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elweb Technik
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vor 13 Jahren, 4 Monaten
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Jens Schacherl, Gunther Kufner, Eduard Hustinx, Natascha Schlüter, Karl, Peter Pott, Andrea, roland-bsm, Emil, bernd tzutalek, chewy, Florian

Jeep Cherokee EV

Startbeitrag von Jens Schacherl am 07.02.2005 12:08

Auch wenn die Ultraleichtestmobil-Fraktion vor lauter Kopfschütteln Halsweh bekommen wird :D : sogar ein Jeep Cherokee 4x4 läßt sich elektrifizieren!




Auf der Homepage [www.driveev.com] befindet sich die sehr gute Dokumentation des gesamten Umbaus mit vielen Fotos.
Die Trojan T-875 hat übrigens 145Ah bei C5.

Wenn man dann noch liest, daß das ganze Projekt von einem 17jährigen Schüler in seiner Freizeit mit am Markt erhältlichen Teilen durchgeführt wurde, fragt man sich schon, warum es trotz tausender hochbezahlter Ingenieure für die Automobilindustrie angeblich unmöglich ist, ein bezahlbares Elektroauto auf den Markt zu bringen...


Gruß Jens

Antworten:

weil es zulassungsvorschriften gibt die der wahnsinnige schüler ja mit sicherheit beachtet hat.....generell ne gute idee aber über die strassenzulassungstauglichkeit möcht ich mich hier nicht äussern.

von bernd tzutalek - am 07.02.2005 14:50
bernd tzutalek schrieb:

Zitat

weil es zulassungsvorschriften gibt die der wahnsinnige
schüler ja mit sicherheit beachtet hat.....generell ne gute
idee aber über die strassenzulassungstauglichkeit möcht ich
mich hier nicht äussern.
Wo siehst du da Probleme? An Lenkung, Bremsen, Rahmen etc. hat er ja nichts verändert. Nur mit den selbergebauten LED-Rückleuchten würde er bei uns Probleme kriegen.
Siehe auch [www.evalbum.com] , da gibts noch mehr interessante Fahrzeuge.

Auch in Deutschland gibt es solche Umbauten, die in Kleinserie gemacht wurden, z.B. Fiat Cinquecento Sol, ERK City Car, Corsa Elektra, mindestens ein elektrifizierter Karmann Ghia, ...

Soweit ich weiß (ohne Gewähr!) dürfen nur das eingetragene zulässige Gesamtgewicht und die eingetragene Motorleistung nicht überschritten werden, und es dürfen keine sicherheitsrelevanten Teile (s.o.) verändert werden, dann hat sogar der deutsche TÜV keine Einwände.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 07.02.2005 15:27
ohohoh! Da täuscht du dich aber gewaltig!!
Hast du mal in die Norm für elektrische Straßenfahrzeuge geschaut?? Leider hab ich die Nummer gerade nicht im Kopf. Ich hab sie mir mal durchgeschaut, als ich beim Arbeiten Langeweile hatte (aber: Psssst!) und gerade die Normen CD daliegen hatte...
So einfach ist das nicht... auch bei den von dir genannten Fahrzeugen musste eine Zulassung durch den TÜV erfolgen, und das ist nicht mal eben hinfahren...
Da müssen Sicherheitsrelevante Teile genau dokumentiert sein, z.B. die Antriebssteuerung darf ja nicht einfach mal Gas geben, nur weil das Poti am Pedal defekt ist. Oder die Isolierung. Wenn du über 60VDC hast, musst du doppelte Isolierung am gesamten Strang haben, die Batteriespannung muss galvanisch von der Fahrzeugmasse getrennt sein, usw.

Ich habs noch nie mit nem Elektroauto gemacht. Aber ich war mal an ner Entwicklung einer sicherheitsrelevanten Steuerung beteiligt, und ich kann dir sagen, bis du da alle Normen so einhältst, dass sie nicht nur deiner, sonder auch der Interpretation vom TÜVer standhält, hast du einiges zu tun...

So einfach ist das alles nicht. Dass es keinen Interessiert, wenn wir an unseren Autos so "rumpfuschen" liegt vor allem daran, dass es so wenige gibt, und sich deswegen die Prüfer nicht auskennen. Und dann haben wir natürlich noch den Öko-Bonus ;-) Aber ich weiss genau, was an meinem Auto nicht den Vorschriften entspricht, und es ist nicht wenig...

Tja, und mag sein, dass das in Amiland alles etwas lockerer ist. Dafür bezahlst du dort dann halt $500Mio, wenn du mit dem Auto dann nen Dackel anfährst...

Viele Grüße

Gunther

von Gunther Kufner - am 07.02.2005 20:01
"Tja, und mag sein, dass das in Amiland alles etwas lockerer ist. Dafür bezahlst du dort dann halt $500Mio, wenn du mit dem Auto dann nen Dackel anfährst..."

Was für ein Krampf. Wieder so ein verkappter USA "Kenner".

Euch passt es doch bloss nicht, dass ein 17 jähriger Amerikaner mehr drauf hat als ihr alle zusammen. Wenn ich mir da solche Klapperkisten wie einen City EL und Co. anschaue, reine Spielzeugautos und de facto zu nichts zu gebrauchen.

Der Junge zeigt dass es mit einfachsten Mitteln möglich ist. So einfach ist das.
Man sollte sich lieber darüber freuen, dass weltweit gerade junge Leute Bestrebungen unternehmen, um sich aus dieser Ölabhängigkeit endlich zu berfreien. Denn von unseren Profis, der dt. Industrie kommt ja leider g a r nichts in sachen e-mobility.
Es langweilt - seit über 100 Jahren werden uns diese dämlichen Verbrennugsmotoren vorgesetzt, doch die Zeit der Ölverbrenner ist abgelaufen, unsere Generation wird sie wegpusten.

Natürlich hemmt in D. der Überregulierungswahn und Interessenkonflikt der Polit- u. Automobilmafia. Für den Staat wäre ein brauchbares Elektrofahrzeug der Steuer-Supergau. Sobald die Maut für PKWs steht, werden urplötzlich auch E-Fahrzeuge realisierbar sein.
OK vom Thema abgekommen.
ciao chewy

von chewy - am 07.02.2005 22:27
Hallo Ihr Lieben!
Auch Einstein und Leonardo oder Sinclair waren mal 17.
Letzterer hat in den 70er Jahren den C5 gebaut, leider zum falschen Zeitpunkt als sich noch kein Schwein für ein elektrounterstütztes Liegefahrrad interessierte. Er ist mit seiner Idee soviel ich weiß, bankrott gegangen. Dann probierte er sich im Computerbereich und baute den ZX 81, den ersten für Jedermann bezahlbaren Perso.Computer. (Ich hatte einen und auch den C5). Schön das es noch Bastler gibt, die was ausprobieren. Mit 17 hast Du noch Träume! Auf jedenfall geht man ungezwungen und provisorisch an die Sache und wenn eine Idee klappt, kann geklatscht werden und dann Straßenverkehrstüchtig umgefriemelt werden.
Auch Manuel aus Freiburg sollte alle Unterstützung kriegen, er fragte beim elweb city el nach was die Forumteilnehmer für eine Neuentwicklung zahlen würden und bekam tatsächlich zur Antwort, "schon Genug auf dem Markt". Vielleicht ist auch Manuel noch ohne eingebauten Zwängen und kann freie Entfaltung üben. Ich wünsche allen E- Fahrzeugen Erbauern alles Gute und lasst Euch nicht unterkriegen. Muß mal gucken, was "Oscar aus Darmstadt" macht. Immerhin klein, leicht und Viersitzer.
Mit lieben Grüßen Andrea

von Andrea - am 07.02.2005 23:21
Hallo Jens,

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Weil es bis vor kurzem kein bezahlbares leistungsfaehiges Batteriesystem gab. Die Autoindustrie scheut die Probleme die es mit herkoemmlichen Batteriesystemen gibt. Die Blei-Batterie kann man vergessen. Da hat VW (Golf CityStromer) und Audi (Audi Duo Hybrid) schon leidvolle Erfahrungen gemacht. NiCd ist nicht uninteressant aber recht teuer und nicht Wartungsfrei. Ausserdem ist die Energiedichte zu klein.
Das ZEBRA Batteriesystem hat meines Erachtens eine grosse Chance von der Autoindustrie in Serienfahrzeugen eingesetzt zu werden. Das Batteriesystem zeigt ueber Jahre (manche schon ueber 10 Jahre) hinaus nahezu die Gleiche Performance, ist wartungsfrei, besitzt eine gute Energiedichte, enthaelt umweltvertraegliche Komponenten, ist Recyclingfaehig und ist mittlerweile erhaeltlich (fuer OEMs natuerlich) zu akzeptabelen Preisen. Dabei ist auch sehr wichtig dass das Batteriesystem ein System ist mit einer sauber definierten Schnittstelle. So etwas lieben Ingenieure. Da gibt es keine Batteriemodule, Verbinder und kleinkram. Die Entwicklung und Produktion eines E-Fahrzeugs wird durch das ZEBRA Batteriesystem erheblich erleichert.
Ich bin mir sicher dass es hier in einigen Jahren Produkte von der Autoindustrie geben wird.

Uebrigens, die US web site (EV-album, glaub ich) mit den E-Fahrzeugen kenne ich. Dort stehen OEM Fahrzeuge sowie umgebaute (professionell wie privat) Fahrzeuge. Manche private Umbauten sind sehr gut gemacht, die erreichen schon fast OEM Qualitaet. Das erreicht man aber nur wenn viel Zeit investiert wird. Der Grossteil der privaten Umbauten ist aber Bastlerschrott. Die sollte man aus dem Verkehr ziehen und schreddern (vorher natuerlich die Batterien entsorgen). Mich wundert es wirklich wie solcher Schrott zugelassen wird. Da werden z.B. Polschuhe nicht isoliert obwohl mit 120 V Nennspannung (das tut recht weh, vor allem bei feuchten Haenden) gefahren wird. Na dann, viel Spass.

Gruss,

Eduard Hustinx

von Eduard Hustinx - am 08.02.2005 09:43
Hallo chewy

Ich gebe zu, dass ich was gegen die USA habe, ja, vieles an diesem Land hasse. Warum, brauche ich hier nicht zu erläutern, tut nichts zur Sache.

Nichts desto trotz gibt es auch amerikanische Entwicklungen, die ich hoch schätze, den T-Zero z.B.
Auch finde ich es klasse, dass dort so viele Leute selbst Hand anlegen, und sich Autos umbauen. Der Junge, der den Jeep umgebaut hat, ist sicher nicht schlecht.
ABER: Bei uns gibt es eben Regeln, die es verhindern, dass man einfach mal eben was zusammen nagelt und damit auf den Straßen rumfährt. Und das ist auch gut so.

Übrigens bin ich nicht soo viel älter, als der Junge. Und auch ich engagiere mich auf dem Gebiet. Hast du ein Elektroauto? Wo ist dein Engagement?
Sofern du keins hast, erlaube mir die Frage, wie unsere Gerneration (deine ist auch meine, nehme ich an) denn die Verbrennungsautos "wegpusten" will?
Ich sehe bei unserer Gerneration noch kein echtes Umdenken. Leider. Jeder findet es zwar "uiii, toll" aber keiner ist bereit, was zu investieren, oder gar Kompromisse einzugehen.
Nimm dich: du siehst pauschal mal alle Elektroautos hier als Spielzeug und unbrauchbar an. Das ist falsch. Sie stellen einen Kompromiss dar. Sie sind umweltfreundlich, aber eben nicht so komfortabel und auch nicht so sicher, wie dein - ich nehme mal einfach an - Golf. Und als Statussymbole taugen sie eben auch nur bedingt...

Viele Grüße

Gunther, der Jungspund hier...

von Gunther Kufner - am 08.02.2005 22:27
Hallo Gunther,

Elektrofahrzeuge werden nur dann von einer breiten Masse gekauft (und das wollen wir doch oder?) wenn diese Fahrzeuge so komfortabel, sicher und bezahlbar sind wie Autos mit einem konventionellen Antrieb. Ich denke dass wir nicht weit davon entfernt sind. Eine reale Reichweite von 150-200 km sollte fuer den Anfang ausreichend sein um einen gewissen Markanteil zu erobern.

Mich stoert es immer wieder wenn E-Autofahrer sagen dass die anderen umdenken muessen und Kompromisse eingehen muessen. Wenn man so denkt wird dass E-Auto immer ein Nischenfahrzeug bleiben.

Gruss,

Eduard Hustinx

von Eduard Hustinx - am 08.02.2005 23:54
Man kann mit der momentag verfügbaren Technologie kein 75kW, 200km Reichweite, Ladezeit unter 1 Stunde für 10kEUR Auto anbieten. Bis zur Massentauglichkeit muss sich bei den jetzigen Autos noch was tun. Aber wenn die Massen nur ein wenig umdenken, kann die Massentauglichkeit weitaus eher erreicht werden. Und je mehr Nachfrage, desto mehr Geld und desto mehr Forschung und Entwicklung ist notwendig.

von Florian - am 09.02.2005 12:23
Liebe Kollegen,

genau das ist der punkt!
Einen alten 20kw Motor in einen Jeep schrauben, ein paar Bleiakkus dazu und nen gebrauchten Controller, das ist keine Kunst. Selbst den bremskraftverstärker und die Servolenkung kriegt man noch irgendwie hin. Aber weit fahren und das mit annehmbarer Geschwindigkeit/Beschleunigung (annhembar im Bezug auf den normalen Straßenverkehr nicht verglichen mit irgendwelchen SPortwagen...) wird die Kiste nicht.
Bei aller Liebe zum vernünftigen Umgang mit Rescourcen, Elektrofahrzeuge müssen alltagstauglich und das heißt kompatibel mit dem herrschenden Straßenverkehr sein, um sich durchzusetzen. Oder unglaublich viel billiger, aber darauf können wir noch warten...

Grüße

Peter

von Peter Pott - am 09.02.2005 13:53
Peter Pott schrieb:

Zitat

Liebe Kollegen,

genau das ist der punkt!
Einen alten 20kw Motor in einen Jeep schrauben, ein paar
Bleiakkus dazu und nen gebrauchten Controller, das ist keine
Kunst. Selbst den bremskraftverstärker und die Servolenkung
kriegt man noch irgendwie hin.
Sorry aber offensichtlich hast du dir nicht die unglaubliche Mühe gemacht, die Homepage aufzurufen und dir die technischen Daten des Jeeps nach dem Umbau mal durchzulesen :-( .
Sonst hättest du nämlich gesehen daß es weder "ein alter 20kW-Motor", noch "ein paar Bleiakkus" sind, die hier verbaut wurden.
Ich überlasse es jedem selbst, die Spitzenleistung eines ADC 9.1"-Motors bei 160V herauszufinden, das maximale Drehmoment steht auf der "Specifications"-Seite.
Wenn das Ganze so einfach ist, warum machst du es dann nicht mal selbst, so übers Wochenende? Alte Jeeps gibts günstig bei mobile.de .
Zitat

Aber weit fahren und das mit annehmbarer Geschwindigkeit/Beschleunigung (annhembar im
Bezug auf den normalen Straßenverkehr nicht verglichen mit
irgendwelchen SPortwagen...) wird die Kiste nicht.
Definiere "annehmbar".
Und dann vergleiche mal die Daten von US-Elektroautos bezüglich Höchstgeschwindigkeit, Motorleistung und Reichweite mit dem, was hier in Europa so rumfährt.
Selbst ein Dreirad wie der Sparrow schafft 120+ km/h!

Nicht jeder muß einen Allrad-Elektro-Jeep sinnvoll finden, aber man sollte sich doch erstmal informieren bevor man die Arbeit von anderen künstlich runtermacht.
Und dann bitte nochmal gründlich drüber nachdenken, ob so eine Umrüstung wirklich "keine Kunst" ist.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 09.02.2005 16:17
Eduard Hustinx schrieb:

Zitat

Hallo Jens,

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Weil es bis vor
kurzem kein bezahlbares leistungsfaehiges Batteriesystem gab.
Die Autoindustrie scheut die Probleme die es mit
herkoemmlichen Batteriesystemen gibt. Die Blei-Batterie kann
man vergessen. Da hat VW (Golf CityStromer) und Audi (Audi
Duo Hybrid) schon leidvolle Erfahrungen gemacht. NiCd ist
nicht uninteressant aber recht teuer und nicht Wartungsfrei.
Ausserdem ist die Energiedichte zu klein.
Der GM EV1 schaffte mit Panasonic-Bleiakkus 180km Reichweite und Lebensdauern von mehreren 10.000km pro Akkusatz.
Und vom Toyota RAV4 EV mit NiMH-Akkus und ähnlicher Reichweite haben die ersten Fahrzeuge schon die 200.000km-Marke erreicht, mit dem 1. Akkusatz und unveränderter Reichweite.
Aber ich gebe zu das sind positive Einzelfälle :rolleyes: .
Zitat

[...] Die Entwicklung und
Produktion eines E-Fahrzeugs wird durch das ZEBRA
Batteriesystem erheblich erleichert.
Ich bin mir sicher dass es hier in einigen Jahren Produkte
von der Autoindustrie geben wird.
Deine Worte in den Ohren der Hybrid- und Rußfilterhasser der deutschen Autoindustrie!
Für den Anfang wäre ich schon froh, wenn MES-DEA ihre Modelle auch außerhalb der Schweiz anbieten würde :spos:.
Vielleicht wenn die ersten Fahrverbote wegen wiederholter Überschreitung der EU-Schadstoffgrenzwerte in den Großstädten kommen...

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 09.02.2005 16:31
Hallo Freunde,

gemach, gemach!
Wie meist, liegt die Wahrheit wohl nicht in der Mitte, aber irgendwo dazwischen.

Ich finde die Umbauseite des Jeep toll !
Ganz ohne Unterstützung wird es der Knabe wohl kaum geschafft haben, trotzdem Respekt!
Natürlich ist das nicht "state of the art" aber wo gibt es Fahrzeuge die diesem Anspruch genügen und auch fahren? Venturi Fetish ? Ich habe noch keinen fahren gesehen !
Wenn wir mal das Batterieproblem außen vor lassen, braucht der umgebaute Jeep sicher deutlich weniger Energie als ein mit Diesel oder Benzin getriebener neuer!
Außerdem ist das echtes recycling, wenn die Kiste nicht umgebaut worden wäre, wäre sie bald auf dem Schrott gelandet, das wäre dann echte Verschwendung der teilweise noch guten Komponenten ( in welchen sehr viel Energie steckt!).

Ein Twike- energetisch gibt es wohl bisher kaum einen besseren Zweisitzer-
wäre vielleicht sogar günstiger gewesen, aber hat den Anforderungen in diesem Fall wohl nicht entsprochen. ( Was hätte man da auch noch so toll basteln dürfen?)
Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 09.02.2005 16:56
Hallo Eduard

das ist schon richtig. Natürlich muss man versuchen, mit den Elektroautos den gleichen Komfort, Sicherheit usw. zu erreichen, wie man ihn von herkömmlichen Autos gewohnt ist. Kein Widerspruch in dem Punkt.

Nur leider geht das nicht von heute auf morgen. Also müssen "Pioniere" wie wir es sind, kompromisse eingehen, um vorübergehend eine kleine Nachfrage zu erzeugen. Nur dann wird jemand bereit sein, hier zu investieren und zu entwickeln. (und, um Felderfahrung zu bekommen!)
Wenn es dann soweit ist, dass die Fahrzeuge ähnlich "gut" sind, wie die herkömmlichen, erst dann wird es für die breite Masse interessant. Und so weit sind wir halt noch nicht.
Ich erinnere hier mal an Solaranlagen oder Hackschnitzelheizungen, so vor 10 Jahren. Da war noch nichts automatisiert. Man musste noch alles manuell machen. Aber nur dadurch, dass es ein paar "Spinner" gab (z.B. mein Vater) konnten diese Anlagen weiterentwickelt werden und ins Interesse der Allgemeinheit rücken.
Anders wird das bei den Elektroautos auch nicht laufen.

Ich sehe unser Ziel auch langsam in erreichbare Nähe rücken. Aber solange wir die 200km noch nicht erreichen, oder wenigstens 150, und das mit Klimaanlage und allem drum und dran, müssen wir nunmal weiterhin mit Kompromissen leben und Inputs für die Entwicklung liefern.

Viele Grüße

Gunther

von Gunther Kufner - am 09.02.2005 21:14
Zitat

Und dann vergleiche mal die Daten von US-Elektroautos
bezüglich Höchstgeschwindigkeit, Motorleistung und Reichweite
mit dem, was hier in Europa so rumfährt.
Selbst ein Dreirad wie der Sparrow schafft 120+ km/h!


Und? Mein Pop-e macht die 120+ auch, kein Problem. Nur halt nicht weit. Und über die Reichweite des Jeep steht leider nichts in der Spezifikation. Und das Dehmoment des Motors ist zwar nett anzuschauen, aber halt nicht aussagekräftig, wenn man nicht weiss, wie die übersetzung des Getriebe ist.

Ich behaupte immernoch, dass auch die Amis nicht zaubern können.
Die Leisungsfähigkeit deren Akkus ist genauso begrenzt, wie die der unsrigen, weil sie von der gleichen Dschunke in China kommen.
Und Autos wie den T-Zero darf man nur mal einfach nicht mit nem Twike oder Pop-e oder Puli vergleichen, weil er schätzungsweise so etwa das 10fache kostet, wenn nicht mehr.
Auch weiss ich aus meiner geschäftlichen Erfahrung, dass viele Amerikaner wahre Meister im Übertreiben sind. Bei denen ist oft alles schon fertig, bevor sie angefangen haben - wenn man ihnen glaubt...

Oder glaubst du wirklich, dass die im "gelobten Land" so viel besser und klüger sind als wir? Oder wie erklärst du deine Aussage sonst?

Viele Grüße

Gunther

von Gunther Kufner - am 09.02.2005 21:30
Hallo Gunther,

hier gebe ich Dir völlig recht!
Viele Amerikaner -nicht alle!- übertreiben maßlos, diese negative Eigenschaft haben sich viele chinesische Händler leider zu Eigen gemacht. Das ist aber widerum ein Grund, warum der deutsche Export floriert wie nie! Ein wenig Bescheidenheit und gute Qualität ( außer im Automobilbau-Porsche ausgenommen) sichert langfristig Arbeit- das dürfen "wir " nie vergessen, sonst ist bald wirklich duster.

sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl - am 09.02.2005 22:12
:) fein, dass wir uns da einig sind!
Habe ich gesagt, alle Amis übertreiben maßlos? nicht alle...

Ich glaube auch, dass wir ganz gut daran tun, dass wir zumindest einigermaßen seriöse Angaben machen. Es bringt für die Sache garnichts, wenn man Leuten große Hoffnungen macht, und sie dann enttäuscht. Das führt nur zu schlechter Mundprobaganda.
Leider hilft es auch nichts, wenn man selbst Andere oder andere Länder in den Himmel lobt, ohne objektive Beweise für deren Genialität zu haben, um uns darauf zu stoßen, wie schlecht wir doch sind (wovon ich nicht überzeugt bin).

Viele Grüße

Gunther.

von Gunther Kufner - am 09.02.2005 22:33
Hallo Jens,

sorry, offensichtlich hast Du Dir nicht die Mühe gemacht, nachzuvollziehen, was ich meine. Ich will nicht die Leistung dieses Knaben schmälern, ich habe vollen Respekt vor seinem Hobby. Ich möchte nur in Frage stellen, ob so ein -lobenswerter- Umbau, die Sache "elektrofahrzueg im Alltag" auch nur einen Zentimeter weiter bringt. Einen neuen Motor in ein altes Auto zu basteln machen täglich tausende Teenager auf diesem Planten, nur meist sind das halt Verbrennungsmotoren. Aber immerhin kommt diese Kiste meinen Vorstellungen von einem alltags- und straßentauglichen fahrzeug um Klassen näher, wie die europäischen Plastekisten, die wir hier leider so haben.
Ich habe mir übrigens die unglaubliche Mühe gemacht, das Max. Drehmoment des ominösen "ADC 9.1"-Motors" in SI-Einheiten umzurechnen, und mag das nicht glauben. Und die Leistung hättetst Du uns schon verraten können.

Was den Vergleich mit "herkömmlichen" Elektrofahrzeugen angeht, möchte ich doch bitten, Birnen mit Birnen zu vergleichen.

Beste Grüße

Peter
der sich gestern auf seinem EVT den Allerwertesten abgefroren hat, aber immerhin 20km weit gekommen ist...

von Peter Pott - am 10.02.2005 08:00
Gunther Kufner schrieb:

Zitat

[...] Ich behaupte immernoch, dass auch die Amis nicht zaubern
können.
Die Leisungsfähigkeit deren Akkus ist genauso begrenzt, wie
die der unsrigen, weil sie von der gleichen Dschunke in China
kommen.
Und Autos wie den T-Zero darf man nur mal einfach nicht mit
nem Twike oder Pop-e oder Puli vergleichen, weil er
schätzungsweise so etwa das 10fache kostet, wenn nicht mehr.
Zaubern sicher nicht. Sie verwenden bei Umbauten einfach stärkere Motoren, größere Fahrzeuge (weil Kleinwägen wie hier gibts dort kaum) und können dadurch mehr und größere Batterien unterbringen.[/quote]Auch weiss ich aus meiner geschäftlichen Erfahrung, dass viele Amerikaner wahre Meister im Übertreiben sind. Bei denen ist oft alles schon fertig, bevor sie angefangen haben - wenn
man ihnen glaubt...[/quote]Was erwartest du von Leuten, die sich einbilden, in "God's Own Country" zu leben und deren Anführer nach eigener Aussage täglich mit Jesus spricht :rolleyes: .
Zitat

Oder glaubst du wirklich, dass die im "gelobten Land" so viel
besser und klüger sind als wir? Oder wie erklärst du deine
Aussage sonst?
Meiner Meinung nach sind die Mehrzahl der Amerikaner Patridioten und religiöse Extremisten, die sich begeistert von ihrem Wahlbetrüger-Führer in eine faschistische Diktatur führen lassen. Ich könnte dazu noch mehr sagen, aber das würde zu weit vom Thema wegführen...

Aber diejenigen aus der einigermaßen vernünftig gebliebenen Minderheit, die sich auch noch für Elektroautos interessieren, sind meiner Meinung nach oft unverkrampfter und experimentierfreudiger als wir, und wenns das Wunschelektroauto nicht zu kaufen gibt, dann bauen sie sichs eben selbst.
Es muß nicht immer das perfekte Ultraökoleichtmobil oder garnichts sein.
Besser als vorher mit V8-Spritsäufer ist der Jeep jetzt auf jeden Fall!

Was den TÜV angeht: sicher gibt es für eine deutsche Zulassung noch mehr Punkte zu beachten, als die die ich weiter oben mal als Beispiele erwähnt habe.
Aber die Erfahrungen von AutoSol, ERK etc. zeigen doch daß sowas hierzulande auch geht.
Schwierig wirds nur, wenn man ein komplett neues Fahrzeug zulassen will, so wie den Mini von COMMinication.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 10.02.2005 08:50
Peter Pott schrieb:

Zitat

[...] Ich möchte nur in Frage stellen, ob so ein
-lobenswerter- Umbau, die Sache "elektrofahrzueg im Alltag"
auch nur einen Zentimeter weiter bringt.[...]
Ich meine ja!
Jedes elektrische Straßenfahrzeug, egal ob Jeep oder city-el, ist ein fahrender Widerspruch gegen die Propaganda der Autoindustrie, Elektroautos würde niemand haben wollen, sie seien nicht alltagstauglich, die (Batterie-)Technik sei noch nicht soweit etc. blabla.
Zitat

Beste Grüße

Peter
der sich gestern auf seinem EVT den Allerwertesten abgefroren
hat, aber immerhin 20km weit gekommen ist...
Mutig, mutig :D, mein Scootelec hält noch Winterschlaf.

von Jens Schacherl - am 10.02.2005 09:12
Hallo Jens,

180 km Reichweite im EV1 mit Panasonic Batterien ist zu optimistisch. Das hat man vielleicht erreicht bei idealen Bedingungen und konstanter fahrweise. Mir sind Praxisreichweiten von etwa 130 km bekannt. Die Panasonic Batterien konnten etwa 18 kWh speichern. Hauptsächlich wegen des sehr guten Cw Wertes konnten recht gute Reichweiten damit erziehlt werden.

Hybridhasser gibt es, glaube ich, nicht sehr viele in der Autoindustrie. Das kommt zum Teil sicherlich auch deswegen weil ein zusätzlicher Elektromotor mehr Fahrdynamik im unteren Drehzahlbereich bringt. Und mehr Fahrdynamik klingt vielen Ingenieuren wie Musik in den Ohren. Natürlich, wenn es dann in die Richtung eines plug-in Hybrides geht (also mehr Richtung E-Fahrzeug), nimmt die Zahl der Hasser vielleicht wieder zu, wegen der vermeintlich schlechten Leistungsfähigkeit des Antriebes. Da gibt es leider noch viel Vorurteile.

Gruß,

Eduard

von Eduard Hustinx - am 10.02.2005 09:40
Jens Schacherl schrieb:

Zitat

Ich überlasse es jedem selbst, die Spitzenleistung eines ADC
9.1"-Motors bei 160V herauszufinden, das maximale Drehmoment steht auf der "Specifications"-Seite.
...
Und dann vergleiche mal die Daten von US-Elektroautos
bezüglich Höchstgeschwindigkeit, Motorleistung und Reichweite
mit dem, was hier in Europa so rumfährt.
Selbst ein Dreirad wie der Sparrow schafft 120+ km/h!


Natürlich schaffen diese Fahrzeuge diese Höchstgeschwindigkeiten, allerdings bei kurzer Reichweite. Die wenigsten der umgebauten Fahrzeuge schaffen mehr als 50 km. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die amerikanischen EVs auf Beschleunigung und Geschwindigkeit ausgelegt sind.

Der Jeep wird bei seinem hohen Windwiderstand und seinem hohem Gewicht und Rollwiderstand bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h schätzungsweise 25 - 30 KW Leistung benötigen. Die eingebauten Batterien haben eine C5 Kapazität von insgesamt 23 kWH. Bei der angeforderten Leistung werden sie mindestens mit C1 entladen. Bei C1 dürfte die Kapazität wohl nur noch etwa 18 kWh betragen. Bei 80 % Entladung sind es dann etwa 15 kWh. Mit diesen 15 kWh erzielt er dann bei 80 km/h (25 KW Leistung) etwa 50 km Reichweite.

Dies ist das was die meisten bleibatteriegetriebenen Fahrzeuge so schaffen. Mehr Kapazität kann er mit Bleibatterien kaum erreichen da er sonst schnell überladen ist und durch das höhere Gewicht natürlich auch die benötigte Leistung weiter ansteigt.

Fazit:
Das Fahrzeug entspricht dem Stand der Technik bei amerikanischen Umrüstungen mit Bleibatterien. Wegen der beschränkten Reichweite ist es aber auch nur sehr eingeschränkt nutzbar.

Aber natürlich muss man den Umbauer bewundern. Er hat einen beträchtlichen Aufwand getrieben und relativ sauber gearbeitet. Aber beim deutschen TÜV gingen sicherlich einige der Dinge nicht so einfach durch.

Gruß,
Emil

von Emil - am 10.02.2005 13:34
Zitat

Was den TÜV angeht: sicher gibt es für eine deutsche
Zulassung noch mehr Punkte zu beachten, als die die ich
weiter oben mal als Beispiele erwähnt habe.
Aber die Erfahrungen von AutoSol, ERK etc. zeigen doch daß
sowas hierzulande auch geht.


Hmm... widersprichst du dir hier gerade selbst ein bisschen? Im 1. Beitrag schreibst du noch, dass das bei uns wohl nicht geht...
Oder haben wir dich etwa überzeugt? :)

Viele Grüße

Gunther
P.S.: Ich glaube, mit unserer Meinung zu den Amis sind wir uns ziemlich einig :)

von Gunther Kufner - am 10.02.2005 18:13
Gunther Kufner schrieb:

Zitat


Was den TÜV angeht: sicher gibt es für eine deutsche
Zulassung noch mehr Punkte zu beachten, als die die ich
weiter oben mal als Beispiele erwähnt habe.
Aber die Erfahrungen von AutoSol, ERK etc. zeigen doch daß
sowas hierzulande auch geht.


Hmm... widersprichst du dir hier gerade selbst ein bisschen?
Im 1. Beitrag schreibst du noch, dass das bei uns wohl nicht
geht...
[...]


:confused: :confused: :confused:
In meinem 2. Beitrag schrieb ich mal:
Soweit ich weiß (ohne Gewähr!) dürfen nur das eingetragene zulässige Gesamtgewicht und die eingetragene Motorleistung nicht überschritten werden, und es dürfen keine sicherheitsrelevanten Teile (s.o.) verändert werden, dann hat sogar der deutsche TÜV keine Einwände.

Soviel weiß ich von den Benzinkistenschraubern, die bauen z.B. Passat-Motoren in Golfs ein u.ä. (wers braucht...).
Über die Zusatzanforderungen für Elektrofahrzeuge kennst du dich besser aus.
Immerhin hat sogar der Saxi, den ich als erstes hatte (und mit dem jetzt Karl halb Bayern unsicher macht :D ), eine Zulassung erhalten, und der ist schon eine ziemlich prototypmäßige Konstruktion.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 10.02.2005 22:01
Sorry, ich hab falsch zitiert...
Ich meinten den Satz, dass es doch auch in Deutschland Leute bzw. Firmen gibt, die Autos ordentlich elektrifizieren.

Viele Grüße

Gunther

von Gunther Kufner - am 11.02.2005 17:54

Made in USA

Hallo Leute,

mal wieder Zeit, auch meinen Senf dazu zu tun:

Zitat

Was für ein Krampf. Wieder so ein verkappter USA "Kenner".
Euch passt es doch bloss nicht, dass ein 17 jähriger Amerikaner mehr drauf hat als ihr alle zusammen.


Ups! Fühlt sich da jemand in seinem Nationalstolz verletzt? Falls ja: Sorry, war sicher nicht Sinn der Sache!
Aber was genau hat denn dieser 17jährige getan, was vor ihm noch niemand anderes getan hat? Ein Serienfahrzeug auf Elektrobetrieb umrüsten? Hatten wir schon ein paarmal, vom Trabbi bis zum Omnibus. Ein geländegängiges Fahrzeug mit E-Antrieb? Davon stehen seit den frühen 70ern fünf Stück auf dem Mond rum, allerdings drei davon auch Made in USA. Das Ganze ist nur ein weiterer Schritt auf einem noch langen Weg zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen...

Zitat

Wenn ich mir da solche Klapperkisten wie einen City EL und Co. anschaue, reine Spielzeugautos und de facto zu nichts zu gebrauchen.


Welches Verkehrsmittel wohl der Autor dieser Zeile nutzt? Wenn er mit dem umgerüsteten Jeep 1400km in sechs Tagen fährt ziehe ich gerne meinen Hut sowohl vor ihm als auch vorm Konstrukteur des Fahrzeuges. Andernfalls bleibe ich lieber beim Twike wenn ich mal wieder von Düsseldorf bis kurz vor Finsterwalde und zurück muss...

Zitat

Der Junge zeigt dass es mit einfachsten Mitteln möglich ist. So einfach ist das.


Das WAS mit einfachsten Mitteln möglich ist? Geländegängigkeit? Dafür hab' ich zwei noch einfachere Mittel, man nennt sie 'Beine'. Elektroantrieb für ein schweres Fahrzeug? Damit fahren sogar Flugzeugträger. Welches Problem, das man mit keinem anderen Mittel ökologischer, ökonomischer oder effektiver angehen kann, soll denn dieser Elektro-Jeep eigentlich lösen?

Zitat

Man sollte sich lieber darüber freuen, dass weltweit gerade junge Leute Bestrebungen unternehmen, um sich aus dieser Ölabhängigkeit endlich zu berfreien. Denn von unseren Profis, der dt. Industrie kommt ja leider g a r nichts in sachen e-mobility.


Natürlich sind es gerade die jungen Leute, denn die müssen auch noch etwas länger in den Ruinen des irdischen Ökosystems (über)leben, die ihnen ihre Väter hinterlassen werden. Und in der (weltweiten) Automobilindustrie gibt es zwar Profis für Profit, aber leider keine für Ökologie :-(

Zitat

Natürlich hemmt in D. der Überregulierungswahn und Interessenkonflikt der Polit- u. Automobilmafia.


Hätte ich nicht präziser formulieren können. Dem stimme ich voll und ganz zu!

Zitat

Für den Staat wäre ein brauchbares Elektrofahrzeug der Steuer-Supergau. Sobald die Maut für PKWs steht, werden urplötzlich auch E-Fahrzeuge realisierbar sein.


Das ist glaube ich realistisch betrachtet etwas komplizierter. Auch für Elektrofahrzeuge, Strom und Batterien zahlt man schließlich Steuern und die könnten einfach angeglichen werden. Die einzigen, die an einer PKW-Maut überigends wirklich verdienen würden, wären die 'Profis' von Fa. Toll Collect. Volkswirtschaftlich wäre eine Verteilung der Kosten über KFZ- oder Energiesteuern effektiver und auch einfacher...

...hoffentlich nicht zu weit vom Thema abgekommen...

Gruß
SternFuchs

P.S.: Noch jemand Interesse an der Entwicklung eines geländegängigen Hybrid-Amphibien-Wohnmobils?

von Natascha Schlüter - am 13.02.2005 01:52

Oscar und Loremo

Hallo nochmal,

also, auf [www.theoscarproject.org] ist wohl schon länger nichts mehr los und bei [www.loremo.com] ist von einem Start der Serienfertigung 2007 die Rede...

Ich hoffe, da wird mehr draus als aus dem CarBike (letztes Update 2002)

Gruß
SternFuchs

von Natascha Schlüter - am 13.02.2005 01:59

Re: Oscar und Loremo

Hallo Sternfuchs,

Oscar findest Du besser unter www.akasol.de oder unter www.onelitercar.de

Loremo lebt auf Sparflamme, aber es ist gerade ein Loremo Forum eingerichtet worden. Ich habe es mal in unsere Forenliste gestellt, siehe www.solarmobil.net und dann "Forenliste".

Schade, dass Carbike ein Wunschprojekt geblieben ist. Werde Edgar demnächst mal anrufen und fragen, ob es noch irgendwie weitergeht. Bei meinem letzten Besuch hat er von rund 30 Millionen gesprochen, die für eine Serienfertigung nötig wären, und die wollte halt niemand investieren.

Gruss, Roland, bsm

von roland-bsm - am 13.02.2005 09:03
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