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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, omitreligion, Gervais, Emil, Sven Salbach

Die herausnehmbare Batterie

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 12.07.2016 03:58

Für ganz vordringlich halte ich es, dass sich die Hersteller darauf einigen, welche Form , Spannung und Größe Batterien haben, damit sie endlich mit Henkel herausnehmbar und von Fahrzeug zu Fahrzeug tauschbar sind.
Der ganze Rest erledigt sich dann von selbst, weil sich die Batteriefirmen darauf spezialisieren werden, alle Arten von Batterien austauschbar und ersetzbar zu machen.

Auch der Verkauf von Fahrzeugen dürfte dann sehr viel einfacher werden. man behält einfach seine alten Batterien.

Am Rande ein Artikel aus going electric

Antworten:

so wird das nichts..
Du mußt weiter denken..
Wenn es mit den selbfahenden Autos mal läuft, steigt man einfach von einem Mietwagen in den nächsten...etwas nervig mit viel Reisegepäck aber eine Möglichkeit.
Wechselakkus sind eine Fixe Idee....da könntest Du fleissig wechseln :rp::rp::rp:
Dazu müßten die Akkus viel kleiner und leichter werden..wenn sie das dan aber sind braucht man nichts mehr wechseln...

von Sven Salbach - am 12.07.2016 06:03
Nein, kein Wechselakku. Nur kompakte, normierte Teile, die man leicht herausschrauben kann und in anderen Autos weiterverwenden.
Mir sind die Spannungen noch zu hoch und die allzu vielen kleinen Zellen mit ihren Verbindungen stellen ein Risiko dar.

von Bernd Schlueter - am 13.07.2016 07:50
Wie wäre es damit?

Es geht aber auch so. :D

von Emil - am 13.07.2016 18:48
Bei Rewe gibt es jetzt einen Lieferservice, die holen auch die verbrauchten wieder ab. Ab 4000 Stück kostenlos, auf der Autobahn ab 6000.
Ansonsten sind die vielen kleinen Zellen eine Verlegenheitslösung, sie waren in ausreichender Millionenstückzahl erhältlich, sind erprobt und gut kühlbar.
Trotzdem, nicht das Optimum für Fahrzeuge.
Suppentüten sind stapelbar, dabei könnte die isolierende Hülle wegfallen und die Metallflächen extrem dünn ausgeführt werden, wenn man sie nach dem Voltaschen Prinzip , vielleicht 10 Zellen übereinander, konfektionieren würde. Dann macht auch die Kühlung keine Probleme. Die ist erforderlich, wie auch die Trennung der Blöcke, bei Unfällen und Kurzschlüssen. Auf jeden Fall sollte man eine Form wählen, mit der man möglichst viele Hohlräume, in Neufahrzeugen und Oldtimern, füllen kann. Sprich, den Legostein der Batterietechnik. Der muss nicht gerade steckbar sein, es reicht, wenn sie nur irgendwie auswechselbar sind und leicht von Fahrzeug zu Fahrzeug, möglichst auch aufs Ein- Zwei- oder Dreirad wechselbar sind.
Bei der hohen Stückzahl könnte das BMS gut integriert sein, innerhalb der Blöcke.
Legosteine waren mir immer viel zu unflexibel und ich zog andere Bauteilformen vor. Steckverbindungen im elektrischen Bereich sind außerdem störanfällig.
Paul macht sich schon längst Gedanken deswegen und hat schon eine schöne Lösung, allerdings mit 18650ern, gefunden.

von Bernd Schlueter - am 15.07.2016 06:53
Das könnte Rewe refinanzieren, wenn die Restenergie der zu entsorgenden Energieträger eingespeist würde. Ich tippe mal, dass bei den derzeitigen Verfahren (Z.B. Wegwerfen einer Mignonzelle bei 1.3V) Jahr für Jahr Megawatts in die Sammelboxen entsorgt werden.

von Gervais - am 15.07.2016 10:32
hab sowas schon:

Die besten Zellen der größe 18650 kommen von Sony und sind am markt unter dem namen "konion" bekannt.

Es sind die einzigen zellen mit li-mn-technik die kein balancing brauchen und bis 10c belastbar sind. sie werden vor allem im racing bereich, power tools und elektrofahrrädern verbaut.

ich fahre in meinem twike einen solchen akku der im twike mit ca 440 volt läuft und im volta mit ca 115, verbaut in 48 volt packs die beliebig miteinander kombinierbar sind(!) Dafür ist der Akku tragbar und über steckbare hochstromverbinder an und abklemmbar.

dafür ist der akku auch teuerer als die sonstigen am markt.

sind dafür aber sehr lange haltbar, völlig problemlos, hochstromfähig und eben ohne balancing funktionsfähig und robust. sie halten sogar eine tiefentladung aus ohne dass man angst haben muß dass der akku nun hinüber ist, freilich ist das nach möglichkeit zu vermeiden.

für einen tipp für eine kostengünstige quelle für diese zellen wäre ich dankbar. es gibt immer probleme diese am markt in großen zahlen zu beziehen.

twike benutzt diese zellen nachdem versuche mit nimh aufgegeben wurden.

gruß, dragan

von omitreligion - am 17.07.2016 09:26
Ob Michael solche Zellen hat?
Die waren ursprünglich für Elektrowerkzeuge bestimmt. Passen nicht nur ins Werkzeug, sondern auch ins E-mobil und könnten auch noch an anderer Stelle gut ihren Dienst verrichten. Bisher ohne BMS! Ja, die Pakete sind handlich klein und leicht.
Wechselakkus nicht für den täglichen Wechsel, aber schon für einen gelegentlichen.

von Bernd Schlueter - am 18.07.2016 05:33
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