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elweb Technik
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rainer Partikel, bastelwastel24, Rainer partikel, Bernd Schlüter, Andreas F., reinhold, Manfred

Zweiganggetriebe

Startbeitrag von Rainer partikel am 09.02.2006 11:50

Moin zusammen,
möchte gerne eine neue Diskussion beginnen. Hier ein Link der alle diejenigen interessieren könnte die in den Bergen fahren.

[www.bahnsporttechnik.de]
Denkbar währe die Verbannung einer Batterie zwischen Lenkdom und Fahrersitz um Platz für ein solches Getreieb im Motorraum zu schaffen.Genial ist , das An und Abtrieb auf der selben Achse stattfinden.
ZINNEKE

Antworten:

Ob da nicht ein drehmomentschwacher Permmotor mit doppelt so starker Übersetzung eine gleichteure Lösung wäre, sofern man dessen Leistungsvermögen zum Beispiel durch Verdoppelung der Batteriespannung besser ausnützen würde? Die Vorteile wären gewaltig.
Da die Strombelastung durch die höhere Übersetzung halbiert wird, wäre es auch denkbar, die Wicklung bzw. den Kommutator auch an eine niedrigere Spannung anzupassen. Ich hielte es für gar nicht so dumm, bei Perm oder Lynch einmal anzufragen. Eine andere Lösung wäre, mit 36 Volt und dem serienmäßigen Curtis anzufahren und darüber hinaus die zusätzlichen 36 Volt Fahrspannung über einen Wandler direkt am Motor, also unter Umgehung des Curtis, einzuspeisen. Das ist besonders einfach, weil bei der höheren Geschwindigkeit die Strombelastung für den Wandler geringer ist und die Hälfte der Energie direkt der Batterie entnommen wird. Die Curtissteuerung bleibt dabei völlig unverändert und regelt in allen Bereichen das Drehmoment in gleicher Weise. Leider kenne ich keinen fertigen Wandler für 36 Volt Eingangsspannung, nur für 24 oder 48 Volt. Das passt vorne und hinten nicht.
Eine Kette mit doppeltem Übersetzungsverhältnis ist ja wohl auch nicht das Gelbe vom Ei?
Dann vielleicht doch solch ein Stirnradgetriebe? bernd

von Bernd Schlüter - am 09.02.2006 14:17
Moin Bernd,
mir ging es eigentlich nur um das Überwinden starker Steigungen an denen auch der Scheibenläufer an seine Grenzen kommt. Im Normalgang gibt es eine diekte Kraftübertragung und nur im Berggang wird ein Vorgelege dazwischengeschaltet. Der Motor würde zwar etwas schnelle drehen aber an der Achse hätten wir mehr Kraft.
ZINNEKE

von Rainer partikel - am 09.02.2006 14:40

Zweiganggetriebe hat Rainer geschrieben

Hallo Bernd Schlüter

Und ich hab noch geschrieben paß auf das Gerät auf,
sonst versteht Dich wieder keiner.

nach meiner Meinung würde Rainer so was ähnliches suchen (nur kleiner)



1 - Antriebswelle
2 - Abtriebswelle
3 - Achse zur Schaltmechanik
A - Anschlußflansch (Motor-Verbindung)
B - Getriebegehäuse
C - Schiebemuffe
D - Antriebssonnenrad
E - Abtriebssonnenrad
F - Planetenradpaar (3, 4 oder 6)
G - Lagergehäuse
H - Ölfang für Lagerschmierung
J - Endschalter
K - Entlüftungsstutzen
[www.graco.com.pl]

Im Flachland ohne Getriebe, also ohne Wirkungsgradverlust
( C Schiebemuffe dierekt mit 1 Antriebswelle gekoppelt unten in der Zeichnung )

Und wen es aus dem Tale nach oben geht
( C Schiebemuffe über das Planetenpaar F mit der Schiebemuffe verbunden
Untersetzt aber eben mit den Verlusten des Planetengetriebes)

Nur das von mir hier abgebildete Getriebe ist so ab 12 Kw und dürfte zu groß
sein, ich glaube Rainer würde es Helfen wenn wer sowas ähnliches eine
Hausnummer kleiner gesehen hät.

von Manfred - am 09.02.2006 18:44
Hallo Zinneke

Wenn jemand Interesse an so einem Getriebe hat,
könnte ich eins besorgen.
Hans Zierk in Lehrte ist einer der großen im Bahnsport.
Ist mein Ausbildungsbetrieb gewesen.

Normalerweise wird aber nur einmal hochgeschaltet durch
Federkraft. Runterschalten ist nicht. Zumindest im Bahnsport.
Müßte also modifiziert werden.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 09.02.2006 19:04
Moin,
na da tut sich ja was. Super das du dich eineklinkt hast. Im Moment ist es ja noch ein Brainstorming und am Ende sollte es dan schon richtig funzen.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 09.02.2006 20:00

Re: Zweiganggetriebe hat Rainer geschrieben

Moin Manfred,
danke für die Unterstützung.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 09.02.2006 20:02
Moin Peter,
na dann nutz mal diesen Link: [bahnsporttechnik].
de/Jawa-Getriebe/Jawa-Ge-Links/body_wieja-getriebe.html#Wieja-Getriebe

ME kann da rauf und runtergeschaltet werden. Und als Zwischengetriebe ideal geeignet. Manfreds Planetengetriebe ist natürlich moderner. Also helft mit sucht und überlegt nach der besten Lösung.
ZINEKE

von Rainer Partikel - am 09.02.2006 20:07
Hallo Rainer und alle anderen

Als Zwischengelege ginge so ein Getriebe schon.
Der Motorhalter müßte modifiziert werden.
Umbau auf Kürten-Ritzel beim Motor und Welle.
Das Getriebe kommt dann schräg oberhalb des Motors
zum Einsatz. Schaltung elektrisch mittels E-Motors,
Zahnrad und Schnecke (Selbstsperrend ! ).
Beim Scheibenläufer wird es wohl nicht gehen,
da die Kette zu dicht an der linken Wand läuft.
Mit dem "alten" Motor ginge es auf jeden Fall.
Die Motorraumabdeckung müßte dann eine "Mütze"
bekommen.

Die Elektroniker könnten sich schon mal am Kopf kratzen.
Auslösung vom Schaltvorgang in den 1. Gang nur unterhalb
einer Drehfrequenz von 2000 U/min. Schaltlagenbestimmung
über zwei Gabellichtschranken. Umpolung des Stellmotors 12V.
Ansteuerung der Schaltung mit einem Momentschalter 1-0-1.
Als Stellmotor käme ein Scheibenwischermotor in Frage.

Jetzt habt ihr erstmal genug zum grübeln.

Ich werde mir mal ein Getriebe ausleihen und bei
meinem "ResteEl" anhalten.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 10.02.2006 04:44
Hallo Rainer und alle anderen

So natürlich nur für das El.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 10.02.2006 04:46
Moin Peter,
warum sollte der Einbau im Scheibenläufer EL nicht möglich sein. Ich sehe da kein Problem. Die Anregung mit dem Stellmotor finde ich genial. Also wer traut sich. Ach hätt ich doch auch noch ein EL hi hi hi
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 08:06
Moin Peter,
ich nehme dich beim Wort. Versuche bitte ein Getriebe zu besorgen. Du weist nun worauf es ankommt. Der Normalgang soll direkt arbeiten damit es keine Verluste gibt. Der zweite Gang sollte mindestens ein drittel weniger Umdrehung am Abtrieb bringen. Super währe es wenn durch austauschen der Zahnräder das Untersetzungsverhältniss geändert werden könnte. Für den Umbau habe ich einen kompetenten Schrauber. Für den Einbau habe ich auch schon ein Opfer....
Denk drann, wir sind eine arme Gemeinschaft und vielleicht hat der Spender ein groooooßes Herz.
Möge die Sonne mit uns sein
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 09:17
Moin Peter,
noch ein Vorteil eines Zwischengetriebe wäre im Stop and Go Verkehr zu stehen. Ständiges Anfahren und Bremsen sowie die Fahrt mit niedriger Geschwindigkeit würde die Battereien nicht so quälen. Ungeahnte Ergebnisse tuen sich auf.

Ich würde allerdings eine manuelle Schaltung vorziehen. Die ist einfacher und nicht so anfällig.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 09:41

Zweiganggetriebe

Hallo!
Also grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht.
Als Randparameter muss man erkennen ist nicht viel Bauraum vorhanden.
Nimmt man eine andere aufteilung des Batterieraums vor geht schon was.
Als nächstes muss man klar eine Lösung mit hohem Wirkungsgrad nehmen.
Am bessten natürlich mit 1:1 bei normalem Betrieb.
Als Lösungsansatz fällt mir da eine "Sachs" Hinterradnabe von einem Fahrrad ein.
Das kann zwar nur ~200W; ist aber nur als konstruktives Muster zu sehen.
Mit nur 1 Planetenpaar werden 3 Stufen; 1:1,2; 1:1; 1,2:1 bewerkstelligt.
Das Ding müsste man X 3 nachbauen; Der Aussenring ist das Problem.
Wir abeiten auf 10Kw niveau; da könnten z.b. Motoradteile von einer 125er
oder vom Roller-Tuningbereich eingesetzt werden.
Normale Ritzel gäbe es von "Mädler" aber die sind weich.
Ein anderer Lösungsansatz wäre (als Muster) ein Maschinengetriebe von einer 2 Gang Handbohrmaschine.( Schiebezahnrad auf Vielzahnwelle)
Die Bahnsport-Lösung hat eine entbehrliche Kupplung.
Jedenfalls ist es eine anspruchsvolle maschinenbautechnische Aufgabe.
Tschau
Reinhold

von reinhold - am 10.02.2006 09:52
Moin Reinold,
super das du bei dem Brainstorming teilnimmst. Am Ende wird es eine Lösung geben. Die Bahnsportgetriebe sind ME bis jezt die beste Möglichkeit. Einmal sind diese Getriebe erprobt und zum anderen können die Zahnräder getauscht werden . Die Kupplung wird nicht benötigt da nur im Stand der Gang gewählt wird.
Möge die Sonne mit uns sein
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 10:24
Moin Reinhld,
hier ein interessanter Link: [www.schlumpf.ch]
Das währe dann eine Lösung für das achsseitiege Nehmerkettenrad. Was hältst du von diesem Lösungsansatz?
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 11:06
Hallo Zinneke

Ich habe gleich ein Getriebe geholt.
Neu. Und nur geliehen.

Vom Ansatz nicht schlecht, steht aber sehr weit nach oben raus.
Das Achszahnrad müßte so weit wie möglich nach Links
geschoben werden. Die Schaltung über ein Stellglied ist auch möglich.
Die verwendeten Kettenräder haben eine zu grobe Teilung.
Da müßte eine Sonderanfertigung her.
Auf den Kupplungszapfen könnte auch ein Kettenrad montiert werden.
Mit ein paar kleinen Änderungen könnte der Einbau klappen.

Da das Getriebe neu ist, dreht es noch sehr schwer.
Die Übersetzung kann angepaßt werden.
2. Gang direkt, 1. Gang variabel.

Preis.

Na?
Schätzen!



9
0
0
.-
Euro

Ich höre mich nach einem Gebrauchten um.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 10.02.2006 12:56
Moin Peter,

ja das ist ein stolzer preis. Wenn dadurch aber das betterieleben verlängert wird......könnte es sich rechnen.
Möge die Sonne mit uns sein
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.02.2006 13:17

Zweiganggetriebe oder doch Perm?

Jetzt muss ich ja doch noch mal auf meine Drehzahllösung mit dem Perm kommen. Ich lese gerade, dass der Perm bei 36 Volt, also rund 50 km/h nur 1700 Touren dreht, der Thrige aber bereits 3750. Demnach müsste es möglich sein, dem Permmotor das gleiche Getriebe, wie dem Thrige zu verpassen, sodass die Bergsteigefähigekeit immens wäre.
Besonders interessant wäre, dass der Wirkungsgrad ansteigteine andere Frage wäre, wie die Kohlen bei der höheren Drehzahl abnutzen, bei allerdings viel geringerer Strombelastung.
Leider bleibt das Problem, dass es keinen unmittelbar passenden Spannungswandler gibt.
Also, doch besser das Zweiganggetriebe?

von Bernd Schlüter - am 10.02.2006 16:43
Hallo Zinneke

Ich hätte noch eine Idee!
Wenn die Achse gedreht eingebaut wird, also Ritzel rechts,
wäre im Motorträger ( Eigenbau) Platz für ein Getriebe.
3 : 1 Primärtrieb auf Getr.-Eingang.
Eingangswelle mit 3 Nuten.
( 1 X Ritzel links für Primärkette, 2 X Zahnrad)
Abgangswelle Vielzahn und eine Nut.
(Doppelzahnrad als Schiebestück, ein Ritzel)
1 : 1 und 1,5 : 1
Abtrieb Getriebe auf Achse 2,5 : 1 je nach gewünschter Geschwindigkeit
Kugellagerung, Ölschmierung.
Durch die Primärreduktion der Drehzahl ruhiger Lauf.
Das Ritzel auf der Achse wäre auch wesentlich kleiner.
Dies würde die untere Abdichtung des Motorraumes erleichtern.
Konstruktion aus 10 mm Blechen mit eingeschweißten Lageraufnahmen.
Dann würde auch die Motorraumabdeckung noch passen.

Das werde ich mit dem Dreher meines Vertrauens mal durchsprechen.

Gruß Peter J.

von bastelwastel24 - am 10.02.2006 21:48

Re: Zweiganggetriebe oder doch Perm?

Moin Bernd,
ich hatte ein EL mit dem Scheibenläufer. Sagenhafte Reichweite von 70 Kilometern mit 4 BleiFlies. Aber in die Berge durfte ich nicht. Da ist der Perm nicht auf Touren gekommen und der Steller wurde heis. Darum meine Idee mit dem Reduktionsgetriebe. Ich denke das die Bahnsport Getriebe die gute Lösung sind. ME ist der Platz auch beim Scheibenläufermotor für ein Zwischengetriebe vorhanden. Möglicherweise müßte der Batterieraumdeckel angehoben werden. Aber die Vorteile sprechen für sich: Bergfähig und gut für den Stop and Go Verkehr oder die Schleichfahrt im Berufsverkehr oder beruhigten Verkehrszone.
Und dann fällt mir noch auf, das mit diesem Reduktionsgetriebe eine bessere Rekuperation bei langen bergabfahrten möglich sein sollte.
Bitte lasst diese Diskussion nicht im Sande verlaufen. Ich bin davon überzeugt das es sich lohnt.
Möge die Sonne mit uns sein
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 11.02.2006 18:22
Ich denke, was ihr sucht, ist ein Overdrive, nur umgekehrt... Der wäre auch gleich elektronisch betatigbar.

Gruß
Andreas

von Andreas F. - am 12.02.2006 20:03
Moin Andreas,

ja ich denke aber nein es soll kein Overdrive sein. Das ist etwas zum ganz schnellen beshleunigen. Was ich für das EL gut finde ist ein ZWEIGANGGETRIEBE. Overdrive wird nur kurzzeitig eingeschaltet.
Die Zweiganggetriebe welche im Bahnsport verwendet werden sind optimal. HGrundsätzlich wird mit dem ersten Gang verlustfrei gefahren. Nur für chleich- bzw Bergfahrten legt man/frau dann den zweiten Gang ein.
Bitte nicht vom Thema abschweifen!!!!!!!
Möge die Sonne mit uns sein
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 13.02.2006 08:19
Moin,
habe inzwischen dazugelernt. Overdrive ist natürlich ein Spargang. habe ich wohl verwechselt. tschuldigung.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 13.02.2006 16:02
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