Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Ausbau des smart grids durch Elektromobilität

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 14.09.2013 09:32

Fast alle Ladegeräte enthalten einen Standardchip für die Regelungs-PWM. Legt man die Leitung zur einstellung des Tastverhältnisses nach außen, könnte jemand versuchtsein, das Tastverhältnis in einen Bereich höherer Leistung zu verschieben, der tödlich für die Schaltbrücken ist.
Davor schrecken die Hersteller wohl zurück. Denn eine vorübergehende Manipulation ist im Garantiefall nicht nachzuweisen.
Mein Vorschlag für die Industrie wäre deshalb, Chips mit unterschiedkicher, nicht einstellbarer Mindesttotzeit anzubieten, die die Laderhersteller dann passend wählen können.
So wäre eine wichtige Hürde in Richtung smart grid genommen.
Scheint unscheinbar, aber nur scheinbar, diese kleine Änderung.

Jeder Chip enthält bereits eine Mindesttotzeit, die aber meist nicht ausreichend ist.

Ist das Steuerchip ein Mikroprozessor, wie ein Atmel mit seinen drei PWM-Ausgaängen, kann die Totzeiteinstellung maskenprogrammiert sein. Also eine Änderung die praktisch nichts kostet.

Ich halte diese Maßnahmen für vordringlich, sonst sehe ich den größten Vorteil der Elektromobilität nicht mehr.

Übrigens, ich halte nach wie vor die Entmachtung der Bahn für vordringlich. Auch diese sollte auf leichte, batteriebetriebene Züge umgestellt werden, mit kleineren Einheiten, die in enger Taktung die Landschaft erschließen und solare und windige Stromüberschüsse wegpuffern können.
Auch die Speicherseen werden dann frei für solare und Windspeicherung.
Selbstverständlich wird es dann entlang den neuen Bahnlinien und an den Bahnhöfen Elektrotankstellen für die anderen Elektroafahrzeuge geben. Der typische elektrische Schienenbus sollte dann nicht mehr als 10 Tonnen wiegen.

Bei 100km/h ergeben sich folgende Energieverbräuche für einen 30 Meter langen Elektrobus auf 100km:

Rollwiderstand: 6kWh
Luftwiderstand: 33kWh

Die kinetische Energie bei 100km/h beträgt dann 1kWh. Diese wird zum größten Teil rekuperiert.
Bergstrecken können sehr viel steiler als heute gebaut werden, Tunnels werden fast überflüssig, die Kurvengängkeit kann stark angehoben werden. Die Flexibilität ist wegen der Vielzahl von Fahrzeugen weit höher, entfällt, was bei der Bahn immer einen Behördenakt bedeutet, der einen ganzen Tag beansprucht.

Auf jeden Fall sollte der Abbau von Bahnstrecken sofort beendet werden.
Wertvoller Stahl wanderte in den Schrott.

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.