Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, thegray, Emil, Sven Salbach, el El

Lithiumgehalt des Toten Meeres

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 06.04.2016 16:49

Ich bitte, folgende Rechnung zu überprüfen, die allein auf Wikipedia-Angaben beruhe.
Also, die Voraussetzungen anhand anderer Quellen überprüfen!
1. Lithiumgehalt von einem Liter Wasser: 20mg, 20g/m³
2.Fläche: 810km²
3.mittlere Tiefe:120 m

Das sind ca 100km³ Wasser, nach anderen Wikipediaangaben 150km³.

macht 10^11 m³ oder 20*10^11g oder 2 Millionern Tonnen Lithium.
Rechne ich mit 400g/kWh Lithiumbedarf für Lifepos, komme ich auf eine mehr als reichlich bemessene Rohstoffquelle für 5 Milliarden kWh Batteriekapazität.
Bei Elektroautos mit je 100kWh Kapazität reicht das für 50 Millionen Autos.

Es gibt größere Lithiumquellen, die Salzseen in Chile und Australien vor allem, je 13 Millionen Tonnen
Zur Zeit werden 100.000 Tonnen Lithium pro Jahr weltweit produziert.

schwer bedienbar ohne Geldzahlung, aber möglich

Demnach geht die Lithiumproduktion in China stark zurück.
Australien, Chile, Argentinien sind die Hauptproduzenten

Lithium ist zwar in unendlicher Menge in Meerwasser enthalten, aber in hoffnungsloser Verdünnung.
Mindestens 1500m³ Meerwasser müsste man für 1kWh entsalzen.

1km² Solarfläche in der Wüste erzeugen mit Meerwaaserverdunstung lediglich 0,5kWh Batteriekapazität pro Tag. Allenfalls einen Schotten mit seinem Elektrofahrrad im Spargang könnte man damit auf Weltreise schicken, immerhin 365 Schotten im Jahr.

Antworten:

klingt prinzipiell sehr gut, WENN die Zahlen stimmen. Ansonsten ist es wohl ähnlich wie beim Habergold

von el El - am 06.04.2016 17:12
Nun ja - Soweit ich weiß schrumpft es - Was aber nichts an dem verfügbaren Li. in der Lake ändern würde:rolleyes:
Und derzeit wird noch verbraucht als Kreislaufwirtschaft betrieben!
Dann bleibe noch Li. auf Biologischen Wege anzureichern - auf Basis von Mehrwasser und besser Licht/Wärme statt Strom/CxHx dann sehr niedrigen Kosten zu machen da ist dann sicherlich das 50-100fache auf einem Km2 rauszuholen.
Und beachten sollte man auch das in 5Jahren pro AH vielweniger Lixx. eingesetzt wird und wieso eigentlich immer Lixx!

Es gibt auch Anwendungen wo FeNi oder NiMh interesant sein würde - ich habe jetzt wenn auch nicht selber verifiziert letztens AA-Zellen gesehen die sind mit 4000mAH angegeben und das in Mignon-Format selbes wenn es reale 3,5AH wären bei Markenqualität in der Packungsgröße Saft MRE100 bekommste dann über den Daumen gepeilt locker 200 vielleicht-250Ah bei temperaturgesteuerter Hochstromfähigkeit.
Und Nickel bekommste sprichwörtlich wie Sand am Meer

von thegray - am 06.04.2016 18:52
ich meine 2600 oder 2800mAh ist derzeit das größte..am besten immer an Markenfirmen wie GP orientieren, die Angaben stimmen.
Wo hattest Du die gesehen?
Abgesehen davon, sind für viele Autos wohl eher die LSD (ENELOOP) Technik interessant, und die haben dann noch weniger Kapazität :-(
[www.pocketnavigation.de]

von Sven Salbach - am 06.04.2016 19:00
Ja Ja werbe Werte - wart ja nur mal so als Duftmarke.

Immerhin als ich Modellbau gemacht habe - waren noch AA mit 1000mAh das höchste der gefühle und die etwas dünneren AAA dann mit 500 und richtig Teuer waren die die 650 hatten!

Zeigt aber auf das auch Alternativen gäbe in gewissen Grenzen!

von thegray - am 06.04.2016 20:35

Und mal einen Nachsetzten contra NUR LIXX Re: Lithiumgehalt des Toten Meeres

So jetzt Rechne ich mal mit ganz Realen Werten von 2000mAh.
BEi den Abmessungen einer MRE100 bekomme ich 5 Lagen hin also 6Volt - damit ist das Thema dann durch!
In eine Lage komme ich so auch 8x16Zellen macht nach Adam 128Zellen mal 2AH macht UPPS
~265AH bei 6Volt in einem MRE100 Äquivalent ähm Safteinheit. bei doch Konservativen 2000mAh!

Nur mal so -

Selbst wenn du jetzt mit Argumenten kommst ja ABER die kann man nicht so stark Belasten naund
0.5xC Sind immer noch 120A zulässige Dauerlast und der Raum zwischen den Zellen reicht Wunderbar für einen Füssigkeitskühlung wenn die Dauerlast mehr sein sollte .

Noch Fragen Kienzle....?

Ach ja was kostet ein MRE
Nun mein 250Ah Äquivalent kostet 1€pro ZellAH bei Preisen im Normalen Deutschen Otto Handel
Wenn es die von dir PreReferieren Eneloop/GP wären.

Ach ja wenn nun ein Berlingo; AX;105; Saxo oder ein EL Statt 8xMRE mit 48Volt 250AH daher kämmen dann würde so mancher sich keine Gedanken um ein LIXXEL machen - oder`? selbst bei 30% Mehr an Gewicht somit also so als hätte man Bleianker drin aber mit der 4Fach nutzbaren Kapazität!

128x5x27gramm 17,5KG für 250AH/6V und in Ni/ZN sogar 8Volt

Frei von Sondermetallen und seltenen Erden!

von thegray - am 06.04.2016 21:22
Informationen zu den Lithium Lagerstätten gibt es im Wikipedia.

Allein der Salar de Uyuni wird auf rund 5,4 Millionen Tonnen Lithium geschätzt. Eine Studie der University of Michigan und Ford schätzt die verwertbaren Vorkommen auf 39 Millionen Tonnen.

Zitat

The cell's energy is equal to the voltage times the charge. Each gram of lithium represents Faraday's constant/6.941 or 13,901 coulombs. At 3 V, this gives 41.7 kJ per gram of lithium, or 11.6 kWh per kg. This is a bit more than the heat of combustion of gasoline, but does not consider the other materials that go into a lithium battery and that make lithium batteries many times heavier per unit of energy.


Quelle

Dies ist die theoretische Grenze. Für LiFepo4 braucht man anscheinend nur etwa 80 g/kWh, bei anderen wie LiTi anscheinend deutlich mehr.

von Emil - am 07.04.2016 05:34
39 Millionen Tonnen weltweit. Ich hatte ja mit 250 bis 300 Gramm pro kWh gerechnet. und immer pessimistisch. 20 mal so viel, bei nur 1/3 der erforderlichen Menge bei Lifepo, , also 3 Milliarden Fahrzeuge mit je 100kWh Energiegehalt. Vielleicht genügen ja auch etwas weniger? Die Fahrzeuge würden eh zu schwer. Bei 30 kWh/Fahrzeug wären es 10 Milliarden Fahrzeuge.

Dann wachstet und mehret Euch, am Lithium sollte es nicht mangeln.

von Bernd Schlueter - am 07.04.2016 09:20

Anreicherung von Lithium

In Frage kommen praktisch nur physikalische Verfahren,
Das Wasser mit Solarwärme verdunsten lassen, ist ein kostenloses Verfahren, das schon seit -zigtausend Jahren in Abflusslosen Seen abläuft. Wir brauchen praktisch nur die Schaufel nehmen und Lithium baggern. Aber genau so ist es nicht, alle Nicht-Lithiumsalze scheiden sich ab, Lithiumsalz alleine bleibt bis zuletzt zusammen mit Kochsalz in Lösung.
Lithium ist nun doch etwas schwerer löslich als Natrium-Salz. Zum Schluss trennt man es vom Natrium, indem man Natriumcarbonat, Soda, hinzugibt. Das sich bildende Lithiumcarbonat fällt bei hinreichend hoher Konzentration aus.

Wegen der hohen Löslichkeit sind auch Fällungsreaktionen, wie bei Kalzium und Eisen, nicht möglich, erst zum Schluss. Über 50.000m³ Meerwasser müsste man verdunsten, um 1 kg Lithium zu erhalten. Das lohnt nicht. Aber unsere abflusslosen Seen haben das längst für uns vorbereitet. Den kleinen Rest abzutrennen, erledigen wir mit links, die Indianer in Chile mit einer Schöpfkelle und einem Verdunstungszelt.

Man könnte auch ausfrieren, auch dann bleibt Lithiumsalz übrig. das wäre zwar energetisch günstiger, aber da hat die Natur nicht vorgearbeitet. Die Rieseneisberge die man dabei entstehen lassen müsste, schwimmen leider im Wasser und da geht das sich konzentrierende Lithiumsalz gleich wieder verloren. Geht nicht.
Elektrolytische Verfahren: Irgendjemand wollte damit experimentieren: ich glaube nicht daran.
Umgekehrte Osmose: das müsste gehen, aber nur zur Aufkonzentrierung der grünen Lithiumbrühe.aus den Salzseen.

Nochmals: die größten Lagerstädten hat Australien, danach Chile: Salzseen in der Wüste. Das häufigste Salz ist wie bei Natrium Lithiumchlorid.

Lithium ist praktisch nicht giftig. Man darf es aber nicht löffelweise wie Kochsalz in sich hineinstopfen. Dann ist auch Kochsalz giftig. Bei einer Aufnahme von 10 mg pro Tag leben die Menschen länger, weil Lithium Depressionen unterdrückt. Messbar weniger Selbstmorde bei Lithiumgaben. Selbstmordattentate lassen sich damit nicht bekämpfen.
.
Recycling? Die Abtrennung des Lithiums gelingt in jeder Küche:.
Die Batterien werden püriert. Das Mus wird mit Wasser übergossen, abgegossen und das Wasser durch Sieden entfernt. Ganz zum Schluss erst ist es grün vom Lithium.
Nicht mit grünem Tee verwechseln!

Gehen die Lithiumvorräte zur Neige, weichen wir auf Natrium aus. Manche von uns fahren schon damit herum.

von Bernd Schlueter - am 07.04.2016 14:58

Glückliches Israel! (?)

Israel setzt, so viel ich weiß, auch auf elektrischen Antrieb. Sowohl bei Autos, wie auch bei U-Booten zur Effektiv-Verteidigung und Abschreckung. Auch mit Wasserstofftechnik. 6,7% des Lithiums im Toten Meer sind Lithium6. Das wird man sicherlich für Energiegewinnung nach Novia Semlja-Art abtrennen, ehe man es in die Akkus packt.
Der Schwerwassergehalt des toten Meeres ist auch deutlich erhöht. vermutlich wurde das auch zur Gewinnung von Schwerwasser für den Reaktor in der Negev-Wüste genutzt und verbrauchte Lithiumbatterien wird man sicherlich nicht nutzlos wegwerfen. Uranylphosphat ermöglicht einen sehr sauberen Reaktor, wie ich ihn immer anstrebte.
Die Israelis sind in dieser Weise vorbildlich. Zwar ist Dimona nah, aber immerhin ist es eine nicht dicht besiedelte Gegend, wo der Strom für unsere Elektroautos produziert wird. Was ich gar nicht gut finde: dass der Reaktor wiederholt von arabischen Raketen getroffen wurde. Denn, wenn Israelis eines nicht wollen, dann ist es Krieg. Es wäre schade, wenn die vorbildliche elektromobile Entwicklung auf diese Weise beendet würde und Israel gezwungen würde, eine große Schutzzone um Ihr Land einzurichten.
Die wasserstoffbewegten Elektro-U-Boote mit möglicherweise "Zaren"verteidigung kreuzen schon vor den Gestaden der Nachbarn.

von Bernd Schlueter - am 11.05.2016 10:10
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.