Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
21
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Johns Straßheim, Bernd Schlueter, E. Vornberger, Cavaron, thegray, trimaransegler, R.M, Multimegatrucker

P106 - schon wieder Kollektorschaden

Startbeitrag von Johns Straßheim am 24.09.2013 14:47

Leider bleibt mir das Pech hold ;-).
Nach sehr teurer Reparatur ist der Kollektor meines P106 electric schon wieder unschön verziert mit Riefen und Kockelspuren.

Die Kohlen sind ganz neu der Motor komplett gewartet und jetzt genau das gleiche (nur noch schlimmer) wie beim letzten Mal. Hab hier mal ein Bild für euch... Das ist die schlimmste von min. 4 solcher Stellen auf dem Kollektor. Dazwischen sieht er dann normal aus.

Bild vom kaputten Kollektor

Nach der letzten Reparatur ist er einige Zeit gut gelaufen (ca. 2000km) und jetzt wieder das gleiche. Wenn ich fahre nimmt er das Gas manchmal nicht an oder er rekuperiert auch nicht (immer dann wenn die Gas Anzeige über 0 geht also von Gas geben zu rekuperieren wechselt und umgekehrt).

Was könnte das Problem sein, dass das schon wieder defekt ist? Muss ich den Motor komplett tauschen? Ist die Steuerung defekt?
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen oder Ideen? Bin echt etwas verzweifelt... Hab kein Geld für ständige Reparaturen von über tausend €...

Danke schon mal!
Lieben Gruß
Johns

Antworten:

Interpretiere ich das Bild richtig, dass einige Lamellen betroffen sind, und dann wieder Lamellen danach folgen, die einwandfrei aussehen?
Das würde ja dann bedeuten, dass entweder die Kohlen dauerhaft immer an den gleichen Lamellen etwas kokeln (würde bedeuten, dass diese Lamellen zu tief liegen im Vergleich zu den anderen, und die Kohlen dann auf die Lamellen "fallen") ,
oder
ein einmaliges aber heftigeres Ereignis die paar Lamellen beschädigt hat.

Da die Lamellen in Drehrichtung gesehen nur an einer Breitseite angekokelt erscheine könnte es auch sein, dass sie schräg im Kollektor liegen (-> Lichtbogen an der Seite, die nicht gut an der Kohle anliegt).

Oder sehen doch alle Lamellen des Kollektors so aus, und man sieht es nur nicht auf dem Bild?

von E. Vornberger - am 24.09.2013 15:25
Hallo

Gibt mehrere mögliche Ursachen.

Entweder wurde der Kollektor nicht genau geschliffen so daß du die Kohlen bei einer bestimmten Geschwindigkeit zum Schwingen bringst, oder schwergängige Kohlen, oder Wicklungsschaden, oder Lagerschaden

Wenn der Motor überholt wird dann hängt viel davon ab wie genau gearbeitet wird.

Wer gut arbeitet vermisst erst mal den Rundlauf der Welle und richtet solange aus bis alles stimmt. danach wird der Kollektor geschliffen nicht abgedreht, und dann mit einer Kollektorsäge die Stege zwischen den Lamellen ausgeschnitten.

Die Kollektoren kann man übrigens tauschen wenn zu weit abgedreht.

Gibt leider kaum noch welche die sich mit den Bürstenmotoren auskennen.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.09.2013 16:54
Zitat
R.M
Hallo


Wenn der Motor überholt wird dann hängt viel davon ab wie genau gearbeitet wird.

Wer gut arbeitet vermisst erst mal den Rundlauf der Welle und richtet solange aus bis alles stimmt. danach wird der Kollektor geschliffen nicht abgedreht, und dann mit einer Kollektorsäge die Stege zwischen den Lamellen ausgeschnitten.

Die Kollektoren kann man übrigens tauschen wenn zu weit abgedreht.

Gibt leider kaum noch welche die sich mit den Bürstenmotoren auskennen.


Gruß

Roman


Jo - War z.B. Auch ein zusätzliches Problem als Johannes und ich mit seinem Multimegatruck und dem E-Kart hintendrin rein gestapelt - Nach Sinsheim sind.

Und dann dort den erst überholten Motor des "Truck" dort auf dem Ausstellungsgelände des Museums - das Teil zerlegt haben und den Motor - zu einem dortigen Motorenbauer gebracht wurde - erste Feststellung des selbige: Die Rotorwelle wurde zuvor auf der Werkbank falsch zentriert das Ergebnis war ein Kollektor der um ein paar Hundertstel eierte...... dann noch ein freigeschalteter Kontroller und steife Batterien - das ganze dann einen Berg rauf und das "Mist" war gekocht.

von thegray - am 24.09.2013 19:54
Zitat
Johns Straßheim
die schlimmste von min. 4 solcher Stellen auf dem Kollektor


Ich tippe auf die Sagembox.
Es scheint eine Art Stroposkop-Effekt bei bestimmten Fahrsituationen auf zu treten wo der Kollektor zu bestimmten Zeiten falsch versorgt wird.

Der Motor hat nunmal 2 Kohlenpaare (4 Kohlen) und wenn diese nicht richtig "versorgt" werden und zur falschen Zeit am falschen Platz Vollstrom bekommen oder zur Bremsung heran gezogen werden?!

Ich denke nicht, dass der Kollektor bei der Instandsetzung falsch behandelt wurde. Im übrigen sah mein Bieber Kollektor genau so aus nachdem mein Curtis Controller sein Leben aushauchte. Und auch mein Motor (Bieber) wurde zuvor beim Spezialisten komplett überholt (auch teuer).
Sieht jedenfalls schlimmer aus als es ist.
Kohlen ausbauen, Vlies in die Hand, den Kollektor reinigen, mit Druckluft ausblasen und Kohlen wieder montieren.

Zitat
thegray
Und dann dort den erst überholten Motor des "Truck"

Und auch beim Megatruck starb kurze Zeit später der Controller.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 25.09.2013 07:54
Danke schonmal für die Antworten. Jetzt ist natürlich echt die Frage:
Haben die schlampig gearbeitet (Waren auf jeden Fall Spezialisten, die sowas täglich machen)?
Dann müssten die mir das ja ersetzen.

Oder ist tatsächlich bei der Ansteuerung ein Problem?
Fakt ist, dass mein Steuergerät vor einigen Wochen defekt war (Fehlercode B1). Das wurde dann repariert und wieder eingebaut. Könnte das Steuergerät das verursachen? Allerdings ist das Problem erst so richtig aufgetreten mit dem reparierten Steuergerät, was ja eigentlich keinen Fehler mehr hat. Vorher lief das Auto eigentlich recht gut, hatte nur ganz, ganz selten mal diesen Aussetzer beim Gas geben.

Hat einer eine Idee wie ich rausfinden kann ob der Motor oder die Sagem Box oder sonstige Elektronik (z.B. Steuergerät) dafür verantwortlich ist?

Ich habe übrigens tatsächlich 44 Zellen, aber da haben ja Leute auch noch deutlich mehr Spannung an Bord bei einem P106 Umbau.
Danke für eure Hilfe!
Fröhliche Grüße
Johns

von Johns Straßheim - am 25.09.2013 10:33
Hi Johns,

ich kann dir leider fachmännisch nicht viel helfen - aber ich wollte mal meine seelisch-moralische Unterstützung kund tun. Dein Projekt Doppel100 hat mich auch zum Kauf eines alten Franzosen bewogen (noch vor den Problemen). Ich hoffe, das alles gut wird!

Die teure Motor-Reparatur hatte mich allerdings damals schon gewundert, da es doch für ca. 800 Euro schon gebrauchte LS-Motoren für den Peugeot Electrique gibt. Vorausgesetzt natürlich man traut dem Ersatzteil einen guten Zustand zu. Aber vielleicht machen die Reparateure ja was auf Kulanz, wenn es doch nicht an der Sagem liegt.

Also ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!

von Cavaron - am 25.09.2013 12:58
Quintessenz aus allem.
Kohlen auf absolute Leichtgängigkeit prüfen.
Kollektor von Hand reinigen hierbei, weniger ist mehr, gelten lassen.

Hm - was man machen kann alle Kabelverbindungen Leitungen an bewegten Stellen oder verpreßte Leistungsanschlüße; Sensoren; - abziehen; prüfen; reinigen; fetten.

Was läßt sich ohne große Investition machen?

Kleine Halterung anfertigen und einfache Kamera (wasserdicht verpackt) durchs Service- och auf die Kohlen richten, das man genau sehen kann wann; was; wie zu welcher Fahrsituation passiert.

Je nachdem was bei herauskommt -
Evtl. nach Möglichkeit einen Ersatzcontroller Temporär (evtl. gegen Gebühr) einbauen.

von thegray - am 25.09.2013 16:42
Du brauchst nen Stromossi.

von Bernd Schlueter - am 25.09.2013 21:19
Hallo Johns,

wir hatten das gleiche Problem beim 106: zuerst massiver Kohlenverschleiß (alle 5000 km) dann ein Gebrauchtmotor für 900 €. Dann den Originalmotor überholen lassen (absolute Fachfirma). Alles Mist.
Wir haben für 3500 einen neuen Peugeot-Motor gekauft und super sensibel eingefahren (1000km nicht über 100 A!!!) und meines Wissens läuft der immer noch gut. Dies meisten PSA-Autos haben z.T.jahrelang in F gestanden - Kupfer oxidiert und dann werden die in Deutschland richtig gefahren, die Kohlen verschleißen, die Kollektoren verbrennen......

Das ist das Leid dieser Situation mit den alten PSA-Wagen.

von trimaransegler - am 26.09.2013 12:30
Zitat

Wir haben für 3500 einen neuen Peugeot-Motor gekauft ... läuft der immer noch gut.


Also zu dem Preis würde ich an Johns Stelle eher den Peugeot ausschlachten und das gute LiFePo System in ein anderes Auto verpflanzen. Autos die erst vor wenigen Jahren umgerüstet wurden (also relativ neue E-Motoren und Steuerungen haben) ohne oder mit alten Akkus findet man immer wieder für um die 3000 Euro.

von Cavaron - am 26.09.2013 13:30
Kann ich so für meinen Saxo nicht bestätigen. Der hatte relativ wenig Kilometer als ich ihn gekauft habe (25.000 bei einem Alter von damals 9 Jahren). Er stand also auch ziemlich viel herum.
Die Kohlen waren damals noch einwandfrei, und ich habe sie (immer noch die ersten Kohlen!) jetzt bei knapp 50.000 km nur profilaktisch gewechselt. Sie hatten noch einige mm vor der Verschleißmarkierung. Der Kollektor sieht immer noch einwandfrei aus.

von E. Vornberger - am 26.09.2013 15:00
Echt genial, so viele Leute die Antworten :-). Danke für den Support.

Die Frage ist ja Steuerung oder Motor, was ist das Problem...?

Ich schreib mal ein paar Argumente für Beides mit der Bitte um Kommentar und Ergänzung:
Pro Motorfehler:
- der Fehler wird immer schlimmer (anscheinend durch weiteres "verkokeln" des Kollektors)
- nach der Wartung des Motors lief es erst einmal wieder gut.
- der einzig sichtbare Schaden ist am Motor
- Diagnosegerät gibt keinen Fehler an der Steuerung aus.

Pro Steuerungsfehler:
- Der Fehler tritt nur auf, wenn das elektrische Feld neu aufgebaut werden muss, also am Übergang zwischen Rekuperieren und Gas geben. Danach läuft der Motor einwandfrei. Könnte hier kurz falsch bestromt werden???
- Nach der Kollektor/Motorreparatur ging das alte Steuergerät (rechts neben/in der SagemBox) kaputt und wurde getauscht. Bis dahin lief das Auto auch mit dem dann defekten Steuergerät gut. Nach dem Steuergeräte Tausch ging dann allerdings innerhalb weniger Wochen der Kollektor hinüber.
- Wenn es einen Sensor für den aktuellen Stand des Motors (also wie steht der Anker) gäbe, dann könnte der falsche Werte liefern. Aber gibt es sowas überhaupt?

Also ich tendiere eher dazu, dass es ein Motorfehler ist. Ihr? Zu Bernds Kommentar mit dem Osszi. Welche Kurven/Peaks müsste den mein Osszi anzeigen und wo soll ich messen???

von Johns Straßheim - am 26.09.2013 21:23
Den Anker- oder Motorstrom, am shunt. Der muss schön symmetrisch aussehen, bzw. darf keine größeren Spitzen aufweisen. auch nicht beim Übergang von Reku zur Beschleunigung.
In der Waldmühle gibts nen batteriebetriebenen Ossi, ich hab auch so was.
Anschließen über Schutzwiderstände, gegen Kurzschlüsse.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2013 02:26
Bei DC-Motoren mit Kommutator gibt es keinen Sensor für die Ankerstellung. Der Kommutator sorgt ja sozusagen selbst für den richtigen Zeitpunkt der Stromumschaltung.
Aber nochmal die Frage: Sind alle Lamellen gleich beschädigt? Oder nur ein paar?

von E. Vornberger - am 27.09.2013 06:45
Stimmt auch, der Kommutator ist schon so eine Art Oszillograph. Wenn allerdings Stromspitzen aus dem Controller kommen, verteilen sich diese gleichmäßig und man kann nichts daraus erkennen. Also, erstmal die einfache Frage beantworten: gleichmäßige Funkenspuren?

Hinterkante der Lamellen stark abgenutzt? Stimmt die Stellung des Bürstenrings? (6mm-bohrung muss fluchten! Muss sehr genau stimmen!

Was für Bürsten? Da ist auch viel Schrott auf dem Markt.

Die seltenen Aussetzer habe ich auch. Dann braucht die Kiste einen Bruchteil einer Sekunde, bis alles wieder im Lot ist. Beim Übergang von Reku zu Fahrt.Vorwärts und Rückwärts.
Dazu werde ich irgendwann mal die Spannung am Fahrpoti von einem Ossi kopntrollieren lassen. ich wills auch wissen. Das bist aber vermutlich nicht die Fehlerursache für den Verschleiß.

Warum ist der Kommutator so schwarz? Nicht genug Bronze in der Kohle?

Noch mal das Bild:

doch wohl unregelmäßig, Fragezeichen?

Die Kohlen schmieren ja regelrecht. Meine (E105, gerade) machen das Gegenteil, rasseln, sind wohl sehr hart, Schleifbild sauber, die hintere Lamellenkante ein wenig stärker angefressen.
Ist vielleicht normal? Deutlich höhere Abnutzung durch die Rasselei bei niedriger Drehzahl.
Die vorigen , originalen, waren praktisch geräuschlos und nach 55.000km immer noch gut. Auch sauberes Schleifbild.

Wie ist Deine Reichweite? Geringer geworden?

Die Kohlen gleiten auf einem dünnen Kohlebogenplasmapolster. Das ist bei Dir zu stark, an der Abreißkante entsteht zu viel Wärme.

Ich vermute, es liegt am Motor oder einfach am falschen Kohlenmaterial?
Roland hatte mit den tschechischen Kohlen im Nu diese verschlissen, die waren viel zu weich.
Auch PSa bezieht von verschiedenen Herstellern.
Der Motor ist gewartet, hört sich nicht gut an. 1000 Euro? Die können auch gut was falsch gemacht haben. Traue so etwas nicht jeder Werkstatt zu.
Wurde eine Wicklung erneuert?

Frag nach dem Kohlenmaterial.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2013 10:19
Es sind an etwa 4 Stellen Beschädigungen. Hatte ich ganz oben schon geschrieben. Dazwischen ist der Kollektor okay.
Die Kohlen sind neue Original Kohlen und außerdem gabs das Problem auch mit den Alten Original Kohlen die schon 35tkm gelaufen hatten. Darum habe ich ja die Motorwartung machen lassen. Das mit dem zu dicken Kohleplasma lässt ja eher auf eine Unwucht schließen oder???
Die Reichweite ist übrigens gleich geblieben...

von Johns Straßheim - am 27.09.2013 13:32
Nein, zu hoher Strom oder falsches Kohlenmaterial. Vier Stellen, wenn es an einer funkt, setzt sich das gerne im genau 90 Grad Abstand fort. Ist das so?
Eine Elektromotorwartung gibt es eigentlich nicht. Man lässt die Lager so lange laufen, bis ein Hauch von Unregelmäßigkeit zu hören oder spüren ist. Bei einer Öfnnung tauscht man auf jeden Fall. Simmeringe werden dann immer getauscht und alles ausgepustet. Der Kommutator wird ganz besonders gut geprüft und poliert.Mehr nicht. Die Wicklung ist entweder kaputt oder nicht. Ein Zwischending gibt es nicht. Austausch oder nicht.
Der Motor ist nicht einfach zu wickeln, ob das die Werkstatt gut konnte?

Kannst Du denn nicht reklamieren? Ungleiche Lamellenbeschädigung, da wurde etwas falsch gemacht oder übersehen.

Die Somer Leroy sind nicht selten, auch in anderer Bauform. Gehören zum Johnson Controls Konzern.
Sehr viel in Deutschland vertreten. Die kaufen alles auf. Dire Abteilungen kennen oft nicht einander. Können aber nachschlagen.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2013 14:27
Was meinst du mit: Nein, zu hoher Strom...

Das der Fehler an zu hohem Strom liegt oder eben gerade nicht daran. ;-)
Es ist genau so, dass es an 4 Stellen im 90 Grad Winkel beschädigt ist! Sieht zumindest stark danach aus.
Wie kann sich das fortpflanzen???
Ja werde das auf jeden Fall versuchen zu reklamieren. Die haben übrigens nicht neu gewickelt und gemeint die Wicklung sei okay. Lager, Dichtungen und abdrehen Kollektor wurde gemacht.
Aber wollte erst checken, ob das nicht an der Steuerung oder sonstigem liegt... Bevor ich mich mit denen anlege...

von Johns Straßheim - am 27.09.2013 14:52
Sorry, den Hinweis auf die 4 Abschnitte hatte ich überlesen.
Na dann können es ja eigentlich nur die betroffenen Lamellen selbst sein. Ein "Stroboskopeffekt" wie weiter oben erwähnt, bei denen die Steuerung immer an den gleichen Lamellen spinnt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

von E. Vornberger - am 28.09.2013 07:48
Nein, da ist ein Fehler am Motor. Reklamieren. Tritt in einer Wicklung ein Überschlag statt, oder ist die Wicklung unterbrochen, franzt eine Lamelle durch den entstehenden Abrißlichtbogen aus. der Strom fließt über die zwei nächsten Kohlen und damit den Lamellen im Winkel von 90 Grad zurück und schädigt diese auch. Sind diese beschädigt, pflanzt sich das Spiel fort, immer im Winkel von 90 Grad.
Auf dem Ossi sieht man so etwas.
Stromossi, angeschlossen entlang des Zuleitungskabels mit Widerstand und Filterkondensator, um die hohe Taktfrequenz wegzufiltern. Die liegt im Ultraschallbereich, die ungesunden Stromimpulse liegen bei der vierfachen Drehzahl, wahrscheinlich unsymmetrisch mit einem Anteil der einfachen Drehzahlfrequenz.
Ohne Filter ist die Dauer des Rückschlagimpulses verringert. In jedem Fall müsste man etwas sehen.
Was hat angeblich so viel gekostet? Aus- und Einbau?

Richtig testen unter Betriebsbedingungen können die Ankerwickeleien nicht.

"Stroboskopeffekt" vom Controller ist ausgeschlossen. An dem liegt es nicht. Jeder PSA macht die Ruckelei, wenn er älter wird, ich denke , das liegt am Poti. Harmlos, außer, beim Fahren stört es.
Im Anfangsbereich verschleißt das Poti am stärksten.
Allerdings, starke Störimpulse können auch den controller kurz aussetzen lassen. Aber auch dann ist der Motor die Ursache, nicht umgekehrt.

von Bernd Schlueter - am 28.09.2013 09:18
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.