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elweb Batterie
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36
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten
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Bernd Schlueter, Berlingo-98, thegray, Emil, Martin Heinrich, sharpals, Peter End., laase

Messdatendarstellung

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 04.04.2017 16:35

Roman hatte mich auf die Idee gebracht:

Jetzt haben wir es selbst gebaut: Spannungsüberprüfung und Aufzeichnung der Spannungen aller 20 Akkuspannungen während der Fahrt und während des Ladens.

Leider ist das Programm nicht ganz open source und wir würden an dem schönen Programm von Ulrich Albert Maaßen aus Mönchengladbach noch einige Verbesserungen anbringen. Ohne etwas sourcecode zu aufwendig.

Deshalb eine Frage an alle: Kennt Ihr weitere , ähnliche Programme, an denen man Änderungen vornehmen kann?

Hier das Programm:

Vielleicht können wir da mitwirken oder selbst etwas auf die Beine stellen?

Ob ich es mal ins Bochumer Labor mitbringe?

Für die Waldmühle habe ich schon weitere Pläne.

Antworten:

Hallo Bernd,

schau Dir dies Gerät an: LipoWatch

In der Bedienungsanleitung gibt es viele Hinweise auf Auswerteprogramme. Alles per download im Netz verfügbar. Ist halt Modellbaubereich, sollte aber für unsere NiCd Akkus auch funktionieren. In der Bedienungsanleitung steht:
"Auswertung erfolgt über ein in Excel integriertes Programm. Das entsprechende Programm gibt es kostenlos auf unserer Homepage www.sm-modellbau.de
Unterstützung durch die LogView Software www.logview.info
LogView ist ein sehr umfangreiches und doch einfach zu bedienendes Auswerteprogramm für den PC, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Mess- und Ladegeräte aus dem Modellbaubereich unterstützt."

Ich habe einen LipoWatch plus Anzeigemodul hier, er sollte spannungsmäßig für 6 Stück SAFT NiCd Blöcke in Reihenschaltung gehen. Der Hersteller hatte mir das explizit auf meine Anfrage hin per e-mail bestätigt. Ist aber noch nix in Betrieb genommen, kann also noch keine Anwendererfahrungen hier bekannt geben. Ich war übrigens vor einiger Zeit durch einen Hinweis von Manfred hier in den Foren auf dieses Gerät aufmerksam gemacht worden.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 07.04.2017 09:46

Wofür bin ich überhaupt erst aufgestanden?

Das Ding scheint ja wirklich perfekt zu sein und 15 Akkus gleichzeitig überwachen ist bei dem Preis eine Leistung. Muss ich mir näher anschauen und bestellen. Auf logview sind wir vor wenigen Stunden auch gekommen, das passt auch an unser serielles Gerät und kann unglaublich viel. Trotzdem denke ich noch über ein einfaches Interface ohne Laptop, nur mit Bildschirm, nach. Preislich kann unsere Kiste mithalten und geht auch für beliebige Akkus. Die seriellen Daten laufen sauber ein und werden zur Zeit noch mit der software von UA Maaßen dargestellt. Mit einigen Haken und Ösen. Logview kann das vielleicht besser?
Es ist schon etwas mühsam, sich durch alle Finessen der Bedienung durchzuwühlen. So kam ichauf den Gedanken, vielleicht doch selbst zu programmieren. Dann weiß man wenigstens, was man sich gedacht hat...Ist dann wirklich open source. Aber jetzt erst mal an das, was Du vorgeschlagen hast. Vorgestern, beim Nachladen in Düsseldorf, hatte ich 3/4 Stunden Zeit, mich mit der Software auseinanderzusetzen und fand eigentlich für alles, was ich bemängelte, eine Ersatzlösung.
Wenn alles läuft, kommen wir auf dem Weg in die Berge gerne vorbei und schleppen die Reifenberger auf etwas höheres, der Großglockner steht noch an. Aber Du hast ja noch was Berlinerisches herumstehen, dass würde mich nun doch sehr interessieren. Du weißt, wir benötigen Übungsobjekte für unseren Batterielogger.
festgestellt: Am sinnvollsten ist die scrollende oszillographische Darstellung. Das wichtigste ist die Vergleichsdarstellung: aus der Reihe tanzende Batterien sind sofort zu erkennen. Mal sehen, ob mit der logview-software das Anlegen einer Korrekturtabelle möglich ist. Immerhin steht da etwas von Excel, da kann man das.
Vorsicht! angeblich kurzschlussfeste chinesische Spannungsregler halten nicht das, was versprochen wurde: eine ganze Leiterbahn hat der durchgeschmolzen. Wir sind hier doch nicht in China!
Also, wenn man so etwas weiß, dann bin ich einfach nur begeistert!

von Bernd Schlueter - am 07.04.2017 10:52

Re: Wofür bin ich überhaupt erst aufgestanden?

Zitat
Bernd Schlueter
Das Ding scheint ja wirklich perfekt zu sein und 15 Akkus gleichzeitig überwachen ist bei dem Preis eine Leistung.


15 Lipos max. Bitte auf die maximale Gesamtspannung von 60 Volt achten. Dann bleiben max. 7 SÄFTE übrig für die gleichzeitige Messung.
Also im Berlingo max. 7 SAFT Blöcke, oder im Hotzenblitz max. 15 Li-Fe messen und loggen. Arbeit gibts also genug für mein LipoWatch.

Zitat
Bernd Schlueter
..... unser serielles Gerät


Interessiert mich. Schick mal Infos inklusive Foto und so. Könnte es für die weiteren Säfte in meinen Berlingo einbauen. Mein LipoWatch geht bisher (spannungsmäßig) nur für 6 Säfte. Da ich aber Blocküberwachung habe, alles steckbar, kommt die 6er Einzelüberwachung dann nur an den problematischen Block. Zum Mitschreiben der Daten während der Fahrt, beim Entladen, beim Rekuperieren und vielleicht auch beim Laden im Stand. Datenlogger sozusagen. Wenn ihrs schon habt, brauch ich nix selber zu entwickeln (was noch lange dauern könnte...).

Gruss, Roland
Was soll die Frage im Titel? Wir hatten über das Gerät seinerzeit im Forum diskutiert. Überlesen? Irgendwie nicht bemerkt?

von Berlingo-98 - am 07.04.2017 21:09
LogView, prima, bin noch zu neu im Thema, wird getestet , hat den gleichen, einfachen UDP-Eingang. UA Maaßens serialcomgrapher läuft optisch sehr schön, aber leider produziert irgendetwas Fehler. Wahrscheinlich das Programm von Albert...Werde versuchen, ihn zu kontaktieren. Ist besser, wenn der Autor selbst sieht, wie sein Programm sich im Einsatz verhält.

Also, je eine mit 4kV isolierten Optokopplern angeschlossene CPU sendet in ASCI die gemessenen mV in drei ASCI-Bytes , Stopbit und end-bit und übergibt damit an den nächsten Prozessor, 10 davon.

Auf einer Platine von 5X5cm befinden sich vier Prozessoren, jeder versorgt von der jeweils ersten Zelle, an die er angeschlossen ist (6 Volt bei Nicad über Spannungsregler)
Also kann man mit einer Platine wenn zu 4/4 bestückt, 8Batterien messen.

Serialcom empfängt, zählt die über den Zweidrathtbus einlaufenden Zahlen zwischen 000 und 999 und ordnet sie den beliebig vielen Kanälen zu.
Die Software enthält ein terminal, in denen alle Messwerte völlig fehlerfrei dargestellt werden. Kleine Streuungen sollten noch korrigiert werden. Kann Maaßens software noch nicht. Aber Logview kann es, ist aber umständlicher zu bedienen, können wir noch nicht perfekt.

Da Alberts software spinnt, wenn es um mehr als vier Eingänge geht, die gleichzeitig dargestellt werden sollen, werden nur vier farbige Linien in seinem "Oszillographen" = trend ausgegeben, über Stunden, die ganze Fahrt und Laden obendrein. Abspeicherbar und rückspielbar, also, eigentlich ein sehr schönes Programm. Um die übrigen 16 Batterien, bei Dir 27, darzustellen, verwenden wir sehr kleine Schnipsel seiner "simple graphs", alle 20 untereinander. Ist alles in Ordnung, sieht man sie nicht, sie befinden sich außerhalb des Darstellungsbereichs und knallen knallrot herein, wenn sie in der Spannung aus dem unsichtbaren Pulk der intakten Akkus ausscheren. Dann halte ich an und wähle die vier von den 20 Kanälen an, in denen etwas vorgefallen ist und unterziehe diese der genaueren Betrachtung. Wenn ich Albert besuche, werde ich versuchen, dass wir alle 20 bzw 27 und mehr Battereien in einem einzigen Oszillogramm darstellen können. Alle aufzulösen , ist nicht erforderlich, fällt eine aus dem Pulk, ist auch nur diese interessant und genau auszumessen. Die dargestellten Kanäle kann man dann entsprechend umwählen. Du kannst auch nach der Fahrt studieren, es bleibt alles, wie original, registriert. Solch ein Programm zu schreiben, ist viel Arbeit und ich denke, Albert hat kein Problem, es genau an unsere Bedürfnisse anzupassen. Wenn nicht, und er hat viel zu tun, "begnügen" wir uns mit logview und den vielen anderen, im Netz befindlichen Programmen. Also, der Reifenberg steht an und das nur, wenn der Himmel hold und uns Luis Trenker in die Berge dahinter lockt. An der Waldmühle müssen wir auch noch vorbei und bei Wolfgang bei Würzburg, der die Platine, den Prototyp, in Lochrasterverbleiung mit einer einzigen Lithiumzelle testet. Der weiß noch gar nicht, welche Möglichkeiten sich in seiner Platine verbergen...Osterüberraschung.

Ach so, zum Empfang und zur Darstellung eignet sich jedes UDP-terminal, also auch jedes smartphon, dem man ein terminal verpassen kann. Dann natürlich nur die Endlosreihe der Kanalnummer und der Messwerte dezimal.
Oder eben ansprechender dargestellt mit logview, das es auch für Android gibt, also auch Linux. Alberts software läuft nur auf unseren windows-Rechnern. Äppel haben wir nicht.
Wenn ich bloß den Wotan mal ans Telefon bekäme...

von Bernd Schlueter - am 08.04.2017 09:09
Ich verwende auch LogView allerdings zusammen mit Celllog8 und dem iCharger 208B.

Ich bräuchte aber eine einfache Lösung womit ich bis zu 12 unabhängige 8S Blöcke am Balanceranschluss überwachen kann. Ideal wäre das mit enem Bluetooth-Sender pro Batterie und einer App für ein Android-Tablet.

Kennt jemand einen USB-Bluetooth Wandler?

Damit könnte ich dann eine Android App schreiben die dann entweder die Daten vom Celllog8 oder vom Lipowatch ausliest und den Zustand darstellt.

von Emil - am 08.04.2017 13:52
Zitat
Berlingo-98
Hallo Bernd,

schau Dir dies Gerät an: LipoWatch
....hier, er sollte spannungsmäßig für 6 Stück SAFT NiCd Blöcke in Reihenschaltung gehen. Der Her­s‍teller hatte mir das explizit auf meine Anfrage hin per e-mail be­s‍tätigt. Ist aber noch nix in Betrieb genommen, kann also noch keine Anwendererfahrungen hier bekannt geben. Ich war übrigens vor einiger Zeit durch einen Hinweis von Manfred hier in den Foren auf dieses Gerät aufmerksam gemacht worden.

Gruß, Roland



Eine Überlegung ergänzt um Ver­s‍tand und LEsen der Anleitung - zeigt einem das es -
A; Für das was es in den Franzosen lei­s‍ten sollte - Spannung­s‍technisch ungeeignet.
B: Und wenn so wie es ist Verwendung findet zu Teuer um 4-5 von den Teilen zu verbauen - man dazu noch entsprechende Anzahl von Displays oder wieder Programmierarbeit an­s‍teht.
C: Da könnte man auch genauso gut Sven heranziehen und seine Gerät anpassen.

von thegray - am 08.04.2017 14:43
Unsere Teile, die haben noch keinen Namen und können zwei direkt nebeneinanderliegende Batterien bis ca 20 Volt messen, also pro Prozessor. Einfach deshalb, weil eine Batterie den Prozessor versorgt, und zwei gemessen werden können. Die Spannung des zweiten Akkus ergibt sich durch Messung der Gesamtspannung minus die des ersten, numerisch abgezogen. dabei traten Überraschungen auf, wohl atmeltypisch. Das Problem haben wir abergroßenteils gelöst. Zum nächsten Zellen- bzw. Batteriepaar dürfen 4 kVolt auftreten, die Optokoppler vertragen das. Wir können auch für höhere Batteriespannungen anpassen. Plutonium-Nitroglycerinzellen und schlimmer... Nicadeinzelzellen geht nicht, aber ab jeder Art Lithium. Dabei sparen wir sogar den Spannungsregler ein. Auf jeden Fall wirds deutlich billiger als alles Vorgestellte. Software wird nicht mitgeliefert, das würde sonst Lizenzgebühren kosten. Die Autoren haben sicherlich viel Arbeit mit den Darstellungsprogrammen und sollten dann wenigstens mal vom Osterhasen gewürdigt werden.
Das gilt auch für die von logview. Kommen die Autoren aus Bayern, genügt auch ein freundliches "Vergelts Gott". Bayern sind genügsame Leute.

von Bernd Schlueter - am 08.04.2017 17:24


Gleiche Problem !
Ähnlicher Preis
5V Pro Anschluss
Da sich die Multi-Chemie nur auf Lixx bezieht.

von thegray - am 08.04.2017 19:53

Re: "nur"Messdatendarstellung

Zitat
thegray
Eine Überlegung ergänzt um Ver­s‍tand und LEsen der Anleitung - zeigt einem das es -
A; Für das was es in den Franzosen lei­s‍ten sollte - Spannung­s‍technisch ungeeignet.
B: Und wenn so wie es ist Verwendung findet zu Teuer um 4-5 von den Teilen zu verbauen - man dazu noch entsprechende Anzahl von Displays oder wieder Programmierarbeit an­s‍teht.
C: Da könnte man auch genauso gut Sven heranziehen und seine Gerät anpassen.


Bei allem Respekt für Deine Einschätzung lese ich aus den technischen Daten des LipoWatch dieses hier:
"Spannungsmessbereich: 0 bis 60 V (65 V) an jedem Eingang"
Damit kann ich 6 Stück SAFT Blöcke á 6V Nennspannung ganz gut anschließen und messen. Das ist nach meinem Lesen und meinem Verstand so, doch sicherheitshalber hatte ich per e-mail beim Hersteller angefragt, ob das so gehen könnte und wie das mit den Spannungen gemeint ist. Er schrieb mir zurück, dass man eine reine Datenerfassung damit wohl problemlos machen könnte. Allerdings muss ich die Warnmeldungen hinsichtlich Unter- und Überpannungen einfach ignorieren. Die sind nur für LiPo oder LiFe parametrierbar.

Deine Einschätzung "zu teuer" ist subjektiv und gilt nur für Dich. Das - bei allem Respekt - muss jeder für sich entscheiden.

Sven heranziehen? Na schön, ich hatte die Frage nach einem BMS für die SAFT NiCd Blöcke hier im Forum oft genug gestellt, sozusagen händeringend nach fertigen Lösungen gesucht. Auch bei Sven in seinen Angeboten. Dort fand ich nur was für Li-Akkus. Für NiCd hat er mir bzw. öffentlich im Internet und in seinem Shop-System nix angeboten, auch keine Umbauten oder Anpassungen. Oder hab ich da was übersehen? Schade, denn ich häts ja genommen...

Zu Deinem Argument, dass man viele Einheiten kaufen müßte, um z.B. die 27 SAFT Blöcke (m)eines Berlingo electrique überwachen zu können: Ja ja, das kann schon sein. Aber nach meinen unmaßgeblichen Erfahrungen seit 2003 mit 2 AXen und 2 Berlingos macht immer nur ein Block Ärger. Ich erkenne dies durch die Überwachung der Blockspannungen, also Anschlüssen am vordereren 4er Kasten, den 2 unteren 6er Kästen und dem mittleren 11er Kasten. Wenns anfängt, da irgendwo zu schwächeln, gehe ich mit der geplanten Einzelüberwachung per LipoWatch nur an die 4 bzw. 6 fraglichen SAFT Akkus. Im ersten Ansatz reicht mir dafür ein LipoWatch plus eine Anzeigeeinheit.

Aber wie erwähnt: Ist noch nicht in Betrieb genommen. Muß den Berlingo erst wieder hier im Hause haben, zur Zeit ist er mal wieder in Hirschaid und geht in diesen Tagen auf die Bühne zum Abbauen des hinteren Akkukastens und Auswechseln eines SAFT Blockes. Denn durch die Kastenüberwachung hatte ich den Fehler dort lokalisiert, und durch die Einzelanschlüsse weiß ich sogar genau, welche SAFT kaputt ist. Sie hat nur noch 3,7 Volt, alle anderen 6,5 Volt (ca.). Beim Laden und Fahren konnte ich gleichermaßen immer nur eine SAFT als fehlerhaft ermittelt. Wie geschrieben: Im Stand, mit Messgerät an den Einzelanschlüssen.

Mit dem LipoWatch will ich das ganze mal im Betrieb aufzeichnen, sowohl beim Fahren mit Belastung, mit Rekuperation und im Stand beim Laden. Schaun wir mal. So zum Spielen habe ich mir 6 Stück SAFT Akkus mal mit nach Hause genommen. Bin zur Zeit beim Laden / Entladen und Kapazitätsmessen, allerdings noch mit anderen Geräten.

Für meinen geplanten Einsatzweck war mir das LipoWatch plus anzeige bisher nicht zu teuer. Zu teuer werden mir langsam die vielen Werkstattbesuche. Denn da ich keine Hebebühne habe und mir den Selbst-Umbau auch nicht mehr antuen möchte, muß ich jedesmal auch für den Umbau zahlen. Von den Akkus ganz zu schweigen, aber da habe ich mittlerweile einen guten Vorrat an Blöcken hier in Reserve stehen. Hatte mir kurz vor Weihnachten mal zwei Paletten aus Frankreich kommen lassen.

Gruss, Roland
Zum Grundverständnis: Keine Ahnung, warum Du hier an der Hardware und den Preisen rummäkelst, obwohl es doch "nur" um die Messdatendarstellung geht.

von Berlingo-98 - am 09.04.2017 15:42
Zitat
Emil
Ich verwende auch LogView allerdings zusammen mit Celllog8 ....
Ich bräuchte aber eine einfache Lösung .....


Hallo Emil,
es ist zwar über die Jahre immer mal wieder diskutiert worden, ob am am Celllog auch 6V Einzelspannungen anschließen könnte. Mir ist aber noch immer nicht klar, ob das geht oder ob er damit spannungsmäßig überfahren wird.

Denn ich suche nicht wirklich was für Li-Akkus, sondern für die 6V NiC SAFT Blöcke.

Die Frage ist also (erneut): Geht Celllog und Co (also chargery oder so) auch für eine Reihenschaltung aus 6V Blöcken?

Wir hatten das alles bereits im Beitrag "Einzelspannungsanzeige 24S" ausgiebig diskutiert. Die Lösung (mit Schaltung) von Loelle vom 15. November 2016 23:00 gefällt mir noch immer, ist aber mit Arbeit verbunden. Bin einfach noch nicht dazu gekommen, habe es aber noch vor. Schaun wir mal...

Aber um es klar zu machen: Einfache Anzeige der Batteriespannungen ist zwar schön und gut, aber ein Mitschreiben im Betrieb, wie es der LipoWatch bietet, ist noch schöner.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 09.04.2017 15:46

Re: "nur"Messdatendarstellung

Dann will ich dir auf das LEtzte gleich antworten - weil es dafür was es am Ende in der Praxis bietet - eben nicht ausreicht - ach lassen wir das.
Wenn sich anfängliche Beschreibung nicht nach " Hey eine vertretbare Lösung für mich ....." ausgeschaut hätte - hätte ich mir nicht die Zeit genommen alles zu Lesen und Anzuschauen. Nur ist eben der Anfangshoffnung dann eben doch die Enttäuschung gewichen; lasse es mich so sagen, sicher gibt es Leut hier die aus Langeweile, neben Geld ist es das was ich nicht habe !

Überwache 6 von 27 und in 2-3 Jahren unterhalten wir uns nochmal ob das ein Erstrebenswerten Ideal nahe gekommen ist.
Blöd finde ich es wenn eben ein Block der nicht angeschlossen ist, unbemerkt aus der Reihe tanzt ... ohne das man es Frühzeitig merkt und damit die anderen schützen kann Pardon könnte.
Und auch 6 Akkus werden dieses Teil - wahrscheinlich an seine Grenzen bringen 60Volt ohne Schutzvorrichtung werden dann doch mal schnell überschritten ....

Was Sven angeht - für den wäre es nicht soviel Arbeit das auf Nicd anzupassen - aber wozu sollte er das machen - für die 10 LEute hier - die dann bei einer wirklich Praxisgerechten SchlagmichtotLäsung 200 bis 400 Als zuviel ansehen....

All dies und heute ungeschriebenes - Hatte mich vor einigen Jahren die Lösung Skizzieren lassen - die "unser Prof." nun tatsächlich versucht im Ansatz umzusetzen.

von thegray - am 09.04.2017 19:04

Re: "nur"Messdatendarstellung

Zitat
thegray
Überwache 6 von 27 und in 2-3 Jahren unterhalten wir uns nochmal ob das ein Erstrebenswerten Ideal nahe gekommen ist.
Blöd finde ich es wenn eben ein Block der nicht angeschlossen ist, unbemerkt aus der Reihe tanzt ... ohne das man es Frühzeitig merkt und damit die anderen schützen kann Pardon könnte.
Und auch 6 Akkus werden dieses Teil - wahrscheinlich an seine Grenzen bringen 60Volt ohne Schutzvorrichtung werden dann doch mal schnell überschritten ....


Wieso nicht angeschlossen? Es werden durch Messen und Anzeigen der Spannung alle überwacht. Wie erwähnt, Spannung pro Akkukasten. Da merke ich schnell, wo was fehlt.
Dort - und nur dort - schließe ich dann zusätzlich den LipoWatch an, der ja nicht nur ein Überwachen der Spannung mit gelegentlichem Ablesen ist, sondern ein Datenlogger, der mir die Spannungsverläufe mitschneidet.

Zur Spannungsfestigkeit: Nach meinen unmaßgeblichen 15 Jahren NiCd in Franzosen - wie erwähnt in 4 verschiedenen Citroens - habe ich schon dicke Schwingungen sowohl beim Laden als auch beim Fahren festgestellt. Billige digitale Messeinstrument machen das manchmal nicht mit und messen Mist. Auch Versuche von Kollegen mit Trennverstärkern wurden vor Jahren entnervt beendet, weil einfach die Störungen zu gross waren. Mit anderen Worten: Es ist mir sehr wohl bewußt, dass ich die Messeingänge noch:
a) glätten und dämpfen muss
b) gegen Spannungsspitzen schützen muss.
Vor den LipoWatch kommt also noch eine kleine Platine mit C, R und Dioden oder so. Muss das im Einzelnen noch austüfteln. Ist halt lange her, dass ich sowas hauptberuflich gemacht habe, genauer: Anfang der 80er im vorigen Jahrtausend. Gelegentlich will ich mal mal wieder einen Oszi anschmeißen, um zu sehen, was da vorgeht.

Schaun wir mal, obs gut geht. Eigentlich wollte ich vorher da gar nicht so viel drüber schreiben. Lieber erst hinterher über die Erfahrungen berichten. Auch über die Messdatendarstellung.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 09.04.2017 20:31
Dann bin ich ja mit unserer Universalmessplatine, die der Michael entwickelt hat, überaus zufrieden. Die kann zwischen wenigen mV und 20 Volt alles messen, auch wenn bis 4 Kilovolt dazwischenliegen.
Mit dem Logview arbeitet es NICHTzusammen, das verlangt ein festes Datenformat, das wir nicht anbieten können. Das Programm von UA Maaßen akzeptiert das und stellt die Daten im terminal , also, als Zahlenwerte, richtig und zuverlässig dar. Aber es hapert bei der Anzeige, ab Kanal Nr 5 springt alles hin und her.
Im neuen Anzeigerahmen aber nicht, pro Anzeige sind also nur 4 Eongänge richtig darstellbar. Wir benötigen also 5 Anzeigen für 20 Akkus, womit die Anzeigefenster ein "wenig" zu klein werden. Also, ich werde den Albert fragen müssen, was zu tun ist.

Schade, dass logview unsere dynamisch einlaufenden Daten nicht akzeptiert. Hat jemand noch eine andere Idee? Ehe wir uns selber hinsetzen und programmieren?

von Bernd Schlueter - am 10.04.2017 07:39

Re: "nur"Messdatendarstellung

Der Celllog8 geht natürlich nicht mit dem NiCd, da die "Cell/Block"-Spannung zu hoch ist.

Beim LipoWatch ist die Aussage hinsichtlich der Spannungsverträglichkeit interpretationsfähig.

Hast du beim Hersteller mal nachgefragt wie es sich tatsächlich verhält?

Ich interpretiere "0 bis 60 V (65V) an jedem Eingang" so dass jeweils am Messeingang für die Zellspannungen zwischen Pin 0 und 15, und jeweils an den anderen externen Anschlüssen gilt. Keinesfalls kann man zwischen jedem der Messpins 60 V anschließen. Wie Spannungsfest er an diesen Pins ist ergibt sich aus 65 V / 15 = 4,44 V. Wahrscheinlich sind es knapp 5 V, was für LiPo und andere Lithiumzellen ausreicht. Es ist also im Prinzip ähnlich wie beim Celllog8. Da das Teil für LiPo Zellen gemacht ist bezweifele ich dass hier der Aufwand für diese hohe Spannungsfestigkeit getrieben wurde

Und selbst wenn es geht, wenn Du mehrere von den LiPoWatch gleichzeitig für unterschiedliche Stringabschnitte einsetzen willst dann musst Du peinlichst genau auf die galvanische Trennung des USB-Anschlusses achten, da es sonst wahrscheinlich zum Kurzschluss kommen wird. Deshalb war ich eben auf der Suche nach Überwachungslösung die über Bluetooth arbeitet. Da hat man das Problem mit der galvanischen Trennung nicht.

Ich habe noch eine andere Idee wie man vielleicht trotzdem Celllog8/LipoWatch verwenden könnte:
Man schließt nur jeden 2. Anschluss des Celllog8/LipoWatch an die Batterien an und schließt den Anschluss dazwischen an einem 1:1 Spannungsteiler mit jeweils 2 sehr hochohmigen Präzisionswiderständen an. Dadurch wird die Spannung pro Messanschluss halbiert und braucht halt für den ganzen Strang doppelt so viele Celllog8/LipoWatch.

Allerdings bleibt das Problem mit der galvanischen Trennung beim gleichzeitigen Messen.

von Emil - am 10.04.2017 07:40

Re: "nur"Messdatendarstellung

Zitat
Emil
Beim LipoWatch ist die Aussage hinsichtlich der Spannungsverträglichkeit interpretationsfähig.
Hast du beim Hersteller mal nachgefragt wie es sich tatsächlich verhält?


Oh Emil,
genau das hatte ich bereits einige Male erwähnt, nämlich dass ich beim Hersteller genau diesen Punkt angefragt hatte.
Also dann meine damalige Anfrage im Klartext:
" Für meinen Berlingo electrique sieht es anders aus, und das ist  meine Hauptfrage, denn da sind SAFT STM5-100 verbaut, also 6 V NiCd  Blöcke. An die Einzelzellen kommt man nicht ran, 6V ist die kleinste Einheit.
Mein Frage zum LipoWatch, bei dem Sie schreiben:
 "Spannungsmessbereich: 0 bis 60 V (65 V) an jedem Eingang".  Kann ich damit z.B. 6 Stück dieser 6V Blöcke überwachen? Einfach  Minus an GND und die 6 mal plus an die Eingänge 1 bis 6 ??  Die NiCd Blöcke sollen von 4,5 Volt als niedrigste Spannung bis 8,2
 Volt als höchste Spannung überwacht werden. Und mit der  Gesamtspannung aller 6 Blöcke, die in Reihe geschaltet sind, bleibt man unter 50 Volt. "


Und dies schrieb mir der Hersteller:
"Auch das sollte funktionieren, da Sie ja nur aufzeichnen wollen und die Abschalt- bzw. Abregelfunktionen nicht nutzen. Allerdings wird der LiPoWatch ständig Fehler anzeigen, da er auf LiPo oder LiFe Spannungsschwellen reagiert -> Überspannung bei 4,5 V bis 8,2 V bei NiCd."

Aber nochwas: Ich will den LipoWatch ja hauptsächlich wegen seiner Log-funktion, also als Datenlogger einsetzen, der mir nach der Fahrt die Fahrtdaten zur Verfügung stellt.

Ablesen während der Fahrt ist nicht so das Problem. Im Hotzi habe ich das für alle 56 Li-Fe Zellen, und weiß also, wie sowas aussieht. Im Berlingo mache ich das zur Zeit für die 4 Teilspannungen der Batteriekästen mit sechs Instrumenten: 4 Teilspannungen, Gesamtspannung und Strom. 27 Einzelspannungen kann ich nicht sinnvoll während der Fahrt durch Hinschauen und so überwachen. Deshalb will ich den Datenlogger.

An die Anzeigemöglichkeit mit billigen Anzeigen für Li Akkus und Spannungsteilern habe ich auch schon gedacht, die Geräte liegen schon hier (10 Stück). Da sie je 6 Eingänge haben, kann ich damit jeweils 3 SAFT STM 5-100 anzeigen. Und natürlich haben die Geräte untereinander keine Verbindung. Du kennst sowas, also viele Geräte auf ein Brett montiert, damit man viele Zellen überwachen kann. Ist aber keine schöne Lösung für den Einbau ins Auto. Vor allem kann ich sowas meiner Frau nicht zumuten.. Aber für die Überwachung von 6 SÄFTEN, die ich hier auf dem Labortisch habe, bastele ich es mal zusammen. Mit 2 Geräten ist der Aufwand überschaubar. Schreibe dann über die Erfahrungen.

Und es gibt beim Berlingo noch eine klitzekleine Besonderheit: Eine Spannungsmessung mit sowas über die Batteriekastengrenzen hinweg geht wohl nicht. Denn zwischen den Kästen sind noch Sicherungern und Verbinder, die leider einen kleinen Übergangswiderstand haben. Das würde die Messungen verfälschen. Daher muss ich bei den Einzelmessungen innerhalb der Batteriekästen bleiben, also :
a) Viererbox oben, zweimal 6er Box unten und einmal 11er Box unten.

Zum selbst Zusammenbauen und Programmieren mit einem Raspi oder Arduino fehlt mir leider die Zeit. Die Geräte habe ich zwar, aber sooooo einfach wie anfangs gedacht ist die Sache doch nicht. Vielleicht schaffe ich es noch, bevor ich aus lauter Verzweifelung über die immer wieder wegsterbenden SÄFTE meine Berlingos ganz aufgebe und auf was moderneres umsteige. Aber immerhin bin ich mit NiCd bereits seit 2003 ganz gut gefahren, auch und gerade im Winter. Und gerade den Berlingo finde ich ein ungemein praktisches Auto. Dafür mache ich diesen ganzen Mess- und Anzeige- und Datenlogging Aufwand. Also um noch ein paar Jahre fahren zu können.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 10.04.2017 13:46

Re: "nur"Messdatendarstellung

Hallo,

hab mir für meinen AX das hier gebaut:

[www.elweb.de].

(Bild zeigt stark entladenen Satz der nach gelber Lampe noch ca. 3 Stunden mit 10 Ampere restentladen wurde, sonst ist da im Leerlauf max. 0,1 Volt Abstand)

Ok für einen Berlingo wärens noch 7 Module mehr aber die kosten je nach Ausführung nur einen Euro. Potentialgetrennt, selbstversorgt, Stromverbrauch zu vernachlässigen, loggt natürlich nicht.
Bisher kein Block explodiert beim Entladen und ich sehe definitiv welcher als nächster drann ist mit tauschen. Die Kapa der einzelnen Säfte kann man beim Laden auch schön abschätzen, hängen alle lang bei 7 Volt bis sie dann nach und nach über 8 Volt krabbeln.
Mehr braucht es nicht um das sinnvoll zu überwachen. Wenn es Richtung Entladeschluß geht einfach ab und an drauf geschaut und kurz forciert etwas mehr Strom geben sieht man die schwächsten Blocks weg kippen (Display wird dunkel) - das erkennt sogar die Frau aus dem Augenwinkel.


Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 10.04.2017 17:13

Re: "nur"Messdatendarstellung

Zitat
Wie erwähnt, Spannung pro Akkuka­s‍ten.


Urgs - soll ich das verstehen das, du nicht vorhast die Blöcke zu messen:confused:
EDIT - nach dem anderen der Reihe nach gelesen - denke ich das mir selber zu beantworten -NEIN.

Nur dann noch was zuzubastelen ...... Also Ich sag dir NEE und rege an deine Energie mit in das µC-Projekt einfließen zu lassen.

Nur der Vollstandigkeit halber - und im übrigen, deswegen habe ich auch noch nicht ........

von thegray - am 11.04.2017 11:03

Re: "nur"Messdatendarstellung

Zitat
Martin Heinrich
Hallo,

hab mir für meinen AX das hier gebaut:

[www.elweb.de].

(Bild zeigt stark entladenen Satz der nach gelber Lampe noch ca. 3 Stunden mit 10 Ampere re­s‍tentladen wurde, sonst ist da im Leerlauf max. 0,1 Volt Ab­s‍tand)

Ok für einen Berlingo wärens noch 7 Module mehr aber die ko­s‍ten je nach Ausführung nur einen Euro. Potentialgetrennt, selbstversorgt, Stromverbrauch zu vernachlässigen, ...
..... sehe definitiv welcher als näch­s‍ter drann ist..... Die Kapa der einzelnen Säfte kann man beim Laden auch schön abschätzen, .............
Mehr braucht es nicht um das sinnvoll zu überwachen.
Wenn es Richtung Entladeschluß geht einfach ab und an drauf geschaut und kurz forciert etwas mehr Strom geben sieht man die schwäch­s‍ten Blocks weg kippen (Display wird dunkel) - das erkennt sogar die Frau aus dem Augenwinkel.


Gruß
Martin



DANKE kniefall endlich einer der mal das wieder ausspricht.
Um das klar zu­s‍tellen das ist nicht das Ideal aber für jeden der Nicd-Fährt ein muß, minde­s‍tens sowas drin zu haben. JETZT - nicht irgend Wann; Etwas das dann immer noch Macken hat .....
Wenn es dann, mal besseres gibt - Verkabelung bleibt ja - Stecker Raus anders Meßpanel rein Stecker rein fertig!

von thegray - am 11.04.2017 11:16
Ich findes es ja gut - das man bei all dem was man sonst so absondert - endlich mal seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird und mal die Zeit die einem gegeben verwendet was wirklich Sinnvolles anstatt - "heißes Papier"- zu produzieren.
Alleine das an CO2 so benötigt wurde um das auch noch via Internet weiterzuverbreiten und auf anderen Bildschirmen darzustellen, wird - Du mein Lieber - mit deinem .....nie mehr wett machen können!!!!

Daher - ich denke ich Schreibe das auch Sinne der anderen. Weiter in die Richtung !

Was die Software angeht gibt es soviel IDE´s die auch für I-Dözschen gedacht sind - der Anspruch ist ja nicht so hoch, erst mal Werte anzuzeigen.
Die Frage ohne den ganzen anderen üblichen Muss in anderen Foren mal gestellt - wird sicher dutzende freie Software Lösungen von Dos; über Win;linux und Adro geben... bin ich mir gewiss.

Und dann kann man sich um den nächsten Schritt kümmern.
Datenpakete Datenbank; Graphen oder auch nur einfach schone Datentelegramme für Logview zu generieren.


Ich habe vieles ja schon vor Jahren angeregt aber leider - Existentiell Dinge mit hoher Prio - das ich weis sowas nicht zu Ende bringen zu können daher auch garnich angefangen. Aber Als Rentner sieht das dann schon anders aus...

von thegray - am 11.04.2017 11:29
Vom Martin hätten wir gerne die chinesische Quelle, bei der er die vermutlich 12 Volt-Instrumentegekauft hat. Das erscheint mir eine sichere Lösung, die sicher alles leistet. was verlangt ist.
Unsere Software läuft zwar sehr, sehr zufriedenstellend, nach sehr sehr viel Programmierarbeit von Michael Franzen und das ist eine Lösung für uns alle, aber wer die 23 Kabel durch den Saxo oder 106 oder Berlingo legen kann, hat damit eine in meinen Augen eine Superlösung, vor allem mit der Anzeige die bei 4,7 Volt erlischt.
Super Entdeckung von Dir, Martin. Aber wir brauchen die Bezugsquelle und starten dann eine Sammelbestellung!!!

Also, unsere hard-und software ist jetzt perfekt und ich nenne Euch demnächst einen Preis, der mit Sicherheit nicht sehr hoch liegt und mit den Modellbau komponenten mithalten kann. Aber ich will nicht den Tag vor dem Abend loben und fahre gleich zum ersten Male mit der neuen software von Düsseldorf nach Krefeld...


Meine Vorurteile gegenüber Mikroprozessoren haben sich voll bestätigt, aber auch da führt Beharrlichkeit zum Ziel. Das Zaubermittel heißt "Störaustastung" und Funkamateure ahnen, wovon ich rede. Unendliche ineinandergeschachtelte Programmierungsschleifen ergibt das und ich habe den Michael bedauert wegen der vielen Wutausbrüchen, die damit verbunden sind. Nun ja, wem erzähle ich das? Viele von uns programiieren ja auch...
Demnächst erfolgt eine Sammlung von Erfahrungen hier mit Patentlösungen.

Also, kann ich inzwischen sagen, vertraue nie Programmen , die Du nicht selbst geschrieben hast. Genau, wie man nicht Batterien vertrauen sollte, die man nicht selbst nachgemessen hat.

von Bernd Schlueter - am 12.04.2017 19:26
Hallo,

habe solche genommen mit getrenntem Eingang für Versorgung und Messung:

[www.ebay.de]

Da kann man 5 Volt Regler vorschalten für gleichbleibende Displayhelligkeit und unter 5 Volt arbeitet er dann nicht mehr und auch ein "Blinder" sofern er noch Auto fahren darf merkt dass es jetzt Zeit ist den Fuß etwas vom Pedal zu nehmen...

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 13.04.2017 03:45
Bestechend finde ich ja die Lösung mit nur 12-Volt-LED-Panelmetern: eine 5mal4 Matrix ist gerade einmal 8,6 mal 6,5cm groß und passt mit 8mm Höhe an das Armaturenbrett.

1 Euro pro Stück, sehe ich sogar:

Vielversprechende Daten

Passendes Kabel dazu:

Amazon

Unverzichtbar sind natürlich 23 100mA Feinsicherungen und lösbare Steckverbindungen.

Also, ganz ohne Aufwand geht es nicht. Aber eine Superlösung, Martin, insbesondere für wenige Batterien (Cityel...)

Gestern habe ich die erste Fahrt mit unserer Anordnung ganz ohne Fehler gehabt. Solch ein Oszillogramm ist eine feine Sache, zumal auch eine Kapazitätsermittlung damit verbunden ist, vor allem beim Laden. Ich werde meine Kamera schonmal aufladen und die Kupfermine in Betrieb nehmen. Viele Smartphones und tablets laufen auch mit der von uns geschriebenen sotware.
Meine Batterien brechen pro Akku bis zu 1 Volt ein (Ende gelber Bereich). Erstaunlich, dass, außer ganz am Anfang, die Rekuspannung, trotz hohen Rekustroms, die Leerlaufspannung nicht übersteigt, und, außer bei längeren Gefällstrecken.

von Bernd Schlueter - am 13.04.2017 07:24
Hallo Bernd,
die von dir gefundenen Voltmeter sind nicht zu gebrauchen!
Habe von denen mal 8St. für mein El verbauen wollen und alle 8 an die gleiche Spannungsquelle angeschlossen. Da hatte ich dann auf allen Teilen völlig unterschiedliche Messwerte. Die etwas teureren haben ein Potentiometer auf der Rückseite mit dem man alle auf gleiches "Niveau" bringen kann. Damit funktionierts prima.

mfG
Peter

von Peter End. - am 13.04.2017 08:41
Danke, Versprechungen darf man wohl nicht immer vertrauen, auch, wenn sie aus China kommen...Also, 27mal nachkalibrieren beim Berlingo, neben dem Verlegen der 30 Messleitungen. Da haben wir nur drei, zwei für den Bus, eine für den Gänsemarschtakt.


Also, nach ziemlichen unendlichen Mühen ist es uns gelungen, massive Fehler aus den ADCs der Atmels und aus unserer software herauszubügeln und die zeigen jetzt alle im gewünschten Rahmen, ohne jede Korrektur, genau an.

Der wichtigste von uns entdeckte Fehler ist der, dass die Atmels, weil sie risc-Prozessoren sind, normalerweise mehrere Prozesse gleichzeitig laufen haben.
Die erzeugen ganz erhebliche Störeinstrahlungen in die Spannungsmessung.
Wir haben also alles so geändert, dass wir vorher sämtliche anderen Prozesse abschießen, die ADCs für mehrere Takte auf Null setzen und dann erst einlesen und die Ausgabe wegspeichern und an die serielle Schnittstelle übergeben.

Selbstverständlich gibt es glitches, und die blenden wir durch eine regelrechte Störaustastung aus, unzulässige Werte werden einfach erkannt.
Noch haben wir in der Software Integrationsfilter, die werden wir nun noch in die Amels integrieren. Denn erst ein ordentlicher Störabstand macht unsere Vielkanaldarstellung auch für andere, empfindlichere Messungen in gestörter Umgebung möglich. Wir bauen das ganze nicht nur für unsere Anwendung im Elektroauto...

Solch ein Fahrdiagramm sieht überaus wild aus, jedenfalls im Stadtverkehr.Auch auf der Autobahn wird jede kleinste Fußbewegung registriert und man erkennt an jeder Stelle die schwachen Kandidaten unter den Batterien, die alle bunt unterscheidbar angezeigt werden.

Jetzt aber eine Überraschung, die ich schon einmal beobachtet und hier beschrieben habe:

Steigt die Spannung der entladenen Batterien beim Laden, unterbrochen von den bekannten sagem-"Reflex"pausen zunächst gleichmäßig und synchron an, fangen die zuerst voll werdenden Batterien, das sind ebenfalls die schwachen Kandidaten, wild an zu tanzen. Im völlig unterschiedlichen Rythmen springt die Spannung mal hoch.mal herunter, obwohl doch weiter geladen wird. Wir wissen, dass sich dann Knallgasblasen bilden, die könnten einen Einfluss haben. Ich befürchte aber eher, dass dann Schlimmeres passiert, was überladene Zellen auch zerstört: das Aufbauen von Dendriten durch Laden und anschließender Wiederabbau durch Kurzschluss, ein Prozess, der nicht zur Ruhe kommt, solange überladen wird. Die Spannungsamplitude dieser überladenen zellen liegt bei ca 10mV, während die noch nicht voll geladenen brav in der Spannung hochlaufen.
Schon bei unter 7,5 Volt beginnt diese kritische Phase. Ich dachte gestern erst an einen Messfehler, aber das kann ich inzwischen ausschließen.

Es würde mich sehr interessieren, ob einige von Euch das gleiche Verhalten auch schon beobachtet haben. Unsere Vielkanalaufzeichnung ist einfach nur eindeutig.

Nicht auszuschalten ist bei unserer Messung natürlich der winzige Quantisierungsfehler von +/- ein bit, aber der liegt weit unter den beobachteten Schwankungen.

Wir arbeiten ohne sample an hold, obwohl so etwas ansatzweise schon im Atmel enthalten sein kann?

Was wir noch suchen: preiswerte Spannungsregler mit einem geringeren Stromverbrauch als den 5mA der zur Zeit von uns verwendeten. Die Tinies sind 85er. Widerstände: 1%.

Ausführlicher beschrieben wird das Projekt im Mikroprozessorforum.

von Bernd Schlueter - am 13.04.2017 10:54
Zitat
Bernd Schlueter
Ausführlicher beschrieben wird das Projekt im Mikroprozessorforum.


Hallo Bernd,
meinst Du mit "Mikroprozessorforum" das microcontroller.net?

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 13.04.2017 16:37
Ja, Mikroprozessor.net, sowohl hardware, wie software. Noch sind wir ja in der Testphase mit durchschnittlich zwei Verbesserungen pro Tag. Schließlich soll es ja perfekt werden. Für unsere Zwecke ist es schon mehr als zufriedenstellend, aber der Michael hat ja noch Größeres vor.
Sämtliche Probleme, die ich bei Mikroprozessoren erwartet habe, tauchten auf, obwohl man im Attiny85 gar nicht so viel unterbekommt.
Michael hat schon einige Erfahrung bei der Entwicklung, aber trotzdem blieben viele Überraschungen nicht aus...
Eine Überraschung für mich war, dass man die sporadisch auftretenden Störsignale, von denen es im Elektroauto nur so wimmelt, durch einfache Unterdrückung nach Erkennung von deren typischen Merkmalen beseitigen kann, also rein digital.
Bisher hatte ich immer mit RC-Kombinationen und Operationsverstärkern gearbeitet.
Aber digitale Störaustastung wendete man schließlich auch in der älteren Radiotechnik an, Funkamateure...
Trotzdem, obwohl Programmieren leichter geht, am Schreibtisch, die unangenehmen Überraschungen sind deutlich häufiger, wenn auch schneller und einfacher mit eine paar geschriebenen Programmierworten zu beheben...
Der Kopf muss auf jeden Fall mehr arbeiten als bei Analogtechnik. 90% der Fehler sind auf scheinbare "Schusseligkeit" zurückzuführen. Hinterher ist man schließlich immer klüger...Nicht anders, als bei den Fehlern, die in der Atomreaktortechnik immer wieder vorkommen.

Störunterdrückung

Projekt von UA Maaßen

ua Maaßens Webseite

Die Idee zu unserem Projekt hatten wir ja selbst, sowohl zur Hardware, wie zur Software und wir fanden das Projekt von Ulrich Maaßen, das nur softwaremäßig genau zu unseren Ideen passte.
Aber leider kann sich Ulrich nicht entschließen, wenigstens Teile seiner Software offenzulegen. Wir mussten auch noch mit der hardware-Entwicklung kämpfen und dann ist es überaus störend, wenn software-Fehler dazwischen pfuschen und man diese weder ändern kann noch unterscheiden, wo der Fehler liegt.
Wir, bzw. Michael, haben deshalb die gesamte Software neu geschrieben.

Es ist nun ein Leichtes, durch Testroutinen festzustellen, wo der Fehler liegt.
Open source ist das Einzige, was für uns sinnvoll ist. In den USA ist man weit freizügiger in den Foren. Geheimniskrämerei bringt uns nicht weiter.

Also, ich halte die "Oszillographenbilder" für perfekt zur Messung und Erkennung schlechter Akkus, neben überraschenden Effekten, die man sonst nie bemerkt...

Fotos werden folgen, du musst noch ein wenig warten. In Delphi kann man auch das Original printen, das müssen wir noch einbauen.

Wenn wir demnächst das Auto autonom durchs Ruhrgebiet schicken, wollen wir schließlich zu Hause am Bildschirm sehen, was die Batterien machen...

Mal sehen, ob ich heute Bochum erreiche (Treffen solare Mobilität). Jedenfalls erkenne ich auf der Fahrt sicher, welche Akkus aus der Reihe tanzen oder schon erste Anzeichen dazu zeigen.

Also, 27 Akkus (fast) gleichzeitig, kein Problem. Messabstand im Gänsemarsch (daizy-chain) : 0,3 Sekunden. Noch sind nur 7 Akkus angeschlossen. Die Hardware für alle ist vorhanden, dafür muss das Auto auf die Bühne.

von Bernd Schlueter - am 14.04.2017 04:42
Soweit läuft jetzt alles wie geplant und gewünscht. Jetzt geht es an die Optimierung:

unsere Träume: Im Progammfenster Knöpfe für alle möglichen Einstellungen und Darstellungsarten.
Da würde sich anbieten, ein Wiki anzulegen, in dem alle ihre Vorschläge anbringen können

Optimierung des Komponenteneinkaufs

Verringerung des Stromverbrauchs von derzeit ca 25mA. Traum wäre es,alle 27 Batterien des Berlingos dauerhaft,ohne zwischengeschaltete Stecker oder vielpolige Schalter dauerhaft angeschlossen zu lassen. Voraussetzung: Stromverbrauch in Ruhe lässt sich unter 1mA drücken.

Einschaltung über Zündschlüssel oder Rechneranschluss

Frage, wie wir allen die Messeinrichtung zugänglich machen können. Aus rechtlichen Gründen, wie gehabt, als Bausatz? Die Hochspannungsvorschriften, werden, soweit ich das überblicke, eingehalten.
Die Messanordnung ist für alle Akkutypen geeignet. Maximalspannung ohne geringfügige Anpassung: zur Zeit 20 Volt, bis 4Kilovolt reicht die Isolation zwischen Prozessor und Prozessor. Komponentengarantie entfällt, da Porto nach China höher als Wert der Centartikel. Stellt Euch schonmal auf 3 Euro pro Batterie ein. Es kann nur noch billiger werden.
Laptop oder geeignetes smartphone habt Ihr selbst, es kommt noch ein USB-Adapter und der einfache Taktgeber /möglicherweise kostenlos) hinzu. 4 Prozessoren passen auf eine Platine mit 8 Batterieanschüssen = 9 Drähte.
Die müsst Ihr selbst verlegen und verlöten, auch das Telefonkabel quer durchs Auto und an Euren Rechner.
Saftware gibt es gratis, und wenn alles hier läuft, dann auch auf der von Ulrich Maaßen, einschließlich seiner noch nicht beseitigten Fehler. Die hat er ebenfalls frei zugänglich gemacht, jetzt auch ohne zeitliche und länderspezifische Begrenzung.
Für Einzelanzeigeinstrumente super. und vier Batterien stellt auch sein Oszillograph (Trend) dar.
Sein alter grapher gefällt uns, aber erst nach Änderung des software.

Versuchskaninchen mögen sich melden. Als Belohnung gibt es allenfalls ... Möhren!
Sie sind bereits gepflanzt (Bioland).
Die teuerste Investition werden vermutlich die vom Lötkolben verbrannten Finger und die Hebebühnenmiete sein.

Von Roman wüsste ich gerne,wieviel g die Schaltung aushalten muss. Wir würden gerne auf dem Mars unsere eigenen Messungen machen. Einen USB-Anschluss hat die Rakete doch?

von Bernd Schlueter - am 14.04.2017 09:12
Zitat
Bernd Schlueter
Versuchskaninchen mögen sich melden.


Melde mich hiermit.
Berlingo, 27 Säfte plus 5 weitere Messstellen. Genaueres per gmx.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 14.04.2017 18:47
Hier zeigt Physiker Bernd (links) dem Versuchskaninchen Roland schon mal die Vorabversion seiner Messdatendarstellung. Hannover Messe, mobilitec, auf dem BSM Stand.
[attachment 2306 P1170437-k.jpg]

Außerdem noch ein Blick auf die Hardware, die aber damals wegen fehlerhaftem Spannungsregler noch nicht zufriedenstellend funktionierte. Es sind vier Module, jedes Modul ist für 2 Spannungsmesswerte. Mittlerweile ist laut Meldungen von Bernd das Problem behoben, so hat er jedenfalls in anderen Foren berichtet.
[attachment 2307 P1170430-k.jpg]

Entwickler sharpals hat die Darstellung der Messwerte im microcontroller.net schon mal vorgestellt. Hier auch ein Bild dazu:



Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 07.05.2017 13:36
Hallo Bernd,
habe jetzt nicht weiter im Mikrocontrollerforum gelesen, aber zu zwei Fragen kann ich noch Tipps geben.
Anzeigesoftware: 10 Zellen habe ich sehr komfortabel mit "StampPlot" dargestellt. LiveView in Oszi-Form und auch anschließende Speicherung möglich. Man muß nur die 10 AD Werte (0-1023 oder auch 0-4096 o.ä.) als ASCII seriell verschicken, den Rest macht StampPlot.
Linearregler: lowcost (Elpro 20ct) und THT ist LP2950 bzw TS2950 (chin Äquiv) mit ca. 75uA Ruhestrom. Mit LM2936 gehts gar auf 15uA runter. Da muß man schon an den Fuses und Sleepmodes des Atmel feilen, um da mitzuhalten.
Als 3.3V Variante kenne ich noch einen MC78PC33 mit 35uA, NCV8664 mit 21uA, NCP4641 mit 9uA (auch and Ausgspannungen), NCV8772 mit 24uA, ....
Und, meine "Neuentdeckung" von chinesischen Platinen abgeschaut, der HT7550 (Markierung nur "7550") mit 5V und gerade mal 3uA! Im SMD Gehäuse SOT89 oder SOT23-5.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 09.05.2017 22:24
Danke, Lars. 10 Lithiumzellen schafft man mit einem Prozessor, was auch für viele anwendungen reicht. Im Moment habe ich nur 6 Batterien im vorderen unteren kasten angeschlossen, aber die neuen Regler sind da und die von Dir entdeckten lassen vermutlich keine Wünsche offen, falls weiter Störungen auftauchen. Die hatte ich aber seit meinem Einbau vorne und ich habe den Grund noch nicht herausgefunden. ich vermute eine HF-Kopplung. Michael meint, weil die Akkus direkt an die Akkus geschaltet sind und damit zusammen mit der Gyratoreigenschaft der Regler Schwingbedingungen erfüllt sind.
Gestern konnte ich meinen japanischen Feuerwerksbesuch in Düsseldorf samt dreimaligem Laden und Verkehr verschiedenster Form vollständig und störungsfrei protokollieren. Störungsfrei? Es sieht so aus, aber meine "Dendritenbeobachtung" stört mich doch noch etwas. Ein Verhalten von zwei Batterien, das ich eigentlich nicht erwartet hatte. Ich muss ausschließen, dass es nicht doch von den Prozessoren her rührt.
Das wäre eine elende Hin- und Her-Schickerei, wenn sich die 8-Kanalaufnehmer in jedem Fahrzeug oder an anderen Einsatzorten verschieden verhalten würden.
Ohne watch-Bernadiner kommen wir offensichtlich auch nicht aus und wir mussten schon eine Statistikfunktion einführen, damit sich der Kanalzähler bei möglicherweise 100 Eingängen nicht verzählt und alles neu startet, wenn etwas daneben geht.
Meine Zitrone läuft mit einer Unzahl von watchdoggen in der Sagem-Box, die trotzdem manchmal ihren Einsatz verschlafen und defekte Leroy-Somer-Motoren verursachen.

von Bernd Schlueter - am 21.05.2017 07:38
Leider drei Tage krank gewesen, MRSA-Nachwirkung (Ilius-Symptome) . Unter Schmerzen komplette Fahrt von Düsseldorf aus aufgenommen ,mit zweimal Laden, völlig ohne Störung, ich bin begeistert, was der Michael da alles in sein Programm eingebaut hat. Nicht nur meine Wünsche. Es wäre schön, wenn noch mehr Leute sich am Projekt beteiligen würden, so gibt es ein kleines, aber ärgerliches Problem:
Bill Gates ändert laufend sein Betriebssystem, und Delphi wird nicht mehr an windows angepasst:
Delphi will genau festgelegt haben, über welche com- Schnittstelle was geschickt wird. Windows 10 sucht selbst und wenn die von Delphi bezeichnete Schnittstelle nicht besetzt ist, wirft windows 10 den USB-Treiber heraus und wir müssen ihn wieder in der alten Form von Hand zurückspielen.
Die Gebrauchsanweisung wird recht umfangreich, wenn man alle features nutzen will, denn die software soll auch für ganz andere Anwendungen nützlich sein. Man kann nicht nur 100 Batterien gleichzeitig überwachen, sondern auch 100 Raketen gleichzeitig beim Flug zum Mars verfolgen. Mathematische Funktionen sind eingebaut, teilweise vorgesehen, so eine geplante Fourier-Analyse, nicht für unsere Elektroautos.

von Bernd Schlueter - am 22.05.2017 21:22
Zitat
laase
Hallo Bernd,
habe jetzt nicht weiter im Mikrocontrollerforum gelesen, aber zu zwei Fragen kann ich noch Tipps geben.
Anzeigesoftware: 10 Zellen habe ich sehr komfortabel mit "StampPlot" dargestellt. LiveView in Oszi-Form und auch anschließende Speicherung möglich. Man muß nur die 10 AD Werte (0-1023 oder auch 0-4096 o.ä.) als ASCII seriell verschicken, den Rest macht StampPlot.
Viele Grüße, Lars
.

Also da ich das teil gebaut habe, melde ich mich mal hier.

Ja das programm habe ich auch schon gesehen, aber es ist zu mächtig :-) Das programm von mir ist genau auf DIE Anwendung geschrieben worden.

Man kann wirklich nichst zerstören , keine konfigs und nichts.
Eigentlich wollte ich andere plotprogramme verwenden, aber jedesmal war die einrichtung zu aufwendig, daß ich dann doch den delphicompiler angeworfen habe.
Und wenn jemand mitmachen will, bitte immer melden.

Den rest bitte in projektvorstellung.

Ach ja , wenn es um zellen geht, die nur 1,2V haben, geht dasselbe auch mit einem Attiny84.

von sharpals - am 23.05.2017 07:58
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