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elweb Technik
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vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
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Manfred aus ObB, Bernd Schlueter, p.hase, Solarstrom, Emil, Bernd_M, Ralf Wagner, i-MiEV, Peter Dambier, R.M

Elektromotor - eine sinnvolle Ergänzung zum Verbrenner

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 07.09.2013 10:57

Strom wird auch noch in hundert Jahren hauptsächlich durch Verbrennung erzeugt werden.
Als Brennmaterial wird auch dann noch flüssigtreibstoff und Gas zur verfügung stehen. Der Umweg über den Elektromotor ist eigentlich Energieverschwendung, solange nicht BHKWs den größten Teil der Stromversorgung übernommen haben. Meine Kiste verbraucht 4,5 Liter Treibstoffäquivalent, 15 kWh auf 100km, 3 Liter sollten bai der lahmen Fahrweise mehr als reichen.
Warum nicht im Auto steuerfrei die Energie erzeugen?
Ich halte das Hybridmodell für das beste, mit Auflademöglichkeit. Ein zusätzlicher Elektromotor plus Batterie benötigen sehr wenig Platz und ermöglichen, den Verbrenner sehr viel kleiner zu bauen.
Angenehm ist, dass die Energieknappheit der Elektroautos den Verkehr ausbremst. Die Raserei hat dann bald ein Ende und die Fahrzeuge können an die dann niedrigere Geschwindigkeit angepasst werden, sprich, leichter und billiger werden.
Noch fehlt eine vernünftige Hybridtechnik. Man hört sozusagen nichts mehr von Neuentwicklungen.

Es fehlt auch eine neue Bezeichnung. "hybrid" ist ja nicht das, was ich meine.
Hat noch jemand davon gehört, dass jemand Turbinen nach der Art von Capstone weiterentwickelt?
Die arbeiten mit Wärmetauscher. Die hohe Drehzahl ist wie geschaffen für die elektrische Energieübertragung.
Auch mangels Einigung auf einen bezahlbaren Stecker und ein einheitliches Bezahlsytem sehe ich schwarz für die reine elektrische Mobilität. In den Niederlanden, da geht es allerdings auch rein elektrisch, schon heute. Werde es testen, sobald ich mir das Männeken leiste.
Mal sehen, was aus der Verlagerung der Produktion aus Detroit wird...
Im übrigen Europa wird sich die Technik der Elektroautos wohl weiterhin an der viel zu aufwendigen Verbrennertechnik orientieren müssen.

Antworten:

Zitat
Bernd Schlueter
Noch fehlt eine vernünftige Hybridtechnik. Man hört sozusagen nichts mehr von Neuentwicklungen.


wo warst du die letzten beiden dekaden? als lexus/toyota und auch honda/acura zig millionen vernünftige und V1.0 kutschenwagen überlegene hybridautos verkauft haben??? :confused:

von p.hase - am 07.09.2013 11:21
Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
Zitat
Bernd Schlueter
Noch fehlt eine vernünftige Hybridtechnik.


wo warst du die letzten beiden dekaden? als lexus/toyota und auch honda/acura zig ......:mad:


Zitat verkürzt aber Sinngemäß wiedergeben :o

Du hast Bernd vom Rheine nicht sehr sorgfälltig gelesen und das Wort Vernünftig überlesen,
klar gibts Hybriden aber keinen Vernünftigen halt, was nicht bedeutet das es von den
unvernüftigen nicht welche gibt, die davon die meistverkauften :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 07.09.2013 11:31
Campingplätze gibt es zu Hauf und da hat sich bereits der CEE 230V/16A in Blau breit gemacht. Ältere Elektroautos haben den zum großen Teil.

Wenn neumodischen das Rad neu erfinden müssen, was soll's. Was haben die eigentlich 1904 für Stecker benützt? - Sag nur nicht Anderson ...

In meiner Gegend, wenn ich in der Pampa lade, dann sind es zu drei Vierteln Caravanstellplätze mit CEE zu einem Viertel Park und Charge, leider oft mit Schuko.

Im Ausland? Die Schweizer haben den brasilianischen UNO Standart:

[de.wikipedia.org] IEC 60906

(Sieht zwar so aus, aber paßt nicht.

von Peter Dambier - am 07.09.2013 19:08
Zitat
Bernd Schlueter
Strom wird auch noch in hundert Jahren hauptsächlich durch Verbrennung erzeugt werden.


Mit solchen Voraussagen für 100 Jahre kannst Du Dich abmelden. Dann wirst Du nicht mehr leben und für deinen Unsinn anno 2013 keine Verantwortung übernehmen können.

Du wirst nicht mal eine Voraussage für einen Zehntel dieser Zeit korrekt machen können.

Die technische Entwicklung (manche bezeichnen dies als Fortschritt) geht immer schneller, so schnell, dass der durchschnittliche Mensch nicht mehr nachkommt.

Der technische Fortschritt ist letztlich der Fortschritt in den Untergang der Menschheit.

Ein paar Tage ohne Strom - und die Betroffenen versinken im Nichts.

von i-MiEV - am 07.09.2013 20:14
Zitat
Bernd Schlueter
Strom wird auch noch in hundert Jahren hauptsächlich durch Verbrennung erzeugt werden.


Das "hauptsächlich" kannst du knicken!


Zitat
Bernd Schlueter
Meine Kiste verbraucht 4,5 Liter Treibstoffäquivalent, 15 kWh auf 100km, 3 Liter sollten bai der lahmen Fahrweise mehr als reichen.


Vergiss es! Das kannst du doppelt und dreifach knicken! Autos die am Tag 23 Stunden herumstehen und einen Stromspeicher haben, sind prädestiniert zur Lastverschiebung. D.h. sie können die zeitlich nicht verschiebbare Stromerzeugung mittels Solar und Wind aufnehmen. Und damit werden sie zum gaaaanz grossen Teil mit Strom betrieben werden, welcher ohne Verbrennung erzeugt wird. Bei mir ist das heute schon so, weil mein Elektroauto priorisiert mit selbsterzeugtem PV Strom geladen wird.

von Solarstrom - am 07.09.2013 21:24
Zitat
Solarstrom

Bei mir ist das heute schon so, weil mein Elektroauto priorisiert mit selbsterzeugtem PV Strom geladen wird.


Es ist schön wenn man Beruflich im Winter nicht aufs Auto angewiesen :o

von Manfred aus ObB - am 07.09.2013 22:07
Hallo

Wie kommst du darauf, eine Photovoltaikanlage ist im Winter auch nicht so schlecht.

Kommt immer darauf an wie man sie ausrichtet und welche Module man verwendet.

Bei Einspeisevergütung wird natürlich so ausgerichtet daß maximaler Ertrag dabei rauskommt.

Bei Eigenbedarf wird die Anlage für das Winterhalbjahr optimiert, also steiler anstellen, die Wände mit Dünnschichtmodulen bestücken damit Schnee keine Probleme bereitet.

Die Preise sind so im Keller das man ohne Probleme die Module um den Faktor 3 überdimensionieren kann.

Wechselrichter werden nicht so überdimensioniert, sondern die Module werden so zugeschaltet daß der Wechselrichter immer optimal belastet wird..


Gruß

Roman

von R.M - am 08.09.2013 07:23
Zitat
R.M

Die Preise sind so im Keller das man ohne Probleme die Module um den Faktor 3 überdimensionieren kann.


Du vergisst das Solarstrom nicht verbrennen will, um die 3 Fache Fläche zu verkleistern
muß man aber erst das 3 Fache in China an Kohle verbrennen so das Ausstoß an CO2 in
etwa den einer fossilen Erzeugung gleich kommt aus einer Fraunhoferstudie ( wurde gern von Ökopvleren Zitiert )


Seite 45 [www.ise.fraunhofer.de]

nehme ich die dort veröffentlichten 0,31 kWh fossil für 1 kWh PV so ergibt das fast ein 1 zu 1
mit Stromspeicher deutlich darüber.

Natürlich darf das jeder machen der es selbst bezahlt, nur der Vortrag es sei wesentlich Ökologischer, ist dann halt nicht logisch ;)

Betrachtet man noch den Wärmebedarf zum gesamt Energiebedarf
[attachment 339 Schneewalzerimpvtakt.png]
( Bild von Seite 56 in der PDF von Josefs Ururi...enkel )
so könnte man es auch anders lösen, nicht teurer und nicht weniger Ökologisch.

Noch darf es aber jeder so machen wie Er es für Richtig hält und verlangt Er nicht das die anderen
es bezahlen, ist das Gut so.

Es ist natürlich so das Bernds erster Beitrag sehr Provokant, es sollte schon heißen:
Ist ein Verbrenner eine Ergänzug zum Elektroantrieb:confused: ( hätt allerdings das Problem, das die Smilie
in der Kopfzeile nicht gehen :o )

Denn die in der heutigen Zeit gern posaunten Superreichweiten, sind nichts anders als der
Verbrennerversägungsmentalität geschuldeten Motorisierung, für etliche Sekunden.

Bevor jetz einige maulen der grantelt über von Elon M. erdachtes, Kreuzigt Ihn, es ist halt nicht
das Gelbe vom Ei und fällt in anderen von der Guru für manche gemachten ( denken läst Er eh gern gegen Geld,
muß nicht schlecht sein, kann aber auch Geld verbrennen ) Geschäften auf :eek:

Aus den Weiten des WWW und wen die Formulierung auch so ist das sie von mir sein könnt :o sie ist es Nicht;

Herr, schmeiß Hirn ra!

Zitat von dieser Webseite [www.bernd-leitenberger.de]

Na ja es ist nicht immer einfach auf dieser Welt und auch nicht wenn man davon wegkommen will.

Was haben Astronaten und Politiker gemeinsam?

Wenn Sie unten einen Fehler machen, kommen Sie niemals Hoch.
Machen Sie Oben einen, niemals Runter.

von Manfred aus ObB - am 08.09.2013 08:15
Hallo Manfred,
in der Fraunhofer Studie ist auch zu lesen, was die PV einspart, bei PV rund 700 g. Je nachdem wie die Solarfabriken versorgt werden ist das ein "Henne-Ei" Thema, da viele PV Firmen selbst PV versorgt sind.

Auch zu lesen ist "Aus dieser Perspektive ist das EEG nebenbei „das vermutlich erfolgreichste Entwicklungshilfeprogramm aller Zeiten in diesem Bereich“ (Bodo Hombach im Handelsblatt 11.1.2013), das auch in den Entwicklungsländern erhebliche Mengen an CO2 einspart"

Die Wasserkraft ist sauberer als PV, klar, über einen Schwallbetrieb könnte man ja sogar ein bischen Energie zeitlich verschieben, allerdings werden neue Potentiale schwieriger in D.

Im Moment weiß ich allerdings nicht wo alle mit dem Strom hinwollen. Wir haben über 30 GWPVp über 30 GW Wind wohl insgesamt zwischen 150 und 178 GW maximale Kraftwerksleistung und eine Last die zwischen 30 und 80 GW schwankt. Wenn an einem schönen Samstag die regenerativen ins Netz gehen, bleibt für die normalen Kraftwerker nichts übrig, ich verstehe schon dass die das nicht lustig finden.

Ralf

von Ralf Wagner - am 08.09.2013 22:02
Zitat
Ralf Wagner
Hallo Manfred,
in der Fraunhofer Studie ist auch zu lesen, was die PV einspart, bei PV rund 700 g. Je nachdem wie
die Solarfabriken versorgt werden ist das ein "Henne-Ei" Thema, da viele PV Firmen selbst PV versorgt sind.



Hmm

Gleiche Zeit, gleicher Gedanke

Henne-Ei

an einer Stelle dieses Forum vor kurzen geschrieben

[26373.foren.mysnip.de]

Ich zitire mich mal wieder selber :o

Zitat
MOB
( ich hör schon den Supereinwand wir machen die Solarzellen aus den Strom des 3 Schluchtendamms
( so ein Gigaprojekt ist auch für die Wasserkraft Sche.. ( ist aber ein anderes Thema))
den Strom den man dann dort abzieht pußtet dann China für den Binnenmarkt in den die Luft, für hier einen Ablaßbrief )


Schwallbetrieb ist eine heikle Sache, die Wasserkraft die ehe Ideologisch hier gern verteufelt wird,
muß da sehr Vorsichtig sein.

Die Sach hat wo anders wenn richtig gemacht schon noch was an Reserven, hast Du Dir schon mal
die Biomasse genauer angesehen :confused:


p.s. die PVversorgten PVfabriken sind aber in Deutschland und da noch meist mit zugekauften Wasserstrom aus Norwegen.

von Manfred aus ObB - am 08.09.2013 22:13
Zitat
Ralf Wagner

Auch zu lesen ist "Aus dieser Perspektive ist das EEG nebenbei „das vermutlich erfolgreichste Entwicklungshilfeprogramm
aller Zeiten in diesem Bereich“ (Bodo Hombach im Handelsblatt 11.1.2013), das auch in den Entwicklungsländern erhebliche Mengen an CO2 einspart"


Ein paar Anmerkungen dazu, Bodo Hombach unter Schröder SPD Mann im Umfeld erstes EEG lößt
Stromeinspeisungsgesetz ab. Dieses EEG ( was ich schon damals kritisierte und sehr entscheidend für
die Fehlentwicklung erneuerbarer Strom wird Unsozial beitrug ) klar das Der das Lobt, was meint Greenpace dazu :confused:

[www.greenpeace.de] Seite 13 ( Erscheinungszeitraum April 2013 )

Zitat

Bodo Hombach, aktueller „Moderator“ des Initiativkreises. Dessen Botschaft: „Die
energieintensiven Industrien sind auf die Solidarität der Politik angewiesen.“ .........
Zuletzt wetterte sein Initiativkreis Ruhr im März 2013 gegen
eine regionale Mehrfachregulierung von CO2-Emissionen durch ein nordrhein-westfälisches Klimaschutzgesetz.
Die Unternehmen plädieren zudem für eine „ergebnisoffene Prüfung der Schiefergasgewinnung
in Nordrhein-Westfalen“ und den Neubau von Kohlekraftwerken.64


Auch hier erwähnt CO2 als Regelkriterium Seeziel einzuführen ( bereits vor 1990 ein Thema
was durch die Wende unter die Räder kamm. Trostpflaster Stromeinspeisungsgesetz ) wer die Fraunhofer PDF
ließt Seite 47 ließt in der letzten Zeile

durch eine CO2-Steuer.

Etwas was hier auch von grantigen Sturköpfen gefordert, meist reagieren dann PVanhänger so

Zitat
Solarstrom 31. August 2013 13:24
Gääähn, das haben wir bereits. Es würde reichen es so anzupassen, damit es auch das macht was es soll.


Die Fraunhofer PDF fordert auch auf der Seite ( etwas darüber, klar das mit der CO2 Abgabe war ja der letzte Satz )

Zitat

Um teure Fehlentwicklungen zu vermeiden und um die genannten Schritte nicht in Zeit-
lupe zu gehen, sind Anreize notwendig, ein stabiles EEG, Investitionsanreize für Energie-
effizienzmaßnahmen, für multifunktionale Kraftwerke und Pumpspeicher, Preis- und
Investitionsanreize für angebotsorientierten Stromverbrauch, Vergütungsanreize für
nachfrageorientierte Stromeinspeisung und die Kürzung der impliziten Subvention für
Kohlekraftwerke durch eine Verknappung der CO2-Zertifikate oder– national umsetzbar


Ein stabiles EEG hat es nie gegeben das EEG ist für Investition wie ein Fischkutter bei Windstärke 12

Was soll eigentlich der Vorteil vom EEG und Emissionshandel gegenüber der CO2 Abgabe sein :confused:

Das EEG sammelt Wahllos von allen Geld ein, schmeißt es in einen Topf und wer beim verteilen
die größten Löffel bekommt erwischt am meisten.

Was bedeutet CO2 Abgabe :rolleyes: jeder ist für den Verkauf des Stromes selbst verantwortlich,
muß also seine Kunden selbst suchen, zuverläßig beliefern und eine Technik finden die bezahlbar
von der Investition, Abgabe und Brennstoffbeschaffung oder Speicherkosten.

Klar das die meisten heutigen EEG Nutzer schreien Kreuzigt Ihn ( bin aber selber einer )
ich bin aber der Meinung wer nix von dem Geschäft versteht soll die Finger davon lassen,
nur das man damit Kohle macht und dicke Backen das man ein Umweltengel reicht nicht.

Was auffällig an der Fraunhofer PDF es wird gern was vergessen, kleines Quiz
( gibt aber nix zu gewinnen, außer das einen ein Lamperl aufgehen könnt )
[attachment 343 Absichtlichvergessen.png]
Das Bild ist von Seite 50 ( a klone Hilf no, für Die die nix finden, dann mal Bild Abbildung 36 abschauen )

Es gäb noch viel zu durchleuchten die 700 g welche Kraftwerke profitieren davon ( steht etliches dazu auf Seite 25
ob die damit richtig Liegen, merken die meisten erst spät wenn mal das Licht aufgeht ( eventuell auch aus ):o)

von Manfred aus ObB - am 09.09.2013 08:31
Einige von euch wollen wohl in 100 Jahren mit Strom heizen? Beim Heizen fällt Strom fast gratis an, nicht umgekehrt.
In 100 Jahren werden wohl die meisten zum größten Teil elektrisch fahren, auf langen Strecken greift man weiterhin zur Verbrennung , auch, wenn das Wasserstoffverbrennung zur Erzeugung von Strom ist. Flüssigtreibstoffe gibt es dann genug, um lange Strecken ohne Tankpausen zu überwinden. Ein großer Teil des Fernverkehrs erfolgt dann eh in wieder vermehrt gebauten Massenverkehrsmitteln, die , wir wir ja alle wissen, in Vakuumröhren unterwegs sind und fast keine Energie verrauchen.
Der Unterschied zu heute wird sein, dass, außer zum Heizen, die Endversorgung der Antriebe getriebelos immer elektrisch erfolgt und das Verbrenneraggregat zuhause steht oder wahlweise mitgenommen werden kann. Nein, da gibt es noch nicht viel auf dem Markt, was sich aber sehr schnell ändern kann. Übrigens, zähle ich Brennstoffzellen mit zu den Verbrenneraggregaten.
Manfred versorgt uns, einigen zu überreichlich, mit den jeweils fortgeschrittenen Erkenntnissen zur Brennstoffkonversion. Selbst die in 100 Jahren 10 fache elektrische Überversorgung mit Photovoltaik wird uns zwingen, einen großen Teil der Sonnenenergie als konvertierten Brennstoff zwischenzulagern. Es sei denn, es gelingt uns, diese Schlafmütze von Sonne auch nachts aus ihren Federn zu werfen oder zu überreden, sich die Wolken öfter auch mal von der Unterseite aus anzusehen.

Manfred enttäuscht uns jedenfalls auf der ganzen Linie, was unsere Vorstellungen von freier Energie angeht.
Nach seinen Vorstellungen und Entwicklungen leben wir dann nur bei den Schlaraffen, weil der von uns unter anderem für den Antrieb benötigte Strom, auch nachts, zwischengespeichert, von den Bäumen fällt, in Form von Verbrennungsenergie. Der Unterschied zu heute ist lediglich, dass die Zwischenspeicherung nur noch für wenige Jahre statt für Jahrmillionen erfolgt.
Jetzt könnt Ihr Euch aussuchen, wie ihr solch ein Fahrzeug nennt, das in jedem Fall einen elektrischen Antrieb besitzt, aber den Verbrenner wahlweise zuhause stehen hat oder mit sich führt. Eine aufladbare Batterie ist in jedem Fall dabei.
Ansonsten möchten wir Euch ja Euren Glauben, dass das Christkind von der Jungfrau und der Strom aus der Steckdose kommt, belassen. Aber, das ist nur ein Teil vom Ganzen.

von Bernd Schlueter - am 10.09.2013 05:29
Zitat
Bernd Schlueter

Der Unterschied zu heute wird sein, dass, außer zum Heizen, die Endversorgung der Antriebe
getriebelos immer elektrisch erfolgt und das Verbrenneraggregat zuhause steht oder wahlweise mitgenommen werden kann.
Nein, da gibt es noch nicht viel auf dem Markt, was sich aber sehr schnell ändern kann.
Übrigens, zähle ich Brennstoffzellen mit zu den Verbrenneraggregaten.


Ach Bernd vom Rheine :rolleyes:

Es ist so leicht darüber zu Reden

[213.133.109.5]

oder wie Du darüber zu schreiben, es ist was anderes das alles mit dem geeigneten Werkstoff in die Realität zu
überführen, denn ist etwas erstmal so in die Phase der Fertigung eingetretten, läßt sich sehr wenig
noch ändern, es sei den man baut es Modular auf, aber auch da gilt was kost des und bringt des
dann soviel an mehr verkauften das die Mehrkosten ein Mehrertrag :confused:

Am Gelde hängt es zum Gelde drängt es und letztlich hilts einen dann oft doch nicht, oder der Herr mahnt
denke daran das Du vergänglich. Auch da gilt es einen Mittelweg zu finden, denn Gesundheit ist in jeden
Alter durch nichts zu ersetzen.

Übrings in den Video liegt der Experte im Zeitdindex 2:31 doch etwas daneben :rp:

von Manfred aus ObB - am 10.09.2013 09:50
Zitat
Bernd Schlueter
Der Unterschied zu heute wird sein, dass, außer zum Heizen, die Endversorgung der Antriebe getriebelos immer elektrisch erfolgt und das Verbrenneraggregat zuhause steht oder wahlweise mitgenommen werden kann.


Das glaube ich zumindest im EFH/ZFH Bereich nicht, weil es in 100 Jahren unsere heizenergieverschwenderischen Hütten nicht mehr geben wird. Und übliche BHKW bezüglich der Wärmeerzeugung viel zu hohe Leistungen haben und damit viel zu wenige Volllaststunden.

Um Energie austauschbar zu bekommen, muss man sie auf einen gemeinsamen Nenner bringen. D.h. zumindest in solchen kleinen Einheiten wie EFH/ZFH die Konzentrierung auf elektrischen Strom. Als eigene Stromerzeugung eine Dacheindeckung und schneefreie Fassadenplatten in Form von PV Modulen. Ein Stromspeicher für wenige Tage in Form von Akkus. Eine kleine Wärmepumpe für Heizung/Warmwasser. Und die Hausmasse mit vielleicht 1 Grad geduldeter Temperaturdifferenz als Wärmespeicher. Und das öffentliche Stromnetz zum Energieaustausch. Im Sommer insbesondere zur Stromeinspeisung, im Winter eher zum Strombezug (insbesondere von Windstrom).

BHKW, egal ob Fossil oder mit Biomasse betrieben ist im EFH/ZFH Bereich meiner Meinung eine Interimtechnik für alte, ungedämmte Häuser ohne Flächenheizkörper. Solang bis diese verschwunden sind.

von Solarstrom - am 10.09.2013 16:20
Gestern hatte ich ein Gespräch mit jemandem, der im Werkzeugmaschinenbau und in industrieller Fertigung zuhause ist und da wurde klar, dass wir als Privatleute unsere Pläne nicht eigenständig durchsetzen können. Dein Motorprojekt ist ja noch deutlich anspruchsvoller mit seiner Wasserinnenkühlung. Bisher habe ich noch niemanden getroffen, der von diesbezüglichen Erfahrungen berichten kann, aber immerhin gibt es ausgiebige Erfahrungen aus dem Betrieb von Dampfmaschinen.
Ich verfolge eine andere Linie, die lediglich eine Verbesserung des Wirkungsgrads von Verbrennermotoren und des Abgasausstoßes zum Ziel hat.
Manfreds Konzept erlaubt die direkte Nutzung der in den Pflanzen gespeicherten Sonnenenergie, ohne aufwendigen Trocknungsprozess für den Betrieb unserer Elektrofahrzeuge, nebenbei wird das Haus beheizt und ein dezentrales Netz aufgebaut..
Ja, unser Andreas Manthey vom BSM ist der gleichen Meinung wie ich, die elektrische Antriebstechnik samt Reichweite ist schon perfekt. Was fehlt, ist noch die unmittelbarere Ankopplung unserer Elektrofahrzeuge an die Sonne. Klar, für 1500 Stunden im Jahr reicht das Solardach, für den fünffachen Rest der Zeit sind wir auf in den Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie angewiesen, oder auf deren Derivate, Kohle, Erdgas, Erdöl, vielleicht auch mal Wasserstoff.
Wasser, das reicht nur auf dem Papier.
Wir wollen eine saubere Umwelt. Untrennbar ist damit unsere dezentrale Energieversorgung verbunden, die mit Heizmaterial funktioniert und unsere Elektroautos versorgt.
Der kleine Generator, den ich zu entwerfen versuche, wiegt nur wenige kg und wirkt im Wesentlichen direkt auf den Elektromotor. Sozusagen eine leises elektrisches Getriebe, wie sonst auf großen Schiffen und in russischen Elektroloks Standard.
Ludmilla, ich hör Dir trapsen. Auf Baorisch heißt das anders.
Ludmilla transportierte elektrisch die Braunkohle aus Sachsen nach Russland, dieselelektrisch.
Mit wachsender Zahl von Elektroautos wird es sich lohnen,.auch einen dieselelektrischen "Pannendienst" für liegen gebliebene Elektrofahrzeuge einzurichten. Zu diesem Zweck wäre eine Vereinheitlichung der elektrischen Einrichtungen der Elektrofahrzeuge wünschenswert, sodass Elektroautofahrer sich auch gegenseitig aushelfen können. Ca zehnmal musste ich bereits schieben. Solch ein Pannendienst könnte auf Parkplätzen auch mehrere Elektroautos gleichzeitig betanken und Engpässe an Elektrotankstellen zu überwinden helfen.

von Bernd Schlueter - am 10.09.2013 17:05
Zitat
Solarstrom

Und übliche BHKW bezüglich der Wärmeerzeugung viel zu hohe Leistungen haben und damit viel zu wenige Volllaststunden.


Ja und uns Bayern wird nachgesagt wir sind koservative Sturrköpfe und können uns
nicht von einer überholten Vergangeheit lößen :D

Aber wenn ich an unsern Kini denke, da werd mir wärmer ums Herz, als ein BHKW des Jahres

201X

Wärme erzeugt wenn es sein muß :cheers:

Natürlich ist die integrierte Abwärmenutzung variabel so das je nach Jahreszeit der Wärmeanteil auch erhöht werden kann :rp:

Das mit den in 100 Jahren dürfen die Leute nur noch in Häusern leben die wir ihnen Vorschreiben,
einzige Ausnahmen die Statisten in historischen Innenstädten wie Salzburg hab ich schon mal
gelesen Autor Mösl Roland gibts bei Dingsda oder in WWW [books.google.de]
Eine herrliche Zukunft, gleiche Gedanken, gleiche mobile Einheiten, gleiche Solarbüchsen zum Wohnen
und so tuen als würden alle das gleiche Arbeiten :joke:

Zitat
Da Bernd vom Rheine wida
...........Konzept erlaubt die direkte Nutzung der in den Pflanzen gespeicherten Sonnenenergie,
ohne aufwendigen Trocknungsprozess für den Betrieb unserer Elektrofahrzeuge, nebenbei wird das Haus beheizt und ein dezentrales Netz aufgebaut..
Ja, unser Andreas Manthey vom BSM ist der gleichen Meinung wie ich, die elektrische
Antriebstechnik samt Reichweite ist schon perfekt.


Da irrst Du wie der Exvorstand des bsm Andreas Manthey genau deshalb schrieb ich, Moment Zitire mich selbst

Zitat
MOB
Übrings in den Video liegt der Experte im Zeitdindex 2:31 doch etwas daneben :rp:


Biomasse muß getrocknet werden wen sie effizent zum richtigen Zeitpunk genutzt werden soll,
denn ansonsten wird das Material biologisch abgebaut mit Temperaturen bis zu 70° und Sporenbildung.

Aber ein Trocknung muß nicht aufwendig sein, das geht sogar Solar. Kann so ähnlich wie früher
Heu am Feld sein oder eben mit Sinnvoller Technik, ja sogar wie Stroh vor der Ernte, was bei Mais und Biogas derzeit
nicht geht, ist aber ein anderes Thema :mad:

von Manfred aus ObB - am 10.09.2013 19:03
Der Wald wird erst mit Sporenbildung abgebaut, wenn Du ihn absägst.Vorher bleibt er artig stehen. ziemlich lange sogar. Im Gegenteil, schon beim Schälen und Trocknen hat er schon abgebaut.
Du willst schließlich neben dem Betrieb Deines Elektroautos Dein Haus heizen, mit voller Kondensation. dann hast Du eben 20% weniger fürs Auto, aber viel mehr fürs Haus.
Ist mir alles bei Dir an deinem zukünftigen Generator aufgegangen. Nee, nee, Dein Elektrokonzept ist schon perfekt, wenns erst mal funktioniert.
Dann muss ich mir ja wohl noch mal unseren Andreas antun...

Also, Hackschnitzel zwischen Batterie und Elektromotor verbraten, da kommen mir auch Zweifel auf, ob das der Traum unserer Urenkelinnen sein wird. Aber Wasserstoff und andere Gase in Brennstoffzellen verbrennen, gehört sicherlich dann auch zur Technik der Elektrofahrzeuge.

Oh, Solarstrom hatte auch geantwortet:
BHKWs: Uns geht es ja gerade darum, die lauten Verbrennermotoren, die ja nach wie vor den Großteil der Energie liefern müssen, aus dem Elektroauto möglichst weit zu verbannen.
Diese Explosionsmotoren sind überaus wartungsintensiv und nur zu bezahlen, wenn sie die Mindestgröße von PKW-Motoren haben. Die erzeugte Wärme kann man überaus einfach zwischenspeichern, die 100kW Strom müssen sofort verbraucht werden, sprich, im Netz, an dem nicht nur Elektrofahrzeuge hängen. Der Motor wird von einer fernen Zentrale ferngesteuert, gleichzeitig voll wärmegeführt. Ja, dann reichen eben 300 Stunden Laufzeit im Jahr, genug zur Speisung der Elektroautoflotte von drei Familien und nur eine Wartung alle paar Jahre, nicht drei teure im Jahr wie bei Vaillant oder Senertec.
Diese blödsinnigen über 5000 Vollaststunden hat sich nur unser Umweltminister ausgedacht. Der ist nicht vom Fach und seine Schublade klemmt nicht nur wie verrückt.

Ausrangierte, langlebige KFZ-Motoren gibt es in Massen vom Schrottplatz, ab 40 Euro die Tonne. Ein Dachs über für 20.000 Euro leistet 10% und weniger, der Vaillant nur 2%.
Da kann man nur froh sein, wenn das Ding nur selten läuft. Wirkungsgrad eines Diesels: mehr als doppelt so hoch wie die missratenen altmaierschen BHKWs.
Das Ecopower läuft alleine 1000 Stunden fürs Elektroauto, das ist richtig. Die Wartung alleine ist teurer und ärgerlicher als die Ersparnis und von Umweltschonung durch das Elektroauto kann dann auch kaum noch eine Rede sein.
Mein Konzept: ein einziger 1000kW-Gasmotor versorgt gleichzeitig in seinen 2800 Stunden Laufzeit eine Flotte von 1000 bis 2000 Elektrofahrzeugen und beheizt 100 Häuser oder 1000 von Deinen "Nullenergie"häusern.
Im Sommer springen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht pustet, die immer noch reichlich vorhandenen fossilen Kraftwerke ein, ebenfalls stabilisiert durch die ferngesteuerte Ladung unserer Elektrofahrzeuge.
Solange unser Herr Altmaier weiter am Eisbein nagt, ist das aber alles nicht möglich und unsere Elektroautos verstärken eher noch die globale Luftbelastung. Warum? Elektroautos verbrauchen bei gleicher Fahrweise mehr Energie. Wasserkraftwerke werden keine neuen gebaut, also, solange uns der Herr keine freie Energie schenkt, schenkt uns der Herr Altmaier lediglich neue Nassbraunkohlekraftwerke, mit unserem Geld bezahlt. Ebenfalls bezahlen wir das Papier, das uns bescheinigt, dass es reine Wasserenergie sei, die da in der Braunkohle sei, was auch in einem gewissen Maße stimmt.
Die Angela darf von mir aus, im Gegensatz zum Peter, noch etwas zulegen, denn die hat mit ihrer Absicht, das smart grid in die Technik der Elektroautos einzuführen, bei mir einen Stein im Brett.

von Bernd Schlueter - am 11.09.2013 05:32
Zitat
Bernd Schlueter
Also, Hackschnitzel zwischen Batterie und Elektromotor verbraten, da kommen mir auch Zweifel auf, ob das der Traum unserer Urenkelinnen sein wird. Aber Wasserstoff und andere Gase in Brennstoffzellen verbrennen, gehört sicherlich dann auch zur Technik der Elektrofahrzeuge.


An Power-To-Gas gibt es mittlerweile auch wieder Zweifel, weil anzunehmen ist, dass die Existenz solcher Anlagen erstmal eher der Auslastung von AKWs und Braunkohlekraftwerken hilft. De die da die Anlagen teuer sind wird man versuchen sie möglichst ständig zu betreiben und nicht nur wenn ein Überschuss von Wind- und PV-Kraftwerken vorhanden ist. Im Prinzip wird dann damit der Grundlastsockel weiter angehoben.

Ein gleichartiges Problem gibt es heute mit den meisten BHKWs. Diese fahren auch ihre Leistung bei hoher Wind- und PV-Einspeisung zurück, weil die teuren Anlagen viele Betriebsstunden für einen wirtschaftlichen Betrieb brauchen. Und bei Brennstoffzellen hat man auch wieder das gleiche Problem.

Man braucht also zum Ausgleich für die langfristig schwankende Einspeisung aus Wind- und PV-Kraftwerken eher brennstoffbetriebene Kraftwerke die sehr niedrige Fixkosten haben, sie dürfen aber gleichzeitig teuer im Dauerbetrieb sein, so wie heute die GUD-Kraftwerke. Für die täglichen Schwankungen tun es größtenteils auch Speicher (hydraulische Speicher, Akkus, ...). Diese dürfen ruhig hohe Fixkosten, gleichzeitig sollten sie aber eine hohe Zyklenlebensdauer haben.

von Emil - am 11.09.2013 06:44
Also muss der Durchschnittliche Strompreis wieder höher werden,damit tatsächlich ein Art "Bereitstellungbonus" ermöglicht wird.....
Gleichzeitig würde dann der Verbraucherstrom billiger werden,weil der Abstand vom Strompreis ohne EEG zu den Strompreis mit EEG Zuschlag kleiner werden würde.....

Irgendwie paradox ,das ein niedriger Strompreis zwingend ein höheren Endverbraucherpreis bewirkt !

Bernd M

von Bernd_M - am 11.09.2013 07:37
bin gerade an einem größeren fachwerkhaus dran aus dem jahre 1427. isolieren geht nicht. wie wird man dies in 100 jahren beheizen? zerfallen lassen = strafe. beheizen = armer mann. abrissantrag - fehlanzeige. die eingangstüre = pappe 1950. beschläge der eingangstüre = 1427. deswegen steht es per heute schon 7 jahre leer. deckenhöhe 1,80m. fenster = nahezu null. :)

von p.hase - am 11.09.2013 08:21

Denkmalschutz und ENEV

Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
bin gerade an einem größeren fachwerkhaus dran aus dem jahre 1427. isolieren geht nicht. wie wird man dies in 100 jahren beheizen? zerfallen lassen = strafe. beheizen = armer mann. abrissantrag - fehlanzeige. die eingangstüre = pappe 1950. beschläge der eingangstüre = 1427. deswegen steht es per heute schon 7 jahre leer. deckenhöhe 1,80m. fenster = nahezu null. :)


Tja schon mal geprüft ein BHKW einzubauen
Paßt Ökologisch , Steuerrechtlich, vom Denkmalschutz und nach ENEV

Gibts noch was :confused:

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 08:50
Zitat
Bernd_M
Irgendwie paradox ,das ein niedriger Strompreis zwingend ein höheren Endverbraucherpreis bewirkt !


Ja des werd erst Langfristig anders wenn man 100% PV und Polit Ideolgen das Feld überläßt.
Da machen Die die es können Eigenstrom ( Oma Käthe kanns nicht ) das senkt die EEG-Umlage
da nix zu Vergüten, der Strompreis fällt um das, steigt aber in Leipzig. Jetzt wollen die PVler die dann
doch mal nix haben Laustrom wenn auch bloß 300 oder 500 Stund im Jahr. Da Laustrom
doch Sozial ungerecht, wenigstens Billigstrom, wenn man für die Herrschaften Kapazitäten
vorhalten muß, die gerade dann
Nötig wenn der Strom dann eh Knapp, so ist dies zu Spitzenstrom zu vergüten und der ist dann
so teuer das der alte Spitzenstrompreis ein Schnäppchen, den dann will Der der die Kapazitäten vorhält das auch Vergütet.
Wohl dem der dann ein BHKW hat :rp:

Zitat
Emil
An Power-To-Gas gibt es mittlerweile auch wieder Zweifel, we.....l eher der Auslastung von AKWs und
Braunkohlekraftwerken hilft. ..... Im Prinzip wird dann damit der Grundlastsockel weiter angehoben.


Wauu :eek: Du solltest öffters Urlaub machen :spos:

Obwohl

Zitat
Emil
sie dürfen aber gleichzeitig teuer im Dauerbetrieb sein, so wie heute die GUD-Kraftwerke.


man könnt meinen da hast Du zulang Urlaub gemacht, werden gerade die künstlich am Leben gehalten durch

Zitat
Bernd_M
ein Art "Bereitstellungbonus" ermöglicht wird.....


[exergie100.de]

Zitat

Eine der absurden Auswirkungen der Energiewende war die drohende Abschaltung des Gas- und Dampfkraftwerks
Irsching 4+5, mit ca. 60% Wirkungsgrad momentan das effizienteste Kraftwerk der Welt.
Grund: Zu geringe Auslastung und damit mangelnde Wirtschaftlichkeit aufgrund hoher Einspeisung der Erneuerbaren.


Diese Aussage ist eben völlig falsch und den Grünen in NRW geschuldet die unter der Höhn Bärbel das Zeug wollten.

So ein Ding brauch kalt etwa 1 Stunde bis voll am Netz, ist schlecht in Teillast regelbar und wie
der ganze Deutsche Strommix Schöngeschwindelt



Betrachtet man sich die Zeile mit der [12] vorn sieht man 350 g/kWh Volllastbetrieb + 118 Grauenergie ( Förderung und Verdichtung )
und das ganze noch mit Anfahren gerechnet also nicht 57,6% Wirkungsgrad sonder 50 so wäre der
Benchmark eher 500 g/kWh statt 365 g/kWh ein BHKW richtig gemacht hat aber nur 230 G/kWh siehe Seite 2 rechte Spalte

[www.zeppelin-powersystems.de]

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 08:55

Re: Denkmalschutz und ENEV

Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
bin gerade an einem größeren fachwerkhaus dran aus dem jahre 1427. isolieren geht nicht. wie wird man dies in 100 jahren beheizen? zerfallen lassen = strafe. beheizen = armer mann. abrissantrag - fehlanzeige. die eingangstüre = pappe 1950. beschläge der eingangstüre = 1427. deswegen steht es per heute schon 7 jahre leer. deckenhöhe 1,80m. fenster = nahezu null. :)


Tja schon mal geprüft ein BHKW einzubauen
Paßt Ökologisch , Steuerrechtlich, vom Denkmalschutz und nach ENEV

Gibts noch was :confused:


warum eigentlich nicht? gas müsste es dort geben... ich dachte bisher an eine beheizung durch lüftungsanlage, da der mief ja auch irgendwo hin muss. der i-mief auch. da wäre das BHKW gut. die grundquerbalken liegen übrigens ungeschützt unterhalb der erdoberfläche. SO baut man damals!

von p.hase - am 11.09.2013 09:00

Re: Denkmalschutz und ENEV

Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
die grundquerbalken liegen übrigens ungeschützt unterhalb der erdoberfläche. SO baut man damals!


Das hat aber weniger mit Bauen zu tuen, als mit den Kenntnissen wan Holz zu schlagen um diese
Eigenschaften zu haben. Gut auch mit Bauen den der Boden sollte dann nicht zu feucht werden,
also Dachüberstande wo gebaut ob in einer Senke oder am Hang, Wissen das über Jahrhunderte gewachsen
ist etwas, was der Ururgroßvater dem Urgrosvater weitergeben und der dem .....

Ist nicht zu finden in DINnormen und CE und andren Zertifzierungkunstwerken den dort gehts
ums Geld was für Papier zu bezahlen, ob des dem Kundne hilft der keine Ahnung :o

Aber das ist hier nicht das Thema

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 09:13

Re: Denkmalschutz und ENEV

denkmalamt und verkäufer (stadt) haben schon gesagt: balken auswechseln! wenn ich die erhaltung des ansich netten gebäudes nicht über fördergelder abfedern kann lass ich so wie andere bisher die finger davon.



von p.hase - am 11.09.2013 09:27

Re: Denkmalschutz und ENEV

Zitat
p.hase (C-Zero + LEAF)
denkmalamt und verkäufer (stadt) haben schon gesagt: balken auswechseln! .....


Bauen ist immer etwas was richtige Männer reizt ( Frauen in der Regel und auch sonst auch, nur anders :rolleyes: )


Bildquelle: [amanthey.tumblr.com]

Trotzdem ist das kein Bauforum, wenn auch das Dach und der Rest vom Bild einen guten Eindruck macht

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 09:38
Zitat
Bernd Schlueter
Wirkungsgrad eines Diesels: mehr als doppelt so hoch wie die missratenen altmaierschen BHKWs.


Manchmal schreibst Du einfach nur Mist :mad:

Solange eine Kolbenmaschine einen Kühlmantel hat, spielt die Leistungsgröße der Maschine eine Rolle.

Ein Gasdachs und Heizöldachs unterscheiden sich so bei etwa 5,3 kW elektrisch 27 zu 30% also etwa um 3% Daten unter [www.senertec.de]
( Dies ist keinen Kaufempfehlung aber die Firma Senertec hatt halt schön beide Arten dicht zusammen und so gut zu vergleichen )

Im Großmotorenbau 4 Takt hat der Gasmotor ( also der Fremgezündete ) mit 49% el. η den Diesel sogar überholt,
nur der 2 Taktdiesel ist derzeit noch die Spitze der alten Garde mit etwa 55% Wellenwirkungsgrad.

Alle Werte ohne Nachverstromung

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 10:02
5,3kW sind bei der derzeitigen Gesetzgebung zuviel für ein Einfamilienhaus. Deshalb die vielen Stirlings. Den Wirkungsgrad und die Lebensdauer kennst Du.
Wegen dem Zusammenhang zwischen Wärmeübergang und Baugröße muss ich Dich noch einmal eingehender konsultieren.
Ansonsten sollten wir die Energiewende in Deutschland vergessen, solange der Austausch elektrischer Energie innerhalb einer Kommune nicht funktioniert. Die Leute sitzen jahrelang in ihren BHKW-Kellern und erarbeiten sich Verluste. Da hat der Adolf die Leute fast noch sinnvoll verheizt.
Wenn wir das Problem mit unserer Regierung nicht lösen, können wir uns unsere ganze Elektroautofahrerei ersparen.

Eines steht für mich trotzdem fest: Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Im Ausland.

von Bernd Schlueter - am 11.09.2013 14:16
Zitat
Bernd Schlueter
5,3kW sind bei der derzeitigen Gesetzgebung zuviel für ein Einfamilienhaus. Deshalb die vielen Stirlings.


Auch das stimmt so alles nur als getretener Quark.

Bisher entscheidet über die Sinnvolle Verwendung der Wärmebedarf, neu hinzugekommen das man
Nix ins Netz liefern soll, weil der Preis nurn Ars.. und Platz lasen für PV weil man da sieht das der Hausherr voll Öko
was beim BHKW ja nicht so offensichtlich und je nach Umfeld man sich auch etwas zurückhält, ist wie ein BMW i3 mit Zweizylinder,
angeblich nicht voll Öko :rolleyes:

Also der Ecopower liefert nicht deshalb 1 kW Strom weil das so toll, denn für die Grundlast kleines Haus zuviel,
für die Frau am Herd zuwenig. Sondern weil die Wärmeleistung einen hohe Jahresabdeckung erlaubt.

Zitat
Bernd Schlueter
Wegen dem Zusammenhang zwischen Wärmeübergang und Baugröße muss ich Dich noch einmal eingehender konsultieren.


Aber Bernd das geht heut elktronisch


wie Du siehst, es ist schon Komplex je mehr Du verdichtest je besser der Wirkungsgrad ( stimmt so auch nicht
aber was solls, so wirds derzeit erzählt an den höheren Lehranstalten ) aber auch ein stärkerer Wandwärmeübergang und
da spielt wieder das Verhältnis Oberfläche Brennraum eine Rolle.
Was aber ganz erschwernd hinzukommt, dort in dem Bereich wo da mancher Prof, der ständig Interwiefs gibt
labert das macht nix mit der Wandwärme das isoliert sich selbst ( kein Handwerker sein aber was vom Isolieren verstehen )
genau da bildet sich das meiste an Schadstoffen aus unverbrannten Kraftstoffteilen und schlecht verbrennter Krafftstoff
ist nicht nur Mist für die Umwelt sondern auch für den Wirkungsgrad noch ein Bild

Bilder vom VdBds

Eine Denksportaufgabe für Dich

Warum kühlt man und wo geht die Wärme hin :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 11.09.2013 15:03
Ja, das ist super, das Diagramm aus Graz. Jetzt tappe ich nicht mehr ganz im Dunkeln.
Das Giftgemisch sehe ich als wenig problematisch an, weil es praktisch vollständig im Katalysator verbrennt.
Warum man kühlt? Die Flamme ist zu heiß für Metall und für die anderen Materialien vermutlich auch. Ganz ohne Öl? Hier in der Gegend finde ich niemanden, der das für möglich hält.
Wasser mit ein wenig Teer und Ruß, wäre ja schön, wenn das ginge. Für ungekühlte Motoren habe ich ja seit meinem Guy-Negre -Derivat etwas übrig.
Da in unserem Stromgenerator die Abwärme voll genutzt wird, reichen mir die 40% Wirkungsgrad für den 0,5-Literzylinder vollauf, damit ist nicht nur die Elektromobilität voll gesichert, wir sparen auch mehr als die Hälfte des Primärenergieeinsatzes der Bundesrepublik. Ja,dabei habe ich eine Verdreifachung des Solar- und Windenergieeinsatzes mit eingeplant und unsere Braunkohlenverschwender und sonstigen Giftmischer behalten auch noch einen nun begrenzten Platz an der Sonne.
Wenn ich nur mal mit der irrigen Vorstellung hier im Forum aufräumen könnte, die Wasserenergie könnte noch deutlich ausgebaut werden. Was da in Norwegen gebaut wird, ist reine gespeicherte Atomenergie, die nur auf dem Papier in Wasserenergie umgewandelt wird.
Dass da ab und zu ein Sturm mit eingefangen wird, ist nur Deckmäntelchen dafür, dass wir nach Strich und Faden betrogen werden bzw. wir uns betrügen lassen wollen.
Mein Auto fährt jedenfalls mit Braunkohle, und die Abwärme wird weggeworfen. Definitiv ist das so.
Das lässt sich ändern, aber nicht mit dieser Regierung.

von Bernd Schlueter - am 12.09.2013 07:58
Zitat
Bernd Schlueter
Das Giftgemisch sehe ich als wenig problematisch an, weil es praktisch vollständig im Katalysator verbrennt.



Du möchtest auch mit der Leichtgutschafel das Geld zum Fenster rauswerfen, weil mit der
normalen kost es zuviel Zeit.

Der Katalysiator ist ein Placebo für die Unfähigket eine saubere Verbrennung gebacken zu bekommen,
bei den vielen Kompromissen die in einen heutigen Motor eingebaut, die immer noch viel von ihrer
letzten Blüte legen, als der Himmel bis August 1945 erfüllt war von ihren dröhnen, nur das war unter
Bedingungen wo Kriterien galten, die Anders als jetzt, allein die Ps Zahlen sind leider immer noch das was viele :eek: läßt,
dabei ist Ps für sich allein ohne Verstand nur Doof.

Ein Katalysator kostet Geld, wiegt etwas und macht bis er Fertig erstmal eine menge Dreck.

Und ganz besonders Negativ schlägt zu Buche das was dort gereinigt wird keine Energie liefert
sondern eine Menge kostet, ein super effizienter Motor würde die Luft bei 20° ansaugen und soweit
dekomprimieren das diese den Ausgang mit 20° verläßt, könnts die Reibung noch eliminieren, würde der E-motor
rot :o werden ob des schlechten Wirkungsgrad, weil dieser Verbrenner hätte 100% mechanischen Wirkungsgrad ;-)

Das geht nicht trotzdem gilt je niedriger die Auspufftemperatur je besser der Wirkungsgrad,
nur der Kat meint, kaltes Zeug rühr ich nicht an, ergo mit Kat gibts nie effiziente Motoren.

Versuch mal ein Abgas zu reinigen wie heut üblich bei 80° am Auspuff, ja dort kannst mit
Brennwerttechnik die abwärme optmieren,
die Schadstoffe nicht.

von Manfred aus ObB - am 12.09.2013 08:23
Na, dann kommt der Kat vor die Nachexpansion. Die mit der Einspritzkühlung entsprechend Manfreds Ausgrabung. Saubere Verbrennung gibts sonst nur bei Stirlings, Dampfmaschinen und Turbinen. Keine kalten Wände.
Ah, Brennstoffzelle, die (vielleicht?) auch noch.

von Bernd Schlueter - am 12.09.2013 10:02
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