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elweb Batterie
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 8 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Andi aus Bad Essen, Richard, laase, rostefix, wolfgang dwuzet

Fahrradakku läd nicht

Startbeitrag von Andi aus Bad Essen am 09.12.2016 10:54

Hallo ihr lieben.

Ich habe jetzt mal eine Frage an die Akkuspezialisten.
Ich habe so einen Frosch-Sattestützenakku an meinemMTB.
Dieser nimmt seit einiger Zeit keine Ladung mehr an.
Ich habe ihn einmal aufgemacht, traue mich aber nicht so recht da heran.
Es sind mehrere Suppentüten drin und an jeder hängt eine Elektronik (Ich schätze das Mini-BMS)

Im inneren sind zwei dicke Kabel und zwei dünne. Die dicken sind die Entladekabel und die dünnen die Ladekabel. Die sind auch am Ladeplug verlötet.
Alle Kabel verschwinden hinter einer Platte mit der Elektronik.

interessanterweise liegt überall Spannung an (34V), am Ausgang und am Ladeanschluss.
Aber wenn ich das Ladegeärt anschließe, passiert nichts. Die Spannung am Ausgang verändert sich nicht, das Ladegerät (ich habe davon 2) behält grüne Leuchte.
Kabelbrüche sind für mich nicht erkennbar. UNd am Ausgang des Ladeplugs liegen ja auch 34V an. Wenn ich das Ladegerät, bei welchem 42V anliegen, normal anklemme, passiert nichts.
Lediglich am inneren des Ladeeingangs sind nun 42 V messbar.
Aber er läd nicht und leuchtet grün :mad:

Wenn ich das Ladegrät am Ausgang direkt anklemme, dann läd der Akku, das Ladegerät leuchtet rot, wie immer.

Vermutlich ist da irgendwas zwischen BMS und Akkus nicht in Ordnung, oder ?
Aber das sind mit zu viele Kabel und zu wenig Kenntnis und kein Werkzeug auf meiner Seite.

Hat jemand Lust, das mal zu checken ?
Das wäre mir auch etwas Geld wert, bevor ich mir nen neuen kaufe.hat...
Ersatz kostet 236,-€

Oder kennt jemand der jemanden kennt, dessen Freundes Onkel vielleicht nen Bekannten

Cu
Andi
[attachment 2069 Akku.jpg]

Antworten:

Im Grundsatz ist der Aufbau so, dass die Akkuspannung über einen Widerstand, eine Diode oder beides am Ladeanschluss ansteht um die Anwesenheit des Akkus zu signalisieren. Geladen wird dann über die Ladeschaltung mit Strombegrenzer und BMS. Soweit das Prinzip. Im Detail scheint ebn diese Ladeschaltung defekt. Sichtkontrolle ist da immer ein guter erster Schritt. Oft finden sich auf den Platinen aufgelötete Sicherungen. Ein Tausch der Leistungshalbleiter hilft auch schon mal, wenn sie zu identifizieren sind.

von Richard - am 09.12.2016 17:04
Da ist wohl die Schutzschaltung unzufrieden oder defekt. Haben alle Zellen die gleiche Spannung?

von rostefix - am 10.12.2016 12:45
Zitat
Andi aus Bad Essen

Aber wenn ich das Ladegeärt anschließe, passiert nichts. Die Spannung am Ausgang verändert sich nicht, das Ladegerät (ich habe davon 2) behält grüne Leuchte.
Kabelbrüche sind für mich nicht erkennbar. UNd am Ausgang des Ladeplugs liegen ja auch 34V an. Wenn ich das Ladegerät, bei welchem 42V anliegen, normal anklemme, passiert nichts.
Lediglich am inneren des Ladeeingangs sind nun 42 V messbar.
Aber er läd nicht und leuchtet grün :mad:

Wenn ich das Ladegrät am Ausgang direkt anklemme, dann läd der Akku, das Ladegerät leuchtet rot, wie immer.

[attachment 2069 Akku.jpg]


hallo andi,
ich hatte (mit 1/2 jahr abstand) explizit dasselbe problem zuerst meiner frau ihrer danach meiner, hab sie einige male auf die oben von dir beschriebene direktweise geladen ABER dabei wird das BMS umgangen was am ende dazu führte, das von den zellen einige überladen wurden, wogegen je eine wegen unterladung den dienst quitierte

kannst also eigentlich nix mehr retten, ausser das ganze BMS zu tauschen,,,
ODER falls du labornetzteil oder ähnliches zur verfügung hast, von jeder zelle einen ausgang legen und alle sepparat laden,
PS: meine sind mittlerweile sammt den bikes nach polen verkauft
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 10.12.2016 13:44
Hi Andi,
Du wirst nicht drumrumkommen, die "Platte mit der Elektronik" vorsichtig rauszuholen. Oder den ganzen Satz rauszunehmen, wenn die Platine nicht ohne rauskommt. Dann den Ladepfad verfolgen (wie oben gesagt, wahrsch. Diode und Sicherung, evtl. auch noch Mosfet) und schauen, wo eine Spannungsdifferenz von >1V auftritt. Dieses Bauelement wird dann entweder vom BMS nicht durchgeschaltet oder ist kaputt.
Viele grüße, Lars

von laase - am 11.12.2016 14:34
Um die einzelladeridee noch einmal aufzugreifen: Wenn Du hier Ballacerleitungen herausführst und mit einem Modellbaulader hantierst geht es wieder sauber.

von Richard - am 11.12.2016 14:54
Wie gesagt, ich kann Plus und Minus, Löten und klemmen und ein wenig mehr.
Sehen wo's geschmort hat geht auch und Widerstände von Dioden unterscheiden geht auch noch
Beruflich kann ich Musik und Pädagogik.
Tansistoren, Mosfet, Dingsbums klingen für mich so, wie für den E-Techniker Crecendo, Diminuendo, Menuett und Coda etc...
Ich habe auch keinen Laborlader oder sowas im Hause.

Aber ich habe hier jemanden gefunden, der das kann und habe die Aufgabe in - so denke ich - gute Hände abgegeben :rp:

Aber besten Dank für die Tips,

Gruß
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 11.12.2016 16:29
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