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elweb Batterie
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27
Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Bernd Schlueter, uwe81543, wchriss, el El, Norbert Kern, Hotzi-47, wotan,der ältere, Richard, omitreligion, hallootto

Laden aus anderem Akku

Startbeitrag von uwe81543 am 27.12.2016 14:43

Hallo,

gibt es eine einfache Möglichkeit einen Akku-Pack (16S LiFePO4-200Ah) aus einem Akkupack (33S LiFePO4-200Ah) direkt zu laden.
Das währe für ein PV Projekt recht interesant,:
das "große" EV wird überwiegend nur am Wochenende benutzt der kleine überwiegend in der Woche tagsüber.
Die Idee - tagüber den "großen" mit der PV Anlage laden und dann Nachts auf den "kleinen", ohne alzuviel hin und her Wandelei, überspielen.

Grüße
Uwe

Antworten:

Hallo,
die einfachste, aber sicher nicht komfortabelste Möglichkeit wäre ein mittiger Abgriff der 33 Zellen um dann gemessen (!) beide Blockteile auf gleiches Niveau zu entladen. Praktisch müßtest Du dazu vorher genau wissen wieviel ins kleine Fahrzeug reinpaßt, und dazu auch noch einen Spielraum einplanen, sonst kannst Du die 2. Hälfte der 33 Zellen nicht gleich tief entladen und das große Häusl steht komplett unbalanciert da. Wärens 32 und nicht 33 Zellen wär die Rechnerei leichter, aber gehen tuts so auch.

von el El - am 27.12.2016 17:05
Hä vergiss es, das ist mist, da sind die 33 Zellen ja unterschiedlich voll.

Am einfachsten geht das über einen Step-down-Wandler mit Strombegrenzung. Leider wirst du in diesem Spannungsbereich nix fertiges bekommen.
Gruß
Christian

von wchriss - am 27.12.2016 21:20
Christian, halbweggs tollerierbar gehen tuts schon, und das weißt Du. Aber ja, Mist ists trotzdem, ständig danebenstehen, ablesen, rechnen. Balancieren. Peukert? Lifepo4, naja. Ansträngend. Er hat nach einer einfachen Möglichkeit gefragt. Das ist für jeden was anderes. 3000€ auf den Tisch legen, anstöpseln, fertig ist auch eine Art von einfach.

von el El - am 27.12.2016 22:05
Hallo Konstantin,
ja ich weiß das es geht. aber einfach zusammenschliesen ohne Strombegrenzung ?
@Uwe,
Aber mal was anderes, es gibt wohl keine "doofere Sache" als einen Akkus aus dem anderen zu laden. Da hat man 2* die Verluste und 2* die Akkuabnutzung, dann doch gleich die PV ins Netz einspeisen, das kommt billiger selbst wenn nur 10 cent vergütet werden.
Ich hab auch 2 E-Fahrzeuge, da wird halt abwechselnd gefahren, dann ist einer immer fast leer. ;)
Gruß
Christian

von wchriss - am 27.12.2016 23:18
Wenn ich das richtig verstanden habe ist bei modernen LifePo4 Zellen die Anzahl der Zyklen für das Leben der Zellen nicht so bedeutend.

Vielmehr ist das kalendarische Altern bedeutend und dass man die Zellen schonend behandelt, also z.B. jeweils von den Spannungsenden zu wenigstens 10% "wegbleibt", also keine Vollzyklen "fährt". Ganz übel ist das Laden bei Minusgraden, das sollte man den Zellen ersparen.

Meiner Meinung nach spricht nichts gegen das Laden von Akku zu Akku, vielmehr wird der Akku wenigstens in seiner kalendarischen Lebensdauer besser ausgenutzt. Ohnehin ist ja der große 33Zellen Akku ja schon vorhanden und wird von der PV-Anlage ständig gecyclet ohne dass es den Zellen was ausmacht da ja fast nur nur Teilzyklen auftreten dürften, je nach Nutzung.

Also ich würde einfach mal in einem versierten Elektronik-Forum skizzieren was gebraucht wird und die Elektroniker sind heiss darauf mit LTspice zu simulieren wie die Schaltung sein muß zum Anfang.

Man könnte dann so ein DC-DC-Wandler mit Strombegrenzung als öffentliches Projekt auch Fundraisen über irgendein Portal. Da es nicht um große Summen für so eine Entwicklung geht, dürfte das Geld schnell beisammen sein.

Also DC DC Step-Down von z.B. 100 bis 160 Volt herunter auf 40 bis 90 Volt mit Strombegrenzung - müsste doch zu machen sein, am besten programmierbar mit Display und Tastatur. Wahrscheinlich dürften schon 500 Watt ausreichen.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 28.12.2016 06:29
Lifepo? Ist da nicht ein Tragegriff dran und Du kannst in gleiche Pakete teilen, von denen Du nur zeitlich hintereinander volllädtst? Anschließend lädtst Du Shai Agassi aus Israel ein und führst ihm Deine better Dragan-Anlage vor.

Die Wandler der Solartracker kann man übrigens auch zum Auf-oder Abwandeln verwenden. Das tracking-Teil ist in der "Mache".
Der Wirkungsgrad ist enorm, weil Du beim Abfüllen der Akkus 80% direkt koppeln könntest.
Aber 33 zu 16, das ist kein wirtschaftliches Verhältnis.

von Bernd Schlueter - am 28.12.2016 09:44
Danke für die Anregungen ...
Akkus mit unterschiedlichen Ladestand direkt zu verbinden und noch viel aufpassen ist sicher keine jeden Taglösung ...
Die Akku-Kosten für das Zwischenspeichern ... wie will man das abschätzten? .. ich glaube auch das Fahrakkus überwiegend kalendarisch altern .. dan wäre das wurscht, zudem lohnt sich das für mich alleine vom Energieverbrauch der Fahrzeuge, der Kleine braucht nicht mal die Hälfte vom Großen...!

Wenn es DC/DC nichts zu kaufen gibt dann eben über den AC Umweg ... in dem Spannungsbereich (-120V DC Eingang) sollte es doch was in der so 1 kW Liga geben .... auch mit 2xWirkungsgrad (>90%) bleibt mir immer noch ein Vorteil in elektrischen Kilometern!

Kennt da jemand ein gutes Gerät ?

Uwe

von uwe81543 - am 29.12.2016 06:36
"Wenn es DCDC nichts zu kaufen gibt..", dann nimmt man zweimal 190->48 mit galvanischer Trennung und schaltet sie in Reihe. Die Trennung ist bei der hohen Eingangsspannung in der Regel vorhanden.

von Richard - am 29.12.2016 07:23
Hier ist die Frage einfacher als die Antwort, würde mich aber auch interessieren.
Die " Größe " der Akkus soll keine Rolle spielen. Mit einem Akku fahr ich den anderen hab ich zuhause. ( oder im anderen Fahrzeug ) Wen ich bei meinem Kunde oder Arbeitgeber aus welchen Gründen auch immer , Strom bekomm, wieso soll ich den dann nicht mitnehmen können.
Wen 1 Akku im Keller steht dann gibt es bei den Temperaturen keine " Verluste " ,das ist Heizungungsunterstützung.
Gruß Norbert

von Norbert Kern - am 29.12.2016 09:17
Am Abwärts- oder Aufwärtswandler geht kein Weg vorbei. Meine Idee mit dem zusätzlichen 230 Volt-Netzgerät funktioniert nur, wenn aus dem Akku niedrigerer Spannung geladen wird.
Ist nicht,geht nicht.
Statt Abwärtswandler kannst Du also auch einen Aufwärtswandler nehmen. Sehr grob geht es ja um die zwei Spannungen 100 Volt und 50Volt.
Methode 1:Akkus - an -
Ein oder mehrere passende Abwärtswandler kommen an die 33 Zellen und geben 50 Volt an den zu ladenden Akku. Eingang 100 Volt-Batterie, Ausgang 50 Volt-Batterie.
Methode 2: Akkus +an+
Ein oder mehrere passende Aufwärtswandler kommen zwischen - die 100 Volt-Batterie und - die 50 Volt-Batterie, macht also auch grobe 50 Volt. Der Ausgang kommt an +100 Volt der 100 Volt-Batterie. Du kannst aber auch anders schalten.

Jetzt fehlt nur die Entscheidung zwischen Wahl und Qual. Ein Chinesisch- Wörterbuch hilft allemal. Sollte die Ausgangsspannung nicht passen, verdoppeln kann man sie relativ einfach.
Vorsicht bei Chinesen. Am besten gleich alle Versprechungen halbieren. Es gibt allerdings auch zuverlässige Chinesen. Nur, wo?

Du brauchst unbedingt gute Kühlung. Denn Du weißt, dass Du eine Energievernichtungsanlage betreibst. Schuld daran sind nicht die Chinesen, sondern unser Politikerklüngel.
Du würdest wertvollen Strom einspeisen und billigen zurückkaufen.Nix da, dem Herrn Gabriel ist immer noch nicht aufgefallen, dass die Geldflüsse umgekehrt verlaufen und irgendwo hängen bleiben. Unsere Regierung betreibt auf unsere Kosten eine riesige Stromvernichtungsanlage
Das heißt übrigens Energievernichtungsanlage und nicht anders. Das Sagen hat das Volk und nicht irgendwelche hergelaufenen Oberlehrer.
Deutschland ist führend in der Welt in der Vernichtung von elektrischer Energie, wenn sie aus regenerierbaren Quellen kommt. Jetzt hilfst auch Du fleißig mit.


Ebay, da gibts nur schöne Wandler bis 35 Volt, step up und step down..
Müsste man umbauen, das ist nicht schwer.
Außerdem sind step up-wandler sehr einfach selbst zu bauen. Etwas Geschick ist allerdings erforderlich. Zum Beispiel das Wissen, dass man den Lötkolben nicht an der falschen Seite anfasst.

Ich denke, das Problem sollte mit chinesischer Hilfe schnell zu lösen sein. Den Minister Gabriel zu überzeugen, ist ungleich zäher und unerfreulich. Gerade noch ein schönes Teil in China entdeckt, siehe nebenan!

von Bernd Schlueter - am 29.12.2016 14:46
Die Passenden Wandler sind gefunden.
Einfach in ebay eingeben: "spannungswandler dc/dc" !
Reichen 120 Volt?
Man muss schon ein wenig suchen!

einmal


zweimal

Vorsicht, wenn man an die Grenzen geht!
Evtl muss man dann Halbleiter und Kondensatoren tauschen!

Man kann aber die Spannungen messen und notfalls über einen Transistor und Widerstand/Kühlkörper ein paar Sekunden vorentladen...praktisch ohne Verlust.

Die Spannungsbereiche und den Strom, die Du anstrebst, solltest Du unbedingt genannt haben.

Im Übrigen, wenn Du einige 10 Kilowatt übertragen willst, dann wickelst Du die Drossel selbst, mit Luftspalt, und verwendest solch einen Wandler als Treiber für einen IGBT! Da reicht auch ein Wandler für 1Euro 39.
Ist die Drosselspule groß genug, benötigst Du nicht einmal einen ESR - Kondensator, sondern gar keinen.
IGBTs gibt es sehr preiswert bis 3 kV und 100.000 Watt. Unerschwinglich ist der Megawattbereich auch nicht.

Ehe Du startest, kontaktiere mich bitte! In Bezug auf ESR ist da unbedingt Einiges vorher zu prüfen!

Trotzdem, ehe Du Geld investierst, sollten wir prüfen, ob wir nicht eine Petition im Bundestag anstreben, die den ganzen Verhinderungsspuk für eine dezentrale alternative Energieversorgung beseitigt.
Dazu gehören nur das Briefporto, etwas Papier und Tinte und das Ansprechen einiger vernünftiger Politiker.
Allein der Strom für den Lötkolben kostet mehr! Abgesehen von der Verbrennungsgefahr und der Gefahr durch Stromschläge. Die einzug perfekte Batterie ist das Netz, das dezentrale, natürlich!
Wirkungsgrad 100%, keine Batterieabnutzung!

von Bernd Schlueter - am 30.12.2016 08:22
Da steht 100V auf den Kondensatoren, uiui, ja die würd ich tauschen.

von el El - am 30.12.2016 08:39
Ja, unglaublich, was die Chinesen sich erlauben. So kommen die nicht auf einen grünen Zweig.
Ich denke, ich bestelle mir gleich solch ein Teil und schaue, was man ändern muss.
Aber die andere Lösung mit dem höchst simplen, leistungsstarken und billigen Selbstbau macht vielleicht noch weniger Arbeit.
Halt, Halt! ich lese gerade auf dem billigeren Teil die Aufschrift 200 Volt für die Ausgangskondensatoren und 100 Volt für den Eingang. Hongkong, da gibt es sicherlich sogar eine Reklamationsmögichkeit (Sprachprobleme). Ich frage mal an.

von Bernd Schlueter - am 30.12.2016 09:03

Rechnen

33 mal 3,8 Volt = fast 130Volt zu viel oder wie hoch muss man aufladen?
33 mal 3,7 Volt= 122 Volt immer noch zu viel

16 mal 3 Volt = 48 Volt
130-48 Volt = 82 Volt, auch viel zu viel, obwohl ich denke, dass das Teil aus Nottingham identisch mit dem aus Frankfurt ist.
Wir sollten den gelben Fluss befragen, der fließt weder durch Nottingham, noch durch Frankfurt. Obwohl der Main auch eine trübe Brühe führt und den gelben Fluss sicherlich noch übertrifft.
Ich vermute mal, ein anderer Transistor, dann gehts auf jeden Fall. Kost fast nix. Aber trotzdem, den Lötkolben an der richtigen Seite anfassen! Entlötlitze kostet zwar, lohnt aber.

Also, sag mal was zur Maximalen Lade- und Entladespannung beider Akkus!

Wieviel Volt pro Zelle sind jetzt "in" für Lifepo?

von Bernd Schlueter - am 30.12.2016 09:48
Alles gut!

120V / 33 = 3,64V pro Zelle.

Das ist also um den "großen" Akku aus dem "kleinen" zu laden.

Was nimmt man denn für den anderen Weg?

Reichen die 120V Gleichspannung für ein Schaltnetzteil auf 57,6V?

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 30.12.2016 13:04
Neenee, es wird immer aus dem großen in den kleinen geladen. Das geht tatsächlich sowohl mit einem Abwärts-, wie auch einem Aufwärtswandler. Nein, nur ein Wandler.
Im einfachen Fall mit dem Abwärtswandler, das ist klar.
Ein klein wenig mehr denken muss man, aber wirklich nur ganz wenig. Der Aufwärtswandler wirkt dann als "Ladewiderstand" und nimmt dabei Leistung auf. Die wird fast verlustfrei wieder bei 100 Volt zurückgeführt. Im Endeffekt kommt sich das gleich. Beim Aufwärtswandler muss man vielleicht den Eingangselko verstärken, weil dann der Wandler zwischen zwei Batterien hängt. Achte auf die unterschiedliche Verbindung: +an+ oder , im anderen Fall - an -. Male es Dir auf!

von Bernd Schlueter - am 30.12.2016 14:55
Ne Bernd,
die von dir ausgesuchten Wandler gehen nur aufwärz ! Hab ich schon versucht !
Gruß
Christian

von wchriss - am 30.12.2016 15:19
Die Lösung ist eine zwei-Wege-Induktions-Übertragung. Berührungslos somit Potentialfrei hoch und runter von groß nach klein von Auto zu Haus und umgekehrt.
Ich steh zu Hause oder wo anders auf dem Feld und sag dem System von wo nach wo wie viel Ah wechseln.
Damit ist das Stecker Problem auch gleich gelöst.
Wir gründen eine Schwarmfinanzierung. Wer baut´s ?
Gruß Norbert
PS. wen jemand von Euch mit meiner Idee viel gutes Geld verdient darf er mich gerne mal Einladen.

von Norbert Kern - am 30.12.2016 16:49
@Bernd : Danke für das Suchen .... ich bestell mir mal das Teil aus GB - solange die noch in der EU sind !

Noch mal dei genauen Daten :
Akku groß
"Ruhespannung" : ca. 109 V ich fahr ne Ladeendspannung von 33x3.65 = 120,5 V
(aber damit muß ich nict "überspielen" - man kann auch beim Laden des "Großen" den Kastel abstöpseln!)
Der Kleine :
gleiche Ladeendspannung 16*3.65=58,4 - der muß nicht auf's letzte mAh-chen voll werden
16*3,45 = 55,1 V sind auch noch gut weil damit bei der angestrebte Ladeleistung von ca. 1 kW = 0.1C - auch fast voll!


Grüße

Uwe

von uwe81543 - am 30.12.2016 17:29
Ich würde es mit einem DC800 von der AEG Power Solutions versuchen. Die Version mit 110VDC (IN) und 48 o.60V (OUT) hat ähnliche Abmessungen (19") wie das 1000er :
[www.aegps.com]
aber keinen digitalen Schnickschnack (Prozessor, CAN-Bus etc.)
Drei extern umschaltbare, einzeln einstellbare Ausgangsspannungen (Ladekennlinien) und Strombegrenzung.
Habe gerade nichts schriftliches und keine Abb. zur Hand. Wurde im vorigen Jahrhundert in Sörnewitz bei Dresden entwickelt. Deshalb wohl auch nicht mehr offiziell angeboten.
Werde im nächsten Jahr mal recherchieren.
Kommt gut rüber
woti
(nochmal das 1000er Manual):
[attachment 2108 DC1000_DE.pdf]

von wotan,der ältere - am 31.12.2016 01:11
Wie war das noch mit dem C-Betrieb eines Collins?
Da pumpst Du mit einer einzigen Windung Leistung rein, bis die Funken fliegen oder jemand mit einer zweiten Windung Leistung abzapft. Hat immer schön blau geleuchtet um die Röhren und das Collins! Da habe ich wohl ne ganze Menge Röntgenstrahlung abbekommen.
Ja, die Idee. Spannug, Phasenlage usw, einerlei.Passt immer und erzeugt kaum Oberwellen. heißt ja auch "Collinsfilter".

Mal gleich die Webseite aufschreiben, wenn ich rechnen will:
Collinsfilter

Hier eine abgewandelte Form:
Resonanztransformator

Klar, so wirds gebaut. Wieviel kW sollen es denn sein? Vorschlag: 100
12mm Kupferrohr habe ich bereits. Klar Luftspulen. Eisen und Ferrit sind out.

Direkt galvanisch gekoppelt geht natürlich auch: ein beliebiger PWM-Generator, Spule, Transistor, Diode.
Die fertigen Wandler sind nichts anderes, die haben nur noch zusätzlich Spannungs- und Stromüberwachung.

Warum muss da erst der Norbert kommen und einen auf die Idee bringen?
Ich glaube, ich beschäftige mich zu sehr mit einem verbrecherischen Zahnarzt. Gibt es die in der Schweiz auch? Ruiniert meine Zähne, betrügt und bekommt auch noch Recht.
Es gibt Schöneres im Leben, falls Ärzte es einem nicht rauben.

Wotan, klar geht das mit dem Ladegerät. Das passt ja wie angegossen in der 110 Volt-Version. Sieht aber nicht chinesisch und teurer aus. Wie ich den Laden kenne, kommt es trotzdem von dort?

Was ist eigentlich mit meiner Mikrowelle? Da ist doch alles drin!
Gibt es die auch für 120 Volt? Die nächste Chinesin, die vorbeikommt, frage ich einfach.


Oh, die Japaner haben sogar nur 100 Volt. Ich kenne eine Japanerin.

von Bernd Schlueter - am 31.12.2016 07:46

Strombegrenzung

Lade-und Entladepannungen ändern sich. Damit, wenn da keine Strombegrenzung eingebaut wäre , auch die Strombelastung un Verlustleistung.
Ich nehme an, dass eine Strombegrenzung eingebaut ist. Sonst müssen wir das nachholen.
Immerhin vier Druckknöpfe für die Bedienung, bei denen wir nicht wissen, ob alles anfangs auf "0" steht.
Also, beim ersten Mal auf jeden Fall mit einem ausreichenden Begrenzungswiderstand am Eingang oder Ausgang arbeiten!.


Für fette Leistungen bauen wir tatsächlich ein fettes Collinsfilter mit auf beiden Seiten identischen Aufbau. Da passen dann sämtliche Stromquellen und unterschiedliche Elektroautos zusammen, inem wir entweder den linken oder rechten IGBT mit der Resonanzfrequenz beaufschlagen.
Wer hat das schon vorgeschlagen? Das müsste doch der Roman gewesen sein?

Nein, der Norbert war es:
Zitat

Die Lösung ist eine zwei-Wege-Induktions-Übertragung. Berührungslos somit Potentialfrei hoch und runter von groß nach klein von Auto zu Haus und umgekehrt.
Ich steh zu Hause oder wo anders auf dem Feld und sag dem System von wo nach wo wie viel Ah wechseln.
Damit ist das Stecker Problem auch gleich gelöst.
Wir gründen eine Schwarmfinanzierung. Wer baut´s ?
Gruß Norbert


Ich ernenne Euch dann alle zum "Ritter in der Not"

Ja, drahtlos, mit Induktion, geht das beim Collinsfilter auch.
Damit bekommst Du wirklich alles angepasst, sogar Michaels Hühnerleiter als 80 Meter- Band- Antenne und Susis ausgeliehenen Tesla als Nordlichtsteuerungsgerät.

Die dickste Antennenanlage der Welt

[alles-schallundrauch.blogspot.de]

Ach so:
Ich wünsche Euch allen ein viel besseres Neues Jahr. Heute ist der 1. ,stelle ich gerade fest und die Sonne scheint auch.

von Bernd Schlueter - am 01.01.2017 11:14

Funkamateure an die Front

Die Firma Rockwell - Collins hat inzwischen die Herstellung mechanischer Filter eingestellt und sich ausschließlich auf Kriegstechnik konzentriert.

Für uns gilt es, den Wahnsinn an unterscheidlichen Spannungen und Steckern zu beseitigen, und da helfen die guten alten Collinsfilter.

Ich appelliere also an alle unsere Funkamateure, noch einmal die alten Schmöker zur Hand zu nehmen, die sich mit den "Tankkreisen" an der Anode beschäftigen.
Die Röhre ist tot und mit den sehr viel niederohmigeren Mosfets und IGBTS ist es nicht mehr möglich, im C-Betrieb direkt anzukoppeln, das muss mit einer Drossel oder einem kleinen Netzwerk zum Schutz vor schädlichen Ankopplungsresonanzen erfolgen.
Auf Deutsch heißt es Tankkreis, das ist ein Energiespeicher, aus dem man die Energie in beliebigen Portionen und Spannungen auskoppeln kann, genau, wie eine Tankstelle aus einem großen unterirdischen Tank viele unterschiedlichste Fahrzeuge gleichzeitig abfüllen kann.
Nur ist dieser elektrische Tank nicht sehr groß und enthält nur wenige Joule Inhalt. Es muss also dauernd Energie nachgeliefert werden. Das geht zum Beispiel auch zwischen zwei Elektroautos, die ihre Energie austauschen. Zwei Stecker, berührungssichere, haben ihren Tankkreis mit einer einfachen Transistorschaltung auf beiden Seiten, dazwischen und werden einfach in beide Autos gesteckt und schon kann man in jede Richtung Energie fließen lassen.

Nur haben unsere Monopolisten, die vor allem auch in unserer Regierung sitzen, dafür gesorgt, dass es möglichst viele unkompatible Stecksysteme gibt, die jeden Austausch von Energie unmöglich machen, dazu ein irrsinniges Steuer- und Umlagensystem, das uns potentiell gleich ins Gefängnis bringen kann. Ja, Ihr habt richtig gehört. Elektrischer Energieaustausch ist steuer- und umlagenpflichtig und man verstößt , zumindest dem Gesetzestext nach, gegen Monopolgesetze, wenn der elektrische Energieaustausch die Grundstücks- oder Wohnungsgrenze überschreitet. Die Vielzahl der Adapterstecksysteme, die man mit sich führen muss, samt der Anpassung der digitalen Protokolle und Signalisierungsleitungen, tuen ein Übriges.
Taliban in Afghanistan und meine Freunde im IS sorgen dafür, dass es in ihren Herrschaftsbereichen keine Gedankenfreiheit gibt. Bei uns unterbindet der Monopolkapitalismus jedes Entstehen des freien elektrischen Energieaustausches über Grundstücksgrenzen hinweg, wie es Nicola Tesla anstrebte und damals sogar verwirklichen konnte. In der Zwischenzeit hatten wir einen Rückfall in die Steinzeit und es wundert nicht, dass Fred Feuerstein bevorzugt in Coupées mit steinernen Rädern durch die Gegend braust.

Gleich eine Frage an unsere Funkamateure: Die Güte von mechanischen Filtern kann extrem hoch sein. Weiß jemand, wieviel Energie man in einem Quarzfilter erträglicher Größe und Kosten zwischenspeichern kann? Ich habe schon mehrere Quarzscheiben durch zu starkes Aufpumpen ohne ausreichende Energieentnahme zerstört.
Auch, wenn wir hauptsächlich auf Schwingkreise aus Spuen und Kondensatoren angewiesen sein werden, kann diese Frage interessant sein.

Von der gespeicherten Energie steht da wenig.

Schmökert doch ein wenig in Euren Kellern, die Beantwortung der Frage könnte wirklich interessant werden.

Qarzfilter sind praktisch völlig frei von Verlusten.

von Bernd Schlueter - am 02.01.2017 07:31

Roman hilf!

Um den Energiegehalt eines an der Grenze seiner Zerstörung schwingenden Quarzes (Dickenschwinger) zu berechnen, habe ich folgende Eigenschaften gefunden: (sehr stark gerundet)
Schallgeschwindigkeit: 5 km/s
Elastizitätsmodul: 10^11 N/m²
Bruchlast:10^9 N/m²
Macht 10^(-2) Bruchverformung
Bei 1cm Dicke 0,25 MHz
10^(-4)m Dickenänderung davon rund die Hälfte!
macht bei 1m² Quarzfläche ^2*0,25*10^6 s-1*10^(-2)*10^(-2)m*10^9N=0,5*10^11W
oder bei 10cm² Quarzfläche 100 MW Schwingenergie.
Jetzt kenne ich den piezoelektrischen Kopplungsfaktor nicht und schätze mal, dass dann 100kW übrig bleiben...
Könnte reichen, muss aber nicht. Vor allem habe ich ungenau und ohne Reserve zum Zerspringen des Quarzes gerechnet. Zudem kenne ich mich mit den Matritzen für die verschiedenen Quarzschnitte nicht aus. Auch ist ein Quarz von 10cm² Größe ein ziemlicher Kawenzmann...

Habe noch einmal quer gerechnet, demnach könnte es größenordnungsmäßig hinkommen.

Aber es gibt ja auch noch Luftspulen und Kondensatoren mit 100% "Koppelfaktor".

Ohne die preiswerten und leistungsfähigen Halbleiter hätte man früher an solche "verrückten" Sachen nicht einmal zu denken gewagt.

von Bernd Schlueter - am 02.01.2017 11:30

Tankkreis von Aldi

Der 1700 Watt-Induktionskocher ist doch sehr einfach aufgebaut: Der Tankkreis besteht aus einer Kupferlitzen-Luftspule von 28 Windungen im Spialform, der Schwingkreiskondensator ist ein MKP vom 0,3µF und 1250 Volt. Stromversorgung über Vollweggleichrichter und 8µF MKP-Kondensator, also mit pulsierender Gleichspannung, wegen PFC. Stromzuführung über eine kleine Ringkerndrossel. Ist der Tankkreis aufgeladen, schaltet die Regelschaltung bei der entsprechenden Schwingspannung den einen einzigen IGBT ab. Das ist leise hörbar. Kommt Eisen in die Nähe der Spule sinkt die Kreisgüte um ein Vielfaches und die gesamte hineingepumpte Leistung verschwindet in den äußersten µm des Topfbodens. Also, da ist nichts zu sehen von irgendwelchen HF-Ankoppeldrosseln, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Der Schwingkreis ist ohne irgendwelche Schutzmaßnahmen direkt ans drain des IGBT gekoppelt. Wie in alten Zeiten an meiner Paula 35, die ich damals ebenso schonungslos zur Rotglut brachte. Nein, nichts als Schutz irgendwo zu erkennen. Lediglich ein winziger 1nF - 275V - Kondensator ist zwischen drain und source geschaltet.
Die Rückwärtsdiode im IGBT alleine schützt also gegen Überspannung. Den Röhren fehlte diese Diode damals, dann sprangen die Funken über, bis die Anoden selbst die Elektronen bei Weißglut aussandten.
Marconi musste damals ungleich mehr Aufwand treiben. Allerdings erzielte er mit den damaligen Ignitrons (Funkenstrecke) und Luftspulen bei sehr gutem Wirkungsgrad auf Poldhu (Cornwall) 25kW, genug, um Nordamaerika zu erreichen. Sein Tesla war damals noch nicht lieferbar, sonst hätte er ihn mit Sicherheit auf die Luftspule gestellt und geladen.

von Bernd Schlueter - am 03.01.2017 05:57

Re: Marconi und Tesla

Zitat
Bernd Schlueter
.... 25kW, genug, um Nordamaerika zu erreichen. Sein Tesla war damals noch nicht lieferbar, sonst hätte er ihn mit Sicherheit auf die Luftspule gestellt und geladen.


Oh Bernd, Marconi kannte "seinen Tesla" gut. Kein Auto, eher menschlich, hieß Nikola und war in Amerika. Vielleicht hat er ja das Signal aufgefangen, das Marconi gesendet hatte?

Jedenfalls soll - so geht die Geschichte - hat Marconi den Herrn Tesla seinerzeit besucht. Ob er sich das was abgeschaut hatte? Na ja, Anregungen auf jeden Fall.

Gruss, Roland
Habe (m)einen Induktionskocher Silvester mal wieder genutzt, oder besser "nutzen lassen". Habe dafür extra eine Inderin kommen lassen, die mir Pakoras auf dem WOK induktiv gebrutzelt hat. Also eher ein menschliches Energie-Laden durch Nahrungsaufnahme.

von Hotzi-47 - am 03.01.2017 10:04
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