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elweb Batterie
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Einzelspannungsanzeige 24S

Startbeitrag von E-Frank am 15.11.2016 17:06

Hallo alle zusammen,

ich muss für den Tazzari eine Einzelspannungsanzeige bauen. Hat jemand eine Idee? Gibt es wieder was neues auf dem Markt? Im El hatte ich von "Faktor.de" so ne 16S-Version, eigentlich eher für Modellbau geeignet. Im Reva habe ich mir eine aus 16 kleinen 12V-Anzeigen (digitale Voltmeter) gebaut.
Nun will ich mal den "Junsi-CellLog" probieren. Ist alles ziemlich poplig. Gibt es nicht etwas Professionelleres und noch Erschwingliches?
Es gibt da wohl für den Italiener eine BMS-Konsole, die soll aber 500,. kosten. Das ist mir zu happig...


Grüße, Frank

Die 50 interessantesten Antworten:

500 für 24S ist aber schon ein guter Preis.
es gibt von cahrgery was für 24S allerdings bringt so ein Spielkram alles nichts da Du kein Balncing hast.
Daher sind 500€ ok.
Selbst mit Einzelplatinen bist Du ja schon bei 240€ nur fürs Balancing udn das ist auch noch totaler Schrott +Überwachung 150€=400€ Du siehst also, dann kanns Du auch gleich die 500€ Version kaufen und hast was anständiges

von Sven Salbach - am 15.11.2016 19:51
dann das neue von Chargery evtl
Aber keine Ahnung ob das schon erhältlich ist..ich bin derzeit unschlüssig ob ich es ins Sortiment aufnehmen will, habe daher noch keine Infos eingeholt
24S ist halt ungünstig, meißt ist bei 16S schluss

von Sven Salbach - am 15.11.2016 21:03
Ich würde Anzeigen aus dem Modellbaubereich nehmen.
Hier z.B. für 6 Zellen. Also 4 Einheiten, dann hast Du alle 24 Zellen angezeigt. Vorteil: Anzeige ist 4-stellig, also drei Stellen nach dem Komma.
Hier das Angebot bei Pollin. Billiger auch direkt aus China über die üblichen Händler.
Noch ein Vorteil gegenüber vielen anderen Geräten: Alle 6 Zellspannungen werden gleichzeitig angezeigt. Nachteil: man braucht vier Geräte. Und man muss abschalten können während längerer Pausen, damit die Akkus nicht leergesaugt werden.

Ach so, balancing mit kleinen Strömen machen die Dinger auch. Ich habe es allerdings hauptsächlich zur Anzeige und zur gezielten Entladung auf z.B. 3,3 Volt genutzt. Ist eine gute Spannung für Li-Fe für lange Standpausen.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 15.11.2016 21:11
Was ist mit einem Eigenbau?
Ich habe mit einem ATMege32 und einem Bluetooth Modul, das auf ein Smartphone sendet eine Einzelzellenüberwachung gebaut. Das ganze kann in 8ter blöcken kaskadiert werden.
Wenn interesse besteht kann ich mit der Schaltung, dem Plattenlayout und dem Programm helfen.
Gruß Lölle

von Loelle - am 15.11.2016 21:15
Zitat
Loelle
Was ist mit einem Eigenbau?
Ich habe mit einem ATMege32 und einem Bluetooth Modul, das auf ein Smartphone sendet eine Einzelzellenüberwachung gebaut. Das ganze kann in 8ter blöcken kaskadiert werden.
Wenn interesse besteht kann ich mit der Schaltung, dem Plattenlayout und dem Programm helfen.
Gruß Lölle


Danke für den Hinweis. Daran habe ich sehr sehr sehr grosses Interesse. Die Hardware habe ich allesamt schon hier. Endlich eine Lösung, auch mit den höheren Spannungen der SAFT NiCd Blöcken mit je 6 Volt sowas bauen zu können. Also danke für das Hilfsangebot. Ich freue mich drauf.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 15.11.2016 21:25
Ich habe die Hardware für LiFePo4 gebaut, ist aber denke ich auch auf NiCd umbaubar.
Die Spannungserfassung läuft über subtrahierer. Die Bestückung müsste dann so angepasst werden das man die höhere Spannung erfassen kann. Ich mach mir mal gedanken.
[attachment 2043 MonitorAT.JPG]
[attachment 2044 Monitorsub.JPG]
Lölle

von Loelle - am 15.11.2016 22:00
Man könnte auch 3 Stück Celllog8 verwenden.

Wichtig ist aber dass diese isoliert voneinander bleiben, d.h. keine Verbindung über USB oder oder den Alarmausgang, da es sonst zu einem Kurzschluss kommt.

Die Spannungsversorgung sollte extern über USB erfolgen, da die Celllogs sonst aus der jeweils 6ten Zelle ziehen. Man kann auch umbauen dass die Spannungsversorgung über die 8te Zelle erfolgt, aber gewonnen hat man damit nicht viel. Deshalb sollte die externe Spannungsversorgung über den USB-Anschluss erfolgen, aber unbedingt mit isolierten DC/DC-Wandler.

Hier hat sich jemand selbst ein Board gebaut.

von Emil - am 16.11.2016 06:33
Apropos Bluetooth:
Kennt jemand ein Bluetooth Modul das man an den USB Ausgang eines Celllog anschließen könnte und dann auf dem PC mit Bluetooth so wie einen USB-Anschluss verwenden kann?

Ich würde gern die Celllogs die ich alle habe per Bluetooth abfragen.

von Emil - am 16.11.2016 09:30
Hallo zurück,

ja vielen Dank für die vielen Vorschläge und Kommentare! Die Teile, die der Roland hier angibt, sind interessant auch wegen dem Preis! Allerdings sind wir dann schon bei 4 Geräten. Wenn ich dann den BMV-700 noch verbaue, ist alles voll mit Technik. Zur Zeit hab ich auch noch ein zusätzliches Lüfterboard mit 3 PC-Lüftern vorne drin (nur mit Klett befestigt).
Die Eigenbauversion ist auch interessant, mir ist hier nur die Visualisierung noch unklar (bin letzt kein AtMega-Spezi).
Danke auch dem Emil für die Cellog-Hinweise! Werde ich wohl erst mal damit versuchen, auch weil die Gerätchen ne Balkenanzeige haben.
Ja Sven, das Teil von "Chargery" ist im Prinzip das, was ich im CityEl verbaut hatte, nur mit Gehäuse, was schon viel wert ist. Allerdings nimmt das Teil den Strom von den ersten 3 Zellen, was auch nicht ganz problemlos ist...

Ich muss allerdings unbedingt was machen, die originale Kapaanzeige ist voll für 'n Ar***. Wenn sie voll anzeigt, komme ich nicht an (nur mit 25km/h und Blinkelampe). Zeigt sie dagegen nur 3 Balken und die Batterieanzeige leuchtet, komme ich bis sonst wo, u.s.w....

Frank

von E-Frank - am 16.11.2016 09:30
"Ja Sven, ..nimmt das Teil den Strom von den ersten 3 Zellen, was auch nicht ganz problemlos ist...

Neeeee, das neue im gehäuse nicht, dazu hat es ja einen externen Anschluss, aber das meinte ich auch gar nicht, es gibt ein neues von Cahrgery mit 24S

von Sven Salbach - am 16.11.2016 09:37
Zitat
Loelle
Ich habe die Hardware für LiFePo4 gebaut, ist aber denke ich auch auf NiCd umbaubar.
Die Spannungserfassung läuft über subtrahierer. Die Bestückung müsste dann so angepasst werden das man die höhere Spannung erfassen kann. Ich mach mir mal Gedanken.
Lölle


Ja danke, damit kann ich was anfangen. Messtechnik-Hardware habe ich vor über 30 Jahren mal im Labor gemacht, und einige LM124 aus alten Entwickler-Tagen sollten noch übrig sein. Ich mach mir dann auch mal Gedanken, wie ich 6 Saftblöcke spannungstechnisch erfassen kann. Möglichst jeweils nur den Spannungsbereich von 4 bis 8 Volt, das reicht. Mehr Sorgen machen mir die furchtbaren Störungen auf den Akkuleitungen durch die SAGEM Zerhacker. Damit sind billige Vielfachmessinstrumente schon mal nicht klargekommen. Da muss ich wohl noch etwas Entstörung bzw. Glättung mit in den Eingang einbauen.

Gar keine Erfahrung habe ich bisher mit einer möglichen Anbindung eines Smartphones als Anzeige. Android? Kommt später. Ich habe bisher zwei spezielle Android Anzeigen hier:
Hier eine 2,8 " TFT Touchscreen Anzeige
und eine kleine 0,96" Anzeige

Und dies ist mein Arduino Nano für das Projekt.

Wofür ist eigentlich solch ein Daten Logger Modul gut?

... und eigentlich wollte ich auch immer mal ein Energiemessgerät aufbauen, das Projekt könnte Dich auch interessieren: "Arduino Wattmeter". Laut Beschreibung sollte es sowohl für Wechsel- als auch für Gleichspannungen und Ströme gehen, dann sogar mit Plus-Minus Erfassung der Ströme, also gut fürs Laden und Entladen von Akkus. Dafür waren dann eigentlich die Anzeigen gedacht. Die 2,8" Anzeige aber auch für die Batterieüberwachung von z.B. 27 Säften á 6V im Berlingo.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 16.11.2016 12:17
Zitat
Sven Salbach
... es gibt ein neues von Cahrgery mit 24S


Wo gibts denn das gibt ein neues von Chargery mit 24S. Auf Deinen shop-Seiten habe ich es noch nicht entdecken können. Bei chargery.com ist es schon eine Weile beschrieben.

Eine Zusatzfrage an Dich als Experten:
Könnte ich ein 12er Chargery für 6 Saft Blöcke á 6V nehmen? Einfach pro 6V Block einen Spannungsteiler, der die mittlere Spannung vortäuscht. Dann kann man 12 Einzelspannungen ablesen, nur die Spannungen 2, 4, 8 usw. sind dann die echten Akkuspannungen. Kein Balancing, nur Spannungsüberwachung.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 16.11.2016 12:20
Das ist das Problem....die Angaben von Cahrgery und generell.....man sollte dem nicht zu viel vertrauen schenken..
Ich denke nicht das es wirklich 1.2A können wird...vielleicht 120mA...naja..man muss immer die Chargery Skala als Richtwert nehmen :joke:

von Sven Salbach - am 16.11.2016 14:17
Hallo

Das Problem bei den Atmels ist daß beim runterteilen sehr viel genauigkeit verloren geht.
Ich habe ein AD Wandler Modul und teile die Spannungen so herunter daß es immer knapp 5 V ergibt also z.b. 10 Zellen dann 9 Zellen usw, die Einzelne Zellenspannung wird durch Subtraktion der einzelnen Spannungen ermittelt ist mit einem Rechner kein Problem.

Ich verwende Profiilab und ein 7" windows tablet.

Die Spannungen werden nacheinnader an den Wandler geschaltet da immer auf 5 V herungergeteilt sind elektronische Schalter kein Problem, Potenzialtrennung ist aber nur zum Rechner hin vorhanden

von R.M - am 16.11.2016 23:56
Das mit der Genauigkeit beim Atmel ist nicht das Problem. Ich habe eine Externe URef. von 2,56V angeschlossen. Das Hauptproblem liegt im Subtrahierer, der muss mit Widerständen aufgebaut werden die sehr genau sind 0,5%.
Lölle

von Loelle - am 17.11.2016 08:15
abgesehen davon setzt sich ein Messfehler in der Reihe fort :-(
Daher nutze ich sowas bei keinem meiner Systeme mehr, gerade wenn die Systeme in die Jahre kommen, Verunreinigung, Korrosion, Feuchtigkeit...Wackler...das alles ist schwer nicht dauerbeständig.
Am besten ist es immer, die Zellen direkt zu messen, aber das macht es auch deutlich teurer

von Sven Salbach - am 17.11.2016 08:26
So wie ich die Schaltung interpretiere tritt gerade dieses Problem hier nicht auf. Jede Zelle wird doch einzeln gemessen, dem AD zugeführt und dort mit der vollen Auflösung interpretiert. Mit doppelt so vielen Messleitungen könnte man sogar den Spannungsfall auf den Zellverbindern ausblenden. Die Flexibele Auswertung eröffnet belibige Ausbaumöglichkeiten bis hin zum CAN - BMS mit Ladegerätsteuerung.
Also ich baue es nach. Bin gerade bei der Bestellung der Teile.

von Richard - am 17.11.2016 18:34
Hallo Loelle,

deine Schaltung interessiert auch mich sehr. Kannst Du mir das Programm zur Verfügung stellen? Wie geht es hinter den Optokopplern weiter? Kannst Due die Funktion/Abläufe für eine Zelle beschreiben. Sorry, aber wenn Du hier schon dein Wissen preisgibst, dann gleich richtig.
Ich habe hier noch einige Arduinos, unter anderem auch mit Touchdisplay tatenlos herumliegen...

danke und elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 17.11.2016 20:01
Hallo zusammen, wer die Schaltung nachbauen möchte kann das natürlich machen, aber bitte nur im privaten Bereich und ich kann auch keine Verantwortung dafür übernehmen. Ich werde auch alle Infos dazu weitergeben, aber schreibt mich dazu privat an.

Nach den Optokopplern geht es direkt an ein HC 06 Bluetooth Modul. Das kann 6 von den ATMega Modulen Treiben (Habe ich beim SAXO ausprobiert, mein Clio hat 5)

Lölle

von Loelle - am 17.11.2016 20:17
Danke, das hört sich gut an. Klar ich baue nur für mich. Insbesondere um zu lernen und nicht einzurosten.
Ich würde dich ja gerne anschreiben, aber deine eMail ist nicht sichtbar...

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 17.11.2016 20:40
Ja, die Idee. Jetzt wird gebluetootht. Dann bekomme ich ohne großen Berührungsschutz und Drahtverhau die Spannungen aus den drei Saxokästen in die Grube für den Hahn. 88 Volt beträgt die Spannungsdifferenz im hinteren Kasten.
Spannungsmessung? Die bekomme ich auch ohne Differenzen-OPs direkt über ungenaue Spannungsteiler 10-bit-genau hin. Mit Begrenzung des Dauerstroms auf 100µA.
Die Ungenauigkeiten bügele ich dann noch durch im Flash oder EEprom abgelegte Korrekturwerte aus. Die Differenzenbildung dann numerisch im Prozessor.
Dazu muss ich mir noch etwas einfallen lassen, mit welcher Prozedur und wie ich kalibriere. Ich denke, indem ich einfach immer nur eine Zelle durch eine Referenzspannungsquelle ersetze, in der Batteriekette. 88 Volt durch 4000, macht 22mV. Das ist schon grenzwertig ungenau. Ob ich da nicht mit Deiner Operationsverstärker-Differenzbidung besser liege?
Ja, Dein Programm interessiert mich sehr. Es erspart uns sehr viel Mühe, wenn Du die Aufgabe schon für uns erledigt hast. Welches Tablett nehme ich?Android? Oder geht auch Bill Gates? Dann könnte ich auch gleich die wichtigsten Signale aus der Sagembox aufs Tablett bringen.
Frequenzmäßig liegen die allerdings alle zu hoch, aber Gleichspannungsinformation ist ja auch schon etwas.

von Bernd Schlueter - am 26.11.2016 08:36
Hallo nochmal!

So ich hab bei "Chargery" das BMS24 für 170 USD bestellt. Es ist deswegen die beste Lösung, weil es schön kompakt ist und eine gute Darstellung hat. Ich hätte sonst für 24 Zellen 3 - 4 von den Modellbauteilen benötigt, die man dann kaum im Cockpit unterkriegt...

Bestellen könnt Ihr direkt über Email:
jasonwang3a@163.com

Werde berichten...

Grüße, Frank!

von E-Frank - am 28.11.2016 12:49
Bitte, was meinst du genau? Ich steig einfach nicht dahinter.

Im Manual von Chargery sind für den Stromsensor drei Pins vorgesehen. Der Stromsensor soll auf das BMS24 abgestimmt sein: "current measurement module that is designed special for BMS24" und wird wohl mit der richtigen Spannung versorgt werden.

Die max Akku-Spannung darf 104 V sein, die Eingangsspannung aber nur 15 bis 60 V. Was würdet ihr nehmen?

von Dineu - am 29.11.2016 21:05
Hallo Richard,

habe heute meine LM324 bekommen. Leider bin ich am WE nicht da, um meine ersten Experimente zu machen.
Ich habe das so verstanden, dass Loelle die Versorgungsspannung aus den 8 Zellen entnimmt, weil es geht, und einfach ist. Nach der Beschreibung ist es aber egal welche Spannung da anliegt, solange diese unter den 32V bleibt. Ich denke, dass man auch eine 12V Quelle nehmen kann. Ich kann mir vorstellen, dass diese Spannung größer als die zu messende Spannung sein muss, und das ist in unserem Fall die 3,xV der Zelle.
Hier der Link zum Datenblatt: [www.ti.com]
Dort steht: "Large Output Voltage Swing 0 V to V+ − 1.5 V"
Also wenn man 4V messen möchte, dann müssen es mindestens 5,5V Versorgungsspannung sein.
Das Prinzip der Schaltung ist auf Seite 18 unter "Figure 32. Ground Referencing a Differential Input Signal" zu finden. Und ist so dass wenn alle Widerstände gleich sind, ergibt sich Eingangsspannung = Ausgangsspannung. Interessant ist an dieser Stelle aber, dass dies für jede gemessene Zelle gültig ist, egal an welcher Stelle der Batteriekette diese ist. Man muss eben nicht auf die Gesamtmasse messen, und dann die Zellspannungen voneinander subtrahieren.
Ich werde einmal ausprobieren, was passiert, wenn eine Zelle oder Messleitung ausfällt, oder nicht angeschlossen ist. Bei NiCd müssen die Widerstände R2/R4 eben kleiner sein als die Widerstände R1/R3 um eine Teilung zu bewirken. Wie bei Loelle 100K und 50K, also 1:2. Somit würde eine Zellspannung von 4V als 2V am Ausgang dargestellt. Oder 8V = 4V, und damit wäre die Beispielschaltung 1:1 für NiCd zu gebrauchen, denn der MC muss unter 5V bleiben. Bei Lithium mit interner Referenz des MC wären 1:1 gut. Lediglich einen geringen Messfehler muss man in Kauf nehmen, da die interne Referenz eines Arduinos nicht sehr genau ist. Am besten extern mit genauer 5V-Spannung versorgen, dann geht es schon recht gut.

to be continued

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 29.11.2016 22:34
so ungenau ist die interne Ref des Atmega 328 doch gar nicht?! OK, die kann zwischen 1.0 und 1.2 liegen, ist da aber fest und auf jeden Fall genauer als die 5V eines 78L05 oder die x Volt eines TL431. Wenn, dann müßte man schon eine genauere Referenz hernehmen. Halte ich aber gar nicht für unbedingt nötig, da die Akkus ja alle mit der gleichen Ref "verglichen" werden und es ja primär auf die Spannungunterschiede ankommt und nicht so stark auf den Absolutwert. Im Bereich 3.548 oder 3.542 V kommt es noch.mehr auf den Tempkoeffizient der Widerstände am LM324 und auf die Offsetdrift des 324 an, da spielt die Drift der Ref des Atmega eine untergeordnete Rolle! Also lieber über gute Widerstände und evtl besseren OPV nachdenken.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 30.11.2016 07:23
jo, die ist sogar ziemlich stabil.
Sie muss eben wie Du schon sagst, nur kalibriert werden, generell ist der ADC gerade bei den Megas nicht so schlecht wie oft erzählt wird, aber auch bei den üblichen Arm sind die völlig ok..also die ADC mit der Ref habe ich noch keine Langzeiterfahrung.
Das Problem bei dem Messverfahren dieser ganzen China Geräte mit Multiplexern ist die Langzeitstabiliät..viele Spannungsteiler sind halt nicht gerade das Optimum

von Sven Salbach - am 30.11.2016 08:46
Hallo Peter,
eine derartige Schaltung sollte so sicher wie möglich sein. Auch die Eingänge sind auf max.32V begrenzt. Deshalb würde ich da keine runtergeteilte höhere Spannung drauf geben. Ansonsten hast Du denke ich Recht. Mehr wie 10 V wird man an OP8 im Normalfall nicht finden.

EDIT Am invertierenden von OP8 stehen beim einschwingen n-1Zellenspannungen an. Also doch Rauchzeichen.

von Richard - am 30.11.2016 09:11
Spannungsteiler: Sven, Du kennst doch noch die "alten" BM16 von Chargery, also die Vorgänger des bmS16. An denen (hatte und habe jetzt insgesamt 7 Stück im Einsatz) fiel mir auf, daß die anfangs jeweils recht genau waren, mit Zeit oder Betrieb aber dazu neigten "Hausnummern" anzuzeigen. Wenn der angezeigte Spannungswert mehr als 100mV vom Istwert wegdriftet, ist das Ding als BMS nicht mehr brauchbar, da sowohl Fahren als auch Laden zu früh abschalten. Hatte bei zwei Stück noch probiert, Widerstände zu wechseln bzw (beim unteren wid) einen Parallelwid zu setzen, das war aber auch oft nur Erfolg von kurzer Dauer.
Wovon driften diese SMD Widerstandsteiler weg???? Auf jeden Fall schon vom Löten: wenn ich einen nagelneuen zum Löten auf 360° erhitze, hat er nach Abkühlen schon einen gerigfügig anderen Widwert. Gibt es noch andere Einflüsse? Feuchtigkeit? Flussmittelrückstände zwischen PCB und Widkörper? Sind die SMD generell schlechter als die "guten alten" 0207 THT? Muß man bei Spannungsteilern auf bedrahtete Bauelemente setzen, wenn man Genauigkeit und Langzeitstabilität haben will. Scheint mir momentan so. ...
Viele Grüße, Lars

von laase - am 01.12.2016 07:14
ich denke bei so einem System muss zumindest gelegentlich jeder einzelne WErt nachkalibriert werden..sehr nerviig..ist halt sehr billig aber leider auch mit all den Nachteilen erst recht im mobilen bereich..mit Schmutz, Feuchtigkeit, Rüttelei...
Und ewiges nachkalibrieren kann keine Lösung sein bei einem System das einfach unauffällig überwachem soll....wenn dann auch noch damit balanciert wird..naja..also ich warte bei dem 24Sab...der Balancerstrom wird sicher sehr gering sein und durch das Prinzip womöglich eine Menge Probleme verursachen...
das bedeutet viele anrufe, zu Akkus die angeblich defekt sind aber sich herauassteellt das die lediglich völlig aus dem Ruder gelaufen sind....

von Sven Salbach - am 01.12.2016 07:21
ja, oder wirklich kaputt gehen, wenn das BMS mit mehr als 300mV "falsch" balanciert. Aber das hatten wir ja schonmal in einem anderen Thread. wie hieß der "gibt es das, ein zuverlässiges BMS" oder "sicheres"? Weiß nicht mehr. ...

von laase - am 01.12.2016 07:36
Ja genau, zu sicher und zuferlässig gibt es zwei junge, sehr interessante Threads:
22.10.2016 Sicheres BMS, gibt es so etwas überhaupt?
13.11.2016 Zuverlässiges BMS gesucht

Mich beunruhigt vor allem die mit den Jahren zunehmende Ungenauigkeit der SMD-Widerstandsteiler (Chargery) - ist das wirklich so arg?
SMD-Widerstände gibt's bei RS mit 0,1% und sogar mit 0,01% Toleranz - altern die wirklich so schnell oder geht es hier um Kriechströme durch Verschmutzung (Staub, Feuchtigkeit, Streusalz, ...)? Könnte ein Versiegeln helfen?

Könnte man sich nicht auch die Teiler auf einer eigenen Platine mit Metallschichtwiderständen mit +/- 0,1% Toleranz aufbauen?

von Dineu - am 01.12.2016 13:41
sven hat jetzt noch nichs dazu gesagt, oder? War ja bisher nur meine Beobachtung, vielleicht nicht unbedingt allgemeingültig.
0.01% Widerstände sind in den Chargery Produkten garantiert nicht drin, die kosten auch in China Geld. An 0.1% kommen sie aber eher nicht vorbei, es sei denn, sie selektieren tausende 1% Widerstände. In die Richtung geht auch meine Vrrmutung: wenn die, um teure Wid zu sparen, lieber günstige sottieren, haben die Wid dann trotzdem alle anderen ungünstigen Eigenschaften wie Tempkoeffizient, Langzeitdrift, evtl noch schlrchtere Kappen-Metallisierung usw
Abrr vll male ich nur den Teufel an die Wand. Wie gesagt, sind bisher alles nur Beobachtungen, Fragezeichen und sich daraus ergebende wilde Vermutungen. ...
Plastik 70 zu Versiegelung ist generell keine schlechte Idee. Bei den fertigen chargerys würde ich das aber nie drsufsprühen, sondern lieber pinseln. Sonst auf Kontakten, Display usw.
Externer Teiler: bei Chargery eher keine Chance, müßtest extrem viele Strippen ziehen, handelst Dir nur noch mehr und neue Probleme ein. Bei Eigenbau kann man natürlich über THT Wid oder wenigstens 1206er SMD mit mehr freier Kriechstrecke nachdrnken. Etwas Abstand von der PCB, der danach mit Plastik70 geflutet wird, wäre sichrrlich auch nicht schlecht.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 02.12.2016 07:32
eben, und das passiert bei dieser Art der Messung nicht.
Daher ist das der einfachste und billigste Weg, aber eben nicht der zuverlässigste :-(
Deshalb war ich damals weg davon, und setze nur noch auf die Direktmessung ohne zusätzliche Spannungsteiler.

von Sven Salbach - am 02.12.2016 10:08
Ich weis gar nicht, wo Ihr immer die runtergeteilten Spannungen seht und die Unmöglichkeit der Einzelmessung. Wenn man die Leitung zu beispielsweise R1 und R7 bis zum Akku durchzieht ist doch schon alles erledigt für die Summenbildung. Runtergeteilt wird ohnehin nirgends.

von Richard - am 02.12.2016 17:49
Hallo

Aber Sicher wird da was geteilt die Wandler haben 200mV Eingänge alles was mehr ist muß runter geteilt werden, selbst bei einer Zelle.

Wenn da 5 V Eingangsspannung drauf steht ist halt der Teiler auf dem Chip.

Und ohne Potenzialtrennung hast du eh nur eine Möglichkeit, Alle Zellen messen, dann eine weniger und die Differnz ist die Zellenspannung.

Und da kommen wir zum Problem, runter teilen geht ja noch aber 8 bit Auslösung geht nimmer also müssten es schon mindestens 11 bit sein wenn man in den mV Bereich mit der Auflösung will.


Gruß

Roman

von R.M - am 04.12.2016 18:15
Jetzt fällts mir wie Schuppen von den Augen: Roman, Du hast recht! Die ganzen Differenzausgänge können wir uns sparen und sind trotzdem viel genauer. Wenn ich das recht überlege, ist es sinnvoll, mit Relais umzuschalten. Die halten auch höhere Spannungen aus. Dann nur ein Spannungsteiler und der entsprechende Atmel. Was nimmt man dann? Gibt es noch die Reed-Relais?
M
Hmm, da gab es doch die Nixie-Treiber mit 11 Ausgängen 170 Volt. Ich glaub, ich habs!
Bluetooth dazu...

von Bernd Schlueter - am 05.12.2016 18:27
Moin
mit den Relais, das war mal mein erster Versuch hat funktioniert. aber die Schalten naürlich recht oft und ich hatte Angst das mal eins klebt und mir dann alles abraucht.
Gruß lölle
[attachment 2066 relais1.jpg]

von Loelle - am 06.12.2016 11:47
Zitat
R.M
Aber Sicher wird da was geteilt die Wandler haben 200mV Eingänge alles was mehr ist muß runter geteilt werden, selbst bei einer Zelle.

Und da kommen wir zum Problem, runter teilen geht ja noch aber 8 bit Auslösung geht nimmer also müssten es schon mindestens 11 bit sein wenn man in den mV Bereich mit der Auflösung will.


Welche Hardware meinst Du?
Meine Arduino Uno und mini haben analoge Eingänge bis 5 Volt und der AD-Wandler hat 10 bit.
Und beide sind billig genug.

Aber wie wäre es mit einem ganz anderen Baustein, den ich beim Surfen gefunden habe: LTC6802-1 (Multicell Battery Stack Monitor, speziell für Li-Akku BMS gemacht). 12 Zellen pro Baustein, und fast beliebig anreihbar für noch mehr Zellen in Reihenschaltung. Gut an Arduinos anschließbar, Beispiele im Netz.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 06.12.2016 14:06
Das Problem mit den internen Teilern haben alle. Da kommt man nun einmal nicht dran vorbei. Was ich meine ist, dass die beschriebene Schaltung eben nicht zu höheren Zellnummern ungenau wird. Da wird jede Zelle mit der vollen Auflösung gemessen und eben auch mit einer identischen Messschaltung. Lediglich bei der ersten Zelle ist ein Messfehler vorstellbar, da hier die untere Messspannung und Masse des OP zusammenfallen. Habe jetzt zweimal vier Messkreise aufgebaut und mit anständigem Gerät vermessen. Liefen alle bei bezugspotenzialfreier Einspeisung absolut sauber. Muss noch mal bei definiert Schwankendem Bezug messen.

von Richard - am 06.12.2016 16:21
ja, da gibts auch noch einige andere, auch für 16 Zellen!
Der Punkt ist doch aber, daß man's erstmal MACHEN muß! Die Kommunikation mit einem LTC6802 ist nicht in 5min gemacht, der hat auch noch einige Tücken und Fallstricke.
Wenn jemand einen fehlerfreien Code für Atmel/Arduino hat, bitte posten! ;-)
Für überschaubaren Eigenbau, überschaubare Entwicklungszeit, noch lötbaren pitch und gute Skalierbarkeit fand ich eigentlich Svens Idee mit den PhotoMOS Relais klasse. Gehen schnell, "kleben" nicht und sind sogar preislich inzwischen interessant (je nach Distributor).
Viele Grüße, Lars

von laase - am 07.12.2016 17:38
Ich hab inzwischen das BMS24 von Chargery da und es ist mir schon einmal abgeraucht! Womöglich war der Kühlkörper für die FETs zu lose. Auf jeden Fall hat es eine 8er FET-Kaskade im Inneren regelrecht zerbrutzelt. Es hat alles ganz normal angezeigt, am nächsten Morgen waren 5 Eingänge auf 0V.
Ich vermute mal, dass er bei einem Balancing-Strom von 1,2A pro Kanal einfach mal zu viel Wärme entsteht. Bloß eigentlich hat er einen Temparaturfühler und als echtes BMS sollte er dann auch das Balncing beenden???!!!
Der Kollege Wang schickt mir aber ein neues BMS und ich versuche mein Glück nochmal mit ausgeschaltetem BMS...
Die Junsi CellLogs sind einfach mal zu klein. Habe sie auch getestet. Da ist das Gerät schon um einiges besser, wenn es geht...
Schicke nochmal ein paar Fotos...

von E-Frank - am 12.12.2016 14:25
Wie bereits gesagt...wie soll das Teil 1,5A verheizen?!?
Diese bedenken hatte ich ja weiter oben geäussert, wesshalb ich bislang nicht mal ein Testgerät geordert habe..weil die Daten entweder nicht stimmen oder es nicht dauerhaft funktionieren kann und erst recht nicht unbeaufsichtig :-(
Das ist einfach immer weider das Problem mit diesen Chinasachen...vieles kann man nicht guten gewissens verkaufen...für Modellbau ist sowas ausreichend..aber für den Einsatz in einem KFZ...ich bin da immer seeehr zögerlich.....
Der alte Chargery war zumindest nicht brandgefährdet..außer man deutet die Stromangabe des Sensors falsch, aber das da niemals mehr als 100A drüber laufen sollten ist anhand der Kabel schon ersichtlich

von Sven Salbach - am 12.12.2016 15:24
Ja Sven, Du hast Recht. Den Strom kann es gar nicht verheizen. Ich werde das Balancing deaktivieren. Der Kollege Wang von Chargery meint zwar, er hätte das Gerät getestet. Aber mir ist das auch zu unsicher: Ein Kühlkörper in einem Geschlossenen Gehäuse...
Aber als Einzelspannungsanzeige sollte das Gerät gut verwendbar sein...

Werde berichten...

von E-Frank - am 13.12.2016 08:22
Hi Frank, nach 2 Wochen DHL-Verzollungsprozedure (44% !!!) habe ich das Chargery 24s endlich bekommen und will es gleich mal testen. Auf was muss ich aufpassen? Kannst du dir vorstellen, was genau bei dir passiert ist? Wie lange hattest du das BMS in Betrieb?

von Dineu - am 13.12.2016 15:14
wieso geht die Messung bei Dir eigentlich bis Zelle 10 und dann ab 16 weiter?
Sicher das Du da nicht was falsch angeschlossen hast....dann kann das System im Fehlerfall auch nichts abschalten bzw bei Überhitzung ...das erscheint sehr plausibel

von Sven Salbach - am 13.12.2016 15:38
Sven Du Schlaumeier... Das sind natürlich die defekten Ports! Ne da ist alles richtig angeschlossen und lief auch bis zum frühen Morgen... Wie lange weiß ich nicht genau. Das zweite Gerät (Ersatz-) kam gestern und hat nun auch nen Kurzen, wenn ich die zweite Kaskade (8 Zellen) anschließe. Der Kollege Wang zweifelt auch schon an mir, da er ja alles getestet hat. Allerdings habe ich zum Vergleich 3 Junsi CellLogs, mit denen alles wunderbar angezeigt wird. Und um der Frage vorzubeugen, da sind sogar die selben Anschlusskabel dran wie vom BMS24.

Ich bin da mit meinem Latein am Ende: Habe nochmal nen Transi und nen Stecker gewechselt, danach das selbe Ergebnis...

???

von E-Frank - am 14.12.2016 14:50
Hallo Frank,

Bei mir sind die FATs (?) so fest verschraubt, dass es einigen die Beinchen parallel verschoben hat. Der Temperatursensor ist in der Mitte es Kühlkörpers verschraubt. Der Kühlkörper ist unsinniger Weise im Alu-Gehäuse, so dass die Rippen keinen Sinn machen, da ohnehin keine Luft dazu kommt. Ich werde mal ohne Rückwand testen...

Du hast doch sicher Spannungswerte der Zellen (CellLogs?) bevor du das BMS24 angeschlossen hast - wie weit lagen die einzelnen Zellen auseinander?

Bei Zelle 16 wird 3,80 V und bei Zelle 17 wird 3,26 V gem. Bild 3084 angezeigt. Das ist ein ein bisschen ein großer Unterschied. Das Gerät hätte schon längst abschalten müssen oder ist es auf LiPo eingestellt? Oder schaltet das Gerät wieder ein, sobald die Spannungen gefallen ist? Hast du überhaubt ein externes Relais verwendet?

Hast du die Cut-Off Delay Time herunter gesetzt oder hast du sie bei 10 Sekunden belassen?

Wie groß ist der Spannungsverlust über die Zuleitungen, wenn da 1,2 A fließen?

Hast du eine Ahnung, wie das Balancing genau funktioniert? Kann es sein, dass Mr. Wang das BMS mit Zellen getestet hat, die einen wesentlich höheren Innenwiderstand haben? Wie hoch ist der Innenwiderstand von vollen/leeren 160 Ah (??) LiFePO4-Zellen?

Viel Erfolg!

von Dineu - am 14.12.2016 18:55
Hallo zusammen,

Beileid zum zweitem geschrotteten Gerät, die Dinger sind empfindlich- einmal falsches Steckerchen zuerst rein - Ende.

Betreibe zwei von den kleinen Brüdern, also die für 16 Zellen (ohne BMS) in meinem TWINGO (32s LiMg) und bin ganz froh dass da nichts balanciert wird, so wie ihr das schildert kann es ja nur in die Hose gehen.
Bisher hab ich auch keine großen Unregelmäßigkeiten (außer den ungenauen Messeingängen) und wenn dann schalte ich etwas separat dazu um die Messung und die Balancierfunction getrennt zu haben.

Wie groß der Spannungsabfall am Kabel ist spielt eigentlich keine Rolle, dient am Anfang halt der Strombegrenzung. Am Ende wenn der Strom gering wird stimmt auch der Wert den das Gerät sieht, davon kann nichts kaputt gehen.
Ebenso egal wie hoch der Innenwiderstand der Zellen ist, mehr als 4,3 Volt sollten ja nicht anliegen und dafür muß die Schaltung berechnet sein.
Das Problem ist eher die Zeit in der ausgeglichen werden muß, die gehen wahrscheinlich von einem Satz 18650 Zellen aus, das ist ja in Minuten erledigt...

Wie ernst es mit den angebenen Werten genommen wird sieht man ja auch bei dem Shunt (100/300A). Über die Käbelchen wie man sie für Lautsprecheranschluß nimmt und fünf parallele SMD Widerstände möchte ich nicht meinen Fahrstrom laufen lassen.


Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 15.12.2016 09:34
Also nur durchs reindenken - sehe ich das auch so die haben bei der Entwicklung bestenfalls ein paar MilliAh bestenfalls 1-2Ah im Sinn gehabt und auch nicht über mehrere Zellen.

Da liegt zumindest im ersten Fall nahe das es thermisch eng wurde.

von thegray - am 15.12.2016 10:20
Grundsätzlich wird das Gerät schon funktionieren wie die 16s-Version auch. Ich habe wohl zwei Geräte aus der Montagsproduktion erwischt. Der Kollege Wang hat mich dann mehrmals gefragt, ob ich alles richtig angeschlossen habe, er hätte das Gerät getestet...
Dass das zweite Gerät auf Kulanz ganz schnell da war fand ich gut, nicht dass es auch einen Defekt hatte... Habe dann nochmal einen FET und einen Stecker getauscht - ohne Erfolg.
Habe das Projekt samt dem Tazzari aufgegeben und hole mir nen schnöden Smart ED :xcool:
Die Junsi-CellLogs funktionieren auch nicht zufreidenstellend... Zu klein, unter 3V - Balkenanzeige weg... schalten ab...

Ich habe das Gerät nicht zur Steuerung der Ladung oder als BMS genutzt sondern nur als EInzelspannungsanzeige... (Frage Dineu).

Thema erst mal vom Tisch...

von E-Frank - am 03.01.2017 13:55
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