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Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB

Brandschutz

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 08.09.2016 10:14

Eine Merlin-Rakete ist während des Fluges von spaceX explodiert und hat die Nachbarraketen im Bündel unbeschädigt gelassen.Das macht mich zuversichtlich, dass solch eine Kevlarzwischenlage
auch größere Batteriebrände verhindern kann.
Immerhin kann man bei Zehntausenden einzeln verbundenen Laptopzellen Ausfälle nicht vermeiden.
Seit ich bei Paul zu Besuch war, weiß ich, dass man viele Einzelzellen zuverlässig bündeln kann, mit zuverlässigen Schweißstellen und dazwischen eingefügten Sicherungen. Damit kann man die Anzahl der Verbindungen, bei denen noch Hand angelegt werden muss, auf eine geringe Menge reduzieren.
Jedenfalls sollten Einzelausfälle von Zellen den Paketen nichts mehr ausmachen und man kann dann von sehr großer Sicherheit von Batteriesystemen ausgehen.
Das letzte Hindernis für die Verbreitung der Elektroautotechnik könnte damit beseitigt sein und es spricht nichts dagegen, dass man sein Auto mit den Batteriepaketmengen vollpackt, die für den alltäglichen Gebrauch jedes Fahrers angemessen ist. Je nach Reichweitenbedarf packt man mehr oder weniger packs ein und führt zusätzliche packs in einem einrädrigen Nachlaufanhänger mit, so für die Ferienfahrt.
Lifepo sind wohl zur Zeit die beste erschwingliche Alternative, die geringere Energiespeicherfähigkeit wird durch die Schnellladefähigkeit mehr als ausgeglichen.

Die Verbrennervorstände sind zu bedauern, denn sie werden erst einmal die Elektroschulbank drücken müssen. Dabei will ich deren Diesel gar nicht abschaffen, nur im Wirkungsgrad und NOx-Ausstoß mächtig steigern und letzteren und den Ruß in einem nachgeschalteten Nachfilter, unter anderem mit Ammoniak völlig in Vergessenheit geraten lassen.

Im Auto dann nur noch die Batterie, der Diesel dient dann in der heimischen Garage nur noch zum Heizen des Hauses und als Batterielader. Natürlich fahren wir im Sommer dann bevorzugt mit dem Strom vom Solardach. Besonders wirkungsvoll, weil ein Großteil der Batterien in der Garage lagert und einen Vorrat für das Elektromobil bereithält.
Das könnten durchaus solche Blöcke sein, wie Prensels eifriger Helfer sie auf Knopfdruck fertigt.
Strom, der gerade nicht zum Laden benötigt wird, stecken wir in die regelbare Wärmepumpe, womit sich die Wärmeausbeute aus dem fossilen Brennstoff mehr als verdoppelt, abgesehen vom Wirkungsgrad der Stromerzeugung mit tatsächlich fast 100%. Klar, auch das Abgas wird kondensiert. Ob man nun einen Heizö-l oder Gaslader betreibt, darüber entscheiden die örtlichen Gegebenheiten.

Ich kann nur davor warnen, das Elektroauto alleine als heilbringend zu betrachten. Es gehört auch untrennbar eine völlig neue Infrastruktur, mit Solardach, Batterievorrat und eine Verbrennermaschine zum heizen und Stromerzeugen dazu.
Länder mit ausreichend Wasserenergie brauchen dieses Aufwandes nicht.Dazu zählen das Himalaya, die Alpen und Skandinavien.

Antworten:

Zitat
Bernd Schlueter
Eine Merlin-Rakete ist während des Fluges ....


Bernd der Merlin war eine Figur der angelsächsischen Athurlegende und damit Namensgeber für ein Raketentriebwerk
von Space X die das Triebwerk wie einst die Russen das der A4 zu mehreren gebündelt.

Die Falcon 9, also die Rakete von Space X hatte aber in den von Dir angesprochen Fall kein Triebwerks versagen
sonder Strukturprobleme im Tank, also ganz andere Baustelle.

von Manfred aus ObB - am 08.09.2016 11:16
Schade, Merlin ist nur ein Triebwerk und keine ganze Rakete. Die fetteren Energiebündel sind aus einzelnen Falcon zusammengesetzt und eine ganze Falcon ist bisher noch nicht explodiert, ohne ihre Schwestern in Mitleidenschaft zu ziehen. Der Ausfall einzelner Merlin-Triebwerke ist durchaus eingeplant und wird bei der Falcon 9 durch die anderen 8 Triebwerke kompensiert. Schade, wenn das Kevlar die explodierende Falcon ausgehalten hätte, wüssten wir, wie wir größere Batteriebrände für alle Zeit ungefährlich machen. Dann bleibt es wohl beim Lithiumtitanat, das die Lithiumionen genügend bindet, sodass kein offener Brand entsteht. Titanoxyd als Batterierohstoff ist auf jeden Fall im Überfluss vorhanden und hat zudem, neben dem leider höheren Gewicht, viel günstigere elektrische Eigenschaften. Hatte mich sehr verwundert, dass eine Kevlarfolie eine solch gewaltige Explosion aushalten sollte. Ente. Wird also nichts mit den wiederaufladbaren Elektroraketen.
Die 18650 Raketen bei Thomas hatten auch nichts unbeschädigt stehen lassen, was sich in die Nähe seines weggebrannten Cityels gewagt hatte. Das war noch Lithium-Kobalt. Der sehr große Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Zellen hatte ihm auch nichts genützt und auch beim Tesla mit seinen verhältnismäßig sicheren Manganakkus gab es schon mehrere Totalschäden, trotz Notkühlung.

von Bernd Schlueter - am 08.09.2016 12:17
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