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elweb Technik
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vor 12 Jahren, 1 Monat
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Bernd Schlueter, Eurolore, Gunther Kufner, Jens Hakken, Karl W, Michael Hu, ZINNEKE, Ralf Wagner, John

DC/DC Wandler 12V auf 96V gesucht.

Startbeitrag von Eurolore am 13.07.2006 12:32

MoSoTA III wird auch manchmal zum Aufladen eines Citystromers ( Elektrogolf)benutzt, dabei stellte es sich herraus, das Das Ladegerät des Citystromers den Wechselrichter des MoSoTa der eine Nennleistung von 2500 W hat nahe an seiner Belastungsgrenze ist. Da haben wir Überlegt, das es vielleicht besser wäre, wenn wir Von den 12 Volt Mosota Blei Akkus mit einem DC-DC Wandler bei ca. 1000 Watt Direkt auf die 96 Volt Bleiakkus (16 Akkus 'a 6 Volt in Reihe) gehen. gibt es da jemanden der So etwas liefern kann?.

Antworten:

Hallo Wolfgang,
das wird so einfach wohl nicht funktionieren.
1. Die 96V des Golf ist eine Nennspannung. Die Ladespanung ist höher.
2. Bei 1000W Ladeleistung fließen auf der 12 Seite sehr hohe Ströme, die sicher beherrscht werden müssen.
3. Es muß auch der Ladestrom auf der Oberspannungsseite geregelt werden.

Das einzigste was mir einfällt ist die Fa. Vicor. Die Teile sind sehr gut aber auch teuer.
Vieleicht hat ja noch ein anderer eine gute Idee.

Gruß



von Michael Hu - am 13.07.2006 13:29
Hallo,
nicht genau das was gesucht wird, aber sicher anpassungsfähig!

[www.brusa.biz]
Das nötige Kleingeld sollte aber vorhanden sein!

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl W - am 13.07.2006 17:14
Hallo Karl,
Brusa ist sicher State of the Art, aber nicht bezahlbar. Bezahlbar sind z.B. Wandler der Fa. Vicor.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 13.07.2006 17:57
Hallo,
warum kaufen?
So ein wandler läst sich mit ein paar euros (20-50euro) realisieren.
Den traffo kann man leicht selberwickeln,und die wechselspannung läst sich mit dem ne555 realisieren,man muss halt dann nur den eingang anstat 12 volt 10 volt wickeln weil beim zersägen der spannug ein teil abfällt.
Gruss
Jens



von Jens Hakken - am 14.07.2006 15:01
Hallo Jens,

vielleicht solltest du dich mit Bernd Schlüter zusammen tun.
Bei Ihm ist das auch immer so einfach ;-)

MfG

von John - am 14.07.2006 15:20
Was ist denn Montagsamstagdrei? Ich nix verstehen.



von Bernd Schlueter - am 14.07.2006 21:58
Wieso das denn?
Eigendlich ist es doch auch leicht, nur der Haken ist halt das man es nicht in einer stunde gebaut hat(eine zeitfressende arbeit).
ich hab mir mal einen Dc/Ac Wandler selbstgebaut,ist ca ein halbes jahr her.
Da hab ich mir ein halogen Ringkerntraffo gekauft und die secundär Seite soweit abgewickelt dass wenn man ihn auf 230 volt angeschlossen hat auf der sec. Seite nur noch 10 volt rausgekommen ist. Danach hab ich mir eine pwm schaltung gebastelt und die von einem kollegen mit nem Ossi auf 50 Hz einstellen lassen.
Dann binn ich mit der pwm auf den traffo drau gegangen und siehe da, am ende kamen 230 volt.Jetzt läuft meine pumpe vom gartenteich über den wandler,zusammen mit einer autobatterie und einer solarzelle.
Wenn man die formeln zum berechnen hat, Könnte man eigendlich in 1 einer stunde die komplette schaltung auf dem papier haben.
Und seien wir doch mal ehrlich, gerade du als Anlagen -Techniker
müstes das doch auch können oder?Ich schau morgen mal durch meine bücher und rechne mal ein bischen,wenn ich damit fertig binn meld ich mich wieder.
Gruss
Jens Hakken



von Jens Hakken - am 14.07.2006 22:31
Gleich, was MOSATA ist, von 12 Volt auf 120 Volt kommt man mit praktisch jedem Spannungswandler. Ich habe noch keinen gesehen, der das nicht könnte. Eine PWM muss natürlich eingebaut sein, da ist es überhaupt kein Problem, die Spannung verlustfrei auf 96 Volt herabzusetzen. Reicht es nicht, schaltet man eine Primärwicklungen in Serie vor die Sekundärwicklung und erhält ca 135 Volt max. Spannung bei noch mehr Leistung.
Mit 100 Euro ist man da schon dabei mit 1000 Watt.
Es sind lediglich die auf der Sekundärseite hintereinandergeschalteten Wicklungen (die meist in Paaren vorliegen) in der Mitte aufzutrennen und mit je zwei zusätzlichen Dioden versehen (schnelle Dioden natürlich, kein Selengleichrichter!).
Mein Vorschlag wären aber eher vier 300 Watt-Netzteile parallel. Die enthalten IMMER zwei Trafos mit je 120 Volt Ausgang und die eingebauten Dioden reichen praktisch immer aus. weniger Gesamtgewicht, mehr Sicherheit...

Nutzt man die Primärwicklung in Sparschaltung mit, entfällt natürlich die galvanische Trennung zwischen Primär- und Sekundärseite.

Vorsicht vor den Ladekondensatoren der Sekundärseite!



von Bernd Schlueter - am 15.07.2006 04:11
für Bernd Schlueter:
Das ist der neueste Mosota: [www.beepworld.de]

Hier am Frankfurter Römer mit 320 Wp Solarleistung und einer Bleiklotzkapazität von12V 800 Ah C20 .
für Michael Hu:
Das mit der Nennspannung ist richtig, deshalb sollte der Spannungswandler die 96 Volt Nennspannungsbleiakkus erst mit einer Ladespannung von 115,2 Volt laden dann wenn ein Bestimmtes Niveau erreicht ist mit 112,8 Volt weiterladen bis die Akkus voll sind, und dann auf 110,4 Erhaltungsladespannung zurück schalten.
Das mit den hohen Strömen auf der 12 Volt-Seite hat auch bei dem DC/AC 2500 W-Nennleistungs Wandler, der Das bordeigene Ladegerät des CityStromers bediente, gut geklappt. dann dürften die Ströme lagen da bei ca. 300 Ampere.
bei der gesuchten Lösung dürfte der Strom auf der 12 Volt-Seite dann weniger als die Hälfte betragen.


Wieder für Bernd Schlueter:
Der Vorschlag mit den vier Netzteilen scheint mir am günstigsten zu sein,
Zumal man dann vielleicht auch nach dem Master/Slave Prinzip arbeiten könnte,
so das Die Leistung des Spannungswandlers in vier Stufen genutzt werden könnte.

Leider reichen meine derzeitigen Werkstattresourcen und Elektronikkenntnisse nicht aus um Das in die Praxis umzusetzen.

MoSoTa ist bisher ein Gemeinschaftsprojekt von einigen Firmen und Privatpersonen die, die bisjetzt die dafür notwendigen Teile zusammengetragen haben, mein Part war dabei der Zusammenbau der einzelnen Komponenten, und das hat sich bis jetzt bewährt.



von Eurolore - am 15.07.2006 09:47
Die Spannung wird an den Wandlern mit einem kleinen Poti eingestellt. dieses kannst Du durch vier kleine Widerstände ersetzen, die Du in drei Stufen umschaltest. Der Sklave ist dann Meister und der Meister Sklave.
Aber, warum den ganzen Zirkus? Wäre es nicht viel geldschonender, wenn Du einfach die Batterien tauschst und die teure Batteriezwischenspeicherung einfach einsparst?
Die Zwischenspeicherung kostet Dich bestimmt 50 Cent pro kWh extra. Nehme lieber kleinere Tauschbatterien mit Henkel und gib jedem Auto einen Wandler mit.
Aber ich sehe gerade, 800 Ah. 800mal aha!
Der Akku stammt wohl von einer Euroelektrolok und ist ganz billig? Ja, dann ist die Umfüllerei schon sinnvoll, ehe Du Dir eine schwere Eurozelle auf den Fuß fallen lässt!
Außer dem Mosel-, schaffst Du dann auch noch das Saartal aufwärts.
Ich gehe mal davon aus, dass Du wirklich nur einen einzigen Akku mit 12 Volt in Deinem Tausendsassa hast.
Dann ist die Geschichte mit dem Wandler gar nicht so abwegig. Allerdings, Du hast schon einen Wandler eingebaut, sagst Du. 2500 Watt dazu. Ich möchte doch geradezu wetten, dass der, ohne, dass dieser seine bisherige Funktion verlieret, durch relativ einfache maßnahmen auf 96 Volt umstellbar ist...
Da müsste ich dann noch etwas mehr über Deinen Wandler wissen, aber, wie ich das sehe, handelt es sich um einen ganz normalen HF-Wandler mit mehereren Transformatoren. Da wäre interessant zu wissen, wie die Sekundärseiten der Trafos miteienander verschaltet sind, z.B. in drei Gruppen zu je vier Sekundärwicklungen hintereinander. Oder je zwei Sekundärwicklungen? Beim Öffnen Respekt vor den Kondensatoren, sonst kippen Euroloren um!


Oder so: Tatsächlich drei 300 Wattnetzteile parallel, die jedes für sich einzeln auf seinen maximalen Ladestrom und seine eigene Spannung abgegelichen ist, wie Du es beschrieben hast.
Optimal wäre, wenn Du Dir dann zu diesem Zweck gleich 10 wahrscheinlich billigere 120 Voltnetzteile schicken lassen würdest, da gibt es dann auch Mengenrabatt und, Du brauchtest fast nichts umzubauen. Sind dann zwar nur ca. 800 Watt, aber, wenn wir die besser kühlen, könntest Du sie auch überlasten.
Wären dann dreimal 1000 Watt-Ladestationen .

Aber ich würde vorziehen, den vorhandenen 2500 Wandler umschaltbar an Deinen Zweck anzupassen! Hab noch keinen gesehen, bei dem das nicht überaus einfach ginge! Die gefährliche Kondensatorspannung wird dabei nicht einmal nach außen gelegt.

Um überhaupt nicht in Deinen Wandler einzugreifen, würde ich dann die Ladekennlinie über einen kleinen Abwärtswandler einstellen, der einfach in Reihe geschaltet wird. Dann hättest Du deine 240 Volt-Wechselstromquelle gleichzeitig.
Im Übrigen, kann man den primären Teil Deines Ladegerätes auch überspringen und direkt an Deinen Spannungswandler ankoppeln , dessen Sekundärteil dann ebenfalls unbenutzt bleibt, dazu den Ladestrom reduzieren. Das sollte kein Problem sein.
Wo treibst Du dich herum? Bei den häßlichen Hessen? Streng genommen, bin ich auch einer.



von Bernd Schlueter - am 17.07.2006 14:18
Hallo Bernd:
selbstverstänlich bin ich Hesse, sogar gebürtiger Oberhesse aus Romrod/Alsfeld. :-)
das ist der Spannungswandler:
[www.fraron.de]

und der ist schon etwas modifiziert, per Umschalter kann die Nennspannung noch etwas erhöht werden das auch dieses Inverterschweissgerät:
[www.fraron.de]þgerät-ISG-1000&osCsid=d001f37de7f59d57c0d655292f63dbc6 gut arbeitet.

Da es sich bei MoSoTa um eine mobile Inselanlage handelt,
und ich bei Inselanlagen ich die 12 Volt-ebene zum speichern favorisiere (4 x 12 V Bleigelklötze à 196 Ah/C20 oder 160 Ah/C5 parallel) so kommen meine 800 Ah zustande.Die nötige dicken Kabel bei der Verkabelung konnte ich durch eine gute räumliche Anordnung der Akkus auf ein minimum beschränken.
Auch hat die 12 Volt Speicherebene den Vorteil das man viele Zusatzgeräte aus der Auto- und Campingindustrie nutzen kann. Oder auch Niedervoltlampen.
aber wenn es machbar wäre, könnte man sich bei der Fa. [www.fraron.de] die zwei kleineren holen, [www.fraron.de] die habe ich sogar schon im Anhänger liegen.
da könnten wir sogar so umbauen, das Sie ein festes Gerät ergäben, oder wenn der Umbau so einfach ist, dann kaufen wir einfach 4x 300 Watt.
[www.fraron.de]



von Eurolore - am 19.07.2006 12:06
Ja, das Ding habe ich, jedenfalls die Platinen, in defekter Form inclusive Schaltplänen hier liegen. ist das gleiche Teil, das auch Jens in der Schweiz für sein Twike benutzt. ist eigentlich ideal geeignet. Das Ding hat nämlich in seiner sogenannten PWM diese drei dicken Drosseln, die erlauben, die Spannung fast beliebig einzustellen, ohne Verlust. Die maximale Stromstärke bleibt dabei begrenzt.
Die Sekundärseiten der Trafos sind in drei Gruppen zu je vier hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen angeordnet. Da hast Du sehr viele Möglichkeiten, alle möglichen Spannungen nach außen zu führen: Zwischen 0 Volt und 2100 Volt ist alles drin.

Wir machen es ohne großen Umbau, nur mit leichten Änderungen:
Über drei doppelpolige Umschalter machen wir das Gerät umschaltbar auf 120 Volt.
Hinzu kommen dabei einige sehr einfache Umbauten der Spannungsregelung.
Vor die drei gefährlichen Ladekondensatoren setzen wir noch je eine Diode, vor denen wir tunlichst die Spannung abgreifen und nach außen führen, ferner drei Widerstände und einen Optokoppler, um das Gerät kurzschlusssicher zu machen.
Die Spannungsregelung legen wir nach außen, damit Du von außen Deine Spannung beliebig regeln kannst. das geschieht dann mittels eines genauen Messgerätes von Hand, wobei über Schalter die von Dir gewünschten Werte gewählt werden können. Wie Du das dann steuerst, von Hand, mit Zeitprogramm oder wie, das ist Deine Sache. Vielleicht kann man aber auch problemlos Dein Ladegerät mit der gewünschten Zauberkennlinie dazu heranziehen.

Die volle Leistung bekommst Du nicht, sondern nur ca 2000 Watt. Sinnvollerweise kannst Du diese 2000 Watt auch in drei gleiche Stränge aufteilen und so drei Viecher gleichzeitig aufladen.

Noch ein paar dicke Leuchtdioden dazu, damit Du Dich nicht vertust, mit den hohen Spannungen ist nicht zu spaßen, auch, wenn es nur max. 115 Volt sind.
Klar geht das auch mit sämtlichen anderen Fraron-Geräten, am besten aber mit denen ab 1000 Watt, je nachdem, welches. Das mit dicker, runder Drossel ist vorzuziehen.
Musst Du mich fragen, ich habe fast alle Geräte (Platinen) hier.
Und wenn mal eines kaputt geht, auch kein Problem.
MoseltaIIII bekommen wir dann wieder flott.

Übrigens, möglicherweise gibt es bei Fraron in Aschaffenburg noch 3500 Wattwandler für wenig Geld. Meinen hat jetzt Andreas Friesecke. Wir sollten ihn fragen, wie er sich bewährt. Der lässt sich auch leicht umbauen für Deinen Zweck. am besten wären aber noch die für den Amimarkt. An denen brauchen wir, bis auf die herausgeführten Anschlüsse und die Spannungseinstellung und Strombegrenzung überhaupt nichts zu ändern. Die gibts wohl nur in China. Einfach fragen. Sonst Deinen tollen Wandler verwenden.


Ich Doffkopp!
Ich hab doch die Wandler. Was zerbrech ich mir den Kopf, wie ich Georgs Renner flott bekomme. Ich werfe einfach fast alles aus den Frarons raus samt Trafos, und schon habe ich den schönsten Curtisersatz!
Wieviel Ampere? 400 Ampere Dauerstrom, das sollte doch für ein miniel 1 reichen! 55 Volt ist die Durchschlagspannung der Transistoren.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und der Gero verrät ohnehin nichts von seinen Erfahrungen.
Muss ich also aus Schaden klug werden...
Ralf, hast du Ahnung, welche Anforderungen ich an die Rückschlagdioden, Kondensatoren und die Transistoren stellen sollte?
Georg, möchtest Du ab und zu mal mit 72 Volt fahren?



von Bernd Schlueter - am 19.07.2006 18:07
Hallo Bernd das Telefonat mit Dir und die Idee mit dem 1500 W Wechselrichter finde ich ganz gut, vielleicht sollte ich mal bei den Frarons anrufen und die Fragen ob Sie nicht einen Rückläufer haben der für unsere Zwecke genutzt werden kann.
Dann könnten die den gleich zu Dir schicken und Du baust das dann um.

es wäre ganz gut, wenn wir die Sache dann auf dem [www.solar-festival.de]

am 1.September in Frankfurt vorführen könnten



von Eurolore - am 25.07.2006 19:11

Tolle Teile bei Fraron!!!

Gut, dass Du mich an Fraron erinnerst. Da sollten mal alle auf deren Seite schauen. Die haben inzwischen so ziemlich alles, was das Herz begehrt und ich kann mir vorstellen, dass der Herr Meigner auch wegen anderer interessanter Dinge in China nachfragen würde.
Also, für alle:

fraron.de

Ganz in der Nähe, bei Aschaffenburg. Und schaut mal, was da gleich auf der ersten Seite schon steht. Da könnte man glatt etwas Werbung machen, auch, wenn die Knatterangeneratoren etwas unbeliebt sind. Wie wäre es mit einer Anfrage wegen Thundersky? da gibt es Qualitätsschwankungen. Am ehesten kann eine Firma solche Probleme, wie sie etliche in England und USA hatten, ausschließen...

Also, die Platinen von den 1500 Watt-wandlern habe ich gerade nicht da. Da wüsste ich gerne, wieviele Transformatoren darin sind. Für Deinen Zweck wären solche, in denen gerdadzahlige Transformatorengruppen zusammengeschaltet sind, optimal. Z. B. 2 mal vier Transformatoren. Dann kann man die Spannung gut halbieren. Das würde gut für Deinen Zweck passen.
Platinen habe ich ja genug, die Gehäuse , die als Kühlkörper für die unendlich vielen Transistoren und Dioden dienen, fehlen.
wenn Du bei Fraron anrufst, könntest Du auch einmal nachfragen, ob sie nicht auch die wandler für den US-Markt liefern können. Die haben schon von vorneherein 12 auf 120 Volt und lassen sich dirkt am eingebauten Poti auf die gewünschten 96 Volt, oder was Du gerade brauchst, verlustfrei herunterregeln. Auch stimmt dann die Absicherung und die Stärke der Dioden. Diese Wandler würden dann für eine ganze Reihe von Autos passen.
Zur Zeit läuft noch eine Sonderaktion bei ebay für Wandler, die (noch) alles andere als teuer sind.
Fraron heißt da dc-ac-de und ist auch unter dc-ac.de im Internet zu erreichen.
Es gibt Qualitätsunterschiede bei Wandlern. Diese erscheinen mir gut.
Auf jeden Fall dann die billigen mit modifiziertem Sinus, was wirklich alles andere als ein Sinus ist!
Missbrauchen kann man solche Wandler auch zur Spannungsverdopplung für manchmal-Rennfahrer, z.B. von 24 auf 48 oder 48 auf 96 Volt! Da kann man dann auch mal die dreifache Leistung den Wandlern abverlangen. Dem Georg werde ich wohl einen als Curtisersatz verpassen. Dem klau ich dann alle Transformatoren und 2/3 des Rests.



von Bernd Schlueter - am 26.07.2006 22:26

Re: Tolle Teile bei Fraron!!!

Ich kann ja mal eine Unterseite in der [solarmobil.beep.de] erstellen für interessante und Preiswerte Teile.
und außerdem habe ich da einen webkatalog [www.forumromanum.de]
in den sich jeder eintragen kann wenn er was besonderes zum Thema hat.

aber zur zeit komme aus geldmangelsgründen ich nur gelegentlich ins I-Cafe,
dann könnte ich auch eine Unterseite in diesem Webkatalog für solche Themen machen.



von Eurolore - am 30.07.2006 09:30

Teile aus China

Ich halte es für sehr wichtig, sich für die Elektrofahrzeugteile der chinesischen Industrie zu interessieren. Die haben einen freien Markt und liefern alles, was verfügbar ist. Wichtig wäre, den weiten Weg nach hier zu ebnen, so auch für die Importeure. Zur Zeit kommt die Entwicklung eher aus China, als von unserer Industrie. Die hält sich für die nächsten Jahre erst einmal sehr bedeckt. nicht verkennen sollte man auch, dass in China auch die Ideen der japaner mit einfließen. Im Zweifelsfall greift man also lieber zum Original.
Warnung:
Der chinesische Markt ist sehr schwierig. Man muss sich sehr vor Übervorteilung hüten.
Garantie? Hmmm. Das bleibt meist auf dem Importeur sitzen.



von Bernd Schlueter - am 31.07.2006 08:52

Re: Teile aus China

Moin zusammen,

das passt nunmal überhaupt nicht.........

Lieber Bernd Schlüter, dir sollte der Griffel aus den Fingern gleiten.

Wenn ich sehe wie die Chinesen mit der Umwelt umgehen
Wenn ich sehe wie die Chinesen mit den Arbeitskräften umgehen

dann bleibt mir nichts anderes übrig als deren Produkte zu meiden.

Wir wollen doch mit unserer Mobilität unter anderem auch vorleben das es nicht allzuviel Energie bedarf um Mobil zu bleiben Was nützen denn dann unsere Anstrengungen wenn wir durch Kauf von Produkten aus China an der immensen Umweltverschmutzung teilnehmen??



von ZINNEKE - am 31.07.2006 13:14

Re: Teile aus China

Rainer, da hast du ja recht, dass in diesem kommunistischen Land der Umweltschutz an letzter Stelle stand und immer noch steht. Aber ob die Herstellung von Elektroautos auch kontraproduktiv ist? Wenn wir China und uns in gleicher Weise an der richtigen Stelle unterstützen können, muss es nicht unbedingt negativ sein. Heimische und amerikanisch/kanadische Kohle würde ich allerdings der in China gewonnenen vorziehen. In China gibt es ernsthafte Überlegungen, den Abgasausstoß einzudämmen. Sei es durch Elektrofahrräder, sei es durch Elektroautos. Auch Klimaanlagen mit japanischen Hochwirkungsgradkompressoren werden inzwischen in Massen gebaut. Aber richtig, wir sollten uns sehr wohl anschauen, welche Entwicklung wir in China unterstützen.
Übrigens, alle bisher unterentwickelten Länder nehmen es mit dem Umweltschutz nicht so genau. Deswegen muss nicht alles so bleiben, wie es ist. Auch bei uns nicht. China könnte uns von der Abhängigkeit von den Produkten unserer Autoindustrie erlösen. In den Städten nur Fahrräder und Elektrogefährte zugelassen: was meinst Du, wie der Energieverbrauch der Fahrzeuge dann sinkt? Bei den Geschwindigkeiten, die von den Fahrrädern vorgegeben wird?
Qualität? Nunja, für den amerikanischen Bedarf reichts.



von Bernd Schlueter - am 31.07.2006 15:30

Re: Teile aus China

Naja, und du bekommst ja deine Rente schon. was mit uns Jungen ist (die DEINE Rente finanzieren, für die du nur nen Bruchteil eingezahlt hast), ist ja egal...
Herzlichen Dank auch...
Hauptsache dumm daher geredet, und alles in China gekauft.

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 31.07.2006 16:56

EEG in China seit 1.1.2006

In China, Korea, Kroatien, Italien wurden Gesetze zur Förderung von Solarstrom in Anlehnung an das deutsche EEG. beschlossen. ...

Der Solarbrief 2/06 als PDF: [www.sfv.de]

[64.233.183.104]



von Eurolore - am 31.07.2006 18:45

Teile aus China

Gunther, meinst Du, mit dem, was die deutsche Autoindustrie uns zur Zeit anbietet, könnten wir die Städte autofrei machen, bzw. auf Elektrofuhrwerke umstellen? Da muss ein kraftigerer Anstoß kommen. Meinst Du, die Länder, in denen Du Deine Bleibatterien einkaufst, die kommen meist aus Kroatien, die bezahlen Deine Rente? Oder denkst Du, die Ölfirmen aus Amerika oder die Ölscheichs überweisen Dir nur eine müde Mark? Außer Perm sehe ich jedenfalls keine erschinglichen Elektroantriebe, die auch in Deutschland gefertigt werden und frei verkäuflich sind. Ich sehe da wirklich nur das Ausland.
China ist zwar weniger dicht bevölkert, als die Bundesrepublik, aber in den Städten entsteht ein dermaßen großes Verkehrsproblem, dass man einfach auf alternative Antriebe umsteigen muss. Bei uns herrscht dieser Zwang noch nicht. Aber warum sollen wir nicht rechtzeitig umsteigen, wenn sich über China die Möglichkeit ergibt? Gefertigt wird ohnehin schon dort. Jetzt fehlt nur noch, dass auch die Neuentwicklung zu uns zurückkommt. Diese Fahrradrikschas nach chinesischem Vorbild halte ich schonmal für einen guten Einstieg. Wenn die jetzt noch mit elektrischem Antrieb versehen und komfortabler werden, könntest Du Deine Rente sicherlich besser genießen, als ohne solche alternativen Transportmittel. Diese Rikaschas kommen übrigens zu einem großen Teil nicht aus China. Der Güter- und Ideenaustausch funktioniert auch schon in der anderen Richtung. Handel hat schon immer zu Wohlstand geführt. Früher Seide, Gewürze und Porzellan, heute Elektroautos und -Fahrräder. Als eines der dichtbesiedelsten Länder der Welt sind wir auf freien Handel angewiesen. Damit unsere Renten einst gesichert werden. Ich bekomme übrigens keine Rente. Nach dem, was einige Vertreter des deutschen Staates mir in Nepal angetan haben, möchte ich gerne auf Leistungen dieses Staates verzichten.



von Bernd Schlueter - am 01.08.2006 00:03

Re: EEG in China seit 1.1.2006

China hätte heute noch die Möglichkeit, sich über das Siliziumkartell der Halbleiterindustrie hinwegzusetzen, welches das Reinsilizium so sehr verteuert. Ich würde chinesische Solarzellen kaufen, auch, wenn das Kilo Reinsilizium nur wenige Euro kosten würde. Leider fehlt es wohl noch am know how. Eine einkristalline Solarzelle von 1 Watt Leistung benötigt etwa 20 Gramm Reinsilizium. Der Preis müsste ganz gewaltig sinken, ehe der Solarstromgewinnungspreis in die Nähe der heutigen Haushaltsstromkosten kommt.
Ich behaupte, wenn das Siliziumkartell fällt, gibt dies einen ordentlichen Auftrieb für unsere Wirtschaft.



von Bernd Schlueter - am 01.08.2006 00:17

Wir sitzen alle in einem Boot

Die Umweltschädigung ist weltweit und ich denke nicht, dass wir Deutschen das Problem für die Welt alleine lösen können. Wir sollten global denken und die internationale Zusammenarbeit fördern. Nur so können wir auch unsere Regierung zwingen, effektiv für eine bessere Welt zu wirken. Sinnlose Solarzellenprogramme und unsolide Abschreibefirmen für Windanlagen sind da z.B. kontraproduktiv.
Auf bezahlte Klimaforscher können wir ebenso verzichten, wie auf Monopole in der Industrie.
Gunther, in einem könnte ich Dich verstehen: Chinesische Firmen bauen oft hemmungslos Produkte anderer Länder nach, kratzen aber auf den Halbleitern die Aufschriften ab und geben ungerne Unterlagen heraus.
Der Grund ist aber meist ein anderer, als mancher denkt: Ohne diese Spurenverwischung würden sofort an der Grenze die nachgebauten Produkte vieler Unternehmen wegen fehlender Lizenzen konfisziert.
Die von mir oft genannte Firma Fraron gibt hingegen Unterlagen heraus und entfernt auch die Beschriftungen nicht. Diese Geräte lassen sich dadurch gut reparieren. Die Bauteile sind international erhältlich.
Das kann man über die Produkte anderer Firmen, wie zum Beispiel der vielgeliebten Firma Curtis, nicht gerade behaupten. Diese in Deinen Augen sicherlich deutsche Firma fälscht sogar die verwandten Halbleiter mit merkwürdigen Aufschriften. Nur Gero kennt sich damit aus. Ein Glück, dass wir ihn haben, wenn er auch selbst nichts herauslässt...
Gruß
Bernd



von Bernd Schlueter - am 01.08.2006 09:03

Re: Wir sitzen alle in einem Boot

Hallo Bernd,

Du sprichts ein interessantes Thema an!
Darf ein Hersteller (nachträglich) gelieferte Teile ( z.B. Transistor, Widerstand oder Blackbox) von sich aus so verändern, daß deren Hersteller und die Spezifikation nicht mehr erkennbar sind? Schlimmer noch wäre eine Verfälschung der Angaben!
Wenn ein Transistorhersteller gerne seine Produkte ohne Aufschrifft an den Gerätehersteller liefert mag das gerade noch angehen !
Also folgt zwingend das Verbot des Verkaufs von Geräten mit abgekratzten oder verfälschten Beschriftungen (Innen wie Außen)!
Gibt es so etwas?

Was meinst Du genau mit "sinnlosen Solarzellenprogrammen" ( diese mag es wohl geben!)
Recht hast Du natürlich, daß es etliche unseriöse Windkraftabschreibungsfirmen gab ( und vermutlich immer noch gibt), diese schaden der ansonsten guten Industrie natürlich sehr.

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl W - am 01.08.2006 10:41

Re: Wir sitzen alle in einem Boot

Ob unserer Umwelt geholfen ist, wenn wir Produkte aus China kaufen, die ohne Rücksicht auf Verluste (weder Umwelt, noch Menschenleben, und schon garnicht fremde Marken- oder Patentrechte interessieren) hergestellt werden, halte ich doch mal für fraglich.

Wie kommst du darauf, dass ich Curtis für eine deutsche Firma halte? Die haben ihren Hauptsitz in USA, und schon allein deswegen würde ich mir genau überlegen, ob ich da was kaufe...

Wieso sollte es nicht legitim sein, von Bauteilen die Aufschrift zu entfernen? Das ist oft die einzige Möglichkeit, seinen technologischen Vorsprung (der in der intelligenten Verschaltung von existierenden Bauteilen liegt) wenigstens für kurze Zeit zu halten. Weil es sonst das gleiche Gerät zum halben Preis (weil die Entwicklung ja schon bezahlt ist) aus China gibt. Mit gleichem Aussehen versteht sich.
Und sag mal, wo leben wir denn, dass jeder alles preis geben muss?! Ist ja schön, dass du gerne in Netzteilen rumbastelst. Aber die Entwicklung ist teuer bezahlt worden, wieso sollte das ein Herstellen kostenlos bereitstellen?
Irgendwie müssen Firmen auch die Leute bezahlen, die da arbeiten. Und das geht halt nicht, wenn man nur Geld in die Entwicklung steckt, und dann zuschaut, wie es andere Firmen im billigen China bauen und den Erlös einstrechen.

naja, du bist schon etwas älter und kennst die reale Situation heutzutage wohl nicht wirklich. Bei euch damals in der Wirtschaftswunderzeit war das halt alles noch etwas anders...

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 03.08.2006 17:06

Re: Wir sitzen alle in einem Boot

Zitat

Ob unserer Umwelt geholfen ist, wenn wir Produkte aus China kaufen, die ohne Rücksicht auf Verluste (weder Umwelt, noch Menschenleben, und schon garnicht fremde Marken- oder Patentrechte interessieren) hergestellt werden, halte ich doch mal für fraglich.


Da gibt es tatsächlich Leute die sich für die Weltenretter halten, die haben Ideen und Lösungen parat wie die Umwelt geschont und verbessert werden kann, und bauen fast im gleichem Atemzug Patentblockaden.

Und versuchen hohe Geldbeträge zu erpressen, wenn mit dieser Patentanmeldung, die Welt gerettet werden werden kann.

Wenn mal wieder ein neues Kriegswerkzeug erfunden wird , hält sich niemand an solche Rechte,

Sachen die für friedliche Zwecke erfunden werden und einem besserem Miteinander dienen können sollten frei für verbesserungen verfügbar sein.

"Gemeinwohl geht vor Eigenwohl"
[www.frieden-durch-kultur.de]



von Eurolore - am 04.08.2006 19:35

Idealisten und Patente

Tja...
dass der Kommunismus nicht funktioniert, weil der Mensch einfach immer nach mehr strebt, und vor allem dann, wenn er selbst was davon hat, sollte inzwischen ziemlich unbestritten sein.
Was ich persönlich davon halte, ist davon unabhängig.

Dennoch: wenn jemand Geld und Zeit in eine Entwicklung steckt, hat er das Recht, sich diese Entwicklung schützen zu lassen, und sie zu vermarkten, um seinen Einsatz wieder zu bekommen, und vielleicht noch etwas damit zu verdienen.
Er muss ja nicht, wenn er die Welt retten will - so wie du mit deiner Palettenverwertung. *lol*

Naja, das ist jetzt ein Fall fürs Offtopic, aber ich werd mich da nicht weiter beteiligen, weil man sich immer verdammt schwer tut, Idealisten, die in ihrer eigenen Welt leben, zu überzeugen...

Gruß, Gunther

von Gunther Kufner - am 04.08.2006 20:58

Re: Teile aus China

Daran habe ich auch schon gedacht,
da gibt es zum Beispiel hier in Deutschland Elektroroller ohne Straßenzulassung für ca. 100 ¤ zu kaufen, da sind zwei Bleigelakkus ein E-Motor und eine Gasgriffregeleinheit. Seinerzeit wollte ich mir schon zwei solcher Roller kaufen und das Antriebssystem für meine Eurolore verwenden. Aber auf meiner Webseite
www.eurolore.de habe ich schon einen Link zu www.gabtrade.net gemacht, wo man auch Ersatzteile zu diesen Rollern kaufen kann, dann brauche ich diese Roller nicht erst ausschlachten.

PS. wir dürfen uns nicht von PatentIdealisten von den wichtigen, in materieller Hinsicht, zu lösenden Problemen ablenken lassen.



von Eurolore - am 05.08.2006 07:43
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