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elweb Technik
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14
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Becker PF, inoculator, Jürgen G., Rüdiger-El2128, Stefan B., Bernd Schlueter, Alfons Heck, Claus., Manfred aus ObB, korbi, Buggi, weiss

Elektrofahrzeuge sind eine Gefahr......

Startbeitrag von inoculator am 08.08.2008 07:09

für sehbehinderte Menschen:
[www.heise.de]

Auch eine Sicht der Dinge.

Gruss

Carsten

Antworten:

Re: Armes Deutschland.......

Armes Deutschland.......

Endlich ist es geschafft, es fahren nur noch fast lautlose Elektrofahrzeuge durch Deutschland welche sehr wenig Energie verbrauchen.

Es werden dann sofort Gesetzte erlassen:

§1
Jedes Fahrzeug muß mindestens 100 dezibel haben (Soundgenerator)
(Für alle Tauben und Blinden)


Jedes Fahrzeug muß mindestens den Energiewert von 10 Liter/100km Benzin verbrauchen.
(Subvention für unsere arme Petroliumindustrie)

Ich denke der Ansatz ist hier total falsch.
Wegen einer (zum Glück) Minderheit müssen alle Fahrzeuge laut sein und belasten Mio. von Personen.

Mein Vorschlag:
Der Personenkreis welcher Probleme hat soll doch einen Soundgenerator tragen damit die Elektrofahrer die betreffende Person hört.

Ich finde es ja ok wenn man an hilfsbedürftige denkt aber was ist mit den nicht hilfsbedürftigen ?



von Claus. - am 08.08.2008 08:43

Armes Deutschland.......die Englischen machen was und sofort findet sich ein Schreiberling der das Translätet

Hallo Claus

Es ist bald Mittag und aussern Wetter noch nix zum Granteln gehabt,
also Entschuldige das ich Dir widerspreche

aber die Sprache auf den Ursprungsseiten ist Englisch,
insovern geb ich Dir recht armes Deutschland, wen einer
was in Englisch furzt ohne Denken Transläten

Gehörproben auf [www.grouplotus.com]

Richtig ist für Blinde ist Geräuschlosigkeit eine Gefahr, aber Blinde
hören wesentlich besser als Taube und Sehende, weil Fahrräder müßen
auch kein Radetzkimarsch oder eigetlich wen ich nachdenkt sollte
das schon Vorschrift werden wer schneller als 6 km/h fährt muß automatisch
das König Ludwig Lied spielen.


Die Lotus Leute wollen sich die Kundschaft mit Benzin im Blut verprellen und Behinderte
sollen als Alibi herhalten, Marketing und Werbung, eh etwas was ich gefressen hab.

Ein Verbindliches Signal, ob Funk oder Ultraschall ( nein die armen Fledermäuse und
Blindenhunde ) am besten denk ich Infrarot weil die Kisten sowieso Parksensoren haben,
sollte nach vorn emitiert werden, das dem Menschen mit eingeschräkten Sinnen hilft,
mit einen am Körper getragen Empfänger die Gefahr zu Lokalisieren, inwie weit die
Abstrahlkeule durch die Geschwindigkeit beeinflust werden soll ist sache von
einer Richtlinie die möglichst auf EU geregelt werden soll, dann könntens wieder was
Translaten.

Also Claus nix für ungut und bis zum nächstenmal

von Manfred aus ObB - am 08.08.2008 10:15
Danach müssten alle Fahrradfahrer auch Soundgeneratoren tragen, vor allem die Rennradler, die in Städten (und das sind ja die infragekommenden Orte) locker Geschwindigkeiten über 40km/h fahren.

Mountainbiker hört man ja glücklicherweise von Weitem wg. des Profils der Reifen...

Ich sehe natürlich das Problem für die Blinden. Bei meinem Colenta blieb Nachbars Katze immer brav auf der Straße sitzen, anstatt den Weg zu räumen - sie hat nur geglotzt...

Der Ansatz mit Soundgeneratoren ist natürlich irgendwie Blödsinn.
Ich kenne nun nicht die Struktur der Gefahrenzonen. In Städten gibt es Ampeln, die auch für Elektrofahrzeuge gelten. Auf der Landstraße hört man die Reifengeräusche schon von weitem.

Nur die Grauzone dazwischen ist also problematisch. Wie machen das die Blinden heutzutage, wenn sie eine Straße überqueren wollen, ohne in einen Radler zu rennen (den man nun wirklich wesentlich schlechter als ein E-auto hört)?

Diese Lösung muss auch für Elektrofahrzeuge gelten. Aber bitte doch keine Soundgeneratoren!!


von korbi - am 08.08.2008 11:41
Ich bin für den Zeitpartiellen Soundgenerator, wenn da einer seltsam am Strassenrand steht sollte man statt der Hupe, die ja gleich aufdringlich wirkt, vorübergehend einen Soundgenerator anwerfen, der dann nen cinquecento, nen V8 oder nen Golf simuliert, damit der betreffende, egal ob besoffen oder blind (wobei ich vorsichtshalber explizit dazusage dass dass nicht als unter einem Hut verstanden werden soll), hört dass da was kommt. Wenn ein besoffener ist der dann trotzdem losmarschiert kann mann immer noch die Hupe als Stufe 2 einsetzen um ihn zum umkippen ääh drehen zu bewegen.

Man könnte sowas auch mit Manfreds automatischen System koppeln, bedürftige Personen tragen einen Sender, das Auto einen Empfänger und bei Empfang eines Signals (in 100m Umkreis) wird der Soundgenerator zugeschaltet.



von Buggi - am 08.08.2008 14:14
Zitat
inoculator
für sehbehinderte Menschen:
[www.heise.de]

Also ich denke die Zielgruppe muß noch klar definiert werden *. Aber klar ist ohne zusätzliche akustische Umweltbelastung kommen wir nicht in die Zukunft.

* Mir ist mal ein 30jähriger vor das City-EL gelaufen. Ich fuhr auf Kopfsteinpflaster (wodurch erhöhte Rollgeräuche entstehen) und der Fußgänger tapste bei rot über die Straße. Als ich ihn dann "erfogreich" erlegt hatte war seine erste Reaktion er habe im Fallen gesehen wie die Ampel für die Autos von grün auf rot umgesprungen sei :cool: da sei ich wohl an der Kollision schuld.
Naja so gab er es auch der Polizei zu Protokoll und ich habe nie mehr was von ihm gehört.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 08.08.2008 15:42
hallo jungs des soundes ;-)
also bevor ich mir bei meinem ein motorengeräusch (egal ob V8 oder 4zyli.) bau ich mir dann den sound von einer dampflock ein...:D:p

von weiss - am 08.08.2008 17:00
Hallo zusammen,

diese Heise Meldung sollte wohl am 1. April erscheinen :-)
Mir ist noch niemand vors Auto gelaufen - das ist nämlich (zumindest ab 20 Km/h) ziemlich gut zu hören. Nur wenn man langsam mit dem Auto rollt ist es (fast) geräuschlos. Bei den heutigen (Verbrennungsmotoren) sind die Abrollgeräusche oft lauter als das eigentliche Motorengeräusch.

Was kommt als nächstes? Alle Fußgänger müssen Stöckelschuhe tragen, damit schwerhörige auch diese wahrnehmen können ;-)
Das ist wieder mal typisch deutsch. In anderen Ländern wächst die Begeisterung für Elekroautos in Deutschland wird wieder mal rumgenängert.
Übrigens erinnert mich das ganz stark an eine Diskussion nach der Wiedervereinigung. Da haben sich einige ehemalige DDR Bürger auch über die leisen West Autos beschwert. So einen Trabby hat man schon auf einen Km kommen hören - ach ja, natürlich hat man ihn auch schon vorher gerochen.
Das ist ja überhaupt die Idee: Ich bestäube mein Elektroauto morgens einfach mit Channel No. 5 :rp:

Viele Grüße

Ralf

von Ralf Becker PF - am 08.08.2008 17:53
Na also ich wäre für ein gelbes Rundum-Blinklicht auf dem Kopf derselbigen und
und unter die Schuhsohlen bekäme jeder eine Ballhupe.

So werden die Blinden von jedem gesehen und schon von weitem gehört - auch bei Nacht!
Dann wird da ein Schuh draus! :joke:

...


von Jürgen G. - am 08.08.2008 18:02
In Spanien wurden aus diesem Grund die Eisenplättchen unter den Schuhen vorgeschrieben. Immer wieder kam es zu unliebsamen Bekanntschaften, wenn da mal wieder jemand auf Kreppsohlen einherschlich...
Von den Solingern habe ich mir allerdings sagen lassen, dass so etwas den Kremenhollern nichts ausmache. Bei dem Material, aus dem deren Schädel bestünden, könne da nichts passieren.
Mögen sich die Solinger und Remscheider etwa nicht?

von Bernd Schlueter - am 09.08.2008 06:57
Hach auch
Es ist nicht falsch an Behinderte oder Blinde Menschen zu denken!!!!!!!!!!!!!
Man braucht keinen Soundgenerator sondern muss Rücksicht nehmen.
Das Personen einfach über die Strasse gehen und mein E-Auto nicht bemerken erlebe ich ständig.
Auch wenn die Leute nicht blind sind. Daher versuche ich darauf zu achten.
Was natürlich nicht immer gelingt.
gruß
Rüdiger

von Rüdiger-El2128 - am 10.08.2008 10:21
Hallo nochmal,

ich finde es interessant, welch' unterschiedliche Reaktionen gekommen sind.

Grundsätzlich, Rüdiger, stimme ich zu, daß man schon an Menschen mit Einschränkungen denken muss.

Allerdings finde ich die Blüten, welche das u.A. in dem erwähnten Artikel beschrieben werden, schon merkwürdig.

Die Parrallele mit dem Fahrrad ist da nicht von der Hand zu weisen.

Aktive Rücksichtnahme ist ein unbedingtes Muss.

Erfahrungsgemäß muss ich allerdings mehr auf nicht eingeschränkte Menschen -insbesondere Kinder; achten. Menschen mit Einschränkungen sind von Hause aus vorsichtiger, weil die unsere Rücksichtnahme -ebenfalls aus Erfahrung; nicht als gegeben hinnehmen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 10.08.2008 10:42
Mein Sohn singt beim Fahren immer so laut dass es alle hören:D
Zur Not einfach das Radio lauter stellen!! Soweit mein Beitrag zum Blindenschutz!
Stefan

von Stefan B. - am 10.08.2008 21:09
Hallo,

mal sehen, was denn ein Blinder selbst zu dem Thema sagt:

[www.priusfreunde.de]

Der interessanteste Abschnitt aus dem Artikel:
"Unserer bisherigen Erfahrung nach sind es keinesfalls sehgeschädigte Verkehrsteilnehmer, welche besonderer Aufmerksamkeit durch Priusfahrer bedürfen. Es sind vielmehr durchaus normalsichtige Zeitgenossen, welche sich irgendwann die Idee verinnerlicht haben, nach Gehör über die Straße gehen zu können. Aber wenn man ansonsten normal sieht, ist eben dieses in aller Regel nicht so differenziert aufnahmefähig wie bei vielen sehgeschädigten Verkehrsteilnehmern. Also kein grund zur Panik!".

Also waren - mal wieder - Elektroautogegner am Werk :-)

Viele Grüße

Ralf


von Ralf Becker PF - am 12.08.2008 12:36
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