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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Richard, Bernd Schlueter, wolfgang dwuzet, laase, Loelle, el El

Einzelspannungsladung

Startbeitrag von Richard am 08.12.2016 15:10

Rein aus Interesse mal folgende Frage. Wenn es bei Pc Netzteilen möglich ist alle Spannungen zu regeln, obwohl nur eine Sekundäre überwacht wird, dann müssten sich doch auch mit mehreren gleichen Sekundärwicklungen mehrer Spannungsstabile gleiche Spannungen erzeugen lassen. Wenn ich bis hier hin richtig liege, ließen sich dann nicht auch z.B. 16x 3,6V erzeugen? Damit häte man einen Lader, eine PFC und einzelladung der Zellen. Erfordert natürlich entsprechend viele Dicke Kabel. Bin gespannt,ob und warum das nicht geht.

Antworten:

Die Ausgänge hätten aber gemeinsame Masse.

von el El - am 08.12.2016 15:17
Das geht, macht aber viel Arbeit. Du brauchst nur für jeden Ausgang eine extra Reglung U und/oder I.
Und mußt natürlich keine gemeinsame Masse haben.
Lölle

von Loelle - am 08.12.2016 17:04
Geschaltete Mosfets, dann wären die Verluste noch so gerade vertretbar. Nein, zu viel Aufwand, muttu nich tun. Habs früher öfter propagiert. Aber da gings noch um 12 Volt-Batterien. Also, die ICs, die die Arbeit der Regelung und des balancing übernehmen, gibt es, und damit sollten wir uns anfreunden, wenn die Technik zuverlässig genug ist. Siehe news und an anderen Stellen dieses Forums!
Viele haben Einzellader 12 Volt in ihren Blei-Cityels. Aber das ist eigentlich Schnee von gestern. Unter den gegebenen Voraussetzungen damals ein schöner Schnee.

von Bernd Schlueter - am 08.12.2016 18:05
Siehst Du, das ist genau der Punkt um den es mir geht. Meine Annahme war, dass gleiche Windungszahlen zu gleicher Spannung führen, solange man eine regelt. Für die Trennung reichen ja getrennte sekundäre Wicklungen.

von Richard - am 08.12.2016 18:06
Wie schon eingangs geschrieben Bernd, geht es nicht um die Durchführung, sondern darum es zu verstehen.

von Richard - am 08.12.2016 18:25
die Spannungen sind nicht alle genau geregelt, nur so ungefähr. Wenn zB auf die 5V geregelt wird, kann die 12V von +-1V schwanken. Wenn 5V stark belastet, dann 12V höher und umgekehrt. Stört die Festplatte usw. aber nicht, da nur "Rohspannung" für eh nochmal geregelten Motor. Auch die 3.3V Chips vertragen von 3.0 bis 3.5 alles.
Konzept funktioniert also nur wenn
1. wenig Streuinduktivität der Wicklungen (eng am Kern, auf gleichem Steg ohne Luftspalt dazwidchen, kleine aufgespannte Flächen inkl. Diode und Ladekondensator.
2. du tolerant bist in Bezug auf die Ladeendspannung, sie wird mindestens von 3.5 bis 3.7 variieren, wahrsch mehr
3. Die Leistung vergleichsweise hoch ist (je größer Systemleistung, dssto geringer meist systembedingte Streuindukt)
4. Ausreichende Windungszahl am Ausgang. Nicht, daß 0.2 Windungen mehr schon zu 0.5V mehr führen!

Dioden müssen alle eine einheitlich "knackige" Kennlinie haben, mit schön steilem Durchlassast. Auf die genaue Höhe der Flußspannung kommt es nur wegen Verlustleistung an. Verhalten der Diode geht ja in Deine Vergleichbarkeit der Spannungen ein!

Ich würds nicht machen. 16x 40A x 1V sind einfach zu viel Verlustleistung! Zum Balanceladen vielleicht bedingt geeignet, aber für solche kleinen Ströme kann man auch mit einem guten Lader und einem Multiplexer aus 16 Relais arbeiten.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 08.12.2016 18:28
Das Drahtgenudel macht mir Angst. Bleiben wir doch lieber bei der hochohmigen Lösung, bei der nichts abfackelt.

von Bernd Schlueter - am 08.12.2016 19:33
Das Drahtgeknudel macht mir Angst. Bleiben wir doch lieber bei der hochohmigen Lösung, bei der nichts abfackelt.
Für die Balanzierung und Messung benötigt man keine hochkomplexe Schaltung. Das kommt der Ausfallsicherheit zugute.

von Bernd Schlueter - am 08.12.2016 19:42
Danke Lars für den detailierten Einblick und keine Angst Bernd das war reines theoretisches Interesse.

von Richard - am 08.12.2016 20:23
hy richard,
hatte auch schonmal den einzelzellenladegedanken,
ich wollte damals für jede zelle ein computernetzteil
12-14V 5A mittels je einem [www.ebay.de] runtergeregelt auf 3,6V
es gibt keine gemeinsame masse, und 5A pro zelle ist ja auch in ordnung,
es muss funtionieren,
weil ich lade ja die 5 blöcke des rollers meiner holden auch mit je einem comp-netzteil und einem solchen dc-dc, da sind es dann 5A bei 14,2V

von wolfgang dwuzet - am 09.12.2016 18:06
Klar klappt das Wolle. Es ging mir aber eben um die vereinfachte Schaltung der PC Netzteile. Hatte gehofft das Prinzip konventioneller Trafos (gleiche Windungszahl=gleiche Spannung ) 1:1 übertragen zu können. In der praktischen Umsetzung hätte das mit 23 Zellen ohnehin etliche Kilo Kabel bedeutet.

von Richard - am 09.12.2016 18:50
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