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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hotzi-47, Bernd Schlueter, el El, wolfgang dwuzet, wchriss, Bernd Schlüter

Zum "Maxi"-HP-Lader ESP120

Startbeitrag von Bernd Schlüter am 07.06.2016 06:06

Schaut bitte einmal genau hin! Ich habe jetzt keinen Lader hier, aber ich lese gerade im Elwiki, dass man die Netzteile nicht hintereinander schalten kann. Das stimmt nicht: die geforderte Schottki-Diode ist bereits eingebaut. Wenn ich mich recht erinnere 250 Volt und jede Menge Ampere!

Die Gleichrichtung besteht aus einer Vollweggleichrichtung, die eigentlich 100 Volt ausgibt, aber wegen der Stromverdopplerdrosseln nur 50 Volt an den Auisgag gibt. Hinter allen Drosseln geht es dann über diese starke Schottkidiode an den Ausgang. Wenn da natürlich noch ein 63 Volt-Kondensator sitzt, muss der entfernt werden.
Ihr könnt also mehrere ESP120 hintereinanderschalten!
Von Roman und Daniel erfuhr ich, dass sie sogar vier ESP120 hintereinandergeschaltet haben, ohne etwas Befremdliches zu bemerken (für 220 Volt Gleichspannung!

Die kleinen Kondensatoren 0,1µF sind nur für 100Volt. Metallisierte Folien Kondensatoren, die bei Überspannung normalerweise folgenlos innerlich zusammen schmelzen. Da würde ich mich aber nicht drauf verlassen, sondern sie entfernen oder einige von ihnen durch Typen höherer Spannungfestigkeit ersetzen.

Die Strombegrenzung erfolgt von den shunts und einen Operationsverstärker aus auf einen über eine Zenerdiode angekoppelten PNP-Transistor. Lukas hat es grob auch schon beschrieben!
Die volle Spannungdifferenz von 50 Volt kann kaum ein OP überbrücken, sonst reichte auch nur ein Hochvolt-OP. Kennt jemand einen geeigneten? Dann würde ich gerne dies ins Elwiki stellen. Schreibzugriff, wie?

Um den Strom zum Ende der Ladung abzusenken, könnt Ihr auch über eine Zenerdiode die Ausgangsspannung auf den Strombegrenzer-OP rückkoppeln. Dann könnt Ihr den Lader nicht nur bis 80%, sondern bis zum Ende durchlaufen lassen.

Treten Regelschwingungen auf, lassen sich diese auch am OP durch Zuschalten von Kondensatoren bekämpfen. Vorsicht! Zuviel Phasenverschiebung erzeugt mit Sicherheit zerstörerische Regelschwingungen!
Ich wundere mich schon, dass das mit dem Atmel teilweise gut ging. Zu hoch darf die Regelverstärkung nicht sein!

Hat Sven schon verraten, wie man höhere Spannungen erreicht?

Antworten:

Hallo Bernd,
das ist doch ein "alter Hut", es gibt längst eine "Fred" über meinen Drehstromlader (3 Stück in Reihe).
Gruß
Christian

von wchriss - am 07.06.2016 09:10
Ich hab hier einen im engeren Umkreis, der hat 4 in Serie und nur an einem eine Zusatzplatine. Bernd, geht was mit den "mini" HPs?

von el El - am 07.06.2016 09:51
Das hatte ich alles in meiner Zwangspause nicht mitbekommen. Wo ist der "Fred"? Den muss ich sofort lesen.

von Bernd Schlueter - am 14.06.2016 14:01
Bernd da gibts keinen Fred, der ist nicht hier im Forum. Aber er hat jetzt einige NT zu Hause, er hat mich noch nicht angerufen und die Feuerwehr hab ich auch noch nicht gehört :hot:
Ich ruf ihn mal an.

von el El - am 14.06.2016 14:40
Zitat
Bernd Schlüter
Schaut bitte einmal genau hin! .... die geforderte Schottki-Diode ist bereits eingebaut.


Schottky statt Schottki. In Gedenken an Dr. Walter Schottky, der Herr aus meinem Nachbardorf Pretzfeld, war nach dem 2. Weltkrieg im dortigen Siemens Forschungslabor tätig. Sein Sohn war lange Jahre Bürgermeister, und seine Frau ist erst vor wenigen Jahren gestorben.

Um all diese Probleme der Entkoppelung der Lader in Reihenschaltung zu umgehen, überlege ich ernsthaft, Zwischenabgriffe beim Akkustrang zu verdrahten. Blockweise laden, blockweise überwachen. Je Block ein Lader, natürlich auch mit Diodenentkoppelung. Schaun wir mal, ob die eingebaute Diode da ausreicht, dann wirds noch einfacher. Also jeweils Blöcke mit etwa 50 Volt Ladeschlussspannung.
Beim Hotzi wären es 4 Blöcke mit je 16s Lithium Eisenphosphat. Ideal für die Einzelladung, aber man müßte mindestens bis 54,4 Volt hochladen. Kann man die noch einstellen? Nicht beim HP-maxi, ich meine den hp-mini. Beim Berlingo mit 27s NiCd und bei meinem AX bzw. Deinem Saxo mit 20s NiCd wird die Aufteilung schwieriger bis anders. Mal drüber nachdenken

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 15.06.2016 07:44
hy roland,
genau wie ich die letzten 5 jahre geladen hab,
drei netzteile > drei blöcke hat prima gefunzt, brauchst aber die richigen netzteile,
ein versuch mit meanwell ging voll in die hose
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 16.06.2016 10:38
Zitat
wolfgang dwuzet
drei netzteile > drei blöcke hat prima gefunzt


Das System noch weiter gedacht hieße dann, mit kleinen Einzelladern jeden SAFT Block á 6V oder jede Li-Zelle einzeln zu laden. Ach ja, das hatten wir schon.. Da war mal was, von "skalierbar" und 12V Netzteile und so. Oder kleiner Steckernetzteile und Ladegeräte. Und ich denke, blockweise laden und blockweise überwachen, sowohl mit hp-maxi als auch hp-mini sollte "prima funzen", wie Du es genannt hast.

Was war das Problem mit den meanwell? Mit welchen Meanwell? Ich habe noch 5 Stück MEANWELL SP-320-36, 36 V, 8,8 A hier liegen, wollte die eigentlich auch zusammenschnallen. Daher interessiert mich das Problem, oder der Grund, warum es bei Dir voll in die Hose ging.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 16.06.2016 12:58
Wie ich auf die Idee kam, dass Walter Schottki sich einst mit "i" schrieb, weiß ich nicht mehr. Einer Ente aufgesessen?
Die Schottky Diode dient im ESP120 nur zur Trennung der Regelung bei Parallelschaltung mehrerer Netzteile. Hintereinanderschalten kann man eh, solange nicht ein Netzteil unter die ca 21 Volt gedrückt wird. Dagegen hilft sehr effektiv eine Spannungsgegenkopplung in Form eines Widerstandes zwischen Ausgang und dem Spannungseinstellpoti. Den Helifred habe ich gelesen.

von Bernd Schlueter - am 16.06.2016 21:24
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