Moment hier in Köln ein paar tausend Watt, weil ich eine Heizung baue. Eklig, eklig, aber gleich ist meine Auto wieder voll zum Abdampfen.
Schuko über Bürgersteig, wie immer.
Der Zustand muss ein anderer werden, aber da ich Spannungsverdreifachung oder 100% Aussteuerung brauche, lasse ich beides lieber sein.
So, wie ich es sehe , eignen sich die Netzteile ohne Änderung (bis (auf evtl. Isolation der drei mit dem Gehäuse verbundenen Schrauben9 für die einfache Hintereinanderschaltung. wer aber 216 Volt oder 108 Volt benötigt, für den ist ein Umbau durchaus interessant.
Auch 100% Aussteuerung, dann würde das Ding auch mehr leisten können. Aber das ist beine Frage des Ferrit bzw. Eisenpulvermaterials, ob es nicht zu heiß wird. Klar, auch alle Kondensatoren und wer weiß was, fliegen dann. 63 Volt haben die Kondensatoren als zu hohe Höchstspannung.
Aber vielleicht probiere ich es mal, ob ich 95% Aussteuerung hinbekomme und ein Netzteil gewünschte 160 Volt liefern kann. Mit einem opferbereiten der 00 Serie.
ist es geschlachtet, kommen die zwei Trafos in das größere HP, dann habe ich, was ich brauche. Dessen Dioden vertragen so viel, Kondensatoren nehme ich aus Computernetzteilen, 200 Volt.
Spitzengleichrichtung, also ohne Drosseln, kommt nicht in die Tüte, denn dann funktioniert die PWM nicht mehr und peng.

Rolands Aufnahmen gefallen mir samt Lumix, müsste meine genauso gut können, Lumix 10.
Die Schaltung versucht währscheinlich über die einfache Schaltung, Netzteile, die zu viel Spannung liefern wollen, zu bestrafen.
Falls also Bedarf besteht, dann bastele ich gerne am 00. Wenn nicht, wozu?
Was braucht mehr Spannung? Volta vom Drachen, Golfumbau, Berlingo, Partner...der Partner kommt eh noch an die Reihe. Mühlenfrequenzgeregelt. meint Ihr nicht auch, dass die Mühle ein stromgeregeltes ladegerät benötigt für 100% Überschussstromnutzung? Für alle Fahrzeuge, deren Batterie Gleichstrom braucht? Im nächsten Leben.
Wenn gerade ein Heizungsinstallateur im Umreis Köln zuhört, bitte melden. Kann Rat gebrauchen.
Hans Muff. Umbau Brennwert.

von Bernd Schlueter - am 31.08.2016 18:10
Die schnelle Stromregelung ist ja bereits im Gerät. Lässt man den Eingangsstrom über einen kleinen Netztrafo fließen, bekommt man mit wenigen Windungen primär sekundär eine recht hohe Spannung. Mit der kann man am Spannungspoti (Nr.3) gegenkoppeln. Gibt dann schöne Regelschwingungen (wahrscheinlich). Muss man dann entweder so weich gegenkoppeln, dass sie aufhören oder eine Riesenintegrationszeit einstellen, falls die nicht stört. das geht mit jedem Mosfet-Operationsverstärker sehr einfach. Spannungsversorgung über das Netzteil. Lässt sich das Strompoti beeinflussen, was viel besser wäre, am liebsten über Optokoppler, wie beim größeren HP, reicht es, ein einziges Netzgerät stromzuregeln und alle anderen gleich mit. Bin noch im Heizungskeller und komme zu nichts anderem.
Die Spannungsüberwachung dürfte zwar einfacher sein, als beim größeren HP, aber für mich sind die Bauelemente doch ziemlich klein. Stichwort Dokumentenkamera am Schwan.
Sven hatte am größeren HP einen entscheidenden 24kOhm-Widerstand auf der Unterseite herausgefunden. Damit ging dann die Spannung bis zum Glühen des Ferrits hoch, also theoretisch bis fast 100%, statt 67% PWM-Aussteuerung. Wer findet den entsprechenden Widerstand hier?
Sven hat doch einen Hals wie ein Schwan. Mit dem müsste es gehen. Das kleinere Netzteil hat doch eine offensichtlich bessere Ferritsorte und könnte vielleicht viel mehr vertragen.
Wenn ich den Ferritquerschnitt habe, kann ich bei den 35Volt/Windung und 100 kHz bzw. 3,4 ms
ausrechnen, wann es in die Sättigung kommt bzw. entscheiden, ob es Pulvereisen ist.

Bei 2cm² Querschnitt wären es ca 0,6 Tesla , das spräche für Pulvereisen und vermutlich höherer Magnetisierbarkeit. Ihr hört es ja, wenn ich meine Kristallkugel fallen lasse. Der Kernquerschnitt ist übrigens nicht einfach zu bestimmen, der ist in der Mitte, wie die Wicklung, kreisrund und nicht quadratisch, wie es nur scheinbar aussieht.

von Bernd Schlueter - am 02.09.2016 01:11
Hallo Bernd, hallo Kollegen,

Ausgangs-ELKOS:
Nahe am Ausgang des DSP 2500-AB V2.0 sieht man deutlich drei dicke Elkos mit je 680 µF 63 V, außerdem einen kleinen Elko 1500 µF 10 V, der wohl für den 5V DC Ausgang ist. Die 63 V Elkos sind für Ausgangsspannungen bis 54 V (was laut Datenblatt einstellbar sein sollte) wohl noch ok. Bei 58 V würds wohl nur gerade noch so gehen. Bei Spannungsverdoppelung oder so müssen diese Elkos dann auf jeden Fall ausgewechselt werden. Ob man noch Platz hat für 150 oder 200 V Elkos? Die Orginal-Elkos haben 15 mm Durchmesser und sind 30 mm hoch. Angebote für 680 µF mit 250 Volt habe ich zwar gefunden, sie sind aber 40 mm hoch bei 30 mm Durchmesser. Das geht nicht mehr. 1000µF Elkos haben die gleichen Abmessungen. Vielleicht bringt man zwei 1000er in dem engen Bauraum unter. Bleibt das Problem der Höhe. 10 mm mehr sind wohl nicht möglich. 5 mm mehr Höhe vielleicht.

Übrigens kam mir noch ein Gedanke so am Rande. Elkos haben begrenzte Lebensdauer von 5000 oder 10.000 Stunden. Ich denke, dass diese Netzteile bei Servern, die ja sehr zuverlässig sein sollten, routinemäßig deshalb ausgetauscht werden (und nur deshalb kommen wir einigermassen günstig an die Teile). Alle anderen Bauteile sollte viel mehr Stunden nutzbar sein. Mit anderen Worten: Wenn wir unsere mini power lader lange nutzen wollen, wäre ein Austausch der Elkos sowieso anzuraten. Hallo Kollegen, wie seht ihr das. Oder warten, bis sie platzen und man es sowieso riecht? Es gibt noch ein paar kleine Elkos mittendrin, und am Eingang sind drei dicke Elkos, zwei davon wohl 450V Typen für den Gleischstrom-Zwischenkreis mit 470µF.

Zur Spannungseinstellung:
Also ich bleibe bei dem möglichen Einstellbereich über die zugänglichen Potis laut Datenblatt "rated output voltage" 48,8 bis 54 Volt. Ein Modifizieren mit irgendwelchen kleinen Tricks wie Zusatzelementen oder so um bis 58 Volt zu kommen, wäre ok und sehr willkommen, aber nicht für mich sondern für Kollegen. Aber trotzdem alldem sehr willkommen. Wenns mal einer macht, bin ich an Erfahrungen und Lösungen interessiert. Ich selber werde da nix unternehmen. Bernd: das überlasse ich Dir.

Zu Lüftungsproblemen:
Die kleinen 40mm Turbinen drücken ja ordentlich Luft durch die engen Gänge. In gut klimatisierten Serverräumen stand da wohl auch gut gesiebte, also gereinigte Luft zur Verfügung. Wie siehts im Gelände aus, da, wo wir die Dinger betreiben wollen? Gibts da auch gute Luft zum Durchpusten. Im schlimmsten Falle verstauben die innen recht schnell. Meine Bitte und Anregung dazu: Nach ein oder zwei Jahren Nutzung mal aufschrauben und nachschauen. Bestenfalls ist alles ok, oder aber man müßte von Zeit zu Zeit mit etwas Druckluft alles wieder schön saubermachen.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 02.09.2016 10:24
Zitat
el El
Woher hast Du diese Info, wo die Potis beschrieben werden?

Die Kondensatoren: Ich kenn mich ja nicht aus, aber [Mutmaßung] sind die gegen eine Restwelligkeit? Bauchen wir die unbedingt oder könnten die ev. sogar weggelassen werden?

PS: Alle NT die ich bisher in Händen hielt schauen auch innen aus wie neu, manche hatten sogar einen Erstazteil Lageraufkleber über den Ventilatoren. Roland sind Deine innen so verdreckt daß Du Angst wg. der Alterung der Kondis hast?


1. Rated output voltage steht in den Daten, die ich am 19.8. 10.45 Uhr schon mal hier verlinkt hatte.
2. Potibeschreibung habe ich von Dir aus einem früheren Beitrag in diesem Thread, genauer vom 01. Juni 2016 18:19.
3. Kondensatoren im Ausgang sind für die Funktion nötig, sonst gibts keine Gleichspannung am Ausgang sondern nur hochfrequenten Rechteck oder so ähnlich. Und natürlich sind sie gut gegen Restwelligkeit. Aber ich vermute mal, dass bei Akkulade-Betrieb wir möglicherweise mit weniger µF auskommen. Könnten also spannungsfestere nehmen, wenn die platzmäßig reingehen. Was sagt Bernd dazu? Andere Kondensatoren wären ja erst nötig nach Umbau auf doppelt Spannung. Da dann die Ströme im Ausgang halbiert werden, könnte man wohl auch mit kleineren Kondensatoren auskommen. Einen 220 µF 200V habe ich hier gefunden, ist im Durchmesser knapp 1,5 mm größer, vielleicht haben die es nicht so genau genommen mit den Angaben, und man kann ihn einbauen. Kommt auf den Versuch an. Der genaue Durchmesser der jetzigen Kondensatoren ist 16,2 mm. Elkos mit 16 mm Durchmesser und bis 200V spannungsfest habe ich bei Conrad gefunden bis 150µF. Mechanisch gehen die rein, wenns elektrisch auch passt, wäre das eine schöne Lösung für die auf doppelte Spannung gezüchteten Powerteile. Übrigens: 16 mm Durchmesser und 160V spannungsfest gibts bis 220µF.
4. Meine zwei Netzteile, die ich bisher geöffnet habe, sind innen sauber und wie neu. Entweder gut gewartet oder so wie ich geschrieben hatte: In ihrem bisherigen Arbeitsleben immer mit staubfreier Luft betrieben, wie es in Serverräumen üblich ist.
Den Dreck und Staub innen befürchte ich bei dem Luftdurchsatz erst nach Betrieb in normaler und nicht staubfreier Umgebung. Kaum bei den Heli-Leuten, die damit auf grüner Wiese unterwegs gelegentlich laden. Aber vielleicht bei unseren Einsätzen, wenn wir unterwegs irgendwo laden und möglicherweise öfter und länger.
Aber muss nicht sein, daher meine Frage, ob einer schon mal nach 1 oder 2 Jahren outdoor-Betrieb innen reingeschaut hat.

Wieviele Betriebsstunden haben Deine Powerlader jetzt vermutlich drauf?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 02.09.2016 14:18
Zitat
el El
Also die großen HPs haben schon eiiiinige Tage drauf. Ja, Staub ist da ein klein wenig drin, aber lang nicht so viel wie ichs schon mal bei ServerNT gesehen hab (die immer noch funktionierten). Die mini HP? So 20h würd ich sagen, das El wird mit 3 ja schnell voll, die sind noch wie neu.
Roland, ein aufrichtiges Danke für die Nachhilfe!
5. Ausreichend dimensionierte Kondensatoren könnte man auch extern in einem kleinen Kästchen verbauen? Die NT sind doch eh so klein, schön ist es nicht, aber fällts ins Gewicht?


Ja ja, war nicht als Nachhilfe gedacht, sondern eher so meine Gedanken und zur Diskussion. Und stimmt schon, bei uns kommen wegen der kurzen Ladezeiten die Dinger ja nicht wirklich auf hohe Betriebsstunden. Zumal ich damit wohl fast nur unterwegs laden würde. Und alle Jahre oder so könnte man ja einen Service machen mit aufschrauben und auspusten.
Und daheim habe ich max. 400V 16A draussen auf meinem Hof über CEErot. Daheim reicht wegen massig Zeit und über-Nacht-Laden (sogenanntes Schnarchladen) ja auch der normale bestehende Bordlader. Eingebaute Geräte bringen sowohl den Hotzi als auch Berlingo in rund 5 Stunden voll, AX sogar in 4 Stunden. Die noch schnelleren 3phasigen Powerlader sind ja nur für unterwegs, also eher selten in Betrieb - wie Deine "mageren" 20 Betriebsstunden ja zeigen. Aber ich habe auf der eTourEurope einen 106er mit Li-Akkus und 22 kW Ladegerät erlebt und muss sagen, dass das schnelle Laden schon schön ist. Vor allem, wenn man dann noch mit einem Typ2 Adapter unterwegs ist.

Auf doppelte Spannung bringen:
Wenn Bernd oder wer auch immer es hinbekommt, die Dinger auf doppelte Spannung zu modifizieren - und möglicherweise noch etwas hochdreht auf 115 oder 116 Volt, passend z.B. für ein ZERO Motorrad, dann sollten die dreimal 220 µF/160V Elkos reichen, und die passen prima von der Größe her rein. Die Größe der Elkos und der Ausgangsstrom stehen irgendwie im Verhältnis. Da sich der Strom halbiert, können auch die Elkos kleiner werden, jedenfalls ist so meine Überlegung. Ich würds jedenfalls mal probieren und die Ausgangsspannung mit einem Oszi ansehen. Externe dicke Elkos??? Nur im Notfall. Ich versuche, die Geräte möglichst schlank und einfach zu machen und nehme mir auch die Zeit dazu.

Woran ich gerade bin:
Eine andere Kappe vorne auf dem Lüfter. Besserer Luftdurchlass, 2 Löcher für die kleinen 3mm LEDs und integriert ein kleines DC-Spannungsmessgerät. An einem schon ganz schönem Prototyp bastele ich gerade und warte aber noch auf die verbesserte Version von meinem 3D-Drucker. Da sollte dann alles passen ohne jede Nacharbeit mit Feile und Bohrer und so.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 02.09.2016 15:41

Neues weichmagnetisches Material

Bisher tat sich auf diesem Gebiet nicht viel. Die Produktion von besseren Materialien verlagerte sich von Hanau bei Frankfurt nach Japan. Außer Absichtserklärungen und minikleiner Stände auf den Elektroautomessen tat sich da nicht viel.
Hier offensichtlich doch: ich behaupte, dass wir in unserem DPS 2500 (=David) eine ziemliche Revolution im Elektroautobau vor uns haben, nämlich in den Drosseln und Transformatoren Pulvereisen, das die magnetischen Eigenschaften von Ferriten weit übertrifft:
die Ummagnetisierungsverluste sind um ein Vielfaches kleiner. Obwohl die sonstigen elektrischen Eigenschaften von David und Goliath fast identisch sind, nämlich 35 Volt/Windung Spitze-Spitze am auch in der Form optimierten Trafo von ca 1,65cm² "Eisen"querschnitt bei 100kHz PWM mit 67% Aussteuerung (eher ein wenig weniger sogar), bleiben die Kerne kühler und haben von daher noch erhebliche Reserven. Sollte es sich um Eisenpulver und nicht um eine bisher für diesen Zweck unbekannte seltene Erde handeln, dürfte die Curie-Temperatur, um den Mann von Marie auch mal zu Ehren kommen zu lassen, also, die Temperatur, bei der magnetisches Material infolge Umkristallisierung seine magnetische Eigenschaft verliert, weit höher als bei Goliaths Ferrit liegen. Auch die Sättigungsinduktion dürfte nicht mehr bei 0,4 Tesla (bei Siemens 0,5 Tesla) liegen sondern bei mindestens 0,8Tesla bzw meist 1,2 Tesla.
Also ein Quantensprung in der Energietechnik und damit auch für unsere Elektroautos.

Elektrisch ist Goliath überaus redundant ausgelegt, ich denke, schwer zu schlachten. David dürfte da empfindlicher sein, aber stellt mit den magnetischen Eigenschaften seinen großen Bruder in den Schatten, alles kleiner und trotzdem mehr Reserven, vermute ich.

Ich brauchte jemanden, der meine Kristallkugelmessungen untermauert:
Temperatur des Trafokerns im Dauerbetrieb und Nachprüfung meiner Berechnung:

Unter "Conrad Eisenpulverkern" ergugele ich unter anderem Eisenpulver auf dem Markt und auch die vakuumschmelze ist endlich wieder erwähnt, die ich für den Hersteller amorpher, neuer Materialien halte.
Der Möchtegern-Monopolist "Amidon" ist damit wohl entthront..

Für den kreisrunden Trafokern messe ich ca 1,65cm². Macht bei 100kHz und 67% Aussteuerung ca 3,3µs bei 35 Volt. Also weit mehr als 0,4 Tesla Induktionsdichte. Kann das jemand mit dem Ossi nachmessen?
Die Dresdener sind doch Ossis und können so etwas!
Curies Temperatur interessiert nicht mehr, wenn es sich um Eisenpulver oder amophes Eisen handelt. Der Vakuumschmelze gebührte damit der größte Elektroautofahrerverdienstorden und der Nutzen beschränkt sich keinesfalls nur auf kleinere und leistungsfähigere Netzteile.

Ich denke, auch das Netzteilschaltbild des Kleinen unterscheidet sich kaum von dem Großen , außer starken Vereinfachungen.
Aber meine vom Kukurimessermesser entstellten Augen verbieten mir eine Verfolgung der Leiterbahnen und Ausschriften der kleinen SMD-Schaltung und nicht mal mein Schraubenzieher passt auf die Potis.
Alle meine Hoffnungen ruhen auf Sven, der mit dem Schwanenhals. Der hat auch herausgefunden, dass man auch den kleinen 24 kOhmwiderstand von Goliath durch einen anderen ersetzen muss, um wirklich die 56Volt-Grenze beim größeren Netzteil zu überschreiten. Mit dem Nebeneffekt, dass der Trafo glüht infolge Kernverlusten.

Also, nochmal: 1,45cm Durchmesser meine ich als Kerndurchmesser zu erahnen. Im geschlossenen Gehäuse vermute ich eine Temperatur bei Belastung, dass man den Kern noch anfassen kann, was keinesfalls nötig ist, wenn die Curietemperatur bei über 300 Grad Celsius liegt (Ferrit irgendwo bei 80 bis 100 Grad).

Demnach vermute ich, dass höhere PWM-Aussteuerung und damit deutlich höhere Spannung möglich sind, wenn Sven den entscheidenden Widerstand auch in diesem Teil gefunden hat.

Experimente unserer russischen Kollegen haben da ja schon Einiges an erfreulichen Ergebnissen erbracht. Unsere Ossis sprechen doch Russisch? Also, pflegt doch bitte die freundschaftlichen Verbindungen zum Brudervolk der Elektroautofahrer! Ich kann allenfalls kyrillische Chemietabellen lesen, die die besten der Welt sind.

Ich vermute, dass im Motor integrierte Fahrcontroller nun nicht mehr fern sind, dann sinkt auch die erforderliche Motorspannung und reduzieren sich die Batteriesalatmengen und meiner Induktionsladung kommt auch mehr Ehre zuteil.
Kupferdrahtlitzen mit voneinander isolierten Drähten werden an Bedeutung gewinnen.
Nur der Minister Gabriel, der stemmt sich mit seiner Besteuerung elektrischer Energie gegen jeden Fortschritt. Dabei ist der doch, außer seinem Stinkefinger, ein recht sympathischer Mensch!
Mal sehen, ob der sich gleich in Düsseldorf sehen lässt.

von Bernd Schlueter - am 03.09.2016 07:21
Hallo,
also ich hab heute die in serie geschaltenen serie 00 NT vom Kollegen mit den von Christian empfohlenen Bauteilen versehen. Das erste was ich feststellen mußte, bei ihm waren die Einzelspannungen nicht wie bei meiner damaligen Serienschaltung möglichst gleich eingestellt sondern jeweils auf ihr Maximum, was sich um so ca 0,4V unterschied - er will ja höhere Spannung, wohl deshalb..? Das zweiute war, daß er zwar fette ZDioden dranhatte, aber mit 200V Kennlinie - raus damit.

Nun gut. Alle gleich eingestellt auf die niedrigste Einzel Maximalspannung, sie laufen nur mit den ja 180 Ohm an. 25x getestet, 25x tadellos. Dann der Test mit einem 2kw Ölradiator: Seriengeschaltete NT an den Radi, NT an: 25x getestet, 25x abgeschalten. wtf?

Gut nächster Test: NT an, danach den Ausgang an den Radi: Das geht tadellos, 25 getestet, 25x ok. Mann da kann man schöne Funken ziehen!

Also brauchen wir entweder eine andere Beschaltung (höhere Grundlast? Ideen?) oder eine Art zumindest einpoligen Schwerlastschalter sonst zerbrutzelt es auch die 175A Andersons binnen Kürze wie die Fliegen. Oder wieder mal eine Glühbirne in Serie, die dann überbrückt wird?

Einzelspannungsverhalten: Die Einzelspannungen sind stabil, brechen zumindest bei ca 162vDC und "2kw Radiator" Last nicht ein und sind gleich hoch.

00 ist also doch für was gut :)

Wünsche: Mehr Spannung! Oder wenn das nicht geht, dann zumindest weniger, so 40V wär ja auch schon fein, nimmt man halt eins mehr. Uuund Bernds Spannungsverdopplung :)

So, muß weg. Danke, Ihr seid klasse!!

von el El - am 03.09.2016 15:00
Roland, ich hab von Serie 00 gesprochen, und auch die haben ja funktioniert, das ist ja kein unüberwindbares Hindernis, sondern zumindest für mich ist sowas dann wieder im Gegensatz zu anderem ein eher kleines, ein Luxusproblem. Ein anständiger einpoliger Schalter und gemma. Nein sie schalten nicht ab bei Last, sie schalten ab, wenn die Last VOR dem Einschalten dranhängt. Eine "kalte" Last, 0 auf 100. Die Max Spannung ist ja nicht sofort da, sie steigt an. Keine Ahnung was das regelt und was die Regelung bei solcher Last überfordert. Damals (3 in Serie) warens serie 2, aber frag mich heute, ob die an kalter Last hochgefahren sind oder ob ich die danach drangehängt habe? Frag mich was ich vorgestern zu Mittag gegessen habe? Da hing eine USV dran, und an der die Last, kannst Du weiter hinten nachlesen wenn Du möchtest. Aber so eine Last ist trotzdem anders als leere Zellen - doch so viele habe ich eben nicht im El daß ich das probieren könnte :(
Leere Zellen "warme Last" haben ja (hoffentlich..) trotzdem noch eine Restspannung, das hat eine usv ohne Batterien und ohne am Netz zu hängen oder ein Ölradiator und ein Toaster eben nicht. Mag sein, daß es kein Spannungsproblem ist, mag sein daß es ein Stromregelungsproblem ist, weil die ohmschen Verbraucher einen 10fachen Anlaufstrom haben den die NT einfach nicht wegregeln können? Mag sein, daß sie es nur könnten, wenn sie Spannungsmäßig unter einen bisher unbekannten Unterspannungsschutz fahren, das aber eben genau deshalb nicht können und darum abschalten? Wurscht (oder Tofu, wie der Vegetarier sagt). Erstmal an Zellen testen, dann kann man sich immer noch Gedanken wg. dem Schalter machen. Das bereitet mir kein Kopfzerbrechen.

Die mir bekannte Emobilisti, die höhere Spannungen in ihren Fahrzeugen haben, sind Trentanberger (hinter dem Berg wohnende), die kommen auch nicht jedes mal vorbei wenn ich glaub, ah, jetzt wärs wieder zu probieren. Jetzt um Mitternach zB.

Doch, zumindest bei Serie 00 wars mir nicht möglich, die NZ in serie mit "grob" abweichenden Einzelspannungen zum laufen zu bringen, warum auch immer, manchmal stolpert man über die Logik.

Warum 3 parallel oder 2 oder eins an bereits anliegender Last hochfahren kann ich Dir nicht sagen, aber da geht jede Serie. But then again: mag sein, weil DIE eben an Zellen hängen und an keinem Heizgerät?


Ja, Oszi. Hab ich schon mal gesehen sowas. Wenn Du sowas hast, und ich geh grad bei Dir davon aus daß Du damit umgehen kannst, dann liegt es wohl an Dir, das anzuschauen. Frisch ans Werk :)

Gute Nacht/guten Morgen

von el El - am 03.09.2016 22:11
So, die Heizungsanlagen sind zum guten Teil montiert, aber mein Saxo muss sofort über den Tüv. Mal sehen, was mich da erwartet. Danach kommt das Netzteil an die Reihe.
Nochmal zum Verständnis wegen der Kondensatoren. Wir haben hier einen ganz normalen PWM-Ausgang, wenn ich es richtig gesehen habe , sogar mit etwas weniger als 2/3 Aussteuerung, also mehr Reserve als beim größeren Bruder. Die Spannung in der Originalschaltung springt 3,3 ms lang auf 150 Volt, dabei wird eine der hinteren Drosselspulen "aufgeladen" und gibt ihren Strom während der übrigen 6,7ms an den Ausgang ab. Der drosseleingang liegt dabei bei Null Volt. Sie arbeitet also mit 100kHz, die zweite Drosselspule genauso, aber um 5ms versetzt.
Dadurch, dass die Drosselspulen mit nur 100kHz arbeiten, ist ihr induktiver Widerstand sehr viel niedriger, die Kondensatoren haben alle Kondensatorhände voll zu tun, mit der Restwelligkeit fertig zu werden. Laden jedoch die zwei Trafoseiten nur eine Drossel, haben wir die doppelte Frequenz:
je Periode haben wir zweimal 3,3 ms lang 150 Volt anliegen, die restlichen 3,4 ms Null volt. Gibt den arithmetischen Mittelwert an Strom von 100 Volt, also die "Verdopplung" die eigentlich keine ist sondern nur die Aufhebung der Halbierung. Also die eigentliche "Normalschaltung" mit Graetzbrücke.
Da auch die Kondensatoren bei Aufhebung der Spannungshalbierung weit weniger belastet werden, erwarte ich eine weitaus höhere Lebensdauer.

Da nur der halbe Strom fließt, kann man nun auch die beiden Drosselspulen hintereinander schalten, was zu einem extrem hohen Siebfaktor führt, da die Entladezeit jeder Drossel von 6,7 ms auf 1,65ms geschrumpft ist, dazu aufgeteilt in zwei Zeitintervalle. Versteht man, wenn man den Spannungsverlauf der PWM betrachtet.
Es sollte dann völlig genügen, nur zwei der Kondensatoren hintereinander zu schalten, also für dann 126 Volt Nennspannung.
Nun liegt auch noch die Verbindung der Sekundärseiten der beiden Transformatoren dauernd auf Null, sprich, der Mitte zwischen der + und - Seite der beiden nun hintereinandergeschalteten Kondensatoren und ihr braucht keinen Durchschlag durch Unsymmetrie zu fürchten, wenn Ihr die Mitte zwischen den Kondensatoren mit der Trafomitte verbindet. Es kann gut sein, dass ihr dann keine weitere Filterung benötigt und weiteren Platz im Gehäuse schaffen könnt.
Allerdings kann jede Änderung auch zu Regelschwingungen führen, daran sollte man immer rechnen, auch, wenn ich es für nicht wahrscheinlich halte.
Anders betrachtet, habt Ihr dann zwei getrennte Vollwegleichrichter mit je einem Trafo von nur 75 Volt Spitze-Spitze, die hintereinander geschaltet sind.
Jetzt fehlt nur noch der Sven, der herausfindet, wie wir die PWM-Aussteuerung anheben können.

Das Eisenmaterial dürfte kaum in die Sättigung zu treiben sein, was bei Ferrit sehr schnell und hart der Fall ist. Aber auf die Temperaturgrenze sollte man schon achten, die sollte sicherlich unter 100 Grad liegen.

Den Rest der Siebkette für den originalen Ausgang sollte man beibehalten und nicht weiter ändern, denn von dem wird auch weiterhin geregelt, auf 48 Volt, oder was man eingestellt hat.

Vielleicht schaffe ich es irgendwann auch mal, ein vereinfachtes Schaltbild anzufertigen?
Auch ich hoffe auf den Sven, den wir hoffentlich nicht überfordern. Denn die Schaltung könnte, was die Regelung betrifft, stark abweichen. Ich würde erst einmal vermuten, dass ich nicht derjenige sein werde, der einen der weiteren Spannungsbegrenzungspunkte entzaubert. Mein Schwanenhals kommt langsam in die Jahre.Sicherlich ist da noch eine andere Stelle in der Schaltung zuständig, denn die sichere Spannungsbegrenzung infolge Ferritsättigung fehlt hier.
Spannungsvervielfachung ja, aber um einige Prozemt höher, da setzt bitte nicht auf mich und meine 1985 maltraitierten Augen.

von Bernd Schlueter - am 05.09.2016 21:48
Hip6012. Du guckst auch in alle Ecken!. Wo Du es sagst, hat mein Canonobjektiv das chip ebenfalls erspäht. Da weiß man, wozu außer dem Schraubendreher ein ordentlicher Schrauber gut ist.
Würde mich nicht wundern, wenn es vom Hip1260 geradeaus zu den Leistungstransistoren weitergeht und dann könnten wir notfalls den ganzen Steuerkram ersetzen.

Das war ganz schön viel Arbeit, an dem dicken Netzteil Drosseln und Leiterbahnen auszulöten, um eine Spannungsvervierfachung auf 200 Volt zu erreichen, die ich dann auf 130 bis 160 Volt heruntergeregelt habe. Da kann ich nur jedem von abraten.
Aber Verdoppelung ist vergleichsweise einfach, sowohl beim alten, wie auch beim neuen Netzteil.
Was mir allerdings zu denken gibt: Das Netzteil läuft mit angeschlossener Last nicht an?

Verdopplung:
Der Text wird zu umfangreich, ich muss es aufmalen, Istzustand und den der Verdoppelungsschaltung.
Noch ein kurzer Versuch:
Ein Kondensator wird ausgelötet . Kondensatorminus wird von den zwei Dioden getrennt und an die Verbindung der beiden Transformatorsekundärseiten gelötet, ebenso Plus des ausgelöteten Kondensators, dessen Minus über die zweite , ausgelötete Drossel mit den Minusenden der Dioden verbunden wird.
Jetzt haben wir zwei hintereinandergeschaltete Netzteile mit Mittelpunktgleichrichtung und je 48 Volt, also insgesamt 96 Volt. Die Regelung ist völlig unverändert und wirkt, weil völlig symmetrisch ,auf beide Hälften.

Nicht vergessen, die Stromstärke zu halbieren!! Wie, weiß ich noch nicht.

Ich lasse meine Netzteile, wie sie sind und schalte sie hintereinander. Die beigen Kondensatörchen flirgrn raus.

Aber eines meiner 00er könnte ich auf doppelte Spannung umbauen, falls da jemand etwas mit anfangen kann. Vielleicht klappt es ja auch noch mit Schraubenzieher und Schrauber601, noch etwas mehr Spannung heraus zu holen? Wie war das, 115 Volt wurde gewünscht?
Was muss ich da beachten? Müssen jene 2 kOhm als Grundlast vorhanden sein? Kann man einfach per Schütz mehrphasig abschalten oder kann man auch elektronisch herunterfahren ? Das würde nur gehen, wenn die 5Volt-Ausgänge und die Steuereingänge vom 48Volt-Ausgang völlig getrennt wären, über Optokoppler.

von Bernd Schlueter - am 06.09.2016 17:32
Bernd!! Das mit Deinem Widerstand ist ja klasse!! 40K an + und dem Voltpotischleifer und man kann das Spielzeug bis etwa 30-31V runterdrehen :)
Darunter kommt eine UVP und es schaltet ab. Spitze! Selbst wenn man die Spannung nicht leicht weiter erhöhen könnte, egal, nimmt man halt noch eines dazu, damit ist jeder gebräuchliche Spannungsbereich abgedeckt. Wenn man nun durch die Strompotis Leistung reduziert UND sind das dann auch bei so reduzierter Spannung auswirkt, dann kann man auch 2 an eine 16A Phase hängen und die voll ausnutzen. In die andere Richtung, also widerstand an - gehts leider nicht, die OVP schlägt zu, aber nu, man kann ja nicht alles haben.

Starten unter ohmscher Last:

Also: Auch eine einzelnes NT startet unter ohmscher Last (2kw Ölradiator) NICHT, wenn die max. einstellbare Spannungsgrenze von rund 54V (leichte Streuung! Wodurch? das könnte ein Ansatzpunkt sein!) eingestellt wurde. Nimmt man die Spannung etwas zurück, ein halbes Volt oder so, dann läuft es tadellos auch mit vor dem Start angeschlossenem Radiator an.

Doch wie gesagt, das muß bei Zellen nicht ZWINGEND so sein! Ich hab bei meinem El ja auch rund 54V eingestellt (15 Zellen) und daran starten sie ja auch problemlos weg.

Jungs, Ihr habt ein großes Hintergrundwissen das mir leider fehlt, doch bitte testet auch ein bischen mehr praktisch rum, auch so kommt man auf vieles drauf, selbst wenn man wie ich gar nicht wirklich versteht was man da eigentlich tut.

von el El - am 07.09.2016 02:50
Rammelbockcontroller="buck"controller HIP6012

Warum "Rammelbock"? Der IC-"Bock" rammelt seine Hörner mal von unten, mal von oben gegen die Drossel, an deren Ende sich das zeitliche Mittel der Spannungeneinstellt, nichts anderes, als ein downregler oder einfach PWM.

Das Ding gibt eine passende Frequenz als PWM aus, aber nur einphasig. Normalerweise wird es als Tiefsetzsteller genutzt .
Es müsste auf einen Transformator wirken, der den Ausgang mit der Gegenphase ergänzt. Das muss ich mir auf dem Oszillographen ansehen. Nur evtl habe ich ein Problem mit der Spannungsverdopplung.
Auf jeden Fall könnten wir, wenn es für die Steuerung zuständig ist, direkt auf die PWM Einfluss nehmen, denn die Form des Ausgangssignals wird keine Schutzschaltung beeinflussen können. Alle Begrenzungen müssten vor dem Steuereingangs des Chips angreifen. Wie ich es sehe, wäre das Pin5, FB.
Enorm, dass das Chip auch noch die Ausgangsströme kontrollieren kann, über den internen Spannungsabfall in den dazu passenden Mosfets.

Aber ist dieses Chip auch wirklich für unsere PWM zuständig?
Teuer genug ist es ja, mit 1 Dollar 50 in der Apotheke. Datenblatt

Vorsicht bei dem, wonach ich jetzt frage:

Zwischenfrage: Kann jemand einmal testen,ob man die Ausgangsspannung des Netzteils per Anlegen eines kleinen Stromes zwischen FB(Pin5) und ground (Pin7) beeinflussen kann? Also, einfach Widerstand dazwischen!

Aber Vorsicht, da könnten 470 Volt anliegen, denn das ist die Hochspannungsseite vor den IGBTs!!!!
Wahrscheinlich aber galvanisch getrennt, denn da hängt die Regelung dran! Ich kann hier nicht messen. und möchte die Werkstatt meines Vetters mit Trenntrafo benutzen.
Vielleicht funktioniert die Spannungserhöhung aber auch, wie beim ESP120, durch Anlegen einer negativen Vorspannung an das Poti nr.3. Beim kleinen Netzteil ist zwar alles viel kleiner (für mich problematisch seit meiner Nepalverletzung), aber doch deutlich besser zugänglich.

von Bernd Schlueter - am 07.09.2016 07:21
Zitat
Michael Hu
Hallo zusammen,
kann jemand noch 2 von den Anschlußplatinen der Netzteile ( aus dem Netzteilträger ) brauchen ? Ich habe da noch 2 Stück rumliegen, die ich nicht brauche. Sie sind gegen Porto und Verpackung abzugeben.

Erfahrungsbericht der Netzteile im EL:
1. Der Lufterlärm ist doch sehr erträglich.
2. Meine Netzteile habe ich auf 48V und ca. 36A Ausgangsstrom eingestellt ( Indirekt über die Eingangsregelung). Eingangsstrom hierbei ca. 8A. Somit sind 2 Netzteile por Phase möglich. Der Leistungsfaktor ist 0,98 ( gemessen ).!
Ansonsten sind die Netzteile zumindest fürs EL Klasse. Wenn man 6 Stück davon einbaut kann man bei einer 36V Batt. mit Ladestrrömen von 220A Rechnen...............
mit sonnigen Grüßen


Hallo Michael,
danke für den Erfahrungsbericht. Das ermutigt mich, genau diese Einstellung zu probieren, also je 2 Geräte mit je 8A an eine 16A Leitung. Mit 4 Geräten sind 2 Phasen ausgelastet, an die dritte kommt dann der CityEl Bordlader plus (auch bei mir) ein Fronius 3020 (oder bei den AX/Berlingos dann der Sagem-Box Lader). Aber wie genau und an welchen Potis stellst Du was ein? Eingangsstrom AC seitig ist doch nur bis 10A runterstellbar. Und Ausgangsspannung auf 48,8 V (laut Datenblatt das Minimum) sollte wenig Einfluss auf die Gesamtleistung haben. Der Strom fliesst doch soviel, wie der Akku nimmt. Denn ich verstehe die Funktion so, dass das Netzteil beim Akkuladen einfach an seiner eingestellten Stromgrenze soweit lädt, bis der Akku voll wird. Erst dann geht der Strom runter. Wie also kann man den Ausgangsstrom weiter runter regeln? Man müßte ja die Ausgangsstrombegrenzung einstellen können. Aber wo?

Ich hatte mich bei den möglichen und erreichbaren Strömen und Spannungen nach der Tabelle gerichtet, die Kollege Nase im RC-Heli Forum mal veröffentlicht hatte, und mich immer gefragt, wie ich die am leichtesten einstellen kann.

Es geht alles, aber wo und wie genau einstellbar. Und mit weniger Leistung betreiben ist ja eigentlich gut wegen Erwärmung und Bauteile-Stress. Der Power Faktor und die Wirkungsgrade bleiben ja auch bei halber Leistung noch ganz gut. Nach meiner Einschätzung stellt man ja nicht wirklich Strom oder Spannung ein, sondern nur die Strom- oder Spannungsgrenzen. Alles unterhalb dieser Grenzen gibt ja im Ladebetrieb der Akku vor. Das will ich - genau wie Konstantin - genauer wissen, wie Du das erreicht hast, also Deine Erfahrungen "abzapfen" - wenn wir dürfen.

Gruss, Roland
Ich will euch nicht unnötig nerven, ich wills ja nur wissen, wie die Dinger funktionieren.

von Hotzi-47 - am 14.09.2016 08:38
Hallo Michael,

danke für die Vorankündigung. Freue mich schon. Beim Betrachten der Tabelle der Ausgangswerte kam mir in den Sinn, die Ausgangsspannung zu begrenzen auf die Ladeschlussspannung - was man ja sowieso machen muss für die Akkuladung.
Dann den Ausgangsstrom so begrenzen, dass max. z.B. die gewünschten 8 A im Eingang fließen können. Die Frage stellt sich mir also: Wo und wie genau den Ausgangsstrom begrenzen?

Gruss, Roland

@ Manfred (mit der Art, sich ungefragte in meine Diskussion mit Michael einzumischen. Schlimmes Stammtischgehabe, allerdings sind wir hier nicht beim Stammtisch).
A) Jammern und dann im gleichen Satz gut finden? Wo denn und wann? Ich doch nicht, ist eher Deine Art.
B) Die von Dir angeführten Arbeitspunkte interessieren mich wenig. Hast wohl nicht genau hingeschaut, ich hatte explizit nach der Möglichkeit gefragt, den Eingangsstrom auf 8 A zu begrenzen. Worauf also genau bezieht sich Deine Anwort hier? Wo der Strom herkommt, aus Photovoltaik, Wind- oder (Deiner) Wasserkraft, war nirgendwo ein Thema.
C) "PVstrom ist eh für Lau 18,1% Menge der Abwärme 62,8%" ??? Zusammen 80,9, was ist mit den restlichen 19,1% ? Nicht schön gerechnet, absolut mies von Dir. Das hast Du früher besser gekonnt. Unabhängig von der für mich absoluten Unverständlichkeit, was Du eigentlich willst, muss ich bemerken, dass ohne PV-Strom Nutzung die gleiche Fläche hundert Prozent Abwärme macht. Null Nutzenergie, also null Exergie. Da lob ich mir die 90% Wirkungsgrad der Ladegeräte. Die 10% Verluste werden über die Lüfter als Wärme rausgeblasen und heizen im Winter den Wagen schön vor. Also auch Exergie in Wirklichkeit, Nutzenergie, keine Verluste, sondern alle Elektroenergie wird sinnvoll genutzt.
D) Was genau ist Ablasshandel für einen Energieverbraucher?
Ich bin kein Anbieter von Kohlestrom oder so, muss da nix kompensieren, kein Ablass, kein Handfel. Bin auch nicht für die Fehler anderer verantwortlich. Meinen Solarstrom werde ich in Kürze komplett selbst nutzen, nicht verkaufen. Muss da noch andere Elektronik kaufen, dann gehts direkt in die E-Autos, die dann zu Solarmobilen werden. Auch über die "Neuen und gefälligen Mini-HP-Lader". Noch ist es ein Projekt in Planung, hoffe, es bald in Betrieb nehmen zu können.

Michaels Ratschläge und Erfahrungen sind da sicher hilfreich, Deine Anmerkungen eher nicht, denn ich schätze mal, dass Du keine eigenen Erfahrungen mit den Ladegeräten und auch nicht mit Photovoltaikanlagen hast. Oh Manfred, hättest du geschwiegen......

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 15.09.2016 21:22
Das würde mich ja doch mal sehr interessieren, wo die Verlustleistung weggeht bei geringer Stromlieferung. Ich habe auch zunächst nicht genau hingeschaut in Michaels Tabelle , die Nase gemessen hat und Eingangs- und Ausgangsstrom verwechselt. Alsogar nicht mehr hingeschaut.
120 Watt Stromverbrauch, ich kümmere mich nicht mehr um physikalische Energiedefinition und unterscheide nicht mehr zwischen Exergie und Energie, die ich wieder nach Belieben vernichte, wenn ich annehme, der Gesprächspartner spicht von dem, was er gerade meint. Ich möchte hiermit zur allgemeinen Energievernichtung aufrufen, je nachdem, in welchem Kreis man sich gerade bewegt.
Aber 120 Watt bei Null Entnahme, das ist schon ganz schön viel und wird eines der nächsten Energievernichtungsmessprojekte sein. Null Energie ist eben nix und weg und wo da was gelandet ist und wie das heißen soll, interessiert höchstens mein Messverfahren.
Also, 120 Watt weg. HF-beaufschlagte Elkos werden ganz schön heiß. Die Umschaltverluste von Transistoren richten sich großenteils nach Strom, Spannung und Freiwerdezeit, die Ferrit-oder Eisenverluste nach der Magnetisierung bzw. PWM-Aussteuerung. 120 Watt sind wirklich viel bei fehlender Entnahme, verstehe ich nicht ganz. Werde ich per Infrarotthermometer zu orten versuchen.
Aber, wenn man 8 Ampere Eingangsstrom betrachtet, ist alles im Lot.
Ja, der Eingangsstromregler, auch eines meiner Projekte. Da sind enorrme Verzögerungsglieder zwischen Eingang und Ausgang, da braucht man eine eigentlich zu große Integrationszeit für eine stabile Regelung. Aber ich werde mich irgendwann wieder daranwagen.
Ohne PFC gäbe es da kein Problem.
PFC in jedem Gerät ist zu teurer Ablasshandel und Tetzel braucht nicht einmal per Werbefeldzug für Petersdom und Kreuzzug werben, um die Energievernichtung in die Höhe zu schrauben, das geht per Erlass. Nichts wird da abgelassen, nur kassiert und Kritik exergetisch oder mit anderen Fremdworten abgewiesen, wie an Wasserstrom aus Norwegen.
Mist, wie messe ich die unterschiedlichen Temperaturen der Bauteile im geschlossenen Gehäuse? Anfassen nach dem Öffnen, was Besseres fällt mir nicht ein.
Der Oszillograph zeigt übrigens einige unschöne Schwingungszustände im Normalbetrieb, die als lässliche Sünden offenbar erträglich sind. 90 statt 95%, noch können wir damit leben.

von Bernd Schlueter - am 16.09.2016 03:57
Ja, mich interessiert es schon. Da weder Ummagnetisierung, noch Wirbelströme dafür verantwortlich sein können, bleibt für mich nur die Erklärung, dass bei zu geringer Belastung Unregelmäßigkeiten auftreten, die von den IGBTS aktiv, also unter vollem Verlust, bekämpft werden.
Das größere HP ist weitgehend von solchen Schwingungen frei, während man bei dem kleineren auf solche Kompensation verzichtet hat. Wenn ich mir das Oszillographenbild an der einen Windung über einem der beiden Trafos anschaue und beide Netzteile vergleiche...
Hauptsache, da wird nichts zerstört, was offensichtlich nicht der Fall ist, wenn man den Ausgang mit wenigstens 10 Watt bedämpft, sprich, belastet.
Auch das Ansteigen des Blindstroms deutete auf Regelschwingungen, ungewollt, aber erträglich, hin.
Mich interessieren einfach die strategischen Punkte, an denen sich Regelschwingungen beseitigen lassen. Immerhin nutzen wir die Netzteile nicht für den eigentlich vorgesehenen Zweck und haben schon etliche, mit Sicherheit durch das Auftreten von Regelschwingungen, zerstört. So vor allem bei der 00-Serie.
Nichts ist ganz koscher, nicht einmal die Abgasregelung unserer Diesels.
Nein, das ist alles andere als ein Rechtecksignal an den Trafos des 2500AB. Wenn wir die Grenzen des Netzteils kennen, solls uns alles schnuppe sein. Da gebe ich dir recht.

Ich habe übrigens selbst einige Entwürfe für selbstgestrickte "Zusammenschaltplatinen" entworfen, die alle möglichen Fehler abdecken sollten. Ist aber vermutlich gar nicht erforderlich und ich habe mich deshalb auch nicht bei Roland gemeldet wegen einer Zusendung.
Mit den zwei Heizungsanlagen, mit denen ich zur Zeit kämpfe, habe ich genug zu tun.
Normalerweise läuft mein Saxo auch zufriedenstellend, wenn auch die Sagembox alles andere als perfekt ist. Statt den Ursachen auf den Grund zu gehen, achte ich lieber auf jede Unregelmäßigkeit und reagiere sofort darauf. Was wäre das für ein Aufwand, mich durch die französischen Mikroprozessorprogramme zu wühlen!
Die Mitarbeiter vom Safrankonzern kümmern sich auch nicht die Bohne um unsere Anliegen bezüglich der Sagembox. Sind ja schließlich Massenvernichtungsmittelhersteller, die es nicht einmal stört, wenn Menschenleben draufgehen, wenn es nicht allzu viele werden...
Also, Augen zu und durch!

von Bernd Schlueter - am 17.09.2016 08:13
Nach dem Oberhausener Uerigentreffen habe ich noch ein wenig gemessen und für die weiteren Messungen schonmal ein 100 Amperemeter vorbereitet. Zunächst nur eine Messtabelle:
Grundeinstellung war 50,7 Volt, ließ ich unverändert.
Spannungsgegenkopplung über Widerstand zwischen Ausgang und Schleifer Poti3 (Spannungseinstellpoti):
690 kOhm/49,3 Volt 480kOhm/48,8Volt 340/48,1 230/46,9 160/45,4 110/43,5 78/41,1 57/38,5
43/35,7 32/32,7 25/29,6 20/ausgeschaltet wegen Unterspannung, bei etwas unter 30 Volt ist also Ende, ein Begrenzer spricht an, Neustart erforderlich. Phasenlage ist also richtig, keine Selbsterregungstendenz, falls über 10 Watt Grundlast /nach Konstantin, ich hatte ca 50 Watt Last.

Widerstand zwischen Schleifer und Minus:
340kOhm/unverändert 50,7 Volt 230kOhm/50,9Volt 160/51,0 110/51,1 78/51,3 57/51,6 43/51,8

32/52,2 25/52,6 20/53,1 16,8/53,6 15/54,8 13/ausgeschaltet durch Spannungsbegrenzung, Neustart erforderlich.

Behandlung der anderen drei Potis auf gleiche Weise brachte keine Veränderung, weil eine Strombelastung und Strommessung erforderlich. Ich muss erst 7 Säfte mit Sachkarre die Treppe hinauf in die Werkstatt schleppen: demnächst.

Die Erwärmung des Magnetmaterials ist erfreulich niedrig.

Kluge Frage: wie kommt man an die Spannung an den shunts im boitier?
Ist die herausgeführt? An dem Ecoinstrument wird nur rot-gelb-grün angezeigt, zu ungenau und ich vermute, eine Mixtur aus Batteriestrom und Geschwindigkeit...
Wäre praktisch, wenn wir den Batteriestrom genau messen könnten. Weiß jemand den Widerstandswert der shunts?

von Bernd Schlueter - am 18.09.2016 20:18
Hallo zusammen,
so nun meine Ergebnisse und was ich gemacht habe
Ausgangslage:
Akku 36V SAFT STM 100
3 Netzteile alle Rev.02
später 8 weitere ebenfalls Rev.02 aber nur jeweils 3 Stück im EL verbaut

Ausgeführte Arbeiten:
1. Netzteile geöffnet und gesäubert.
2. Gehäuse an den Potentiometern mit Bohrungen versehen, um diese von Außen zu verstellen.
3. Anschlüsse wie am Anfang auf Seite 1 beschrieben hergestellt. Minus des Ausgangs nicht geerdet !
4. Ausgangsspannung am Poti 3 am Lader 1 auf 47V, am Lader 2 auf 47,5V und am Lader 3 auf 48V eingestellt.
5. Lader an die Akkus angeschlossen ( jeweils einzeln)
6. Lader eingeschaltet und Ausgangsstrom gemessen.
7. Ströme lagen teilweise bei 50A. Nennstrom 38,9A!! Im Anschlußbereich wird das Netzteil sehr schnell heiß! (Über 60 Grad).
8. Am Poti 2 durch drehen den Ausgangsstrom auf 39A heruntergedreht.
9. Primärstromaufnahme gemessen. Werte um 7,8 bis 8,5A
10. Am Poti 2 den Strom weiter gedrosselt. In der kleinsten Einstellung ließ sich die Primärstromaufnahme bis auf 7A drosseln. (War bei allen Netzteilen die ich hatte so) Nachtrag: bei den später gekauften 6 Stück (auch Rev.02) gleiches Ergebniss.
11. Netzteile durch drehen am Poti 2 (vorsichtig) wieder auf den Ausgangsstrom von ca.38A ( sinkt bei steigender Ausgangsspg.) eingestellt. Hierbei war die Ausgangsspannug bei ca. 41V
12. Mit dieser Einstellung wird das Netzteil bei ca. 20 Grad Lufttemperatur im hinteren Bereich Handwarm.
13. 3 Lader ins El eingebaut und in Urlaub gefahren ( Euregio 2016 Aachen und danach eine Runde durchs Ruhrgebiet ca. 1300km in 9 Tagen).
14. Spaß gehabt
15. Achtung die Netzteile haben keine Übertemperatursicherung. Eins ist bei ca. 35 Grad Außentemperatur und direkter Sonnenstrahlung ( verm Lufttemp. 50-60 Grad) zerstört worden. Nennauslegung: Zuluft max. 35 Grad ! Den Fehler habe ich noch nicht gesucht. Netzsicherung 16A hat ausgelöst.
16. Wieder zu Hause, weitere Netzteile besorgt.

Ergebniss: Wenn es nicht zu warm ist, sind diese Netzteile eine sehr gute möglichkeit das El zu laden.Maximal währen 6 Stück am 16A Drehstrom möglich. Der Ladestrom wäre dann bei meiner Situation ca. 230A !!! Die Netzteile Passen bei mir besser rein wie die größen HP-Lader. Diese sind für meine Einbausituation zu lang.
Wenn man sich an die Anleitung aus dem Heli-Forum hält ( minus Erden ), geht bei Belastung das Netzteil auf Störung. (Habe eine weile nach dem Grund gesucht und vermutlich gefunden). Die weiteren 2 Potis habe ich noch nicht verstellt. Da es so bei mir Funktioniert, lasse ich auch da die Finger weg.

So, das war meine Vorgehensweise und die Ergebnisse. Ich hoffe damit ein bischen klarheit geschaffen zu haben und verbleibe
mit sonnigen Grüßen

von Michael Hu - am 19.09.2016 20:38
Michael, super. Jetzt wissen wir, woran wir sind. damit sind doch fast alle unsere Wünsche erfüllt.
Überlegung, wie man evtl noch die Wärmeabfuhr verbessern kann:
1.) wie Konstantin sagt
2.)mit einem glatt trocknendem Lack beliebiger Farbe (außer Bronze, wegen fehlender IR-Abstrahlung) die Wärmeabstrahlung der Kühlbleche verbessern.
Ich schätze, das kann bei 100 Grad Kühlblechtemperatur 10% ausmachen.

Wenn ich das richtig sehe, brauchen wir jetzt gar nichts mehr messen? Die 8 Ampere Eingangsstrom sind doch optimal und das, was Roland wünscht!
Bei großer Hitze noch mit einem kleinen Ventilator von außen Frischluft zublasen? oder Poti 2 auf 7 Ampere?
Das Gerät erfüllt ja praktisch alle unsere Wünsche, ohne jegliche Änderung!

Die Transformatoren sind ja primär und sekundär hintereinandergeschaltet. Demnach müsste außer der Spannungsverdopplung auch eine Halbierung möglich sein, was die Leiterbahnen, Drosseln und Dioden am Ausgang nicht mitmachen.
Unter Verzicht auf jegliche Regelmöglichkeit könnte ein externer Spitzenspannungsausgang möglich sein, bei dreifacher Spannung. Die Stromregelung müsste dann ein weiteres, anderes Netzteil übernehmen.
Es müsste sich lohnen, die Unter- und Überspannungsabschaltung zu entschärfen, wie es Sven beim größeren Netzteil gelungen war. Dessen Magnetmaterial wurde dann aber zu heiß, beim AB2500 eher nicht.
Abschaltspannungen: tiefste Spannung: 30 Volt , höchste Spannung ca 55 Volt.
Diese Spannungen sind fest verdrahtet und lassen sich nicht einstellen. Es müsste jeweils einer der vielen Widerstände geändert werden. Wer findet sie?
Es sieht ja nach meiner Messung so aus, als ob man die PWM. also die Spannung, mit Poti3 beliebig hoch drehen könnte, wenn die Abschaltspannungen nicht wären. Spannungserhöhung: Einfach einen Widerstand zwischen Minus und dem Schleifer, also dem Blech, das man mit dem kleinen Schraubenzieher dreht.
Auf jeden Fall werde ich von meinen drei 00ern opfern, um folgende Transformatorschaltungen zu testen: Verdoppelung bei voller (halbierter) Stromregelung. Verdreifachung ohne jede Stromregelung und sonstige Nachteile, Verzweikommafünffachung mit begrenzter Regelbarkeit. Keine Garantie, ob es gelingt.
Vervier- und Versechsfachung braucht ja wohl niemand? Theoretisch könnte das auch möglich sein, natürlich nicht mit den eingebauten Kondensatoren.

von Bernd Schlueter - am 20.09.2016 05:47
Hallo Michael,
danke für die Forschungen und Erprobungen und Berichte. Super, hilft (mir) sehr beim Versuch, zu verstehen, wie die Dinger einsetzbar sind.
Ich werde das mit den Einstellungen auch versuchen, d.h. auf max. 8 A Eingangsstrom zu bringen für je 2 Stück an einer 16A Leitung. Bei mir sollen sie aber in Reihe geschaltet werden, nicht parallel. Schaun wir mal, wie das dann geht. Ich werde auf jeden Fall im Betrieb die Einzelspannungen messen für jedes Gerät. Wie geschrieben: 4 Geräte an zwei 230V Phasen, ausgangsseitig in Reihe für rund 200V. Die dritte Phase ist für das 3,2kW Sagem Ladegerät im Berlingo, z.B.
Wo bekommst Du (oder wo hast Du) weitere Geräte herbekommen? Einzelne Netzteile oder komplette blades?
Ach so: mit über 200 A die (kleinen) SAFT STM100 laden ist schon heftig. Unter einer halben Stunde und voll. Denn mit ganz leeren Akkus kommst Du wahrscheinlich nicht an, oder? Wie sind Deine Beobachtungen beim Laden mit hohen Strömen, wie vertragen das die SAFT STM100?
Im Berlingo mache ich gerade "Training" der Akkus, also tiefentladen über Widerstände auf 4,5Volt pro SAFT Block. Schaun wir mal, wie dann nach dem Wiederhochladen die Reichweite ist. Aktion wurde nötig nach Akkutausch (7 neue eingebaut von 27), weil die ziemlich auseinander lagen in den Spannungen.

Hallo Bernd:
eine zuverlässige und einfach Verdoppelung der Spannung wäre natürlich super. Wenn es einfach zu erreichen wäre durch ein bisschen umlöten, würde ich das auch mal probieren. Eigentlich wollte ich nicht eingreifen in die Schaltung und umlöten, aber in diesem Fall muss es wohl sein. Das Auswechseln der Ausgangs-Elkos sollte das kleinste Problem sein.

Lüftung:
Die kleinen Lüfter blasen ja ganz ordentlich rein. An der Seite kann man außer freilegen nicht viel mehr machen. An der Ausgangsseite würde ich - und plane das so - die Luft absaugen. Die eingebauten Lüfter blasen dann nicht gegen eine - sagen wir mal stehende Luft - an, sondern der Luftstau hinten wird gleich abgesaugt. Ich verspreche mir davon mehr Luftdurchsatz. Auch hier: schaun wir mal. Trial and error. Wenns was bringt, ist gut, wenn nicht wars auch nicht schlimm, weil der Aufwand nicht so gross ist. Lüfter dafür habe ich eine ganze Menge hier rumliegen.

Wo genau kann ich die 5 V abgreifen, die laut Aufschrift auch rauskommen. Hat die 5V Ausgangsspannung den gleichen oder einen anderen GND als die 50V ?

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 20.09.2016 07:20
Selbst herstellen ist eine Idee. 20 Euro kostet mich 1kg Epoxyharz, Glasfasermatten, Glasscheibe und Trennlack sind vorhanden, samt einer Abluftabsaugung.Erst bei 300Grad gast Wasserstoff aus dem Epoxy aus. Das ist auf jeden Fall feuersicherer als Styropor in Bochumer Krankenhäusern. Ich hätte nicht gedacht, dass die epoxygekebten GFK-Platten so teuer sind.
Halt, habe evtl was Billigeres gefunden:

2mm und 620mm mal 540mm eingeben

1 kg Masse bei spezifischer Masse von 1,8kg/l. 30 Euro...
Aluminium ist deutlich billiger und schirmt auch ab...

Was ist denn von Dibondplatten zu halten? 2 mal 0,3mm Aluminium und 2,4mm Polyethylenkern?.

Wie erdet man dann welche Metallschicht?

Das Material ist ganz bedeutend billiger.

Ich habe jedoch erhebliche Bedenken bezüglich sowohl der Störstrahlungssicherheit, thermischen Stabilität und vor allem gehen von den schwer miteinander verbindbaren Aluminiumfolien Gefahren aus,

Was bleibt, ein stabiles Ganzalugehäuse , inseitig eine Isolierfolie ähnlich der, die HP verwendet.
Wenn es gelingt, die vorhandenen Folien glatt zu bügeln und auf die Innenseiten eines allen Netzteilen gemeinsamen , geschlossenen Alugehäuses zu kleben , dürfte bei der Stapelung von 6 Netzteilen die vorhandene Folie ausreichen, eine doppelte Schutzhülle auf die Innenseite eines gemeinsamen Alugehäuses zu kleben.
Aber bei allen Bedenken, die ich habe, ist der Verbleib aller Netzteile im vorhandenen Gehäuse vorzuziehen. Aufgeteilt in zwei Pakete zu je drei Stück und angeschlossen an eine Verteilerdose mit FI und Überprüfung des Vorhandenseins des Nulleiters dürften zwei Pakete zu je 8kg und einer FI-Kiste nicht die schechteste Lösung sein.
wchris hat zwar mit seinen 5 Netzteilen zu insgesamt 5,1kg im Holzgehäuse einen Weltrekord erreicht, aber eben Holz und an Kompaktheit ist nichts gewonnen.
Ich denke, für mich steht die Lösung: Ein Gehäuse mit FI, Nulleiterüberprüfung Drehstromanschlusskabel und drei Ausgängen: zweimal Drehstrom, einmal für den eingebauten Lader. Zwei Laderpakete mit je drei Ladern. Dem Saxo machen 20kg Mehrgewicht nichts aus. Dem Citel von wchris aber schon.
Was mir noch Sorgen macht: Michaels eingebauter Lader fiel aus, nachdem er einen Zusatzlader anschloss.

von Bernd Schlueter - am 30.09.2016 22:13
Michael, das war eine ausgesprochen wichtige Information, das war eine Belastungsgrenze.
Wir sind inzwischen -zig Leute, die das wissen sollten. Wie war das? 45 bis 50 Grad Lufttemperatur und 37,5 Ampere?

Konstantin, die Kabelkanäle gefallen mir ausgezeichnet. Ich finde, glaube ich, keine geeigneten Abmessungen. Wenn die im Auto eingebaut sind, machen die auch kaum Störstrahlung. Die doofen normalen Kanäle liegen mit ihren Abmessungen aber auch genau daneben?

Roland, ohne ausgiebigen Test will ich die Verdopplung niemandem antun. Ich bin zuversichtlich, dass die Verdopplung funktioniert. Ohne, dass die Spannungsregelung stark verändert wird. Kondensatoren benötigen wir wahrscheinlich keine zusätzlichen. Leider liegt die Stromregelung dann total daneben und es könnte schwierig werden,die aus dem Schaltungswust herauszufädeln. Bei dem größeren Netzteil ist das bei Verdopplung fast unmöglich, wenn man die shunts verwenden will. Hier haben wir eine so tolle Stromregelung. Der möchte ich nicht den Boden unter den Füßen wegziehen.
Ich habe nicht darauf geachtet, ob die shunts am +oder- -Ende sitzen.
Ist das möglich, bei Plus? Das würde einiges vereinfachen. Ich habe die Teile in Mülheim/Ruhr und diese Woche steht wieder Heizung im Bergischen an...und die Waldmühle und Michaels Partner rufen, meine Autos, so ganz nebenbei, auch. Bergwandern, danach!
Was kann noch passieren? Es gibt einen leichten Eingriff in die Spannungsregelstrecken, aber ich hoffe, das verläuft problemlos.

von Bernd Schlueter - am 02.10.2016 07:25
Das ist eine interessante Frage für unsere Sonnenanbeter. Ich kann es mir nur denken, dass es geht. Normalerweise ist es nicht erforderlich, die eingespeisten 50 Hz für den Wandler zu verwenden. Normal bekommen die zwei 450-Volt-Kondensatoren irgendetwas wie gut 400 Volt, von der PFC mit den zwei Drosseln auf der ersten Platine und versorgen gleich die vermutlich auf der gleichen Platine liegenden Endstufentransistoren für die beiden Trafos auf der zweiten, deren Sekundärseite völlig von allem davorliegenden getrennt ist. Man könnte eigentlich wagen, in die 450-VoltKondensatoren vorsichtig mit in Stufen herunterschaltenden Widerständen (Heizlüfter, Fön) .Vorsicht bei Gleichspannung! (Gebläse mögen das vielleicht nicht).
Also, wenn Du es nicht machst, tue ich es. Ab dem 20.12..Wenn der Sternzu Bethlehem genug Licht abwirft.
Eigentlich ist das PFC-Teil der geborene Solartracker, mit einem Schönheitsfehler: das Steuerchip ist stur auf PFC ausgelegt. Wenn jemand mit guten Augen das Steuerchip identfiziert, sodass man dessen Eigenschaften nachschlagen kann, traue ich mir zu , zu versuchen, das Ding entsprechend umzubauen. In dem Teil werden auf jeden Fall die 50 bzw. 100 Hz aus der Wechselspannung benötigt. dannaber nicht mehr.
Wenigstens versuchen. Opfer müssen erbracht werden, wenn es nicht gerade mich trifft...
Mein Solartracker wartet auch noch auf den ersten Test.
Aber gute Idee, zu fragen. Ich hätte sonst noch ein Chinateil bestellt (reiner Spannungsumsetzer).

Es gibt ein anderes Problem: Wir müssen den Ausgangsstrom abhängig von der Lieferfähigkeit der Solarzellen regeln. Ohne Regelschwingungen in das HP zu setzen. Da sind jede Menge Zeitglieder zwischen.

Noch schnell ein kleiner Traum: Da ja immer mehr Allstrom-Geräte auf den Markt kommen, wäre es auch dekbar, dass unsere PFC auch damit arbeitet. Dann könnte man die Gleichspannung auch vorne einspeisen, vor Netzfilter und Gleichrichter, oder auch dahinter. Wenn ich weiter träume, würden am Ausgang der PFC-Stufe dann stabilisierte ca 400Volt anstehen. Noch weiter geträumt: mit sinkender Sonneneinstrahlung sinkt auch die Eingangsspannung, weil das PFC , ohne jeglichen Eingriff, versucht, die Ausgangsspannung zu ereichen. Das muss dann in die ganze Regelkette einbezogen werden und wirkt wie MPPT: Je höher die Sonnenausbeute, desto höher die Modulspannung. Dann brauchen wir keine Mikroprozessoren oder chinsesch sprechendes MPPT.

Aber noch sind die Träume Schäume.

von Bernd Schlueter - am 11.12.2016 14:21

Vier Netzteile an einem dreiphasigen Drehstromanschluss

Trotzdem Symmetrische Belastung. Das ist wichtig für unsere Kisten mit mehr als 150 Volt und auch für andere...

Wer sich dafür interessiert, lese den Nachbarthread, ziemlich am Ende...

Dreiphaseneinweggleichrichtung

Das Problem war, dass ein Vollwegdrehstromgleichrichter 400 Volt bzw 560 Volt Spitze erzeugt.

Mit zwei Einweg-Dreiphasengleichrichtern mit gegen Null entgegengesetzten Ausgängen gelingt es, im Wesentlichen das Netz symmetrisch zu belasten bei trotzdem einem PF nahe 1.Roman kam auf die Idee. So lassen sich nicht nur durch drei teilbare Zahlen von Netzteilen verwenden, sondern es reicht, wenn die Zahl durch 2 teilbar ist. Nimmt man geringe Verzerrungen in Kauf, ist sogar eine beliebige Zahl anschließbar. Ich denke auch darüber nach ,
die unveränderten ESP120, die dickeren 3000W-HP-Netzeile, mit den 2500AB hintereinander zu schalten, so dass letzteres alleine die Stromregelung übernimmt. Ohne den teuren Aufwand, der früher getrieben wurde. Im Endeffekt würde das alle Netzteile entlasten.
Die 50kW könnte man damit schnell überschreiten...
Die eingebauten PFC-Teile würden mitbenutzt und durch ein unbedeutend großes Filter ergänzt.
Roman wird uns das gerne berechnen.
Mein Saxo würde dann durch drei HP-Netzteile und dem eingebauten Lader versorgt.
Die meisten unserer Fahrzeuge sind auch für Gleichstromladen geeignet. Aber wirklich nicht alle!!!
Chademo schon gar nicht, denn da wird der Strom, nicht die Spannung geregelt. Das geht nur direkt in die Batterie.
Beim Drehstromanschluss würden wir, wo es geht, eine durch 3 teilbare Zahl von Ladern direkt an die Wechselstomphasen anschließen und die restlichen auf die Einweggleichrichter verteilen.

von Bernd Schlueter - am 15.12.2016 17:40
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