Zum Tesla hinübergeschielt

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 23.03.2017 09:43

Ladekurven S8

Da ich gerade grundliegend Ladeverfahren studiere und plane, schaue ich mich ein wenig um.
Beim Tesla entdecke ich, dass die Ladezeit von vielen Faktoren abhängig ist, die Horst98 für uns dokumentiert hat, unter anderem von der Temperatur. Also, einen Akku komplett in 20 Minuten zu laden, das geht nicht, allenfalls, unter günstigen Bedingungen zu 80% in der doppelten Zeit.

Wenn der Tesla aus abgerundet 90.000 Panasonic 18650er Zellen aufgebaut wäre, wären das schwindelerregende ca 900 parallelgeschaltete Zellen...

Ich weiß nicht, ob das tatsächlichnoch immer noch so ist. Das hätte auf jeden Fall den Vorteil, dass Streuungen in der Kapazität sich statistisch herausmitteln und ein kompliziertes Managementsystem praktisch überflüssig ist. Sicherungen zwischen den parallelgeschalteten Akkus, sichtbar, und Maximal- und Minimalspannungsüberwachung, das könnte bei minderen Anprüchen genügen.
Ich möchte ja keinen Tesla bauen, sondern nur Erkenntnisse auf unsere bescheidenen Modelle übertragen. Paul aus Nymwegen hat die Möglichkeit, packs von mit Sicherungen parallelgeschalteten Akkus weitgehend automatisch zu fertigen. Deshalb mein Blick zu den Teslas.

Ansonsten lese ich mich gerade in aktive balancing-Verfahren ein, da erscheint ja dauernd Neues und Verbessertes und ich finde auch schon die ersten Synchronwandler mit ihren 95% Wirkungsgrad, wobei jede stärkere Zelle jede schwächere Zelle mit bis zu 7 Ampere stützen kann, während der gesamten Einsatzzeit, also beim Laden und beim Fahren.
Nachdem unsere Universalplatine erfolgreich arbeitet, denke ich über solche Verbesserungen nach, aber trenne Batterieüberwachung und balancing, das noch nicht verwirklicht ist, voneinander. Zur Zeit nur monitoring, weil es so modern ist, sich Denglisch auszudrücken.
Zunächst überwachen wir nur und zeichnen während der Fahrt und während des Ladens auf dem laptop auf und überlegen, was wir mit den gespeicherten Daten dann anfangen. Auf dem Rückweg könnten wir dann über jeweils einen Optokoppler passiv balancieren, oder über zwei Optokoppler auch aktiv...
...wenn ich jetzt aber in die Heliforen schaue, staune ich nur, was es schon alles für wenig Geld gibt, und das, was Gero auf die Beine gestellt hat, muss ich ja wohl erst einmal in Augenschein nehmen. Ist das etwa active balancing?

Antworten:

Fundstelle Texas Instruments

Gibt es schon alles

Es existieren außerdem so viele Baupläne im Netz, dass es nicht lohnt, wenn wir selbst entwickeln. Selbst Gerber-Dateien für die Platinen, mit denen wir direkt aus China bestellen können. Also, wer braucht ein ordentliches BMS? DieBastelei hat ein Ende. Defekte Batterien sollten bald der Vergangenheit angehören und die Lebenserwartung wird stark erhöht.

von Bernd Schlueter - am 23.03.2017 11:05
Man auch da fällt mal ein Groschen.....
Jahre sinnfreien referieren "bis auf´s Blut, und dann trotz dessen das man drauf Aufmerksam gemacht wurde ....µC sind Scheixxx weil..... und Inhaltliche aussagen wie " wenn nur Analog" ......

Es geschehen noch Zeichen und Wunder, zu Lebzeiten

von thegray - am 23.03.2017 18:11
Die Störimpulse schlagen tatsächlich in voller Stärke durch, aber die sind nicht größer als der Arbeitsbereich, also begrenzt. Unter Tausenden ungestörten Impulsen fallen diese nicht mehr ins Gewicht, die wir an jeder Stelle aufintegrieren = hochzählen.
Nachteil: unsere Logik ist ziemlich langsam. Dass es so gut funktioniert, hätte ich vorher nicht gedacht. Schöpfen wir jedoch die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors voll aus, ist sofort das Chaos da. DieMesswerte der einzelnen Zellen trudeln im Abstand von Sekundenbruchteilen, also langsam ein. Bus: Zweidrahtbus bzw. bluetooth.

von Bernd Schlueter - am 23.03.2017 19:07
Zitat
Bernd Schlueter
Wenn der Tesla aus abgerundet 90.000 Panasonic 18650er Zellen aufgebaut wäre, wären das schwindelerregende ca 900 parallelgeschaltete Zellen...


Wer hat Dich denn zu dem Schwindel erregt? 90.000 Zellen??????
Wären dann rund 900 kWh. Das wär mal was. Schwindel.

Oder meintest Du 9.000 Zellen. Dann wärs irgendwie realitätsnaher.
9000 Zellen á ca. 10 Wh ergeben rund 90 kWh. Das klingt nach Model S. Musk-EL-Car.

Gruss, Roland
Wolltest wohl wieder nur mal prüfen, ob ich alter Mann Deinen Schwindel bemerke. Pardon, sehe gerade, dass Du ja zum Tesla schielst. Also nicht richtig schaust. Da kommt dann diese Überschätzung um den Faktor 10 raus.

von Berlingo-98 - am 23.03.2017 22:51
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