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elweb Batterie
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Wie geht das???

Startbeitrag von Mühlen-Kiste am 27.06.2017 22:33

Hallo zusammen

Ich benötige dringend eine Möglichkeit aus den Akkus meines Peugeot 106 (120V)
230V ~ zu machen. Leistung ca. 2-3kw.
Welches Gerät ist dafür nötig?

Kann wer helfen?

Gruß Michael

Die 50 interessantesten Antworten:

Stimmt ja auch, der Partner hat mindestens 150 Volt, bis 220 oder so etwas. Das reicht für manche Wandler.
Im Übrigen, ich habe und an der Mühle haben wir einige Trafos für 50 Hz herumstehen. Ein 12 Volt-230 Volt-Wandler besteht aus zwei Teilen: ein 12 Volt DC-DC, der auf ca 320 Volt wandelt, und ein 50Hz-DC-AC-Wandler. Nur letztere Hälfte benötigen wir, um einen 50Hz-Trafo anzuschließen. Die 12 Volt-Seite kann man einfach nicht nutzen, oder, um noch einen 12 Volt-Reserve-Akku zusätzlich anzuschließen.
Ich sehe auch kein Problem darin, die 150 bis 220 Volt zu verdoppeln.

Ihr bemerkt, meine Gedanken kreisen immer um die Errichtung eines Gleichstromnetzes, ohne, dass wir auf Spannung, Strom , Frequenz und Phasenlage achten müssen. Eine feste Wechselfrequenz, dazu noch Drehstrom, sollten wir uns nicht noch in einer Inselanlage antun. Die beiden starken Maschinen haben schon ihre mit Gleichstrom speisbaren Frequenzwandler, alle Lampen, Heizgeräte, Computer, Waschmaschinen, jedenfalls die in der Mühle und fast alle anderen Elektrogeräte sind mit Gleichstrom voll zufrieden.



Wer meint, das wäre alles Zukunftsmusik ohne Bezug zur Wirklichkeit, der lese mal ein paar Aufsätze über HGÜ und HGÜ-Kurzkopplung. Nur so kann man verschiedene, nicht synchrone Netze miteinander verkoppeln. So auch das afrikanische mit dem europäischen.
Die von Roman erwähnten Solar-Einspeisegeräte können das, denn auch die arbeiten mit einer Zwischengleichspannung.

Irgendwo habe ich noch einen halbdefekten 2,5kW-Wander vergraben. Das 48 Volt-Eingangsteil ist nur defekt. Das benötigen wir nicht. Vorschlag: Unsere Einheitsgleichspannung für die Mühle liegt im Bereich 150 bis 220 V. Die meisten Geräte sind damit zufrieden, viele, darunter auch viele LED-Lampen, sogar unstabilisiert.

Damit nicht genug: Wenn die Pfinz wenig Wasser führt, freut sich die Mühle, wenn sie nur 30 Hz erzeugen muss, dann passt auch die Gleichspannung.
Die wenigen Geräte, die es nicht lassen können und auf 50 Hz pochen, haben die Ehre , an die USV gehängt zu werden. Dazu gehören zur Zeit noch die Kühlschränke. Dafür sind 1,5kW Stromfestigkeit erforderlich (Zweiphasen-Asynchronmotoren).

Für die benötigte Wandlerhälfte benötigen wir keinen Sinus, es sind genügend Filterelemente für modifizierten Sinus vorhanden, falls der , wider Erwarten, doch gewünscht wird. Nur an Kondensatoren mangelt es dann.

Noch eine, vielleicht dumme Idee: ich könnte mir vorstellen, dass wir von außen Leistung grundstücksübergreifend einspeisen dürfen, wenn wir nicht galvanisch koppeln und dafür gesorgt wird, das kein Strom nach außen eingespeist werden kann. Eine Gleichstromeinkopplung würde alle Bedingungen erfüllen. Ohne 50Hz-Gelumpe.

von Bernd Schlueter - am 30.06.2017 16:32
Zur Zeit dreht die Mühle nicht einmal gleichmäßig durch und liefert nichts, also nicht einmal 50 Hz. Die Regelung hat kein Problem, diese genau einzuhalten und ich verspreche Euch, dass die Regelung genau genug einzuhalten ist, die ist jetzt quarzgeregelt , so lange Strom genug vorhanden ist, Den Tiny umzuprogrammieren, ist nicht das Problem. Wir haben zur Zeit nur relativ große Stufen von genau 1 Hz eingerichtet, damit die verschiedenen Verbraucher zuverlässig nacheinander abgeschaltet werden.
Wer also einen Solarwechselrichter auftreiben kann, auch den bringen wir sauber ans Laufen. Gleich welche Art Wechselrichter , auch für Wind, die haben alle eine Zwischengleichspannung und können wir verwenden. Aber eben auch einen ganz normalen Batteriewechselrichter, der schon bei einer Zwischengleichspannung von 150 Volt, besser schon bei 102 Volt anläuft.
Bevorzugt ein defekter, bei dem das Batterieeingangsteil defekt ist.

Ein Fahrzeugcontroller, der Drehstrom erzeugt und 216 Volt Batteriespannung aushält, wäre super, denn ich denke, dass wir den umprogrammieren oder umbauen können. Ich habe so etwas für eine Synchronmotor-Waschmaschine von LG, aber nur für maximal 1000 Watt, ebenso für einen Synchronmotor-Kühlschrank, aber nur für 150 Watt.

Wer hat so etwas und kann es auf meine Kosten mir zusenden? Bis zum Treffen sollte es dann laufen.

Eine weitere wichtige Aufgabe, auch für das Treffen: So schlimm wie dieses Jahr hat es die Mühle noch nicht erwischt: Eine Solaranlage ist eigentlich unverzichtbar, passt aber nicht zum Museum, die Dachflächen verbieten sich damit. Macht Euch bitte Gedanken, wo auf der Insel man Paneele in verträglicher Form anbringen könnte! Wir haben noch keine gute Idee.
Ärgerlich ist auch, dass das Notstromgerät zwar Frau van der Leyen gefallen würde, aber allenfalls mit Mühe 10% Wirkungsgrad erreicht und nicht mit stilechtem Kraftstoff läuft.
Mit Fertiglösungen sehe ich schwarz.
Ami und Japs-230/120 Volt- oder Spartrafos für verschiedene Spannungen, wer kann so etwas zum Treffen mitbringen? Der wird für den halbierten Einphasenwechselrichter benötigt.
Autark sein nur mit Wasser, wenn keines fließt, das geht bei einer Mühle nicht.

Offenbar war die Mühle schon vor langer Zeit Selbstversorger mit "alternativen" Energien: Es finden sich überall Teile, die zum Dreizylinder-Museums-Benzmotor und zu einer Dampfmaschine gehörten. Meiner Meinung geht aber nichts über solare Unterstützung, abseits vom Mühlengebäude. Die Integration ins Netz lasst meine Sorge sein. Auch, wenn ein Solarwandler nicht für Inselbetrieb gebaut ist und was defekt ist, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit repariert werden.

von Bernd Schlueter - am 01.07.2017 08:12
Zitat
Berlingo-98

Wer nicht bis Ende Juli warten will, der kann auch zur
.................
wir treffen uns da auch an einer Mühle,
.........................

15 kW Wasserkraft aus einer Ossberger Turbine, und Park&Charge Stromtankstelle. Unser ältestes Mitglied Erich (86) - der Betreiber - fährt seit vielen Jahren einen kleinen elektrischen Smart. Wir übernachten an der Pension, Camping oder Zimmer mieten, und abends wird gegrillt und Fränkisches Kellerbier getrunken.



Bei dem Thema Wasserkraft bekommt der alte CO-Admin und Solarpapst immer eine Art von Schreibblockade,
weil so alte Wasserkraftfossile ( Wasserkrafller waren schon Öko, da waren HardcordPVler Anno 68ig noch auf den Ho-Chi-Minh-Pfad )
sind auch im hohen Alter echte Hardoreökes auch gegen die Ökos welch die meisten Medien beherrschen :rolleyes:

Was machte der Erich in dem Alter von Schreiber des vorherigen Beitrags :o ein neues Wasserkraftwerk


Bildquelle ( schnell anschauen eventuell zensiert Roland wieder ): [www.ugl-egloffstein.de]

in dem Text der Bildquelle zu Lesen:

Anfangs gab es viel Wirbel um das Projekt. Vorallem die Kreisgruppe Forchheim des Bund Naturschutzes war gegen den Bau des Wasserrads und wetterte in Leserbriefen und Zeitungsartikel gegen das Projekt.

Die Fischtreppe in der daneben vorbeifließenden Trubach, sie wurde von den Betreibern des Wasserrades neu angelegt, ist beispielhaft in der Fränkischen Schweiz. Sie ermöglicht die Fischwanderung durchgängig in beiden Richtungen, was zuvor durch ein Betonwehr nicht möglich war.


Also nicht alle Natur und Klimaschützer tun dies in Wahrheit, sehr oft gehts vorrangig ums Ego,
den Wasserkraft ist Klimaschutz Rund um die Uhr, im Sommer ( Bild Oben wie auch im


Bildquelle wie Oben und noch etwas Text, wenn auch nicht im Zusammenhang mit der Waldmühle

Rund 100 000 Euro haben der Initiator Erich Wirth und die Betreibergruppe in das Wasserrad investiert. 9,5 Cent bekommt die Gemeinschaft pro eingespeister Kilowattstunde. Das ist zwar deutlich weniger als der jetzige Solarstrompreis, dafür läuft das Wasserrad aber Tag und Nacht. Erich Wirth ist Wasserkraftpionier. Er betreibt seit 1988 die erste Stromtankstelle Bayerns - mit Strom ausschließlich aus Wasserkraft - und fährt seit 1990 ein Elektroauto. Rund 10 Prozent des Egloffsteiner Stroms wird mit Wasserkraft erzeugt.

von Manfred aus ObB - am 02.07.2017 11:32

Sonnenblumen oder Seerosen?

Zitat
Mühlen-Kiste

Es gäbe die Möglichkeit, vor der Mühle rechts unten hinter dem Parkplatz
auf dem Feld.
Auf einem 2-3m Mast mit Nachfühung.


Hallo Michael

Willst Du IBM Konkurrenz machen, Sonnenblumen aus Beton


Bildquelle: [www.elektronikpraxis.vogel.de] ( erinnert etwas an die Solarmuschel [ war so vor 8 Jahren im ELWEB ]
Bildquelle: [www.prozop-solar.de] )
um PV etwas logischer, ähhh ökologischer zu Gestallten, mehr Strom und echte Wärme



Bildquelle: [www.nzz.ch] ich will jetzt nicht, um Roland zum Zensieren zu reizen, darauf eingehen
was ich von dieser Art von Sonnenenergienutzung für Falsch halte :rolleyes: ( im Bildlink ist des Bild deutlich größer )

Sondern mal eine Art der Wasserkraftnutzung anregen, wenn man den Zufluß vor der
Brücke ( ich mein mich zu Erinnern das der doch etliche Meter breit ) als Seesonnenblumenteich
verwenden würd, müßt man halt als EU Demoprojekt machen, die Fördern fast jeden Scheiß :rp:

Des ist ja in China und wenn auch in der Formel 1 der Große Preis von Europa in Vorderasien,
so ist es doch nicht in Europa


Bildquelle: [de.ubergizmo.com]

40MWp bringst an dem Wasser der Pfinz nicht unter aber etliche Runde Schwimmuntertassen
( die Untertassenform um Schwemmholz nicht zum Verklausen auzuregen ) an 2 Halteleinen
links und rechts zu Fixieren, eine davon beweglich um die Teller Richtung Sonne zu drehen,
also mit 1 Antrieb mehrere PV träger richtig zur Sonne zu Positionieren ;-)

von Manfred aus ObB - am 02.07.2017 18:46

Des is scho frierer Ganga

Zitat
Mühlen-Kiste

Wie lange Manfred ist es schon her, dass Du hier warst.
Da schwam gerade Deine Turbine über den Atlantik, wenn ich mich recht entsinne. 12 Jahre?


Könnt schon hin kommen, seit die Turbine aus dem Urlaub zurück sind's bald
4.000.000 erzeugte Wasserkraft kWh, des Turbinenrohr ist jetzt über 110 Jahr in
Betrieb ( Gott sei Dank haben meine Vorgänger viel drum gestritten, net so
[www.youtube.com] aber auch nicht ganz unähnlich )
des Wasserrecht für den Turbienbetrieb für des Gleichstromewerk ( des erste in der
Gegend ) erteilt eben vom Könglich Bayrischen Landratsamt zu Tölz.

Hier noch ein Bild aus der Zeit kurz nach der Verlegung des Turbinenrohrs ( von Hand ohne Bagger )

Bildquelle: [www.postales24.de] eine Postkarten,
aus der Zeit wo des Bier noch Dunkel und de Madel Sittsam :o also Anno 1910

Des Turbinenrohr liegt zwischen der Pension Müller und der linken Kastanienbaumreihe,
der letzte davon ( der rechts vorn ) hats auf immerhin über 100 Jahr bracht, bis zum Neubau
( unter dem jetzt des Turbinenrohr im Betonmantel liegt [ ohne Streit, weil die vorher
soviel gestritten ] und wenn die Sitten nicht noch weiter verfallen [ viel Luft ist nimmer ]
so möge es der Herr geben das noch ein paar 100 Jahr draufkommen ).

Ja Michael des mit den Energien welche der liebe Gott ( dem Starkregen zu Berlin
vor der Abstimmung üner die Ehe von der genung für Alle dasein soll, hat keiner Verstanden :mad: )
ist so leicht nicht und wie in alten Schriften überliefert, es bedarf schon Schweiß und Fleiß
( Verstand schad auch nicht ) bis man die zur rechten Zeit nutzen kann ;-)


Noch etwas aus Bayern


Bildquelle: [www.br.de]

Und wenn auch nicht selten der Eindruck entsteht, das PVler und Wasserkraftler
( de Pvler ertragen halt nicht das die Wasserkraftler, schon an Strom gemacht als die noch
in den Windeln ) wie Hund und Katz sind, noch etwas Text aus der Bildquelle:

Auf dem See höherer Wirkungsgrad als auf dem Dach

Zitat

Der Vorteil der schwimmenden Photovoltaikanlage:
Sie hat einen etwa 30 Prozent höheren Wirkungsgrad als Anlagen, die zum Beispiel auf Hausdächern installiert sind.
Der Grund: Die Sonnenstrahlen werden durch die Wasseroberfläche viel stärker reflektiert.


in diesen Sinne [www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 03.07.2017 21:35
Hallo Michael,
danke für die Beschreibungen der Anlage. Ich sehe jetzt klarer und vermute mal, dass ihr wirklich keinen Netzanschluss habe, also auf Eigenversorgung angewiesen seid. Und wie Du schreibst, wirds immer knapper mit dem Wasser, so dass Du mal zur Sonne schielst.

Also das Wasser kann ich Dir nicht reichen, das könnte - weil er es im Überfluss hat - der Manfred aus dem Altjoch. Aber wie rüberbringen? So eine lange Leitung hat er nicht...
Da hat die Sonne einen unschlagbaren Vorteil, denn sie liefert die Energie flächendeckend und schön gleichmäßig fast überall hin. Ohne jedes Nachfragen, obs genehm ist, aber leider nur tags. Na ja, man kann nicht alles haben.

Zu nachgeführten Anlagen fiel mir nach Durchsicht meiner alten Fotos noch Solar-Track in Lübeck ein. Die hatten mal einen Anhänger mit Nachführanlage gebaut und wir hatten den auf vielen Messen und auf dem Electric Vehicle Symposium vor 15 Jahren in Berlin gezeigt.
[attachment 2378 solarstromtankstelle-solar-track-auf-dem-EVS18-in-Berlin.jpg]
Sowas wäre geeignet, man könnte den dann immer an die einstrahlungsmäßig passende Stelle schieben. Ob das alte Ding von damals noch irgendwo rumsteht, weiß ich nicht, werd mich mal erkundigen.

Man könnte sowas aber auch selber mal aufbauen. Alten Anhänger auftreiben, Gestell drauf und moderne Solarmodule dran. Ich habe vor über 20 Jahren einen ähnlichen Anhänger mal bei Siemens Solar (damals Interatom in Bergisch Gladbach) ausgeliegen und für eine Veranstaltung quer durch Deutschlang gezogen. Und in Radebeul haben Schüler mal sowas für die Versorgung ihrer Renn-Go-carts gebaut. Ist also nix ungewöhnliches.
[attachment 2379 solarstromtankstelle-radebeul-bei-solarwatt-dresden-2005.jpg]

Ansonsten bliebe nur der Weg über ein Elektroauto mit Anbindung an euer Mühlennetz, wie vielfach vorgeschlagen. Beim BurgerKing in Waghäusel-Wiesental, Hambrücker Landstr. 2/2 Strom kostenlos tanken, oder an einer der ENBW oder Stadtwerke Bruchsal Stromtankstellen. Aber ein E-Auto hast Du noch nicht, oder habe ich da was übersehen? Und natürlich brauchst Du eines, bei dem die Akkus zugänglich sind und über einen Wechselrichter oder ähnliches in Dein Netz einspeisen können. Der Mitsubishi Outlander hat das standardmäßig eingebaut. Sowohl Standard als auch mäßg: Man hat einen 1,5 kW Wechselrichter drin und eine Schukodose im Wagen, die bis 1,5 kW belastbar ist.
Sowas sollte mit einem der alten SAXO oder Berlingo Autos mit ihren 120 oder 162 V Akkus auch gehen. Aber das hatten wir schon....

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 04.07.2017 13:21

Total unrentabel

Die brave Pfinz läuft fast das ganze Jahr und deshalb rentieren sich die Paneele eigentlich nicht. Nur, wenn man dort wohnen will und warmes Bier im Sommer selbst die Mücken vertreibt, freut man sich über jedes Watt.
Also, der Autotransport ist dann wohl doch die Methode der Wahl.

Obwohl, bei ebay gibt es ein günstiges Angebot, das läuft auch mit einem 50 Hz-Wechselrichter und auch von einem 5km entfernten Feld mit einem einzigen Draht von nur 0,1mm Durchmesser, bei dem sogar auf die Isolierung verzichtet werden kann:

Noch sind die zwei Stück da

Zu technischen Fragen Dr.Mabuse.

Also, mein Rat: transportabel auf Hänger und nur bei Bedarf auseinanderfalten. Fahrbar dürfte man vor dem Haus immer ein beschienenes Plätzchen finden.
Eine andere Idee: zwei Schienen auf dem Dach, über das die zusammengefalteten Paneele aneinandergehängt an Rädern über das Dach gezogen werden, nur für die wenigen jährlichen Stunden der Nutzung.
Nein, nein, der 106 oder sein Partner sind die ungleich bessere Lösung.
Eigentlich habe ich das Problem schon gelöst.
Zwei Kühlschränke benötigen auch im heißesten Sommer nicht mehr als 3,6WkWh Strom, bei Dauerlauf.
Was auch geht: in einer 500Liter Kühltruhe 200 Liter Wasser einfrieren, die speichern mehr als 20kWh Kälte. Hält 400 Stunden oder über zwei Wochen. Also einmal alle drei Wochen frischen Strom mit dem Berlingo abholen und mit einer Klimaanlage Eis erzeugen. In einer Nacht ist die Box wieder voll und da fällt mir noch etwas viel Tolleres ein...
Also, für Kühlung dürfte gesorgt sein.
Da der Wechselrichter mindestens 1500 Watt für den Induktionsmotor-Anlauf leisten muss, kann der auch Maschinen betreiben, mit seiner Zwischengleichspannung direkt in den Zwischengleichspannungskreis der Hobelbank oder Teigknetmaschine.
Ein nagelneues 6kW-Gerät habe ich mal für 150 Euro erstanden und wieder an Andreas Friesecke verkauft. Möglicherweise benötigt er es nicht mehr...

von Bernd Schlueter - am 04.07.2017 16:39
Na jut, hatte ich übersehen, dass der 106er mit seinen 120V Akkus schon da ist. Jetzt erinnere ich mich, dass es so angefangen hat in diesem Thread.
Also suchen wir weiterhin:

a) einen Inselwechselrichter, der mit 100 bis 140 V Eingangsspannung zurecht kommt.
Fast alle Inselwechselrichter arbeiten mit 12, 24 oder 48 V Eingang. Nur der Sunny Boy Storage 2,5 hat einen Eingangsspannungsbereich von 100 bis 500 Volt bei max. 10 A Eingangsstrom. Von der Nennleistung 2,5 kW bleiben dann beim Betrieb am 106er Akku nur rund 1,2 kW Ausgangsleistung übrig, und wahrscheinlich ist er netzgeführt und kein Inselwechselrichter. Vermute ich mal.
Mein alter Karschny Solarwechselrichter von 2000 hat einen Eingangsspannungsbereich ab 96 Volt, aber er ist leider auch netzgeführt. Und noch im Einsatz, mindestens bis August 2020. Dann läuft die EEG Vergütung aus, und ich werde wohl andere Wechselrichter anschaffen und die Anlage neu zusammenschalten müssen. Karschny war gut, leider ist die Firma und Netzseite nicht mehr auffindbar.

Zum 106er und der Ladetechnik würde ich vorschlagen, dass

b) der 106er mehr Ladegeräte bekommt, damit er nicht für viele Stunden beim BurgerKing oder wo auch immer rumstehen muss. Das wäre eigentlich Bernds Baustelle. Frage also an Bernd: Hast Du noch 3 hp minis dafür einsatzbereit? Also auch schon entsprechend zusammengeschaltet und an Deinem SAXO erprobt?

Natürlich könnte man die DC Spannung von 100 bis 140 V auch direkt nutzen. Wenn man genug Geräte hat, die das vertragen können. Oder über DC/DC Wandler. Aber bitte alles gut absichern. DC ist viel gefährlicher als AC. Man kann es nur schwer schalten bzw. evtl. Lichtbogen löschen. Und beim Anfassen merkt man erstmal nix, dann kommen elektrolytische Vorgänge im Körper, die schlimme Folgen haben. Habe selbst mal einen Kollegen, der 2 Stunden nach DC Strom durch den Körper zusammenbrach, zum Arzt gebracht.

Übrigens: DC Hausnetze mit 48 V Nennspannung gibt es. Hat mal jemand in Nürnberg gemacht und viel drüber geschrieben, man findet diese Erfahrungen u.U. mit üblichen Suchmaschinen. DC Netze sind gar nicht sooooo unüblich, wie Physikerkollege Bernd immer schreibt. DC Versorgungsnetze und HGÜ sind übrigens ganz verschiedene Dinge. Ich würde das nicht in einem Beitrag zusammenwürfeln, schon wegen der ganz unterschiedlichen Funktion und Spannungsebenen. Habe selbst mal eine HGÜ Anlage mit plus-minus 550 kV besichtigt, ist aber viele Jahre her.
... Und DC Teilnetze mit 12, 24 und 48 Volt habe ich hier selber im Haus. Aber ich warne: man kann das nur machen, wenn man es kann. Soviel zum Thema: Wie geht das???

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 04.07.2017 19:36
Zitat
Mühlen-Kiste
Der 106er hat bei 100% Ladung 162V, der Partner 219V.
Mein Badisch ist besser als mein Englisch. Es steht: • Überlastschutz durch Strombegrenzung, auto recovery - Heißt das es schaltet ab und startet wieder neu?
Gruß Michael


Hallo Michael,
Habe 15 Jahre AX und jetzt 8 Jahre Berlingo und beim Laden auch die von Dir genannten Spannungen beobachtet, allerdings nur, wenn noch Ladestrom fliesst.

Sobald die Ladung beendet ist, sollte die Spannung beim 106er unter 140 V sein für knallvolle 20 SÄFTE, und unter 190 V beim Partner mit seinen 27 SÄFTEN. Und da ich als Nutzungsverhalten ein Laden außerhalb der Mühle annehme, dann einige km Hinfahrt zur Mühle, und dann DC/DC oder Wechselrichter zum Strom ziehen dran, siehts nicht mehr so schlimm aus mit den Spannungen. Die sollten dann sogar deutlich unter 140V für die 20 SÄFTE und unter 180V für die 27 SÄFTE sein.
Ein Eingangspannungsbereich - wie von Dir früher schon erwähnt - von 100 bis 200 V DC wäre optimal, weil für beide Autos passend. Strom - bzw. Elektroenergie - kann man zwar nicht in Eimern transportieren, aber in SÄFTEN, die 20 oder 27 stückweise in Blechkanistern auf Rädern stecken. Allerdings bleibt dann das Abwägen, für was Du Deine SÄFTE eigentlich nutzen willst: Zum Fahren oder für die Mühlen-Stromversorgung. Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.

Mein 2 AXe sind verkauft, einen Berlingo fahre ich noch. Ich suche also auch für mich nach einer Lösung für die Netzanbindung. Aber anders als bei Deiner Mühle, wo die Gleichstromversorgung einiger Verbraucher über DC/DC Wandler möglich ist, suche ich was für 230V 50 Hz Einspeisung in mein Hausnetz. Autarker Betrieb wäre auch für mich schön, aber in den letzten 20 Jahren oder so ist das Netz nur 2 oder 3 mal weg gewegen. Da könnte es auch ein kleines Verbrenner-Notstromaggregat tun, z.B. mein schöner leiser Honda 20i.
Für autarken Betrieb gibt es Wechselrichter für 12 bis 48 V DC gibts preisgünstig auf dem Markt. Im Bereich über 48Volt und unter 200V DC Eingang gibt es fast nix. Für 100 bis 500 V DC bleiben nur wenige Sonnyboy Island übrig, und die sind nicht billig. Da ist man schnell mit mehr als 1000 Euro dabei. Weiss nicht, ob Du das willst.

Eine Möglichkeit wäre noch denkbar, weiß aber nicht, ob es funktionieren könnte:
Du nimmst einen 24 oder 48 V Sinuswechselrichter für ein paar Hundert Euro und betreibst ihn als Stromversorgung an einer Batteriebank, die von Deinem Mühlenrad und auch anderen Quellen gespeist wird, z.B. auch ein paar kleinen mobilen Solarmodulen. Dann hast Du ein 230 V 50 Hz Netz. Ob man da einen netzgeführten Wechselrichter parallel schalten kann zur Versorgung Deiner Verbraucher in der Bäckerei oder im Bienenhaus oder sonstwo, wäre auszuprobieren. Da könnte man einen Sonnyboy oder anderen Wechselrichter finden, der mit 100 bis 200 Volt aus den 20 oder 27 Säften zurechtkommt.
Wer weiß, ob solche zwei Wechselrichter zusammenarbeiten könnten?

Zu Deinen Fragen zur Strombegrenzung.
Das bedeutet für mich ein Betrieb an der Stromgrenze, nicht wirklich Abschalten. Abschalten bei Überstrom sollte "Cut off" heißen. "Auto-recovery" sollte in der Tat bedeuten, dass nach Wegfall des Fehlers oder Überstroms wieder normaler Betrieb weitergeht. Aber ich habe noch keine Erfahrungen mit den meanwells im Fehlerfall oder bei Überlast. Da weiss Lars sicher mehr. Und bei den meanwells gibts auch Unterschiede.

Aber ich habe kein meanwell Gerät gefunden mit mehr als 48V DC Ausgang. Bleibt also auch nur ein 48V DC Netz übrig für die Mühlenstromversorgung. Gut, wenn die Geräte das direkt können. Sonst mit weiteren Wandlern, was die Sache nicht einfacher machen dürfte.

Gruss, Roland
P.S. der Solar-Track Solaranhänger, den ich auf einem Bild gezeigt habe, ist vor vielen Jahren verschrottet worden.

von Berlingo-98 - am 06.07.2017 10:10
Messumformer 27kg, da habe ich erst mal gar nicht weiter nachgedacht. Also, das war nichts bei nur 150 Watt. Außerdem ist die Spannung ein wenig hoch.
Carport, das hängt von der Einstellung des zuständigen Bauamts ab. Immerhin wäre eine solare Tankstelle irgendwo für die Gemeinde attraktiv... Ansonsten, ich kann nicht abschätzen, wie viele Stunden im Jahr eine transportable Solaranlage genutzt würde.
Die Pfinz versiegt nicht so plötzlich, dass man keine Zeit zum Auslegen der Paneele hätte. Ja, ich meine einfaches Auslegen in der Sonne. Der Cosinus Phi bei abweichendem Einfall der Sonne ist so schlimm nicht und es bekäme jedes Paneel ein eigenes mmp mit 24 Volt Ausgang, daran ein einfacher Wechselrichter. Notfalls ein Karton vom nahen Lidl untergelegt. Das würde auch mit teildefekten Modulen gehen.
Der Batterietransport über die Straße ist mit Sicherheit nicht die schlechtese Lösung und kostet so gut wie nichts, ein ordentlicher Trafo 50 Hz und das Ausgangsteil eines defekten Wechselrichters, dann ganz ohne Trafos. Da müsste ich dann für sorgen.
Strombegrenzt über die Wecheslrichter-Ausgangs-PWM, das ist da schon komplett drin vorhaden. Dann reicht auch ein 120 Volt-Trafo, also, wie die Amis sie in Deutschland brauchen und wir hier in der Halle stehen haben. Bei 200 Volt des Partners würde die PWM automatische herunteregeln, ohne, dass der Trafo in die Sättigung gerät. Wenn die Kurvenform nicht gefällt, wir haben vom ausgeschlachten Schneider-Gerät noch geügend Kosmetikartikel. Etliche Drehstromfilterdrosseln für 40 kWatt...

Fertig gibt es so etwas nicht, aber im Wesentlichen genügt die Axt zum Teilen der zwei Wandlerhälften.
Wir haben hier auch noch einen irrsinnig schweren Schweißtrafo stehen. Der soll zum Schrott. Da der einen magnetischen Nebenschluss hat, könnte man auch einen Aufwärtswandler daraus bauen. Ist einphasig, 20 Ampere. Da könnte man beliebige Wechserichter mit speisen, so die für die Maschinen.
Wenn die Batteriespannungen der Elektroautos nicht so hoch wären, könnten wir sogar alles selbst bauen. Aber, wie ich es sehe,muss man dann alle Naslang den TÜV bezahlen, der dann mangels Kenntnissen noch teure Gutachter anfordert.

von Bernd Schlueter - am 06.07.2017 11:12
Ich hätte ja gerne ein paar genauere Angaben.
In erster Linie, wie viele Stunden jährlich die Pfinz zu wenig Wasser hat, sodass eine erträgliche Nutzung der Wohnung nicht ohne weitere Energiequelle möglich ist.
Da es sich um ein Museum und ein förderungswürdiges Pilotprojekt handelt, würde ich insbesondere mit der Gemeinde, den Stromversorgern und anderen Ämtern bereden, wie für die Zeiten, in denen die Wasserversorgung zu sehr beschnitten wird, möglichst kostenarm und zeitlich begrenzt Ersatz geleistet werden kann. Bei einer solchen Ankopplung ans allgemeine Netz sollte man den Weg über die sogenannte "Kurzkopplung" gehen, ein merkwürdiges Wort, aber diese erst ermöglicht den Parallelbetrieb ohne irgendwelche Schwierigkeiten bezüglich Phasenwinkel und PFC. Eine Ankopplung als Gewerbebetrieb kommt nicht in Frage. Dafür ist das Geld nicht da und ein Notstromgerät sollte vermieden werden. Ideal wäre, wenn der Netzbetreiber zulassen würde, dass man eines der im gegenüberliegenden Industriegebiet vorhandenen Solardächer über das allgemeine Netz anschließen könnte. Die Stadtwerke Schönau liegen im Bereich der ENBW und ermöglichen Sonderlösungen und auch in Lippstadt hat man mit den evangelischen Krankenanstalten eine Einigung erzielt und musste das dieselbetriebene BHKWs gar nicht erst anwerfen.

Was auf keinen Fall geht, eine direkte Ankopplung des Mühlennetzes an das allgemeine Netz. Das geht nur über "Kurzkopplung".

Es gibt überhaupt kein Problem damit, einen beliebigenWechselrichter mit einem 120/230 Volt-Trafo zu verbinden, der exakte 50 Hz/230 Volt ausgibt und vom 106er versorgt wird.
Da die Gleichstromzwischenspannung meist in der Nähe von 350 Volt im Leerlauf beträgt, sollten 120-Volt Wechselrichter, wie sie die amerikanischen Soldaten vielfach in Deutschland eingeführt haben und es Japaner hier in Düsseldorf noch heute tun, bevorzugt werden. Andernfalls kann man auch umbauen und 230 Volt-Wechselrichter mit der halben Nennleistung belasten. Viele Geräte wie die Hälfte aller LED-Lampen und elektronische Geräte, darunter fast alle Computer, sind mit der Batteriespannung direkt aus dem 106 zufrieden und auch Heizgeräte sind oft auf 120 Volt umschaltbar. Am Partner angeschlossen, verdoppeln sich lediglich die Aufheizzeiten.

Die solare Nachführung verdoppelt übrigens die Nutzungszeit, sofern völlig freie Sicht besteht, ähnlich, wie es mit Dünnschichtzellen der Fall ist.

Wenn ich bis zum Treffen so weit genesen bin, würde ich probehalber die beiden Frequenzumformer direkt an den Partner koppeln und nur deren Steuerelektronik mit der vollen Spannung versorgen, in der Hoffnung , dass Teigkneten und Hobeln dann mit hinreichend Energie erfolgen. Von zusätzlichen Wandlern würde ich wegen der Verluste absehen. Es dauert dann eben doppelt so lange, will man auf höchster Stufe kochen oder die Waschmaschine betreiben.
Vorsorglich sollten nur noch LED-Lampen mit dem heute üblichen Stromregelchip gekauft werden, die mit einem Allspannungeingang zwischen 85 und 280 Volt ausgerüstet sind.
Ich habe den Verdacht, dass man bei abgekoppeltem Mühlengenerator direkt die Gleichspannung des Partners ins Netz einspeisen kann und dass fast alle Geräte damit weiterbetrieben werden können.
Fast das ganze Gedöns mit 50Hz, Phasentreue, Konstantspannung und PFC ist schon heute überflüssig.
Weit mehr als ein kW Wasserenergie gehen übrigens verloren, weil der Generator und das Mühlrad immerzu mit vollen 1500 bzw 0,042 Umdrehungen pro Sekunde laufen müssen.
Direkt an der Straße liegt übrigens ein Haus. Hat das vielleicht Netzanschluss?

von Bernd Schlueter - am 08.07.2017 07:57
Zitat
Bernd Schlueter
Was auf keinen Fall geht, eine direkte Ankopplung des Mühlennetzes an das allgemeine Netz. Das geht nur über "Kurzkopplung".


Bernd nicht Alle Lesen alles und Roland legt großen Wert ( Bernd hat aus früherer Zeit
ein nicht unähnliches Krankenblatt als meiner einer ) das von uns möglichst wenig gelesen
wird, Du mußt dann schon einen Link setzen [67183441.foren.mysnip.de]
( den andern Beitrag hat der Zensor schon zittiert obwohl es in die Richtung durchaus
in Politik und Rechtsprechung eben solche Themen gibt z.B.
[www.spiegel.de]
[www.spiegel.de] Typischer 68er Schwachsinn Hoch Fünf )

Zitat
Bernd Schlueter

Da die Gleichstromzwischenspannung meist in der Nähe von 350 Volt im Leerlauf beträgt, ....



Auch hier Bernd muß ich Dir widersprechen die zukünftige Norm sollte 580V DC sein
da aber der Zensor mit Leidenschaft hier, jeden Beitrag in die Richtung mit Leidenschaft verhindert,
ist des erläutern müßig.

Zitat
Bernd Schlueter

Die solare Nachführung verdoppelt übrigens die Nutzungszeit, sofern völlig freie Sicht besteht, ähnlich, wie es mit Dünnschichtzellen der Fall ist.


Bernd das tät ich fast am liebsten Zensieren, weil der Keim für viel Geschwurbel in der Zukunft,
der Ertrag gewöhnlicher nachgeführter PVpanellen bringt etwa 40% Mehrertrag, Deine Aussage
kann ich so n icht stehen laßen, weil zwar an manchen Tagen tatsächlich dann PV Strom
erzeugt wird, aber genau die Menge die Nachführung verbraucht, Du argumentierst da sehr
noch den Fehlern in der Zeit von Schröder und Fischer :mad:

Zur Nachführung gibt es einen alten Thread von Sebastian


[67183441.foren.mysnip.de]

Eine Sache wo eben IBM derzeit sich versucht im Ernten von Strom, Wärme und Kälte
zum klimatisieren von Rechzentren


Bildquelle: [www.semiconductor-today.com]

Aber das sind eigentlich überholte Ansätze, da auch dort immer noch kein wirkliches
Miteinander der verfügbaren Energien geschieht, sowenig wie Roland an einen Miteinader interessiert.

Eine Solarmuschel mit einer zukünftigen ( die derzeitigen sind mit Verlaub Mist )
gebäudeintgrierten Windkraft, sollen über eine 580 V DC Integrationschiene rund
3000 Ertragsstunden erreichen pro Jahr mit in die 580 V DV Integrationsschine
integrierte Tagesstromspeicher also rund 4000 Jahresstunden abdecken ein entsprechechendes BHKW für feste Brennstoffe deckt dann den Rest an, jeztzt schreibt
dann Roland, ein BHKLW ist Scheiße, womit Er ungewollt nicht ganz Unrecht hätte

Eine erweitert 580 V DC Integrationsschiene


Bildquelle: [eneff-industrie.info]

Bevor du jetzt wieder den rasenden kriegst ( Bitte nicht verwechseln mit der Schmalspurbahn auf Rügen ) Roland
in den Bild ist eine Lösung gezeigt, wie das in der Waldmühle gehen könnt.

von Manfred aus ObB - am 08.07.2017 09:15
Ich möchte ja gar nichts Fertiges verbauen, Inselanlagen sind schließlich Neuland.
Aber den 106er an das 230 Volt-Netz anschließen, das ist wirklich kein Problem, wenn man die Frequenz des Mühlrades unbeachtet lässt, sprich, abschaltet.
Ich habe schon beschrieben, dass es Null Kosten verursacht, wenn man nur LED-Lampen zulässt, die Allstromeingang haben, das betrifft nämlich die Hälfte, zum exakt gleichen Preis- das wissen nur die meisten nicht und steht nicht auf der Packung. Viele Elektronikgeräte können es, darunter fast alle Computernetzteile. Nein, die sogenannte Kurzkopplung, also über den Gleichstromzwischenkreis ist bei vielen Geräten schon vorhanden, ohne dass es jemand ahnt.
Da gibt es verschiedene Zwischenkreise, so die der HP-Netzteile und viele andere mit ca 470 Volt am PFC-Ausgang, das Gleiche dürfte bei neueren Waschmaschinen vorliegen und bei Drehstromgeräten die erwähnten 580 Volt . Bei den LEDs sind es 320 Volt. Manfred kennt sich damit aus. Das sind alles Spannungen, an die man alle möglichen Geräte anschließen kann und 50 Hz und niedrigere Mühlengeneratorfrequenz störungsfrei parallel und ich behaupte, wenn beim Netzbetreiber vernünftige Leute sitzen, kann man völlig problemlos über die sogenannte Kurzkopplung auch jedes Inselnetz mit dem europäischen 50 Hz-Netz verbinden und auch, wenn ein Japaner plötzlich 60 Hz einspeisen wollte.


Nur einzelne Geräte können wir getrennt über den Stromträger Namens Peugeot versorgen, Parallelbetrieb mit der Mühle geht mit den nicht eigens angepassten Geräten nicht, wohl aber mit dem Solarwandler, den Roman immer wieder erwähnt, denn der besitzt den Zwischenkreis , die Synchronisierung und die Schutzschaltung, auf was ich so gerne alles verzichten möchte.

Diese Einzelgeräte können autark betrieben werden,mit dem Ausgangsteil eines normalen Wandlers für 120 Volt, hinter den ein 50Hz 120/230 Volt-Trafo geschaltet ist, von denen zumindest vor Kurzem noch einige , eigentlich für den Schrott bestimmt, in unserer Halle standen. Der Gleichstromzwischenpreis ist im Wandler immer vorhanden und es müssen nur die 230 Volt statt 120 Volt zurückgekoppelt werden, damit die PWM-Regelung funktioniert. Mit einiger Wahrscheinlichkeit genügen dafür wenige elektronische Teile. Der PWM ist ziemlich egal, wie die Zwischenspannung schwankt, dann werden eben die Einschaltphasen verkürzt oder verlängert und für den Sinus sorgt ein Filter, falls erforderlich. Wenn es was ganz Feines werden soll, nimmt man einen Sinuswandler, die eigentlich unberechtigt viel teurer gehandelt werden als die sogenannten mit "modifiziertem Sinus". Nur der PWM-Regler für wenige Cent ist ein anderer Typ.

Michael ist ein Gegner des allgemeinen Netzes, ich nicht. Ich würde am liebsten die Inselanlage an das europäische 50 Hz-Netz anschließen, aber über die Kurzkopplung, also über Gleichstrom und wir behalten unsere eigene Frequenz. Sprich , die Waldmühle stellt dann ein dezentrales Netz da, völlig autark, obwohl es am 50 HZ-Netz angeschlossen ist. Strom nur in einer Richtung, nur Verbrauch. Es wäre ein Pilotprojekt für Europa. Einige von uns betreiben auch Inselnetze, die ebenso störungsfrei ans allgemeine Netz angeschlossen werden könnten. Immerhin ist eine unbestechliche Frau jetzt Wirtschaftsministerin, die Gesetze anpassen und in die Wege leiten kann.

Die Solarernte wird übrigens nicht durch die Nachführung verdoppelt, nur die Zeit, in der kein Leistungsabfall eintritt. Das gilt im Besonderen nur für kristalline Zellen.

von Bernd Schlueter - am 08.07.2017 23:55
Zitat
Mühlen-Kiste
Da kann ich nach Bedarf dann auch mit dem Stausee arbeiten, da der
Akku in den anderen Bereichen während der Aufstauzeit ausgleichen kann.


Hallo Michael

selbiges hat aber wie Bernds

Zitat
Bernd Schlueter

Michael ist ein Gegner des allgemeinen Netzes, ich nicht. Ich würde
am liebsten die Inselanlage an das europäische 50 Hz-Netz anschließen, ........


zwei Seiten, eine Technische und da sind beide Varianten ein Klacks und eine Juristische
und da sieht die Welt meist ganz anders aus, Dein Stausee ( Klar die Mühle hatt eine riesen Kanallänge )
ist Schwallbetrieb, wenn es blöd geht und sich ein Hansel ( es laufen genug Hardcorepseudoökos rum )
zur Actionsgruppe aufruft, kann das Wasserrechtlich ( wenn es nicht drinsteht, alten Müller fragen )
Saublödausgehen,
genau wie Bernds ich will ans Netz, auch da möcht dann gern wer die Handaufhalten
weil EEG Netzumlage und Speicherprämie bis PtX Technik und sonstiger Schwachsinn
( nix gegen die Technik, nur wer die haben will, soll sich Selbst um die Finanzierung kümmern und
nicht bei Oma Käthe die Hand aufhalten ) plötzlich auch auf Eigenstrom zu Zahlen,
ist zwar den Ablaßhändlern von Greenpeace geschuldet aber auch das verdrängen
die möchtegern Hardcoreökos meist ind Postfaktische obwohl es ein Fakt ist.

Zu den 50 Hz PV und Insel von Roman schon mal Verlinkt

Der Hybridwandler fürs Netz


Bildquelle als Demo keine explizite Kaufempfehlung: [mitzner-energie.de]

und Preiswerter ohne Netz ( dafür eben ohne Netzsicherheit )


Bildquelle mit abweichenden Text zum Bild: [mitzner-energie.de]

Im Text steht:

Wechselrichters sowie MPPT Solar- und Batterieladegerätes
der seine Energie aus drei Stromerzeugungsquellen beziehhen kann:
PV-Module, Akkumulatoren oder eine AC-Stromquelle.


in dieser oder bzw eventuell und Option könnt der bisherige Mühlenstrom in das Inselnetz fliesen.

Wäre der Akku 48V ( Staplerbatterien laßen Grüßen ) könnte natürlich auch der Teil der
Energie vom Mühlenrad dort hingehen der anderswo nicht gebraucht wird, nur es ist
nicht für Lau, diese Netzintelligenz zu Installieren :o

Das Problem ist das für Leute die sich nachhaltig für nachhaltige Energie interessieren, keine Lobby
und deshalb wenig Produkte gibt. Was es gibt Ökoablaßanlagen ( kein Nachhaltigkeit
vom Eigenstromverbrauch und Recursenverbrauch ) welche für die Bestimmungen
ausgelegt zum nachhaltigen ( 20 Jahre derzeit Garantiert ) Abkassieren und Geld umverteilen
von Unten nach Oben, so als Beispiel




Damit keiner glaubt das ich als Postfaktum nur so getrickst die Bildquelle: [gbc-montaze.cz]

Halt die Lösung mit der App hab ich noch Vergessen, die fehlt Dir Michael übrings auch ( Bildquelle wie vor )



Man sieht auf das die Sonne keine Rechnung schreibt, sind vor ettliche zu berappen :eek:

von Manfred aus ObB - am 09.07.2017 08:43

Re: Wie geht das??? Dezentrales Netz für alle

Im Moment wird die Frequenz über die Belastungsregelung nur einigermaßen konstant gehalten. Der Generator lässt sich nicht frequenzkonstant betreiben. Wechselrichter sind normalerweise frequenzkonstant, passen also nicht zum Generatorbetrieb, während Solarwechselrichtersich im sehr eingeschränkten Bereich anpassen.
An einem Kompromiss kommen wir nicht vorbei. Um allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, mein Vorschlag mit weitgehender Gleichstromkopplung. Auch der Generator kann so angekoppelt werden. Ein "Master" muss sein. Auf den müssen wir uns vorher einigen. Das ist noch nicht geschehen.
Keine Frage, ein 120 Volt-Wechselrichter von der Stange ist ideal für den 106er PKW. Er darf nur dem Generator nicht in die Quere kommen.
Im Moment ist die über die Frequenz geregelte Belastung frequenzbestimmend. Sprich, der Mühlengenerator ist der Master.
Solarwandler sind zunächst einmal ungeeignet, weil sie von Haus aus auf ein zu schmales Frequenzband eingestellt sind und außerdem das Mühlennetz impedanzmäßig als Führungsnetz ablehnen und die Arbeit sofort einstellen. Da wäre ein weiter reichender Umbau erforderlich.
Aber Lösungen gibt es. Nur muss alles zusammenpassen. Viele gute, aber widersprüchliche Ideen, das funktioniert nicht. Wir sollten auf Unserem G50 - Treffen Entschlüsse fassen. Ohne wird es nicht gehen. Auch nicht ohne Kompromisse.

Wenn jemand mitten in der Materie steckt, dann Manfred.
Unsere zur Zeit dort arbeitenden Universalregler, die zur Zeit in der Mühle den Ton angeben, arbeiten mit Atmel Tinies und sind zu jeder Schandtat bereit, die Sinn ergibt. Sie beherrschen jede Regelungsart, auch die mühlenkonforme Regelung von Wechselrichtern. Oft ist aber eine Kompromissfindung im Vorfeld einfacher. Düsseldorf ist schließlich weit entfernt von der Waldmühle und jeder Umbau benötigt eine längere Testphase.
Deshalb sollte vielleicht überprüft werden, ob nicht die jetzige Konfiguration ausreicht mit der über "Kurzkopplung" angebundenen schwachen USV von 50 Hz und der Betrieb von Einzelgeräten über die dann fahrbare Peugeot-Energiestation mit frequenzkonstantem Wechselrichter. Die gibt es eben "von der Stange".
Auch sollte entschieden werden, ob für die Zeiten, in denen die Mühle steht, ein einphasiges Netz ausreichen kann. Ohne Kompromisse gibt es keine gute Lösung, denn der finanzielle Aufwand hat auch eine gewisse Bedeutung.
Ich habe heute den Mücken zuliebe meinen Teller aufgegessen und erwarte eine Wetterbesserung in Bezug auf Regen, sodass wir beim Treffen in Ruhe Entschlüsse fassen können, auch bezüglich der Regelung zum Autoladen.
Ich bin gerne bereit, regelbare Ladegeräte analog zu steuern. Zur Zeit geht das nur mit Ein-Aus-Schaltung. Das vertragen viele unserer Fahrzeuge nicht.
Es ist viel zu tun, nicht nur für die Waldmühle. Es geht auch um das dezentrale europäische Netz, das zur Zeit praktisch noch verboten ist.
Manfred betreibt auch ein Inselnetz, das nicht angekoppelt ist. Er hat genau die gleiche Problemstellung, außer, dass bei ihm der Wasserfluss ganz ungleich sicherer ist und noch leben in der Gemeinde Schönau Pioniere des autarken Netzes, die wir um Rat fragen können (Südschwarzwald, gleiches Bundesland wie die Mühle). Die Schönauer hatten damals weltweit für Wirbel gesorgt und ich behaupte, ohne die Schönauer wäre das dezentrale Netz nie möglich geworden.
Es bedeutet aber auch viel Arbeit. Bitte seid alle nett zur neuen Wirtschaftsministerin, wir sind auf sie angewiesen, wenn es um die Verwirklichung unserer Pläne zur Energiewende geht.
Gunnar Kaestle (Universität Clausthal-Zellerfeld und Berater der Regierung) steht auf jeden Fall auf unserer Seite. Er besuchte uns vor wenigen Jahren in der Waldmühle.

von Bernd Schlueter - am 09.07.2017 09:38

Re: Wie geht das??? Die Mühlen-Anlage.

Zitat
Mühlen-Kiste
Daß des alte Mühlchen hier noch soviel Energie frei setzt, wer hätte das gedacht?
Ich versuche es mal etwas zu Ordnen.
Die Pfinz hat Jahre in denen auch in den regenarmen Monaten noch ein händel bares Maß an Energie zur Verfügung steht. Jahre wie dieses kommen alle paar Jahre mal vor, allerdings für zwei bis drei Wochen Engpass und wieder gut. Daß es über Monate geht, kam in den letzten 30 Jahren meiner Anwesenheit nicht vor und auch der Müller spricht von max. sechs Wochen Deshalb muß ich noch eine zusatzliche Energiequelle mit einbeziehen um die Grundversorgung zu stabilisieren.
Ein Notstromaggi ist vorhanden, verbraucht aber mehr für sich selbst als für die Verbraucher welche dranhängen. ( Das Gerät ist schon sehr sparsam) Abgesehen vom ständigen Lärm und den Abgasen die sich bei oft ruhigem Wetter hier auf der Insel verteilen.
Der erste Gedanke war den Akku in den Fahrzeugen nutzen, so zu sagen als fünf Minuten Lösung bis eine Dauerlösung realisiert ist. Hat sich dann durch die Spannungslagen als mühsam lösbar herausgestellt, mangels passenden Wandler.
Die nächste Möglichkeit, die Solare, hat sich nach einer langen Platzsuche als machbar erwiesen. Das Problem dabei die 50hz Anforderung an den Wandler. Das Wasserrad liefert alles bei halber Drehzahl, allerdings keine 50hz und schon gar nicht konstant.
Die aktuelle Idee aus den vielen Infos und Vorschlägen wäre, nicht das Wasserrad als Master zu betrachten, sondern ein Akku welcher sowohl von der Solaranlage mit Wechselrichter gefüttert wird als auch von der Wasserkraftseite über ein Schaltnetzteil (230V~ auf 48V=). Im Schaltschrank kann ich über einen Umschalter den Wechselrichter auf die Lichtstromseite legen. Die Drehstromseite bleibt an der Wasserkraft. Da kann ich nach Bedarf dann auch mit dem Stausee arbeiten, da der Akku in den anderen Bereichen während der Aufstauzeit ausgleichen kann. PV-Überschuß könnte dann in E-Fahrzeuge geladen werden. Michael


Hallo Michael,
danke für den Versuch, etwas Ordnung in die vielen Vorschläge zu bringen. Ja ja, viele Köche und so.... Bei so vielen kompetenten Vorschlägen aus der Forengemeinde wollte ich mich eigentlich ganz zurückhalten, aber ich suche ja selber nach einer kostengünstigen Lösung, um meinen Berlingo mit seinen 162V Nennspannung aus 27 SAFT Blöcken in mein Heimnetz einzubinden. Also prinzipiell eine ähnliche Aufgabenstellung wie bei Dir mit dem Unterschied, dass mein Haus ja noch komplett ans Netz angebunden ist und es bisher keinen Energieengpass gibt. Und außerdem habe ich noch über 5 kW Photovoltaik sowie eine noch weitgehend ungenutzte stationäre 48V 180Ah Akkureserve.
Nach eigener Suche und Romans sachkundigem Vorschlag für die Effekta AX Serie (dankenswerterweise von Manfred wiederholt), denke ich, dass das die beste Lösung ist. Also ein oder mehrere Wechselrichter mit 48V Batterie-Backup Lösung. Davon werden eure Mühlen-Verbraucher dann einigermaßen gesichert betrieben werden können. Hier eine weitergehende technische Beschreibung. Ich denke, der PWM gesteuerte Effekta AX-K mit 48V und 4 kW wäre eine vernünftige Lösung. Kostet bei Mitzner 945 Euro.

Und natürlich gibts ähnliche Geräte aus China für den halben Preis oder so ähnlich. Bei Amazon oder ebay suchen nach 48V Wechselrichter". Ective TSE Serie oder SUNGOLDPOWER oder so. Wer will kanns mal probieren. Mit Support aus China.

Die Haupt-Einspeisung der Energie kommt dann wie bisher gut und gleichmäßig, aber manchmal unzureichend, hauptsächlich vom Wasserrad. Ist zu klären, wie Du die schwankende Spannung und Frequenz sicher über den Wechselrichter (oder direkt) in die Akkus rein bringst. Solaranlage - wenn nun noch technisch und flächenmäßig möglich - noch zusätzlich anschalten sollte möglich sein.

Bleibt nur noch die Frage, wie Du den 162V Autoakku gescheit anschaltest. Es läuft auf ein umspeichern vom Autoakku in die 48V Akkubank heraus. Die Vorschläge mit meanwell Netzgeräten liegen auf dem Tisch und sehen einigermaßen vernünftig aus, d.h. die relativ nackten Geräte kann man schon gescheit in die Anlage integrieren. Den Stromfluss sollte oder könnte man gescheiterweise so regeln, dass die Energie vom Auto gerade der entnommenen Energie entspricht, also der Akku eigentlich nur ehrenhalber und wegen der Stabilität mitspielt, also ohne viel Strom rein oder raus. Muß natürlich (manuell?) auch so gesteuert werden, das die Energie im Autoakku noch immer ausreicht um wieder zur nächsten Ladesäule zu kommen. Na ja, hatte ich vorher schon mal erwähnt: Das ist Deine Entscheidung, wieviel Du den Autoakku mit Netzversorgung quälst. Denn hauptsächlich - so habe ich es verstanden - willst Du ja fahren damit.

Wenn das "funzt", könnten die Schwachwasserzeiten eigentlich ganz gut auch ohne Verbrenner-Notstromaggregat überbrückt werden. Denn wie ich mitbekommen habe, wäre das wegen Krach und Abgasen eher lästig und sollte nur im äußersten Notfall angeworfen werden. Also ähnlich wie bei meiner Anlage, obwohl mein kleiner 2 kW Honda 20i recht leise vor sich hinschnurrt. Habe das aber bisher noch nicht wirklich gebraucht. Es gibt übrigens für kleines Geld recht leise kleine Benzin-Notstromversorger mit 600 bis 800 W in vielen Baumärkten. Ist aber wegen der erwarteten Lebensdauer nur für echte Notversorgung und kurzzeitig sinnvoll.

Zum Thema solar:
Welche Fläche könntest Du mit Solarmodulen belegen?


Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 11.07.2017 08:42

Etwas Kultur am Rande, auf besondere Nachfrage

Zitat
Berlingo-98

Holzgeist kenne ich, Kirschgeist auch. Ziehe aber Williams Birne oder Grappa vor. Borische Karten? Muss was mir Dir zu tun haben. Ich weiss davon nix. Na ja, nicht zuviel drüber nachdenken.


Ja unser Eliten, in Afrika, Asien, Amerika und auch Australien der Welt erklären wie man Wechselrichter sucht,
aber über hier und Jetzt Nebelkerzen und geht's hiesiges Kulturgut da wird gern aus Lohengrin zitiert:
* Nie sollst Du mich Befragen * :o

Manchmal Wechselt aber auch ein Richter das Thema, gibt dabei sogar Überraschungen
[www.sueddeutsche.de]
Ein Urteil soll nach dem:
Zitat
Richterin Beate Sost-Scheible
Die BGH-Richter beanstandeten nun zwar nicht das Strafmaß an sich, aber die Tatsache, dass die Strafen zur Bewährung ausgesetzt wurden. "Das Landgericht Köln hat sich nicht ausreichend damit auseinandergesetzt, wie sich die Bewährung auf das Rechtsempfinden der Bevölkerung auswirkt",

weil ein Urteil sei im Namen des Volkes, so die Richterin. Deine Unterstellung:

Zitat
RR vom Reifenberg
Was mich besonders freut, ist Dein Interesse für die Chinageräte und deine gut verklausulierten Vorschläge, es mit denen mal zu versuchen. Viel Vergnügen.


ist ja schon fast ein Fall für den Richter, weil bei aller Liebe zu Deiner alt 68er Argumentation,
wenn keine echten Fakten dann erfinde Pseudofaken, aber diesmal könnt ich fast drüber Nachdenken
ob sich ein Richter damit befaßt :mad:

Interessant in dem Zusammenhang, mein Besuch in der Waldmühle war wegen dem Kauertsmotor


Bildquelle: [www.aqpl43.dsl.pipex.com]
war im Zusammenhang mit Ngine ( Stickstoffmotor ) und das einzige mal wo im ELWEB mit
Gericht gedroht, ist aber Lang aus, wie die Gschicht mit dem Graß Ober und dem Kirschgeist,
die Roland, wie den Verlinkten Link, vom Namen her wohl doch kennt, aber der Inhalt
( ist halt nur die Rede vom Kerschgeist ) so scheint es nicht, die Rede ist vom den Stück

* der Brandner Kaspar schaut ins Paradies * [de.wikipedia.org]

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 11.07.2017 22:34
Zitat
Mühlen-Kiste

Perfekt wäre, wenn das Schaltnetzteil eingangseitig Spannungs orientiert belastet,


Langsam nähern wir uns einem alten Problem des Inselnetzbetriebes, wie krieg ich
die verfügbare mittlere Leistung mit dem wechselnden Leistungsbedarf des Tages hin,
ein Problem das durch mehr PV und Wind nun auch ins Europäischeverbundnetz kommt. Also in Wahrheit ein Thema, aber leider für die Meisten, da in einem Ideologischen
Tunnelblick gefangen, zu Komplex als das die bereitschaft da wäre das Thema Sachlich anzugehen.

Zitat
Mühlen-Kiste
der von der Magnetbohrmaschine über Kühlschrank und Wasserkocher gehalten hat was er versprochen.

plus Knetmaschine vom Bäcker ( wenn diese 230V ) ein Anwenderbeispiel das Typisch
für viele Inselnetze ( wie auch überhaupt fürs Netz ) die Knetmaschine, wie auch die Magnetbohrmaschine,
möchte der Nutzer nutzen können, wenn er Sie braucht und nicht nur wen die Sonne scheint.
Im Falle der Magnetbohrmaschine, kann das je nach Art der Verwendung, auch Gefährlich werden wenn der Strom ohne Vorwarnung, Zack Bum weg und das Thema Boandlkramer/Boanlkramer könnt durchaus durch die Tür treten. Bei der
Knetmaschine ist das weniger das Thema, außer der Strom ist solang weg, bis Alle Verhungert.
Der Kühlschrank ist ein typisches Beispiel, wie man im Inselnetz Investitionskosten spart,
nur einschalten wen Strom da und nicht wo anders dringender gebraucht, siehe die Zeilen vorher. Der Wasserkocher ist zwischen Kühlschrank und Magnetbohrmaschine.

Nach neuer Medien und Ministerienmeinung wär dafür ein intelligenter Zähler notwendig
der die jeweiligen Verbraucher über Preis und Nachfrage steuert, nur wen kein regionales Angebot,
steigt der Preis.

Jetzt sind an der Mühle wie im Netz zunehmend zwei Regelverfahren möglich die ohne guten Willen,
was bei den Reglern meist Geld bedeutet, sich ums Varecken ( Hochdeitsch nicht Kompromissbereit )
nicht Verstehen wollen ( soll's auch bei so manchen Schreibern geben ).

Das Mühlrad klassisch wurde vornehmlich über die Drehzahl gesteuert ( früher Fliehkraftregler ( teilweise Gehör des Müllers ) später Hz wurde zu rotierender
Reserve im Netz ), das Problem der Waldmühle ein Pegelsteuerung ist dort sehr Träge.


Bildquelle: [www.steffenreichel.homepage.t-online.de]

Die Verbraucher schwanken eben sehr, wird wenig Strom verbraucht, beschleunigt das Mühlrad, der Schieber sollte zugehen, es wird langsamer, die Knetmaschine
und der Kaffekocher fangen an und als der Kühlschranck für die Kaffesahne aufgeht, ist die Drehzahl zu gering, der Schieber geht auf die Drehzahl langsam auch.
Kaffekocher aus, die Andern Verbraucher folgen und so hat der Schieber nie Ruh
und Verbraucht auch Energie ( jetzt heult gleich der Graue wieder aus Solidarität, mit der Grauenergie ) :angry:

Anders bei mir und vielen alten Kleinwasserkraftwerken das Dank dem Stromeinspeisungsgesetz der CSU
( da haben die Grünen noch gehäckelt auf Parteitagen ) wieder am Netz. Das Netz
nimmt alle Leistung auf die der Wasserkraftler nicht selber braucht, geht die Kaffemaschine an
wird weniger Eingespeist, geht die aus mehr. Der Regler arbeit nur wenn der Pegelstand sinkt,
da wirdt die Turbinenleistung zurückgeregelt, soweit bis der der Wasserstand im Soll bleibt.
Steigt der Pegel, macht der Regler auf, die Leistung wird mehr, solang bis der Regler am Anschlag,
danach läuft das Wasser eben über die Schleuße.

Der Traum von Michael wenn nicht alle dazwischen Schreiben.

Ein Möglichkeit das maximal vorhande Wasser der Pfinz möglichst ohne verstellen des Wasserrades zu Nutzen.
Was Verbraucht wird an die Verbraucher geliefert, was nicht Verbraucht wird, in die Batterie geladen,
ähnlich einer PV, nur der normale PV Regler geht da nicht den da kommt Drehstrom, was eigentlich Super.

Die Stromweiche nach dem Generator sollte also solang Drehstrom zu Gleichstrom machen wie
Strom von der Wasserkraft kommt, kommt zuwenig, aus der Batterie Gleichstrom zu Drehstrom machen
( hier sollten die Phasen aber gleichmäßig belastet werden, Drehstromnetz [ 400V ] vor 230V Nutzer )
Wenn die Batterie aus PV Strom bekommt ist es gut ( hier hilft das im Winter in der Waldmühle fast ohne Verbraucher ) wenn nicht, wärs etwas besser als Bisher.

50 Hz aus getakteten Wechselrichter sind jedoch nicht über ein abfallen der Frequenz zu
Regeln, hier ist die Spannung des was Meldet, Hühhh oder Hott wobei letzteres nicht Englisch
zu Lesen wäre, sonders geh weider Brauen, dies wiederum nicht Politisch :rolleyes:

Es ist nicht leicht in dera Zeit :-(

von Manfred aus ObB - am 12.07.2017 08:49
Schoenes Bild vom Aufbau des Mühlrads nach Zuppinger und da fällt mir auf, dass das Zuppinger-Wehr auf die borische Art unten geöffnet wird, was eine ausgesprochen angenehme Wirkung auf den Wirkungsgrad haben könnte, wie auch zum Poncelet-Rad angemerkt wird. Fragen über Fragen, über die wir noch jahrelang diskutieren könnten.
Gerade haben wir alles auf eine Frequenzregelung über Verbraucherzuschaltung umgebaut, ohne die Auswirkungen vollständig durchdacht zu haben und da muss ich dann auch gleich eine Bemerkung machen, die unsere Frequenzregelung wieder überflüssig machen würde:
Wir besitzen bereits zwei Frequenzumrichter, in die man den gleichgerichteten Drehstrom der Mühle, wie auch den Strom aus dem Partner direkt einspeisen könnten und heraus käme Drehstrom passender Frequenz und Spannung, die wir aus "modifiziertem" auch in echten Sinus verwandeln könnten. Also, das, was eine Kurzkopplung leistet, über eine Zwischengleichspannung.
Nur sind die beiden Frequenzumrichter bereits für den direkten Einsatz an den beiden starken Maschinen gedacht, wo die Maschinen so langsam gefahren werden können, dass die Pfinz möglichst immer ausreicht. Eigentlich brauchten wir nur einen zentralen Frequenzumformer, wenn wir die beiden Drehstrommaschinen parallel anschließen könnten. Wenn ich es richtig sehe , benötigen wir für das ganze übrige Netz keinen Drehstrom. da genügt Einphasenstrom, was weniger Kabel benötigt, so, dass wir Allstromgeräte auch direkt verlustfrei direkt mit Gleichstrom betreiben könnten.
Die wirklich sehr wenigen 50 Hz-Geräte, dafür reicht die vorhandene USV. Die ist einphasig , Gleichstrom sogar keinphasig.

Der Norbert wohnt in der Schweiz und die Schweizer sind sehr schlau. Wenn er eine Möglichkeit hätte, nachzufragen, wo Mühlenbetreiber bereits mit Frequenzumformer arbeiten, könnte das sehr wertvoll für uns sein. Nebenbei wird die Mühle dabei geschont.

Der Walter Zuppinger war Schweizer, und vielleicht ist Norbert sogar mit ihm verwandt?

Gearbeitet hat er zunächst bei Escher-Wyss in Zürich und dann in Ravensburg, das ist, glaube ich, schwäbisch und nicht borisch. Mit gezinkten Karten spielen die alle, da tun sie sich nichts.

Die Wehrregelung, wie sie im link von Manfred skizziert ist, käme meinen Vorschlägen der Wehrregelung sehr entgegen, aber das zu beurteilen, bin ich nicht schlau genug. Irgendwo muss ich doch noch eine Flasche Kirschwasser stehen haben...

Manfred, wie macht man das, die Waldmühle auf original-Zuppinger nach der im link vorhandenen Skizze umzubauen? In der Waldmühle klatscht das Wasser oben über das Wehr und eine Gummilippe verlustreich auf die Schaufeln. Wenn ich es aber richtig verstanden habe, arbeiten richtig beaufschlagte Zuppinger-Räder geräuschlos und verlustfrei?
Möglicherweise ist diese entscheidende Einzelheit auf dem Weg von Schwaben nach Baden verloren gegangen? Jedenfalls wäre mit einer derartigen Beaufschlagung eine blitzschnelle Mühlenregelung möglich. Genau, wie ich sie längst vorgeschlagen hatte.
Die bekommen wir auch noch in unseren Universalreglern unter.

von Bernd Schlueter - am 12.07.2017 11:39
Zitat
Bernd Schlueter
Jedenfalls wäre mit einer derartigen Beaufschlagung eine blitzschnelle Mühlenregelung möglich. Genau, wie ich sie längst vorgeschlagen hatte.
Die bekommen wir auch noch in unseren Universalreglern unter.


Da hast Du schon mal was falsch Verstanden das Mühlrad sollte nach Möglichkeit garnicht
geregelt werden, nur dem vorhanden Wasserstand optimal nachgeführt und da ist blitzeschnell,
der beste Weg zuviel Grauenergie zu verbraten ohne das die Jungs ( denke wenige Mädchen, obwohl eventuell
kriegt jetzt hier der Genderbeauftragte Schnappatmung ) davon was am Wochenend beim Grillen
haben.

Genau wie selbiges was Du geschrieben

Zitat
Bernd Schlueter

Wir besitzen bereits zwei Frequenzumrichter, in die man den gleichgerichteten Drehstrom der Mühle, wie auch den Strom aus dem Partner direkt einspeisen könnten und heraus käme Drehstrom passender Frequenz und Spannung, die wir aus "modifiziertem" auch in echten Sinus verwandeln könnten. Also, das, was eine Kurzkopplung leistet, über eine Zwischengleichspannung.


Auch dies 100% Umwandlung verbrät nur Umwandlungsverluste, anders wie schon öfters Beschrieben,
der Regler regelt das Mühlrad auf das maximale Wasserangebot, der Generator wird
mit soviel Leistung belastet das Er des Mühlrad möglichst genau 50 Hertz macht. Wird nicht
soviel verbraucht wie gesollt vom Wasserangebot, geht das zuviel in die alte Staplerbattrie.
Wenn diese Regelung Blitzschnell Schadet das der Sache nicht so, das wenig Grauenergie
dafür fließen solte, weiß der wo des macht Selber. Der Vorteil aller Strom vom Generator der ins Mühlennetz
geht über das Drehstromnetz ist so gut wie Verlustfrei ab Generator.

Wird mehr Strom gebraucht als die Pfinz zu dem Zeitpunkt liefert (Knet oder Magnetbohrmaschine )
holt die Gleichstromweiche aus der Gleichstromquelle ( leider bei der Waldmühle dann mal 48 V)
soviel Strom wie benötigt, das Abschalten des Kühlschranks laßen wir als Spitzenlastfall
mal außen vor.

Das wäre natürlich nur ein Netz zur Waldmühleninselversorgung, daran alle Eautos
des Wochenendes zu Laden ist wieder was ganz Andres.

[www.youtube.com]
Zeitindex 1:26 des Video ist vom gleiche Reichel wie des Bild vom Wasserrad, ein
echter Wasserkraftfan. Sehr schön zu sehen wie das Wasser in das Mühlrad strömt
ohne zu Spritzen,


Das Bild ist eben von dem Reichel [www.steffenreichel.homepage.t-online.de]

Was man auch dem Bild in Verbindung mit dem Video schön sieht, das Wasser strömt so schnell
in den Zwischenraum der Schaufel, das es beim Einströmen an Gefälle verliert, Strömt aber
soweit durch das es hinten sogar etwas Bergauf läuft, was für manchen dann schon wieder
fast wie Freie Energie :o

p.s. Über den Fehler den der Reichel in dem Bild gemacht sehen wir, da eventuell der
gleiche in der Waldmühle, großzügig mit einen altersmilden Lächeln darüber hinweg ;-)

von Manfred aus ObB - am 12.07.2017 14:44
Nein, ich träume überhaupt nicht von der insel, nur Ihr! Ich hätte gerne, dass das ganze europäische Netz, das dann möglichst bis China reicht, für uns alle verfügbarist und dass unsere unzähligen dezentralen Unternetze lose, ohne Schaden anrichten zu können, über Das blöde Wort "Kurzkupplung" damit verbunden sind.
Normalerweise nur Einspeisung aus dem großen Netz in die vielen kleinen. Wenn Bedarf und Einspeisung ins große besteht nur mit Einspeisepunkten, die sicherheitshalber von den großen vier kontrolliert werden, aber ohne 1000% Steuer und Umlage auf den Strom. Steuer und Umlage nur auf den Kohlenstoffgehalt der benötigten Brennstoffe, nur 100% und nicht 1000%, wie vor langer Zeit von den Grünen erdacht, aber von solchen vernünftigen Ideen hört man heute praktisch nichts mehr... Wozu haben wir damals überhaupt demonstriert?
Aber ich muss mich halt an die Rahmenbedingungen halten, und das heißt für die Waldmühle : Insellösung.
Es ist wie bei G20: Eigentlich sollten alle an einem Tisch sitzen, und wenn das nicht funktioniert, dann verweigert man sich eben, bleibt auf seiner Insel oder protestiert.
Nein, das ist meine Meinung, das europäische Netz würde uns allen gehören, wenn da nicht mehrere Minister hintereinander es an die G4 verschenkt hätten.

Also, es gibt eine Riesenauswahl an Möglichkeiten für die Waldmühle, nichts ist unlösbar, außer, dass wir keine zusätzlichen Leitungen ziehen können, was eine wesentliche Einschränkung ist. Verbraten wird immer alles, und wenn es nur zur Wassererwärmung und Duschen dient. Wir haben zwei hervorragende Energiespeicher, die das Wohnen in der Mühle erst ermöglichen würden, sodass keine Frau mehr wegläuft: Der Wasserstand lässt sich mit dem Wehr , das Steffen Reichel eingezeichnet hat, im Bereich +/-5cm, Michael meint sogar, um 40 cm variieren und damit auch die Mühlenleistung um mehr als 5kW, für eine Viertelstunde.
Der zweite Glücksfall sind die beiden Fahrzeuge mit ihren Akkus. Für den absoluten Notfall gibt es noch die USV , für Kühlschrank und Computer und bitte gewaschene Füße für das Kneten des Teiges.

Aufgabe für Manfred: Würde die Wehrregelung so funktionieren, wenn wir unten das Wehr einen Spalt öffnen? (obige Zeichnung). Dann brauchte man nur ein Brett und nicht das ganze Wehr bewegen. Ich befürchtete schon, dass man die Wasserströmung an der Oberfläche nicht behindern darf?



Es gibt noch eine andere, nicht einfache Idee: Einen sehr großen Generator mit zur Zeit noch sehr günstig angebotenen Magneten, ohne das laute Getriebe, selbst zu bauen. Dafür traue ich mir aber nicht zu, den Generator zu regeln und die Spulenform zu berechnen, das müsste dann schon über einen Gleichstrom-Zwischenkreis gehen. Der schluckt auch die verbogensten Kurvenformen.

Manfreds Strominsel hat einen auf Ewigkeiten sichergestellten Energieeintrag und hat vor allem auch einen Manfred , der an vielen diesbezüglichen Tagungen teilnimmt und aktiv ist. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, nun mit neuer vierbeiniger Begleitung. An der Mühle ist die Begleitung sechsbeinig und stets zur Stelle, falls man sie braucht.

Gerade entdeckt: Roman, ist das was?
IRF-Halbleiter, von Infineon gekauft, Sonderangebot?

von Bernd Schlueter - am 12.07.2017 19:31
Geld spielt auch eine große Rolle und da rentiert eine neu gekaufte Fotovoltaikanlage kaum, da das Wasserrad den größten Teil des Jahres nicht nur ausreichend viel Energie herbeischafft.
Wichtig ist vor allem, dass der Betrieb mit dem Vorhandenen auskommt und da hat sich eben die hervorragende Möglichkeit aufgetan, mit den beiden Elektroautos In Notzeiten, wie jetzt, Energie herbeizuschaffen.
Für eine solche Inselanlage ist eine möglichst hohe Flexibilität in der Nutzung der vorhandenen Energie anzustreben, was schon weitgehend der Fall ist:

Die automatische stufenweise Abschaltung weniger wichtiger Verbraucher ist bereits seit diesem Frühjahr installiert, zu einem relativ geringen Kostenaufwand, und funktioniert anscheinend bisher problemlos. Diese Anlage stabilisiert die knapp 50Hz-Frequenz und damit auch die Spannung.

Die starken Maschinen bremsten bisher beim Anlauf das Mühlrad aus, was mit den beiden Frequenzumrichtern der nahen SEW als Problem entschärft ist und auf einen weiteren Einsatz der "Universalregeler" wartet, nämlich die weiche Herunterregelung der Leistungsaufnahme analog zur Generatorfrequenz.
Das Gleiche gilt für das Laden der Elektroautos. Kaum ein Hersteller war bisher bereit, seine Ladegeräte regelbar zu bauen. Ein- und Ausschalten zerstört auf Dauer jeden Lader.

Ich denke, ich werde bei Reichelt (siehe mein letzter Beitrag) zuschlagen und chinesische Auf- und Abwärtswandler damit verstärken (pimpen, wie man jetzt sagt), um damit die beiden Fahrzeugbatterien auf die benötigte Gleichstrom-Zwischenspannung hochzuwuchten und ebenso die gleiche Zwischenspannung herabzusetzen, um damit beliebige Autos direkt, ohne die untauglichen Lader, zu laden. Das Drehstromnetz ist gut erreichbar und bietet sich für den Herantransport fehlender Leistung , wie im Notfall der letzten Wochen, mit den drei Elektrofahrzeugen, an.

Mein Ziel wäre, zentral, am vorhandenen Schaltkasten, den Gleichstromzwischenkreis anzubringen. Dessen Gleichspannung wird auch nach außen gelegt und schafft die Verbindung zur Energieeinspeisung und Ladung an der Elektrotankstelle mit mehreren Auf-und Abwärtsreglern.

Der nur als Zukunftsprojekt geplante Selbstbau-Permanentmagnetgenerator ohne das laute Getriebe entbehrt jeder Spannungsregelbarkeit und wäre auch auf die Einspeisung in den nur einen Gleichstromzwischenkreis angewiesen.

Auf diesen folgt dann der zu beschaffende große 50Hz-Wechselrichter für das gesamte Inselnetz (der ist nicht teuer!). Dieser speist wieder die vielen Gleichrichter in heute fast allen Elektrogeräte, die dann wiederum per Wechselrichter die vom Gerät benötigte Stromform oder -Formen herstellen.

An meinen vielen Wortwiederholungen erkennt Ihr, dass da offensichtlich in der elektrischen Welt von heute etwas einzusparen ist. Aber damit werde ich mich anscheinend so schnell nicht durchsetzen können. Meine ältere Saftpresse und mein Plattenspieler im Keller benötigen tatsächlich noch 50 Hz-Wechselstrom.

Wer bei solchen Umbauplänen, das ist auch Arbeit, mitwirken will, willkommen!
Wenn jemand in erreichbarer Nähe der Mühle ist und stromfest ist, das wäre eine sehr große Hilfe.

Roman hat weit mehr Erfahrungen und Verbindungen als ich. Also, nur 20% Strombelastung? Oh, dann war ich wohl meist zu unvorsichtig. Die Chinesen nehmen gerne statt 20% 400%.

Die Mühle ist schon eine ziemliche Baustelle.

von Bernd Schlueter - am 13.07.2017 03:41

Wie geht des Zamm ?

Zitat
wolfgang dwuzet
gehts hier eigentlich noch
um die notfall(s grad kein wasser kommt) stromversorgung von michel´s


Michael macht sehr viel in der Mühle, nur und selbiges ist eventuell ein Teil
der Länge der Lösungsfindung, es ist nicht Seine. Es ist eine Mischung aus Mühlenverein
und andren Grundrechten.

Im Übringen zeichen sich Zukünftige Lösungen dadurch aus Skalierbar zu sein,
also im kleinen wie im Großen zu Funktoniren.

Also unzählige kleine Inseln ( in dem der Gleichstrom durchaus eine Bedeutung,
nur wie scheint genauso Stur gehandhabt zu werden, wie zu Zeiten von Edison,
kontra Tesla und dem Druckluftbremser ) welche alleine durchaus Versorgungsfähig
und einem 50Hz Fernnetz das eben anders als Bisher ( da Brüllen aber einige Ökos,
ohne Netagentur kein Geld aus dem EEG, so gesehen sofort das Netz abschaffen,
Geld sollte es nur für echte Leistung geben und nicht für Trallastrom ) eine Versorgungssicherheit
und ein Verteilnetz für Windstrom aus Windregionen, herkömmlich Großkraftwerke
gehören abgeschaltet, Braunkohle kann man Besser nutzen also so beschißen wie Bisher,
wobei man dann diese Aussage durchaus wörtlicher nehmen kann.

Allerdings muß dann die Rotierende Reserve, ich mach mal einen Link dazu

[www.udo-leuschner.de] dort steht zur Erklärung geschrieben:

Zitat
Udo Leuscher
Die bisher beschriebene "rotierende Reserve", wie sie durch die Regelung der laufenden Turbinensätze zur Verfügung steht, ist jedoch begrenzt. Außerdem muß sie unverzüglich entlastet werden, damit sie bei Bedarf erneut in Anspruch genommen werden kann. Deshalb wird gleichzeitig mit der Primärregelung eine "Sekundärregelung" veranlaßt. Und zwar muß nun der Verbundpartner, in dessen Gebiet der vermehrte Verbrauch entstanden ist, innerhalb kürzester Zeit zusätzliche Kraftwerkskapazitäten einsetzen. In der Regel handelt es sich um Pumpspeicherwerke oder Gasturbinenkraftwerke. Diese Sekundärregelung löst innerhalb weniger Minuten die Primärregelung ab. Sie läuft wie die Primärregelung vollkommen automatisch ab.

anders Lösen und Klüger und Besser und vor allen ohne eine zusätzliche Umlage dafür zu Verlangen :mad:

Das bedeutet je weniger Großkraftwerke je Mühlenartiger wird das Netz, die Lösungsansätze
könnten als Identischer werden, wen die Bereitschaft entstünde vernetzter und synergetischer
zu Denken, nur viele Hobbyköche verderben den Brei.

Eine Gleichstromkomponete hat viel Aufgaben in dem Inselnetz hat viele Aufgagen
unter andern Eben die Rotierende Masse durch ein Virtuelle Masse zu ersetzen, das Stichwort
für Roland, Ja den kenn ich Auch.

Aus den Weiten des WWW am 15.02.2017 von Von Dr. Eberhard Waffenschmidt


[www.elektroniknet.de]

Überschrift:

Ersatz für rotierende Massen Virtuelle Schwungmasse für das Stromnetz der Zukunft

Wäre es jetzt sehr provokant Einzufügen das dort mit Gleichstrom das 50Hz von der
Qualität her das Alte bleiben sollte, ohne Großkraftwerke und aus der Region :o

In diesen Sinne ( und obwohl ich mit Rolands Bekannt nicht in allen Dingen konform gehe, als Solarjünger ist der Ansatz letztlich anders, da Endsieg geprägt )

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 13.07.2017 07:00
Manfred, in der Skizze von Steffen Reichel fließt das Wasser durch einen engen Spalt als Strahl , parallel zu den Schaufeln in das Rad und läuft damit erst einmal bergauf, wobei auch die Bewegungsenergie optimal umgesetzt wird.

Der Einlauf an der Waldmühle wäre demnach falsch, denn das Wasser stürzt über die Wehrkante und eine Gummilippe, die den Spalt zwischen Wehr und Schaufelkante abdichtet, in ziemlich steilem Winkel auf die Schaufel und das sich dort stauende Wasser, so dass das Wasser keine Zeit hat, bergauf zu strömen, um seine Bewegungsenergie in statische Energie umzuwandeln. Das ist mit ziemlichem Geräusch verbunden und obendrein knallt dann noch die nachfolgende Schaufel auf die Wasseroberfläche der Vorgängerschaufel, weil sich deren Wasser nicht über die Schaufel verteilt hat sondern gleich hinter dem Wehr staut. Das macht dann einen Mordsradau und ist sicherlich nicht gesund fürs Material.
Der Lärm machte mich schon immer stutzig und es gelang mir schließlich, bei gleichem Wasserdurchsatz eine Messreihe zu fahren, wobei ich über die Belastungsregelung die Drehzahl variierte und kam auf ca 1/3 Mehrleistung bei 41 statt 50 Hz Generatorfrequenz. Sprich, das Rad dreht zu schnell, da fehlt noch Übersetzung.
Auffallend war, wie leise die Mühle unterhalb 41 Hz wurde. Nach meiner Vorstellung wird die optimale Drehzahl noch sinken, wenn die inzwischen erheblichen Spalte zwischen "Gehäuse" und Mühlenschaufeln verringert werden. Michael plant bereits die Erneuerung der Schaufeln und hofft auf Manfreds Mithilfe...
Vorerst müssen wir aber erst einmal klären, wie der Einlass gestaltet sein muss.

In der Skizze von Lokführer Steffen erfolgt der Einlass tief unter der oberen Wehrkante und das Wasser schießt mit Druck in den Schaufelzwischenraum.

Ich kann mir vorstellen, dass dann kein Stau mehr entsteht und das Aufschlagen auf den Wasserstau aufhört, auch, wenn wir das Rad schneller laufen lassen. Du kennst die richtigen Leute. Kannst Du das herausfinden?

Eine andere Frage: Ich möchte die diversen Bilder und Diagramme nebst Gebrauchsanweisung für unsere Batteriemessungen veröffentlichen. Wo stelle ich die Dateien ein? Dem Lokführer Steffen wurde offensichtlich schon der Datenverkehr auf seine Seite zu viel. Das sollte hier im Forum bleiben, das kostet nicht. Nur, wie stellt man hier ein? Ich habe keine Berechtigung mehr.

von Bernd Schlueter - am 13.07.2017 09:55
Beim Poncelet-Rad, das ist in Lokomotivführer Steffens Mühlenkatalog das Modell vor Zuppinger, strömt das Wasser von unten steil nach oben. Ich denke, das man dann eingeschränkt ist mit der Wassermenge und man ein Mindestmaß an Wasser braucht. Unser Zuppinger ist flacher, da denke ich, wäre eine Lösung dazwischen ideal: Auf jeden Fall ein abgerundetes Brett, das unten einen Düsenspalt freigibt. Damit wäre immer eine gewisse Stauhöhe gewährleistet, den Wasserfluss kann man dann durch einfaches Anheben des Brettes besonders schnell variieren.
Kannst Du Dich vergewissern, dass es bei Zuppinger normal ist, dass der Durchlassquerschnitt der Einlassdüse unterhalb des Wasserspiegels liegt? Dann sollten wir es unbedingt so nutzen oder hat Steffen da einen Fehler verbockt?
Der sollte übrigens mal sein Lokomotive auf Elektrobetrieb umbauen, das würde viel besser hier ins Forum passen. Das Brot wird an der Waldmühle auch immer noch nicht elektrisch gebacken.
Ansonsten reichen beide Energiespeicher für den vollen Betrieb der Waldmühle aus: sowohl, wenn die Pfinz eine Mindestmenge Wasser führt, dann kann man immer hinreichend stauen, als auch , was in den beiden Autobatterien unterkommt.
Diese Aufgabe sollten wir unbedingt lösen: Eine bidirektionale Ladestation, die Amis kennen sich damit aus, die Chinesen bauen es und wir schauen zu Slobodan Cuk und Robert Middlebrook. Gehört eigentlich in jeden besseren Elektrofahrerhaushalt. Wie schnell kann sich mal eine Drohne aus Ramstein in unsere Hochspannungsleitung verirren.. Nur der Manfred freut sich dann borisch. Die Drehstromkiste ist übrigens keine 100 Meter von der Waldmühle entfernt und wenn ich es recht überlege, brauchen wir uns da gar keine großen Gedanken mehr zu machen. Also, der 15kW-Wechselrichter für Drehstrom muss her. Der darf ruhig defekt sein oder für Solarbetrieb, den baue ich auf Sinus um. Solarzellen, nur wenn es die kostenlos gibt oder, wenn auf der anderen Straßenseite eine Elektrotankstelle damit versorgt werden kann. Nicht nur der Nachbar würde sich freuen und die Rennen in Lidolzheim würden dann auch nur noch elektrisch erfolgen.

von Bernd Schlueter - am 13.07.2017 19:37
Hallo Zusammen

Wir haben die Variante um 1890 vom Zuppinger.
Vor vielen Jahrenals ich hierher gefunden war das Wehr noch etwas kurz vor dem Rad.
Da konnte es beim Abstellen passieren, daß es über die Kante ging und das Wasser mit diesem Düseneffekt auf die Schaufeln traf. der Lärm war groß, der Effekt klein, das Holz nicht erfreut. Von Oben ist doch besser. Außerdem ein Denkmal und umbauen will es auch keiner.
Das Bewährte war wohl noch selten das sehr Komplexe.
In dreißig Jahren Mühlenleben hat mir die alte Lady beigebracht aus der Not eine Tugend zu machen, den Möglichkeiten der Zukunft ins Auge zu sehen, daraus eine nachhaltig und überschaubare Lösung mit möglichst geringem Aufrechtserhaltungsaufwand zu genrieren und bloß kein Provisorium nach dem anderen wie in den Anfangsjahren.

Manfred, hier wird auch das Wasserrad geregelt, anders als beim Einspeisen ins Netz nehmen wir nur soviel Wasser auf das Rad, daß die Verbraucher plus etwas Reserve zufrieden sind. In normalen Wasserzeiten. wenn es knapp wird auch kurzfristig etwas vom Stau genommen.

Im Schaltschrank sind zwei Gruppen. Ein Block einphasig, einer dreiphasig.
Es geht nur darum, füer den einphasigen eine stabiele Grundversorgung zu generieren.
Der dreiphasige bleibt ausschließlich beim Wasserad, da die Geräte meist nur kurzfristig gebraucht werden.
Der Einphasige Block soll über ein Umschalter vom Wasserrad entkoppelbar sein und seine Energie aus dem Akku bekommen. Der wird von der Solaranlage gespeist und von der Restenergie des Wasserrad über ein Schaltnetzteil wenn auf dem Dreiphasenblock kein Verbrauch anliegt.
Dafür braucht es nur ein Schaltnetzteil (Frequenzabhängig geregelt wäre gut), ein Inselwechselrichter, ein Leistungsumschalter (automatisch wäre auch gut) an zusätzlicher Elektronik. Ich hoffe nix übersehen zu haben.
Eine Gute Nachricht kann ich schon verkünden. Es sind einige Solarpaneele vom Himmel gefallen so zu sagen ( fast wie Weihnachten!). Wir haben wegen dem Standort mal nachgefragt! Ich vermute. daß Solarzellen hier zu den Kornblumen gezählt werden.
Also, so eine Anhnungslosigkeit habe ich noch niergens erlebt, daß Menschen dafür im Job überhaupt noch bezahlt werden :confused:
Falls die Wiese wegen vielleicht noch mehr Ahnungslosigkeit nicht klappt, ist Plan B eine
Gerüstinstallation in der Ruine. Die Hauptertragszeit ist dann zwar etwas eingeschränkt, der Ertrag wäre aber mehr als bei der Hängervariante, da mehr Fläche.
Was auch noch ein paar hundert Watt bringen würde, wenn ich vom 39kw Generator auf einen keineren 4-7kw selbstregelnden AC Generator umlegen könnte. Von der Übersetzung her 1500 U/min besser weniger Richtung 700U/min. kann wer helfen.
Ließe sich in zwei-drei Stunden installieren und eine deutliche Erleichterung bringen.

Gruß und Danke Michael

von Mühlen-Kiste - am 14.07.2017 00:02
Ob man unter einer Straße durchbohren darf? Die steht eh erhöht, ist nicht breit und hat an beiden Seiten einen ziemlich tiefen Graben. Der Bürgermeister, der die Mühle mal fast abbrennen ließ, wohnt im nächsten Haus. Könnte ein Problem sein. Wir müssten den mal einladen zu einem borischen Kartenspiel. Michael darf nichts davon wissen. Vielleicht wird er dann umgänglicher? Ansonsten wäre so ein Verlängerungskabel, da würden auch 100 Meter reichen, super .Am besten wäre ein unsichtbares Kabel.
Nein, die Waldmühle ist ziemlich genau das Boltermühlenmodell, nicht das schwäbische Heimatpflegegerät. Nur das Wehr sieht aus wie bei letzterem, schräg gegen das Mühlrad gelehnt, aber unten komplett zu. Ich habe noch nicht genau unter das Wehr geschaut. Vielleicht kann man das auch so weit hochdrehen, dass das Wasser unter dem Wehrschieber von unten eintritt. Nur hat das bisher keiner gewusst oder gar versucht?
Vor drei Jahren war im Rußheimer Untergrund dauernd ein schabendes Geräusch zu hören. Ob das der alte Zuppinger war, der sich in seinem Grabe umdrehte?
Möglicherweise haben aber die Phillippsburger dort heimlich ihren Atommüll vergraben.
Jedenfalls ist die schwäbische Mühle ziemlich genau an Poncelet angelehnt mit einem Trägheitsturbineneffekt, auf den nur Genies wie Zuppinger kommen können.
ich habe mich schon gewundert, bis in welche Tiefe der Schieber der Waldmühle geht. Ich wette , da ist tatsächlich ein schwerwiegender Denkfehler unterlaufen.
Oh, Michael hat geantwortet.
Wasser von oben über die Wehrkante, das haben wir auch jetzt, nur sanfter über die Gummilippe. Aber da müsste mich doch allzu viel täuschen, wenn in dem 1890er Modelle nicht das Wehr so hoch gedreht werden soll, dass das Wasser in fast einem meter unterhalb des Oberwasserspiegels eintreten soll, sonst hätte dieser tiefen eingezeichnete Wasserschacht keinen Sinn.
Aber eine neue Überlegung: Michael, die Pfinz ist bekanntlich ziemlich verlandet und hat nicht mehr die Wasserführung, die sie mal hatte. Bei sehr wenig Wasser dürfte der turbinenartige, dynamische Antrieb der Mühle versagen, dann ist es tatsächlich effektiver, ganz darauf zu verzichten und den oberen Teil des Wasserades der eigentlich für den Turbineneffekt mit der Wasserdüse von unten ausgelegt ist, als sehr gemächlich sich füllenden Schwerkraftteil in mitelalterlicher Form zu missbrauchen, was zur Zeit geschieht.
Das hat aber wieder genau den von mir beobachteten Effekt, dass das über die obere Wehrkante eintretende Wasser zu langsam ist und die Schaufeln bei der Auslegungsgeschwindigkeit mit ihrer Unterseite auf das noch zu langsame Wasser an der oberen Wehrkante klatschen. Daher meine Beobachtung bei 41 statt bei 50 Hertz.

Meine These: die Mühle ist nicht dafür gebaut, dass das Wasser über die obere Wehrkante in die Kammern fällt, sondern, dass von unten, dynamisch, durch den Wasserdruck und nicht wie jetzt, von oben, nur durch Schwerkraft getrieben, gefüllt wird.

Nein, die Konstruktion von Zuppinger ist viel raffinierter, als man eigentlich annehmen sollte, dürfte aber meiner Vorstellung nach erst bei mehr Wasser richtig funktionieren.
Ich wette, Zuppinger hat Einiges dazu geschrieben, was passiert, wenn seine Erfindung zu wenig Wasser bekommt.

Im Übrigen, wie ich es nach den Zeichnungen von Steffen sehe, ist der eigentliche Erfinder des "Turbineneffekts" der Franzose Poncelet und nicht Zuppinger.

Michael betreibt seinen Zuppinger als "Bolterrad". Das ist eigentlich mitelalterlich und benötigt keinen Zuppinger-Einströmapparat und kommt auch mit geraden Schaufeln aus. Zuppingers Gerät von 1867 dürfte überhaupt nicht richtig funktionieren. Es sei den, er füllt von der Seite. Denn sonst würde das Wasser großenteils ungenutzt in die noch leeren Kammern prasseln.
Den sogenannten "Turbineneffekt" nutzt Zuppingers Konstruktion von 1867 auch noch nicht. Aber der gute Jean-Victor starb im gleichen Jahr in Paris und Walter Zuppinger übernahm in der Folgezeit den genialen Einströmapparat von Poncelet.


Zum Netz: gute Idee: Hauptversorgung über Batterie (Gleichstrom), da kann man schließlich alles "kurzgekoppelt" einspeisen, die Maschinen getrennt dreiphasig.
Den dicken Umschalter benötigen wir nicht. Das erledigt der Gleichstromzwischenkreis automatisch.
Wassermengenregelung, sowohl automatisch, wie auch von Hand und über Bittsprüche an die Regengottheit.

von Bernd Schlueter - am 14.07.2017 03:56
Zitat
Mühlen-Kiste
... hier wird auch das Wasserrad geregelt, anders als beim Einspeisen ins Netz nehmen wir nur soviel Wasser auf das Rad, daß die Verbraucher plus etwas Reserve zufrieden sind. In normalen Wasserzeiten. wenn es knapp wird auch kurzfristig etwas vom Stau genommen.


Wie bei mir damals, bevor der wackere Mann von der CSU ( also der Engelsberger Matthias )
des Stromeinspeisungsgesetz fast noch schneller Durchboxte als jetzt die Ehe für Alle
( als nächstes kommt die Vielweiberei, ähhh Vielpartnerei ) aber des ging eben nur als
Umlagegesetz da noch das Monopolgesetz gültig :-( Beim EEG das so zu machen war
vorsätzlicher Betrug am deutschen Stromkunden, weil politische Visionen immer Teuer,
siehe diesen Beitrag [www.100pro-erneuerbare.com] :eek:
Ist aber ähnlich wie bei Bernd, nicht jede gute Überlegung am Anfang,
nimmt ein Glückliches Ende :rp:

Damals gab's für solche Sachen in Deutschland also Steuerung von Kleinwasserkraftanlagen
nur eine Firma in Fulda, dann kam eine Bad Feilenbach die günstiger für mich war
( aus Fulda hätten letztlich die Reisekosten des selbe gekostet ) und die ersten
Überlegungen waren von vor 1990, also Deinen Zustand durch Wasserstandmessung
( ich vermute da gibt's in Rußdorf immer noch keine, außer dem Michael ) Drehzahlüberwachung
und einem 1000 Liter Boiler mit letztlich 36 kW elektrischer Heizleistung in unterschiedlichen
Schaltleistungen immer an der maximalen Wasserstandgesamtleistung zu halten.
Den Boiler gibt's noch aber im Juni 1990 zerstörte sowas [67183441.foren.mysnip.de] dauerte
aber keine 3 Stunden das alte Holzwehr. Bis die Genehmigungen zum Wiederaufbau durch,
gabs eben das Stromeinspeisungsetz und damit einen Boom in Wind und Wasserkraft,
welchen einige Ablaßapostel immer noch dem EEG zuschreiben.

Deshalb mal genauer Gefragt ( mußt nicht gleich antworten, denn es könnten da welche mit Eautos kommen )

Gibt es eine Wasserstandsmessung
und wie wird die Drehzahl überwacht Unterfrage
A Drehzahlmeßeinrichtung ( wie bei mir ) B. die Frequenz ist das Ziel und ist Leitgröße ?

Zitat
Mühlen-Kiste


Was auch noch ein paar hundert Watt bringen würde, wenn ich vom 39kw Generator auf einen keineren 4-7kw selbstregelnden AC Generator umlegen könnte. Von der Übersetzung her 1500 U/min besser weniger Richtung 700U/min. kann wer helfen.


Verständnißfrage zu den Wort Umlegen ( also den Riemen, nicht so manchen Schreiber )
soll das so sein das man(n) bei Bedarf den Riemen des anderen Generators wieder auflegen kann,
oder ein kompletter Austausch der Generatoren :confused:

Weil das umlegen von Riemen auf eine Scheibenkombination ( die Riemenlänge blieb ja gleich )
war früher bei Transmissionen ( im übrigen von der Energieübertragung vor Ort,
der Berndschen Kurzgleichstromkupplung an vermieden Verlusten Haushoch überlegen )
Gang und Gebe, weil es wie der Gangwechsel beim Auto mit Wärmekraftmaschine
eine andere Geschwindigkeit ergibt z.B. Dicktenhobelmaschine Vorschub.

Des ist zwar schon der Vorläufer eines Vierseiter ohne Konstanttisch ( als nix mit einfacher Mechanisierung )
aber ganz rechts im Bild der kleine Transmissonsriemen mit den 3 unterschiedlichen Riemenscheiben,
des ist sowas zum Umlegen von Riemen ( ein Graus für die Berufsgenossenschaft )


Bildquelle: [www.liberty-belle.ch]

von Manfred aus ObB - am 14.07.2017 08:55
Die Frequenzmessung erfolgt so schnell, wie es gerade geht, über die Messung der Impulse eines Quarzes genau zwischen zwei Nulldurchgängen der Netzspannung. Ganz scharf, ein Impuls zu viel, dann wird in der nächsten sin-Halbphase die Netzspannung unterbrochen, bzw fehlt ein Impuls am Sollwert, wird zugeschaltet über optische Nullpunktsschalter. Das nur für einzelne, dafür geeignete Verbraucher, bevorzugt Heizungen.
Elektroautos dürfen auf keinen Fall dort angeschlossen werden, auch keine anderen elektronischen Geräte (außer dafür getestete), denn dieses dauernde Ein-und Ausschalten zerstört die Elektronik. Aber alle Arten von Heizungen und nur manche anderen Elektrogeräte, denen macht das gar nichts aus.
Durch das scharfe Schalten an der Impulszahlgrenze gibt es eine kaum merkliche Schaltschwingung, ganz ohne Rundfunk- und Tonfrequenzstörung wie bisher.
Möglicherweise vertragen einige Elektroautos diese Art der Regelung, aber ich bin schon seit langem bestrebt, die analoge Regelbarkeit aller Elektroautoladegeräte zu propagieren. Das wäre genau so wichtig für alle, die eine Solaranlage zur Eigennutzung betreiben. Die Anpassung unseres Universalreglers für diesen Zweck, auch für die wirtschaftliche Nutzung eines Blockheizkraftwerkes zu ermöglichen, die bei der noch bestehenden deutschen Gesetzgebung einfach nicht wirtschaftlich ist, ist bereits in Angriff genommen.

Beim BHKW würde der Stromverbrauch genau so geregelt, dass weder Strom über den Zähler herein- noch heraus fließt. Da man Wärme gut speichern kann, bevorzuge ich dabei die Regelung von elektrischen Wärmepumpen vom Invertertyp. In der Waldmühle haben wir bereits zwei solche, die kommen demnächst an die Reihe, wie andere in anderen Haushalten.

Ja, das ist auch etwas für das Netz von Manfred. Die Platinen lassen sich jederzeit nachbestellen und sind tauglich für jede Stromart und Leistung.
Herstellungskosten: kaum der Rede wert und wir warten immer noch auf den Ausfall der ersten Platine.
Was bisher ausgefallen ist, sind chinesische elektronische Relais, mit "China-Export"-Zeichen. Angegeben für 40 Ampere, aber im 10 Amperetyp steckt exakt genau der gleiche 10 Ampere-Triac!
Romans Tip, dass man alle chinesischen Angaben durch 5 dividieren muss, können wir also nur bestätigen!
Schaut Euch das nur scheinbar unscheinbare Konzept in der Waldmühle an, viele von Euch werden es gebrauchen können, und wenn Ihr auch nur Warmwasser mit Überschussstrom erwärmt. Immerhin haben die meisten von Euch ein Elektroauto und das ist eine Super-Energiesenke.
Wie gesagt, eines der nächsten Projekte. Wenn genug Interessenten vorhanden sind, kommt es als Nächstes dran, denn Mühlenregelung und Batteriespannungsdarstellung funktionieren inzwischen besser, als ich erwartet habe.
Die Wehrregelung steht auch auf der Liste und ich bin bestrebt, diese so einfach wie möglich zu halten, sprich eine sichere Wasserstandsbegrenzung und eine nur teilweise manuelle Regelung im Bereich davor. Das betrifft die Sammlung größerer Reserven im Stauwerk , um die großen Maschinen bei Wassernot lange genug betreiben zu können.
Klar, wird alles "kurzgekoppelt", zumal an allen möglichen Stellen Gleichstromzwischenkreise vorhanden sind. Unsere heute käuflichen Elektrogeräte sind zum größten Teil für zukünftige dezentrale, teilautarke Netze längst vorbereitet und beinhalten den Gleichstromzwischenkreis, so auch alle LED-Birnen im winzigen Sockel und auch alle Ladegeräte.

von Bernd Schlueter - am 15.07.2017 13:06

Wasserkraft Gestern Heute Morgen

Zitat
Dineu

Nachtrag: Hier habe ich ein schönes Bild für eine Beaufschlagung von 1/3, 2/3 und 3/3 bei Teilung im Verhältnis von 1:2 gefungen:

Quelle: dbhsarl.eu/temp/hydroroues/ossberger.htm


Die Quelle macht mein Herz wieder Schwer ( des fast wie des Komma beim Spinat ) wie bei
der jungen Dame wird Banki genannt ( ein Professor aus der Donaumonarchie durnt im Ungarland )
klar ist Banki ein Erfinder der Durchströmturbine aber nicht der welcher mit Ossberger, ich zitiere von der Firmenseite

[www.ossberger.de] es geht um das Jahr 1906 als noch vieles in Ordnung in Bayern
Zitat
aus fränkisch Bayern
Durch zahlreiche Erfindungen, u.a. einer rückschlagsicheren Andrehkurbel zum Motorstart“, die er seinem Kommilitonen Fritz Opel verkauft, schafft er sich die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel. Internationale Kontakte bringen ihn in Verbindung mit dem australischen Erfindergenie A.G.M. Michell, mit dem er über die Optimierung von Wasserturbinen intensive gemeinsame Forschungen betreibt. 1922 wird ihm vom kaiserlichen Patentamt die OSSBERGER- Freistrahlturbine patentiert, 1933 folgt das Patent der OSSBERGER- Durchströmturbine.


Des mit der 1/3 2/3 verteilung ist nicht so neu, da viele Turbinen damals an einem
Standort in dieser Verteilung aufgebaut wurden, Voith hatte damals ein Baukastensystem
wo je nach Randbedingungen dies so aufgebaut wurde. Die erste Turbinenanlage hier bei
mir war so eine 2 Turbinenanlage, da aber meine Wasserverhältnise ( ich laß mal das
genauere Erklären, bevor Roland den Rasenden kriegt ) etwas selten, war es möglich dies 1937 in
1 Turbine umzuwandeln, diese tut heut noch nach einen Brasilien Urlaub ihren Dienst.

Die Durchströmturbine ist sehr eng mit den Zuppingerrad verwandt, allerdings würde diese
Zuführungsteilung, ein für das Wasserrad komplizierten Wehraufbau bedingen mit etlichen Randbedingungen
( Verklausung, Vereisung usw. ) und das Diagramm, nur es vergleicht die Durchströmturbine mit
einer Franzis und nicht mit einem Wasserrad, also variable Spaltverluste mit Fixen ;-)

Die Techniken aus der Zeit von Franz-Josef also den mit der Sissi, net der CSU, ist inzwischen
aber eventuell einen Schritt nach Vorn wenn auch der Erfinder schon den letzten Weg mit Gevater Tot gegangen :-(

In dem Text von der jungen Dame erwähnt und auch von meiner einer hier vor Jahren hier
im Forum erwäht, aber von Roland wie einst die Pharaonen rausgemeiselt was ihm nicht paßt,
Er zensiert halt so gern, die Staudruckmaschine


Bildquelle: [members.aon.at]

Der Text in der Bildquelle von 2008 ( des wird so die Zeit gewesen als des hier auch Stand ) erläutert des damals so

dass die Vorteile der SDM besonders in der außerordentlichen Wirtschaftlichkeit und in der Aufrechterhaltung der Durchgängigkeit für
Lebewesen und Geschiebe liegen, sowie darin, dass keine Wasserentnahme aus dem
Mutterbett vorgenommen werden muss. Die ökologischen Vorzüge der Staudruckmaschine
ergeben sich genau in den Punkten, die bei herkömmlichen Anlagen immer wieder kritisiert
werden und zu endlos langen Genehmigungsverfahren führen. Eine Wasserkraftmaschine
also, die, soweit bei einer Maschine überhaupt möglich, vollkommener nicht im Einklang mit
der Natur steht!


Mehr dazu in der früher hier verlinkten PDF, einiges gilt auch für andere Wasserkraftneuheiten aus Austria,
so das es immer von Nutzen beim Bau von Sowas Leute hinzuzuholen die was Verstehen davon.
Also die Erfahrungen der Alten mit den Anforderungen von Heut und möglichst mit der
Technik von Morgen lösen, was natürlich den Nachteil, zertifiziert ist die meist nicht :eek:

Noch etwas Staudruckmaschine ( da war Einer bereit bei der Windkraft zu Lernen ) [de.wikipedia.org]


Bildquelle Herstellerseite: [www.hpsa.eu]

so wie in dem Bild gelöst ist es allerdings mit der Geschiebedurchgängikeit net so weit her :o

Ich werd das nur kurz anreißen das mein Zensor nicht wieder seine rausmeisel Zwang bekommt :hot:

Zitat
Dineu

Es wundert mich aber, dass dort, wo das Wasser die Schaufeln verlässt, der Strömungsquerschnitt nicht vergrössert wird: Massenstrom mal Strömungsgeschwindigkeit durch zwei soll beim Verlassen des Wasserrades möglichst klein sein!


Das entscheidend ist der Höhenuntschied und die Drehzahl, das Zuppingerrad wie die meisten
Wasserräder ( Watschel ausgeschloßen also die

Bildquelle: [www.steffenreichel.homepage.t-online.de] )
sind Langsamläufer, als wieder ähnlich der Windkraft, eine sehr geringe Schnelllaufzahl,
deshalb ja die Turbinenentwicklung um Getriebe zu sparen ( ein Thema Waldmühle )
ich hab z.B. nach dem Brasilienurlaub Urlaub meiner Turbine gar kein Getriebe, die Genratorwelle ist
gleichzeitig die Aufnahmewelle für das Franzisturbinenrad, selbige hat aber eben
den Auslauf wie von Dir beschreiben


Bildquelle: [www.mitterfelner.com]

Und aus dem Ganzen kann man Unzählige Mischvarianten Bilden :eek:

von Manfred aus ObB - am 18.07.2017 20:01
Solch einen Auslaufdiffusor hat die Waldmühle nicht und auch der Einlauf ist nicht stoßfrei. Das erkennt man schon daran, dass Zuppinger zeitlebens nicht ganz zufrieden war und immer neue Versionen herausbrachte. Laut ist das Rad, vor allem, wenn es zu schnell läuft. An eine Turbine kommt es im Wirkungsgrad nicht ganz heran. Unterteilungen und Begrenzungsscheiben habe ich auch schon vorgeschlagen. Das geht aber nicht, es ist eine Museumsmühle, baulich darf nichts verändert werden. Zuppinger durfte das, wir nicht. Wir sind schließlich auf die Vergangenheit ausgerichtet. So ist das.
Was ich auf jeden Fall tröstlich finde: Zuppinger hat in seinen ersten Konstruktionen das Wasser in einiger Tiefe durch einen Spalt einströmen lassen. So strömte es schneller und in einem dünneren Strahl und konnte an den nach oben gebogenen Schaufeln noch ein Stück bergauf laufen, so dass die Beschleunigungsenergie zurückgewonnen werden konnte, so wie es Poncelet perfektioniert hatte. Aus diesem Grund sehe ich die beabsichtigte Wehrregelung durch ein Brett, das von oben den Wasserstrom einengt, als positiv an. Als Nebeneffekt dürfte die Regelung dann sehr schnell und verlustfrei erfolgen können und ich denke schon an einen Servoantrieb mit der Gewichtskraft eines Wasserbehälters. Ein bisschen Steinzeit sollte einer Museumsmühle schließlich nicht abträglich sein. Nicht mit Fliehkraftregler, wie Michael meint.
Wen ich mal rechne, 5cm Wasserstau auf 1km Länge und 5 Meter Breite, das sind 250 m³. Bei einem Gefälle von 2 Metern sind das 5 Megajoule oder etwa 1,5 kWh. Genug, um die großen Maschinen ausreichend zu betreiben, auch bei geringem Wasserfluss, wie jetzt. Dazu die zwei Elektroautos , das ist ja geradezu wie im Schlaraffenland. Zumal wir Schlaraffen je auch noch Füße haben, und notfalls damit den Teig kneten.
Wenn wir dann noch eine Kurzkopplung einbauen, erhalten wir eine Flüstermühle, die das Material schont und das Wasser besser nutzt.
Die Elektroautos würden vorteilhaft auch über Kurzkupplung angeschlossen, sprich, über simple downwandler, mit galvanischer Trennung und hochempfindlichen Fehlerstomschutz, den die Welt noch nicht gesehen hat.
Klar, kann man dann immer noch auf das bisherige frequenzstarre System zurückschalten. Ursprünglich konnte die Mühle auch mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden. Das ist mit der Zwangsvorstellung, dass man 50 Hertz haben muss, verlorengegangen. In Oberhausen denkt man da inzwischen anders und ich schon lange.

Ein downwandler besteht im Wesentlichen aus einem Transistor, einer Diode und einer Spule mit Luftspalt, die auch als Trenntransformator wirkt. Soll das Ding bidirektional funktionieren, sprich, wenn die Autos die fehlende Energie in Notzeiten herantransportieren, kommt ledigleich ein zweiter Transistor hinzu, der dann aufwärts wandelt. Je nach Bedarf.
Ich muss wohl mal basteln und mich mit den Oberhausenern und Solingern (Obus-Gleichstromnetz) kurzschließen. Vielleicht läuft das dann noch auf ein deutsches Chademo , Entschuldigung, Kaffeedemo, hinaus, zu einem ungleich niedrigeren Preis und zweipoliger Steckverbindung. Kaffee muss schon sein. Was wäre schließlich die Hannovermesse ohne die Kaffeemaschine auf dem BSM-Stand?
Kurzkupplung, unter anderem Namen, wäre eigentlich etwas für den BSM-Stand. Mit Waldmühlenfotos und Waldmühlenbrot. Mal gleich bei Reichelt oder Schukat bestellen...
Manfred, kommst Du zur Waldmühle mit dem Elektroboot? Irgendwo gibt es doch eine Verbindung zwischen Loisach und Pfinz.

von Bernd Schlueter - am 19.07.2017 08:47
Zitat
Bernd Schlueter

Was ich auf jeden Fall tröstlich finde: Zuppinger hat in seinen ersten
Konstruktionen das Wasser in einiger Tiefe durch einen Spalt einströmen lassen.



Bernd getretener Quark wird Breit nicht Stark :rolleyes:

Aus einen Text von vor langer Zeit ( 1867 ) [dingler.culture.hu-berlin.de]

Zitat
Delabar Gangolf 1819–1884
Aus diesen Figuren ersieht man, daß dieses Rad aus einem Kranz A, B, C, D aus Gußeisen und einer entsprechenden Anzahl langgestreckter Blechschaufeln S, S besteht, die zu beiden Seiten (oder auch nur auf einer Seite) des Kranzes aufsitzen. Ebenso bemerkt man, daß das Rad mit einem gußeisernen Mantel E, G, H, J, K und gegen das Aufschlagwasser hin mit dem Blechmantel p, q umgeben ist, und daß in Folge dieser Anordnung das Wasser nicht von vorn, sondern nur auf beiden Seiten durch die in den Seitenwänden r¹ und r² des Mantels angebrachten Oeffnungen in die Radschaufeln gelangt und darin einzig durch sein Gewicht wirkt. Zur Vertheilung des Auflagwassers nach beiden Seiten des Rades ist unmittelbar vor diesem eine keilförmig dreiseitige Kröpfung u, t, v in den Zuflußcanal eingebaut. Das Zuflußwasser spaltet sich dadurch in zwei Arme und tritt durch die erwähnten Seitenöffnungen in das Rad ein, füllt die Schaufelräume der einen, dem Zuflußcanal zugewendeten Hälfte des Rades fast bis zum oberen Wasserspiegel L, M ganz, tritt erst wieder unter dem Mantel bei H, J im Unterwasser N, O aus demselben aus und gibt, während es durch sein Gewicht auf die Radschaufeln vom oberen bis unteren Wasserspiegel herabdrückt, dem Rade sein ganzes Arbeitsvermögen ab. – Den besten Effect gibt das Rad, wenn es sich nur sehr langsam umdreht; indessen arbeitet es bei einer Umfangsgeschwindigkeit von 3 Fuß noch ganz gut.




Also Nix Turbnineneffekt, nix von Vorn, des kamm erst später

Die Transmissionsdrehzahl war aber nicht Lagerwellendrehzahl,
sondern von dem Ritzel Z aus dem Verhältnis Außenzahnkranz y zu a

von Manfred aus ObB - am 19.07.2017 09:21
Ad Staudruck...:
Die Daten der SDM 3, SDM10 und SDM 15 von HpSA ergeben einen maximalen Wirkungsgrad von rund 50%. Nicht viel. Wahrscheinlich wegen der vielen Randbedingungen.

Müller gibt an, dass Staudruckmaschinen für Fallhöhen von 1 bis 2,5 m mechanische Wirkungsgrade von 74 bis 85% bei Volumenströmen von etwa 0,2 bis 0,3 m3/s erreichen (ganz unten schreibt er aber von nur 70 bis 82%). Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 51 bis 52,4%. :confused:
Staudruckräder gibt Müller mit höheren, mechanischen Wirkungsgraden an, wobei diese nur für Fallhöhen zwischen 0,4 und 1 m geeignet sein sollen.
Die Veröffentlichung von Müller ist sehr allgemein gehalten. Wie die Wirkungsgrade ermittelt wurden und warum unterschiedliche Werte angegeben werden, wird nicht erwähnt. Viele Fragen bleiben offen.
Quelle: [eprints.soton.ac.uk]

Mangels bessern Wissens möchte ich noch einmal meine Frage nach Videos funktionierender, in Betrieb befindlicher Anlage wiederholen (keine Laboranlage!) und ergänzend nach unabhängige Messergebnissen und Details (z.B. Wirkungsgrad in Abhängigkeit vom Durchfluss unter Berücksichtigung der Leck-/Spaltverluste nach dem ersten Betriebsjahr - also keine Laborwerte) eines Ausführungsbeispiels mit Aufschlüsselung in Turbine, Getriebe und elektrische Maschine fragen.


Ad Vortex Converter (wie Bild 1 der vorigen Nachricht):
Müller schreibt in der oben zitierten Quelle von bescheidenen 41% mechanischem Wirkungsgrad :eek: [Spassmodus ein] Corioliskraft falsch berücksichtig? Wassers gleichzeitig auf 4 °C abgekühlt? Schauberger mißachtet? Protuberanzen? Nein, der kleiner werdende Wirbel auf dem Jupiter ist Schuld [www.spiegel.de] :hot: [Spassmodus aus]


Ad gute alten Zeiten:
Wenn wir Wasserkraftanlagen "wegen vieler Randbedingungen" wieder so bauen wie vor hunderten oder tausenden von Jahren (siehe Sägemühle von Steffen Reichel), dann wird Photovoltaik [energy.gov] und CE-Technik interessant !!!

Dieser Thread ist wirklich interessant und auch lustig zu lesen :D. Man lernt nie aus ;-). Dasss SDM und SDR modern oder besser gesagt in ist, wusste ich nicht. Die SDM erinnert mich stark an ein mittelschlächtiges und die SDR an ein unterschlächtiges Wasserrad, bloß dass es vermutlich (es wurde ja noch kein Video gezeigt) noch viel langsamer läuft. Ein Admin sollte besser den Kleinstwasserkraftthread auf einen andern anteilen (ist ja sehr, sehr interessant, über "alte" Wasserkrafttehnik zu diskutieren).


Doch leider sind wir schon etwas sehr weit weg von der Eingangsfrage:

Zitat
Mühlen-Kiste
Ich benötige dringend eine Möglichkeit aus den Akkus meines Peugeot 106 (120V)
230V ~ zu machen. Leistung ca. 2-3kw.
Welches Gerät ist dafür nötig?


Eine mögliche Antwort hatte ich schon hereingestellt:
Zitat
Dineu
2,5 kW einphasig reichen? Dann müsste das hier für den roten Kombi passen: [files.sma.de]
DC-Spannungsbereich Batterie: 100 V bis 500 V
AC-Ausgang: 50 Hz / 230 V / max 11 A

Wie sieht es nun mit dem Sunny Boy STORAGE 2.5 aus? Brauchbar?

Ein Oberösterreicher und begnadeter Bastler lädt bei Sonnenschein den Akku seines Eigenumbau-Elektroautos mit PV-Strom und steckt nächtens die Kühltruhe ans Auto an. Er hat sich aber einen 48 V Akku gebaut und kann daher einen der vielen günstigen Wechselrichter (Steca?) verwenden. Fronius baut hochvolt-Akkuspeicher, ob die aber ihre Wechselrichter auch ohne Akku hergeben, weiß ich nicht.

Ansonst in der Bucht gucken oder auf CE vertrauen - Viel Erfolg!

von Dineu - am 20.07.2017 05:47
Zitat
Dineu

Ad gute alten Zeiten:
Wenn wir Wasserkraftanlagen "wegen vieler Randbedingungen" wieder so bauen wie vor hunderten oder tausenden von Jahren (siehe Sägemühle von Steffen Reichel), dann wird Photovoltaik [energy.gov] und CE-Technik interessant !!!



Du erinnerst mich an die gute alte Zeit mit Pingelchen, der wollt auch immer ums Varrecken
Widerschreiben, aber wohl ein Vorrecht der Jugend, verlinkt das Bild ( Orginalbildquelle kommt vom Vorschreiber )



Die Wirkungsgrade beziehen sich aber auf den Gleichstrom, nicht auf den an der Steckdose :rp:
Und was für ein Zeichen ist da bei Wirkungsgraden größer 40% genau die Technick der

das konzentrierte PV in KWK also mit Wärme und bei Bedarf Kälte aus dieser, von da zur
Gebäudeintegrierten Windkraft insperiert von der Wasserkraft ist es nicht weit bis zum Scheiß ( in Wörtlichen
nicht Übertragen Sinn ;-) )
und um das alles so zu Nutzen wie die Ministerin

Hintergrundquelle: [www.bmwi.de]

in Berlin und Geschäftsmodellmacher ( Geld von Unten nach Oben Umverteilen im Namen der Energiewende ) Schreiben

"Efficiency first"

Deshalb die Vision Flugzeuge ab 2030 oder Später mit Adolf Technik aus Biomasse zu Betanken
mit Wirkungsgraden wo Wasserstofftechnik noch Sympathisch :eek:

So und wie Kriegt man das alles unter einen Hut, also Sonne-Wind-Wärme-SchePiiieeeep und bei bedarf Kälte
( Du siehst Wasserkraft ist nicht dabei, die ist so Gut das sie es nicht Nötig hat, mit Jeden sich Gemein zu machen :rp: )
genau mit der Sektorkopplung und einer integrierenden Gleichstromschien Made in Germany
nicht In China.


Zitat
Dineu

Ein Admin sollte besser den Kleinstwasserkraftthread auf einen andern anteilen (ist ja sehr, sehr interessant, über "alte" Wasserkrafttehnik zu diskutieren).


Jetzt reiz Roland nicht noch auch der hat eh schon die Schreintischplatte halb durchgekaut :o
und wenn Er so gereizt, meißelt Er gern wie einst bei den Pharaonen, Information die
den Mächtigen ( war einst der Erste nein nicht Priester sondern der Co-Admin ) nicht genehm
gern Raus.

Wirkungsgrade in Laboranlagen und Akademischen Einrichtungen werden am Anfang gern Grottenschlecht
gehandelt, es muß ja am Ende der Verforschung von Steuergeldern ein toller Erfolg dastehen.

Wie zum Beispiel Umweltbundesamt und Sektorkopplung reinigen von Industrieabwässern mit geringen
Kohlenstoffgehalt bis 2030 oder später, ich will jetzt Roland nicht noch weiter Reizen,
aber klar hab ich in meinen Archiv ( ein alter Mann hat da so seine Quellen, weil bereits Vespasian ) Berichte über ANNO 1907 realsierte Anlagen, welche als Nebeneffekt,
weil Langzeitspeicher als PV Erstens nicht Klimafreundlich ( gibts Greenpacestudien dazu ) und Zweitens Scheiß Teuer,
was wäre also die Logische Konsequents :eek:

Genau, schreib ich aber nicht hin sonst bricht Rolands Schreibtisch durch :-(

von Manfred aus ObB - am 20.07.2017 08:20
Zitat
Bernd Schlueter

Außerdem erscheinen mir die gezeigten Zuppingers nach innen geschlossen, was die Waldmühle mit ihren ziemlich langen Schaufeln nicht ist.
Also, jetzt ist es klar, ohne Verschiebung der oberen Wehrkante funktioniert keine Regelung richtig. Schade, es wäre so schön einfach gewesen mit dem leichten Brett.



Noch mal zu dem Brett was an vielen Orten sein kann :rolleyes:

Wo hast Du übrings Deinen Kopf :mad:

Wieso schreib ich hin, Moment ich Zitiere mich Selbst :o

Zitat
MOB
Hier nochmal wenn auch kein Zuppinger weil vom Franzmann


das Franzmannrad wurde hier schon von meiner einer erwähnt Bild 17a nicht b
wie von Dir schon einmal Verwurschtet :mad: Bild aus einen Franzosentext dazu
des Franzmannrad ist wie der erste Zuppinger geschloßen ( wie auch eine SDM )
weil der obere Wasserstand höher als das Schaufelende wäre,



selbst die Franzmänner schreiben dazu was ( Text ist aus der Bildquelle )

roue Zuppinger : Plan détaillé d’une roue étudiée par Girard pour l’élévation des sources basses de la Vanne.
On notera le vannage à persiennes qui facilite l’admission de l’eau dans l’aubage, en toutes conditions hydrologiques. (Milandre, 1920)


der Text steht unter dem Bild, wo ein ziemlich teurer Einlaufgußeisenapparat, welcher
aber von der reinen Funkion ein Disinge oder wie des host, was der Funktion folgt :eek:



Beider Bild und Textquelle v: [www.fdmf.fr]

Im letzteren Bild sehr schön zu Sehen die Schaufeln sind länger als der obere Wasserstand,
die Luft kan ungehindert entweichen, was beim Franzmannrad wie schon einmal erwähnt ein Problem.

Noch ein Bild zu Zuppinger und dem Vorläufer der Gummilippe, welch Du immer mit
großer Lippe erwähnst


Bildquelle: [www.museum-digital.de]

von Manfred aus ObB - am 22.07.2017 10:21

Re: Manfred und Zwirn nochmal

Zitat
Bernd Schlueter
Aber zu meiner Idee mit dem Schieber über der Wehrkante: ...

So einfach ist das nicht, oder doch?

Wir haben einen Oberwasserstand und einen Unterwasserstand. Wenn wir Wasser von oben nach unten fließen lassen, wird potentielle Engergie in kinetische Energie umgewandelt und am Ende der Fallstrecke wieder zurück. Am Weg von oben nach unten wird ein Teil der kinetische Energie durch Reibung vernichtet.
Wenn wir die Energie optimal nutzen wollen, dann müssen wir die Bewegungsenergie vollständig in Lageenergie umwandeln und die Lageenergie möglichst wirkungsvoll nutzen. Das heißt, dass das Wasser beim Ausströmen möglichst langsam strömen muss. Auf den Satellitenbildern von Google scheint es beim Auslauf aber erhebliche Turbulenzen und somit Verbesserungsmöglichkeiten zu geben.

Spaltverluste: Umso höher der Druck und umso größe der Spalt, umso mehr Wasser strömt seitlich vorbei. Dreht das Mühlrad langsamer, weil weniger Wasser die Pfinz runter strömt, so steigen auch die Spaltverluste. Ist die Geschindigkeit der Schaufeln etwa so groß wie die Spaltströmung aufgrund der Randreibung, so sind die Spaltverluste gering. Wechselt die Wasserführung der Pfinz stark, so ist ein möglichst kleines Spaltmass von Vorteil.

Beim Einlauf muss das zugeführte Wasser auf die mittlere Schaufelgeschwindigkeit des Wasserrades gebracht werden. Wird ein langsam zuströmendes Gerinne auf die Geschwindigkeit des Wasserrades gebracht, darf logischer Weise der Wasserspiegel sinken (es wird ja pot. Energie in kin. Energie umgewandelt!).

Die drei wesentlichen Möglichkeiten, das Zuppinger Rad zu optimieren, ohne große Änderungen zu bewirken (Denkmalschutz!), sehe ich wie folgt:

1.) Spaltmaß und Drehzahl aufeinander abstimmen (beides kann verbessert werden).

2.) Einlauf anheben, so dass gerade kein Wasser über den Überlauf des Wehrs verloren geht. Die exakte Form spielt dabei eine geringere Rolle als ein paar gewonnene cm an Höhe. Bei 2 m Breite kann das ein runder Baum sein, dessen Querschnitt um ein Kreissegment reduziert ist und der Drehen den Wassereinlauf hebt. Wahrscheinlich tut es auch ein Brett, das einfach hochgekippt wird, wenn weniger Wasser strömt oder wenn angestaut werden soll.

3.) Unterwasserauslauf (senkrecht unter der Radnabe) langam senken, so dass das Wasser beim Austritt möglichst wenig Strömungsgeschwindigkeit hat und möglichst spritzfrei das Wasserrad verlässt. Das Wasser zwischen den Schaufeln hat noch die gleiche Geschwindigkeit wie die Schaufeln selbst und kann daher keine Energie mehr auf das Laufrad übertragen. Es muss weg, bevor es von den Schaufeln wieder nach oben gehoben wird. Hier unterscheiden sich die Zeichnungen der hier veröffentlichenten Bilder sehr stark, so dass keine Hilfestellung zu Detail gegeben werden kann (daher auch die Frage nach einer genauen Zeichnung in meiner Nachricht davor).

Ein anderes Kapitel ist die Umwandlung der mechanischen Rotationsenergie in elektrische Energie. Eine Verlangsamung der Drehzahl kann natürlich nachgeschaltete Verluste drastisch erhöhen ;-)

von Dineu - am 23.07.2017 13:29

Re: Manfred und Zwirn nochmal

Zitat
Dineu

Bei 2000 ltr./s soll mit dem 5,9 m Durchmesserrad mit 2 m Schaufelbreite 12 kW elektrische Leistung (nicht kW/Std. wie irgendwo angegeben, sondern nur kW) generiert werden. Stimmt das?


Der Schreiber war in der Jugend Blond oder eventuell nicht?

Man kann aus dem und Deiner Aufstellung viel entnehmen, nur keine Verbesserungen,
weil das ganze Denkmalgeschützt, auch spielt die Musik zwischen den Regel verbindlichen
Wasserstandsmarken ( wie Michael schon mal einfügte, Optisch überwacht Oberwasser )
und je genauer dieser Abstand eingehalten wir, je mehr der Jahresertrag.

Bisher wurde dies aber durch den Kurzzeitbedarf an Leistung dies nicht immer getan
Bernd ( war in den letzten Jahren öfters in der Mühle als ein Bayer ) von einem Speichervolumen von
1,5 kWh geschrieben, Spitzengeneraltorleistung ist wohl 12 kW ( so steht's im Mühlenflyer )
also Durchmeser vom Mühlrad mal der Breite geteilt durchs Datum und der Mückenzahl :eek:

Die Infos im letzten Beitrag von Michael sind zwar Informativ aber eben noch nicht aufgedrößelt
in Licht ( 230V Einzelphase ) und Drehstrom

Zitat
Mühlen-Kiste
Es geht nur darum, vorhandene Wasser und Solarenergie für das Aktuelle nutzbar zusammen zu
führen und einen kleinen Puffer (4-5kw Li sind noch vorhanden) für Anlaufströme und kurze Überlasten zu integrieren.


Denn es ist etwas Unklar von wo die Spitzenlasten abgedeckt werden Sollen :confused:

Aus der Sicht von einem der fast 400 km weg, also von meiner einer, wären Anlaufströme
im vorhanden Generator ( den will Michael aber in Rente schicken ) relativ gut Aufgehoben,
Überlasten in der Größenordnung des Doppelten der bisherigen Stauseegeschichte
in dem Neu zu errichteten Teil, ob aber nur in die Einzelphasen oder auch für Drehstrom
ist noch etwas den Diskursen an den Lagerfeuern vorbehalten, im Schlimmsten Fall aus dem
Bodensatz der Kaffetassen am Morgen danach :o

von Manfred aus ObB - am 23.07.2017 14:59

Re: Manfred und Zwirn nochmal

Zitat
R.M


Das Problem ist daß der Wechselrichter wenn er den Mühlenstrom bekommt 50hz sehen will, die Spannung ist jetzt nicht so wild 190V gehen auch.


Das Problem ist das des Thema immer noch von dieser Seite angegangen wird.

Aus der Wasserkraftsicht gibt es einen festen Bezugspunkt, die optische Marke bis dahin
darf des Wasser stehen, eine Druckdose unter Wasser ( andere Techniken mögen Wellen
nicht so, wenn aus Denkmalgründen da bauliche Schwierigkeiten ) läßt sich sehr genau
darauf einstellen. Ein Drehzahlgeber möglichst genau hält die Drehzahl wo die 50 Hz
wären, weil die Drehzahl ist etwas träger als die Herz, aber mit der richtigen Glättung
würde das Mühlrad bei maximaler Nutzung des Wasserangebotes und minimalen
Regelaufwand sturer Laufen als ein Nashornbulle in der Brunft :o

Das Kunststück wäre dann eben die Belastung so hoch einzustellen das die Zwei vorgenannten Punkte erfüllt
( konstanter Wasserstand und stabile Drehzahl, Regelgröße Wehrstellung und abgenommene kW)

Geht man jetzt mit dem Generator und seinen 3 Phasen zur Verteilung so gilt es die Vorgegeben kW
zu verteilen, sind zu wenig Verbraucher zu Gange, geht der Strom als Gleichstrom in
den Akku, ist der Voll zum Brauchwasserboiler erwärmen.

Ist zuwenig Strom da kommt der Gleichstrom vom Akku oder der PV. Langt alles nicht,
geht der Kühlschrank vom Netz und was noch zeitlich zu verschieben.

Diese Regelung wirft aber viel alte Verhaltensmuster übern Haufen :rolleyes:

Ist im Sommer die PV zu Gange und der Akku voll, gibts entweder warmes Wasser
oder ein geladenes Solarmobil :eek:

Der Drehstromgenrator mit der Schwungmasse des Mühlrades im Kreuz, sollte wenn
des ein solider alter Generator ist, alle Anlaufströme ohne Belastung des Wechselrichters ausbügeln.

Für Überlasten und Akkuladen nach Leistungsangebot ist der Wechselrichter zuständig

von Manfred aus ObB - am 23.07.2017 19:37
Ach je
Mehr Fragen als Löcher im Bauch.

Die Zeichnung aus dem Beitrag
(Re: Wie geht das??? #
geschrieben von: Bernd Schlueter user status icon global
Datum: 21. Juli 2017 12:33)

Es sind 4,5kwh. 1800St Li-Mang. - 54V/ 120 Packs
Der Akku wird dazu benutzt um sporatisch die Fehlleistung zur Wasserkraft aufzufüllen.
Also muß nicht den ganzen Tag abdecken, sondern nur die Löcher vom Mehrverbrauch im Lichtstromkreis. Der Drehstromkreis bleibt am Generator wie gehabt. Die Nacht durch werden bei uns etwa 600W verbraucht.
Es geht darum, eben nicht die Energie über die Straße bewegen zu müßen, sondern die Tröpchen der verschieden Erzeuger zu modifizieren, zu bündeln, vorzuhalten und brauchbar zur Verfügung zu stellen. Unsere elektrischen Verbraucher sind min A+. Standbay Funktionen sind hier fosil.
Wenn der Akku schnell voll ist -cool- dann gibt es noch was für die Fahrzeuge ab, danach geht noch warm Wasser machen, oder Werkstatt ....und wenn alles voll und übrig, da habe ich kein Problem damit. Alles besser als jetzt.
Am Rad wird die vordere Hälfte der Schaufeln erneuert, auch wegen dem Spalt.
Das Rad nutzt beim Einlauf des Wassers auf die Schaufel erst die Stoßkraft, dann die Schwerkraft, deshalb halbe Umfangsgeschwindigkeit zur Fallgeschw. des Wasser.
Bei so wenig Wasser wie in der letzten Zeit bringt es bei einem Viertel am meisten Energie.
Den Kopf am Schütz habe ich etwas verändert, damit das wenige Wasser nicht direkt in den Spalt geleitet, sondern überschwallt auf die Schaufel.
Die Fallhöhe ist 1,8m Die Wirkhöhe 1,6m. im Auslauf steht noch ein Gerüst, deshalb die Wirbel. Die Schaufeln gleiten sauber aus. Was die Anlage nach den Verbesserungen der der letzten Jahre wirklich her gibt konnte mangels nicht vorhandener maximal Wassermenge noch nicht ermittelt werden. Im Moment hängt ein 39kw Generator aus Bundeswehragregat dran. 1500rpm. 400V. Alle Drehstromgeräte werden nicht über den Wechselrichter versorgt, die bleiben am Generatorstrang. Die Lastregelung ist vorhanden und funktioniert nach Prioritäten sehr gut.
Michael

von Mühlen-Kiste - am 24.07.2017 00:03
Ich möchte mal bemerken, dass die vielen großen Bilder das Forum nicht belasten,nur den eigenen Computeraccount und den server, von dem wir die Bilder abholen. Hier im Forum steht nur das link. Da ich als Jugendlicher viele Wasserräder und Windräder gebaut habe, helfen mir die super Zeichnungen wieder sehr gut auf die Sprünge und denke, auch Zuppingers Überlegungen nachvollziehen können. Wo ich nicht mehr weiter weiß, hilft der zwirnsfaden und der, der weiß, wie man ihn einfädelt.
Also, der Michael hat den Einlauf schon optimal gestaltet, eine sehr glatte , schön gebogene Gummileiste, über die das Wasser fast vollständig den Weg in die Shaufel findet, zusammen mit der Abwärtsbewegung der Schaufel auch relativ gut die Einströmenergie in der gebogenen Zuppinger-Schaufel in Höhenenergie umsetzt.
Was fehlt, ist eine leichte Stauvorrichtung, die eben nicht die zusätzliche Stauhöhe von vielleicht 10cm in Reibung umsetzt, sondern, nach Zuppingers Idee eben auch in potentielle Energie und damit Generatorleitung umsetzt. Nebenbei, es geht hierbei um 6% der Energie, und wer den cm nicht ehrt, ist selbst schuld, wenn er die letzten 100 Meter auf den Merkurberg in Baden-Baden sein Elektromobil schieben muss.
Meine These ist, bei der Einengung des Spaltes durch eine Gummilippe, die fast genau so geformt ist, wie die untere, vorhandene, gehen allenfalls 10% der 6% verloren. Die Mühle wird nicht verändert, nur das eine Stau"brett" von 10 cm Höhe hinzugefügt, das normalerweise hochgezogen bzw.gar nicht vorhanden ist.
Gestaut wird eh nur zu besonderen Anlässen, aber dann eben nicht mehr um einen halben Meter, sondern nur noch um 10cm, die zudem voll nutzbar sind.
Wozu dann noch die chemische Batterie? Aber es kostet auch nichts, diese zusätzlich an den Gleichstromzwischenkreis zu koppeln, wie auch die noch hypothetischen Solarzellen und das Windrad.
Ich bin bereit, einige Halbleiter als Experimentieropfer der dezentralen Energienetzgottheit darzubringen, das arme Dier hat eh in den letzten Jahren zu viel Unbill erleiden müssen.
10 Regelplatinen für die dezentrale Stabilisierung der Mühlendrehzahl haben wir, davon sind ca 6 schon eingebaut, weitere werden folgen, so auch für die Waschmaschine. Da läuft inzwischen alles über Präferenzen im Abstand von 1 Hz, der sich beliebig varieren lässt (Mikroprozessoren kann man umprogrammieren).
Frage: Sind gelegentliche Änderungen des Wasserstandes um 10cm schädlich für die Böschungen? Oder sollte man sich mit 5cm begnügen? Bei Änderung der Niederschlagsmengen treten doch eh viel größere Schwankungen auf.

Ganz wichtiger Hinweis von Manfred: Wasserstandsmeldung nur über den Druck, das wußte ich noch nicht, ich wollte ihn schon über Thermosonden ermitteln. Aber wie Fukushima lehrt, ist auch so etwas im Störfall nicht frei von Folgen. Wird der Maximalstand überschritten, wird der obere Teil des Wehrs hochgezogen und damit die Venturidüse erweitert bzw. ganz entfernt, damit die Wehrkante wieder sauber wird.

von Bernd Schlueter - am 24.07.2017 07:49
Was gibt es an der Nachricht von MOB (23. Juli 2017 21:37) noch zu zweifeln? Wenn der Oberwasserspiegel fixiert ist, so wie ich das kenne, dann braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen, Wasser anzustauen. BS hat am 22. Juli 2017 13:56 übrigens von 2,7 kWh (bei 10 cm Aufstau - da geht sicht ohne Manipulation des Überlaufwehrs nicht) geschrieben - an die von MOB zitierten 1,5 kWh kann ich mich nicht erinnern ;-)
Ob der junge Schreiber des Fleyers James Blond war oder nicht dient mehr der Belustigung :-D Aber wie MOB schon geschrieben, der Generator glättet alle erwähnten Lastspitzen. Der Anlaufstrom einer kleinen Asynchronmaschine erreicht schnell mal den achtfachen Wert des Nennstroms. Der Generator geht erst in die Knie (fällt auf 190 V), wenn er belastet wird. Für diesen fall reicht, wie MOB schon schrieb, sicher ein fremdgeführter Wechselrichter.

Die Frage, die sich mir stellt, ist aber die Mindestmenge an Wasser, die fließt - kannt das schon mal vorkommen, dass gar kein Wasser mehr fließt oder dass so wenig Wasser fließt, dass sich das Mühlrad gar nicht mehr dreht? Dann braucht der geführte Wechselrichter dann eben eine andere Führungsgröße (Notstromaggregat um 200 € von Aldi?) - siehe auch Nachricht von RM (23. Juli 2017 17:21).

Ad Zeichnung vom Zuppinger Mühlrad von (Bad) Wilsnack an der Elbe(??):
Hier variiert der Oberwasserstand gewaltig. Auch der Unterwasserstand schankt beträchtlich. Meines Erachtens liegt die Achse dieses Rades viel zu hoch, so dass die Schaufeln nur kaum ins Unterwasser eintauchen und dadurch einiges an Fallhöhe verloren geht - unser Orakel MOB wird wohl auch an das gedacht haben, wenn er schreibt, dass sich in Schwachwasserzeiten Probleme ergeben. Zudem ist gemäß Zeichnung links und rechts 15 mm Spalt und da meine ich, dass dieser verkleinert werden kann, damit in Schwachwasserzeiten der Ertrag höher ist.

BS meint wohl, dass er das obere Einlaufbrett so weit hebt, dass das Wasser nicht mehr darüber sondern durch den darunter entstandenen Spalt strömt. Sorry, so was verstehe ich beim besten Willen nicht. Ein kleiner Spalt, wo sich das Wasser oben und unten reibt, statt einem nach oben offenen Einlauf, wo sich das Wasser nur unten reibt (Reibung mit der Luft sei vernachlässigt). Mir wird ganz Angst und Bange.

Das muss noch sein:
Zitat
Manfred aus ObB
Na halt vergiß die letzten Fragen, das war eine alte Gewohnheit aus der Zeit mit Pingelchen :-(

Ich muss zugeben, dass du mich mit deinen orakelartigen, mir nicht immer verstänglichen Ausdrucksweise schon ein paar mal zum Lachen gebracht hast - und bitte lass die Seitenhiebe auf irgendwelche andere Schreiber (die sicher auch einmal im Recht waren), die machen die Beiträge nicht verständlicher.


Hey Leute, viel Spaß beim Treffen und fröhliches Diskutieren !!!

von Dineu - am 27.07.2017 21:59
Zitat
Dineu

- an die von MOB zitierten 1,5 kWh kann ich mich nicht erinnern ;-)


Im Gegensatz zu MOB hast Du aber kein Medizinisches Attest, daß des mit dem Erinnern
na ja jetzt hab ich Vergessen was ich über Vergesen schr.... was noch wollt :confused:
Ach ja die 1,5 kWh verlinken ( natürlich so wie einst bei Pingelchen ;-) )

Zitat
Dineu 19. Juli 2017 17:58
Zitat
Bernd Schlueter
Bei einem Gefälle von 2 Metern sind das 5 Megajoule oder etwa 1,5 kWh.


Also einmal Elektro-Motorfahrrad laden!


Zitat
Dineu von heit



Ad Zeichnung vom Zuppinger Mühlrad von (Bad) Wilsnack an der Elbe(??):
Hier variiert der Oberwasserstand gewaltig. Auch der Unterwasserstand schankt beträchtlich. Meines Erachtens liegt die Achse dieses Rades viel zu hoch, so dass die Schaufeln nur kaum ins Unterwasser eintauchen und dadurch einiges an Fallhöhe verloren geht - unser Orakel MOB wird wohl auch an das gedacht haben, wenn er schreibt, dass sich in Schwachwasserzeiten Probleme ergeben. Zudem ist gemäß Zeichnung links und rechts 15 mm Spalt und da meine ich, dass dieser verkleinert werden kann, damit in Schwachwasserzeiten der Ertrag höher ist.



Der Michael welcher als einziger Schreiber hier alle Spaltmaße der Waldmühle genau kennt,
schreibt dazu ( aber na Halt des für Camillo :o des wars Smiley für des Geschriebe, was von Nachdenkansatz des war schon so wie ich das von Früher kannte von Jemanden kannte )

Zitat
Mühlen-Kiste 25. Juli 2017 14:00

Da das Schütz hin und wieder ganz runter gefahren wird muß das Semi auf die vom Wasserrad abgewandte Seite, sonst gibt es Kleinholz.
Oder ich könnte mir ein überstülptes Metallprofil mit einer an den Zahnstangen befestigten Regelmechanik ( Spindel oder Zahnstange) oben mit Schneckentrieb oder Kette
syncronisiert, vorstellen.


Auch hier geht's um die Optimierung von Schwachwasserzeiten und Spaltmaßreduktion
über einen Umlaufrelevanten Zeitraum. Michael kritisiert da einen anderen Schreiber
über den Ort der Empfehlung, der Anbringung, hat aber wie in in Beitrag von dem Schreiber
empfohlen zumindest des in die Zahnspange :confused: oder was Zahnstange :confused: umgesetzt,
ob die Arbeit da, abgesehen von der Sanierung der Schaufelbretter, lohnt ist ohne genauen Plan reines RumSchlütern :rp:

Zitat
in memoriam Pingelchen

Ich muss zugeben, dass du mich mit deinen orakelartigen, mir nicht immer verstänglichen Ausdrucksweise schon ein paar mal zum Lachen gebracht hast - und bitte lass die Seitenhiebe auf irgendwelche andere Schreiber (die sicher auch einmal im Recht waren),


Ein alter Beitrag von Nils, beim Lesen fält mir nach doch längerer Zeit, wieder auf wie Vergänglich
das Leben und wie verworren die Schicksalsfäden, von Technik, Firmen und Menschen
in der Zeit bevor man Besuch von einem älteren Herrn ( öfters in diesen Thread erwähnt mitten Grasober) bekommt
[67183441.foren.mysnip.de]

von Manfred aus ObB - am 28.07.2017 08:05
Hallo Dineu

Ja es ist richtig daß es bei deffinierter Stauhöhe nix mehr drüber zu stauen gibt.
Bei größerem Durchfluß bleiben wir zumeist 10-20cm drunter, da wir nur das produzieren was wir auch sinnvoll verbrauchen.
Hier geht es um die Schwachwasserzeiten. Die Durchflußmenge ist dann so gering, daß oft nicht mehr die Nenndrehzahl vom Wasserad erreicht wird. Der einzige Weg noch ein paar Watt zu machen liegt darin, Die Drehzahl mindestens zu halbieren. Das heißt in unserem Fall 115V Netzspannung und etwa 0,5kwh. Eigentlich würde bei diesen Bedingungen die Anlage in nutzlosen Leerlauf gestellt, um das austrocknen des Wasserrad zu verhindern.
Dafür müßte ein Notstromaggi den 24std Betrieb aufnehmen.
In diesem Jahr wären das bereits viereinhalb Monate fast durchgängig.
Die Lösungsansätze zielen darauf ab dies zu umgehen.

Deshalb die bisher eroierte Lösung, das Stauvolumen mit flachen Zyklen über eine steuerbare Wehrkrone zum abdecken kurzer Lastspitzen zu belegen. Oder über den elektronischen Weg die 0,5kw latent in einen Akku laden, welcher dann die Spitzen
abdeckt. Dazu käme die Solanl. welche über den IWR das 50Hz Netz stellt zum Puffern und Direktverbrauch. Das wird nicht den 24Std 100% Verbrauch abdecken aber einen großen Teil davon. Der Rest hängt sporatisch am Notstromaggi, welches dann nur eine effektive, kurze Laufzeit hat.
So lassen sich dann auch mit einem Eingangs geregelten Ladegerät z.B. Überschüsse an die E-Fahrzeuge verteilen.

Ein Spaltmaß von 15mm erscheint erst mal viel, verglichen mit unserer heutigen Technik.
Hier ist ein weich gebautes Stahlgerippe mit Holzschaufeln die Grundlage. Es muß gegenüber sich verklemmenden Schwimmkörpern tollerant genug sein um kein Schaden zu nehmen. Bei der Neuschaufelung 1992 hatte ich das Spaltmaß auf 5mm gesetzt.
Nach einem halben Jahr, einigen zerbrochenen Schaufelrändern und mehr Durchblick, habe ich die Schaufeln auf etwa 15mm Spalt abgesägt. Die 5mm ließen sich nur vorne halten. haben sich über die Zeit auf 1-2cm ab erodiert, was jetzt durch den teilweisen Tausch der Bretter wieder ausgeglichen wird.

Normalerweise hängt das Wasserrad ca. 10cm im Unterwasser.
Bei so weing Durchfluß bleiben da nur wenige cm.

Gruß Michael

von Mühlen-Kiste - am 28.07.2017 23:16
Zitat
Bernd Schlueter, 19. Juli 2017 10:47
Wen ich mal rechne, 5cm Wasserstau auf 1km Länge und 5 Meter Breite, das sind 250 m³. Bei einem Gefälle von 2 Metern sind das 5 Megajoule oder etwa 1,5 kWh.

Zitat
Bernd Schlueter, 22. Juli 2017 13:56
Sprich, ein Batterieersatz mit fast 100% Wirkungsgrad und bei 10 cm Stauhöhe ca 2,7 kWh Energiegehalt, die blitzschnell zusätzlich freigesetzt werden können oder eben gespeichert.

Tatsächlich, einmal waren es 2,7 kWh, ein andermal nur 1,5 kWh. Grund genug, dem etwas nachzugehen und etwas nachzudenken. Und siehe da, auf [de.wikipedia.org] findet sich etwas. Wenn ich mir dann den Oberlauf auf Google Maps ansehe, dann scheint ab der Zusammenführung von Pfinz und Heglach über etwa 5 km Länge kein großer Höhenunterschied mehr zu sein. Die Breite schätze ich in Graben-Neudorf auf etwa 8 und vor der Mühle auf etwa 5 m.

Hier sind meine Überlegungen:

Überlegung 1:
Wir sind uns wohl einig, dass die Pfinz nicht über 1 km gleichmäßig um 5 cm anstaut (die treibende Kraft für das Fließen des Wassers im Bachbett kommt vom Höhenunterschied, weshalb ich annehme, dass sehr wohl ein gewisses Gefälle vorhanden ist), sondern vor der Mühle 5 cm mehr und oberhalb des Rückstaus 0 cm. Im Mittel sind es dann also nur 125 m³. Michael schrieb von 1,6 m Wirkhöhe (was auch immer damit gemeint ist), wenn ich mich recht erinnere. Und wenn wir von einem Gesamtwirkungsgrad von 50% ausgehen (potentielle Energie des Wassers >>> elektrischer Strom), dann sind das bei einer Dichte von 1000 kg/m³ und einer Schwerebeschleunigung von 9,8 m/s² nur 2 Megajoule oder gut 500 Wh.
Der Pufferakku speichert mit seinen 4,5 kWh ACHT MAL so viel!

Überlegung 2:
Wer sagt denn, dass bei 5 cm Stauhöhe die Pfinz 1 km zurück staut? Könnte es sein, dass sie nur 500 m zurückstaut? Dann wären es kaum 300 Wh, die durch Pegelanhebung zurückgehalten werden könnten.
Oder staut sie doch weiter zurück, weil das Gefälle kleiner ist als angenommen? Bei 2 km wären es dann 1 kWh - immer noch ein Bruchteil dessen, was im Akku steckt.

Zitat
Mühlen-Kiste, 24. Juli 2017 02:03
Den Kopf am Schütz habe ich etwas verändert, damit das wenige Wasser nicht direkt in den Spalt geleitet, sondern überschwallt auf die Schaufel.
Die Fallhöhe ist 1,8m Die Wirkhöhe 1,6m. im Auslauf steht noch ein Gerüst, deshalb die Wirbel. Die Schaufeln gleiten sauber aus. Was die Anlage nach den Verbesserungen der der letzten Jahre wirklich her gibt konnte mangels nicht vorhandener maximal Wassermenge noch nicht ermittelt werden. Im Moment hängt ein 39kw Generator aus Bundeswehragregat dran. 1500rpm. 400V.


Überlegung 3:
Das Wasser mit einem zusätzlichen Brett oberhalb des bestehenden Schützes zu einem flachen Strahl zu beschleunigen, damit es dann in der Mühlradschaufel wieder abgebremst wird, ist pure Energievernichtung. Zuerst wegen der erhöhten Reibung durch das zweite Schutz und zum anderen durch die Vernichtung der Bewegungsenergie beim Auftreffen auf die Schaufel.
Sehr wohl bringt es etwas, wenn das untere Schütz so geformt ist, dass das Wasser nicht die Wand herunter und in den Spallt rinnt, sondern über den Spalt direkt in die Schaufel strömt, wie Mühlen-Kiste schreibt.

Zitat
Mühlen-Kiste, 24. Juli 2017 23:02
Wäre es nicht effektiver am Schützkopf so zu sagen ein Semischütz hinten dran , welcher bei Bedarf bis 15cm rauf und runter flitzt.
Bei so einem Schwall kommt das Wasser sowieso ordentlich auf die Schaufelfläche.
In der Praxis haben wir das hin und wieder von einer halben Minute bis vielleicht mal 10min mehr oder weniger stark aktiviert. Interessant und spannend zu gleich ist die Rückregelung.

Ups, ich ging bei meinen ersten beiden Überlegungen davon aus, dass das Anheben ganz langsam quasi im Fließgleichgewicht passiert (ca. 10% weniger Durchfluss) und nicht, dass das Schutz hochgerissen wird. Wird nämlich der gesamte Wasserfluss gestoppt, so entsteht quasi ein Stausee, der kein Gefälle mehr hat (solange etwas fließt, besteht aber ein Gefälle, es sei denn, Wind oder noch vorhandene Bewegungsenergie oder sonstige, mechanische Einwirkungen bewegen das Wasser). In diesem Fall ist der Rückstau natürlich weniger lang, als bei geringem Gefälle.

Überlegung 4:
Welchen Sinn mach ein Anstauen um 150 mm, wenn nach dem von Manfred aus ObB (MOB wäre kurzer aber das wird womöglich missverstanden) vorgeschlagenen Druckdosen-Niveaumessung und der Microprozessersteuerung von Bernd Schlueter (BS) der Oberwasserspiegel um 15 cm +/- ein paar Millimeter höher gelegt werden kann? Erst 1,6 m Wirkhöhe, dann 1,75 m Wirkhöhe, dass sind 9% MEHR ERTRAG. Und wenn die Teigknetmaschine mal mehr Saft braucht, als bei gleicher Stützhöhe geliefert werden kann, dann lässt man halt BS's Steuerung den Schütz ganz langsam (z.B. 15 mm pro Minute in Anlehnung an die vorhin genannten 10 Minuten) um 150 mm herunter fahren.

Überlegung 5 (Passt eigentlich zum vorletzten Zitat von Mühlen-Kiste):
Man engagiert sich einen Biber, der bei Neuthard den Pfinzkanal, der den größten Teil des Wasser der Pfinz zum Saalbachkanal ableitet, verbaut, so dass im alten Bett der Pfitz mehr Wasser Richtung Walfmühle geführt wird ;-)
Na ernst, kann es sein, dass bei besagter Teilung des Gewässers das eine Wehr etwas undicht geworden ist oder prinzipiell einfach zuviel in den großen Kanal fließt. Vielleicht lässt sich wasserrechtlich etwas in Bewegung setzten, dass die Teilung zugunsten der Waldmühle (historische Gründe, Tourismus, ...) verändert wird? Schaut mal rüber zum Saalbachkanal, ob dort auch so wenig Wasser fließt?

Eigentlich wollte ich schon Schluss machen, aber da kam noch eine sehr interessante Nachricht...

Überlegung 6:
Wenn der Generator 39 kW Nennleistung hat, hätte er nach altem IE1 Standard 91% Wirkungsgrad unter Nennbedingungen (ein aktueller IE4 Motor hätte 95%). Wenn der Generator aber nur gut 1% des Nennmoments (durch Drehzahlreduktion 3%) hat, dann ist der Wirkungsgrad im Keller. Der Knackpunkt ist also der zu große Motor. Wenn ich mir die rote Kurve in Abbildung 1 in [www.bfe.admin.ch] ansehe, dann nehme ich an, dass der Generator 2/3 der Energie verbrät. Am Motor stehen also noch 1,5 kW an mechanischer Leistung an.
Und jetzt nehmen wir die Mückenzahl durch Pi mal 3,14, multiplizieren das Ganze mit sich selbst und ziehen daraus die Wurzel, dies geteilt durch die Schwerebeschleunigung und schätzen so 20% Restwirkungsgrad des Zuppinger Wasserrads (Getriebeverluste, Spaltverluste, Verluste wegen zu geringer Füllung der Schaufeln, ...), so kommen wir auf 500 l/s Schwachwassermenge - kann bitte jemand schätzen, wieviel das wirklich ist?
Zurück zur Grafik im vorhin erwähnten Bericht: Nehmen wir die blaue Kurve und nehmen an, dass ein 3 kW Generator statt dem 39 kW Generator am Werken ist, so wäre der Wirkungsgrad des kleineren Generators bei 30% Auslastung (1 kW) mit 70% etwa doppelt so hoch als der des großen Generators und würde statt 500 Watt 1000 Watt bei sonst gleichen Bedingungen produzieren.
=> Als warum nicht den großen Generator abkuppeln (aber nicht in Pension schicken ;-)) und einen kleinen, IE3 oder IE4 Generator mit doppelt so vielen Polen wie beim großen (2-polig??? synchron- oder asynchron?), damit dieser am selben Getrieber bei halber Mühlraddrehzahl brave 50 Hz erzeugt :-) z.B. 420 €, 4-poliger IEC 100L Asynchronmotor mit 3 kW (S1), 400/690 V / 50 Hz ...
Kann natürlich auch ein Getriebemotor sein, der direkt vom Mühlrad angetrieben wird, da das große Getriebe bestimmt mehr Verluste hat, als ein kleines.

Überlegung 7:
Das mit Treibgut verstehe ich. Ein feinerer Rechen hat andere Nachteile. Was wäre, wenn die Schaufeln außen eine Gummilasche bekämen? Die Form des Wasserrades und die Funktion bleiben ja gleich. Ist natürlich auch ein rießen Aufwand, geht aber schneller als Schaufeln tauschen.

Überlegung 8:
Wenn die Schaufeln nur 10 cm ins Unterwasser ragen und die Schaufeln 20 cm gefüllt sind, bevor sie entleert werden, dann gehen 5 cm an Fallhöhe verloren (die untere Hälfte passte ja, aber die überer Hälfte der Schaufeln fällt bei der Entleerung 10 cm untätiger Weise nach unten). Dieser Umstand trifft nicht auf alle Zuppinger Räder zu. Weiß jemand, warum die Achse der Räder teilweise so hoch gesetzt wurde? Mangels Abfluss unter Vollast?
Liese sich das Wasserrad vielleicht tiefer setzen, wenn auch bei Normallast der Unterwasserspiegel gewährt werden kann? Könnte vielleicht das Unterwasserbett ausgeräumt/ausgebaggert werden?

Überlegung 9:
15 Minuten Anstauen mit reduziertem Druchfluss leer laufen lassen, 5 Minuten mit dreifachem Durchfluss Strom produzieren. Über eine Stunde gemittelt könnte der Ertrag schon doppelt so hoch sein, weil sowohl der Wirkungsrad des Generators als auch der des Mühlrades deutlich besser ist. BS würde das sicher gerne automatisieren ;-)

Wie auch immer, ich hoffe, dass ihr eine schöne Party dieses Wochenende und genug Strom habt und dass ich euch etwas helfen konnte. Um selbst anzureisen bin ich leider etwas zu weit weg

von Dineu - am 29.07.2017 08:50
Wenn die Dänin mit dem Kochlöffel droht, würde ich schon den angemalten Besenstiel zum schweren Geschütz zählen.
Meine Zahlen zur Pfinz sind rein aus der Luft gegriffen. Aber von der Effektivität des beweglichen Wehrs bin ich absolut überzeugt, weil ein großer Teil des Wassers nicht mehr nutzlos vergeudet wird.
Also, es muss natürlich ein Synchrongenerator sein und so etwas bietet mit Neodymerregung der Herr Braun aus Nauroth im Westerwald an. Von Zeit zu Zeit auch für uns erschwinglich. Außerdem hat er sehr günstige Neodymmagneten zur eigenen Bastelei. Nur traue ich mich nicht recht an die gewünschten 15kW heran.
Voraussetzung wäre auch ein Frequenzwandler, wie es bei modernen Mühlen üblich ist. Der enthält dann auch meinen Gleichstromzwischenkreis, in den alles eingespeist werden kann, auch alle Berlingos, Mops und was da sonst in der Pfinz alles herumschwimmt.

Für die Wehrregelung habe ich vielleicht etwas chinesisches gefunden, aus Edelstahl und mit Kugelumlauf:
eBay-Artikelnummer:311742565805

Da das Ding vermutlich sehr leichtgängig ist, kann praktisch jeder Motor das Ding antreiben, Modellbauer wissen wohl, wie, ohne Bürsten und 12 Volt oder so.

Gestern haben wir zu viel gefeiert, ich bin zu müde, um Euch zu besuchen. Ich verschiebe es mal...aber bald.

Aus der Schneider-USV liegt in der Mühle noch ein kompletter 40kW-Frequenzumrichter, leider ohne Steuerung. Die müssen wir einfach selber bauen.
Ich weiß nicht, ob das Museumsstück noch mit Thyristoren arbeitet. Kann das jemand nachprüfen? Wenn ich es weiß, kann ich mich schlau machen und wir können auch den Michael Hubbe aus Durmersheim fragen, falls der bei Euch ist. Auf der tour de ruhr war es noch dabei. Das Ding könnte die komplette Grabener Straße versorgen.

Vielleicht auch herausfinden, ob es ein Direktwandler ist. Dann hätte es leider keinen Gleichstromzwischenkreis. Das lässt sich aber ändern.

Ein Direktwandler hätte 18 IGBTs oder Thyristoren, einer mit Zwischenkreis nur 12 (oder 6 Halbbrücken). Ich kann den Klotz kaum anheben.
Wenn es verwendbar ist, würde ich gleich schauen, die Neodymmagnete zu bekommen, oder den Herrn Braun bitten, uns etwas Passendes zu bauen.

Ja, das Mühlrad hängt zu tief. Wenn wir es tiefer legen wollen, müsste es mit historischem Sprengstoff geschehen. Je nach Baujahr der Mühle würde das auch mit Dynamit gehen, das gab es schon 1866.
Aber die Batterie würde uns fast aller Energiesorgen entheben. Aber auch für die gilt: Gleichstromzwischenkreis ist erforderlich.

Sehr doof: die gerade installierte Frequenzregelung ist dann hinfällig.
Aber es sind Universalregler und die lassen sich beliebig umprogrammieren. Die verwandten Atmels enthalten auch einen unbenutzten zweikanaligen AD-Wandler, den wir ja auch für die Batteriespannungsüberwachung einsetzen, die bei mir bestens läuft.

Wir machen gerade ein neues Schaltungs-Lay-out. Alle , die interessiert sind, müssen sich leider noch gedulden. Nach wie vor suchen wir noch jemanden, der unseren Gerber-Code vervielfachen kann, damit mit größerer Stückzahl die Produktionskosten sinken.
Unser target in Demoversion erlaubt nur 10 Schaltungen pro Platine.

Ärgert Euch nicht mehr über unzuverlässige Nicads. Das Ding trennt in wenigen Stunden zuverlässig Streu von Weizen.

Noch etwas: Wenn wir bei Wassermangel das Mühlrad nur halb so schnell laufen lassen, das ist alleine elektrisch regelbar, benötigen wir nur die halbe Erregung, hätten nur 1/8 Leistung, also 5kW. Die Ventilationsverluste gehen auf 1/8 zurück, die ohmschen Verluste auf 1/16 , die Ummagnetisierungsverluste auf 1/4 der jetzigen im Leerlauf.
Macht Euch klar, dann bleibt bei weit weniger Beanspruchung der Mühle weit mehr Energie übrig. Aber auch da ist die Voraussetzung der Zwischenkreis, dem Spannung und Frequenz und Phasenlage schnuppe sind.
Bei ausreichend Wasserführung wird auf den jetzigen Zustand zurückgeschaltet, falls gewünscht.

von Bernd Schlueter - am 29.07.2017 14:06
Zitat
Mühlen-Kiste
Hallo

Den Geno auf halbe Drehzahl und Resteverwertung dann elektronisch auf ein vernünftiges Ergebnis puschen, kann man machen.


Also doch nach dem Dänischenmodel der 60er Jahre :rolleyes: bevor Roland mit den Forenregel kommt,
keine Schmalfilme mit schmalen Inhalt, sondern eben die Windkraftanlagen dort, dazu ein Link der gehen sollte

[www.wind-energie.de]

und ein Zitat daraus:

Die Verwendung von zwei Generatoren oder eines polumschaltbaren Generators verbessert den Energieertrag. Bei schwachem Wind (circa vier bis sieben m/s) ist ein kleiner Generator eingeschaltet. Weht der Wind stärker als sieben Meter pro Sekunde wird vom kleinen Generator auf einen großen umgeschaltet. Dieser bleibt in Betrieb bis zur Abschaltgeschwindigkeit (rund 25 m/s). Wenn die Windgeschwindigkeit unter sieben Meter pro Sekunde sinkt, wird wieder auf den kleineren Generator umgeschaltet. Es ergeben sich zwei Arbeitsbereiche mit je einer optimalen Windgeschwindigkeit.

Aber das waren eben Asynchrongeneratoren ( steht auch im Text, weil Netzsynchron )
ein Beispiel aus der Windkraft ( Leider zu Groß )


Bildquelle: [wind-turbine.com]

Technische Daten:

Asynchron-Generator (Baugröße 315 / Bauform B3) mit zwei Drehzahlstufen:


Typ: AEG , AM 315 SM 6/8
90kW, 400V, 50Hz, 6 polig, 1010 rpm (Eta: 92,8% bei 1/1 Last)
18kW, 400V, 50Hz, 8 polig, 760 rpm (Eta: 95,0% bei 1/1 Last)


Generatorauslegung optimiert auf hohem Teillastwirkungsgrad.


Aber eben Asynchrongenerator, wobei mit Akku und Elektronik durchaus was Machbar,
aber das setzt einen Zielgerichteten Plan voraus.

Nach Bernd solltest Du hier mal den Link Folgen

[www.braun-windturbinen.com]

von Manfred aus ObB - am 03.08.2017 06:42
Zitat
Mühlen-Kiste
.
Oder Läßt sich mein 4Pohl nicht auf 8 Pohl mit weniger Leistung umstricken.


Also wenn dann ließe sich höchstens ein 8 Pol auf einen Vierer umstricken, aber auch das ist
dann höchstes ein reiner Akt der Verzweiflung, zu Polzahlen und Drehzahlen ein
Link [www.aemdessau.de] mit Tabelle

Als ich noch ein Inselnetz war ( soll aber wenn möglich in veränderter Form wieder kommen )
hat ich einen der ersten gerauchten Selbstregeleden Synchrongeneratoren aus einem Laborbetrieb.
der hielt die Spannung als die Drehzahl lang im Keller, Nachteil die Vorwarnung bis man Merkte,
man zieht zuviel Leistung wurde sehr gering. Ich brauch den Geno zwar nicht mehr,
aber von Drehzahl und Leistung bei Dir völlig daneben ( haben wir aber schon vor
langer Zeit mal bequatscht ) Du solltes weit weg von 100 kW was suchen

Zitat
Mühlen-Kiste
.

Einer der bei 10% oder 20% Unterspannung dessen Wechselrichter schon abschaltet
würde eine Abhängigkeit vom Akku bedeuten. Der soll aber nur das Notstromaggi ersetzen und nur im Lichtstrombereich.


Was Du Suchst wäre ein Selbstregelnder Synchrongenerator und ein Schaltbares Getriebe
( oder Vorgelege ) um das Mühlrad in Zwei Drehzahlen zu Betreiben ( wobei im kleinen
Drehzahlbereich dann der Generator weiter aus dem optimalen Kennfeld )
aber wie meistens st das Geld der limitierende Faktor, so zu Anschauen weil dort
steht, alles ist Machbar [www.wkv-ag.com] nur nicht alles ist Finazierbar :o

Irgendwie hab ich Deine Abneigung gegenüber einer Normalen Hausverteilung noch nicht Verstanden :confused:

Normal hat eine Hausverteilung 3 Phasen und geht der Fachmann fürs Elektrische,
damit auf ein Drehstromdose ist des wenn alle 3 Versorgungsdrähte richtig angeschloßen
ein Drehstromnetz, gehts nur mit 1 Phase auf die Dose so wäre des nach
alter Väter Sitte des Lichtstromnetz oder wie Du schreibst Lichtstrombereich.

Ist diese Trennung aus der Zeit als der Kolbenmotor dort noch lief, ober wie kam das
( Denke des ist nicht vom Bernd :o ) Zustande und was wäre der Vorteil, der sich mir
immer noch nicht erschließt :-(

von Manfred aus ObB - am 05.08.2017 11:36
Zitat
Mühlen-Kiste
Aus dem Geno kommt natürlich Drehstrom. Der findet sich im Schaltschrank wieder an der Hauptsicherung 3Ph. Danach teilt sich das auf zwei Fi.


Das wäre soweit der Standartfall

Zitat
Mühlen-Kiste

Der erste versorgt alle Sicherungen mit Drehstrom, der andere alle mit Lichtstrom. Grund: Alle Stromleitungen an der Mühle sollen über FI abgesichert sein. Damit nicht gleich alles ausfällt wenn einer aktiv wird, das Splitting. Paktisch: Wenn der Bäcker Mist baut wird es in meiner Werkstatt nicht dunkel und umgekehrt.


Auch soweit Klar, etwas Unklar in wie weit Dein Lichtstrom aus Deinem Drehstrom,
denn wen den nicht so wär ginge Dir ja doch ein Licht auf wenn der Bäcker Mistet :o


Weil ich mit den gelegentlichen Drehstromanwendungen zusammen mit dem Stauwasser klar komme,


Klarkommen bedeutet aber nicht das es ohne einer aufwendigeren Arbeitsplanung und
persönlichen Aufwand geht, aus einem Brett Hobeln werden so aus 1 Minute gern mal
5 und die über 3 Stunden sorgfälltig verteilt, wenn gerade Petrus einen Vertrag mit der Eisdiele.

Zitat
Mühlen-Kiste


beschränke ich die solare Unterstützung mit Akku auf das Lichtstromnetz. Dadurch kann ich den Akku klein halten, brauche kein 3Ph-Wechselrichter etc.



Zwar Schreibt Bernd etwas immer vom Gleichstromnetz, das ist aber in dem Fall keins,
es ist die Akkuspannung die Du vorrangig dem Bäcker als Lichtstrom zum verbacken
umformen willst.

Der Akku soll deshalb klein bleiben weil mehr, mehr Kost :rp:
Denn Akku ist in einem Inselnetz nie zuviel :hot: höchsten falsch ausgewählt oder Zusammengestopselt :rolleyes:

Was wohl in dem Zusammenhang noch Niemand versucht aus dieser Anordnung den Geno ( hier sollte sich aber doch bald was besseres Finden ) als Phasenschieber
zu Verwenden ;-) Wie hoch ist kW Leistung Deiner dicksten Drehstrommaschine,
kann mich nicht erinnern ob da wo eine Dicktenhobelmaschie stand, die ist halt
für das Netz schwieriger anzupaßen als eine Abrichte.


von Manfred aus ObB - am 07.08.2017 07:58
Die Victrons stellen wohl alle Arten von Wechselrichtern her. Unter anderem mit hybriden Modulen ähnlich denen von Omron,bei denen man beim Wegwurf immer ganze Schaltungen wegwirft, was bei den heutigen Preisen der Massenfertigung überhaupt kein Grund ist, "sparen" zu wollen. Das Teuerste sind die Gehäuse , Spulen, Kondensatoren und Leistungshalbleiter.
Einen 50Hz-Sinus herzustellen geht entweder über eine 50Hz-PWM plus 50Hz-Filter aus Kondensatoren und Widerständen oder, indem man die Flanken des Sinus durch eine weitere, hochfrequentere PWM nachbildet, die bequemerweise in unseren "Universalreglern" in ihren Werten als Zahlenfolge im Ram festgelegt sind.
Im ersten Fall benötigt man nur langsamere, billigere Leistungshalbleiter, aber schwergewichtige und teure Filter, im zweiten Fall höherwertigere und schnelle Leistungshalbleiter, dafür kleinere und günstigere und dauerhaftere Filter.
Da die Halbleiter immer billiger wurden, solange keine Kartelle gebildet wurden, geht die Tendenz mehr zu den Sinuswechselrichtern.
Motoren brauchen eigentlich keinen Sinus. Ich auch nicht. Da reichen Billig-Wechselrichter. Victron fertigt alle Sorten.
Filter sind zur Radiofrequenzentstörung immer erforderlich, allerdings Centkram, weil hochfrequent.
Victron fertigt gerne komplexe Wegwerfmodule in Hybridform, die wegen ihrer kleinen Ausmaße wenig Radiostörfrequenz abstrahlen.

Verallgemeinerungen gibt es da kaum, Erfahrungswerte sind wichtig. SEW wirft Vieles auf den Markt und sondert aus, je nach Erfahrung.
__________________

Also, meine Wehrregelung mit Unterwasserspalt sollten wir wohl beerdigen, zu verlustreich und nur erdacht wegen der Ideen von Poncelet und Zuppinger, die dynamische Einströmenergie nutzen zu können, was nur bei einigermaßen konstanter Wasserführung und nur teilweise gelingt. Wir werden wohl mit verlustreicher Einströmung, erkennbar am Rauschen und "Klappern", leben müssen.
Nein, die effektivste Steuerung ist, die Wehrkante zu verschieben, möglichst nur den oberen Teil, wie auch immer, gegen Blockaden durch Treibgut oder - Böse geschützt.

Häufige und schnelle Schwankungen des Wasserstands wirken doch sicherlich auf die Böschungen der Dämme ein? Bei Fiesch in der Schweiz beobachtete ich bei extremen Wasserstandsschwankungen des Abflusses ein überaus "sauber geputztes" Flussbett, das mit viel Beton und Felsklötze gefestigt werden musste.
Ob wenige cm Wasserstandsänderungen in sehr häufiger Abfolge auch so etwas bewirken, kann ich nicht abschätzen, nur befürchten. Da wäre der Akku bequemer und vielleicht auch preiswerter. Da die Zwischenspeicherung doch relativ selten wäre, vermute ich dass die kalendarische Alterung des Akkus dessen Lebensdauer bestimmt.

Der "händische" Stau des Wehrs von Hand bewirkt meiner Vermutung nach eher starke Beanspruchung der Fassung des Flussbettes. Aber da kenne ich mich nicht sicher aus.

Was unsere beflossten Freunde dazu sagen und ob sie wechselnd beaufschlagte Fischtreppen akzeptieren, dafür sollten wir vielleicht eine Umfrage durchführen. Dafür gibt es schließlich die Umfragefunktion des mysnip-Forums. In Geesthacht lässt man jedenfalls periodisch schwanken. Ich halte Fische für lernfähig. Flipper bewies uns das in tausenden Fernsehserien. Er benötigte nicht einmal eine Lockströmung und war immer, wenn er gebraucht wurde, zur Stelle. Die Schimpansin Lucy in Daktari konnte gegenüber Flipper einpacken. Meine Meinung, FLIPPER wäre etwas für die Waldmühle.

von Bernd Schlueter - am 11.08.2017 03:00
Also, der Trafo ist teilzerlegt und hat außerdem mit ca 45 Volt zu wenig Sekundärspannung. Also gestorben. Einfacher ist es mit einem HP-Netzteil, die laufen bis 165 Volt, wenn die Pfinz wenig Wasser führt. Bei der niedrigen Restleistung ist es kein Problem, den Generator nur mit einer Phase, also unsymmetrisch zu belasten. Reichen die ca 55 Volt zur Ladung des Akkus? Dann spende ich einen 3kW-Lader.

Wechselrichter? Wäre zu schön, wenn der vorhandene aus der 40kW-Schneider-USV in Betrieb zu setzen wäre...ist aber unwahrscheinlich, dass das einfach ist. Also, es tut auch ein kleinerer Wechselrichter, aus dessen Gleichstromzwischenspannungsteil vermutlich auch die zwei SEW-Frequenzumrichter versorgt werden können, damit wir wenigstens beim nächsten Treffen nicht auf die Eismaschine verzichten müssen.

Sinusspannung? Wir haben aus der Schneider mehrere passende Drosseln gewonnen, um einen Tiefpassfilter zu bauen, nach Hinzufügen intakter Kondensatoren. Damit können wir auch aus einer PWM einen sauberen Sinus formen. Fehlt dieser Filter, wird die PWM fälschlicherweise "modifizierter Sinus"gebannt, der gar keiner ist, in der Hoffnung darauf, dass die kantige Rechteckfunktion durch die angeschlossenen Geräte durch die Filterwirkung , die diese besitzen, in der Rechteckform etwas abgerundet werden. Eigentlich Betrug wie bei der Dieselsoftware, aber der Betrug dient ja einem guten Zweck, der Ankurbelung der Wirtschaft durch Betrug. Merke: ein "modifizierter Sinus" ist überhaupt kein Sinus, genau wie " kein NOx" nur so lange kein NOx ist, wenn man den Prüfern im entscheidenden Moment die Augen verbindet. Elektroautos erzeugen ja auch im entscheidenden Moment "kein CO2". Haben ja auch keinen Auspuff. Den sieht man ja auch nicht und das dicke Rohr im Kraftwerksschornstein wollen wir, da sind wir uns alle einig, nicht sehen. An der Waldmühle ist der dicke Schornstein überhaupt nicht zu übersehen, obwohl der ausnahmsweise mal unschuldig ist, allenfalls von den NOx-Betrügern verdächtigt wird. Nehmt Euch ein Beispiel an mir: ich gebe offen zu, dass die schwarze Wolke, die manchmal von einem gewissen Womo ausgeht, von einem Elektroautofahrer verursacht wird. Dass die Waldmühle keine Radiostörungen mehr macht, liegt daran, dass wir die bisherige "Phasenanschnitts-PWM" nur in den Nullpunktsdurchgängen des Stromes schalten, wobei sich lediglich die zweite Oberwelle von 100Hz und weit tiefere sich dem 50 Hz-Sinus des Generators überlagern, die Radios nicht und Lautsprecher fast unhörbar stören und Licht geringer als bisher flackern lässt.


Eine Frage, die noch nicht beantwortet ist: im periodischen Schwallbetrieb des Wehres würde der Wirkungsgrad des Wasserrades steigen. Wäre das aber schädlich für die Böschungen?

Manfred hat es entdeckt, dass das Wasser der Pfinz heilig ist. Ich habe es nur geahnt, weil ich ihr in die blauen Augen geschaut habe. Junker Manfred hat noch mehr entdeckt:

von Bernd Schlueter - am 13.08.2017 02:52
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