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elweb Batterie
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sharpals, Berlingo-98, laase, Karlfred, Bernd Schlueter

Projektvorstellung

Startbeitrag von sharpals am 23.05.2017 05:44

Hier meine projektvorstellung zur messung von einzelspannungen, bzw kontrolle von zellen.

Projekt mit sourchcode

Die aufgabenstellung ist:

Es müßen 2 - 20 accus überwacht werden, bzw, ihr lade/entladeverhalten.
Die daten sollen per serieller schnittstelle übertragen werden und zwar
im klartext.

Da an den accus hohe spannungen auftreten können, dürfen max 2 accus an
einem kontroller hängen und jede schaltung muß von der anderen ,
galvanisch, getrennt werden.

Als zielplatform wurde ein Tiny85 gewählt ( overkill !! ).
Die auswahl auf dem prozessor ist gefallen, weil (mind) zwei ADC
vorhanden sind und der pinchange-INT vorhanden ist.

Da die anzahl der überwachten teile nie gleich ist, wurde dieDaisy Chain
gewählt.

Und die daten werden auf einen Open-Collector-Ausgang gegeben.

Um das zu bewerkstelligen und auch die eindeutige identifikation des
jeweiligen messeinganges zu gewährleisten, muß es also einen master
geben und slaves.

Der master ist , per definition die nummer 1 und 2.

Ist er mit der messung und übertragung seiner daten fertig, gibt er
einen Übertragungsimpuls aus. Dieser impuls wird auf einen
Interrupteingang des folgenden prozessors gegeben. Sobald dieser
ausgelöst wird, misst auch er seine daten und sendet sie. So geht es
dann bis zum letzen weiter.

Da ich aber den Quelltext nicht für master und slave aufspalten wollte
und die schaltung auch universell sein soll, fragt der prozessor , beim
start, ob der strobeeingang kurzgeschlossen ist, wenn er es ist, dann
wird aus ihm ein master.

Der vorteil dieses vorgehens ist, die daten kommen in geordneter
reihenfolge af dem bus .....

Das datenprotokoll ist

#13(return) #10 (newline) DATENSTRING und als abschluß ';'

Die passende software : [www.mikrocontroller.net]

Wenn es anwendungsfälle gibt, bitte melden.

Gruß Michael

Antworten:

Hallo Michael,
laß uns besser mal hier reden als in zig parallel-threads a la dendriten usw
Ja,ich bin sehr interessiert an Deinem Programm zur optischen Visualisierung von vielen (bei mir wünschenswert 20) Zellspannungen. Ich verwende zwar nicht Deine Attiny Hardware, aber die Daten werden ebenso als einfache csv ASCII seriell gesendet. HW besteht bei mir aus Atmega328 mit vorgestztem MUX für 20 Zellen und nachgeschalteten Balancerstufen 0.4A.
Stampplot ist super, geht aber leider nur bis 10 Zellen.
In dem Zip file unter mikro.net war keine Delphi-Datei, oder?
Wie läuft es jetzt mit Deinem Visu-Programm, würden 20 Kanäle funktionieren? Wenn es Dir an Testumgebung mangelt, ich würxe gern mittesten, könnte es mit XP (RS232 direkt) und Win10 (seriell USB Wandler) ausprobieren.
Viele Grüße, Lars
P.S.: ich finds immer gut, wenn der "stream" sich nicht von dem unterscheidet, der auch mit Windows-Hausmitteln a la Hyperterminal o.ä. angezeigt und aufgezeichnet werden kann. "13,10" setze ich daher auch immer hinter jede gesendete "Zeile".

von laase - am 27.05.2017 11:45
Hallo, ja das sollte gehen. Ich habe das programm für 29 messwerte vorgesehen ...

Das programm arbeitet zur zeit mit Ganzzahlen, was aber änderbar ist ( dan müßte ich nur einen multiplikator einbauen ).

D.h die Tinys senden 314 für 3,14V.

also sieht das programm bei 9,6K ( auch da könnte man eine auswahl anbieten ) folgendes.

310;400;.....;#13;#10

Ich habe dir hier die neuste version hineingelegt.

[www.mikrocontroller.net]

versuche mal , ob das so geht. Andernfallt könnte man eine anpassung vornehmen.

Und wenn du noch eine Idee hast, die werte anders darzustellen, immer her damit.

Gruß Michael

von sharpals - am 30.05.2017 05:28
Hallo Michael,
habe gestern Abend ziemlich lange drangehangen, weil Dein S_Plot bei mir auf Win10 das erste Mal lief.
Kurz, weil es vll auch für andere interessant ist, die Stolpersteine, mit denen ich zu kämpfen hatte:
1. Programm muß unter Win10 im Kompatibilitätsmodus ausgeführt werden. Der für WinXP SP3 ging sofort.
2. die meisten herumliegenden USB-Serial Adapter haben einen Prolific PL-2303 Chip drin, der unter dem für Win10 angebotenen Treiber nicht funktioniert. Stattdessen muß man unbedingt die Version 3.3 von 2009 oder 2010 installieren. Meinen Treiber habe ich von hier. Andere Downloadseiten hatten zT Viren mit im Angebot ;-)
3. S_Plot will semikolon-separierte Werte, nicht "csv" (comma separated values). Ich mußte mein Programm dafür umschreiben
4. Das Programm zeigt mir innerhalb der ersten 30s einen Fehler an, daß es nichts empfängt. Tatsächlich werden aber 19 der abgeschickten 20 Werte korrekt im Terminalfenster angezeigt. Nach Ablauf der 30s steht im Fenster "0 expected, 20 received". Es wird daher kein einziger Graph angezeigt.

1-3 sind gelöst, an 4 arbeite ich noch. Evtl. ein Timingproblem. Ich habe aber extra schon den Oszillator kalibriert, damit die 9600 Baud auch wirklich eingehalten werden. Das integrierte Terminal von BASCOM und Hyperterminal zeigen mir die 20 Werte sehr schön nacheinander an, im Terminalfenster von S_Plot steht an der 20. Stelle eine 0. Im Hauptfenster werden ebenfalls 20 Werte als Zahl angezeigt, aber jeweils sogar 5-stellig, also mit einer 0 mehr hintendran, als urpsrünglich abgeschickt.

Liegt es vll daran, daß ich 20 vierstellige Werte a la "3554" und nicht dreistellige "999" übertrage und daher zu viel Zeit dafür ins Land geht?

Wenn ich zwei Wünsche hätte, dann wären diese:
- Komma statt Semikolon als Separator (dann wären meine gesendeten Strings auch kompatibel zu Stampplot, zu Terminalprogrammen, die eine Abspeicherung als csv vornehmen und zu vielen anderen "Plot von ComX" Programmen
- Format und Skalierung bis zu "4300", um die Spannung typischer Lithiumzellen auf 1mV genau darstellen zu können. "5900", wie viele moderne Multimeter schadet aber sicherlich auch nicht.

Ein Tipp noch für die, die selbst basteln:
Wer wie ich einen Optokoppler zur Potentialtrennung des seriellen Signals nutzt, hat mit einem USB-seriell Wandler letztlich viel weniger Probleme, als mit einem "echten" RS232-Port. Letzterer hat nämlich keine Spannungsversorgung für den hinterm Optokoppler nötigen Pullup-Widerstand und man braucht entweder ein extra Netzteil dafür oder eine Diodenschaltung, die die Spannung aus der COM-Schnittstelle selbst generiert. Ziemlich viel Geschleuder am Kabel jedenfalls. Die USB-seriell Wandlermodule stellen 5V bereit, wo man bequem den Pullup-Widerstand ranhängen kann. Der sollte, je nach Übertragungsverhältnis des Optokopplers, in der Größenordnung des Vorwiderstands für die Sendediode liegen. Ganz ohne Pullup ging es aber leider auch nicht.

Ich hoffe, ich bekomme heute die ersten Kurven zu Gesicht, werde mal mit dreistelligen Dummy-Übertragungen probieren. Teste vll auch mal Deine neue Version.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 31.05.2017 19:21
Zitat
Bernd
Lars, unser Datenformat ist dezimal. das könnten wir natürlich ändern, aber dann in jedem Prozessor. ...
Aber wir könnten die reinen dezimalen Datenfiles ja auch in Hex übersetzen und damit stampplot füttern... Stimmt, die light-Version kann Vieles, was auch unsere software kann.
...
Im Moment sind wir etwas festgelegt und sich in eine neue Sprache einzugewöhnen, braucht auch Zeit und bringt Ärger...Stampplot kannten wir noch nicht, als wir loslegten...


Hallo Bernd,
meine und die von mir an StampPlot geschickten sind ja auch per ASCII übertragene Dezimalwerte! Man braucht da kein Hex!
Deshalb meinte ich ja auch zu Michael: besser den Datenstring so gestalten, daß er von den verschiedensten Programmen empfangen werden kann und universell/international lesbar ist.
Wenn es aber geht, würde ich gern, daß wir alle auf vierstellige Werte umsteigen. Schadet bestimmt auch den NiCads nicht ;-)
Drei Stellen sind doch arg wenig, wenn man mehr mit unserer Hard- und Software anfangen möchte. Und programmtechnisch gesehen: das Byte (0-255) ist auch bei 999 eh schon überschritten ...
Die Baudrate finde ich super, das ist der kleinste gemeinsame Nenner von vielen und für unsere Zwecke absolut ausreichend. Bei High-Speed BMSen die Ihren Zellverläufe schnell wie ein Oszi darstellen wollen, werden die 9600 Baud natürlich nicht ausreichen, aber da müssen wir auch nicht unbedingt hin.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 31.05.2017 19:38
Ja das mit dem adapter ist ärgerlich, es gibt aber auch auf der herstellerseite noch den treiber.

Also das programm zählt am anfang die eingelaufenden werte, um festzustellen, ob sich danach ein fehler enschleicht.

wert1;wert2;wert;0#10#13

die letzte null ist aus technischen gründen nötig.

Es sollte etwa so aussehen

642; 584; 684; 692; 123; 555; 0

von sharpals - am 01.06.2017 06:55
vorausschau :

ich habe jetzt einei ini eingebaut, dort könne parameter angepasst werden.


[Main]
Seperator=;
framed_Checked=1
Bautrate=9600
[SKALE]
maximaler_wert=1000
minimaler_wert=200
anzeige_skala=10

Jetzt könntest du für deine aufgabenstellung die ini wohl so ändern:

[Main]
Seperator=,
framed_Checked=0
Bautrate=9600
[SKALE]
maximaler_wert=10000
minimaler_wert=2000
anzeige_skala=1

von sharpals - am 01.06.2017 08:07
Zitat
sharpals
Hier meine projektvorstellung zur messung von einzelspannungen, bzw kontrolle von zellen.
Gruß Michael


Hallo Michael,
Ich habe folgende Probleme:
1. ich verstehe die Schaltung nicht, die Du im microcontroller.net angeben hat.
[attachment 2322 325365.jpg]
Konkret:
Was liegt an PB5? Geht ins Nirvana. Oder zu anderen Plantinchen?
PB3 geht über 10 kOhm an GND ??? Wieso denn das. Und dann noch 100 kOhm von GND zu Plus (VCC). Ist das so richtig gezeichnet?
PB4 verstehe ich so, dass damit über 220 Ohm der untere Optokoppler gegen Gnd geschaltet wird. OK so.
PB2 geht wieder über 220 Ohm an Masse bzw. GND. Und was sollen R4 und R5 mit je 100 kOhm. Gehen auch an GND, aber oben wohin??
PB1 schaltet über 10 KOhm den oberen Optokoppler gegen VCC.
PB0 verschwindet nach unten aus dem Bild. Zur nächsten Messplatine?
Welches sind die eigentlichen Messeingänge, die zu den Akkus gehen?
Wie ist das Zusammenschalten mehrerer dieser Platinen zu einem System, konkret: wie hängen die 4 kleinen Platinen elektrisch zusammen. Ein Gesamtplan mit 4 Platinen, Anschluss an die zu messenden Akkus und an den Rechner wäre sehr hilfreich für mich.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 02.06.2017 14:35
Sorry für die werte, ich komme mit dem schaltplaneditor nie so zurecht und zeichne meine platinen dann ohne router. ( und ich sehe der schaltplan ist mist !! ).

Die Optokoppler bekommen 220 - 330 Ohm als Vorwiderstand ( R6 / R7 )

Die widerstände, die vom analogeingang an masse gehen haben alle 9,9K (R1 / R2 ) und die vom Analogeingan zur messenden spannung gehen haben 90,4K (R3/R4/R5).

Da ja Zwei batterien übereinander liegen, habe ich den oberen spannungsteiler aus der kombination 9,9 und 2x90,4 K genommen. So hat der untere wandeler eine etwas höhere auflösung. Würde man auf liPO mit einer Zelle gehen, dann könnte man für unten anstelle von 90,4K 45K nehemn und oben würde nur ein 90,4k ligen. Dann wird die messgenauigkeit doppelt so hoch.


Die Schaltung arbeite als parasit an der zu messenden batterie. ( ohne regler LIPO 1 Zelle und mit regler ca 6-8V )

Also PB5 ( reset) ist in der tat unbeschaltet .

PB0 ist der übertragungseingang, der vom vorherigen prozessor kommt und ist Low aktiv. Er wird von den Oberen Opto angestoßen.
IC3 ist der Strobe und geht gegen masse und PB0 und stößt den folgenden PB0 an.

Wenn der prozessor gestarte wird und erkennt, daß der eingang kurzgeschlossen ist, wird er zum master und stößt alle anderen an ( er muß dann natürlich zuerst in der kette stehen). Er gibt dann alle 300ms ( kannman ändern ) einen impuls ab, nachdem er gemessen hat und seine daten gesendet hat. Die anderen warten auf dem impuls und messen dann selber und senden ihre daten und geben auch einen impuls aus.

Ein kanal ( PB3 ) misst sozusagen die betriebsspannung , ist aber in der geänderten version am eingang des spannungsreglers angelegt, dammit er wirklich die batterie misst.

Bei lipos würde der regler verschwinden und der Prozessor liegt dann direkt an der batterie an.

PB2 misst die spannung der batterie, die über der liegt, an die der kontroller anliegt.
ALso R2/R4/R5

ALso ein Baustein ist immer für zwei hinterinander liegende batterien zuständig.

IC4 ist der Opto, von denen die seriellen daten auf einen OPENcollectorbus gehen.
Alle OPtoausgänge , der seeriellen schnittstelle liegen paralell, das geht, weil die µC ja nie zusammen senden, sondern hintereinander.

Die schaltung ist im 4er-Block auf einer 50mmX50mm Platine untergebracht , so daß eine platine 8 Batterien überwachen kann, weitere kacheln können an die angeschlossen werden.

Übrigens der 78L05 ist nicht zu verwenden, sondern ein Lowdrop regler, der 78L05 macht hier zu viele probleme.

also die verschaltung


Master >> Slave >> slave >> .....

Wenn man ein Higlevel Programmer hat, könnte man den resetpin umwidmen und einen 3ten kanal zum messen bekommen.

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Ich beschreib noch mal die schaltung, da der stromlaufplan fehlerhaft ist, die schaltung aber nicht !!!

IC PIN8 = VCC , PIN7 analog für batterie 2, Pin 6 Strobeausgang auf den optokopler IC3, mit widerstand R6, PIN5 Strobeeingang von der vorherigen schaltung.

PIN4 Ground , Pin3 RS232c auf IC4 mit widerstand, PIN2 analogeingang für das messen der ersten batterie , Pin1 unbelegt.

An Pin 2 liegt also ein widerstand gegen masse (R1) und einer gegen plus der versorgenden batterie ( R3 ).

An Pin 7 liegt auch ein widerstand gegen masse ( R2 ) und der andere zweig aus ( R4/R5) geht an die andere batterie.

Aud meiner Platine wurden nur die rollen von den eingängen vertauscht, weil dann das layout besser zu handhaben ist.

von sharpals - am 02.06.2017 18:02
Hallo Michael,
danke für die wortreiche Erklärung. Ist ein bisschen Arbeit, das jetzt alles nachzuvollziehen. Es wäre wohl an der Zeit, den Plan einfach mal neu zu zeichnen. Am besten gleich mit vier Attiny45, damit man auch das Zusammenspiel erkennt, und mit klaren Bezeichnungen der Akkuanschlüsse. Denn dass an PB3 die Spannung eines Akkus gemessen wird, war so nicht ersichtlich. In der bisherigen fehlerhaften Zeichnung mißt Du hier die Versorgungsspannung VCC nach dem Spannungsregler.

Was mich auch stutzig macht, ist die unterschiedliche Genauigkeit bei der Spannungsmessung: ein Kanal mit voller, ein Kanal effektiv mit halber Auflösung.
Und dann noch eine Frage, die ich mir bisher nicht beantworten konnte: Hängt die Versorgunsspannung an einem der zwei zu überwachenden SAFT Blöcke, also an 6V, oder an zweien, also an 12 Volt? Die Spannung an einem zu messen wäre ein konstruktiver Fehler. Durch die Messversorgung wird ein Akku mit ein paar Milliampere ständig belastet, der andere nicht. Daher würde ich die Versorgung von beiden Akkus nehmen, also nom. 12 Volt. Dann hat man auch mehr Reserve im Spannungsregler und kann auf einen lop-drop-out Regler verzichten.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 03.06.2017 10:21
Die Konstruktion ist so gewählt worden, weil der erste Gedanke gewesen ist, es an LiPos zu hängen.
Auf die Versorgung über Zwei batterien hatte ich verzichtet, weil bei NiCad doch bis zu 19V auftreten können, zumindest bei der Konfiguration von bernd.

Natürlich könntest du die Konfiguration so ändern, das die Schaltung an beiden batterien hängt, aber das dürfte akademisch sein.
Die Slaveprozessoren gehen unter 5mA !!! Und wenn sie schlafen, sind sie kaum noch messbar. Und da wir hier von strömen in 10 - 100A aus gehen, dürfte das rauschen sein.

Außerdem ging es mir darum, die verlustleistung an den reglern zu reduzieren. Der Lm 78L05 verbraucht alleine schon 5-8 mA,
die LdoS aber unter 1mA. Was noch dazu komt, weiche Akkus geraten schon mal sehr tief und bringen die 78L05 durcheinander und er hat immer (ca) 1,7V Spannungsabfall. Die Ldos hingegegen , gehen gegen 0,1 - 0,3 V im Grenzbereich.

Und keine Angst, die LDos kosten auch nichts ....

Das mit der genauigkeit hat was mit den 10bit zu tun.
Der untere wandler arbeitet eben von 0-9,99V und der obere von 0..18,99V.
Da ja beide an einer gemeinsammen masse hängen, liegt es eben in der natur, daß der obere in der genauigkeit zurückgeht.

von sharpals - am 03.06.2017 18:07
Die letzte Version läuft jetzt bei mir. Sehr seltenes Aufhängen ist wohl eher auf meinen Rechner zurückzuführen, ansonsten jetzt störungsfrei. Der Kompatibilitätsmodus erzeugte bei mir regelmäßig den Programmstillstand. Windows 10 ist eben eine unbekannte Welt voller, ich möchte es einmal so nennen, Microsoft-Fehlern. Letzte Version: 003j, ohne Kompatibilität-Modus und damit wieder umschaltbarer Zeitbasis ohne Stillstand.
Lars, bei Dir ist der Kompatibilitätsmodus noch erforderlich?
Wenn alles so läuft wie bei mir, sehe ich jetzt den Zeitpunkt gekommen, allen die hard- und software zugänglich zu machen...
Sehr irritiert hatte mich noch das merkwürdige Verhalten zweier Batterien, was ich zunächst auf Programmierfehler zurückführte. Ist aber nicht so, die Merkwürdigkeiten (ich schob es auf "Dendriten") sind real und mit dem separatem Messinstrument nachweisbar.. Damit funktioniert die gesamte Messanordnung und software, wenigstens bei mir.
Einfach super, was Michael da geleistet hat. Es war viel Arbeit.

Trotzdem habe ich immer noch den Wunsch, den leidigen RS232/USB-Adapter durch eine bluetooth- Verbindung zu ersetzen und wurde fündig bei fertigen Audio-bluetooth Adaptern. Alle, die ich fragte, scheuen sich aber , diese einzubinden. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Ganze aber sehr einfach und man braucht nicht den Arduino, für den die preiswertesten Funkadapter gebaut sind. Wer kennt sich damit aus? Benötigt wird nur eine Verbindung in eine Richtung: vom Datenbus zum Rechner oder smartphone.

von Bernd Schlueter - am 04.06.2017 08:00
Hallo, ich habe den plan nochmal überarbeitet, weil er wirklich mist gewesen ist. Besonders lustig, daß target macht schon gerne mal verbindungen, die ich garnicht gewollt hatte.

Bitte mal um draufsicht und binn auch für fragen offen ...

[www.mikrocontroller.net]

Der neue plan ist jetzt ganz unten.

von sharpals - am 06.06.2017 09:52
Zitat
sharpals
Bitte mal um draufsicht und binn auch für fragen offen ...
[www.mikrocontroller.net]


Danke, der Plan gefällt mir jetzt wesentlich besser. Habe es im mikrocontroller.net auch detailliert kommentiert.
Noch diese Fragen:
5 Volt oder 3,3 Volt, das ist hier die Frage. Ich dachte, der 5V Regler ist schon lange durch eine 3,3 Volt Version ersetzt.
.... und mit welchem Editor ist der Plan gezeichnet? Würde auch gerne mal sowas probieren. Mit eagle bin ich bisher noch nicht so gut zurechtgekommen.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 06.06.2017 14:25
Hallo Roland,
forsche mal hier nach Target 3001: [www.ibfriedrich.com]
gefällt mir viel besser als eagle.
Gruß Karlfred

von Karlfred - am 06.06.2017 20:31
Hallo Karlfred,
danke für Deinen Hinweis auf Target3001.
Mittlerweile weiß ich, dass Michael (Sharpals) den Entwurf in Target3001 gemacht hat.
Und ich habe eagle schon seit einer Weile auf meinem Rechner installiert.
Und seit gestern auch Target3001, zum Ausprobieren und Weiterbearbeiten von Michaels Entwurf (den ich aber noch nicht als Datei habe).
Außerdem habe ich mir mal die diversen Vergleiche angeschaut, z.B. hier auf dem mikrocontroller.net.. Ist schon ein paar Jahre her, der Vergleich könnte heute mit den neuen Programmversionen anders aussehen.
Oder hier nochmal für eine Studentenversion.

Oder hier eine Übersicht von Schaltplaneditoren auf dem mikrocontroller.net

Dabei bin ich auf ein weiteres Programm gestossen: KiCad. Sieht auch nicht schlecht aus, und ist als open source sogar kostenlos.
Mehr zu KiCad hier.

Meine Frage:
Hast Du - oder jemand anderes - Erfahrungen mit diesen Programmen und kannst mir Hinweise geben hinsichtlich Einarbeitung und Nutzung? Also eigene Erfahrungen.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 07.06.2017 07:56
Schaut mal wider in den Faden vom µC, dort ist die Datei und noch etwas an Erklärungen.

KiCad geht auch, wahr mir nur zu sperrig ....
Das ist alles auch ein wenig Geschmackssache.

von sharpals - am 07.06.2017 19:03
Hi,
seit gestern sind die Probleme mit der Meßdatendarstellung behoben. Michaels, bei mir heißt sie V5, bei ihm wohl V0.03o, läuft stabil und zeigt über seriell-USB Wandler brav an. Man muß keinen Kompatibilitätsmodus anschalten. Vor dem ersten Aufruf der exe muß ich aber in "Eigenschaften -> allgemein" einmal auf "zulassen" klicken. (Win 10 meint, daß alle exen, die von auswärts kommen per default erst einmal nicht ausgeführt werden dürfen)
Die gewünschten min und max Werte muß man VOR Programmstart in der ini eintragen. Dort auch unter "serial timeout" die Zeit, die maximal zwischen zwei Datenstrings vergeht, sonst kommen Fehlermeldungen. Auch einzutragen ist das als Datenseparator verwendete Zeichen.
Das ganze funktioniert bei mir jetzt gut mit vierstelligen Zahlen 3599 = 3,599 V und einem "," als Separator. Vierstellig habe ich gemacht, da mir 10mV Auflösung zu gering sind, zB beim balancen. Der Atmega schafft mit 10Bit von Haus aus schon etwa 4mV, mit oversampling, also mehrfachen Ad-Wandlungen auch gut 1mV. Ich mache zZt 8 faches Oversampling und teile danach durch 2.
Viele Grüße, Lars

von laase - am 23.06.2017 06:33
also das syncronisieren kann dann abgeschltet werden, wenn die messwerte nicht gestört werden und zuverlässig sind.

Die funktion ist für schmutzige umgebungen gedacht, wo schon mal werte zerstört werden.

Bei bernd seinem fahrzeugt schlagen abundzu starke störungen hindurch. D.h es fehlen auf einmal messwerte. Da das programm ja nicht weis, wer da weg ist, gerät die reihenfolge durcheinander und es werden caotische werte angezeigt.

Das wird einfach verhindert, indem es eine messreihe aufnimmt und dann feststellt, wie lang die kette sein muß. Kommt etwas , daß nicht die länge hat, so wird es verworfen.

von sharpals - am 25.06.2017 11:51
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