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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, el El

Sicherheit - auch ein Punkt, der für induktives Laden spricht

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 12.11.2016 07:57

Als Tanksäulenladerin wird man und frau schnell ein Opfer von Kriminellen. Die Ladende wird sich mit Sicherheit eine zum Ausspionieren geeignete Zeit lang in der Nähe aufhalten und mit Sicherheit in berechenbarer Zeit zurückkehren. Ladesäulen sind da viel zu auffällig und eine Einladung für dunkle Gestalten, wie sie mir heute Nacht begegnet sind. Das ging relativ glimpflich ab, hätte aber auch anders enden können, denn ich war sehr gereizt.
Induktionslader, wie sie mir vorschweben, erstrecken sich über Hunderte Meter einer Straßenseite oder auf Plätzen. Die Hochfrequenzleiter befinden sich unsichtbar unter der Straßenoberfläche. Es ist nicht zu erkennen, ob das Elektrofahrzeug gerade lädt. Alle Informationen gehen drahtlos in eine Kiste am Straßenrand, von wo aus der Ladevorgang und die Abrechnung gesteuert werden..

Mein Elektrofahrzeug mit dem langen, orangen Ladekabel und seiner blumigen Werbung für die Elektromobilität lockte heute Nacht zwei Jugendliche an, deren "Späße" meiner Ansicht nach über den üblichen Spaß hinausgingen. Ich kam mit ihnen, wegen der unvermeidbar langen Ladedauer, in ein relativ ausführliches Gespräch und erfuhr, was in solchen Jugendlichen vorgeht. Leider war die ganze Situation schnell überhaupt nicht mehr spaßig und, wenn ich eine Frau gewesen wäre, hätte ich laut um Hilfe geschrieen, was ich jeder Überfallenen und jedem Überfallenen nach meinen Nepalerfahrungen nur anraten kann.
Die beiden Jugendlichen hielten sich insoweit zurück, dass es zur nepalähnlichen Situation nicht kam. Damals verlor der angreifende Mörder sein Leben, durch seine eigene Waffe, die ich aus meiner linken Augenhöhle zog.

Nein, achten wir darauf: Ladestationen müssen hell erleuchtet und an belebten Stellen errichtet werden. Eine Notruftaste, möglichst als solche nicht kenntlich, sollte mit der Sicherheitsinfrastruktur, der Polizei, verbunden sein. Dabei kann auch überprüft werden, ob gerade ein Auto geladen wird, mit genauer Identifikation. Fehlalarme können so mit Sicherheit ausgeschlossen werden und die Polizei kommt sofort.
Die hohen Stromkosten für eine ausreichende Beleuchtung haben sich durch die Einführung der LED-Technik weitgehend relativiert. Auch zum Auffinden von Ladestationen bei Nacht ist eine ausreichende Beleuchtung unabdingbar und wir sollten die dafür notwendigen Strom- und Wartungskosten in unsere Ladestellenplanungen einbeziehen.

Antworten:

So Bernd, jetzt mußt Du uns aber schon mal die ganze Nepalsache erzählen, ja? Klingt ja furchtbar. Irgendwie ein Bisserle nach Olivers Einbrechererfahrungen, nur noch schlimmer.

von el El - am 12.11.2016 10:58
Ja, es war noch deutlich schlimmer und wenn ich es je erzähle, dann in einem ganzen Buch. Man braucht auch Zeugen, die Aussagen, es gibt deren viele, die der gleichen Clique innerhalb des damaligen Bundeskanzleramtes unter der Leitung von Wolfgang Schäuble zum Opfer fielen. Der Überfall und das Überleben waren der eine Teil, was dann von Bonn aus geschah, der andere. Das erfuhr ich genauer erst, als ich wieder zu Hause war.
Auf jeden Fall spielte ich heute Nacht mit dem Gedanken, mich zu wehren, was ich angesichts des Alters der Angreifer dann unterließ. Der Schaden, das konnte ich bei Licht erkennen, war relativ gering. Die Struktur des Saxo ist doch nicht so labil, wie ich annahm, obwohl er von Schuhsohlenabdrücken übersäht ist. Der eine war offensichtlich ein Leichtgewicht, wie der Mörder in Nepal auch.
Auf jeden Fall, ein Tankvorgang am falschen Ort zur falschen Zeit birgt Risiken.
Es existiert ein sehr deutliches Video von den Vorgängen. Als es kritisch wurde, versuchte ich die zwei zu beschäftigen. Die Polizei interessiert das nicht, so lange nicht mehr Schaden entstanden ist. Die zwei können weitermachen.
Der zweite in Nepal wurde hingegen einkassiert. Wir waren nicht seine ersten Opfer gewesen. Am gleichen Ort, in der gleichen Zeit.

von Bernd Schlueter - am 12.11.2016 14:27
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