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elweb Technik
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Eurolore, Bernd Schlüter, Manfred, weiss, Karl, Peter Pott, Berlingo-98, Bernd M, wotan, MichaEL, Rainer Partikel

Vorstellung

Startbeitrag von Eurolore am 17.02.2006 16:15

Als Erdenker der Eurolore werde ich hier unter dem Pseudonym Eurolore schreiben. Mein richtiger Name ist Wolfgang Martin und ich gestalte derzeit auch die provisorische Homepage der Solarmobil-Rhein-Main e.V. mit eigenem Forum aber auch links zu diesem ElWeb-Forum.
mit freundlichem Gruß
Wolfgang Martin

Die 50 interessantesten Antworten:

Das habe ich gefunden bei: [www.erneuerbare-energien.de]

Energiegeschichte ist Technikgeschichte. Wir reden zwar vom Kohlezeitalter, vom Ölzeitalter und vom Solarzeitalter, aber diese historischen Perioden mit ihren tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen wären undenkbar ohne die dazu gehörenden Technologien. Ohne die Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt und die Entdeckung des Dynamos durch Werner von Siemens hätte es kein Kohlezeitalter gegeben. Ohne die Entwicklung des Ottomotors hätte es keinen Siegeszug des Mineralöls gegeben, das heute rd. 40 % des weltweiten Primärenergiebedarfs deckt. Und ohne die grundlegenden Entwicklungsarbeiten bei der Photovoltaik in den 50er Jahren gäbe es heute keine so großen Hoffnungen in ein künftiges Solarzeitalter.

Ohne die Entwicklung des Ottomotors hätte aber auch der Stirlingmotor in heutiger Zeit eine ganz andere Bedeutung erlangt.

Jetzt bin ich mal gespannt wie die Entwicklung der Eurolore sich auf Unsere Energie + Technikgeschichte auswirkt. Wenn jetzt ein Mann, vom Schlage Werner von Siemens da wäre, so glaube ich das die Eurolore binnen zwei Jahren kreuz und Quer durch sämtliche Entwicklungsländer in Afrika rollen würde.
[sahel.beep.de]

Solarmobile Grüße eure Eurolore.

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 18.02.2006 13:20
Hallo Wolfgang,

ich hab das mit Deiner "Eurolore" nicht wirklich verstanden, glaub ich. Aber das ist eine Europalette, der Du zwei Achsen und einen (elektrischen) Antrieb verpasst hast, oder? Und sie fährt auf Schienen? Im Individualbetrieb? Sie hat weder einen Sitz noch einen Wetterschutz? Für wen ist ein solches Fahrzeug denn gedacht? Von wo nach wo soll ich denn damit fahren? Wer baut denn die Schienen? Mit welchem Mobilitätskonzept würdest Du die Eurolore denn vergleichen? Welches Transportmittel hat denn in der Vergangenheit schon einmal reüssiert, für das zuerst ein neues Wegesystem gebaut werden musste, ausser der Eisenbahn, die keine Konkurenz hatte?
Wo finde ich denn Antworten auf die paar Fragen?

Grüße

Peter

von Peter Pott - am 20.02.2006 09:02
Hallo Peter,
Letzte Frage zuerst : Wo finde ich denn Antworten auf die paar Fragen?
Bis jetzt nur bei mir und auf meiner Webseite soweit ich weiss

Frage 1: Aber das ist eine Europalette, der Du zwei Achsen und einen (elektrischen) Antrieb verpasst hast, oder?

Die Rädertriebe oder auch Rollkufen sind nicht Quer angeordnet sondern längs


Frage 2: Und sie fährt auf Schienen? Ja aber auf Leichtbauschienen, durch die andere Rad-Schienen-Statik werden die Seitenkräfte in Kurfen, die bei Herkömmlichen Schienensystemen nur von einer Radseite auf die Schienen gebracht wird, durch den doppelten Spurkranz der Räder auf beide Schienen gebracht.

Frage 3: Im Individualbetrieb? Da die Euroloren so einfach nachzubauen sind, wären die kosten für ein Fahrzeug so günstig, das in Regionen wo eine an Eurolorenangepasste Infrastruktur wäre, (Schienen vorhanden wären) das jeder eine oder mehrere Euroloren zu Hause stehen haben könnte. wäre zum Beispiel bei Aussiedlerhöfen die in der nähe ichrer Äcker liegen machbar.

Frage 4: Sie hat weder einen Sitz noch einen Wetterschutz?
Das ist machbar, die mit Schloßschrauben (M 12) verstärkte Europalette läßt sich gut mut zusätzen ausrüsten

Frage 5: Für wen ist ein solches Fahrzeug denn gedacht?
Für Länder welche noch keine gute Infrastruktur haben, z.B. In Mali oder Niger, eigentlich Quer durch Afrika, aber es wäre auch möglich in Indutriegebieten oder Großen Fabriken ein energieeffiziente rollende Montage-Tische zu bauen, quasie eine billige Fertigungsstraße zu bauen. mehr findest Du auf der Webseite [www.eurolore.de]

Frage 6: Von wo nach wo soll ich denn damit fahren?
Das hängt davon ab wo die Schienen liegen [sahel.beep.de]

Frage 7: Wer baut denn die Schienen?
Ich bin mit einem Zaunpfostenhersteller im gespräch wie man das am günstigsten herstellenkann. Das Verlegen der Schienen ist dann fast so einfach wie das Schienenverlegen bei einer Gartenbahn.

Frage 8:Mit welchem Mobilitätskonzept würdest Du die Eurolore denn vergleichen?
am ehesten mit Else [www.solarbahn.de] aber Else fährt noch auf dem alten Schienenkonzept.

Frage 9: Welches Transportmittel hat denn in der Vergangenheit schon einmal reüssiert, für das zuerst ein neues Wegesystem gebaut werden musste, ausser der Eisenbahn, die keine Konkurenz hatte? oi wenn ich nur wüßte was "reüssiert"
bedeutet. Aber in Bergwerken oder schwierig zugänglichen Geländen mußte immer erst einmal ein Schienensystem verlegt werden ich habe hier mal einen Vergleich von meinem Eurolorenschienensystem zu anderen Systemen begonnen:
[www.beepworld.de]



von Eurolore - am 20.02.2006 15:51

Einmal Nachspeise bitte

Mögen die Termiten Deine Schienen überhaupt? Um Schienen zu sparen, würden zwei Stück genügen. Du nimmst immer die eine hinten weg und legst sie vorne wieder an. Ab zwei km Länge könnte es sonst passieren, dass der Preis für die Schienen den der Europalette übersteigt.
Bergab machts erst richtig Spaß.
Wenn Du schon in Afrika bist, brauchst Du im Urwald viele runde Bretter für die Schienen, oder willst Du etwa die ganzen Bäume dort absägen?

Für Leute, die oberhalb des Kochelsees, abseits von der Straße, bauen wollen, eigentlich keine schlechte Idee.

Du weißt; dass das weiche Holz und der doppelte Spurkranz hohe Reibungskräfte und Verschleiß bedeuten? Bei der Wuppertaler Schwebebahn halten sich diese auf den geraden Strecken noch in Grenzen. Bei Dir fehlt diese selbstrückstellende Funktion durch Flankenerhöhung, Bei Dir laufen die Spurkränze unaufhörlich an und man wird dich den Wasserbüffeln zum Fraß vorwerfen, wenn Du mit Deinem solaren Gequietsche die Tagesruhe störst. In Afrika wird bei Sonnenschein geschlafen.

von Bernd Schlüter - am 21.02.2006 09:09
Hallo Eurolore!

vielleicht kannst Du hier ein paar Tipps bekommen :
[www.coaster.at]
Das Scheinensystem ist nahezu identisch, vielleicht lassen sie Dich auch auf iher Strecke eine Testfahrt machen ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 21.02.2006 09:21
Die spurkranzlosen Verbesserungen der Küstenachterbahn sind leider bei der Wuppertaler Schwebebahn nicht zum Zuge gekommen. Es ging dort den Genossen mehr um die schnelle Milliarde als um Entwicklungsaufwand.
Mich würden ja mal die Schienenkosten dieses Transalpin pro km interessieren. Bei Rohren dürften wohl noch nicht die überhöhten Preise der Bahnmafia eingerissen sein. Im Flachland ist auch der Zahnradantrieb entbehrlich, eine aufgeständerte Bauweise wäre trotzdem möglich, weil mit so geringen Geschwindigkeiten gefahren würde, dass man bei wegegschwemmten oder umgefallenem Ständerwerk einfach anhalten könnte, statt, wie der Transrapid, atomisiert zu werden. Sinnvoll wäre nur, wenn man auch das dann Einheitscityel auf die Fahrplattformen schnallen könnte.
Also, was würde ein km Einheitsstrecke kosten? Billiger als Straßen? Bei 5 Meter Durchschnittsabstand und 20 m/s Geschwindigkeit könnte sich eine Transportkapazität von 10.000 Personen pro Fahrtrichtung ergeben, vorausgesetzt, es gibt Weichen.

Auf die Straße gesetzt, fahren wir dann ebenso elektrisch weiter.

von Bernd Schlüter - am 21.02.2006 10:46

Re: Einmal Nachspeise bitte

Antwort auf Bernds Aussage:" Bei Dir laufen die Spurkränze unaufhörlich an und man wird "
gerade das ist bei der Eurolore nicht der Fall: auch dafür habe ich eine kleine Unterseite erstellt:Rollwiderstand und Schienenfahrzeuge, Feinstäube durch Rollreibung

energieeffiziente Grüße

Wolfgang:-)



von Eurolore - am 21.02.2006 12:21
Hallo Karl,
Nein nicht ganz Dieses steht in der Beschreibung:
Technische Eckdaten
Schiengebundenes Elektrofahrzeug mit 6-8 Plätzen und eigenem Antrieb
Energiespeicherung an Bord (Energierückgewinnung)
Modulare Schienensysteme
und Fundamente
Maximale Steigfähigkeit: 55%
Engster Radius: 6 Meter
Spurweite: 1 Meter
Max. Fahrgeschwindigkeit:
ca. 54 km/h
Kapazität derzeit:
2880 Personen/Stunde/Richtung

Bei diesen Eckdaten fehlen mir wichtige Werte:
Das Eigengewicht des Fahrzeugs und die Elektrische Ausstattung bzw. Motorleistung und Batteriekapazität.
Und bei einem Meter Spurweite ein Minimalradius von 6 Metern klingt auch nicht sehr wahrscheinlich. aber insgesamt sieht das ganz gut aber auch teuer aus.

Da sich die Rad-Schienenstatik bei der Eurolore grundsätzlich von herkömmlichen, Bahnen, Kleinbahnen, Gartenbahnen bis hin zu Modellbahnen, unterscheidet, möchte ich auch deren Begriffe nicht ungeprüft übernehmen.
Bei dem Begriff "Spurweite" wurde bisher immer das Maß zwischen den Schienen-Innenkanten genommen. Das schrieb ich schon im
Eurolorenforum Die Räder der Euroloren haben eine doppelte Führung auf der Schiene daher finde ich es besser da, den Begriff "Achsmaß" zu nehmen.
Achsmaß heist in diesem Falle beim Gleisaufbau dann das Maß von Schienenmitte zu Schienenmitte.
Der erste Prototyp der Eurolore wird ein Achsmaß von 50 cm haben ein weiterer Prototyp wird ein Achsmaß von 70 cm haben. Diese Maße bieten sich einfach durch die Abessungen der Europaletten an.
für enge kurvenreiche Strecken ist 50er Achsmaß gedacht ansonsten
z.B, bei der Nutzung der Eurolore für Fertigungsstraßen in der Industrie empfehle ich daß 70er Achsmaß, weil umfallsicherer.

Solareurolorige Grüße
Wolfgang



von Eurolore - am 21.02.2006 12:48

Einmal Zitate im Zusammenhang bitte

Hallo Offtopicrunde

Eurolore setzt hier einen Link in dem zu lesen ist
"das durch Rollreibung bei Schienenfahrzeugen jährlich ca. eine Million Tonnen Feinstäube entstehen"

Boah Ähj schlimmer als alle Auto mit Diesel?

Nun wer steckt hinter dieser Zahl? richtig Transrapid (Michael hast Du damit zu tun? )

"Von Schnürsenkeln, Eisenbahnen, Blitzeis und der wichtigen Erfindung des Rades
Fünf Minuten Physik
von Norbert Lossau

Bei vielen Dingen gibt es ein Zuviel wie ein Zuwenig. Eine physikalische Eigenschaft, von der wir uns manchmal mehr und manchmal weniger wünschen, ist die allgegenwärtige Reibung. Wenn wir im Winter über Blitzeis nach Hause gehen müssen, wären wir über etwas mehr Reibung zwischen unseren Schuhen und dem Boden glücklich. Auch bei einem Schnürsenkel ist eine ausreichend große Reibung wichtig. Sind die Oberflächen der Senkel zu glatt, öffnet sich die Schleife bisweilen von allein. Reibung hält sie hingegen fest. Ein Kind auf einer Rutsche wünscht sich aber vielleicht weniger Reibung unter dem Hosenboden. Auch in der Technik treffen wir überall auf die Ambivalenz von zuviel und zuwenig Reibung. Die Reibung zwischen einem Autoreifen und der Fahrbahn trägt einerseits zum Benzinverbrauch bei, andererseits würde zuwenig Reibung die Fahrsicherheit verringern und den gefürchteten Aquaplaningeffekt hervorrufen. Hier kommt es eben auf einen vernünftigen Kompromiß an. Auch bei Eisenbahnen gibt es zwischen Rad und Schiene Reibung. Experten haben ausgerechnet, daß weltweit alle Eisenbahnen zusammen jährlich etwa eine Million Tonnen Stahl zu feinstem Pulver zermahlen - insbesondere beim Bremsen. Diese unangenehme Folge der Reibung gibt es bei der Magnetschwebebahn Transrapid nicht. Dieses Verkehrsmittel flitzt berührungslos über die Fahrtrasse. Doch auch hier gibt es noch Reibung: den Fahrtwind. Wollte man auch diese Reibung noch vermeiden, müßte man den Zug durch eine Vakuumröhre sausen lassen.


Das Phänomen der Reibung führte indes zu einer der ersten und bedeutendsten Erfindungen der Menschheit - dem Rad, einem Hilfsmittel zur Verringerung von Reibung. Da die Rollreibung deutlich geringer ist als Gleitreibung, lassen sich Objekte dank des Rades viel einfacher transportieren."

[www.welt.de]

Das ganze ist aber schon in Offtopic mit Transrapid und so
[forum.myphorum.de]

Weg aus dem Eautoforum hin zum Offtopic Manfred

p.s. Wolfgang ich hab in meinen Leben sehr viel Loren geschoben ich bin Sägewerker und da haben wir bis 1980
600mm Schmalspur verwendet (ich hab noch ca. 20 Achsen da) und meine Neffen fahren heut noch mit jux auf den
letzten verblieben Rest. Nur das was Du da schreibst ist etwas zuviel Theorie ich weiß es aus der Praxis.

von Manfred - am 21.02.2006 12:53
Danke Peter, ich habe mal bei Google das Wort "reüssiert" einegeben um festzustellen in welchem Zusammenhang es noch angewandt wird und bekomme solangsam eine Vorstellung was es bedeutet.
Die Fragen von Dir waren mir eine sehr wertvolle Hilfe und zeigen mir, das Du fähig bist hochkomplexe Zusammenhänge mit wenigen Worten, auf das Wesentliche hinterfragen kannst.
Eine Frage wäre aber noch wichtig:

Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hätte ein energieeffizientes Transportsystem und das wäre die Eurolore, welches den größten Teil aller Waren und- Gütertransporte nur mit Solarstrom bewegen könnte?

1a. Nationale Auswirkungen (Sonnenreiche und -arme Länder)
1b. Nationale Auswirkungen (Öl-, Uran- und Gasresourcenreiche und Öl-, Uran- und gasresourcenarme Länder)

2. Internationale Auswirkungen


PS. in meinem Eurolorenforum werde ich diese Fragen als Unterthemen aufnehmen.

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 23.02.2006 11:22

Laß dich nicht von dem Link zur "die Welt" ablenken,

Mir war es einfach nur wichtig zu erwähnen Das die bis dato bei den Eisenbahnen angewandte Rad-Schienen-Statik eine höhere Rollreibung hat:


als bei der Eurolore mit dem doppeltem Spurkranz und runder Lauffläche:


die Die Webseite mit dem Link zu "die Welt" habe ich so angepasst das der Link zu " die Welt" etwas mehr im Hintergrund ist.
Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 24.02.2006 10:15

Laß Dich von der Reibung der Welt nicht Ablenken

Ja Eurolore las Dir bei den System mal durch den Kopf gehen wie Du es ablenken willst.

Sprich etwas aus der Praxis wie soll eine Weiche aussehen?
Kein Problem kommen zwei Neger und heben sie ins andere Gleiß,
richtig haben wir früher bei leeren auch so gemacht ( nicht ganz wir haben keine Neger geholt
sondern selber gemacht, die Bandscheibe weiß es heute noch) nur mit vollen geht das nicht so.


Zur Reibung zurück und die Verwendung einer Doppeltenspurführung.
Woher beziehst Du Deine Werte um definitiv Festzustellen die Rollreibung ist geringer?
Deine Zeichnung in ehren aber in Offtopic hab ich den Link schon mal reingesetzt.
[www.uni-kl.de]
Seite 29 unter den Orangen Computerbild mit verfälschter Wiedergabe, ein Klassische Zeichnung
mit der Wahrheit die Auflagefläche ist mehr eine Punktlast. Also ähnlich Deiner Theorie,
nur mit dem gravierenden Unterschied der Selbstzentrierung. (Sinuslauf )


[de.wikipedia.org]

Was ist nämlich mit der Eurolore wen das Rohrgleis etwas durch Temperatur oder anderen
in dem Spurweite differiert läuft die Eurolore durch die immer Stärkerwerden Flankenanstieg ständig
etwas bergauf bergab was die Reibung nicht positiv beeinflußt. Ich kenne einige Systeme mit
Rundquerschnitten als Schiene nur keins mit Doppelführung? Weichen und Spurweitendifferenzen
sind nur Zwei Gründe, Kostengründe ein weiterer. Wenn ein Doppelführungssystem wo zu Einsatz kommt
(gibt es schon häufiger) dann nicht so.

Scheinbar hat Deine Eurolore eine Theorie Entwicklung hinter sich?
[www.beepworld.de]


und da sehe ich schon ein das ein Sinuslauf nicht möglich ist, es würde auf die Dauer so ein Schienensystem
nach außen drücken. Nur das Schienensystem hätte eine höhere Rollreibung durch größere Aufstandsfläche
und so scheinst Du zum Rohrsystem übergegangen zu sein. Nur nachwievor mit Doppeltenspurkranz,
wieso? Die alten Räder waren Glatt, die Neuen Rund also ist bei einer Spurweiten Differenz bei Runden
immer mit einer Höhendifferenz verbunden.

Nur so aus der Praxis von einen der das lange genug gemacht hat Manfred


p.s. Dachlatten haben theoretisch 24 x 48 nur von Steuergelder gebaute
Großsägewerke schummeln da gern etwas nach unten (heißt dann Schnittab)

von Manfred - am 24.02.2006 15:35

Re: Laß Dich von der Reibung der Welt nicht Ablenken

Danke :-)
der Titel klingt auch ganz gut, aber auch für das gesendete Material.
In der Tat bin ich jetzt schon seit acht Jahren dabei an einer Lösung für Leicht-Schienen-Fahrzeugen zu arbeiten. Die Bilder welche Du auf meinen Seiten fandest sind ungefähr so alt. Ich bin Seinerzeit extra in einen Feld- und Grubenbahnverein (Grube Fortuna bei Wetzlar) eingetreten um das zu erforschen.
auch habe ich dazue eine kleine Webseite:Historische Wettbewerbshysterie gemacht.
Die Weichenfrage ist da auch erwähnt. Und es wird bei dem von mir vorgeschlagenen Schienensystem etwas problematischer sein.

das folgende Bild habe ich aus dem von Dir erwähnten Material zusammengestellt:

Die Schienen sind immer das weichere Material, die Räder müßen härter sein.
dadurch liegt das Rad leicht schräg in Fahrtrichtung auf der Schiene, was zu dem sogenannten Sinuslauf führt, der zwar die Spurkränze schont, aber dafür zu einem Abrieb an den Gleisinnenkanten führt.

Als ich mal am Giessener Bahnhof eine Schienenfräse der DB sah, fragte ich was der zweck dieser Maschine sei, und da bekam ich erklärt, das an der Gleiskante durch den Sinuslauf mit der Zeit ein Grat entsteht der weggefräst werden muß.

Die Grundfrage für mich ist aber diese:
"Wieso sind Eisenbahnen heutzutage noch so schwer?" Sie brauchen keine Lenkung und kommen mit minimaler Federung aus, vorwärts oder rückwärts, beschleunigen und bremsen, das ist Alles. Ein modernes Auto hingegen hat eine aufwendige Lenkung, ein eigenes Kraftwerk und ein viel günstigeres Eigengewicht-Nutzlastverhältnis.



von Eurolore - am 24.02.2006 17:20

Jetzt mal eine Frage? Warum kompliziert wenn's einfach geht?

Hallo Eurolore


8 Jahre Erforschungen? Da kann ich nicht mithalten, nur so ab 1960 bis 1982 damit gearbeitet.

Dann kam der Sortierwagen der hatte ein ähnliches System wie Du zuerst gezeichnet hast,
links und rechts zwei Doppelspurkranzräder gerade auf Eisenbahnschienen aber eben mit
Schienenklammern, da durch den Kranbetrieb auch mal Kräfte gegen den Himmel freigesetzt wurden.

Das was Du mit Deinen Zwei halbrunden Rädern willst wird normalerweise so gelöst, eine Seite bekommt
so ei Doppelspurkrantzrad. Die andere Seite nur eine glattes Rad wie Deine ersten ohne Spurkranz.

Das heißt die eine Seite führt die andre folgt. Außerdem sind die glatten Rollen einfacher in der Herstellung
und auch die Weiche ist nur auf Seite notwendig, nämlich auf der Spurgeführten.

Jetzt weiß ich halt nicht warum Du das so gezeichnet hast? Aus Ideologischen Gründen?
Das von Dir gezeichnete System hat nämlich mehr was mit den Grünen zu tun.
Die Fundi und der Realospur ringen um den geraden Weg. Währen das von mir geschriebene
System mehr was mit der CSU zu tun hat, einer schafft an der andre folgt.

Und noch eine Frage.
Wie kommst Du zu der Ansicht die Auto hätte ein günstigeres Leitungsverhältnis hat als ein Güterzug?
Wenn Du die Lok allein betrachtest könnte man den Eindruck haben, aber der gesamte Zug?

Und widersprechen muß ich Dir auch. Eine Zukünftige Eisenbahn bremst nicht mehr und somit ist das
Beschleunigen auch nicht mehr modern.

[www.autoshuttle.de] unter 2.2 Stationen
der Reisende oder der Frachtcontainer der das Zielerreicht wird ausgeschleust oder eingeschleust
bei der abreise.


so sieht's mit Fracht aus und das ist der Unterschied zwischen Holzbänken der 3 Klasse
und das 1en fürn Abgeordneten Josef Filser vom Zentrum



Das ganze ist aber Offtopic schon zerbröselt [forum.myphorum.de]

von Manfred - am 24.02.2006 19:46

Re: Laß Dich von der Reibung der Welt nicht Ablenken

Eurolore schrieb:

Zitat

Danke :-)
der Titel klingt auch ganz gut, aber auch für das gesendete
Material.
In der Tat bin ich jetzt schon seit acht Jahren dabei an
einer Lösung für Leicht-Schienen-Fahrzeugen zu arbeiten. Die
Bilder welche Du auf meinen Seiten fandest sind ungefähr so
alt. Ich bin Seinerzeit extra in einen Feld- und
Grubenbahnverein
(Grube
Fortuna bei Wetzlar)
eingetreten um das zu erforschen.
auch habe ich dazue eine kleine
Webseite:Historische Wettbewerbshysterie gemacht.
Die Weichenfrage ist da auch erwähnt. Und es wird bei dem von
mir vorgeschlagenen Schienensystem etwas problematischer sein.

das folgende Bild habe ich aus dem von Dir erwähnten Material
zusammengestellt:

Die Schienen sind immer das weichere Material, die Räder
müßen härter sein.
dadurch liegt das Rad leicht schräg in Fahrtrichtung auf der
Schiene, was zu dem sogenannten Sinuslauf führt, der zwar die
Spurkränze schont, aber dafür zu einem Abrieb an den
Gleisinnenkanten führt.

Als ich mal am Giessener Bahnhof eine Schienenfräse der DB
sah, fragte ich was der zweck dieser Maschine sei, und da
bekam ich erklärt, das an der Gleiskante durch den Sinuslauf
mit der Zeit ein Grat entsteht der weggefräst werden muß.


hallo wolfgang :-)
warum machst du dir die sache so schwer?!?!
bei deiner e-lore sind so kleine gewichte zu bewegen, dass du den grat (deiner befürchtung) schlicht weg vergessen kannst.
wieso?
weil der grat erst in -frei schnauze beurteilt- so in etwa 100jahren das erste mal entfernt werden muss.
ein 0815-waggon der eisenbahn hat von 10 tonnen aufwärts EIGENGEWICHT und selbst der kann jahrzentelang über die schienen rollen ohne das der grat entsteht.
also nochmal:
was willst du mit dem "lächerlichen gewicht" von ca. 400kg da auf den schienen anrichten? ehrlich gesagt: nix!
erklärung zu den 400kg: 150 kg für die e-lore und der rest ist für die personen bzw. das gepäck. mehr bekommt man auf ne europalette einfach nicht rauf, ausser man hat einen fixen aufbau. dafür kippt die dann schneller in den kurven nach aussen.

ein weiterer aspekt dazu:
warum das schienenfahrzeug neu erfinden solange die vorhandene so unproblematisch ist? (weichen; abnützung; wartung usw.)
wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass man dich in 100jahren für den grat noch zur verantwortung zieht...
euer weiss aus dornbirn

@manfred: hiermit melde ich mich wieder mal zu einem thema...:-)

von weiss - am 25.02.2006 08:37

Schienenideen der letzte 200 Jahre (und auch a bisserl früher)

Hallo Werner


Es gibt viele Themen wozu man schreiben kann, natürlich bist Du bei Eisenharte themen Beruflich näher dran.

Nur das die vorhanden unproblematisch, sind das ist etwas das ich zerlegen möchte ( ein schlechter Ruf verpflichtet) ;-)

Recht hast Du was die Positiven Seiten betrifft, geringe Reibung und deshalb ein Abrieb der auf Nebenbahnen die Gleiße nie einen Schienenfräse sehen ließ, bevor sieh in den Hochoffen kamen.

Nur die Eisenbahn war immer etwas Statisches, fast möchte ich schreiben etwas Preußisches. Pünktlichkeit
und Dienst nach Vorschrift sind auch positive Tugenden solang man sie nicht über den Menschen stellt.
Und so hat P/LKW die Bahn verdrängt und in einer Zeit des Überflusses an Wachstum und Energie wurde
die Schwäbische Komponente der Bahn nicht so beachtet die *Sparsamkeit*

Aber die Bahn ist nicht BRD sondern es gab immer Überlegungen da was zu tun, auch in der DDR
[www.mosafilm.de]
und da wovon man Siegen lernen konnte

[www.admin.debryansk.ru]

aber auch der Klassenfeind hat Köpfe die versuchten das Sinnbild des Kapitalismus voranzutreiben


[www.lib.berkeley.edu]

Älteren Forumsleser kommt das natürlich vor als wie in Zeitschriften der Fünfziger/Sechziger Jahre des
vorigen Jahrhunderts, liegt daran das die Bilder daraus sind.

Die Eisenbahn ist immer noch das System das bei einer vernünftigen Geschwindigkeit die geringste Reibung
hat. Nur so bayrisch wie das Auto müßte es noch werden, erst die Feldarbeit ( mit einer Brotzeit ) und wenn
de fertig ist na fahrnma und net um dreinamittag wenn der Herr Konjuktör meint Er müssert sein Pfeiferl
blosen.

Grüße as den Bergen Manfred


p.s. aber eigentlich alles ins Eisenbahnforum oder Offtopic

von Manfred - am 25.02.2006 11:54

Re: Jetzt mal eine Frage? Warum kompliziert wenn's einfach geht?

"Das was Du mit Deinen Zwei halbrunden Rädern willst wird normalerweise so gelöst, eine Seite bekommt so ei Doppelspurkrantzrad. Die andere Seite nur eine glattes Rad wie Deine ersten ohne Spurkranz."

Antwort:
Einfacher ist's wenn der rechte und der linke Radsatz (Rollkufen) gleich sind.
Auch teilen sich die beidseitigen Doppelspurkranzrädern die auftretenden Seitenkräfte in Kurven , und falls die Gleise etwas ungenau verlegt sind hält der gegenüberliegende Radsatz die Eurolore noch in der Spur.
Die Eurolore würde auch auf zwei 30mm Rohren die unbefestigt auf der Straße liegen, sich das Gleis selbst auf das benötigte Achsmaß spuren.
Für die rechten und linken Rollenhalter ohne Räder habe ich mir mal bei einem Anhängerbauer (Partenheimer) einen Kostenvoranschlag machen lassen.
Da würden 2 Stück 54 ¤ kosten.
Bei 100 käme der Stückpreis auf 17 ¤ ,
Bei den Rädern wird es sich ähnlich verhalten.

"Jetzt weiß ich halt nicht warum Du das so gezeichnet hast? Aus Ideologischen Gründen?Das von Dir gezeichnete System hat nämlich mehr was mit den Grünen zu tun. Die Fundi und der Realospur ringen um den geraden Weg. Währen das von mir geschriebene System mehr was mit der CSU zu tun hat, einer schafft an der andre folgt."

Antwort:
Dieses Fass hättest Du nicht öffnen brauchen.
Das Projekt Eurolore ist unabhängig von Partei- oder Religionszugehörigkeit.

"Und noch eine Frage. Wie kommst Du zu der Ansicht die Auto hätte ein günstigeres Leitungsverhältnis hat als ein Güterzug? Wenn Du die Lok allein betrachtest könnte man den Eindruck haben, aber der gesamte Zug?"

Antwort:
Ich stand am Bahnhof Gießen um nach Grünberg zu fahren, und da schaute ich mir einen Waggon von außen an , und laß auf dem Waggon die Daten ab.
Dort stand geschrieben: Leergewicht 40 Tonnen voll mit 90 Personen 45 Tonnen.
Es gab auch leichtere Waggons mit Leergewicht 27 Tonnen und mit neunzig Personen besetzt 33 Tonnen. aber der Zug nach Grünberg hatte drei der 40 Tonnen Leergewichtswaggons plus einer 80 Tonnen Diesellok.

Aber nochmal zu deiner Spurkranzführungs- und begleitrolle, Da steckt auch schon was bei mir in der Entwicklungswarteschleife das nennt sich HybridEuroLore das ist ein Einspurschienenfahrzeug für Schiene und Straße.
"Mittelführungsrad vorne auf einer Schiene, und Rechts/Links hinten Straßenräder,
Wobei das vordere Führungs und Stützrad durch Verdrehen zu einem Straßenrad wird. zeichnung liefere ich noch nach , wenn ich mal an einem geeigneten Computer sitze. von hier aus (i-cafe im Franfkfurter Hauptbahnhof) ist es mit nicht möglich.

Gruß
Wolfgang



von Eurolore - am 25.02.2006 13:50

Re: Schienenideen der letzte 200 Jahre (und auch a bisserl früher)

hallo manfred :-)
jo, wanns so was ned scho gebtat, warn solche links ned schlecht!
siehe link, von deinem russischen link. :-)
[www.admin.debryansk.ru]
sowas wird in einem nachbarort von dornbirn schon hergestellt und verkauft. ;)
da kannst du dich mal durchackern:
die stammfirma (meine lehrstelle):
[www.doppelmayr.com]
und hier das produkt das sie schon vor 10jahren entwickelt und vermarktet haben:
[www.dcc.at]
da ist deine "preusische pünklichkeit" vorbei.
kabiene anfordern und einsteigen....:-)
euer weiss aus dornbirn

von weiss - am 25.02.2006 17:50

Es ging ganz einfach man sollte das ins Offtopic verlegen

Hallo Wolfgang


Das Faß ist höchstens Verköstigt, und nach Jahrgang und Hanglage intressant.
Nur hier ist die falsche Kneipe, hier geht es um Aspahltreibung.

Da müsste man schon umziehen in eine etwas tolerante Umgebung für
Eisenhartereibung wie im Offtopic. Hier hab ich in diesen Thread schon
genug Senf geliefert so das meine Zeche bezahlt ist.

Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred - am 01.03.2006 16:09
Hallo Wolfgang,

sorry, dass es zunächst problematisch war, meine Wortwahl zu verstehen.
Zu Deinen Fragen:
Energieffizienz ist nur EIN Aspekt bei Transportmitteln. EIN anderer ist Flexibilität noch EIN anderer ist der Rescourcenverbrauch. Deine Idee eines leichten Bahnfahrzeugs ist meinetwegen sehr energieeffizient, aber das sind alle Bahnsystee, sonst hätten wir sie nicht. Allerdings kämpft es (wie alle Bahnsysteme) mit der Flexibilität, d.h. dass nur Orte erreichbar sind, zu denen Schienen liegen. Eine Schienentrasse ist grundsätzlich billiger zu bauen und verbraucht weniger Platz als eine Straße, dafür können auf einer Straße die unterschiedlichsten Verkehrsmittel mit den unterschiedlichsten Anforderungen GLEICHZEITIG fahren, sich überholen, Pause machen, abbiegen usw. Bei einem Schienensystem ist die Kompatibilität nicht und vor allem NIEMALS gegeben. Zusätzlich kommt man ja um Straßen bzw. Wege garnicht herum (z.B. zum Fahradfahren...), sodass schon wieder spezielle Übergänge nötig werden.
Deshalb bin ich der Meinung, das ein Schienensytem nur sehr bedingt Probleme lösen kann: Im Werksverkehr oder bei der Erschließung unwegsamer Gebiete für den Frachtverkehr. Für den Individualeverkehr udn auch für den individuellen Frachtverkehr sind sie m.E. gänzlich ungegeigent. Egal mit welcher Technik (Rundschienen, doppelte Spurkranzführung (die ist übrigens aus Maschinenbauersicht ABSOLUT ungeeigent, weil statisch überbestimmt. Das führt zu Klemmungen, erhöter Reibung und schnellerer Abnutzung...).
Was die Energieeffizienz und deren Auswirkung auf die Volkswirtschaft angeht: Energie ist EIN Kostenfaktor bei einem Transportsystem. Hier in den Foren wurde schon of diskutiert und selten zugegeben, dass der Energieverbrauch von E-Fahrzeugen im Prinzip der selbe ist, verglichen mit chemisch angetriebenen, wenn man alle Wirkungsgrade reinrechnet. Das liegt an der Physik, die ist für alle gleich. Ein Antrieb mit Solar- oder Windstrom ist natürlich das Ziel. Aber das hat nichts mit Schienenantrieben zu tun. Genausogut könnte man eine normale E-Lokomotive mit Solarstrom betreiben, dass ist der egal.
Ziel der Fahrzeugentwicklung sollte m.E. ein resourcenschonendes günstiges (d.h. in der Anschaffung und im Unterhalt) Fahrzeug sein, das flexibel einsetzbar ist. Und nicht schienengebunden. Und nicht gebastelt aus alten Europaletten. Und mit dem derzeitigen Stand der Technik konkurenzfähig. Und sicher im Falle der Kollision mit anderen, größeren, Fahrzeugen. UNd mit einer brauchbaren Nutzlast. Und so einsetzbar, dass pro Haushalt ein Fahrzeug für die meißten Anwendungsfälle reicht. Und so entwickelt, dass es keine zusätzliche oder neue Infrastruktur benötigt. Und kompatibel mit den derzeitigen Konzepten.
So, jetzt hab ich viel geschrieben. Ich hoffe, es hat jemand bis hierher gelesen.

Grüße

Peter

von Peter Pott - am 02.03.2006 08:32

Re: Vorstellung + Weizen zum Heizen

Hallo Peter,
Natürlich habe ich deinen Artikel bis zum Ende durchgelesen,
und ich freue mich auch das Du so viele Aspekte dabei angerissen hast.
ich werde jetzt alle nacheinander abarbeiten.
zu den ersten drei die Du in einen kurzen Satz gepackt hast:

Energieffizienz ist nur EIN Aspekt bei Transportmitteln. EIN anderer ist Flexibilität noch EIN anderer ist der Rescourcenverbrauch.

Ich war kürzlich auf einer Nebenveranstaltung der "Grüne Woche" in Berlin bei dem 1.Deutschen Stirlingkongress. vom Stirling-Motor bin ich schon lange sehr angetan.
Was ich aber da zu hören bekam irritierte mich schon, Die Vorträge habe ich auch auf CD und werde die CD bei nächster Gelegenheit auch Roland Reichel zur Verfügung stellen.
Der Vortrag begann so:
Der Rapsölertrag von einem Hektar Ackerland beträgt ca. eine Tonne.
neben mir sass ein Energielandwirt aus Weyenstephan und raunte mir zu da er schon Erträge von 3-4 Tonnen Rapsöl erzielen konnte.
ab da rechnete ich mal kurz aus wieviel Ackerland notwendig wäre um 1 Kg Rapsöl zu erzeugen. nach Aussage des Vortragenden wären es 10 m² , und nach Aussage des Energielandwirtes 2,5 bis 3.5 m².
Ab dahin war meine Aufmerksamkeit zum Stirling-Anteil des Vortrages weitgehend geschwunden. Wenn ich mit der glaubhafteren Aussage des Energielandwirtes weiterrechne, dann liegt der Jahres-Rapsölertrag für 10m² Land bei 3-4 kg. aus dieser Menge liese sich vergleichbar mit der selben Menge Heizöl eine Wärmemenge von 30-40 kWh produzieren.Mit dieser Wärmemenge ließe sich bei einem Wirkungsgrad von ca. 33% zwichen 10 und 15 kWh an elektrischer herstellen.
Baue ich auf 10m² Ackerfläche eine Photovoltaikanlage so könnte man mit Solarmodulen mittlerer Güte eine jährliche Ertragsprognose von 800-1000 kWh
erstellen.
Bei grüßeren Freilandanlagen müßte man aber wegen der nötigen Schattenabstände den Ertrag noch halbieren bis dritteln.
dann würde das Stromertragsverhältniss
Raps~12,5 kWh zu Photovoltaik 300 kWh liegen.

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 02.03.2006 10:34

Re: Es ging ganz einfach man sollte das ins Offtopic verlegen

Und wer soll mir dann im Offtopic antworten? ich bin schon ganz zufrieden mit diesem Forum hier.
Dies ist ein Forum zur Technik der Elektrofahrzeuge und da kann man auch so denke ich, eventuelle Mängel im Bereich Energieeffizienz bei herkömmlichen elektrischen Schienenfahrzeugen ansprechen. Denn gerade da besteht meiner Meinung nach seit 150 Jahren handlungsbedarf.
Falls es aber mehrere in diesem Forum gibt wünschen das ich gehen soll, dann werde ich gehen.

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 02.03.2006 10:45

Re: Es ging ganz einfach man sollte das ins Offtopic verlegen

Eurolore schrieb:

Zitat

Und wer soll mir dann im Offtopic antworten?

hallo wolfgang :-)
alle die des lesens mächtig sind, die finden den weg auch ins offtropic...
offtropic on: ich fand es auch besser wie es vorher war. offtropic off
Zitat

ich bin schon
ganz zufrieden mit diesem Forum hier.
Dies ist ein Forum zur Technik der Elektrofahrzeuge und da
kann man auch so denke ich, eventuelle Mängel im Bereich
Energieeffizienz bei herkömmlichen elektrischen
Schienenfahrzeugen ansprechen.

naja, es wurden auch sachen beschrieben die nicht ganz hier her gehörten. darum kam der vorschalg den ganzen thread ins offtropic zu verlegen.
Zitat

Denn gerade da besteht meiner
Meinung nach seit 150 Jahren handlungsbedarf.
Falls es aber mehrere in diesem Forum gibt wünschen das ich
gehen soll, dann werde ich gehen.

ja, das kann man jetzt wieder zweideutig interpretieren...
gehen - nein! warum auch? dein vorschlag ist nicht ohne und sollte zuminderstens soweit weitergeführt werden bis alles geklärt ist...

ins andere forum wechseln - ich persönlich sehe dafür noch keine notwendigkeit (kann aber noch kommen). das kommt ganz auf manfred daraufan kommt was er zu dem thema noch schreiben oder beitragen will. :-)
euer weiss aus dornbirn

von weiss - am 02.03.2006 11:08
Moin zusammen,

ich finde diese Diskussion geht ganz schön weit an der Realität vorbei. Besser währe es sich eine Märklin zu kaufen und zu träumen.

Setzen wir uns lieber für ein Wegenetz ein das ausschliesslich von LEM´s benutz werden darf.
Möge die Sonne mit uns sein.

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 02.03.2006 13:02

Weizen zum Heizen ist im Offtopic

Hallo Wolfgang

Weizen und Heizen
[forum.myphorum.de]
[forum.myphorum.de]
[forum.myphorum.de]

könnte noch fast ewig so weitergehen

Rapsertrag geh mal im Offtopic auf Suchen und Raps 102 Einträge
[forum.myphorum.de]

Zu Deiner Aussage "Und wer soll mir dann im Offtopic antworten?" dort schreiben alle die hier
geschrieben haben.

Nur da muß ich Werner widersprechen, wo Du schreibst hat mit meiner Person überhaupt nichts zu tun,
Ich hab hier garnix zu sagen, ich schreib nur (gut einige sind der Meinung das hat nixs mit schreiben
zu tun, gehört sofort rausgeputzt. Wäre absolut unnötig) wie andre hier auch.

Das Du Wolfgang das gefühl hast dort findet Dich keiner ist seit der Offtopic Verbannung
durch den BSM in gewisser weise nachvollziehbar. Die Hintergründe sind für den
nicht-aufmerksammen-Leser immer noch Freie Willkur. Aber im Offtopic geht es auch
um Energie als solches und deshalb bleib ich bei der Meinung Offtopic.

von Manfred - am 02.03.2006 15:06
Römische Straßen:
Die mit Steinen belegten römischen Straßen waren bereits sehr haltbare Schienensysteme. Die Radkränze wurden von den steilen Flanken der Steine gebildet. Im Gegensatz zur Eurolore waren bei der Romhelga die Räder aus Holz. Ein Radsatz reichte durch ganz Italien und Gallien noch dazu. Die Termiten bissen sich die Zähne aus an den Steinen und der Radsatz war extrem leicht zu entsorgen. Mit einem Sack Hafer kam man 50km weit am Tag, bei einer Nutzlast von einer Tonne und einer Tonne von Römerin.
Bei der Lore wäre man nach nicht einmal ganz einem km mit der Fahrt am Ende, weil die Römerin einen Schienenbruch verursacht hätte. Dann hieße es, mindestens einen Tag warten, bis das Ponal abgebunden hätte. Es sei denn, die Helga käme gerade vorbei...

von Bernd Schlüter - am 03.03.2006 00:00
Um zum Thema zurückzukommen. Für ein Elektroauto reicht auch ein nicht befestigter Schotterweg. Leitplanken, Verkehrsschilder, Geschwindigkeitsbegrenzung, Parkplätze, alles überflüssig, erst recht Stolperschienen aus Holz, wenn das Blech darüber auch noch so sehr in der Sonne glänzt. Über den Hauptvorteil unserer Elektroautos, mit übergroßen Holz- oder Metallspeichenrädern einen geringen Reibungsbeiwert bei einer sänftenartigen Federung erreichen zu können, wurde noch gar nicht gesprochen.
Wer dann unbedingt auf Holzschienen durch die Lande wandeln möchte, der lasse diese Stolpersteine nicht auf den Straßen herumliegen, sondern wickle diese zu einem großen Rhönrad auf und fahre damit wohin und mit wem er will. So kommt man wenigstens noch über die nächste Kreuzung und schnallt nicht gleich an der nächsten Holzweiche ab.

Preisrätsel: Ein 'Negerlein' schiebt die Lore durch den afrikanischen Busch. Es isst 2 kg Hirsebrei am Tag. Das macht ca. 30 Zentner im Jahr. Wie weit kommt die Lore mit den dreißig Zentnern?
Helga, ach Lore, ach, wo bin ich?

von Bernd Schlüter - am 03.03.2006 00:39

Re: Weizen zum Heizen ist im Offtopic

Hallo Manfred,
und in welchem dieser 102 Beiträge steht etwas über den Flächenertragsvergleich Raps/Photovoltaik?
noch mal ganz kurz das worauf es mir ankommt:
1 hektar = 10.000 m² ergibt 3-4 Tonnen Raps,
pro 10 m² = 3-4 kg = 30-40 kWh thermische Energie = 10-15 kWh elektrische Energie.
Bei der Photovoltaikanlage wird bei 10 m² ein Jahresertrag von 800-1000 kWh prognostiziert und bekomme es auch immer öfter durch Kunden bei denen ich Photovoltaik anlagen mit installiert habe bestätigt das die Prognose sogar meistens überschriiten wurde.

Gruß Wolfgang

von Eurolore - am 03.03.2006 10:13

Re: Vorstellung Eigengewicht/Nutzlast-Verhältniss

Hallo Peter,
bei den vielen Aspekten die Du beschriebst, und die sich zum teil auch überschneiden, kann ich nur Step by Step antworten

"Deine Idee eines leichten Bahnfahrzeugs ist meinetwegen sehr energieeffizient, "

Die Eurolorenbahn kann produziert sogar Energie wenn sie steht oder nur langsam fährt. Sie fährt nach dem Prinzip Kommunizierende Energie
und an der Sonnen- und Wasserschweinbahn konnte ich auch noch neben den Fahrbahnen einen Zusatz-Pufferakku (in diesem Falle war es ein Goldcap) auch noch laden.

"aber das sind alle Bahnsysteme,"
das sind eben nicht alle Bahnsysteme hier der Beitrag den ich schon einmal hier in diesem Forum postete:
Antwort:
Ich stand am Bahnhof Gießen um nach Grünberg zu fahren, und da schaute ich mir einen Waggon von außen an , und laß auf dem Waggon die Daten ab.
Dort stand geschrieben: Leergewicht 40 Tonnen voll mit 90 Personen 45 Tonnen.
Es gab auch leichtere Waggons mit Leergewicht 27 Tonnen und mit neunzig Personen besetzt 33 Tonnen. aber der Zug nach Grünberg hatte drei der 40 Tonnen Leergewichtswaggons plus einer 80 Tonnen Diesellok.

Und wenn ich dann mit dem Regional-Express von Gießen nach Frankfurt weiterfuhr, schate ich mir auch vor mal die Aufdrucke auf den Doppelstock-Waggons an und da war das Eigengewicht/Nutzlast-Verhältniss auch nicht besser.

Da kann jedes Auto mithalten. Selbst so ein fast Militärisches Auto wie der "Hummer".

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 03.03.2006 11:05

Du machst mir Spaß aber Fasching ist vorbei

Hallo Wolfgang


Jetzt versteh ich den Witz dabei nicht ganz, an Deinen *Schienensystem* arbeitetest Du und forscht
Du laut Deiner Aussage seit 8 Jahren und jetzt willst Du in 8 Minuten ein fertiges Ergebnis?`

Raps und Solar lassen so gar nicht vergleichen weil das eine Da ist wenn man es braucht und das
andre wen es scheint. Mach in Offtopic einen Thread auf oder lies Die die BRPPS Beiträge durch
egal hier ist das jetzt mein absolut letzter zu Raps, Reibhaftung, Rundenschienen und pseudo-Solarmobilen
in Zusammenhang mit Eurolore.

Nichts gegen Dich aber im Eautotechnikforum bist Du nach meiner Meinung zu diesen Thema falsch!

von Manfred - am 03.03.2006 11:35

Re: Vielleicht solltest Du auch mal beachten, wem und auf was ich ich antworte.

Danke Michael,
Das brachte Dir zwei Einträge [www.forumromanum.de] in den Webkatalog, der noch im Aufbau ist in den sich auch jeder selbst eintragen kann. die Beiträge von Peter Pott sind so komplex das man aber schon ein bischen ausholen muß
Energiepolitische Fragen möchte ich hier nicht diskutieren aber nach dem BSM Aufruf, den ich für so gut halte das ich ihn in die provisorische Webseite des Solarmobil-Rhein-Main e.V. übernommen habe.
mit dem Tipp6 [www.beepworld.de] ist es mir schon wichtig wie der Strom erzeugt wird.
Gruß
Wolfgang

PS was ist eigentlich aus dem Oscar-Projekt geworden?



von Eurolore - am 04.03.2006 09:10

Wo bleibt die Termite?

Irgendwie scheint die Eurolore doch haltbarer sein, als ich schon dachte. Wenn die Termite nicht bald kommt, steige ich auch noch auf Eurolore um. Aber unabhängig davon könnte man gut Elektroautos auf ähnlich flache Plattformen stellen und aufgeständert durch die Gegend schippern. Gleise sind viel einfacher zu verlegen, wenn sie nicht hoch belastet werden. Da braucht man meist nicht einmal Schotter. Hat eine gängige Schiene 50 kg pro Meter und trägt 50 Tonnen pro Achse, käme unsere mit unseren max. 1 Tonne mit 10 kg pro Meter aus.

Die Euroloren waren übrigens die ersten Schienen der Welt. Schon Adam und Eva rollten von Paradies Termini zum Apfelbaum. Hölzerne Schienen, mit Blech beschlagen, lösten damals die steinernen Spurrillen der Römer ab. Wenn ich daran denke, dass unsereins mit 50 km/h voll zufrieden ist und mit 1 Meter Knutschzone ein vollwertiger Insassenschutz möglich wäre, sollten wir darüber nachdenken, ob wir nicht wieder zur alten Spurrille zurückkehren mit Bäumen als Notbremse an den Seiten. Schlafen am Steuer ist dann wieder erlaubt.
Zu Euros Lore dieses link lesen:

[themenpark.iai.fzk.de])

von Bernd Schlüter - am 04.03.2006 09:11

Re: Wo bleibt die Termite?

Nachdem die Termiten die Lore nicht mögen, nun noch ein wenig zur Radführung mit und ohne Spurkränzen. Wer sich dafür interessiert: Die italienischen Hochgeschwindigkeitszüge fahren eigentlich ohne Spurkranz, nur mit Hilfe der kegelfprm der Räder. Der Rest von Spurkranz hat gerade einmal 10 mm. Das wäre dann auch was für uns, wenn wir unsere Cityels auf Schienen setzen wollen. Die Schienen könnten dann fast in der Landschaft versenkt werden. Hier Lores link dazu:

[themenpark.iai.fzk.de]

von Bernd Schlüter - am 04.03.2006 09:33

bei Termitengefahr werden Stahlprofilschwellen genommen.

Danke Bernd, wie Du richtig erkannt hast kommt es bei Schienenfahrzeugen auf die Einzel-Rad-Schienen Last an. Nach ersten Gewichtskalkulationen, bei einer meiner ersten Entwicklungen mit noch herkömmlichen Gleiskopf wog ein Meter Gleis 6 Kg. und wäre leichter zu verlegen als eine Autobahnleitplanke.
Auf der folgenden Webseite [www.beepworld.de] findest Du auch eine Langholzlore bestehend aus zwei modifizierten Rungen-Euroloren.
da werden auf der Skizze 72 meter Gleis mit einem Gesamtgewicht von 512 kg transportiert,
da verteilt sich die Last auf 8 rädern das macht pro Rad 64 kg.
Die links werde ich gerne Aufnehmen und bei passender Gelegenheit in die webseite www.eurolore.de aufnehmen. Hier im Internetcafe am Hauptbahnhof von wo aus ich meine Internetaktivitäten gestalte kann ich das nur schwierig machen.
Ich habe zu Hause kein Internet
sonnigen Gruß
Eurolore

PS. die Skizze werde ich wenn ich mal die Möglichkeit habe, vom flachen zum runden Gleiskopf abändern.



von Eurolore - am 04.03.2006 09:47

Re: Wo bleibt die Termite?

Gleich eine Erfindung hinterher: beim Umsetzen des Cityels auf Schienen werden einfach Blechreifen über Die Reifen gestülpt, die Rutschkupplung wird arretiert und es wird rückwärts gefahren (Nur so ist Selbststabilisation möglich). Die Vorderachse wird zur Hinterachse und zur Vermeidung der dritten Schiene zweirädrig.

Wer keine Angst vor Termiten hat und jetzt ganz auf elektrische Eisenbahn umzusteigen gedenkt, dem sei auch folgendes link empfohlen:

[themenpark.iai.fzk.de]

von Bernd Schlüter - am 04.03.2006 09:50

Spurkranz geschont auf kosten höherer Rollreibung durch den Sinuslauf

Also Bernd, das habe ich doch schon einmal hier:
[forum.myphorum.de] angesprochen.
Und wenn man sich bei Wikipedia die Beschreibung zum Sinuslauf genau durchliest, steht da auch das ein Teil der Energie dadurch verloren geht., wie stark die Abweichung von der idealen Schienen-Rollreibung, zur realen Eisenbahnschienen-rollreibung, ist wäre für mich interessant.
wenn man den Unterschied weiss, kann man auch sagen das der erhöhte Rollwiderstand ist vernachlässigbar. Wenn man den Unterschied aber nicht weiss, würde ich mich nicht zu dieser Aussage hinreisen lassen.

Gruß
Wolfgang



von Eurolore - am 04.03.2006 10:08

Re: Spurkranz geschont auf Kosten höherer Rollreibung durch den Sinuslauf

Heute haben Eisenbahn mit gut gewarteten und geschmierten Achsen etwa den gleichen Rollwiderstand, wie ein Schiff Schwimmwiderstand, der hauptsächlich von den 'Überschall'wellen , Machsche Kegelwellen an Bog und Heck herrühren. Uboote sind ganz erheblich schneller, so an die 100 km/h bei gleicher Motorisierung. Die Überwasserschiffe liegen, wie die Eisenbahn, bei 1:500. Wenn unsere 400 kg massigen Elektroautos 6kWh auf 100 km brauchen, entspricht das einem Widerstand/Gewichtsverhältnis von 1:20, wenn ich einmal annehme, dass die 6kWh an der Achse ankommen. Da ist also noch mächtig viel drin bei der Lore. Wenn die Kegelform nicht wäre, käme die Eisenbahn sogar auf bis zu 2000:1.
das habe ich aber bei meinem umgebauten Cityel-Modell schon berücksichtigt: Nur die Hinterachse hat Kegelform, die einzeln aufgehängten Vorderräder sind aalglatt und liegen mit voller Fläche auf, hier sollte also auch die Hauptbelastung liegen. Bei 10 km/h sollte der Energieverbrauch bei 0,2kWh auf 100 km liegen. Bei unseren Energievernichtungsmaschinen lohnt es sich gar nicht, langsamer zu fahren. Bei der von mir genannten Konstruktion gibt es keinen Sinuslauf, das Rollbrett spurt direkt ein.
es ist schon sehr viel diskutiert worden, ob man bei der Eisenbahn genau solche Drehgestelle einführen sollte, die Sicherheit würde steigen. Allerdings, einmal entgegen der fahrrichtung und das Ding entgleist nach wenigen Metern. Dann gibt es eine Exponentialkurve in den Graben. Ist nicht durchzusetzen bei der DEBACK.
Die Unterseefrachtschiffe siond aber schon so geplant. Tanker, das wissen die meisten gar nicht, sind bereits zu 2/3 Unterseeboot. Unter der Wasseroberfläche bleibt alles im Unterwasserwellenbereich. Die einzigen Wellen , die es da gibt, sind die Longitudinalwellen mit 1,6 km/Sekunde. Unsere Cityels sind einfach zu langsam, um die Urlaubsfahrt an die Costa del Sol in einem Stück zu schaffen. Die Selbstfahrlafetten würden große Entfernungen mit dem Cityel ermöglichen, sofern man darin schlafen würde. Bei 80 km/h kommt man immerhin bald 2000km an einem Tag weit. Wir können dann natürlich überall den Zug verlassen und mit frisch geladenen Batterien herumkurven, ehe der nächste Zug kommt bzw. nach Bedarf zusammengestellt ist. Wofür haben wir schließlich handies? Jeder hat dann schließlich den Standard 42-Voltanschluss -Lader mit an Bord. Die Termiten können gar nicht so schnell gucken, wie wir dann davon pesen.

Ich sehe schon den Roland mit dem Prototyp durch die Gegend geigen.

von Bernd Schlüter - am 04.03.2006 19:43

Re: Bernd geschont auf Kosten höherer Weisheiten für den 1. April

Hallo Bernd Schlüter,
damit hast Du mich neugierig gemacht:

habe ich aber bei meinem umgebauten Cityel-Modell schon berücksichtigt: Nur die Hinterachse hat Kegelform, die einzeln aufgehängten Vorderräder sind aalglatt

Wußte gar nicht, dass Du schon einen umgebauten CityEl hast. Oder ist er nur in Deinem Kopf?

Leider ist Deine Konstruktion verfrüht veröffentlich worden. Es sind noch ein paar Tage bis zum 1. April.

Allerdings: im Oktober bin ich wieder in Düsseldorf, also spute Dich mit dem Bau Deines Prototyps, damit ich damit durch die Gegend fahren kann (sorry, geigen kann ich nicht, bin total unmusikalisch).



von Berlingo-98 - am 04.03.2006 21:17

Nee, war kein Aprilscherz

Sondern fürn März. Also, das stimmt schon, dass die Radreifen bei Kegelform sehr viel stärker walken und damit einen sehr viel höheren Reibungskoeffizienten haben , 0,002 statt unter 0,001 möglichem. Deswegen kommt auch bei unserer die Lustamreisenverderberag keiner auf die Idee, die schweren Lokomotiven einmal einzusparen und dafür luftfahrzeugleichte Geräte einzusetzen, die dann natürlich stromlinienförmig wären und im Viertelstundentakt fahren, weil niemand mehr das Elektroauto nehmen würde, es sei denn mit der Lore. Helga, Genoveva Gwendulina und wie die alle heißen bekommen einen eigenen Verkehrsweg, unversiegelten Schotter, wie zu Pferdekutschens Zeiten.
Also noch einmal zum spurgeführten Verkehrsmittel der Zukunft: Tatsächlich vorne konusförmige Räder an starrer Achse, hinten einfach zwei verbindungslose platte Nachläufer, die praktisch überhaupt nicht abnutzen und praktisch keinen Rollwiderstand haben. Die konischen Räder mit Starrachse führen das Fahrzeug. Kein Aprilscherz, wurde ensthaft für die Einführung des deutschen Hochgeschwindigkeitszuges statt dem Transrapid diskutiert. Dieses zukunftweisende Bahnprojekt verhinderte die Bundesbahn.
Solch ein spurkranzloses Rad ließe sich auch leicht mit 1 cm Federweg beim Cityel einbauen, ohne, dass sich die Bodenfreiheit merklich verringert. Die Gummiräder, oder auch wieder stahlbereifte Räder großen Durchmessers für die Schotterpisten (Feinsplit) bleiben einzeln aufgehängt und angetrieben, außen. 50 cm Spurweite reichen für eine Elektroautoschiene. Dank der großen Räder von mindestens 1 m Durchmesser bleibt das vierrädrige Cityel geländegängig, wenn es einmal zu einem Stau auf der Schiene kommen sollte.
Kaum Kosten würde eine 42 Volt-Oberleitung verursachen, die dann allerdings alle 800 Meter wieder neu eingespeist würde, über ein normales Drehstromkabel mit entsprechenden Wandlern. alles am gleichen Holzmast, um die Termiten nicht darben zu lassen. Die rätische Bahn ist so gebaut. Mit 100 Ampere würden unserer Kisten dann absausen, wie sonstwas. Aber wegen der Unfallgefahr fahren wir dann lieber mit gut 25 Ampere 60km/h. An Steigungen häufigere Einspeisung, um auch 200 Ampere zu ermöglichen. Notfalls eine Zahnschiene fürs Matterhorn. Für den Kochelsee gibt es einen Lorensegelverleih, ich weiß auch schon, wo.

Der Clou ist natürlich die Magnetklotzbremse.

Bernd

von Bernd Schlüter - am 05.03.2006 17:56

einiges ist schon gut beschrieben

Bernd Du schriebst:
1. Also, das stimmt schon, dass die Radreifen bei Kegelform sehr viel stärker walken und damit einen sehr viel höheren Reibungskoeffizienten haben , 0,002 statt unter 0,001 möglichem.
Aber wie kommst Du zu der Aussage 0,002 statt 0,001?

0,002 bis 0,001 ist der Rollwiderstandskoeffizient bei Rad auf Schiene, laut Wikipedia, wie hoch der Rollwiderstandskoeffizient bei Kegelformradreifen (Sinuslauf-Radschienenstatik) auf Schiene ist steht da nicht.
Hier habe ich mal ein Bild noch ohne Kegelformradreifen:


das zweite was ich gut fand ist dieses: "Kaum Kosten würde eine 42 Volt-Oberleitung verursachen, " 42 Voltversorgung ist schon gut, aber dann bräuchte es keine Oberleitung, dann könnte man die Energieversorgung auch wie bei der Modelleisenbahn (Märklin) über einen Mittelleiter zwischen den Schienen oder sogar wie bei Fleischmann über die Schiene selbst. Ich habe mal mit 48 Volt Betriebsspannung die Verluste auf eine Strecke bis zu 5 km berechnet, was dann noch beim Verbraucher ankommt.
Bild:


Danke für die Mitarbeit
Wolfgang



von Eurolore - am 07.03.2006 12:42

Re: einiges ist schon gut beschrieben

Du darfst meine Zahlen nicht ganz so streng nehmen. Die Reibungszahl hängt auch stark von der Flächenbelastung und vom Raddurchmesser ab.
Aber größenordnungsmäßig stimmen sie. Meine 0.001 hatte ich aus der führenden konischen Achse mit 0.002 und der flachen Nachläuferachse zusammengezogen, was auch nicht ganz stimmt, weil der Durchschnittswert 0,00125 ergäbe. Wenn ich dann aber die hinteren, zylindrischen Räder etwas stärker belaste, stimmt es wieder. Die hinteren Radreifen sollten sehr breit sein, damit vorhandene Radkränze niemals anlaufen, was zur Unstabiltät führen würde. Interessant ist noch, dass die hinteren Radreifen hohl abnutzen, was die Stabilität steigert und auch die Schleifintervalle für den vorderen Radsatz verlängert, alternativ kann der vordere Konus viel flacher sein.
Schade, dass sich das Projekt bei der Bahn nicht durchsetzen konnte. Man darf dann eben niemals zurückrollen. Gerade bei Hochgeschwindigkeitszügen brächte dieses System große Vorteile.

Unglaublich übrigens, was sich die Bundesbahn jahrelang erlaubte, an falsch geschliffenen Radsätzen unter die Görlitzer Doppelstockwagen der Konkurrenz Nahverkehr zu schnallen. Im ganzen Ostblock und in Süddeutschland liefen diese störungsfrei, nur in NRW schepperten diese entsätzlich mit Daueranlauf der Spurkränze durch die Gegend. Man vermutete schon, dass die unterschiedlichen Raddurchmesser absichtlich als Sabotagemassnahme in den Bundesbahnausbesserungswerken verbrochen wurden.

Als Verladepartner für unsere Elektrofahrzeuge kommt deshalb die DEBACK niemals in Frage. Wozu gibt es schließlich die gute Lore?

Die Italiener haben an ihren Hochgeschwindigkeitseurostars ebenfalls Radreifen, aber von einem ganz ungleichen Kaliber , gut geschliffen und eschederissfrei. Da lassen sich die Italiener nichts nehmen.
Ich fordere die Stillegung der Deback und die Freigabe der Strecken für unsere Elektroautos. Die Oberleitung möchte ich dann trotzdem beibehalten, der ohmsche Widerstand der Schienen und des 1 cm² Fahrdrahtes liegen nicht weit auseinander. Es muß eine mindestens 400 Voltdrehstromleitung parallel geführt werden, mit häufiger Einspeisung. Dafür reichen einzelne Holzpfähle, wie die Telefonmasten auf dem Land. Um spielende Kinder von Kurzschlüssen abzuhalten, dürften es vielleicht auch etwas mehr, 220 Volt Wechselstrom, sein . Dann braucht man keine Parallelleitung.
Du Schneckenquäler!

von Bernd Schlüter - am 07.03.2006 15:51

An eine Parallel-Drehstromleitung..

Da habe ich auch schon daran gedacht. ein isoliertes 400 V Kraftstromkabel,

Bernd, deine Beiträge haben schon etwas, leider bringst Du aber soviele Themen mit rein, das es schwierig ist beim Thema zu bleiben.

Zur Rollreibung bei der Bahn würde ich meinen das der Spurkranzschonende Sinuslauf, den Reibungskoeffizienten von 0,0015 auf die Nähe von mindestens 0,007 bringt. Aber genauere Auskunft kann da nur ein Experte geben der sich näher damit beschäftigt hat und auch ehrlich darüber schreiben darf.

Gruß
Wolfgang



von Eurolore - am 08.03.2006 13:20

CQ ISS von DK3WN für Funkamateure mit Cityel

Zumindest ließ sich mit einer solchen kleinen 42-Voltzahnradstrecke bis auf nur 1 Meter Höhe so mancher km auch mit völlig leeren Batterien überwinden. Auch manche Börde würde so quasi zum Nulltarif erklommen, worauf so mancher Teutates vom Dom aus das Cityel in der Gegenrichtung mit Überschallgeschwindigkeit hinabsausen sieht. Bremsen ist wegen der Schneckenplage dann nämlich nicht mehr möglich. Es sei denn , ein beherzter Hund läuft voraus und warnt seine gleitenden Freunde vor dem nahenden Feind.

Solch leichte Schienen für diese Art Ultraleichtfahrzeuge lassen sich auch aufgeständert über Land und Lippe führen. Ein Beispiel für eine solche schnurgerade, aufgeständerte Strecke ist die Diretissima von Milano über Bologna nach Roma, die infolge ihrer Aufständerung die Landschaft kaum zerschneidet. Die Schanghaier bauten prompt das Ständerwerk auf ihrer Strecke nach Pudong nach.
Mancher Bördenbauer sieht aus seinem Dreiständerhaus mit seinem geistigen Auge das Cityel schon diritissamente von Meinigsen nach Bad Sassendorf quer durch sein Anwesen rasen.

Halten wir fest: Wo ein Eintonnenprius bei einem Hundertkilometerverbrauch von 6 Litern mit einer durchschnittlichen Widerstandszahl von 7% über die Landstraße gleitet, tut das mit nur einem einzigen Promille das Citylorel.
Nachladen nur alle 70 Tage würde das auch nur für das Kelorett bedeuten, denn Nicads lieben es, vor dem Nachladen völlig leer gefahren zu werden.

Unmöglich? Keineswegs: Wer wegen des Luftwiderstandes Bedenken wegen der Umsetzbarkeit hat, schaue einmal in der Schweiz nach der 'Swissmetro' Ausschau. Ein ähnliches Projekt entwickelte in größerer Höhe auch schon Eugen Sänger 1929, dass dann durch Kriegsereignisse in Vergessenheit geriet.

[www.mike-rupprecht.de]

Die passende Kreuzyagi fürs Cityel hier:
[www.eg-lippstadt.de]

Gruß an Caro

von Bernd Schlüter - am 09.03.2006 05:03

ISS über Wotans Haus

Nachdem die ISS so dicht über Wotans Haus gedonnert ist, Rechenakrobatik ohne Netz.
Man sagt, bei einer Geschwindigkeit von 70 km/h seien bei einem PKW Rollwiderstand und Luftwiderstand in etwa gleich. Beim Cityel dürfte diese Geschwindigkeit noch ein ganzes Stück tiefer liegen, falls die Reifen ordentlich aufgepumpt sind.
Setzen wir das Cityel auf Schienen mit 1/1000 Reibungskoeffizient, wird der Bereich dieser wirtschaftlichsten Geschwindigkeit sehr viel niedriger, da, wo der Luftwiderstand 4 Newton beträgt, und das ist bei ca. 15 km/h der Fall.
Schließlich haben die ersten Loren- und Pferdebahnen auch so einmal angefangen, vor allem im flachen England.
Rechnen wir einen Energieverbrauch von 5 kWh auf 100 km (nicht mit Thrige) beim Cityel, so entspricht dieses in etwa einer Widerstandszahl von 0,05, also in etwa dem Herauffahren auf einen Berg mit 5% Steigung.
Bei gängigen PKWs rechnet man etwa mit dem Doppelten.
Unsere Lore arbeitet also nur dann so richtig wirtschaftlich, wenn wir uns mit niedrigen Geschwindigkeiten zufriedengeben, sonst holt uns der Luftwiderstand ein. Also, für einen gerodeten Kongo mit schnurgeraden, ebenen Strecken ist die Lore, dann mit Sonnenhut, gut geeignet. 25 Watt müssten die auf den Sonnenhut montierten Solarzellen leisten, um mit einer Geschwindigkeit von 10km/h durch die Gegend zu brausen. Dies entspricht einem Sombrerodurchmesser von ca. 80 cm Durchmesser. Dabei bin ich von einer cityelschwer beladenen Afrikapalette von 400kg Masse ausgegangen. Das wäre tatsächlich kein schlechtes Transportmittel für sonnenverwöhnte Länder ohne Berge.
Die sängerschen Atmosphärensprunggleiter mit einer mittleren Gleitzahl von ca. 0,05 waren da regelrechte Energievernichtungsmaschinen gegen, zumal die gewaltige kinetische Anfangsenergie nicht zurückgewonnen werden konnte.
Die Schweizer verlegten deshalb ihre Vakuummetro kurzerhand in die Berge.

Was käme noch als energieschonendes Transportmittel in Frage? Ein Hochleitungssegelflugzeug gleicher Masse, 50 als Gleitzahl = 0,02 Widerstandszahl und 20m/s = 72 km/h Geschwindigkeit, benötigt 1600 Watt elektrische Antriebsenergie, die in Form konzentrierter Sonnenenergie bei Sonnenschein oder auch bei Wind reichlich dort oben gratis verfügbar ist.
Dann können wir uns auch noch antriebslos im Boot oder einem Floß aus Europaletten über den Kochelsee treiben lassen, ehe wir aufs Kamel umsteigen müssen.
Schon gewusst? Die Schweizer besitzen ein ausgedehntes Vakuumrohrpostsystem als schnelles und leistungsfähiges Transportmittel? Auch militärisch hocheffektiv.

In Anbetracht der Tatsache, dass auch Zeit Geld ist, liegen in Punkto Wirtschaftlichkeit unsere Elektroautos mit 60km/h genau richtig. Auch diese könnte man mit einem ,elektronisch geregelten, Spurführungssystem ausstatten. Dazu genügt ein einfacher, passiver Draht in der Straßenoberfläche, am Heck des Fahrzeugs eine Induktionspule und an der Front zwei Emfangsspulen, die das Differenzsignal an die Lenkung weitergeben. Kein Signal: Bremsen. Sehr einfach, darum sicher. Schlafen am Steuer ist erlaubt. Aufladen an der streckenweise installierten Oberleitung.
Die Loren stapeln wir derweil am Kochelsee.

von Bernd Schlüter - am 10.03.2006 08:06

Re:Hochachtung für Bernd Schlüter

Nur die Überschrift geändert, hatte übersehen das es mehrere Bernds gibt.

Ahnliche Werte hatte ich für die Eurolore auch ausgerechnet, allerdings mit einem eckigen Sombrero mit den abmessungen 1,20 x 0,80 m.
Die Analogie zum Cityel trifft einigermassen zu.
Mit einem Velotaxi habe ich mal ohne mitzutreten auf ebener Strecke voll beladen (ca.500kg Gesamtgewicht) 10 km/h erreicht.
Ein Velotaxi hat einen 250 Watt Nabenmotor von Heinzmann und 24 Volt Bleigelakku mit 17 Ah.
Dazu muß ich sagen das die Elektrounterstützung bei den Velotaxis sich ab einer Geschwindigkeit 10 km/h wieder abregelt. Wenn ich also schneller werde wie 10 km/h muß ich das mit reiner Muskelkraft bewerkstelligen, und da kam ich kurzzeitig auch mal auf 20 km/h.

Also denke ich das meine Wüsten-Eurolore, (Alias Afrilore) auf ebener Strecke bei Windstille und Wolkenlosem Himmel mit einem 1m² -PV-Modul ca. 20 km/h erreichen könnte ohne den Pufferakku zu belasten.

PS über energieeffiziente Weltraumstarts habe ich mich hier mal kurz ausgelassen: [www.beepworld.de]

Gruß
Wolfgang



von Eurolore - am 10.03.2006 10:39

Re:Hochachtung für Bernd

Hallo Wolfgang,
erkläre mir doch mal ein Sachen zu deiner Internetseite
[www.beepworld.de]

woher kommt so plötzlich das Wasser in der Wüste?
Wenn Du das Wasser hast zum Transportieren, brauchst Du eigendlich keine Lore und keine AKKUS.Einfach eine Leitung legen (der Aufwand ist geringer als wenn Du eine Schiene verlegst) und die Pumpen wandeln den erzeugten Strom direkt in "Bewegung" um.
Und als Nebeneffect brauchst Du auch 500 Mitarbeiter weniger ,die Du brauchen würdest um die Wanderdünen von deiner Schiene zu putzen.

Bernd M

von Bernd M - am 10.03.2006 21:53

In einem Dorf leben Menschen und wo Menschen sind gibt's auch Wasser

Hallo Bernd M,
Der Titel dieser Webseite ist Wasser- und Energiehaushalt eines Dorfes in der Sahelzone.
Wasser ist in dieser Region die große Mangelware, wäre überhaupt kein Wasser in dieser Region dann gäbe es dort mit Sicherheit auch keine Menschen.
Umso notwendiger ist es in dieser Region sinnvoll mit dem Wasser zu haushalten.

ich habe auf dieser Webseite die 5 dicken grünen Ziffern analog zu 5 Schritten, noch etwas dicker gemacht, und den dazugehörigen Text in die gleiche Farbe geändert.
Lese Schritt 1, 2, 3, 4, und 5 sorgfältig durch, und Du wirst es vielleicht erahnen was ich damit meine.
Ich war im Niger, im südlichen Tunesien und auch in der Elfenbeinküste und habe da einige Defizite mit eigenen Augen augemacht.
mir geht es auf dieser Webseite um effiziente Speichertechnik in Bereich elektrischer Energie mit Hilfe von Akkus (elektrochemische Speicherung) in Verbindung mit Minipumpspeichern (elektromechanische Speicherung).

Die elektrische energieerzeugung in diesen Ländern mit Hilfe von Photovoltaik modulen ist einfach, den Strom über einen Laderegler in einen Bleiakku zu schaffen auch. Was aber passiert mit dem überschüssigen wertvollen Photovoltaikstrom wenn der Akku voll ist?

Das fatale an den Bleiakkus ist, das die optisch wie Neu aussehen, aber oft, auf Grund schlechter Behandlung, keine Kapazität mehr haben.

Bei einem Mini-Pumpspeicherkraftwerk könnte man die gespeicherte Energie an der Wassermenge im oberen Speicherbecken ablesen.

Die Rolle der Eurolore in diesem Zusammenhang ist: Haben die Menschen in der Region Wasser so wird das Wasser auch für landwirtschaftliche Zwecke benutzt.
mit Hilfe der Euroloren könnte dann Wasser auf die Felder gebracht werden, und auch dann im Gegenzug die Feldfrüchte zurück ins Dorf.

Gruß Wolfgang



von Eurolore - am 11.03.2006 10:53

Re: In einem Dorf leben Menschen und wo Menschen sind gibt's auch Wasser

Hallo Wolfgang ,
ist das wirklich dein, ernst das Du Wasser mit deinen Europaletten-Lore transpotieren willst?

Wenn Du das Prinzip unbedingt verwirklichen willst dann bitte mit Rohren:
(Nennt sich in Deutschland auch Pumpspeicherkraftwerk)
-keine Bleibatterien
-keine Loren
-fest instalierte Solarzellen
(die Du dann auch gegen Diebstahl schützen kannst)
-Rohre kann man auch eingraben,so das Du keine "Bahnschranken" brauchst
(Du bist ja im "Bewohnten" Gebiet, in der Sahara , mit viel Wasser im Brunnen)
Ich dachte eigendlich bisher das die Sahara immer grösser wird, weil es in der Region immer weniger Wasser gibt.Das ist aber wohl ein Irtum meinerseits.

Bernd M

von Bernd M - am 11.03.2006 20:57

Re: In einem Dorf leben Menschen und wo Menschen sind gibt's auch Wasser

Ja zumindest das Trinkwasser die Nahrungsmittel Saatgut und die Werkzeuge welche die Dorfbewohner während der Feldarbeit benötigen. Das Wasser zum bewässern könnte natürlich auch neben der Eurolorentrasse als Rohr verlegt werden. Du solltest den ganzheitlichen Ansatz des ganzen betrachten. Wichtig ist mir das man sich nicht nur auf eine Speicherart verläßt. So wie es einen Energiemix gibt der miteinander kommuniziert, so kann man auch verschiedene Speicherformen miteinander kommunizieren lassen.

PS. bist Du der Bernd M den ich kenne? der aus dem Rhein-Main .......
Gruß
Wolfgang



von Eurolore - am 13.03.2006 14:18

Re: In einem Dorf leben Menschen und wo Menschen sind gibt's auch Wasser

Bitte im Off Topic Forum weitermachen.
Eurolore ist nicht wirklich ein Thema für "Technik der Elektrofahrzeuge".

.... und außerdem ist dies ein Forum, kein Chat. Private Fragen kann man auch per e-mail privat stellen, sie sind nicht eigentlich von allgemeinem Interesse.

Euer Co-Admin

Thema ist hiermit in diesem Forum geschlossen.

von Berlingo-98 - am 13.03.2006 15:28
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