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elweb Batterie
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vor 7 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten, 4 Wochen
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Bernd Schlueter, Berlingo-98, thegray, Andreas Friesecke, Jan-EL, Peter Ka

BMS mit ESP32

Startbeitrag von Berlingo-98 am 15.01.2018 16:07

Wer hat schon Erfahrung mit dem relativ neuen Baustein "ESP32"?

Er wurde kürzlich vorgestellt in der Computerzeitschrift CT 2018/2 unter dem Titel "Smart Home im Eigenbau: Smarte Helfer selbst gebaut " Vorgestellt als der kommende Baustein für das "Internet der Dinge".

Konkret: Der Chip ist billig und leistungsfähig: schnelle Dual-Core Prozessoren, WLAN und bluetooth mit drauf, 18 analoge Eingänge, verbesserte Stromsparmodi. Steuert allerlei bekannte Geräte (Schnittstellen) an: I2C, SPI, UART, CAN2.0

Aus China ab rund 5 Euro.

Kann man damit auch Batterie Monitoring machen? Internet der Dinge? Ja, BSM wäre sozusagen "mein Ding". Ergebnisse dann gleich per WLAN oder bluetooth auf Handy oder ins (eigene) Netz, möglicherweise auch nur innerhalb des Fahrzeugs? Sicher könnte man eine Menge damit machen, aber die eigentliche Frage ist: Hat jemand mit diesen Bausteinen schon Erfahrungen gesammelt? Oder traut sich an sowas ran?

Antworten:

Wie ich schon vor einiger Zeit mit etlichen Diskussionen mit einem anderen sehr Speziellen Mitbewohner hier .....

JA auf das Teil habe ich gewartet.

Alles was ich als nicht Entwickler sehe ist vorhanden um das praktikabel und günstig werden zu lassen Dazu einen Telekomunikations Dc-Dc mit Galvanischertrennung (wird zur Versorgung unabdingbar. In Kleinfahrzeugen auf Dauer ....
Der alte - war schon Stromhungrig, der neue wer wird es ihm verdenken wollen bei der Prozessleistung, legt mit fast 1Watt schon eine andere Gangart an.

Ansonsten - Das Teil meiner Wahl für dem Moment.

Ich brauch nur eine Quelle für die Fehlenden NICDs dann wird der Express getüfft und genutzt ; in der zwischenzeit mit DMM-Einzelmodul - und Parallel DANN so eine Lösung angegangen.
Sofern dann eine gute bis perfekte Toolchain existiert - dafür ist der noch etwas zu frisch aber ich werde ja auch noch ein "paar Tage" brauchen. Außer jemand schreit hier ich habe jetzt Zoe und Tesla und will nie wieder NICD fahren ......

von thegray - am 15.01.2018 16:56
Ich hab mir die CT 2018/2 bestellt. Zwei Projekte hab ich im Auge. Bei beiden
soll der ESP32 einen Raspberry Pi ersetzen. Wenn das gut klappt schaue ich mal weiter.

Ein BMS wo die einzelnen Zellen via WLAN / Bluetooth mit der Zentrale verbunden
sind scheint reizvoll :)

von Jan-EL - am 15.01.2018 18:09
Hallo,

Ich habe mir ein BMS gebastelt, bei dem jeweils 8 LiFePo Zellen von einem Arduino nano bedient werden. Die Spannungsmessung übernehmen 2 ADS1115 ADCs, und das Belancing wird durch einen 8fach Relaiskasten von ebay übernommen.

Der Arduino übergibt dann per Serial port das Ergebnis an einen ESP8266, der funkt dann per WLAN die Spannungen, falls ichs am Handy sehen will....

Ich glaube der ESP-32 ist für BMS alleine overpowered...

Gruß, Peter

von Peter Ka - am 18.01.2018 15:23
Ja nicht unrecht und die Toolchain (alles das was man sonst so benötigt um Code zu machen und nicht Kot) ist noch nicht so ausgereift wie für die anderen µC.

Aber da tut sich was. Der Vorteil man kann über SPI auch gleich ein Display ansteuern - Auch da muß sich erst noch was entwickeln, klar kann der 8biter auch was vor allen mit schön ausgefeilten Sachen die schon andere gemacht haben.
Aber da kommt du dann doch da an ein Ende, wo die ESP32 erst anfängt.
Fürs gleiche Geld -Aufmerke!

Weiter hat der halt viel mehr Ports, am Ende hast du nur eine Aktive Komponente; maxiamal 2 von denen in einem Franzmann die alles in einem Aufwich erbringen sollte - Iccl. IP-Stack; BT und WLAN

von thegray - am 18.01.2018 16:59
Zitat
Peter Ka
Die Spannungsmessung übernehmen 2 ADS1115 ADCs..


Gute Idee da 16 bit Auflösung. Allerdings brauchst Du bei dieser Lösung vier Bausteine: 1x Arduino, 2x ADC und einmal für WLAN. Trotzdem interessiert mich die Schaltung. Hast Du da was? Und handgestrickt oder Platine gemacht?

Zitat
Peter Ka
Ich glaube der ESP-32 ist für BMS alleine overpowered...


Na ja, eher "under-utilized". Aber weiss schon, wie Du es meinst. Da kann er ja noch weitere Aufgaben übernehmen, data logging und so. Aber immerhin 18 analoge Eingänge mit 12 bit Auflösung. Mit Differenzverstärkern davor ist auch die Genauigkeit über viele Kanäle gleichbleibend. Ich find diesen neuen ESP-32 schon interessant und bin auf Lösungen und Anwendererfahrungen gespannt. Programmbeispiele gibt es schon im Netz, natürlich noch nicht in der Überfülle wie bei den Arduinos.

von Berlingo-98 - am 18.01.2018 21:58
Zitat
1x Arduino, 2x ADC und einmal für WLAN
Trotzdem interessiert mich die Schaltung. Hast Du da was? Und handgestrickt oder Platine gemacht?


Also einen Arduino zu Routen wird wohl keiner machen.
Für WLAN gibt es Shilds oder gleich eine Variante mit Radio an Board.
Und die Messwandler - nun die 10 Kontakte der Breakout bords und die selbst sind so Winzig. Das spart man sicher auch besser zu machen, das ganze ist am Ende so Winzig.
Da reicht eine große Zigarettenschattel, selbst wenn man alles einzeln verdrahtet .

Wenn man nicht aus den betreffenden Akkus versorgt dann brauchts noch einen Dc/DC dann wird es frei verdrahtet in der Schachtel aber schon zu eng.

von thegray - am 19.01.2018 00:08
Habe ich mich nur verlesen? Oder habe ich irgendwo gelesen, dass es für den ESP32 einen Delphi-Compiler geben sollte? Das wäre dann etwas für uns. Wegen der weit auseinander liegenden Spannungen und der mangelnden Spannungsfestigkeit der Eingänge ziehen wir allerdings die Trennung mehrerer Prozessoren mittels Optokopplern vor.
Zur Zeit läuft noch alles unter windows 10.
Was uns noch fehlt, ist ein preiswerter, direkt mit der Batterie verbundener Spannungsbegrenzer zum Balanzieren. Gibt es so etwas?
Wir wollen Überwachungssystem und Balanziersystem strikt auseinanderhalten.

Es muss dann nur sehr selten balanziert werden, was ja auf Kosten der Lebensdauer geht.

Rechenpower ist jede Menge vorhanden, die wir gar nicht benötigen. Allerdings ist ein CAN bus interface vorhanden, mittels dem man alles mögliche anstellen kann. Für Vollbeschäftigung ist damit sicher gesorgt. Aber ein compiler selbst schreiben, wäre viel zu viel Arbeit.

Der hohe Stromverbrauch stört unser System nicht, weil dieses "Kopfende" mit den 12 Volt vom Zündschlüssel verbunden ist.

von Bernd Schlueter - am 19.01.2018 07:43
Zitat
thegray
Also einen Arduino zu Routen wird wohl keiner machen.


Glaub ich Dir unbesehen. Interessiert aber nicht, was Du oder ander nicht machen.

Ich möchte wissen, was Peter Ka tatsächlich gemacht hat. Also Gesamtsystem aus den 4 Bausteinen plus Spannungsversorgung plus Relaisplatine fürs Balancing. Sehr schönes Projekt, über dessen Ausführung und Betriebserfahrungen gerne mehr hören würde. Obwohl es nicht dem dem ESP32 gemacht wurde.

Hintergrund: Die beschriebenen Bauelemente habe ich auch alle hier in meiner Vorratskiste und könnte mir vorstellen, auch damit zu basteln. Wenn ich endlich mal dazu kommen würde. ESP32 müßte ich erst besorgen, was aber keinerlei Probleme machen würde.

Nachsatz zum "endlich mal dazu kommen...": Erstmal ein gestern weggeflogenes Vordach reparieren und dann die Viessman Trimatic MC reparieren, damit die Heizung wieder läuft. Dann um die Berlingo Akkus kümmern, die schwächeln schon wieder. Dann sehen wir mal weiter.....

von Berlingo-98 - am 19.01.2018 10:24
Zitat
Berlingo-98
Zitat
thegray
Also einen Arduino zu Routen wird wohl keiner machen.


Glaub ich Dir unbesehen.

Nachsatz zum "endlich mal dazu kommen...": Erstmal ein gestern weggeflogenes Vordach reparieren und dann die Viessman Trimatic MC reparieren, damit die Heizung wieder läuft. Dann um die Berlingo Akkus kümmern, die schwächeln schon wieder. Dann sehen wir mal weiter.....


Glaub ich dir Wiederum unbesehen - auch wenn es mich "nicht .......... Tangiert " trotzdem einfühlen kann - wieso ist am Anfang des Jahres die Liste schon wieder so voll.

Dann erlaube mit mit sanften tritt, als Nachsatz. Oder ist das schon nachtreten... *prust*
Dann räum doch mal die Arduinokiste - bei der Aufgabenstelleung - kann man doch nicht soviel anders machen als andere - außer schlechter Verkabeln und das man pro Woche dann nochmals 4-5Stunden weniger Schlaf hat. Duck und Wech....

von thegray - am 19.01.2018 12:03
Das Projekt in der umgesetzten Form mit einen ESP32 aufzuziehen - ist meines Erachtens ein Konzeptioneller Fehler.
Und ich denke nicht das einen einwandfreie laufende Entwicklungsumgebung für unerfahrene in Delphi existiert - aber was weis ich schon.

von thegray - am 19.01.2018 12:12
Nein, die gibt es offensichtlich noch nicht, aber im Delphi Forum ist eine solche schon im Gespräch und einige Programmiersequenzen sind schon verfügbar. Die Formatierung sieht dann aus wie Delphi , ist aber ESP Assembler. So ist das noch nichts. Kein debugging, nichts.
Schade, wenn ich mich nicht irre, hat ein Bekannter gerade zwei Trimatiken, eine analoge, eine digitale, verkaufen wollen. Kann ihn gerade nicht erreichen. Ich hatte sie gerade noch vor der Verschrottung gerettet. Die beiden Versionen passen nicht zueinander, hatte ich festgestellt. Irgendwann sollte man aufhören, weitere Programmiersprachen zu lernen. Ich Habe zwar Vorlesungen in Kisuaheli gelernt, aber auch dies nicht fortgeführt...Für Python und alle anderen Sprachen habe ich Bekannte, die mir weiterhelfen, man muss nicht alles können. Selbst ARM ist mir zu umfangreich,obwohl die Prozessoren weit billiger und mächtiger sind. Ist wie mit dem großen und kleinen 1 mal 1. Eines ist viel praktischer. Ich kann das große immer noch nicht und rechne zu Fuß.

von Bernd Schlueter - am 19.01.2018 12:49
Zitat
thegray
Das Projekt in der umgesetzten Form mit einen ESP32 aufzuziehen - ist meines Erachtens ein Konzeptioneller Fehler.
Und ich denke nicht das einen einwandfreie laufende Entwicklungsumgebung für unerfahrene in Delphi existiert - aber was weis ich schon.


Es ist meiner Meinung nach ein konzeptioneller Fehler von Dir, auf meine Fragen an Peter KA zu antworten. Denn wie Du schon schriebst: .... was weißt Du schon.

von Berlingo-98 - am 19.01.2018 13:49
Richtig eine unerhört anmaßendes Verhalten - zudem faktisch alles falsch ist!
Asche auf mein Haupt - also komme ich dem wohl der inneren Einstellung entgegen auch bei Ansprache, Pauschal überhaupt nicht zu reagieren wenn es von diesem Absender kommt.

von thegray - am 19.01.2018 16:04
Peter, wir sind zum gleichen Ergebnis gekommen. Ein Superteil, mächtig, schnell und preiswert. Es existiert zwar schon einige Jahre, aber man weiß nicht, wie lange noch, und welche Änderungen noch vorgenommen werden, die nicht gut dokumentiert werden. Compiler selber schreiben, ist zeitraubend, vor allem, wenn man nicht C++ gelernt hat, gab es damals noch nicht.
Nicht nur bei dem software aus Asien muss man auf unvorhergesehene Änderungen gefasst sein. Wir kennen es schon von dem hardware:
Undokumentierte Änderungen bei Abmessungen und Toleranzen sind bei Produkten aus China nicht die Ausnahme. Ist ja auch schwer, von Hand Zahnräder sauber auszusägen, wenn man kein geeignetes Messinstrument zur Einhaltung der Normen besitzt.
Für hardwareanpassungen genügt meist die Feile, bei softwareanpassungen gibt es meist mehr Tücken.

von Bernd Schlueter - am 21.01.2018 06:17
Zitat
Bernd Schlueter
... aber im Delphi Forum ist eine solche schon im Gespräch ..........Irgendwann sollte man aufhören, weitere Programmiersprachen zu lernen. ..... Für Python und alle anderen Sprachen habe ich Bekannte, die mir weiterhelfen...


Wie wärs mit Forth? Eine sehr schöne Sprache. Oder hier fast direkt zu einem Interpreter. Forth for ESP32.
Oder das gute alte BASIC? Scheint von Haus aus schon drin zu sein. Was für eine Überraschung.

Zitat
Bernd Schlueter
Ich Habe zwar Vorlesungen in Kisuaheli gelernt, aber auch dies nicht fortgeführt...Für Python und alle anderen Sprachen ....

Habari gani bwana kubwa. Ich war zwar rund 6 Jahre in Tansania, die Vorlesungen waren aber in Englisch, nicht in Kisuaheli. Konnte es aber leidlich damals. Einmal hatte ich Kontakt zu einer Python, 4 m lang und schon tot. Nix Programmiersprache, war eine Schlange.

von Berlingo-98 - am 21.01.2018 20:03
Eine lebende Kreuzotter habe ich schon mal aus dem Wasser gefischt und ebenso schnell wieder losgelassen wie das Kisuahelilernen, als sie mich sofort angriff. Für Pythonprobleme habe ich jemanden in Bochum. Den Asmic Assembler habe ich auf meinem Sinclair81, schon bereit für die Aufnahme von Forth, das mir damals noch zu teuer war...
Also, ein paar Sprachen reichen eigentlich zur Verständigung und inzwischen schränke ich mich da ein...Damals, zur Zeit von Niklaus Wirtz, war eben Pascal in und Programmiersprachen unterscheiden sich nicht so schwerwiegend, dass man sich nicht in andere hineindenken kann...
Aber die bugs in den ESP-Interpretern und compilern sollen andere ausmerzen, ehe ich sie selbst als Programmierwerkzeuge verwende.

von Bernd Schlueter - am 22.01.2018 07:46
Zitat
Bernd Schlueter
...Den Asmic Assembler habe ich auf meinem Sinclair81, schon bereit für die Aufnahme von Forth, das mir damals noch zu teuer war...
Also, ein paar Sprachen reichen eigentlich zur Verständigung und inzwischen schränke ich mich da ein..


Sinclair ? Muss mal schauen, sowas liegt auch noch irgendwo in meinem Archiv. Was ist ein Asmic Assembler? Meintest Du Basic?
Zu Deinen geplanten Einschränkungen: bleibst Du hardwarmäßig beim kleinen Attiny? Wie läuft das Projekt, wie sind Deine Erfahrungen nach jetzt einem Jahr oder so? Gibts zur Zeit preisgünstig hier.

von Berlingo-98 - am 22.01.2018 09:57
Asmic is ein 8kbyte-Rom, plus 21 Volt-Programmierspannungsquelle plus die zugehörige I/O-Erweiterung, um direkt programmieren und testen zu können, flags anzeigen usw. , also alles hardwaremäßig. Kostete 99 DM, war eine große Hilfe. Alle Z80 -ports waren damit zugänglich und Platz für große Speichererweiterungen ergaben sich damit gleichzeitig mit der einen Ansteckplatine. Fortan hatten alle meine Sinclairs die Asmic-Erweiterung eingebaut, indem ich den Adressraum voll decodierte, also 64 kByte bzw. , indem ich den per Umschaltung nochmals vervierfachte.

Ja, 70 Cent kosteten die Tinies 85 und wir bleiben wohl dabei, nachdem wir herausgefunden haben, wie man mit einem einzigen Tiny vier Lithiumzellen überwacht. Ohne Spannungsstabilisator, die können wir zusätzlich weglassen. Aber die Arbeit ruht noch.

von Bernd Schlueter - am 24.01.2018 15:34
Zurück zum ESP8266. Peter, das Teil würde unser ansonsten fertiges System mit den Tiny 85 ideal ergänzen, serieller Zweidrahtbus mit einem Stopbit, beliebig anpassbar, weil in delphi geschrieben. Du hast etwas Fertiges? Unser Projekt, bzw. das von Michael, ist im mikrocontroller.net veröffentlicht und ihm fehlt nur noch die blue tooth - bzw. wlan-Verbindung zum smartphone.
Wir sind ja noch von anno Tobak ) (Sinclair 81 und Commodore64 - Zeit und wollen uns nicht mit neuen Sprachen belasten. Könntest Du uns dabei helfen?
Die 80mA Stromverbrauch würden uns nicht stören, da dieses Kopfende vom Schlüsselschalter mit 12 Volt versorgt würde.
Unser Bus hat vier Drähte und könnte, falls möglich, unsere Tinies auch in den "deep sleep" -Modus versetzen und wiedererwecken. Die Tinies werden aus den angeschlossenen Batterien dauerhaft versorgt (vier Lithiumakkus pro Tiny).
Der ESP32 ist ja wohl nicht programmierkompatibel mit dem ESP8266??

von Bernd Schlueter - am 06.02.2018 08:09
Zitat
Bernd Schlueter
Asmic is ein 8kbyte-Rom, plus 21 Volt-Programmierspannungsquelle plus die zugehörige I/O-Erweiterung, um direkt programmieren und testen zu können, flags anzeigen usw. , also alles hardwaremäßig. Kostete 99 DM, war eine große Hilfe. Alle Z80 -ports waren damit zugänglich und Platz für große Speichererweiterungen ergaben sich damit gleichzeitig mit der einen Ansteckplatine. Fortan hatten alle meine Sinclairs die Asmic-Erweiterung eingebaut, indem ich den Adressraum voll decodierte, also 64 kByte bzw. , indem ich den per Umschaltung nochmals vervierfachte.


Oh Bernd, etwas mehr Genauigkeit in der Bezeichnung hätte mir geholfen. Aber nach etwas Internetsuche kam raus, dass Du wohl folgendes meinst:
Mit Sinclair81 meintest Du sicher Sinclair ZX81. Na ja, das war leicht. Habe selber noch einen hier, sogar komplett mit Drucker.
Mit Asmic Assembler war wohl eine Hardware Erweiterung für den ZX81 mit eingebauten Asic gemeint ?? Wobei dieses Asic ein abgespecktes Basic war. Das war mir neu, dass es das gab.

Seis drum, ein abgespecktes BASIC scheint es ja jetzt auch im ESP32 zu geben. Das will ich mir gelegentlich mal näher ansehen hinsichtlich Handhabung und Brauchbarkeit. Hat da jemand schon nähere Kenntnisse und Erfahrungen? Den ESP32 gibt es einigermaßen preiswert sogar mit aufgelötetem kleinen Oled-Display. Auch eine schöne Variante.

Der ESP32 ist hard- und softwäremäßig hier bei heise.de sehr gut beschrieben. Wie kompatibel die Programmierung des ESP32 gegenüber dem ESP8266 ist, kann ich nicht sagen. Nach diesen Bildern hier scheinen da keine großen Unterschiede zu sein.
Zur Programmierung der ESP8266 findet man hier viele hilfreiche Hinweise und Beispiele.
Bei Elektor finden sich in den Leserkommentaren gute Hinweise zur Nutzung des im ESP32 integrierten BASIC.

von Berlingo-98 - am 06.02.2018 11:53
Basic implementiert, und Dokumentation. Damit müsste ich alleine auch noch zurechtkommen.
Wofür habe ich schließlich mal in Logo programmiert, wie sich das Logomännchen in einem Labyrint zurechtfindet? Dann wundert Euch nicht, wenn Euch mein Saxo demnächst , autonom gesteuert, in London begegnet. Handgesteuert bin ich daran jedenfalls damals gründlich gescheitert. Danach gehts nach Kreta zum Minotaurus. Sicherheitshalber nehme ich vielleicht noch den Ariadnefaden mit, falls der Strom ausfällt und so. Jedenfalls , basic ist so etwas wie der Schukostecker für die Elektromobilität. Nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik, aber was solls, wenns funktioniert.
Was der Elektroautopolitik fehlt, ist ein Ariadnefaden.

von Bernd Schlueter - am 06.02.2018 16:21
Der ESP8266 ist sehr einfach einzusetzen, da unter Arduino für alle Arduino-Jünger programmierbar.
Du kannst dort einen kompletten Webserver aufbauen und Dinge entsprechend fernsteuern bzw. Sensoren abfragen. Für ein BMS vielleicht etwas überkandidelt.

Ich habe mich mal mit zwei ESPs gespielt und eine kleine IoT Anwendung programmiert. Auch CAN-Bus kann man gut mit ihm ein einem CAN-Shield machen. Also CAN Daten vom Auto lesen und auf Webseite anzeigen...

Grüße
Andreas

von Andreas Friesecke - am 21.02.2018 20:39
Das ist super und würde ich mir am liebsten einmal anschauen. In den nächsten Wochen will ich ich nach München fahren, wegen einer Patentberatung...
Mein Arduino liegt noch völlig unbenutzt in der Schublade...und Michael hat so ziemlich alles , was für eine Entwicklung nötig ist.
Michael Heedfeld könnte auch so etwas gut gebrauchen, aber da benötige ich noch etwas Überzeugungskraft.

von Bernd Schlueter - am 23.02.2018 09:34
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