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elweb Technik
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13
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, E. Vornberger, RalfZ, Martin Heinrich, Matthias Rau, Stefan B., michael-123

Citroen Saxo electrique - Bremslicht bei Rekuperation

Startbeitrag von RalfZ am 29.09.2011 16:32

Ich habe einen Saxo mit Erstzulassung von 2001.
Wenn ich vom Gaspedal gehe und der Motor rekuperiert bleibt das Bremslicht aus - selbst bei 100A Reku-Strom.
Dies irritiert hin und wieder Autofahrer hinter mir - da mein Saxo deutlich verzögert ohne daß das Bremslicht an ist.

Ich habe gelesen daß das Bremslicht bei älteren Saxos bei der Reku angeht.
Kann man dieses Feature per Diagnose konfigurieren oder ist das fest in der Software integriert?

Hat jemand genauere Informationen hierzu?

Ralf

Antworten:

Das ist in der jeweiligen Softwareversion reinprogrammiert. Es ist leider kein über die Diagnoseschnittstelle parametriebarer Wert. Mein Saxo ist von 1999 und hat auch schon (leider) diese Softwareversion.
PS: Der Rekustrom geht glaube ich sobar bis 150A, oder?

von E. Vornberger - am 29.09.2011 17:03
Zitat
E. Vornberger
Das ist in der jeweiligen Softwareversion reinprogrammiert. Es ist leider kein über die Diagnoseschnittstelle parametriebarer Wert. Mein Saxo ist von 1999 und hat auch schon (leider) diese Softwareversion.

Schade - es wäre schön wenn man das einstellen könnte.

Zitat
E. Vornberger
PS: Der Rekustrom geht glaube ich sobar bis 150A, oder?

Soweit ich das beobachte geht der Reku-Strom bei mir nur bis etwa 110A.
Kann man dies per Diagnose einstellen?

Ralf

von RalfZ - am 29.09.2011 17:42

...adaptives Bremslicht zum Nachrüsten

Hallo,
vielleicht wäre ja das hier
[www.gefahrenbremslicht.de]
eine gute Nachrüstlösung ?

von michael-123 - am 29.09.2011 18:19
Bei mir geht es wohl an. Dadurch habe ich nie Probleme bemerkt. Sinnvoll wäre es, wenn erst ab einer bestimmten Ladestromstärke das Bremslicht zugeschaltet wird.
Unverständlich, dass die Sagemboxen nicht zum Programmieren, noch schaltplanmäßig geöffnet werden. Ich schätze mal, dass es bis zu 30kW sind, die in den motor an mechanischer Bremsleistung eingeleitet werden. Kann man berechnen aus der Verzögerung und der Masse des Fahrzeuges bei Verfolgung der Tachonadel. Bergab muss ich kaum bremsen. Ist die Batterie ziemlich leer, scheint mir der Reku-Wirkungsgrad hoch zu sein.

Was wahrscheinlich nur übrig bleibt, entweder den Motor- oder den Batteriestrom zu messen und ab einer bestimmten Stärke ein zusätzliches Bremslichtrelais zu schalten, am besten nach einer Mischung von Batterie-und Motorstrom schalten, weil man aus beiden leicht die Beschleunigung berechnen kann. "berechnen" ist dabei zu hochtrabend, man bildet einfach eine Summe aus beiden Anteilen.

Da dien Gefahr des Auffahrens aber eher bei höherer Geschwindigkeit hoch ist, reicht es vermutlich auch, nur ab einem betsimmten Rekuperationsstrom zu schalten. Diese Information lässt sich an dem kleinen Batteriestrominstrument oder an den zugehörigen Stiften des "hundertpoligen" Steckers abgreifen.
Bei niedriger Geschwindigkeit geht das Bremslicht dann aber nicht an.



von Bernd Schlueter - am 30.09.2011 09:16
Hallo Ralf.
Ein kleiner Reedkontakt an der richtigen Stelle, ein Relais, und etwas Kabel. Fertig.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 30.09.2011 20:46

Stefan: sehe gute Idee!

Ab 100 Ampere sollte ein Reedrelais, das das Magnetfeld über ein Stück Eisendraht an der Motorkabeloberfläche einsammelt, anziehen und das Bremslicht über ein Folgerelais problemlos schalten können. Du solltest das gleich zum Patent anmelden bzw. Du oder ich probieren es aus und schreiben für alle eine Bauanleitung. Übrigens kann man auch bei geringeren Strömen schalten lassen, wenn man einen längeren Weicheisendraht um das Kabel wickelt. Sozusagen Eisenkern (jetzt Kupferdraht) und Wicklung (jetzt aus Eisen statt Kupfer) vertauscht. Ist eigentlich prinzipiell nichts anderes als die Halleffekt-Gleichstromsensoren.

von Bernd Schlueter - am 01.10.2011 05:03

Re: Stefan: sehe gute Idee!

Fehlt aber noch die Information, ob der Strom gerade zum Fahren in den Motor reingepupmpt wird, oder von der Rekuperation zurückgepumpt wird. Das Reedrelais kann nicht die Richtung des Magnetfeldes feststellen. Die Idee müsste man also noch erweitern um eine Verknüpfung mit der Info über die Stromrichtung.

von E. Vornberger - am 01.10.2011 09:54
Ich glaube auch der maximale Reku-Strom ist reinprogrammiert. Die 150A max. habe ich aus dem Handbuch, nicht selbst gemessen.

von E. Vornberger - am 01.10.2011 09:55

Re: Stefan: sehe gute Idee!

Hallo,
der Reedkontakt könnte in der Null- Position am Gaspedal befestigt werden.
Das Bremslicht leuchtet dann immer bei der Rekuperation und im Stand.

Gruß Matthias

von Matthias Rau - am 01.10.2011 10:27
Die idee mit dem Reedkontakt finde ich einfach gut. Mit einer Vormagnetisierung müsste man es eigentlich hinbekommen, dass nur bei Reku das Relais anzieht. Also, ein kleines Stück Magnet mit befestigen, oder ein Reedkontakt und einer am Fahrpedal hintereinander.
Oder hat jemand eine Magnetfelddiode?

von Bernd Schlueter - am 01.10.2011 21:46
Hallo,

an meinem AX (fährt wieder!!!) geht der Rekustrom bis 175A wenn man bei flotter Fahrt schnell vom Gas geht, zeigt jedenfalls das RELight an.

Die Bremslichter leuchten dabei nicht, in der Beschreibung ist das ja mehr oder weniger umständlich beschrieben dass sie angehen könnten, die Zitronenmänner wissen halt selbst nicht was sie wo einprogrammieren.

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 02.10.2011 16:28
Die Zitronenhändler sind auch schon ganz schön sauer. Die Safrans, die die Dinger bauen, haben zur Zeit mehr Zeit für den Bau von Kriegsmaterial.
Wir sind denen einfach zu friedlich.

von Bernd Schlueter - am 02.10.2011 19:28
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