Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 5 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, R.M, schachtelhalm, Sven Salbach, omitreligion, thegray, el El, Berlingo-98, Christian s

Batterien selber bauen

Startbeitrag von schachtelhalm am 03.03.2017 09:31

Ahoi liebe Elektro- und Solarforscher,

es wird viel zu wenig geforscht, deshalb nehmen wir das besser selbst in die Hand.

Das Elektroauto ist ein alter Hut und hat schon funktioniert, als Benz und Daimler sich um das Motorenpatent gekloppt haben.

Batterien hat es damals auch schon gegeben, ehe der Bleianker mit garantierter Selbstvernichtung erfunden wurde.

Es fahren noch genug Schätzchen rum, mit Batterien die weit jenseits der Garantiegrenze von modernen Lithium Batterien aller Art liegen.

Das Patent ist abgelaufen. die OpenSource Batterie kommt. Man kann sie nicht kaufen. Man muss sie selber bauen. Nehmen wir den Fehdehandschuh auf?

Hier mal eine Idee:

[www.youtube.com]

Die Verwandtschaft gibt es im Laden, teilweise idiotisch teuer und deswegen keine Konkurrenz zu Lithium. Aber im Eigenbau sieht die Rechnung womöglich anders aus.

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

Antworten:

Meiner Erinnerung nach haben Nickel-Eisen-Akkus eine hohe Selbstentladung und einen geringen Lade-Entladewirkungsgrad. Gegenteilige Aussagen irritieren mich jedoch:

90%Wirkungsgrad?

Wenn ich es pessimistisch sehe, ist hier bei den 90% der Elektrolysewirkungsgrad gemeint, dann hätten wir wohl die Energieprobleme der Welt gelöst.
Ansonsten, lieber tonnenweise Nife Akkus als Wasserstoff speichern? Bei dem angeblichen Wirkungsgrad konnte man auch beides betreiben, sind die Nifes voll, dienen sie als unzerstörbare und wirkungsgradstarke Elektrolysierzellen. das entstehende Schwerwasser verkauft Ihr dann nach Indien für die Herstellung der Friedensbomben. Als Nebenprodukt.
Energiemasse: 40kg/kWh?

Auf jeden Fall ein sehr interessanter Hinweis. Hoffentlich nicht alles geflunkert.

Mal überlegen: in meinen Nicads habe ich bereits 400kWh in die Wasserstoffelektrolyse gesteckt. Hätte ich den aufgefangen, hätte ich die Heizenergie von 40 Liter Benzin für die Webasto gespart. Das entspricht in etwa dem, was ich an benzin für die Webasto getankt habe.
Im Gegensatz zu den Nifes wurden meine Nicads aber durch das Überladen zerstört.

von Bernd Schlueter - am 03.03.2017 11:29
Die Zellen sind der Totale Schrott..eigenen sich so gut wie für gar nichts..
Ich hatte das damals mal aufgegriffen,
Völlige Zeitverschwendung die Teile, leider...
Da gibt es andere Akkustyen die man selber bauen könnte..nur sparen tut man da nichts..
Der Bereih indenen die Sinn machen ist winzig klein..
Google mal nach Nickel Eisen..dann siehst Du, das die eigentlich zu nichts zu gebrauchen sind,.
[zukunftswerkstattverkehr.wordpress.com]

Aber ganz einfach..bau doch einfach mal eine einzige Zelle und Räum mit den Gerüchten auf..und berichte

von Sven Salbach - am 04.03.2017 06:36
oder ersteigere doch mal eine echte und experemtiere mit ihr..
Ist im Forum schon wieder das Zeitlimit geändert worden, wie lange man Beiträge editieren kann?!
Ach ja, und die Zyklenfestigkei is unterirdisch!!
Schau Dir mal Datenblätter der Zellen an...
Für ein El völlig unggeigne..für eine Solaranlage wirtchaftlich irrsin da extrem überdimmensioniert werden müüsse..
Als Standby Batterie gegen Stromausfall machen die sich evtl ganz gut..das wars dann auch...

Ich meine die Real brauchbare Zyklenzahl lag bei deutlich unter 1000!!!

Wenn man z.B. mit LiFePo4 oder LiPp vergleicht! und das bei erheblich mehr Gewicht

von Sven Salbach - am 04.03.2017 06:53
Hat schon so seine Gründe, warum die wieder vom Markt weitgehend verschwunden sind.
Ich würde da keine Kosten und Zeit reinstecken.

Es gibt jetzt Lithium und Akkus damit in seinen vielen verschiedenen Unterarten:
Mit Ni, Ni-C, Mangang, Eisenphosphat, und sogar mit Titanat.

Da kann man sich alles aussuchen, von 500 Zyklen Nennwert bis zu über 20.000. Und so unterschiedlich sind dann auch die Werte für Gewicht und Leistung und Energie und Preis.

Wer will da ernsthaft mit Nickel-Eisen anfangen?

Viel mehr interessieren mich Daten und Werte und so für die Bollore Akkus und für die neuen SWATCH Akkus.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 04.03.2017 12:35
Was sich an dem link so interessant anhört, sind die von mir vollkommen bezweifelten 90% Wirkungsgrad bei der Wasserstofferzeugung , sobald die Batterie voll ist. Ohne,dass sie darunter leidet. Selbst ich würde dann zum Verfechter der Wasserstofftechnik. Aber,weit gefehlt, da verteidige ich doch lieber das Gebrüderpaar Grimm, das erzählt die besseren Märchen.
Trotzdem, an demNano-Kohlenstoffgeröhre aus Graphen ist schon was Wahres dranund kommt schon langsam in den Bereich der Massenproduktion. Auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf wurde es jedenfalls schon als Füllstoff für Composits angeboten, freilich, nicht billig, aber leicht und Riesenoberfläche. Ich würde sagen, das ist die eigentliche Information, die die Auszeichnung mit dem Schachtelhalmpreis verdient.

von Bernd Schlueter - am 04.03.2017 16:56
ich hab hier immer noch mangels Motivation und Zeit den geschweißten 5000L Öltank im Keller stehen. Irgendwas Vernünftiges damit bauen wär mir grad recht, aber dieser Akku scheints dann doch nicht zu sein. Schade.

von el El - am 04.03.2017 17:18
in der Zwischenkriegszeit wurden fast alle Eisenbahnwaggons mit Nife akkus beleuchtet. Ein Generator unterm Waggon mit Flachriemenantrieb so groß wie eine Mülltonne , Drei hölzerne Nife Kisten ich glaub so groß wie ein Kühlschrank und einige funzelige Glühlampen im Waggon .Haben lt den Eisenbahnern angeblich Jahrzehntelang funktioniert

Als 1980 so einer verschrottet wurde hab ich mir eine solche Kiste geholt in der einige 30x15x8cm Zellen in verlöteten Metallgehäusen waren. hab damit Jahrelang im Keller eine 12 V 40W Lampe betrieben. Bei Motoren ist die Spannung schnell zusammengebrochen. bis dann eine Netzstromlampe rein kam. Zwei oder drei Zellen liegen bei mir noch rum . Ich kann gelegentlich nachschauen ob noch irgendwas zum Laden geht.

von Christian s - am 04.03.2017 17:44
Hallo,

ich finde es wird wenig mit nachbaubaren Akkumulatoren experimentiert, hier findet man was dazu:
[overunity.com]
[de.wikipedia.org]

Mich wundert dass es bis heute anscheinend nichts DIY - fähiges gibt was halbwegs einfach zu bauen ist, dauerhaft funktioniert vielleicht auf Kosten des Leistungsgewichts, dass fände ich verschmerzbar, wenn man z.B. lediglich ein Kurzreichweitenfahrzeug bauen möchte z.B. 30 km für die häufigsten Strecken vor Ort.

Gäbe es nicht die Möglichkeit eine einfache Thermalbatterie zu bauen? Wenn man bedenkt, dass in Deutschland 3-6 Monate lang die Temperaturen ohnehin so sind dass die Akkus von einer Batterieheizung profitieren finde ich eine Thermalbatterie garnicht mehr so schlimm vom ständigen Energieverbrauch her damit die Salze flüssig bleiben.

Ich finde ein Akku sollte tatsächlich hermetisch verschlossen gut funktionieren, mich nervt ein Akku wo man immer eine Wasserwartung durchführen muß und Angst vor Knallgas haben muß.

Ich verstehe nicht warum die Firefly Akkumulatoren (fortgeschrittene Bleiakkus mit beschichtetem Graphit-Schaum statt schwerer Bleiplatten) billig massenhaft erhältlich sind, die könnten preislich sicherlich den Li-Ion Akkus was entgegensetzen dazumal diese Akkus in bestehenden Blei-Akku-Firmen produziert werden können:
[fireflyenergy.com]

Datenblatt:
[fireflyenergy.com]

Datenblatt eines 12 Volt Akkus:
[fireflyenergy.com]

Weiteres darüber:
The company’s proprietary technology comprises a carbon foam based porous foam with thousands of open cells/pores.

Carbon foam structure redistributes the small separator reservoir of a conventional battery to the pores of the active foam battery plates themselves. This increases the efficiency of the lead-acid chemistry because each microcell has its full complement of sponge lead or lead dioxide and sulfuric acid electrolyte.

In carbon foam, the discrete microcells collectively make up a new type of electrolyte structure (3-D electrode, pictured on the left). This results in higher power, energy and cycle life, as well as greater energy delivery and faster recharge capabilities relative to a conventional lead-acid battery.

When compared to lead-acid chemistry, Firefly’s advanced battery technology increases the cycle life by a factor of two to three times, but it can be built for three-fifths the cost of other advanced material batteries.


Gruß, Dragan

von omitreligion - am 07.03.2017 18:50
Hallo

Hat gute Gründe nicht hochstromfähig und nicht länger haltbar als herkömmliche Bleianker.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.03.2017 19:18
Hallo Roman,

vielen Dank für die Info.

Mich wundert nur warum man dann solche Akkus auf den Markt bringt, wenn Sie tatsächlich keine technischen Vorteile gegenüber der herkömmlichen Technik besitzen..... Das spricht sich doch schnell rum und dann ist jede Investition umsonst.

Ich habe mal von einem Eisenbahner erzählt bekommen dass es früher Loks gab die dicke Traktions-Bleiakkus hatten die einfach in eigenen Werken regelmässig recycelt wurden, hat man seine eigene Produktion :) ist es preislich wieder konkurrenzfähig.

Gruß, Dragan

von omitreligion - am 08.03.2017 09:54
Zitat
el El
ich hab hier immer noch mangels Motivation und Zeit den geschweißten 5000L Öltank im Keller stehen. Irgendwas Vernünftiges damit bauen wär mir grad recht, aber dieser Akku scheints dann doch nicht zu sein. Schade.


Nun du brauchst Anregung - mach einen thermischen Speicher draus !

von thegray - am 08.03.2017 18:07
Hallo

Ist richtig und gilt heute noch defekte Staplerakkus recyceln kostet knapp die Hälfte wie neue.


Gruß

Roman

von R.M - am 08.03.2017 18:21
Wenn ich mir die ansehe:

[www.hemmings.com]

Dann müssen die Edison Dinger schon unheimlich haltbar gewesen sein. Wenn ich woanders lese, dass ich alle 20 Jahre die Lauge wechseln muss, ... ich habe noch keine Blei Batterie gehabt, die wesentlich älter als 5 Jahre geworden ist und ich habe langsam den Verdacht, dass auch die 12V Batterie in unserem i-MiEV langsam reif ist.

Meine DEAC Zellen sind mehr als 10 Jahre alt geworden, ehe sie bei einem Umzug verloren gingen.

NiFe (Edison), NiCd und NiMH sind im Wesentlichen das selbe und meine alte Power Box (Luftpumpe und Starthilfe) funktioniert heute nur noch wenn ich der 10 Ah Bleibatterie eine 2500 mAh NiMh Batterie aus 10 Mignons parllel schalte, die aus dem selben Kaufjahr stammt.

Im Auto sehe ich den Edison nicht, aber in der Solartechnik vielleicht schon?

1,2V gegen 3,6V heisst, dass ich dreimal soviele Zellen brauche wie bei Lithium. Damit ist der Aufwand wohl dreimal so hoch.

Wenn es glingt in der Küche Karbonfasern zu züchten und mit Nickel und Eisen zu beschichten, dann könnte des Leistungsgewicht interessant werden. Mit Blei werde ich zuhause ganz gewiss nicht experimentieren. Bei Lithium bin ich mir auch nicht so sicher,

von schachtelhalm - am 08.03.2017 21:27
Wenn ich betrachte, wie oft ich in der Küche das Essen anbrennen lasse, könnte ich mit dem Nachschub an Kohle durchaus dienlich sein.
Moment, was riecht da so komisch?

Eisenhydroxyd, beständig in Verbindung mit Nickel.

von Bernd Schlueter - am 09.03.2017 06:00
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.