Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
cephalotus, JJ-OO, Scooterpower

Wer hat Erfahrung Mit Selbstbausätzen NICD oder NIMH

Startbeitrag von Scooterpower am 22.06.2007 21:32

Hallo, fahre einen Elektroroller mit Blei-Gel-Akkus, komme mit den Panasonik Blei-Gel Akkus mit 2 Akkusätzen ca 50-60 km weit.Der Roller hat 450 W Leistung.Die Reicheweite bei NICD oder NIMH soll ja um einiges höher sein.Hat jemand Erfahrungen mit Selbstbausätzen. Originalakkus sind 3X 12V 12 AH.Oder kennt jemand Bezugsquellen für die Besseren Akkus.Würde mich freuen wenn ich mit meinem Scooter dann 100-150 km weit fahren könnte.

Antworten:

Hallo,

die Bleidinger sind schon nicht schlecht. Für deutlich mehr Reichweite würde ich mir mal die verfügbaren Lipoakkus ansehen. Für nen Roller sollte das bezahlbar sein. Der Ladeaufwand erhöht sich beträchtlich, damit es nicht gefährlich wird. Auch müssen die Akkus im Winter geheizt werden.

von JJ-OO - am 22.06.2007 23:11
Mein persönlicher Favorit (Achtung, ich bin Theoretiker) wäre derzeit bei den recht kleinen Kapazitäten die LithiumEisenPhosphat Technik von A123 Systems.

10 Zellen a' 3,3V Nennspannung und 2,3Ah Nennkapazität kosten als DeWalt Akkupack auf ebay USA ca. 100$, evtl. kommt man dann bei uns nach dem Import mit 100¤ für 10 Zellen bei uns hin.

Man nehme 12 Stück davon in Serie und je nach Wunsch z.B. 5 Stück parallel. Das wären dann 39,6V Nennspannung und 11,5Ah. Eine Zelle wiegt 70g, der Akkupack mit 60 Zellen wäre dann bei 4,2kg + ein bißchen was...

Die Ladeendspannung liegt pro Zelle bei 3,6V, macht also für den 12er Block eine Ladeendspannung 43,2V, das sollte sich mit dem U-I-Lader für 3 Stück 12V Bleiakkus in Serie ganz gut laden lassen. Trotz höherer Nennspannung (und damit auch mehr Leistung) wäre die Maximalspannung auch nicht höher als vorher.

Die Zellen selbst funktionieren auch bei tiefen und hohen Temperaturen gut, entladen sich kaum selbst, haben einen sehr hohen Ladewirkungsgrad, müssen nicht regelmäßig enladen werden, können sehr, sehr hohe Ströme liefern ohne in der Kapazität nennenswert nachzulassen, wären theoretisch in 15 Minuten wieder zu laden und sollen auch bei starker Belastung 2000 Ladezyklen und mehr leben.

Erfahrungen dazu gibt es in den Modellbauforen, die solche Zellen idR weitaus mehr quälen als es ein Elektrofahrer je könnte.

Im Gegensatz zu Lithium Polymer brennen sie auch bei weitem nicht so schnell ab, ein Balancer oder zumindest gelegentlich mal ein Multimeter zum überprüfen der Einzelspannungen wäre vermutlich trotzdem nicht verkehrt.

mfg

von cephalotus - am 24.06.2007 00:19
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.