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Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Twiker76, Natascha Schlüter, Jadepflanze, Martin Heinrich

Audi Vorsprung oder Verarschen kann ich mich selber auch

Startbeitrag von Manfred aus ObB am 18.04.2013 21:56

Ist Deutschland geistig wirklich schon so auf den Hund gekommen :rolleyes:

[www.youtube.com]

Antworten:

Zum Schluß glauben die noch selbst drann und bei der nächsten Generation läuft dann der Tank über!

von Martin Heinrich - am 19.04.2013 07:52
Also ich glaube die Aussage
"1 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer"

Dazu müssen drei Fakten betrachtet werden, die im Film angesprochen wurden

1. Der Verbauch bezog sich auf die ersten 100km.
2. Elektrische Reichweite 90km
3. Danach Fossil. => Notwendige fossile Reichweite 10km

Daraus ergibt sich ein fossiler Verbrauch von 1 Liter / 10km = 10 Liter / 100km.
Die Aussage dürfte also vollständig der Wahrheit entsprechen!

Das mit der CO2 Gutschrift ist imho ein Versuch, die Fossil-Technologie ins CO2-arme Zeitalter zu retten. Die Stimmigkeit dieses Satzes sollte jeder für sich entscheiden. Da gibt es so viele Facetten, dass eine endgültige beweisbare Tatsache kaum möglich sein dürfte.
Diese gleiche Aussage trifft übrigens schon seit vielen Jahren auf die PÖler ((Raps-)Öl-Fahrer) zu. Die Diskussionen um Raps-Öl gegen Nahrung sind wohl jedem bekannt. Und was ist daraus geworden?


G.

von Jadepflanze - am 19.04.2013 07:55
Zitat
Jadepflanze
Also ich glaube die Aussage
"1 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer"

Dazu müssen drei Fakten betrachtet werden, die im Film angesprochen wurden

1. Der Verbauch bezog sich auf die ersten 100km.
2. Elektrische Reichweite 90km
3. Danach Fossil. => Notwendige fossile Reichweite 10km

Daraus ergibt sich ein fossiler Verbrauch von 1 Liter / 10km = 10 Liter / 100km.
Die Aussage dürfte also vollständig der Wahrheit entsprechen!


Die vollständige Wahrheit, ein hoher Anspruch :o

Als alter Handwerker der bald 50 Jahr am Bau, weiß ich aber da Leben frägt nicht nach
der Wahrheit, sondern beläßt es meistens bei Vorurteilen, die meisten wollen das Glauben was am
leichtesten zu den jeweiligen Vorurteilen paßt und wen das Reingeht wie ein Zäpfchen
dann ist das erstmal die Wahrheit, weil die bequem zu erreichen.

Es ist nicht eine Woche her ein ähnlicher Thread im Elweb

[26373.foren.mysnip.de]

Auch da schrieben Elektrofahrer mit und jeder schreibt erstmal was Er gelesen und nicht
für Schlecht empfunden, es kann sein das der Eine oder Andre in Zukunft Nachrichten
anders liest, weil ältere wie ich aus der Geschichte wissen, nach dem Wehrmachtsbericht
wär der letzte Weltkrieg anders ausgegangen.

Jetzt wird gleich reklamiert ich hab doch die Fakten korrekt wiedergeben, Hmm


Zitat
Jadepflanze
Diese gleiche Aussage trifft übrigens schon seit vielen Jahren auf die PÖler
((Raps-)Öl-Fahrer) zu. Die Diskussionen um Raps-Öl gegen Nahrung sind wohl
jedem bekannt. Und was ist daraus geworden?


Raps war noch nie Nahrung, erst als die Verwendung als Energie pflanze nach
Jahrhunderten, wegen mangelnder Leuchtkraft, relativ hohen Wartungsaufwand und
letztlich am Preis zu Ende war, hat man durch Züchtung ein Speiseöl daraus gemacht.

Selbst 1875 war Rüböl ( so bezeichnten die früheren Generationen Rapsöl ) relativ zu teuer

[dingler.culture.hu-berlin.de]

Zitat
1875, Band 217 (S. 340–341)
Elektrisches Licht, durch einen magneto-elektrischen Apparat erhalten 0,1–0,2 Fr.
Elektrisches Licht, mittels einer galvanischen Säule erzeugt 3–5 „
Steinkohlengaslicht 3,20 „
Licht aus leichtem Schieferöl 3,85 „
Licht von Rüböl 6,10 „


Tja geschrieben im Jahr 1875 und was sieht man Nix neus auf der Welt Schieferöl :o durchaus ein Thema

Wer den Artikel mit dem Video vergleicht merkt, es war noch nie schlecht den Verstand
zu benutzen und Fakten nicht als gegeben, sondern meist als Behauptung zu überprüfen.
Überprüfen bedeutet mit den Fakten abgleichen und nicht nach Vorurteil sortieren.

Rapsöl so wie vor 10 Jahren gehandelt und letztlich als absolute Katastrophen 2004
unter Rot Grüner Flagge ins EEG eingeführt war zum schnellen Geld verdienen gedacht.

Schnelles Geld hat nix mit Nachhaltigkeit zu tun, das ist aber nicht neu, die Erkentiss
hat vor über 300 Jahren schon ein Sachse in Freiberg Hans Carl von Carlowitz
Ja gut der Link das nicht heißt man hätt Suchen müßen [de.wikipedia.org]

Zitat
Jadepflanze
Das mit der CO2 Gutschrift ist imho ein Versuch, die Fossil-Technologie ins CO2-arme Zeitalter zu retten.


Kann man so sehen, ich seh erstmal die Gefahr das wie Im ELWEB vor 10 Jahren als die
Doppelvermarktung von Solarstrom noch verboten war ( soagar unter Rot Grün ) das Zweimal
Gut geschrieben wird.

Einmal nach dem BHKW welches das CO2 erzeugt ( das CO2 wird nicht aus der
Luft gewonnen wie suggeriert, es wird nach einen vorzugsweise Verbrennungsprozeß
verwendet,
oder aus Biogasanlagen ( da eventuell inklusive CO ), die ja per seh nicht optimal mit Natur und Energie umgehen
( Monokultur und schlechter Wirkungsgrad ) oder was noch schlechter aus Wasser und COgas
( letzte Zeile im Bild )) weil aus der Luft wäre erst einen CO2 Suchanlage nötig.


Bildquelle: [www.powertogas.info]

In der ersten Zeile des Bildes liegt allerdings ein Lösungsansatz, der bereits 1944 mal realsiert,
aber durch die Luftlage nicht zur Anwendung gelangte, der Sauerstoffumlaufmotor. Natürlich
zu einen andern Zweck als damals, den da war das gedacht Uboote länger Unterwasser
an den Feind zu bringen, heut an der Klimafront könnte das die Gesamteffizienz steigern
und deutlich die Kosten reduzieren.

von Manfred aus ObB - am 19.04.2013 09:40
Zitat
Manfred aus ObB


weil aus der Luft wäre erst einen CO2 Suchanlage nötig.


Also das ist Audi verarsche


Bildquelle: [www.unter-autofreunden.de]

Das CO2 kommt aus den Schornstein und dem Auspuff so von ganz allein zum
Methansierer wie ein dressierter Hund das Stöckchen zurück bringt.

Die Realität sieht eher so aus wen den einmal mehr sein soll aus Bilanzierte Händybildel
zum angeben, aber wer die Videos ankuckt über die schöne neue Welt, merkt am Hintergrund
ist für Jahreseinkommen im 6 stelligen Bereich.


Bildquelle: [www.faz.net]

In dem Bild fehlt noch was der Kompressor der das ganze ins Gasnetz pumpt, ist aber im Text erwähnt:



Zitat
FAZ

Die Apparaturen müssen flexibel reagieren

Genau hier liegt eine der größten Herausforderungen: Die für die Methansierung von Überschuss-Ökostrom benötigten Apparaturen müssen flexibel auf ein wechselndes Stromangebot reagieren können. Und sie müssen mit der benötigten Energie möglichst sparsam umgehen, denn der Wandlungsprozess vom Strom zu Wasserstoff und weiter zu Methan und später, wenn man Strom benötigt, zurück zur Elektrizität, ist voller kräftezehrender Verlustquellen.

Denn erzeugt man Wasserstoff aus Strom, ohne diesen zu komprimieren, liegt der Wirkungsgrad bei etwa 70 Prozent. Schaltet man die Methanisierung nach, fällt die Effizienz auf 55 Prozent. Und konsequenterweise sinkt die Ausbeute weiter, wenn das Gas auf leitungsverträgliche 200 bar gebracht wird. Doch damit nicht genug: Auf einen erschreckend niedrigen Wirkungsgrad von 30 bis 35 Prozent kommt man, wenn man zeitversetzt aus dem Speichergas wieder Strom gewinnt, indem man es in einem Kraftwerk verbrennt.


Schaut man die Bildel an sieht man Sauerstoff wird so verblasen ( is ja nur Sauerstoff,
der macht nix, doch Geld hat er gekost ) und das CO2 enthält auf die Art einen
verdamlich hohen Anteil an Inertgasen, gut das wir im Forum an Bernd Schlüter haben,
der hat schon vor Wochen was zu geschrieben.

von Manfred aus ObB - am 19.04.2013 12:20
Zitat
Jadepflanze
...Diese gleiche Aussage trifft übrigens schon seit vielen Jahren auf die PÖler ((Raps-)Öl-Fahrer) zu. Die Diskussionen um Raps-Öl gegen Nahrung sind wohl jedem bekannt. Und was ist daraus geworden?
Das Übliche, der Gesetzgeber hat sich von der Mineralöl-Lobby breitquatschen lassen, auf "zu energetischen Zwecken" genutztes Pflanzenöl eine stufenweise steigende Extra-Steuer erhoben und damit den Pöl-Antrieb unwirtschaftlich gemacht. Hier in Köln steht die mittlerweile einzige Pöl-Tanke in NRW und hat nur einmal die Woche für zwei Stunden nach telefonischer Absprache geöffnet. Der Betreiber hatte ursprünglich mal eine solide Kalkulation für den Betrieb seiner Pölmühle vorglegt und steht jetzt dank Steuer kurz vorm Bankrott. Da haben die Scheichs in Brüssel und Berlin mal wieder bekommen was sie wollten...:mad: Mal abwarten wann die erste Emobil-Stromsteuer in den Medien auftaucht...

von Natascha Schlüter - am 21.04.2013 15:23
Stromsteuer ?
Kann mir egal sein...
Es gibt mittlerweile so günstige PV Module alte Bleibatterien, Kabel, Diode zwischen und eine alte USV Anlage fertig ist die eigene Solarinselladestation

Ich denke mit 200 Euro ist das pro 100 Wp (also ca. 0,8 KWh pro Tag) machbar.

Das ist eben der Vorteil man kann seinen Strom selber machen leichter als auf eigenes Rapsfeld zu gehen und mühsam zu sammeln und Pressen (bitte von Hand sonst brauchts Strom und der kostet).

Es geht schon irgendwie weiter...

sg

Marcus

von Twiker76 - am 22.04.2013 11:26
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