Emissionen durch Elektrofahrzeuge

Startbeitrag von Jens Schacherl am 06.01.2006 16:01

Hallo,

die Behauptung, Elektroautos würden "die Emissionen nur ins Kraftwerk verlagern", hört man ja immer wieder gerne :rolleyes:.

Die kanadische Studie Full Fuel Cycle Emissions Reductions through the replacement of ICEVs with BEVs kommt u.a. zu diesem Ergebnis:
Zitat

Battery electric vehicles operating in provinces which rely primarily on electricity generated from
coal burning generation systems, will produce 55% to 59% less Greenhouse gas emissions as
compared to a gasoline ICEV and will produce between 80% and 92% less total other (non-CO2)
emissions depending on the specific type of coal used.
Elektroautos in Gebieten, in denen der Strom hauptsächlich durch Kohlekraftwerke erzeugt wird, erzeugen 55% bis 59% weniger Treibhausgase als ein Fahrzeug mit Benzinmotor und insgesamt 80% bis 92% weniger andere (nicht-CO2) Emissionen, abhängig von der Art der eingesetzten Kohle.

Weitere Studien/Berechnungen zu diesem Thema (alles Englisch):
[www.epri.com]
[www.ilea.org] (BatterienGeldverBrennstoffzellen)
[autos.groups.yahoo.com]
[www.evadc.org] (der "Klassiker")

Gruß Jens

Antworten:

Emissionen durch Elektrofahrzeuge

Hallo Jens

Wie soll man das Verstehen?
"abhängig von der Art der eingesetzten Kohle"

In denn Kraftweken oder in denn Rechnungen für
die Gutachten?

Aber ich denke das ist Offtopic ;-)

Ausserdem haben die Kanadier gar keine effizenten Dieselmotore.

Gruß Manfred

von Manfred - am 06.01.2006 16:09
Auf Seite 3 des letzten links (9 Seiten gesamt) steht es in Tabelle 1:
Unsere Elektroautos erzeugen in Deutschland doppelt so viel Ruß und doppelt so viel Schwefelsäure, wie ein Verbrenner.
Nur in Kanada, Norwegen und in Frankreich ist es anders: nur da bringt Elektroantrieb Vorteile.
Ein Glück für die, die mit sauberem frnazösisch sprechenden Atomstrom fahren, da fehlen solcherart Belastungen vollständig.

Allerdings, die vergleichen ausgewachsene Verbrenner mit ebensolchen Elektroautos, nicht, wie wir, ein Cityel mit einem Manta.

von Bernd Schlüter - am 06.01.2006 18:50
Bernd Schlüter schrieb:

Zitat

Auf Seite 3 des letzten links (9 Seiten gesamt) steht es in
Tabelle 1:
Unsere Elektroautos erzeugen in Deutschland doppelt so viel
Ruß
Ich lese unter "Particulates" - (minus) 96%.
Zitat

und doppelt so viel Schwefelsäure, wie ein Verbrenner.
Richtig, allerdings lassen sich die Emissionen an ein paar Kraftwerksschornsteinen wesentlich leichter filtern als an ein paar Millionen Auspuffrohren.
Ausserdem sind die Zahlen schon 10 Jahre alt, seitdem hat sich einiges geändert, u.a. die Möglichkeit seinen Strom z.B. bei Greenpeace energy zu kaufen.

@Manfred: Bei uns wird sogar der Torfmull, wegen dem sie in Brandenburg die Dörfer wegbaggern, "Kohle" genannt :mad:.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 06.01.2006 19:14

Emissionsvergleiche ohne Vergleichsmöglichkeit?

Hallo Jens

Weil sticheln allein nicht weiterhilft, hab ich mir das Werk etwas angesehen
(die letzten drei Seiten gingen am schnellsten
Full Fuel Cycle Emissions Reductions through the replacement of ICEVs with BEVs )
und um zu sagen wie die auf die Zahlen kommen suchte ich nach den Angesetzten Wirkungsgraden
nur zu den Kohlekraftwerken nichts gefunden, auch transmissionsverluste im Fernleitungsnetz nichts.

Oder ist das wie bei Greenpace Smile bei Benzin und Diesel geschickt die Fakten vertauschen
dann past scho.
"Außerdem entlarvt Greenpeace die Behauptung der Industrie, Sparmotoren müssten zwangsläufig Dieselmotoren sein, als glatte Lüge. Zwar verbrauchen Dieselfahrzeuge in Litern gemessen bei der Verbrennung weniger Kraftstoff, doch ein Liter Diesel produziert im Vergleich zu Benzin über 13 Prozent mehr Kohlendioxid," [www.greenpeace.de]
( gut ist von 1998 aber Dein Bericht ist auch nicht viel neuer)

So und nun weil das auf Deutsch ist die Greenpace Smile Tricks oder Rechenfehler
der dann gern weiterverwendet wird [www.geocities.com]
"Diesel gilt als sparsam, weil bedingt durch sein höheres spezifisches Gewicht mehr Energie pro Liter drinsteckt - aber eben auch mehr Kohlenstoff und damit CO2.
Würde man den Verbrauch in kg statt Liter angeben, wäre es mit dem Minderverbrauch des Diesels nicht nicht mehr ganz so weit her."


Als Rechenbeispiel Prius Verbrauch je kWh 225 gr Benzin
225 gr Benzin ( 12,7 kWh/kg ) ist ein Wirkungsgrad von 34.9%
währe das ein Diesel
225 gr Diesel ( 11,6 kWh/kg ) währen 38,3% ( [www.hyweb.de] )

Wenn man also 1 kg Benzin verbrennt entstehen 3,175 kg CO²
das selbe mit 1 kg Diesel 3,132 kg CO²
( [www.volker-quaschning.de] )

ist also das was Greenpace schreibt eine Lüge oder wie rechne ich mich froh und Schön?

Ich fürchte letzteres und so sind Internetseiten die mir nicht die möglichkeit lassen
nachzuvollziehen wie sie darauf kommen nur Kannonfutter für Seiten wie Solarkritik
[forum.myphorum.de]

Also Jens wieviel % Wirkungsgrad haben jetzt die Kohlekraftwerke in Kanada?

von Manfred - am 06.01.2006 19:44

Re: Emissionsvergleiche ohne Vergleichsmöglichkeit?

Manfred schrieb:

Zitat

[...]
"Außerdem entlarvt Greenpeace die Behauptung der Industrie,
Sparmotoren müssten zwangsläufig Dieselmotoren sein, als
glatte Lüge. Zwar verbrauchen Dieselfahrzeuge in Litern
gemessen bei der Verbrennung weniger Kraftstoff, doch ein
Liter Diesel produziert im Vergleich zu Benzin über 13
Prozent mehr Kohlendioxid,"
[www.greenpeace.de]
( gut ist von 1998 aber Dein Bericht ist auch nicht viel neuer)

[...]

Wenn man also 1 kg Benzin verbrennt entstehen 3,175 kg CO²
das selbe mit 1 kg
Diesel 3,132 kg CO²
( [www.volker-quaschning.de] )

ist also das was Greenpace schreibt eine Lüge oder wie rechne
ich mich froh und Schön?
Hallo Manfred,

die Greenpeace-Rechnung basiert auf Volumen, nicht auf Masse!
Wieso du noch den Prius ins Spiel bringst, verstehe ich nicht (ist schon nach Mitternacht :D ) und habe ihn deswegen mal weggelassen.
Nach den Daten auf den von dir geposteten Links entsteht bei Verbrennung von
1l Benzin 8.76 kWh/l * 0.25 kg/kWh = 2.19 kg CO2, von
1l Diesel 9.7 kWh/l * 0.27 kg/kWh = 2.619 kg CO2.
Macht satte 19.6% mehr, insofern ist die Aussage "über 13%" zwar etwas daneben aber nicht falsch.
Vermutlich hatten sie andere Zahlen, ich z.B. habe für mich bisher immer mit 10 kWh/l bei Benzin und 11 kWh/l bei Diesel gerechnet.
Zitat

Also Jens wieviel % Wirkungsgrad haben jetzt die
Kohlekraftwerke in Kanada?
Der letzte Link (pwrplnt.pdf, Table 4) gibt für Kohlekraftwerke 39% Effizienz an, für Hochspannungsleitungen 95%.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 06.01.2006 23:17

CO² Emissionsvergleiche aus dem Englischen oder nach Adam Riese

Hallo Jens

Das erklärt natürlich Deine negative Haltung gegen Kolbenmotore
wen Du Benzin und Diesel zu hoch ansetzt. Weil in [forum.myphorum.de]
schreibt ein Jens Schacherl 1l Benzin etwa 9 kWh.

Der Prius der nach Mitternacht über den Weg kam, bezieht sich auf Deinen
Link [www.epri.com]
Seite 4 Steckdosenhybrid.
Jens wie kann man so ein negativ Beispiel eines Hybriden einstellen?
Diese Konstruktion kann zwar aus der Steckdose fahren aber ist nicht in der Lage
den Kolbenmotor im optimalen Drehzahlbereich zu betreiben. Der Prius mit all
seinen Nachteilen schon, sogar der Lexsushybrid die Hybris
[www.elektroauto-tipp.de]
"Er tourt hoch und bleibt trotz steigender Geschwindigkeit bei konstanter Drehzahl,
ein ungeliebter Charakterzug der stufenlosen Automatik"
( [www.elektroauto-tipp.de] )
das zeigt viel wird noch nicht verstanden und das nicht nur nach Mitternacht.

Der Volumen Kg Trick verwirrt nicht nur bei Benzin und Diesel sondern ist bei
Hart und Weichholz gut zum anregen oder abschalten der Gehirnzellen je nach
Temperament.

Natürlich kann man den Trick erweitern mit Kohlesorten und CO² Emissionen
(siehe Link [www.volker-quaschning.de] )
und da wird Jens zu Trickser "allerdings lassen sich die Emissionen an ein paar
Kraftwerksschornsteinen wesentlich leichter filtern als an ein paar Millionen Auspuffrohren."
Jens welches Verfahren ist in der Kraftwerkstechnik Stand der Technik SCR und wo
wird das Stand der Technik? Genau in der Dieseltechnik mit sehr guten werten und
Synergieeffekten ( [forum.myphorum.de] )

Also zurück zum erst Beitrag mit 10 Jahren alten Zahlen "55% bis 59% weniger Treibhausgase"
und das mit Wirkungsgrad annahmen aus einen anderen Link ca. 37% an der Steckdose
Steinkohle 918 gr/CO² Braunkohle 972 gr/CO² mal der Verluste E-Auto
(0,85+0,9+0,9 einverstanden?) 0,6885 = Steinkohle 1333,33 CO² je kWh am Rad oder
bei Braunkohle 1411 gr/CO²
Rechne ich jetzt den Prius dagegen 225gr Benzin je kWh (Achtung noch zu klären ob wirklich
schon am Rad?) 714 gr/CO² also würde ein Benziner 50.6% eines Elektroautos emittieren?

Oder hab ich jetzt nach Mittag die Zahlen verwechselt? Manfred

von Manfred - am 07.01.2006 13:54

Re: CO² Emissionsvergleiche aus dem Englischen oder nach Adam Riese

Manfred schrieb:

Zitat

Hallo Jens

Das erklärt natürlich Deine negative Haltung gegen Kolbenmotore wenn Du Benzin und Diesel zu hoch ansetzt. Weil in [forum.myphorum.de] schreibt ein Jens Schacherl 1l Benzin etwa 9 kWh.
Wie schon gesagt es gibt verschiedene angaben, die 9kWh/l scheinen aber ein guter Durchschnittswert zu sein.
Leider ist auch immer nur von "Benzin" die Rede, ich glaube nicht dass Normalbenzin und Shells V100-Brühe energetisch genau gleich sind :confused: .
Selbst wenn Benzin nun 12 kWh/l hätte, wäre meine Begeisterung für Explosionsmotoren nicht wesentlich größer.
Zitat

Der Prius der nach Mitternacht über den Weg kam, bezieht sich
auf Deinen Link
[www.epri.com]
Seite 4 Steckdosenhybrid.
Jens wie kann man so ein negativ Beispiel eines Hybriden
einstellen?
Diese Konstruktion kann zwar aus der Steckdose fahren aber
ist nicht in der Lage den Kolbenmotor im optimalen Drehzahlbereich zu betreiben.
Bei der Zeichnung ist kein konkretes Modell angegeben, also vermute ich es geht nur um eine grundsätzliche Verdeutlichung des Hybrid-Prinzips. Nachdem funktionieren aber soweit ich weiß die Hybride von Honda und Suzuki (Twin). Natürlich nicht so effizient aber auch einfacher im Aufbau als der Prius.
Zitat

und da wird Jens zu Trickser "allerdings lassen sich die
Emissionen an ein paar
Kraftwerksschornsteinen wesentlich leichter filtern als an
ein paar Millionen Auspuffrohren."
Jens welches Verfahren ist in der Kraftwerkstechnik Stand der
Technik SCR und wo
wird das Stand der Technik? Genau in der Dieseltechnik [...]
Wo soll ich hier angeblich tricksen? Gerade in der Dieseltechnik sieht man, wie schwierig die Nachrüstung mit Partikelfiltern bei Millionen von Altfahrzeugen ist. Müßte man stattdessen nur ein paar Kraftwerke mit einer neuen Technologie nachrüsten, wäre es wesentlich einfacher.
In Kohlekraftwerken verwendet man soweit ich weiß elektrostatische Rußfilter, und zwar schon ziemlich lange.
Falls übrigens jemand noch eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Methode zur CO2-Sequestration findet, wie würdest du die beim Auto implementieren, jeder PKW kriegt einen Anhänger mit CO2-Tank??? Beim Kraftwerk ist alles einfacher, es fährt nicht herum, Gewicht spielt keine Rolle und mehr Platz hat man sowieso.
Zitat

Also zurück zum erst Beitrag mit 10 Jahren alten Zahlen "55%
bis 59% weniger Treibhausgase"
und das mit Wirkungsgrad annahmen aus einen anderen Link ca. 37% an der Steckdose
Steinkohle 918 gr/CO² Braunkohle 972 gr/CO² mal der Verluste
E-Auto
(0,85+0,9+0,9 einverstanden?) 0,6885 = Steinkohle 1333,33 CO²
je kWh am Rad oder
bei Braunkohle 1411 gr/CO²
Rechne ich jetzt den Prius dagegen 225gr Benzin je kWh
(Achtung noch zu klären ob wirklich
schon am Rad?) 714 gr/CO² also würde ein Benziner 50.6% eines Elektroautos emittieren?
Es ist schonmal falsch, dass du erst mit dem Prius rechnest und der dann plötzlich zu "einem Benziner" mutiert, so als wären alle Benziner so sparsam wie der Prius.

Lt. Toyota - Homepage emittiert der Prius 10.4 kg CO2/100km,
der RAV4 aber 20.7 kg CO2/100km (2.0 4x4).
Dieser Wert gilt bei einem Durchschnittsverbrauch von 8.7l/100km, die Kanadier berücksichtigen zusätzlich Kaltstarts und Außentemperatur und kommen auf 11.4l/100km, das wären dann per Dreisatzrechnung 27.1 kg CO2/100km.

Der RAV4 EV verbraucht lt. der kanadischen Studie 13.8 kWh/100km (Winter).
Das erscheint mir etwas niedrig, nach EPA (US-Umweltbehörde) sind es mindestens 17.7 kWh/100km (Stadtverkehr).
Hier riechts tatsächlich ein bißchen nach Trickserei, leider habe ich aber bis jetzt keine "realen" Werte zum Verbrauch des RAV4 EV gefunden.

Bei Abbau, Tranport und Verbrennung von "canadian bituminous" entstehen 0.979 kg CO2/kWh.

Für das Ladegerät wird ein Wirkungsgrad von 92% und für den Stromtransport von 93% angegeben, daraus ergibt sich für den RAV4 EV ein CO2-Ausstoß von 15.8 kg/100km bei 13.8 kWh/100km und 20.25 kg/100km bei 17.7 kWh/100km.

Die Zusammenfassung, die ich meinem ersten Beitrag zitiert habe, geht aber nicht von 100% Kohle aus, sondern es heißt "which rely primarily on electricity generated from coal".
Welche anderen Energiequellen mit welchen Anteilen hier mit reingerechnet wurden, habe ich in der Zusammenfassung der Studie leider nicht gefunden, vermutlich steht das in der Komplettversion.
Und die Moral von der Geschicht: gib die Kohle lieber aus, verbrenn sie nicht! :hot:

Grüße aus Kalau :rp:,
Jens

von Jens Schacherl - am 07.01.2006 22:43
Endlich weiß ich, warum "Brandenburg" so heißt. schmurgel, schmurgel, war kaum zu fassen, wie in DDR-Zeiten die Gußeinheitskessel vollgepackt wurden, um erst mal den Gestank und das Wasser aus den Torfbriketts zu treiben.
Seit man die Abgase durch Kalkbrühe bläst, sind die Emissionen an Schwefel und Ruß tatsächlich auf praktisch Null zurückgegangen.
Zusätzlich könnte man die Torfkohle noch solar vortrockenen, was Wirkungsgrad und Emissionen noch einmal sehr deutlich verbessern würde. Leider hat aber die Planwirtschaft der EVUs die der DDR abgelöst.

von Bernd Schlüter - am 08.01.2006 09:38

Englische Luftunterstützung über den Stammtischen

Hallo Jens

Bist Du zur Zeit als Nachtjäger unterwegs?
Oder findest Du in den Raunächten keinen Schlaf weil Wotans
wilde Jagd unterwegs ist, nach Germanischen Sagen?

so und nun zu denn Grüßen aus Kalau, wann waren die am Anfang?
"Elektroautos in Gebieten, in denen der Strom hauptsächlich durch Kohlekraftwerke
erzeugt wird, erzeugen 55% bis 59% weniger Treibhausgase als ein Fahrzeug mit Benzinmotor"

oder in Deinen Mitternachtsbeitrag? "20.25 kg/100km bei 17.7 kWh/100km" bei einen RAV4 EV
aus Bituminösr Masse aus Kanada was aber nach meinen Verständnis keine Kohle ist und
RAV4 aber 20.7 kg CO2/100km (2.0 4x4) als Benziner? 20,7 = 100% also sind 20,25 97,8 %
bei Bituminöserverstromung und nicht 55%. Soweit zu Kalauer aus dem Englischen.
Jens richtig witzig finde ich das nicht, aber das ist nur meine Meinung.

Insgesamt macht mir aber Deine Erwiderung Freude kann man doch herzhaft Kalauern.
"dass du erst mit dem Prius rechnest und der dann plötzlich zu "einem Benziner" mutiert"
Jens falls Du je einen Prius fährst!! Es Ist ein Benziner ehrlich, bitte keinen Diesel tanken!!

"die Kanadier berücksichtigen zusätzlich Kaltstarts und Außentemperatur und kommen auf 11.4l/100km"
was hat die Außentemperatur (wenn sie kälter ist) mit Mehrverbrauch zu tun?
Kalte Luft mehr Sauerstoff bessere Leistung oder hätte die Übersetzung lauten sollen mehr
Rollwiderstand durch Schnee? Oder ein Übersetzungs- Kalauer?

Kein Kalauer sonder richtig, ist dieser Satz von Dir
"In Kohlekraftwerken verwendet man soweit ich weiß elektrostatische Rußfilter, und zwar schon ziemlich lange."
Nur Jens richtig heißt noch nicht vollständig, um die effizenz in Kraftwerken zu steigern muß die Temperatur
in die Höhe = mehr Stickoxyde und die kriegst du mit Elektrofilter nicht raus, sondern nur die Staubpartikel
der Feststoffeuerung ( [www.steag.de] Seite 23 ) oder
ausführlicher
[www.sick-maihak.de] hier werden die 3 Hauptreinigungsverfahren genannt.

Hier Jens bist Du mir aber auf die Schliche gekommen
"jeder PKW kriegt einen Anhänger mit CO2-Tank???" ja was meinst Du warum ich immer vom
Anhängerbetrieb schreib :D
Alternativ kannst Du öfters von mir lesen, Rapsöl in den Diesel das wäre CO² neutral.

Schell V 100-Brühe hatt eigentlich den selben Energieinhalt, nur 100 Oktan um bessere Leistungen in
geeigneten Motoren zu erbringen, also Schumi oder Kolbentriebwerksjäger des Zweiten Weltkriegs
zur Erringung der Lufthochheit, allerdings nicht über den Stammtischen, den Behauptungen brauchen
keinen Sprit (obwohl Allohol auch Sprit ist).

Jetzt verwechsle aber nicht in der Nachtjagt, die wilde Jagd, mit der Wilden Sau,
sonst wird die Musik schräg.

Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred - am 08.01.2006 12:00

Re: Englische Luftunterstützung über den Stammtischen

Manfred schrieb:

Zitat

[...]
oder in Deinen Mitternachtsbeitrag? "20.25 kg/100km bei 17.7
kWh/100km" bei einen RAV4 EV
aus Bituminösr Masse aus Kanada was aber nach meinen
Verständnis keine Kohle ist und
RAV4 aber 20.7 kg CO2/100km (2.0 4x4) als Benziner? 20,7 =
100% also sind 20,25 97,8 %
bei Bituminöserverstromung und nicht 55%. Soweit zu Kalauer
aus dem Englischen.[...]
Wie schon geschrieben, die Kanadier rechnen NICHT mit 100% Kohleanteil. Die genaue Rechnung läßt sich anhand der Zusammenfassung NICHT nachvollziehen.
"canadian bituminous" ist vermutlich ein Fachbegriff für eine bestimmte Kohleart, ich habe mir jetzt nicht Mühe gemacht das ergooglen.
Ich wollte nur nicht die Kohle mit dem geringsten CO2-Anteil nehmen, damit du mir nicht wieder Trickserei vorwirfst ;-).
Zitat

Insgesamt macht mir aber Deine Erwiderung Freude kann man
doch herzhaft Kalauern.
"dass du erst mit dem Prius rechnest und der dann plötzlich
zu "einem Benziner" mutiert"
Jens falls Du je einen Prius fährst!! Es Ist ein Benziner
ehrlich, bitte keinen Diesel tanken!!
Der Prius ist zwar ein Benziner, aber umgekehrt sind nicht alle Benziner Prii (Priusse?). Genauer gesagt, sogar die allerwenigsten!
Zitat

"die Kanadier berücksichtigen zusätzlich Kaltstarts und
Außentemperatur und kommen auf 11.4l/100km"
was hat die Außentemperatur (wenn sie kälter ist) mit
Mehrverbrauch zu tun?
Kalte Luft ist dichter und hat deshalb einen höheren Widerstand, außerdem ist das Motor-/Getriebeöl beim Verbrenner zäher.
Schnee und sogar Regen erhöhen natürlich ebenfalls den Verbrauch.
Zitat

Kein Kalauer sonder richtig, ist dieser Satz von Dir
"In Kohlekraftwerken verwendet man soweit ich weiß
elektrostatische Rußfilter, und zwar schon ziemlich lange."
Nur Jens richtig heißt noch nicht vollständig, um die
effizenz in Kraftwerken zu steigern muß die Temperatur
in die Höhe = mehr Stickoxyde und die kriegst du mit
Elektrofilter nicht raus, sondern nur die Staubpartikel
der Feststoffeuerung (
[www.steag.de]
Seite 23 ) oder
ausführlicher
[www.sick-maihak.de] hier werden die 3 Hauptreinigungsverfahren genannt.
Ebendort werden auch die Verfahren zur Rauchgas-Entschwefelung und Entstickung beschrieben.
Kein Problem an Kraftwerken, aber wegen Platz+Gewicht fast unmöglich an PKW-Auspuffrohre ranzubasteln...
Zitat

Hier Jens bist Du mir aber auf die Schliche gekommen
"jeder PKW kriegt einen Anhänger mit CO2-Tank???" ja was
meinst Du warum ich immer vom
Anhängerbetrieb schreib :D
Alternativ kannst Du öfters von mir lesen, Rapsöl in den
Diesel das wäre CO² neutral.
... oder pur ins BHKW, das gibt Strom fürs Auto+Wärme fürs Haus.


Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 10.01.2006 13:10

Innerborische Annäherungen der langsameren Art

Hallo Jens


Da Deine Erstübersetzung aus dem Englischen von Dir nicht mehr diskriert wird,
ist die also eine Übersetzungsente, leider als Entenbraten nicht zu verwenden.

Ehha, bei Kälte ist die Luft dichter, ja da schau her und auf wieviel Stellen Hinter Komma soll
das Auswirkungen Haben? an der 3 oder 5ten? Des min Schnee hab i eh scho gschrim ghabt.
Des min Renga? Wens Auto recht dreckig war nacha is nochan Renga der CWwert wieder besse ;-)


Rauchgasentschwefelung im Auto? Rapsöl sollte inzwischen einer Dinnorm unterliegen und wie
Biodiesel keinen Schwefel enthalten

"Da Rapsöl keinen Schwefel enthält, werden keine Schwefeloxide ( SOx ) emittiert, die für den sauren Regen verantwortlich sind und damit zum Waldsterben beitragen."
( aus [rapsoel.onlinehome.de] )

Deshalb währen an Autoauspuffen die mit Kraftstoffen aus regenerativen Naturöl fahren keine Entschwefelung
notwendig ( Natürlich gehören da BTLs nicht dazu, zwar kein Schwefel aber dafür des Teufels :mad: )

Aber da hier von Eautos geschrieben werden soll, wäre es also hier nur soweit von Interesse ob die dazugehörige Reluktanzmaschine wirklich um 5 -8% weniger Elektrische Energie braucht auf das Gesamtelektrosystem gesehen, als die Drehstromtechnik. Da ja die Mehrenergie aus dem SCRkatalysator
in der Dampfrekuperation nicht in Umwandlungsverlusten verbraten werden soll.

Thema RapsölBHKW gilt eigentlich Radio Eriwan "Im Prinzip ja" im Detail Offtopic
[forum.myphorum.de]

*Ökologische Primärenergie vom Acker kontra falscher AKWwertung*

Eine Bayrische Betrachtung über Ackerbau und Holzhaken im Holzhackerstill

von Manfred - am 10.01.2006 14:07
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