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Forum:
elweb Batterie
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Berlingo-98, wolfgang dwuzet, laase, Bernd Schlueter

Teure "Stromveredelung"

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 06.09.2017 08:14

Eigentlich erwartete ich eine Verbilligung, wenn man den Lader nicht immer mitschleppen muss, wenn dieser in den Ladesäulen integriert ist, damit viel häufiger genutzt wird, Fahrzeuggewicht einspart und einen höheren Wirkungsgrad als ein mitgeführter Lader aufweist. Wenn ich das aber richtig mitbekommen habe, wird Gleichstromladen mit einem sehr deutlichen Aufpreis auf den kWh-Preis bestraft.
Das läuft mir nun ganz gegen den Strich und mich würde interessieren, was Gleichstromladen im Schnitt uns wirklich kostet.
65 Cent pro kWh halte ich für völlig übertrieben. Solch ein Preis kann nicht mithalten mit Benzin und Diesel, schon gar nicht mit Autogas.
Eigentlich vernünftig, wie beim neuen Leaf, bei dem man sich wieder für das Gleichstromladen per Chademo entschieden hat.
Dass es beim Laden statt Kaffee Tee gibt, reicht wirklich nicht aus, mich für einen höheren Strompreis zu erwärmen.
Dann doch lieber Drehstromkiste, wobei ich dann notfalls auch kalten Kaffee akzeptieren würde.
Bedenken wir: Jede Ladeart geht über Wechselstrom, allerdings mit weit höherer Frequenz. Da ist es völlig überflüssig, x-mal bei verschiedenen Frequenzen verlustreich umzutransformieren.
Mein Konzept: nur ein einziger Transformator. Der ist gleichzeitig die Induktionsspule.
Unter dem Fahrzeug, und ich beabsichtige, mir ein Gütemessgerät für Induktivitäten und Kondensatoren zuzulegen, um vor allem magnetische Verluste im Untergrund berechnen zu können.

Antworten:

65ct je kWh halte ich ja fast noch für "im Notfall verschmerzbar". Jedenfalls angesichts der hohen Pauschalpreise, die jetzt das Berliner Senats-Vertragsduo be-emobil und Allego nehmen: die wollen rund 6E PRO LADEVORGANG, was für einen CityEl, der vielleicht zufällig gerade 35km "reinladen" muß, reichlich zu viel ist.
DAS ist eine Emobilitätsbremse! Zu Hause würde er dafür nur etwa 40ct bezahlen, das ist Faktor 15 ...

von laase - am 09.09.2017 00:08
und auch hier sieht man mal wieder deutlich:

man will garNICHT die e-mobilität fördern,
man will nur KOHLE (nicht die zur ernergiegewinnung nötige:joke:)abgreifen:sneg:

von wolfgang dwuzet - am 10.09.2017 06:47
Zitat
wolfgang dwuzet
und auch hier sieht man mal wieder deutlich:
man will garNICHT die e-mobilität fördern, man will nur KOHLE (nicht die zur ernergiegewinnung nötige:joke:)abgreifen:sneg:


Sach ich doch immer: Der Wille fehlt.
Eines ist klar: Die Umstellung ist schwierig. Da verhindert man noch solange man kann.
Das alte Thema der "divergierenden Interessen". Behinhaltet die Silbe "Gier". Schade eigentlich, denn alle sagen klar, dass die Verbrennerzeit vorbei ist und umgestellt werden muss. Also auch alle grossen Automobilhersteller. Aber auch mit Kohle macht man Kohle....
Also wird zur Zeit noch gebremst, weil man mit herkömmlicher Technik noch verdient.
Ich denke über eine technische Lösung für eine Rekuperationstechnik nach, um aus dieser Bremsenergie was zurück gewinnen kann. Also virtuell und indirekt. Von Holland lernen? Neue Bewegung?
Und ganz schlimm finde ich, dass man jetzt sehr kreativ ist, um am Stromverkauf für E-Autos auch noch richtig abzuzocken. Das ist der eigentliche Skandal: Man tut so als ob und will doch nur Geld. Also wie oben: Das Problem der Gier.
Das Ergebnis wird klar sein, dass öffentlich weniger geladen wird und mehr Heimladeboxen installiert werden. Und wenn man die Kosten dafür auf 10 Jahre Laden draufrechnet, kostet die kWh zuhause auch um die 30 bis 35 Cent. Wenns den Strom für den Preis überall unterwegs geben würde, würde wohl kaum einer meckern (außer professionellen Schnäppchenjägern..).
Wir lange noch gibts "Freie Energie" bei Nissan, der Drehstromkiste, Park&Charge, ALDI und vielen anderen "freie Energie" Stationen? Also wirklich (für mich) "edle Energie". Aldi meldet bereits 40.000 Ladevorgänge im letzten Jahr Jahr an seinen noch wenigen Stationen. Aber es werden mehr.... Es lebe der Versuch der Kundenbindung. Ich hab dagegen gar nix einzuwenden.

Gruss, Roland
[.... muss jetzt mal an ALDI schreiben, dass der Neubau in Ebermannstadt auch eine Ladestation bekommt... Der Marktleiter ist zwar interessiert und hilfreich, hat aber darauf keinen Einfluss. Er riet mir, mich direkt an Aldi zu wenden... Und vielleicht ist das mal eine Lösung: Wir Interessenten sollten die potentiellen Betreiber anschreiben und sie auffordern oder ermuntern, Ladestationen einzurichten. Also ALDI, EDEKA, LIDL, Ikea, REWE, Thermalbäder, Sauna, Sportplätze und Co. Also alle die mit den großen Parkplätzen und wo man sich 1/2 Stunde oder auch 4 Stunden oder so aufhält .... Wer hat da noch konstruktive Vorschläge? Wandererparkplätze am See, vielleicht sogar im Altjoch?/size]

von Berlingo-98 - am 10.09.2017 10:33
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