Unterspannungsschutz

Startbeitrag von H.Hobbie am 03.07.2016 07:54

für mein Projekt für diejenigen die mitgelesen haben.

wenn ich jetzt während der Fahrt lade und der Zusatz Akku bei ca.22 Volt ankommt, dann soll ein Gerät dazwischen automatisch die spannungswandler abschalten.
es gibt da ja so einiges, was würdet Ihr nehmen? wobei Preis Leistung passen sollten...

Horst

Antworten:

such unter Fensterdiskriminator

von Christian s - am 03.07.2016 08:00
Hallo Horst,

nimmst du einen Arduino NANO, zwei Widerstände als Spannungsteiler, und ein Mosfet um dein Relais anzusteuern.
Das Programm erkennt die Unterspannung, und bei Erreichen einer höheren Spannung schaltet es wieder ein. Oder auf Tastendruck. Aber erkläre doch bitte wie du die 7 Einzelzellen überwachst.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 03.07.2016 08:25
Ein einfacher Batteriewächter tuts.

von Emil - am 03.07.2016 08:38
oder ein günstiger programierbarer:
http://www.ebay.at/itm/311620281830
http://www.ebay.at/itm/121949191222

von el El - am 03.07.2016 08:45
Zitat
H.Hobbie
wenn ich jetzt während der Fahrt lade


Sry bin noch neu hier und daher nicht so auf dem laufendem, aber wie machst du das? Hast Du `ne PV auf deinem EL??

von Loci - am 03.07.2016 11:18
[attachment 1927 001.JPG]
Balancer ist noch nicht da,
der M 148-24 gefällt mir bis jetzt am besten da auch bis 20 Ampere und einfach in der Bedienung.

das mit 48 Volt habe ich erst mal wieder verworfen da ich immer umschalten trennen müsste usw.
also brauch ich noch ein 24 Volt Ladegerät mit Wurms, wobei 30 bis 40 Ampere langen sollten,
ich will mir den Arsch ja nicht Wund sitzen und brauch die Reichweitenverlängerung nicht bei jeder Etappe, so mein Gedanke...
so wie Roman und ich in Dänemark durch verfahren Umleitung und Berge auf einmal die letzten Kilometer einem fehlen, eher dafür soll es sein...

von H.Hobbie - am 03.07.2016 11:38

verkabeln-.,

[attachment 1929 5716001.JPG
eine weitere Laienfrage :-)
ich kann doch wie auf dem Bild angezeichnet, die Spannungswandler mit Kabel verbinden ? denke ich ...

und muss ich die dann zwingend auf gleichem Strom einstellen bei den beiden? oder kann ich den einen mit 8 Ampere und den andern mit z.B 1 Ampere einstellen ?
von rechts kommen die 30 Volt und nach links geht es in den Fahr Akku.

und ;

ich dachte wenn ich das in ein geschlossenes Gehäuse einbaue und die Luft durchführe erziele ich die bessere Kühlung, habe aber schnell fest gestellt das wenn ich den Deckel auf lasse es anstatt 55 grad nur noch 45 sind ...

HH

ich glaube die Luftlöcher sind zu klein...(sehe mir gerade das Bild an :hot:)
ich möchte die beiden Wandler auf 6 Ampere gleich einstellen...

von H.Hobbie - am 05.07.2016 08:32

Re: verkabeln-.,

Hallo Horst,

das Problem sind nicht die Luftlöcher, sondern der Kurzschluss, der an deinem Lüfter entsteht, indem die Luft einfach vom Ausgang wieder angesaugt wird. Besser wäre der Lüfter dicht abgeschlossen an der Außenhaut der Box, damit die Luft auch ins Innere gedrückt wird. Hinten kommt der Überdruck dann schon wieder raus. Lustige Konstruktion...

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 05.07.2016 09:30

Re: verkabeln-.,

hmmm
muß ich peter recht geben,
nimm dir einfach ein rohr, das den durchmesser des lüfter hat,
und papp eszwischen lüfter und dose, (karosseriekleber sollt in keinem el-haushalt fehlen, der pappt alles auch wenn es sich noch bewegt:joke:)
bye wolle
PS: schon kontakt zu josef gehabt?

von wolfgang dwuzet - am 05.07.2016 10:26

Re: verkabeln-.,

wie viel Bretter hab ich eigentlich vorm Kopp ???
logisch
DANKE

und wie ist das mit dem zusammenschalten der zwei Wandler ?

von H.Hobbie - am 05.07.2016 11:48
eine weitere Laienfrage :-)
ich kann doch wie auf dem Bild angezeichnet, die Spannungswandler mit Kabel verbinden ? denke ich ... also zusammen in eine Strom Kreislauf?

und muss ich die dann zwingend auf gleichem Strom einstellen bei den beiden? oder kann ich den einen mit 8 Ampere und den andern mit z.B 1 Ampere einstellen ?
von rechts kommen die 30 Volt und nach links geht es in den Fahr Akku.

von H.Hobbie - am 06.07.2016 10:23
Hallo Horst,

genau kann dir das wohl nur der Erfinder/Konstrukteur beantworten. Aber Probieren geht ja bekanntlich über Studieren. Wenn Du Pech hast, dann fliegt dir einer oder beide um die Ohren, also Vorsicht, und/oder gut absichern.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 06.07.2016 11:18
Hallo, in einen Strom Kreislauf, d.h. in Reihe kannst Du sie nicht schalten; das bringt Unglück !
Du kannst sie aber parallel schalten, d.h. beide Eingangs Plus zusammen an Zusatz Akku Plus,
beide Eingangs Minus an Zusatzakku Minus.
Beide Ausgangs Plus zusammen an Fahrakku Plus und beide Ausgangs Minus an Fahrakku Minus.
Jedes wird den eingestellten Strom liefern, der auch unterschiedlich sein kann,
solange die eingestellten Ausgangsspannungen größer sind als die tatsächliche Fahrakku Spannung.
Wenn die Fahrakku Spannung durchs Laden jetzt größer wird, hört der Wandler der die kleinere
Spannung eingestellt hat auf Strom zu liefern; der andere macht munter weiter bis auch seine
eingestellte Spannung erreicht ist. Der Strom wird jetzt kleiner und nur noch so groß wie nötig
um die höhere eingestellte Spannung zu halten.
Wenn die Fahrakku Spannung wieder kleiner wird : Die ganze Prozedur zurück !
Gruß K.-F.

P.S. gut absichern ist gut: Elektronik stirbt hunderttausend mal schneller als jede Sicherung !

von Karlfred - am 06.07.2016 12:52
Ich persönlich würd den Strom auf beide Wandler gleichmäßig vertielen. Die Dinger sind eh so heikel, warum einen quälen, wärend der andere untätig daneben steht?

von el El - am 06.07.2016 13:16
Was genau ist gemeint: parallel oder seriell, wie willst Du die Ausgänge schalten?
Eingänge parallel sehe ich nicht so kritisch, würde ich aber auch mit Dioden entkoppeln, damit keine Rückströme fliessen können.
Ausgänge in Serie: Ja, das machen wir ja mit den hp-Netzteilen, siehe Tread über die hp-mini Lader. Die sind aber sauber potentialgetrennt zwischen AC Eingang und DC Ausgang, was Deine Wandler nicht sind. Und wenn Deine Wandler keine Ausgangsdiode haben, mußt Du auch hier entkoppeln. Ich hoffe, Du weißt, was Du da tust. In Serienschaltung der Ausgänge sind natürlich die Ströme imme genau gleich. Dein Vorschlag sieht mir aber mehr nach Parallelschaltung aus, das könnte grossen Ärger machen.

Oh oh, DC/DC Wandler am Ausgang parallel schalten???
Man kann das nur machen, wenn man es kann. Also wirklich weiß, was man da tut. Ich hab da so meine Erfahrungen mit unliebsamen Überraschungen aus meiner Industriezeit.

Das könnte passieren:
Kein Wandler liefert eine wirkliche Gleichspannung, es bleibt immer eine kleine Restwelligkeit oder auch ripple genannt. Das bedeutet, dass die Spannungen, obwohl scheinbar total gleich, je nach Zeit geringfügig unterschiedlich sind. Schon hast Du fette Ausgleichsströme zwischen den Wandlern hin und her pendeln. Denn auch bei scheinbar gleicher DC-Spannung (Mittelwert) kann durch die jeweilige Welligkeit der eine ein paar Zehntel Spannung mehr haben als der andere, der gerade ein Tal hat. Schon pendeln da richtig dicke Ströme zwischen den Wandlern hin und her mit etwa der Frequenz der Wandler, und Du hast keine Ahnung, was da vorgeht. Nur die Leitungen laufen heiß. Bei kleinen 600W Wandlern hatten wir seinerzeit pendelnde Ausgleichströme um die 60A gemessen bei 48V. Unser Problem war der gleiche Taktgeber für alle Wandler, so dass die Welligkeiten genau die gleiche Frequenz hatten.

Wie genau gleich sind Deine Wandler? Absolut gleiche Frequenz dürften sie nicht haben, denn sie haben ja jeder seinen Taktgeber für sich. Aber wenn Deine Wandler mit ähnlichen Frequenzen laufen, hast Du auch unterschiedliche Frequenzen bei der Welligkeit. Die hin und her pendelnden Ausgleichsströme dürfen noch da sein, aber wie genau ist nicht vorhersehbar.
Das einzige, was klar ist: Die können u.U. gescheiten Ärger machen. Messen ist sehr schwierig, man bräuchte am besten einen Oszi dazu und Kenntnisse in der Messtechnik.

Mögliche Abhilfe auch hier: Dioden zur Entkoppelung und vielleich noch eine kleine Induktivität dazu, um sowas zu dämpfen. Vielleicht könnte auch ein kleiner Widerstand helfen, 1 MilliOhm würde ich mindestens reingeben, also einen normalen Mess-Shunt. Bietet sich sowieso an zur Messung der Stromverteilung. Denn eines ist klar: Das Gerät mit ein paar hundertstel mehr an Spannung übernimmt mehr Strom. Wenn beide Geräte eine Strombegrenzung auf Maximalstrom haben, könnte es dann gehen, wenn beide auf max. laufen und über Dioden entkoppelt sind.

Es kann alles gut gehen, im schlimmsten Fall sind nach dem ersten Einschalten in Windeseile die Halbleiter zerstört, sowohl Transistoren als auch Dioden.
Ausprobieren? Oder wer weiß mehr über genau diese Geräte?

Gruss, Roland
Man kann nur, wenn man kann. Ein ganz klein wenig Wissen gehört gerade bei Wandlern schon dazu. Im schlimmsten Fall lösen sich die Dinger in Rauch auf, im besten Fall laufen sie jeweils in ihre eingestellte Strombegrenzung und ihre Ströme ab. Entkoppeldiode und kleinen Widerständ würde ich zur Sicherheit immer spendieren. Vor allem auch zur Messung der Einzelströme, die durchaus unterschiedlich sein können.

von Hotzi-47 - am 06.07.2016 14:04
Hallo Roland,
ich denke es gibt keinen Grund zur Panik.
Wer viel mißt, mißt Mist.
Die Dinger sind zwangsweise voneinander entkoppelt durch die Längs-Dioden;
siehe Schaltbild Stepup Wandler.
Jedes Gerät pumpt vorrangig durch die längsliegende Wandlerinduktivität seine eigenen Ausgangselkos voll,
denen jetzt noch über Draht (Serienwiderstand und Induktivität) einfach noch weitere parallel liegen.
Daß da Ausgleichsströme fließen ist richtig, ich glaube aber nicht, daß die üble Größenordnungen erreichen.
Zusätzlich arbeiten sie auf eine Batterie als Last, die die Spannung vorgibt.
Sie laufen im average Konstantstrombetrieb und haben ihre eigenen Stromfühlerwiderstände,
die Spannung am Ausgang ist ihnen relativ egal......
Vielleicht liest Du alles bisher Geschriebene einfach noch einmal genüßlich durch;
das Thema Serienschaltung würde ich bei solch einfachen, nicht potentialgetrennten Wandlern
erstmal weit an der Seite liegen lassen; ist aber im hier diskutierten Fall auch keines.
Gruß Karlfred

von Karlfred - am 06.07.2016 15:06
[attachment 2139 161005.JPG]
[attachment 2140 161006.JPG]
so, dickere Kabel, bessere Steckverbinder xt90 , fette Kühlung im Gehäuse.
Leider ist damit der Unterspannungsschutz auf der Strecke geblieben, der war und ist dafür wohl eh zu knapp bemessen gewesen.
Außerdem zu viel Kabel auf kleinem Raum, daher muss da noch eine Lösung mittel oder langfristig her.

HH

von H.Hobbie - am 18.01.2017 10:53
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