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elweb Batterie
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Range Extender fürs El

Startbeitrag von R.M am 05.01.2016 11:43

Hallo


Hab gerade was gefunden, das wäre doch was fürs El [www.ebay.de].

Drum rum und in den Kofferraum die Akkus und die Reichweitensorgen sind vorbei

Gruß

Roman

Antworten:

Hallo Roman,
jetzt hätt ich schon fast geschrieben "Nun geht der Blödsinn schon wieder los!" aber das Ding ist gar nicht mal so deppert..
Wenn es jetzt noch mit Diesel laufen würde tät ich ernsthaft überlegen, das zu kaufen, da braucht man auf Langstrecken ja gar nicht mehr stehenbleiben! 70dB ist halt leider auch nicht Nichts, und wirklich verwendbar ist er nur im Cabrio. 1000km in einem durch! Ach Cabrio, ich freu mich schon auf den Sommer!

von el El - am 05.01.2016 12:05
Hallo

Hab ich zuerst auch gedacht aber für den Preis kann ich es auch zu Hause für meine Akkubank benutzen und ich wollte schon immer mal mit aktiver Geräuschreduzierung arbeiten.

Denke mal 50 db sollten machbar sein wenn man die Frequenzen selektiv dämpft.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.01.2016 12:18
Das Ding arbeitet mal direkt auf 48V, so was haben wir ja lange Jahre gesucht. Für das City el wäre er schon zu leistungsstark. Für 50 km/h kommt man mit gut 1000 W klar. 3000 W würden sogar als Range Extender für die älteren 48V Kewets reichen...

von Ralf Wagner - am 05.01.2016 21:22
Ralf, ich hab ja keine Erfahrungen mit dem Perm, bei mir scheint der Generator aber eigentlich ganz gut geeignet. Ach ja, er wiegt 32kg. Klingt nach viel, aber so viel auch wieder nicht, wenn ich bedenke, daß der ja nur für Langstrecken wäre, wo ich dann ja die 3 HPs rausnehmen könnte. Dann wär er nur 8kg schwerer. 44x42x39cm ist eigentlich auch ok. Die angegebenen 1,67L Verbrauch bei Volllast glaub ich aber nicht ganz. Ersatzteile? Hm..

von el El - am 06.01.2016 07:34
Ich muss leider schreiben: "Jetzt geht der Blödsinn wieder los!"

Auf der einen Seite wird von den Fahrern von Elektroautos immer der Umweltschutz betont. Auf der anderen Seite wird dann darüber nach gedacht, so ein stinkendes, lautes und ineffizientes Aggregat einzusetzen, dessen Abgaswerte die eines normalen PKWs mit Abgasreinigung weit übersteigen.

Warum fahrt ihr dann nicht gleich einen Roller oder Quad mit Verbrennungsmotor?

Tut mir leid, aber bei solcher Heuchelei bleibt mir nur übrig den Kopf zu schütteln. :-(

von Emil - am 06.01.2016 07:47

"RTIFICATION" in China, das ist vielleicht etwas Besonderes?

Isoliert ist es auch, wenn ich das Zeichen richtig verstehe. Kurzschlussstrom 60 Ampere, macht rechnerisch 3 kW.
Beinahe hätte ich mal einen Chinagenerator mit 8500 Watt gekauft, allerdings für nur 150 Euro.
dann lächelten mich plötzlich Aluminiumwicklungen an...Es gab Leute, die das Ding ausprobierten, Bei 1800 Watt Entnahme war das Aluminium in einen flüssigen Zustand übergegangen.

Genial die elektronische Zündung, falls das Dieselöl mal nicht zünden will.

Wer probierts aus? Seit ich ein chinesisches Elektroauto repariert habe, übe ich eine gewisse Zurückhaltung, obwohl auch gute Waren aus China kommen.

216 cm³ bei 5500 Touren, das ist ja schon etwas. Taktvollerweise verzichtet man auf die Angabe der Zahl derselben.

Also, das "CE" in der "RTIFICATION" stört mich schon, abgesehen von dem, was man so über die Zertizierungstelle des TÜVs in Köln-Kalk hört.

Alte Weisheit: "Was nix kost, iss auch nix". Ob die Umkehrung auch gilt?

von Bernd Schlueter - am 06.01.2016 08:14
Tja Emil, dann sag mir doch bitte, wie man rein elektrisch mit dem El 300km einfachen Weg fährt und wie lang man dazu braucht. Bei mir wären das dann bei Abfahrt mit vollen Zellen und ohne Ladezeit bei der Ankunft über 7 Stunden. Das geht nicht. Die Möglichkeit, die paar mal im Jahr (fürs El gesehen) richtig lange Strecken fahren zu können finde ich bei Weitem nicht so verwerflich wie dafür ein verbrenner-Auto nehmen zu müssen. Und komm mir nicht mit dem Zug! Ich hab letzte Woche für so eine Strecke, einfache Fahrt 50€ bezahlt. Das geht auch nicht.

Nur weil Du für eine Sache keine akzeptable Nische siehst, muß das doch nicht bedeuten, daß es diese für jemand anderen auch nicht geben kann, oder?

@ Bernd: Das ist ein Diesel?!?

von el El - am 06.01.2016 08:27
das mit dem Umweltschutz darf schon angesprochen werden,
ich wollte auch schon mal sowas : [www.fleck-elektroauto.de]
hol mir dann altes Fritten Öl und hab hell und warm für kleines Geld
Wen das alle so machen ---> Smog ---> noch nicht lange her nur in Japan und China jetzt schon in Rom es geht jetzt nicht um die Wetterlage oder geographischen Besonderheiten sondern nur das der Dreck der produziert / ausgestoßen wird, von wo auch immer sich halt grad mal nicht verdünnt
Gruß Norbert

von Norbert Kern - am 06.01.2016 10:01
Na klar Norbert, sicher muß das mit dem Umweltschutz angesprochen werden. Dieses BHKW hättest Du aber sicher nicht nur 10-15x im jahr benutzt - wie ich den Generator einsetzen würde. Jetzt nutze ich dafür ein Verbrennerauto, das trotz Kat wesentlich mehr Gift ausstößt als dieses Ding.

Man muß das alles abwägen und ich sehe diese Lösung für DIESEN Einsatzzweck als vernünftig an. Klar, würd das Ding täglich rattern wärs ein Wahnsinn, das seh ich doch auch so.

von el El - am 06.01.2016 10:21
Zitat
el El
Jetzt nutze ich dafür ein Verbrennerauto, das trotz Kat wesentlich mehr Gift ausstößt als dieses Ding.


Das glaube ich nicht. Selbst wenn das Auto 10-mal soviel Sprit brauchen würde wie der Generator dann würde ein moderner Verbrenner wohl mengenmäßig immer noch weniger CO, HC und NOX ausstoßen.

Der KAT im Auto reduziert die meisten Schadstoff um mindestens 99 %. Und der Spritverbrauch dürft mit so einem Generator auch nicht unter 3 l/100 km liegen, wohl eher deutlich darüber.

Ich würde deshalb an Deiner Stelle wenn ein Verbrenner mit KAT vorhanden ist, eher zum Verbrenner greifen, anstatt ein an sich sparsames Elektrofahrzeug durch so einen Generator zur Dreckschleuder zu machen.

Jedenfalls wäre so was nicht gerade förderlich für die Elektromobilität, wenn jeder sein Kurzstreckenelektroauto mit so einem schmutzigen Generator ohne Abgasbehandlung ausstatten würde.

von Emil - am 07.01.2016 09:28
Der Verbrauch des Genarators liegt (angeblich!) bei 1,67L in der Stunde Volllast und ich könnts wirklich nicht sagen, wie schnell man mit 3kw fahren kann. Schlimmstenfalls nur 50 und dann stimmt Deine Rechnung. Ein ungeregelter nachgeschalteter Kat wird daran wohl auch nicht viel ändern. Hm.

von el El - am 07.01.2016 11:12
Die Frage wird sein, ob man sich durch so ein Ding die Anschaffung eines Verbrenners sparen könnte, bzw. ob der Einbau eines solchen Dinges vielleicht den einen oder anderen doch eher zum Elektroauto überzeugen könnte. Dann würde mann von 100 Fahrten vielleicht 5 mal mit diesem Ding fahren und 95 mal elektrisch anstelle 100 mal Opel Corsa zur Arbeit weil man 5 mal damit zum Freund nach Pusemuckel düsen möchte.

Irgendwo da in der Mitte ist die Grenze zum Nonsens.

Ähnlich verstehe ich den Gebrauch des Prius Plug in oder den Renault Kangoo ElectRoad.

von Andi aus Bad Essen - am 07.01.2016 20:47
...hmmm... ich wees et nit....ich wees et nit....

Auf der einen Seite stimme ich dem Punkt zu, daß es angenehm ist, die 500km zu einem Jahrestreffen mal "genüsslich" in einem Rutsch zu fahren.
Ob aber 70db im Kofferraum dem Genuss nicht schaden, wage ich zu zweifeln -mal abgesehen von dem Cabrio-Argument.

Auf der anderen Seite finde ich es auf Langstrecke eigendlich gerade schön, wenn man eben nicht "in einem Rutsch" fährt, sondern auf der Fahrt schon aktiv sein muss (Planen) und so alle 50 bis 100km mal eine Stunde Pause einlegen darf/muss.

Allemal könnte ich mir vorstellen, das Aggregat als Anhänger mitzuführen, wenn ich mal einen kurzfristigen Termin außerhalb meiner Reichweite hätte und die Zeit einen Ladehalt nicht zulässt.
Aber dann wären wir auch wieder bei der Debatte um die AHK......

von inoculator - am 08.01.2016 08:20
hy jungs, und wer unbedingt grüßere reichweiten braucht,
sollte sich vieleich mal mit KOKAM LiPo zellen beschäftigen,
ich bau mir gerade einen
elektrischen "reservetank" (von 60 > 90km) aus solchen zellen zusammen,
und komme zu der ansicht,
wenn man das el komplett mit den zellen vollstopft, sollten 250-400km drinn sein
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 08.01.2016 16:05
Mal rechnen: Zwei Stunden benötigt man für 100km bei Tempo 50. Sprich, zweimal 1,67 Liter von König Salmans Essenz. Macht 3,3 Liter auf 100km. Das schaffen auch jeder untertourig gefahrene Diesel und auch die meisten Benziner. Für fünf Personen.

von Bernd Schlueter - am 09.01.2016 08:08
Gute Rechnung! Ja gut, unser Familienschwede trinkt lieber Benzin und spuckt dafür weniger Feinstaub aus und ich habs offen gesagt noch nie probiert, eine ganze Stunde 50 damit zu fahren. Aber das hat ja auch was, in den letzten 3 Jahren wahrs schon fast so, daß es günstiger gewesen wäre, das Stinkevehikel vor und nach jeder Fahrt neu an- und abzumelden als das Kennzeichen durchgehend zu behalten. Keine 7000km im Jahr. Wird der halt auch in Zukunft noch ein bisserl bewegt. Kosten-Umwelt-Nutzung-Rechnung, schade, eigentlich wollte ich den Benzinanteil unserer Fahren noch weiter reduzieren.

von el El - am 09.01.2016 08:46
Ausgemachter Humbuk für das EL-

HAbt ihr mal geschaut was ein 3000Watt Netto Stromerzeuger aus VRC so wiegt.

Selbst wenn der hier weil keine 50Hz. Machen muß - mit höherer Drehzahl mehr Leistung aus weniger Hubraum Schaft - unter 25Kg wird DIESE Kiste Vollgetankt nicht haben!
25KG in einem NICD_EL oder PB + dem Reisegepäck - gehts noch:eek:

HEY 70db wohlgemerkt auf dem Papier - ach ja in einem oder 3Meter Abstand ?

Real wird sich sowas bei 3/4-LAst bei 75-80db bewegen wenn ihr wissen wollt was das bedeutet - Motorhaube auf machen Ohr reinstecken und auf 2-3000 Hochjagen - dann kommt nochmal her und macht ernst hafte Vorschläge das das 2-3 Stunden kein Problem ist!

Mal von der politischen Sache Abgaswerte ohne Kat mal ganz abgesehen - 1000 Euro.....

Da hänge ich doch lieber noch zwei MRE Blöcke rein und habe locker 20KM mehr + Reku Controller der auch mehr als der Curtis macht + ~10KM und mit 10-12 NICD MRE Blöcken habe ich auch nicht mehr ausgegeben - habe aber bei jeder Fahrt was davon und noch Reservebatterien.

Was die Kosten angeht wie lange soll das Ding halten? mehr als Drei Jahre - Sicher ?
Also einen 45PS Polo aus der Guten Zeit mit Steuer und Versicherung kostet über 4Jahre auch nicht mehr .........

von thegray - am 10.01.2016 14:24
Zitat
Real wird sich sowas bei 3/4-LAst bei 75-80db bewegen


... wieso, kommt das Teil von VW ? :rp:

Ich habe über mein Argument auch nochmal nachgedacht.
Wir machen das so (Wir haben als 7 köpfige Familie auch gar keinen Verbrenner mehr im Hof stehen, wir wohnen im Dorf, nächster Bahnhof 15km entfernt und Strapazenbahn ? ...was ist das?
... und es geht doch.

Auf langen Fahrten machen wir einfach Carsharing oder mieten uns ein Auto.
Das Geld was wir da reinstecken holen wir durch Einsparungen locker wieder raus.
Und es macht dann auch richtig spaß, mal so nen flotten 150PS Mietwagen zu fahren (wenn man sonst höchstens 20PS zur Verfügung hat)

Allerdings liegt mein Arbeitsplatz in meinem Dorf... und der meiner Frau auch...

von Andi aus Bad Essen - am 12.01.2016 08:34
Hallo

Wo ist das Problem, mit 100Ah Lithium auch nicht schwerer als jetzt mit Nicd,

Und Dämmung ist doch nicht das Problem, erst mal durch die Aufhängung mit Schwingungstilgern den Körperschall weg und die Lithiums als massereiche Luftschalldämmung drum rum.

Also unter 60 db sollte man da wohl kommen.


Gruß

Roman

von R.M - am 12.01.2016 18:34
Also ganz ehrlich, mir gefällt das Teil. Wenn es das mit 72V am Ausgang gäbe, dann würde ich mirs kaufen.

von Trabant 601-E - am 13.01.2016 10:45
2x 36V?

von Emil - am 13.01.2016 11:56
Wichtig wäre, dass das Ding normalerweise zu Hause bleibt. Deshalb bin ich für die aufschnallbare oder anhängbare Ausnahmelösung.
Capstone baut 30kW-Turbinen mit 25% elektrischem Wirkungsgrad. Die könnte man auch sehr viel leichter und billiger bauen. Das könnte etwas für uns alle, einschließlich großen Teslas sein. Eine Frage der Stückzahl und der finanziell abgesicherten Entwicklungsplanung. Der größte Teil der Masse entfällt auf den Hochtemperatur-Wärmetauscher. Kein CO, kein Ruß, kein NOx, gasbetrieben.
Zuhause dient das Ding als Heizkraftwerk. Frau Merkel wäre damit die Königin der Energiewende. Hoch lebe unsere Königin.

von Bernd Schlueter - am 13.01.2016 12:04
Zitat
R.M
Hallo

Wo ist das Problem, mit 100Ah Lithium auch nicht schwerer als jetzt mit Nicd,

Und Dämmung ist doch nicht das Problem, erst mal durch die Aufhängung mit Schwingungstilgern den Körperschall weg und die Lithiums als massereiche Luftschalldämmung drum rum.

Also unter 60 db sollte man da wohl kommen.


Gruß

Roman


Roman reden wir von erner Ergänzung in einem bestehenden EL oder in ein NimmerlandTraum-NewGenerations-MetroEL....

Anderenfalls - machmal wenn du bei dem nächsten zusammentreffen das Teil so von dir geschildert in deinem EL integriert hast - bekommste zwei Scheine von mir ausgelobt.

von thegray - am 13.01.2016 14:26
Zitat
Bernd Schlueter
Wichtig wäre, dass das Ding normalerweise zu Hause bleibt. Deshalb bin ich für die aufschnallbare oder anhängbare Ausnahmelösung.
Capstone baut 30kW-Turbinen mit 25% elektrischem Wirkungsgrad. Die könnte man auch sehr viel leichter und billiger bauen. Das könnte etwas für uns alle, einschließlich großen Teslas sein. Eine Frage der Stückzahl und der finanziell abgesicherten Entwicklungsplanung. Der größte Teil der Masse entfällt auf den Hochtemperatur-Wärmetauscher. Kein CO, kein Ruß, kein NOx, gasbetrieben.
Zuhause dient das Ding als Heizkraftwerk. Frau Merkel wäre damit die Königin der Energiewende. Hoch lebe unsere Königin.



Ach ja - wenn du deutlich unter 30KW gehst bekommste einen schlechten Wirkungsgrad und das Masse und Raumnutzverhältnis/KW verschlechtert sich nicht unbeträchtlich.

In Regionen um 5-10KW Wellenleistung kommst du ohne Rekuperation (Wärmetauscher) um die 15%Wirkungsgrad das schafft jeder Honda i10 mit Leichtigkeit kleiner Leichter zuverlässiger; billiger.

Das Thema Kleinstturbinen - heute würde man Wissenschaftlich/ Risikokapitaltauglich von Nano-Gasturbienen reden - ist seit den späten 80en durch - wo der I-Krieger (Rechenpower-OH-Displays-Railgun bestückte GI) noch reinste Drogen-Induzierte Fiktion war man für einen passende Energieversorgung der Zukünftigen vernetzten suchte und kleinste Turbinen zum Teil aus Keramik baute - im Ergebnis zu schlechter Wirkungsgrad; zu Laut; zu schwer gegenüber heutigen Akkus; zu aufwendig gegenüber heutigen Akkus; keine Hochstromfähigkeit gegenüber heutigen Akkus; zu Teuer.
Nach eine paar Stunden oder paar Zyklen - Überholungsbedürftig - da lachte doch jeder A123 LiFePo4 Akku der bei vorgeheizten 70Grad Zelltemperatur im EV-Dragster seinen Sklavendienst tut.

Und bei der Leistungsdichte die das betriebsbereite Equipment hatte würde Heute wahrscheinlich sogar eine lautlose Methanol-Brennstoffzelle mithalten können.

von thegray - am 13.01.2016 14:57
Keramik kannst Du vergessen. Mit Kyocera-Mitarbeitern (in Deutschland!) habe ich das ausführlich erörtert. Metall, Monel oder so, mit geringem Druckverhältnis, also genau Capstone. Den Wirkungsgrad bekommst Du durch den Wärmetauscher. Der fehlt immer bei großen Turbinen. Obwohl einige "Verrückte" den in Flugzeuge einbauen wollen. Dann aber als sich drehender Regenerator. Die Amis haben das alles schon sehr erfolgreich in Fahrzeugen getestet, 40% Wirkungsgrad. Damals fehlte nur der elektrische Antrieb. Das wahnwitzige Untersetzungsgetriebe verschluckte den ganzen guten Wirkungsgrad.
Für den getriebelosen Elektromotor fehlt uns das geeignete weichmagnetische Material. Schau Dir den kleinen Motor des Imiev an. Dem fehlt nur der gute Wirkungsgrad im oberen Drehzahlbereich, Aus dem genannten Grund.

von Bernd Schlueter - am 13.01.2016 19:11
Was baut ihr da grade im Geiste? Eine Rakete, oder einen leistbaren Extender fürs El?

von el El - am 13.01.2016 19:55
Neenee, dafür muss schon eine Millionenstückzahl her, passt dann mit 15 bis 20kW Dauerleistung in jedes Elektroauto. Je kleiner, desto besser. Im Prinzip ein angepasster und leiser Abgasturbolader. Dafür ein fetter Wärmetauscher, um den Wirkungsgrad von 5% auf über 30% zu puschen. Abgasbehandlung unnötig. LPG-Betrieb. Viel, viel sauberer als unser Durchschnittsstrom. Dazu billiger: die kWh 20 Cent. Steht normalerweise in der Garage und heizt das Haus, erzeugt den Strom wahlweise für eine elektrische Wärmepumpe, für die Batterien oder für den Haushalt. Mit Griff. Wird nur im Notfall ins Auto geladen.

von Bernd Schlueter - am 16.01.2016 10:00
Wird trotzdem zu groß zu schwer fürs EL und ist unwahrscheinlicher als ein EL-NG oder ERak

von thegray - am 21.01.2016 14:20
Nabend die Herren,
ich spinne hier mal ein bischen weiter, ja? Abgesehen vom ökologischen Wahnsinn, wie wär denn das: Ein ausgedienter Rasenmägermotor treibt einen Thrige an. Sollte doch gehen, was? Eine Drehzahlsteuerung haben die Motoren auch schon eingebaut (das Federchen). Eine Art Flansch ans Antriebsrad, hochgebockt, rechtes Rad Reibscheibe ab. Die Schaltung?

von el El - am 02.11.2016 15:27
lass den mal bei 15% eta mit ~4000rpm laufen !

von thegray - am 02.11.2016 16:04
4000? Das klingt eher nach Motorsense. Biegsame Welle dran und gemma!:drink:

von el El - am 02.11.2016 16:42
Ausgerechnet ein Reihenschlussmotor als Generator ?!?

von R - am 02.11.2016 18:30
Naja, der wär halt schon verbaut, die Ineffizienz wird von der Gewichts und Platzersparnis wettgemacht - und vom Verbrenner wieder hergestellt :rolleyes:

von el El - am 02.11.2016 18:37
Es ging mir nicht um die Effizienz. Nichts ist unhandlicher im Generatorbetrieb als eine Reihenschlussmaschine bei der man mit Pulsen auf dem Erreger hantieren muss, weil einfach drehen und ernten nicht geht. Aber Du hast Recht. Nehmen was da ist. Für den Rest gibt es die Rekuzusatzschaltung.

von R - am 02.11.2016 19:19
Also bitte - ich verstehe ja das man manche Sachen probieren muss.
Das dies aber immer wieder soooo kommt.

Moege der der sich gedanken darueber macht,erst mal sich einen portabelen Gen. Der Leistungklasse mal in El stellen. Platz Gewicht mal aussen vor.
Dann 2-3Kw Verbraucher dran und dann richtig Genial wenn kein Cabrio -Haube schliessen!!!
Abgase vergessen-noe , bevor die eine Wirkung zeigen wird man ohnehin wieder aussteigen.

von thegray - am 03.11.2016 09:35
Oliver, das hast Du falsch verstanden. Der Generator stünde in diesem Fall nicht im El, sondern es wäre das El (Thrige). Der Antrieb (Verbrenner) des Generators liefe auch nicht im El, sondern würde nur im Stillstand an Antriebsrad angeflanscht werden.

Doch, ich hätte Verwendung für eine derartige Lademöglichkeit bei Pausen auf längeren Strecken. Ihr seit in Deutschland mit den DSK im Vorteil, das gibts hier praktisch nicht und die Infos zu allgemein zugänglichen Ladestationen sind oft veraltert und falsch. Super ist das, wenn man um 3h morgens am A der Welt laden mußt und die haben alle Schukos abgebaut und nur noch Typ 2 und Du keinen Adapter mit, oder plötzlich mit Ladekarte, oder, oder.

von el El - am 03.11.2016 09:53
Halte nix davon. Schlechter Wirkungsgrad: Für 9 Kwh um die 5 L (50 Kwh) Benzin einzusetzen...
Was ist mit den Brennstoffzellen ?
Was gibt es für 1000 Euro ? Wie viel Watt ? laufende Kosten ?

Dafür spricht gleichmäßiger lauf aber damit ist der Wirkungsgrad auch nicht besser...
Für den Notfall ?
Der KAT von nem Verbrenner ist die ersten 5 - 10 km vor allem im Winter auch nicht funktionsfähig...

Ich sehe das nur mit Gas...so wie es die Camping Gaskocher gibt ? Wie lange könnte man 1000 W mit 200g Gas betreiben ? ne halbe Stund ?

Nee bei Twike (das nun wieder mit nem Tausch Wechselrichter läuft) halbe stund für 30 Km Reichweite, laden bei EVT 1 h mit 2 KW Ladeleitung um die 100 km Reichweite und wo soll den das Ding hin... da brauche ich auch nen Hänger....

Tja das ist der Vorteil von LEMs was immer wieder gern vergessen wird:
Wenig Gewicht dann kommst de mit 3 KW 230 V in einer Stund schon weit...

Also lieber bei nem El in ein stärkeres Ladegerät investieren ? mit 1000 Öken bekommst auch was...
Wie war das entweder mehr Akkukapa oder (da ist es wieder) Männerstrom von 230 V weg ?

sg

von Twiker76 - am 03.11.2016 10:19
Zitat
el El
hr seit in Deutschland mit den DSK im Vorteil, das gibts hier praktisch nicht und die Infos zu allgemein zugänglichen Ladestationen sind oft veraltert und falsch.


[www.goingelectric.de]

Die Daten sind relativ aktuell.

Zitat

Super ist das, wenn man um 3h morgens am A der Welt laden mußt und die haben alle Schukos abgebaut und nur noch Typ 2 und Du keinen Adapter mit, oder plötzlich mit Ladekarte, oder, oder.


Du suchst nach Ausreden. :rolleyes:

Wäre es nicht besser das Geld in eine Ladetechnik/Adapter und ein paar Ladekarten zu investieren?

Das halte ich für zukunftfähiger als so einen primitiven Range Extender fürs El.

von Emil - am 03.11.2016 12:18
Nein ich suche nicht nach Ausreden. Und vor wem, vor mir oder vor Euch? Ich bin doch nicht mit Euch verheiratet. Nach was für Ausreden soll ich denn suchen um mir den Bau von "sowas" zu rechtfertigen? Ladekarten kommen nicht in Frage, ich brauch diese Lademöglichkeiten Überland auf Langstrecken so ca 10x im Jahr, 200km+ Für diese Kartenkosten kann ich den Zug nehmen, dutzende Anbieter, mit dutzenden Tarifen, manche günstig im ersten Jahr und zocken dich im 2. ab. Einen Typ 2 Adapter hab ich aber den nehm ich nicht mit wenn ich glaub ich brauch ihn nicht, oder ich vergess ihn weil ich den die allermeiste Zeit nicht benötige. Die allermeisten energieAG Tanken hier in Österreich werden derzeit leider auf Typ2 verhunzt.

Twiker, ein stärkeres Ladegerät? Standardmäßig hab ich rund 12kW Lader im El verbaut, wieviel denn noch?
Und 1000€ für eine alte Motorsense + Kleinmaterial? Die Lösung würde eher so Richtung 100 kosten.
Aber egal, ich seh schon das ist nicht Euer Ding, Hilfe dazu werd ich hier wohl nicht finden.
Danke trotzdem für Eure Meinung :spos:

von el El - am 03.11.2016 13:12
So, nochmal zurück auf Anfang. Spinnen ist ja erst einmal eine feine Sache und führt zu Fortschritt. So wie ich es verstanden habe, geht es um folgende Eckdaten:
Klein, leicht und Transportabel.
Energieinhalt etwa 1kWh
Langfristige Lagerfähigkeit
Nachladen in < 0,5h.
Das geht natürlich mit Benzin oder Gas. Aus Gewichtsgründen ein Zweitakter. Der stinkt Dir dann allerdings beim Transport die Karre voll und ist so unzuverlässig wie manche öffentliche Ladesäule.
Erfüllt aber alle Punkte, wenn man die Rekuschaltung für TT hat und würde so wie Du Dir das mit der Rolle und dem Antriebsrad denkst funktionieren.
Alternativ schlage ich einen elektrischen Reservekanister vor.
8 Akkus mit je 40 Ah und ein Step up. Das sind dann 8*40Ah*3,6V=1,152 kWh, rund 12kg und 10liter Volumen.
Ich denke mit der Verbrennerlösung wird es ähnlich.

Hoffe das war konstruktiv genug

von R - am 03.11.2016 16:17
12 KW...

Da sind doch dann bei 400 V auch in einer halben stund 100 km drin ?

Da geht dann zB. Park &Charge nicht ueberall 3 phasig...

sg

von Twiker76 - am 03.11.2016 16:47
Ja danke Richard, konstruktiv genug :)
Ja eine halbe Stunde dauerts. Das Problem sind halt die Säulen :(
Wird wohl doch auf eine Ladekarte rauslaufen. Lustiges durch den Tarifdschungel kämpfen ist angesagt. Hab jetzt einen da würd die Vollladung so rund 1,4€ kosten. Leider kennt deren mobile app kein ubuntu oder firefox os. Natürlich.
Jetzt hab ich genug gemeckert :D
Schönen Abend und danke!

von el El - am 03.11.2016 19:52
Zitat
el El
Wird wohl doch auf eine Ladekarte rauslaufen. Lustiges durch den Tarifdschungel kämpfen ist angesagt. Hab jetzt einen da würd die Vollladung so rund 1,4€ kosten.


Besorge Dir auch die Karten/Schlüssel von Plugsurfing und The New Motion. Diese haben keine monatlichen Kosten.

Was die kWh kostet ist bei der geringen Energiemenge und der seltenen Nutzung praktisch egal.

von Emil - am 04.11.2016 04:23
BITTE BITTE -

Geh mal zu einem der so ein 3KW Teil hat - oder zu einem Verleiher - und Hängt da mal 2-3KW Last dran!!!!!

ERST DANN WEITER DENKEN!

Ach ja und dann noch mal die Wage ......

von thegray - am 04.11.2016 11:33
Zitat
el El
Nein ich suche nicht nach Ausreden. Und vor wem, vor mir oder vor Euch? Ich bin doch nicht mit Euch verheiratet. Nach was für Ausreden soll ich denn suchen um mir den Bau von "sowas" zu rechtfertigen? Ladekarten kommen nicht in Frage, ich brauch diese Lademöglichkeiten Überland auf Langstrecken so ca 10x im Jahr, 200km+ Für diese Kartenkosten kann ich den Zug nehmen, dutzende Anbieter, mit dutzenden Tarifen, manche günstig im ersten Jahr und zocken dich im 2. ab. Einen Typ 2 Adapter hab ich aber den nehm ich nicht mit wenn ich glaub ich brauch ihn nicht, oder ich vergess ihn weil ich den die allermeiste Zeit nicht benötige. Die allermeisten energieAG Tanken hier in Österreich werden derzeit leider auf Typ2 verhunzt.

Twiker, ein stärkeres Ladegerät? Standardmäßig hab ich rund 12kW Lader im El verbaut, wieviel denn noch?
Und 1000€ für eine alte Motorsense + Kleinmaterial? Die Lösung würde eher so Richtung 100 kosten.
Aber egal, ich seh schon das ist nicht Euer Ding, Hilfe dazu werd ich hier wohl nicht finden.
Danke trotzdem für Eure Meinung :spos:



DIE Hilfe haste schon gehabt.


BITTE BITTE probier so ein Ding 1/2Stunde mal in der Praxis mit 3/4 Last aus und schau dir mal den Verbrauch an bei ~15-25%Eta

von thegray - am 04.11.2016 11:36
Nee LadeKarte nur für die Ohne Idee; unhöfliche Umgangsformen; keine Schnellladetechnik haben...keine Fragen beantworten wollen.....

Kleine Planung und Anrufe machen es evtl. einfacher - aber anders ist es abenteuerlicher als electic-Tramp.

Gehste mal zur Freiwilligen Feuerwerker; THW vorbei ; oder du hast Hunger bei einem Betrib der Speis und Trank bereitet.....freie Werkstatt.
Ich bin mal mit einem Anliegen und einem Citroen c-Zero bei einer Mitsubishi-Vertretung wegen Typ1-Schnelllader wegen Langstrecke.... es wurde einmal nachgefragt und gesagt während der Geschäftszeit kein Problem machen wir mal!!!!

Also ich bin mal ungeplant liegen geblieben ; mit den letzten EL-Kräften zu einer Pizza; dann mal bei einem betrieb in Wiesbaden auf den Hof gerollt - die machen in großen Klimaanlagen; mußte immer nach dem Chef gerufen werden - einmal die Frage wieviel KW abgewunken mach mal mein "Junge" da drüben ist doch eine ! Wenn mal ein Betreiber einer Frittenbude oder eines "Restaurator" nicht will - Höflich danke und sich mit den Worten verabschieden - um die Ecke ist ein Mitbewerber der will sicher Umsatz machen - Einmal habe ich genau gegenüber Gespeist und mir als ich fertig war und zum damals EL rauskam mir nicht nehmen lassen - dem anderen vor Auge zu führen das im grade Umsatz und Verdienst durch die Lappen ....... und Gäste Guggten und Fragten .... ob der beim nächsten mal wieder NEIN sagt?

Viele Wege führen zu einer Steckdose - auch bei einem der grade am Rasenmähen war ich glaube der suchte nur nach einer Außrede gegenüber seiner Frau warum er nicht mehr mähen tut.....
. Dann wird sich bald das mit der LadeKarte relativieren weil mehr; besser; billiger

von thegray - am 04.11.2016 11:54
Zitat
Emil
Zitat
el El
Wird wohl doch auf eine Ladekarte rauslaufen. Lustiges durch den Tarifdschungel kämpfen ist angesagt. Hab jetzt einen da würd die Vollladung so rund 1,4€ kosten.


Besorge Dir auch die Karten/Schlüssel von Plugsurfing und The New Motion. Diese haben keine monatlichen Kosten.

Was die kWh kostet ist bei der geringen Energiemenge und der seltenen Nutzung praktisch egal.


Wenn mal schon Schnelladertechnik hat -
Auch wenn ich nicht immer mit EMIL konform gehe - sicher Smarter und Kosten und Gewichts und Nerven schonender.

von thegray - am 04.11.2016 11:57
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